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Jott wie Jazz - Migros-Magazin

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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny
NR. 30 | 22. JULI 2013
www.migrosmagazin.ch
TBEWERB I 13
SOMMERWET
Gewinnen Sie
einen Toyota
Auris Hybrid!
LAMPEN, CDS, FLASCHEN I 9
So recyceln Sie
richtig
Bild: Thomas Hablützel
PHILIPP RIEDERLE I 22
Der Jungautor
weiss, wie seine
Generation tickt
Jott wie Jazz
Jeden Sommer holt Christian Jott Jenny legendäre
Jazzmusiker ins Engadin: Der Direktor des Festival da Jazz
in St. Moritz steht aber auch selber auf der Bühne. I 86
Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59
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Ein M schweizerischer.
|
DIESE WOCHE
migros-magazin | NR. 30, 22. JULI 2013 |
inhalt | 5
editorial
22 | MENSCHEN
Jungautor Philipp
Riederle gilt als
Stimme der
heutigen Jugend.
Und der grösste
Wunsch dieser
global vernetzten
und schnell lebenden Jugend ist –
ein Haus mit Garten und Hund.
Hans Schneeberger,
Chefredaktor
Weniger Abfall:
Alle sind gefordert
Vielleicht erinnern Sie sich: Ich hatte mich vor
drei Wochen in meinem Editorial etwas «echauffiert».
An einem der schönsten Punkte meiner sams- oder
sonntäglichen Joggingrunde hatten Feiernde am Vorabend
sämtlichen Müll einfach liegen lassen — notabene mit
drei Abfallkübeln fast in Armlänge. Flaschen in der Gegend
herumgeschmissen, Büchsen weit ins Gras hinausgeworfen, den Dreck auf dem ganzen Platz zerstreut.
Offenbar bin ich nicht der Einzige, dem solche
Sauereien auf den Kübel gehen. Ich habe noch selten
derart viele Mails auf ein Editorial erhalten. Allenthalben
ist man sich einig: Langsam reichts. Ich wurde in den
Zuschriften auch aufgefordert, mich bei der Migros dafür
starkzumachen, dass sie sich hier engagiert.
Bilder: Cira Moro/Laif, Keystone
Tut sie schon lange. Sie stellt in allen Filialen grosse
Abfallbehälter hin. Sie bewirtschaftet sogar öffentliche
Kübel in der Umgebung von Supermärkten. Sie unterhält
das grösste Recyclingsystem der Schweiz für Verpackungen. Sie nimmt 90 Prozent des Volumens verkaufter
PET-Flaschen wieder zurück. Sie versucht aber auch, mit
diversen Initiativen den Verbrauch von Verpackungsmaterial zu reduzieren. Ein Beispiel: Wer in den
Take-Aways der Genossenschaft Migros Zürich einen
Kaffee kauft und seinen eigenen Mehrwegbecher
mitbringt, zahlt 50 Rappen weniger und produziert
gleichzeitig weniger Abfall. In den Migros-Take-Aways an
der Marktgasse und beim Hauptbahnhof in Bern wiederum
erhält jede elfte Mahlzeit gratis, wer ein sauberes
Mehrweggeschirr mitbringt.
Doch mit solchen Aktionen allein ist der Kampf gegen
Littering nicht zu gewinnen. Es braucht die Initiative
jedes Einzelnen. Als Vorbild, als Motivator — und ja, auch
als Bürger mit der Zivilcourage, auch mal «Hallo, Sie
haben da was fallen lassen!» zu sagen.
migros-woChe
6 | Aktuelles
generation m
9 | Der Recycling-Knigge
Was die Migros zurücknimmt und was
damit geschieht.
online
13 | Grosser Sommerwettbewerb
mensChen
14 | Porträt
Airbnb — Ferien bei Privaten boomt.
19 | Auf ein Wort
21 | Kolumne: Der Hausmann.
