close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Ein neuer Auftritt Helfern helfen Wie wir helfen: - Elterninitiative

EinbettenHerunterladen
Neuigkeiten von der Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.
Ein neuer Auftritt
Helfern helfen
Im Jahr 2011 feiert die Elterninitiative ihr 10-jähriges Bestehen –
also höchste Zeit, „das Kind neu einzukleiden“. Ein komplett neuer
Außenauftritt, neudeutsch auch als „Corporate Design“ bezeichnet,
wurde in den letzten Monaten im intensiven Dialog mit der Oldenburger Kommunikations- und Designagentur „ideendirektoren“ entwickelt und umgesetzt. Ein erheblicher Teil der kreativen Arbeitszeit
wurde dem Verein dabei unentgeltlich von den Gestaltern zur Verfügung gestellt. Der neue Auftritt soll nun die inhaltlichen Schwerpunkte
der Elterninitiative auf ansprechende Weise nach außen transportieren und dem Verein ein einprägsames, einzigartiges Gesicht geben.
Wir geben krebskranken Kindern und ihren Familien
eine Perspektive: Durch unmittelbare Förderung
therapeutischer/seelsorgerischer Betreuungsangebote. Durch gezielte Aufstockung des medizinischen Personals. Oder durch Hilfe zur Selbsthilfe.
Was wir zum Helfen brauchen? Ihre Hilfe!
Wie wir helfen:
Musik- und Kunsttherapie
Kinder 123456
abcdefghijklm
Im ersten Schritt wurden Bild- und Wortmarke völlig neu gestaltet. Wir
haben uns ein freundliches, kraftvolles Erscheinungsbild gewünscht,
das neugierig macht und genau das transportiert, was wir auch mit
unserer Arbeit erreichen wollen: Kindern das Lachen zurückgeben
durch Hilfe und Unterstützung in schweren Zeiten. Die ersten Ergebnisse halten Sie nun in den Händen: unser neu gestalteter Rundbrief
sowie unseren neuen Flyer. Wir finden, die Umsetzung ist den ideendirektoren wunderbar gelungen!
In Kürze folgen weitere Etappen: Internetauftritt, Spendendosen und
Informationstafeln werden dem neuen Design angepasst und inhaltlich überarbeitet. Am Ende präsentiert sich der Verein vollständig in
seinem neuen Outfit – gerade rechtzeitig vor seinem 10. Geburtstag!
Elterninitiative
krebskranker Kinder
Oldenburg e.V.
Wir finanzieren die musik- und kunsttherapeutische
Betreuung auf der Station. Musik und Kunst können
Ängste und Anspannungen lösen sowie den nötigen
Freiraum geben, um Gefühle auszudrücken und zu
verarbeiten.
Psychosoziale Unterstützung
Wir finanzieren eine Psychologin, eine Sozialarbeiterin und eine Seelsorgerin. Die psychosoziale und
seelsorgerische Betreuung bietet der Familie Hilfe
im Umgang mit der neuen Lebenssituation während
des gesamten Krankheitsverlaufs.
Heilpädagogin & Schwestern
Wir finanzieren die Stelle einer Heilpädagogin und
Schwesternstellen auf der Station und in der Ambulanz, um die Betreuungs- und Pflegesituation zu
verbessern.
Selbsthilfegruppe
Durch gemeinsame Aktionen auf der kinderonkologischen Station fördern wir den Kontakt der betroffenen Familien untereinander und geben so Hilfe
zur Selbsthilfe.
Interview mit Daniela Lüker (34), ausgebildete Heilpädagogin
Mich reizt besonders die
Herausforderung.
Kunsttherapie
ist einfach cool … !
Am 15. Juli 2010 hat Daniela Lüker, ausgebildete Heilpädagogin, ihre Arbeit im
Rahmen des Verbundprojektes SpielRAUM auf der kinderonkologischen Station
des Klinikums Oldenburg aufgenommen. Pia Winter sprach mit Frau Lüker über
ihre Motivation und Ziele.
Fynn, der ein Auto aus Pappe bemalt, zeigt sich und
sein Werk stolz: „Da kann man sich mal wie ein richtiger Künstler fühlen und anderen seine Kunstwerke
zeigen.“ Der 7-jährige Junge kommt gern zur Kunsttherapie auf der kinderonkologischen Station 262
des Klinikums Oldenburg. Das Angebot findet an zwei
Vormittagen der Woche statt und wird allein durch die
Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V.
finanziert.
Frau Lüker, was haben Sie bislang beruflich gemacht?
