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Klänge, die wie Sterne am Himmel hängen - coach area

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Eigensinn in Leder
Kunst und Klang unter Tage
Schuhe und Stiefel führen
ein Eigenleben in Christian
Rothachers, 60, neuen
Papierintarsien. Das kommt
nicht von ungefähr, hat
doch der Aarauer vor mehr
als vier Jahrzehnten für
Bally Schuhe entworfen.
Nun scheint in der Galerie
Marlene Frei 1 die lederne
Vergangenheit in Form von
witzigen Aquarellen wieder
ans Licht zu drängen. André
Thomkins (1930–1985)
gehört zu den Grossen der Rothachers Stillleben mit Herrenschuhen.
Schweizer Kunst. Seine
Papierarbeiten stammen aus der Sammlung von Doris und Serge
Stauffer (1929–1989), die eine lebenslange Freundschaft verband.
Die Ausstellung in der Galerie Marlene Frei 2 umfasst kleinformatige
I. T.
Werke von den Vierziger- bis zu den Siebzigerjahren.
Schickimickis sind hier fehl am
Platz, festes Schuhwerk und
Faserpelz angesagt. Dreizehn Grad
bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit
erwarten kulturinteressierte
Höhlengänger im Innern des Sarganser Hausbergs, des Gonzen.
Unter dem Motto «Liebe der
Nacht» finden während neun
Tagen poetische Performances,
Ausstellungen, klassische (Trio
Artemis) und Trommelkonzerte,
Lesungen, Workshops und sogar
eine Messe statt. Einer der Höhepunkte von Kunst und Klang im
Gonzenbergwerk ist die Sonderausstellung «Glocken, Schellen,
Treicheln – Vergangenheit und Gegenwart quer durch die
M. H.
Alpen» mit Exponaten verschiedener Sammler.
Galerie Marlene Frei, Zürich Bis 23. 10. Di–Fr 12–18.30, Sa 11–16 Uhr,
Tel. 01 - 291 20 43, www.likeyou.com/marlenefrei
Sargans SG, Berg Gonzen 16.–24. 10. Diverse Öffnungszeiten, Tel. 079 - 233 15 04, www.artarea.ch,
Einfahrt mit dem Gonzenexpress Fr. 18.–, Kinder Fr. 9.–
Fotografin
Sundari
Grünenfelder
suchte nach
weiblichen
Formen
im Fels.
Theater
FOTO: ROBERT
BAYER © 2004,
PRO LITTERIS,
ZÜRICH
Abtauchen
ins Paradies der
Töne: Werbung für
das Elektro-Unternehmen
Philips aus
dem Jahre
1970/71,
fotografiert
von Hans
Dukkers.
Vom funktionalen Objekt zum Fetisch
Die Schau Im Rausch der Dinge widmet sich
ganz dem Gegenstand. Erst der Beginn der
Massenproduktion zu Anfang des 20. Jahrhunderts machte viele Gegenstände für eine Mehrheit erschwinglich. Anhand von Fotografien aus
dem letzten Jahrhundert wird der wirtschaftliche, technologische, ökologische, kulturelle
und emotionale Gehalt von Dingen untersucht.
Gleichzeitig geht es um deren Aussehen und
Präsentation sowie um die Entwicklung der
fotografischen Darstellung von Dingen. Gesucht
wurde weltweit – in Firmenarchiven, Design-,
K. M.
Museums- und Privatsammlungen.
Fotomuseum/Fotostiftung Winterthur Bis 14. 11.
Di–So 11–18, Mi 11–20 Uhr, Tel. 052 - 233 60 86,
052 - 234 10 30, www.fotomuseum.ch,
Katalog (Steidl) Fr. 79.–
Tanztheater in Zürich
Klänge, die wie Sterne am Himmel hängen
Die Leidenschaft des amerikanischen Komponisten Morton Feldman galt der Musik. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Komponisten John Cage, prägte er die Entwicklung der neuen Musik in
den USA. Der bekannte Choreograf Joachim Schlömer, 42, hat
sich nun von Feldman zu einem «Abend mit Musik, Tanz, Text
und Stille» inspirieren lassen. Morton, Morton, Morton im
Zürcher Theater am Neumarkt lebt von der Leichtigkeit der
Musik Feldmans, der das Leben liebte, aber trotzdem immer
wieder die Einsamkeit suchte. Die Klänge sollten wie Sterne am
Himmel hängen und langsam verglühen. Schlömer, der bis 2001
die Tanzcompagnie des Theaters Basel leitete, gestaltet den
Abend gemeinsam mit dem Pianisten Markus Hinterhäuser, dem
Tänzer Graham Smith und der Schauspielerin Marianne Hamre.
Isabell Teuwsen
Premiere 13. 10. Tickets Tel. 044 - 267 64 64.
Morton Feldman (1926–1987), amerikanischer Komponist.
FOTO: BUNITA MARCUS; MONTAGE: ISTVAN BALOGH
Dynamisch:
Constantin
Brancusis
«L’oiseau»,
1923/1947.
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Kunst und Fotos
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