22 | Interview
Der 18-jährige Buchautor Philipp Riederle
sagt, was die Jungen heute wollen.
aktuell
26 | Zu Besuch bei Chocolat Frey
30 | Ideen gegen den Abfallberg
sChaufenster
32 | Happy Birthday, Schweiz
Köstlichkeiten für das Brunchbuffet
37 | Ganz wild auf Lachs
39 | Olivenbaguette — der Süden im Brot
40 | Für Wurstfreunde und Wirbelwinde
51 | Salate und Dips von Anna’s Best
53 | Picknickeier aus der Region
saisonküChe
54 | Bartenderin Laura Schacht
Apérotipps von der Weltklasse-Mixerin.
ihre region
59 | Neues aus Ihrer Genossenschaft
leben
65 | Mix
68 | Reisen
Inselhüpfen im Archipel von Åland.
73 | Multimedia
75 | Auto
meine welt
86 | Christian Jott Jenny
Der Direktor des Festival da Jazz in
St. Moritz hautnah.
rubriken
11 | Leserbriefe
79 | Rätsel & Impressum
84 | Cumulus
glüCksgriff
77 | Gewinnen
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Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich,
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MIGROS-wOCHE
6 |
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ZAHl DER wOCHE
FRISCH IN DER MIGROS
30,3 Mrd.
So viele Franken Kundengelder lagern zurzeit auf den Konten der
Migros Bank. Im ersten Halbjahr 2013 knackte die Bank erstmals
die 30-Milliarden-Marke.
PREISBAROMETER
Erfreuliche Neuigkeit für alle Schleckmäuler: Die
Migros senkt die Preise diverser Midor-Biskuits
im Beutel ab sofort und dauerhaft um
durchschnittlich zehn Prozent. Einige Beispiele:
Artikel
Bärentatzen, 380 g
Butter-Sablés, 280 g
Kokos-Makrönli, 310 g
Schümli, 145 g
Nuss-Stengeli, 500 g
Choco-Schümli, 175 g
Preis alt *
3.20
2.80
3.–
2.10
3.95
2.45
NR. 30, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Preis neu *
2.90
2.50
2.70
1.90
3.55
2.20
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–9,4
–10,7
–10,0
–9,5
–10,1
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Sommerbeeren. Jetzt ist die
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die Migros-Regale sind voll mit den
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Sommergeschmack konservieren
möchte, verarbeitet Himbeeren zu
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migros-woche
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
AkTUEllES | 7
Gestürzter König:
Im neuen Werbespot zeigt Kilian
Wenger vollen
Körpereinsatz.
Vom Muni gebodigt
E
s ist ein Kampf der Giganten: Nachdem Kilian Wenger alle Gegner im
Sägemehlring bezwungen hat, bekommt er als Trophäe einen prächtigen
Muni. Doch das kolossale Tier macht
sich selbständig, weil es eine schöne Kuh
erspäht hat. Der liebestolle Muni schleift
im Galopp den Schwingerkönig quer
über eine Wiese.
Im neuen Migros-Werbespot läuft die
Siegerehrung nach einem Schwinget auf
dem Beatenberg kräftig aus dem Ruder.
Nebenbei zeigt der witzige Kurzfilm das
1.-August-Sortiment der Migros — von
der Bratwurst bis zum Feuerwerk. Für
Wenger war es «eine Ehre», zum zweiten Mal für einen Migros-Spot vor der
Kamera zu stehen. Der Schwingerkönig
bewährte sich sogar als Stuntman und
liess sich von einer Zugmaschine übers
Gras schleifen.
Den neuen Werbespot finden Sie unter:
www.migros.ch/youtube
Bilder: Bild: bab.ch/Stockfood
im neusten migros-werbespot nimmt es Kilian wenger mit einem
gegner auf, dem nicht einmal er gewachsen ist: dem siegermuni. Bei
den Dreharbeiten bewährte sich der schwingerkönig als stuntman.