Nach meiner ersten Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin im St. Lukas-Heim in Papenburg habe ich zehn Jahre als Klassenleitung im Schulbereich für Kinder mit geistigen
und körperlichen Behinderungen gearbeitet. Inzwischen bin ich Heilpädagogin geworden und hatte Lust, mich beruflich zu verändern. Ein Anliegen war dabei für mich, nicht
mehr so fest an den vorgegebenen Stundenplan gebunden zu sein, sondern freier mit
Kindern arbeiten zu können; gemeinsam mit ihnen das zu machen, was sie bewegt und
beschäftigt.
Krebskranke Kinder leiden nicht nur körperlich,
sondern auch seelisch während der langwierigen
Behandlung und an deren Folgen. Die Kunsttherapie
hilft den kleinen Patienten, das Erlebte zu bewältigen
und Gefühle wie Angst oder Traurigkeit zu verarbeiten. Dabei bietet
die Kunsttherapie aber auch Platz für Freude, Phantasie und Spontaneität; Malen gibt der kindlichen Seele Raum, um Angestautes
zum Ausdruck zu bringen und ganz nebenbei auch Erfolgserlebnisse zu haben. Nach dem Malen und Basteln sind die kleinen
Künstler oftmals sehr erleichtert und auch stolz über das, was sie
geschafft und geschaffen haben.
Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe hier auf der kinderonkologischen Station?
An der Stelle reizt mich besonders die Herausforderung, Kinder und ihre Familien in
schwierigen Situationen ein Stück zu begleiten und Angebote zu machen, die ihnen –
wenn es gut läuft – dabei helfen, sich mit der Krankheit und ihrem Verlauf auseinanderzusetzen.
Welche Pläne haben Sie für das Stationsangebot?
Ein großer Bereich wird sein, Beschäftigungs- und Freizeitangebote für die Patienten zu
machen, bei denen sie einfach eine schöne Zeit haben, Dinge machen, die ihnen Freude bereiten und Kontakt zu anderen Kindern haben. Wir können zusammen spielen,
Bücher lesen, kochen, backen, gemeinsam essen, entspannen, etwas basteln und vieles
mehr. Das kann und soll auch ein Unterstützungsangebot für die Eltern sein, wenn diese
eine Betreuung für das Kind benötigen, weil sie selber Arztgespräche oder Termine
haben oder vielleicht auch einfach mal ein bisschen Zeit für sich brauchen. Ich glaube,
dass es gut sein kann, wenn die Patienten im Spiel auch die Möglichkeit haben, mit jemandem, der nicht direkt mit Behandlung oder Pflege zu tun hat, darüber zu sprechen,
was sie beschäftigt oder auch nur über das Spiel einen Ausdruck dafür zu finden. Allein
das kann Kindern ja schon helfen, einen anderen Umgang mit Belastungen zu finden.
Bei dem einen oder anderen kann es dann sicher auch hilfreich sein, heilpädagogische
Einzelstunden anzubieten. Außerdem möchte ich über das Spiel auf konkrete Situationen vorbereiten. Es gibt ja z. B. gute Bilderbücher zum Thema MRT (Magnet-ResonanzTomographie), Röntgen oder über verschiedene Krankheiten. Auch Rollenspiele bieten
sich hier an.
Sie sollen dabei mitwirken, betroffene Kinder auf die möglicherweise anstehende
Strahlentherapie vorzubereiten. Wie werden Sie das machen?
Generell werden die Kinder ja im Medizinischen Versorgungszentrum Strahlentherapie
von Frau Dr. Welzel und ihren Mitarbeitern aufgeklärt und auf die Situation vorbereitet.
Ich möchte zusätzlich hier auf der Station als
Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ich
glaube es ist wichtig, dass gerade kleinere
Kinder die Möglichkeit haben, sich in ihrer
relativ vertrauten Umgebung auf der Station
immer wieder Bilder vom Bestrahlungsraum
und den Geräten anzuschauen und Fragen
dazu zu stellen. Außerdem werde ich über
verschiedene Spiele mit den Kindern trainieren, ganz still liegen zu bleiben und die
Angst vor der Maske, die einige während der
Behandlung tragen müssen, zu verlieren.
Die Stelle von Frau Lüker wird durch insgesamt sieben Elternvereine in der Region
Weser-Ems finanziert. Weitere Informationen
erhalten Sie unter:
www.eltern-kinderkrebs-ol.de
„Im spielerischen Umgang mit Formen, Farben und unterschiedlichen Techniken können die Kinder eigene Ideen in die Tat umsetzen und es entstehen eindrucksvolle Objekte: von spontanen
Charity Walk ums Zwischenahner Meer
zugunsten der Elterninitiative
Am 5. Dezember 2010 findet zum 7. Mal der Nordic Walking
Charity Walk um das Zwischenahner Meer statt.
