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dreimalVizemeisterund- alsHöhe- er - als SFV-Instruktor- noch ein

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Ueli Wegmann
Ueli, dessen Vorname in der Westschweiz in «Alain» umgewandelt
wurde, schaffte den Sprung in den
Spitzenfussballnichtzuletztdank der
«grossenSCB-Zeiten» unter Trainer
Morf. «Ich hatte im Sommer 1968
Angebote von YB und Servette und
entschied mich letztlichaus Studiengründen für die Westschweiz», erinnert sich der Alt-Internationale. Ein
Entscheid,den er nicht bereuen sollte, wurde er doch in den acht Jahren (1968-1976) bei den «Grenats»
dreimalVizemeisterund- alsHöhepunkt - 1971 dank eines 2:0-Finalsiegs gegen Lugano einmal Cupsieger. Da Wegmann aus beruflichen
Gründen nicht Profi werden wollte,
verabschiedete er sich bereits mit
"knapp30 Jahren vom Spitzenfussball, wechselte vorerst für drei Jahre zum NLB-Club Etoile-Carouge
(mit dem er in die NLA aufstieg), ehe
er - als SFV-Instruktor- noch ein
paar Jahre als (Spieler-)Trainer in
Amateurklubs aktiv war.
Den Sprung in die Nationalmannschaft schaffte auch Ueli Wegmann
-
wie Morf - erst spät, als 27jähri-
ger. «Zuvor gehörten der Nati praktisch nur Spieler aus Zürich und Basel an», erinnert er sich, doch 1973
holte er sich unter Rene Hüssy mit
einem Einsatz in der zweiten Hälfte
gegen Schottland doch endlich seine erste «Kappe». Es folgten fünf
weitere Länderspiele gegen Luxemburg, Italien, Türkei, Schweden und
Belgien,ehe er im Sommer 1974aus
beruflichenGründen aus der Natizurücktrat. Nach seiner Ausbildung
zum Elektroingenieur machte Wegmann nämlich auch im «normalen»
Erwerbsleben bei der «Secheron»,
der er bis heute treu geblieben ist,
Karriere. Nicht zuletzt deshalb blieb
er nach seinem Rückzug aus dem
Spitzenfussball mit seiner Familie in
der Romandie.«Ichhabe kaummehr
Kontakt mit Burgdorf, leider», und
auch den SCB habe er nur noch aus
der Ferne mitverfolgt. «Stimmt es
wirklich, dass mein Stammverein in
die 3. Liga abgestiegen ist? - Ich
konnte dies fast nicht glauben», bedauert er die negativesportliche Entwicklung der letzten Jahre.
«Grosse Namen» aus dem SCS...
Neben Morf und Wegmann haben
aber auch noch weitere ehemalige
SCBler den Sprung in die Nationalliga geschafft und über längere oder
kürzere Zeit im Schweizer Spitzenfussball eine Rolle gespielt. Hier,
ohne Anspruch auf Vollständigkeit,
einige Namen,die sicher heute noch
zahlreichen Sportclüblern geläufig
sind: Urs Bachmann (Biei), Robert
Feldmann (Young Boys), Hansruedi
Hasler (Biei, heute Technischer Direktor des Fussball-Verbands), Roland Moser (Biei), Urs Moser (Nordstern, Grenchen), Erich Muhmentaler (Grenchen), «Aschi» Probst
(Bern), Heinz Rebmann (Young
Boys, Biel, Grenchen), Peter Rebmann (Nordstern), Markus Ruef
(YoungBoys, Luzern), «Toni»Schaller (Fribourg, Luzern), Urs Schober
Die beiden bisher einzigen Internationalen, die aus dem Sportclub
Burgdorf hervorgegangen sind.
Links: Ueli Wegmann im Duell
gegen Brenna. Szene aus dem
Cupfinal1971, Servette - Lugano.
Auf S. 32: Fritz Morf beim 3:2-Sieg
gegen Schweden 1961 im WMAusscheidungsspiel im Berner
Wankdorf. Er befreit vor dem
damals bei Real Madrid spielenden Stürmer Simonsen.
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Kategorie
Seele and Geist
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