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|
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
GENERATION M
RECYClING | 9
Richtig
recyceln
Die Migros installiert in ihren Filialen neue
Recyclingstellen im Look von Generation M
und nimmt künftig alle Plastikflaschen
zurück. Was bedeutet das für die Kundinnen
und Kunden? Das Migros-Magazin beantwortet
die wichtigsten Fragen.
Welche Plastikflaschen kann ich in
die Migros zurückbringen?
Die Migros nimmt neben PET-Getränkeflaschen und Milchflaschen aus PE
neu folgende Plastikflaschen zurück:
! Wasch- und Reinigungsmittel
! Shampoo, Duschgels, Seifen,
Lotionen, Cremes, Babyprodukte
! Essig, Öl, Saucen
! Weitere Flaschen von Lebensmitteln
! Düngerflaschen
Nicht in diese Sammlung gehören
Plastikflaschen aus dem Heimwerker-,
Auto- und Gartenbereich.
Worauf muss ich beim Einwurf von
Plastikflaschen achten?
Bitte nur leere Plastikflaschen mit
Deckel einwerfen. Halbvolle Flaschen,
insbesondere von Produkten mit Gefahrensymbol, müssen am Kundendienst
zurückgegeben werden. Sie gelten als
Sonderabfälle und dürfen weder über
den Kehricht noch über die Kanalisation
entsorgt werden. Zusätzlich gilt: «Luft
raus, Deckel drauf». Damit kann Platz
gespart und können unnötige Transporte
vermieden werden.
Ab wann kann ich in meiner Filiale
Plastikflaschen zurückbringen?
Recycling-Vielfalt: Die Migros
sammelt zahlreiche leere
Verpackungen und ausgediente Produkte. An den Recyclingstationen sind sie mit obigen
Symbolen gekennzeichnet.
Die Filialen erhalten nach und nach die
neuen Recyclingstationen im Look von
Generation M. Leider können keine Termine genannt werden, wann die einzelnen Filialen umgerüstet sind. Spätestens
bis Ende Jahr können aber in allen Filialen die Plastikflaschen zurückgegeben
werden.
In welches Loch in der Recyclingstation soll ich die Plastikflaschen
einwerfen?
Praktisch alle Plastikflaschen gehören in
das Loch, wo auch die Milchflaschen
eingeworfen werden. Das gilt sogar für
Öl- und Essigflaschen aus PET. Nur die
PET-Getränkeflaschen gehören in ihre
eigene Öffnung.Die reine PET-Getränkeflaschensammlung ist Voraussetzung
für einen geschlossenen Materialkreislauf: Aus alten PET-Getränkeflaschen
werden wieder neue Flaschen hergestellt. Rückstände von beispielsweise Öl
und Milch sowie andere Materialien
würden das Rezyklat verunreinigen.
Kann ich auch Joghurtbecher,
Tiegel, Beutel und Schalen aus
Kunststoff zurückbringen?
Nein, die erweiterte Sammlung beschränkt sich auf wiederverschliessbare
Plastikflaschen. Wiederverschliessbare
Verpackungen wie Tuben, Nachfüllbeutel oder Tiegel werden nicht zurückgenommen. Diese bestehen meist aus
verschiedenen Kunststoffarten, sogenannten Verbundmaterialien, die das
Recycling erschweren. Offene Behälter
wie Joghurtbecher nimmt die Migros aus
hygienischen Gründen nicht zurück:
Speisereste riechen schlecht und ziehen
Ungeziefer an.
Kann ich nebst meinen CDs auch die
CD-Hüllen zurückgeben?
Nein, nur die CD selbst besteht aus dem
wertvollen Rohstoff Polycarbonat. Dieser wird beispielsweise bei der Herstellung von Motorradhelmen verwendet.
Kann ich in der Migros auch alte
Energiesparlampen entsorgen?
Die Migros nimmt schon lange LED- und
Energiesparlampen sowie Leuchtstoffröhren zurück. Neu wird für LED- und
Energiesparlampen — wo möglich — ein
Einwurfloch zur Verfügung stehen.
