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Bleibt der Wald zugänglich? Und wie!?

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Arbeitsgemeinschaft für den Wald AfW
Communauté de travail pour la forêt CTF
Bleibt der Wald zugänglich?
Und wie!?
Eine Veranstaltung
der Arbeitsgemeinschaft für den Wald
und von Swiss Orienteering
zum Thema «Waldzugänglichkeit»
Dienstag, 28. Mai 2013
Rheinfelden (Steppberg)
Die Veranstaltung wird mit Unterstützung des BAFU durchgeführt
Arbeitsgemeinschaft für den Wald AfW
Communauté de travail pour la forêt CTF
Hintergrund
Gemäss neusten Umfrageergebnissen1 gehen fast 94% der Schweizerinnen und
Schweizer regelmässig in den Wald. Jogger, Biker, Spaziergänger, Reiter, Hundehalter, Pfadfinder usw. nutzen den Wald zur Erholung und als Freizeitarena. Dies
kann zu Konflikten der Waldbenutzer mit den Waldbesitzern, mit der Waldbewirtschaftung oder mit dem Umweltschutz führen. Auch innerhalb der Nutzergruppen kann es zu Konflikten kommen.
Die Waldzugänglichkeit ist im Art. 699 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches
sowie im Bundesgesetz über den Wald geregelt. Die allgemeine Zugänglichkeit zum Wald ist in der Schweizer Bevölkerung tief verankert. Sie ist aber nicht
(mehr) unumstritten. Im Entwurf zum neuen Berner Waldgesetz beispielsweise
war vorgesehen, ein allgemeines Bike- und Reitverbot im Wald einzuführen. Angesichts der breiten Opposition verzichtete die Kantonsregierung dann aber auf
eine Verschärfung der Bestimmungen. Auch die Idee einer Waldvignette für Biker
und Reiter, die im Jahr 2012 von den Berner Waldbesitzern lanciert wurde, löste
eine heftige Debatte aus (inzwischen kann auf der Website der Berner Waldbesitzer eine freiwillige Waldvignette gekauft werden).
In den letzten Jahren haben viele Kantone Naturschutzprogramme für den Wald
erarbeitet. Waldreservate, Wildruhezonen, Wildtierkorridore usw. werden ausgeschieden. All diese Instrumente haben einen Einfluss auf die Waldzugänglichkeit.
Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Fragen:
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Wer darf den Wald nutzen, in welchem Umfang und zu welchem Preis?
Wo gibt es Grenzen und wie werden diese interpretiert? Wo liegt das Problem?
Ist das freie Betretungsrecht noch zeitgemäss? Wo stehen wir heute?
Wohin geht die Reise? Wie sollen die Wälder künftig genutzt werden?
Um diesen und ähnlichen Fragen auf den Grund zu gehen, organisiert die Arbeitsgruppe Freizeit und Erholung im Wald der AfW zusammen mit dem Schweizerischen OL-Verband (Swiss Orienteering) eine Veranstaltung, in welcher verschiedene Positionen zum Thema «Waldzugänglichkeit» zur Sprache kommen
und diskutiert werden.
1) Waldmonitoring soziokulturell (WaMos 2).
Arbeitsgemeinschaft für den Wald AfW
Communauté de travail pour la forêt CTF
Konzept und Ziele
Auf einem Rundgang durch den «Steppberg-Wald» unter der Leitung von Stadtoberförster Kurt Steck erhalten die TeilnehmerInnen einen Eindruck verschiedener
Waldfunktionen und Einrichtungen im Wald. Danach zeigen InteressensvertreterInnen in einem Kurzreferat ihre Position zum Thema «Waldzugänglichkeit» auf.
Nach den Referaten besuchen die TeilnehmerInnen den «Steppberg» noch einmal
und diskutieren einige Punkte aus den Referaten. Ziele der Veranstaltung:
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Auslegeordnung und Erfahrungsaustausch zum Thema «Waldzugänglichkeit»
Beleuchtung des Themas aus unterschiedlichen Gesichtspunkten
Erörterung von Problemen und Lokalisierung von Handlungsfeldern
Vernetzung und Austausch unter den Organisationen und TeilnhemerInnen
Referentinnen und Referenten
Kurt Steck, Stadtoberförster von Rheinfelden:
Rundgang durch den «Steppberg-Wald»
Marcel Murri, Abteilung Wald Kanton Aargau:
Überblick zum Thema «Waldzugänglichkei» aus Sicht des Kantons Aargau
Stefan Flückiger, Geschäftsleiter der Berner Waldbesitzer:
Referat zum Thema «Waldvignette» aus Sicht der Waldbesitzer
Thomi Wiederkehr und Hubi Guthauser, bike point Zeiningen GmbH:
«Waldzugänglichkeit» aus Sicht der Biker
Kathrin Hochuli, Geschäftsführerin BirdLife Aargau – Natur- und Vogelschutz:
«Waldzugänglichkeit» aus Sicht der Natur- und Vogelschützer
Hansjörg Steck, Vorstandsmitglied und Kartenchef des OLK Fricktal:
«Waldzugänglichkeit» aus Sicht der OL-Läufer
Regula Estermann und Jörg Wermelinger, Pferdesportverband Nordwest
«Waldzugänglichkeit» aus Sicht der Reiter
Pietro Cattaneo, Schweizer Wanderwege
«Waldzugänglichkeit» aus Sicht der Wanderer
Arbeitsgemeinschaft für den Wald AfW
Communauté de travail pour la forêt CTF
Programm
9.00 Uhr
9.20 Uhr
9.30 Uhr
10.00 Uhr
10.15 Uhr
12.00 Uhr
13.30 Uhr
15.00 Uhr
16.30 Uhr
Besammlung auf dem Bahnhof Rheinfelden (Bustransport)
Besammlung beim Waldeingang
Rundgang durch den Wald
Kaffee und Gipfeli
Referat von Marcel Murri (Abteilung Wald, Kanton Aargau
Referat von Stefan Flückiger (Waldbesitzer)
Referat von Thomi Wiederkehr und Hubi Guthauser (Biker)
Referat von Kathrin Hochuli (Vogelschutz)
Mittagessen
Referat von Hansjörg Steck (OL)
Referat von Regula Estermann und Jörg Wermelinger (Reiter)
Referat von Pietro Cattaneo (Wanderer)
Statement von Ernst Omlin (Jagdobmann)
Rundgang durch den Wald mit Diskussion einzelner Themen
Ende der Veranstaltung
Leitung:
Kurt Steck, Stadtoberförster von Rheinfelden
Moderation:
Brigitte Wolf, Geschäftsleiterin der AfW
Kosten:
Fr. 60.– inklusive Mittagessen
Sie erhalten nach der Veranstaltung eine Rechnung
Anmeldung:
bis am Mittwoch, 22. Mai 2013 bei der Geschäftsstelle
der Arbeitsgemeinschaft für den Wald:
Brigitte Wolf, info@afw-ctf.ch, Telefon 027 927 14 33
Bericht:
Die Referate und die Diskussionen werden in einem Bericht
festgehalten, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den
Kantonsforstämtern sowie den Mitgliedorganisationen der AfW
zugestellt und als PDF zur Vergügung gestellt wird.
Dieser Flyer kann auch auf www.afw-ctf.ch heruntergeladen werden.
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Kategorie
Bildung
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