Alle 2- und 4-Beiner sind laut des Orga-Teams Holger Ameling,
Axel Noffke und Frank Feldhus gemeinsam mit der Barmer-GEK
eingeladen, um das Meer zu walken.
Die Startgebühr von 5 Euro geht zu 100 % an die Elterninitiative,
also eine Aktion mit mehrfach gutem Zweck – für die eigene
Gesundheit, für krebskranke Kinder und mit der Aussicht auf einen
der Gewinne in der abschließenden Verlosung.
Kommen Sie also am 2. Advent zur Kurklinik in Bad Zwischenahn:
Anmeldung zum Lauf ab 10 Uhr, Start um 11 Uhr!
Zeichnungen über bewegende Bilder bis hin
zu einzigartigen Figuren
und kleinen Skulpturen!“,
erläutert die diplomierte
Kunsttherapeutin Antje
Fee Wieters, die seit 2007
die Kinder auf der
kinder-onkologischen
Station begleitet. „So
setzen sich die Kinder
auf symbolischer Ebene
mit ihrer inneren und
äußeren Welt auseinander.“ An manchen Tagen geht es aber auch nur darum, lange Wartezeiten zu überbrücken oder den langweiligen Klinikalltag etwas
farbiger zu gestalten.
Ganz einfach kann Tom beschreiben, was die Kunsttherapie für
die erkrankten Kinder auf der Station bedeutet: „Kunsttherapie ist
einfach cool!“, meint der 7-jährige, der gerade ein großes Schwein
aus Gips modelliert hat.
Kurz gemeldet:
Glühwein, Punsch und mehr!
Besuchen Sie uns am 27.11. und 18.12.2010 in der Haarenstraße
vor dem Reformhaus Ebken. Wärmen Sie sich auf bei Glühwein,
Punsch und Selbstgebackenem und informieren Sie sich aus erster
Hand über unsere Arbeit und Projekte. Für kleine Besucher steht
ein Basteltisch bereit!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Womit Sie helfen:
In welcher Form Sie die Elterninitiative unterstützen können,
möchten wir Ihnen anhand der nachfolgenden Beispiele beschreiben.
Elterninitiative
krebskranker Kinder Oldenburg e. V.
Patenschaft
Dr.-Schüßler-Str. 16
26133 Oldenburg
Fon 0441 99 858 77
Fax 0441 99 858 79
info@eltern-kinderkrebs-ol.de
www.eltern-kinderkrebs-ol.de
Übernehmen Sie (stunden-, tages- oder monatsweise) eine Patenschaft
für die Musik- oder Kunsttherapie.
Mitgliedschaft
Werden Sie förderndes Mitglied der Elterninitiative und spenden Sie
regelmäßig einen beliebigen Betrag.
Unsere Spendenkonten
LzO:
BLZ 280 501 00 | Konto 438 861
OLB:
BLZ 280 200 50 | Konto 142 506 66 00
Freundschaft
Spenden Sie einmalig einen beliebigen Betrag.
Individuelles Engagement
Wir unterbreiten Ihnen gerne einen individuellen Vorschlag,
wie Sie / Ihr Unternehmen die Elterninitiative unterstützen können.
Sprechen Sie uns an!
Seit 2001
unterstützt die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. an
Krebs erkrankte Kinder und deren Familien auf der kinderonkologischen Station des Klinikums Oldenburg und in der ambulanten Phase
zuhause. Alle Projekte werden ausschließlich über Spendengelder
sowie über Mitgliedsbeiträge finanziert. Der Vorstand des Vereins
besteht mehrheitlich aus betroffenen Eltern bzw. deren Angehörigen,
die selbst durch die Elterninitiative betreut wurden und deren Unterstützung und Hilfe zu schätzen gelernt haben. So wird gewährleistet,
dass sich die Arbeit des Vereins nie zu weit von den Nöten und Bedürfnissen der betroffenen Kinder und Eltern entfernt.
Elterninitiative
krebskranker Kinder
Oldenburg e.V.
Impressum:
Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e.V., Dr.-Schüßler-Straße 16, 26133 Oldenburg
Gestaltung: ideendirektoren, kreative Kommunikation, www.ideendirektoren.de
Fotos: istockphoto.com, Pia Winter
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
6
Dateigröße
1 831 KB
Tags
1/--Seiten
melden