Leuchtstoffröhren müssen wie bisher
am Kundendienst abgegeben werden.
Lesen Sie mehr zum Thema Recycling und
Abfallvermeidung ab Seite 30.
Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie immer mehr Verpackungen wie Plastikflaschen sowie auch CDs
und DVDs von ihren Kundinnen und Kunden zurücknimmt.
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1. Tag: Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau.
2. Tag: Melk–Wien. Besichtigung Benediktinerstift Melk (*).
Lisl Wagner-Bacher lädt zu einem exklusiven Menü ein (*).
3. Tag: Wien. Stadtrundgang (*) Wien. Zum Abendessen werden wir kulinarisch mit einem exklusiven Gourmet-Menü von
Irma Dütsch verwöhnt.
4. Tag: Budapest. Stadtrundfahrt (*) mit Besuch der Budapester Markthallen. Beim Chefkoch József Révész werden wir in
seinem Lokal ein feuriges Gulasch verkosten.
5. Tag: Budapest–Esztergom. Im historischen Schloss Château
Béla tafeln wir ein mehrgängiges Abendessen (*).
6. Tag: Bratislava. Fak. Führung Bratislava (CHF 25.– ). Zum
Abendessen werden wir von Irma Dütsch verwöhnt
7. Tag: Dürnstein. Besuch (*) des ältesten Weingutes Österreichs – dem Nikolaihof.
8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung und Busrückreise.
Zu den Ostseeinseln
Inselschönheiten Hiddensee, Rügen, Usedom, Darss/Zingst
Berühmte Seebäder an der Ostsee
■ Einzigartige Naturlandschaften
Ihr Reiseprogramm
■
■
1. Tag: Schweiz–Jena. Busanreise und Hotelübernachtung.
2. Tag: Jena–Stralsund. Weiterfahrt und Besichtigung von
Stralsund (*). Einschiffung auf die «Excellence Coral****».
3. Tag: Stralsund–Zingst. Inselrundfahrt mit Besuch Bernsteinmuseum (*)
4. Tag: Vitte/Hiddensee–Insel Rügen. «Rösslifahrt» (*) über
die Insel Hiddensee. Flussfahrt zur Insel Rügen und Besichtigung der Kreideküste sowie das Seebad Binz (*).
5. Tag: Insel Usedom. Besichtigung der berühmten Ostseebäder (*).
6. Tag: Stettin. Flussfahrt bis Stettin. Stadtrundfahrt (*).
7. Tag: Stettin–Lichterfelde. Fak. Ausflug zum Zisterzienser
Kloster Chorin. Entdecken Sie die Schönheiten der Uckermark.
8. Tag: Berlin. Stadtrundfahrt durch die deutsche Hauptstadt (*).
9. Tag: Potsdam–Schweiz. Rückreise mit Bus.
3-Flüsse-Zauber
Einzigartige Fachwerkhäuser
Prunkstücke des Maintales
■ Weingebiete, Rheingold, malerische Städtchen
Ihr Reiseprogramm
1. Tag: Schweiz–Würzburg. Busanreise nach Würzburg.
Stadtrundgang (inbegriffen), Einschiffung.
2. Tag: Würzburg–Wertheim. Besichtigung der Festung Marienberg (*). Weiterfahrt nach Wertheim.
3. Tag: Wertheim–Miltenberg. Rundgang Miltenberg mit
Weinprobe (*).
4. Tag: Rüdesheim–Koblenz. Besuchen Sie Siegfried’s
Musikkabinett mit seiner riesigen Instrumentensammlung
(*). Am späten Nachmittag Weiterfahrt bis Koblenz.
5. Tag: Koblenz–Cochem. Stadtrundgang mit Reichsburg (*).
Am Abend Weiterfahrt Richtung Bernkastel.
6. Tag: Bernkastel–Trier. Entdecken Sie Bernkastel auf
einem Rundgang (*).
7. Tag: Trier–Schweiz. Stadtrundfahrt in Trier (inbegriffen).
Rückreise mit Bus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.
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Reisedatum 2013
11.08.–18.08.13
Preise pro Person
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2-Bett-Kab. Hauptdeck
2495.–
1995.–
2-Bett-Kab., frz. Balkon,Mitteldeck 3065.–
2455.–
2-Bett-Kab., frz. Balkon Oberdeck 3245.–
2595.–
Unsere Leistungen
Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus
Schifffahrt in der gebuchten Kabine
Vollpension an Bord, Gebühren, Hafentaxen
Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung
Ausflüge und Gourmet-Progamm inklusive
Abfahrtsorte
06:30 Burgdorf ; 06:45 Basel SBB; 07:20 Aarau SBB;
08:00 Baden-Rütihof ; 08:30 Zürich-Flughafen,
Reisebusterminal ; 08:50 Winterthur, Rosenberg, 09:15 Wil
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Katalogpreis* Sofortpreis
2-Bett-Kab. Hauptdeck hinten
2375.–
1895.–
2-Bett-Kabine Hauptdeck
2495.–
1995.–
Unsere Leistungen
Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus
Schifffahrt in der gebuchten Kabine
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Abfahrtsorte
05.30 Burgdorf ; 05.45 Basel SBB; 06.20 Aarau SBB;
07.00 Baden-Rütihof ; 07.30 Zürich-Flughafen ; 07.50
Winterthur-Rosenberg; 08.15 Wil
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2-Bett-Kab. Hauptdeck
1760.–
1495.–
2-Bett-Kab., frz. Balkon, Mitteldeck 1995.–
1695.–
2-Bett-Kab., frz. Balkon, Oberdeck 2230.–
1895.–
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forum
Migros-Magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
leserbriefe | 11
mm 29: «Tolle Tollen und süsse Petticoats», Artikel über 50er- und 60er-Jahre-fans.
Im falschen Film gesessen
! Ich sass damals wohl im falschen Film. Nach meiner Erinnerung (Jahrgang 1947) waren jene Zeiten eng und spiessig. Girls mit sexy Styling und
süssen Petticoats gab es vielleicht in Hollywood-Streifen,
in der Realität wären sie wohl
als Huren beschimpft worden. Denn Sex war Sünde. Es
gab mittelalterlich anmutende Kleidervorschriften: An
manchen Schulen war Mädchen das Tragen von Hosen
verboten. Elvis-Tollen, Jeans
und Rock ’n’Roll standen
natürlich auch auf dem Index
der verbotenen Früchte.
Kirchliche und weltliche
Moralapostel bekämpften sie
heldenhaft. Und die von
einem weiblichen Fan hochgelobten 50er-Jahre-Gentlemen lehnten 1959 das Frauenstimmrecht wuchtig ab. Erst
der wachsende Wohlstand
und die Verbreitung der Pille
führten in den 60er-Jahren
zu einer Öffnung und Entkrampfung der Gesellschaft.
Die ollen Fuffziger möchte ich
lieber nicht wiederaufleben
lassen.
Howard Dubois
3098 Köniz
BurlesqueTänzerin
Daisy Lovelace
näht ihre 50erJahre-Kleider oft
selbst.
mm 29: «Ich halte nicht viel von untergangspropheten», Interview mit
Europa-Analyst Hugo Brady.
schreiben sie uns
Wir freuen uns über Briefe und E-Mails
zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer
ihr Brief, desto grösser die Chance, dass
er veröffentlicht wird. Zuschriften können
durch die redaktion gekürzt werden.
Per Post an redaktion Migros-Magazin,
leserbriefe, limmatstrasse 152,
Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per
E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch
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ihre Adresse und ihre Telefonnummer
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! Ich halte nicht viel von den
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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MENSCHEN
14 |
|
Die Begegnungen
mit anderen
Kulturen gehören
für Gastgeber
Roland Rosset zu
den Höhepunkten.
pORTRäT
|
Nr. 30, 22. Juli 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Roland Rosset und Claudia
Tolusso, Wilen OW
Wenn Saudis
im Pyjama in
der eigenen
Küche stehen
Roland Rosset (56) und seine Freundin Claudia Tolusso (42) leben in einem Sieben-Zimmer-Einfamilienhaus am Sarnersee. Rosset,
einst Mitglied der Ruder-Nationalmannschaft und heute
Marktforscher, liess das
Traumhaus mit viel Umschwung vor fünf Jahren mit
seiner damaligen Frau bauen.
Dann kam es zur Scheidung
und einem neuen Job. «Eines
Tages sah ich auf Facebook
eine Anzeige, man könne im
Schlaf Geld verdienen. So
wurde ich auf Airbnb aufmerksam», sagt er. Innerhalb
einer Stunde lud er das Profil
seines Hauses bei Airbnb
hoch, und «schon zwei Wo-
Roland Rosset und
Claudia Tolusso
leben in einem
Sieben-ZimmerEinfamilienhaus
am Sarnersee.
Die Welt zu Gast bei
Bei Airbnb ist es, als besuche man gute Freunde irgendwo auf der Welt. Man
logiert in einem Zimmer oder Gästehaus und isst gemeinsam mit dem Vermieter.
Das Übernachten bei Privaten boomt, das Angebot nimmt stetig zu. Allein in
der Schweiz gibt es rund 4000 Gastgeber. Zum Beispiel Roland Rosset aus Sarnen
oder Jeremie Maret aus Zürich.
|
menScHen
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
pORTRäT | 15
chen später, in der ersten Augustwoche 2011, hatten wir
einen Amerikaner mit seiner
chinesischen Freundin zu Besuch». Die zweiten Gäste waren eine fünfköpfige Familie
aus Pakistan. Sie schätzten
die zentrale Lage zwischen
Interlaken und Zürich.
Claudia Tolusso, freischaffende Bühnenbildnerin und
neue Partnerin von Roland
Rosset, erzählt begeistert
von den Erfahrungen mit den
Besuchern aus aller Welt:
«Ich lebte vier Jahre in Neuseeland und finde es toll,
so viele Nationen erleben zu
dürfen.» Einmal erhielt das
Paar eine Anfrage von fünf
Saudi-Arabern aus Paris.
Tolusso sagte, sie könne aus
beruflichen Gründen erst
morgens um 1 Uhr im Haus
sein. Die Saudis holten den
Hausschlüssel bei den Nachbarn ab, und als Claudia Tolusso nach Hause kam, traf sie
in der Küche auf die Gäste.
Sie standen mit langen Bärten
und noch viel längeren Pyjamas in ihrer Küche. «Wir
begegneten uns mit beidseitiger Offenheit», sagt sie.
Immer wieder komme es
zudem vor, dass sie von Gästen in ihrer eigenen Küche
zum Nachtessen eingeladen
werde.
«Dank unserer Preise ziehen wir interessante und kultivierte Leute an», ergänzt
Roland Rosset. 150 bis 250
Franken kostet die Nacht für
zwei Personen, je nach Saison
und ohne Frühstück. Allerdings gebe es hin und wieder
Besucher, die Abfall herumliegen liessen, weil sie glaubten, Bedienstete würden diesen aufräumen. Nach zwei
Jahren und rund 70 AirbnbBuchungen zieht das Paar
trotzdem eine positive Bilanz:
«Wenn wir auf Reisen sind,
bewohnt jemand unser Haus.
Das bietet uns grössere
Freiheit und Sicherheit. Zudem kommt der finanzielle
Zustupf gelegen.»
Schlafen mit Sicht auf den Sarnersee: Die Idylle und die
zentrale Lage kommt bei den Gästen gut an.
Freunden
Auf Wunsch blasen Lenny Staples und Jeremie Maret die Plastikpuppe «Too Fat
To Fail», die in der Galerie steht, auf.
Lenny Staples und Jeremie
Maret, Zürich
Mit den
Einnahmen
werden
Ausstellungen
finanziert
Ein Peugeot J7 mit Jahrgang
1977 oder eine Galerie: Wer
bei den Jugendfreunden Lenny Staples und Jeremie
Maret (beide 30) im Zürcher
Stadtkreis Wiedikon übernachtet, staunt. Ihre originellen Wohnungseinheiten,
die sie «The Proposal: Residence in Art» nennen, befinden sich in einem Hinterhof.
Jeremie erklärt: «Wir sind eine
Kunstgalerie und vermitteln
Kunst auf eine andere Art.»
Das fängt damit an, dass die
Gäste in der Galerie übernachten. Auf Wunsch wird
eine beige Plastikpuppe aufgeblasen, die Manuel Uribe,
den schwersten Menschen
der Welt, darstellt. «Too Fat
To Fail» heisst sie. «Alle Gäste, die übernachten, sind so
gleichzeitig Besucher. Es
kommt zu einem Austausch
zwischen Touristen und Galeriebesuchern», sagt Jeremie. Der in Basel geborene
Künstler, der die Zürcher
Hochschule der Künste besucht hat, mietet das Atelier
seit fünf Jahren und schläft
dort, wenn keine Buchungen
Jeremie Maret
(links) und
Lenny Staples
vor ihrer einen
Unterkunft,
einem alten
Peugeot.
MENSCHEN
16 |
Schlafen in der
Galerie kostet
100 Franken
pro Nacht und
Person.
|
pORTRäT
vorliegen. Übernachten Gäste, schläft er bei Freunden.
80 Prozent der Kunden von
Lenny und Jeremie reisen aus
dem Ausland an. Mit den Einnahmen aus den Buchungen
finanzieren die beiden Männer Ausstellungen; Ende
August steht eine neue an.
Lenny ist in Freiburg geboren und aufgewachsen und
nach der Internationalen
Schule für Touristik in Zürich
«vor acht Jahren ins Hotelgeschäft gerutscht», wie er
sagt. Nachdem er ein Jahr
lang ein Bed&Breakfast in
New York geleitet hat und danach im Zürcher Hotel Europe die Rezeption, ist er heute
Betriebsleiter des Hotels Rothaus an der Langstrasse. Entsprechend kümmert er sich
auch um die Buchungen der
Galerie und das Frühstück der
Gäste. 200 Franken kostet
die Übernachtung für zwei
Personen.
Lenny und Jeremie bieten
ihren Gästen viele Extras:
Einmal unternahmen sie mit
einer jungen Frau aus Hongkong eine Schlauchboottour
auf der Limmat bis nach Dietikon ZH. Mit einem Paar aus
Malaysia, das seine Flitterwochen in Europa verbrachte,
gingen sie an ein Festival mit
alternativer Musik. Jeremie
sagt: «Wir profitieren von interessanten Gesprächen mit
jungen Leuten, die wissen
wollen, wie man als Künstler
lebt.» Je länger die Gäste bei
ihnen wohnen würden, desto
offener seien sie. «Anfangs
sind die Besucher scheu, und
am Schluss werden wir bei
der Verabschiedung umarmt.
Das ist das schönste.»
|
Nr. 30, 22. Juli 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Isabelle und Jay Wallace in ihrem Haus in Brooklyn. Sie sind seit Oktober 2012 bei Airbnb dabei
und froh, dass die zu vermietenden Zimmer durch eine Haftpflichtversicherung geschützt sind.
Isabelle und Jay Wallace,
Brooklyn/New York
Den New
Yorker Hotels
ist Airbnb ein
Dorn im Auge
Isabelle Wallace (38) wechselte zwischen den Kontinenten. Geboren wurde sie in
Dallas. Sie lebte schon in
London, Genf, Frankreich,
und seit 1998 ist New York ihr
Zuhause. Die Rechtsanwältin
wohnte zuerst in Manhattans
East Village, dann in der Upper West Side und nunmehr
seit neun Jahren im nördlichsten Brooklyner Stadtteil
Greenpoint. Dort hat sie zusammen mit ihrem Mann Jay
(39), Gitarrist und RockFolk-Sänger, ein Haus gekauft.
Das Ehepaar vermietet auf
zwei Stockwerken drei Schlafzimmer mit einem grossen
Wohn- und Esszimmer. Isabelle Wallace lebt bewusst in
einem grossen Haus, um Platz
zu haben, wenn Verwandte
oder Bekannte zu Besuch
kommen. Letzten Sommer
hat sie erstmals Touristen
einquartiert. «Airbnb ist
wunderbar, weil wir in der
Zeit zwischen den Besuchen
die Zimmer an Fremde vermieten können.» Allerdings
ist die Online-Plattform nun
in New York unter Druck ge-
Die Französin Claire Billard buchte über Airbnb ein Zimmer
im zweiten Stock des Hauses von Isabelle Wallace.
raten, weil die dortige Hotellobby erwirkt hat, dass das
Verbot von privater Untervermietung verschärft wird,
wobei das schwer zu kontrollieren ist. Wallace hat Glück:
Als Hausbesitzerin betrifft
sie das ohnehin nicht.
«Unter den Airbnb-Gästen habe ich viele interessante Menschen kennengelernt», sagt sie. Sie helfe den
Touristen, das Gepäck hochzutragen,
und
händige
ihnen eine Adressliste aus
für Bagels, Restaurants,
Einkaufszentren, Apotheken,
Buchläden, Tätowierungsstudios oder Bioläden.
Nachdem der Hurrikan
Sandy Ende Oktober 2012
über New York getobt und
einen Teil des Dachs des Wallace-Anwesens mitgerissen
hatte, beherbergte das Paar
gratis Helfer, die sich um die
Obdachlosen kümmerten.
«So haben wir dazu beigetragen, dass sich der New Yorker
Alltag schneller normalisiert», sagt Isabelle, die vor
einem Jahr Mutter geworden
ist. Familie Wallace reist jedes
Jahr in die Schweiz und geniesst die Ruhe — in der Stadt
Genf.
Texte: Reto E. Wild
Bilder: Katja Heinemann (2)
und Franca Pedrazzetti (6)
|
MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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pORTRäT
| 17
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Landaal/Scheffer aus St. Gallen und
Claudia Bertino Grossniklaus aus
Otelfingen ZH mit Haustauschferien
gemacht haben.
Auf www.airbnb.ch sind Unterkünfte
in über 34 000 Städten in 192 Ländern
aufgeführt. Als Gast entscheidet man,
ob man ein Zimmer in einer Wohnung
oder in einem Haus, ein ganzes Appartement oder ein Haus für sich allein
mietet oder, was selten ist, ein Zimmer
teilt. Airbnb-Unterkünfte sind meist
preiswerter als Mittelklasshotels. Die
drei Gründer sind um die 30 (wie die
meisten Vermieter) und stammen aus
San Francisco. Weil alles mit einer Luft-
matratze begann, nannten sie den
Online-Marktplatz Airbnb, von Airbed
und Breakfast. 2012 reisten drei Millionen mit Airbnb.
Noch günstiger wird es, wenn man über
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mensChen
migros-magazin | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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auf ein wort
| 19
frau der woChe
Edi Scherrer, der «Blick» schreibt, dass
immer mehr Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit ihre berufliche
Karriere als Praktikanten und nicht
als Lehrlinge starten. Wie gross ist die
Zunahme?
Engagiert
Diese Behauptung kann ich so nicht
stehen lassen. Die Zahl derjenigen,
die sich nach der Schule für eine
Zwischenlösung entscheidet, be­
wegt sich seit Jahren zwischen
20 und 30 Prozent.
Das ist ein hoher
Anteil. Inzwischen
weiss man von Fällen, wo Junge ein
einjähriges CoiffeurPraktikum absolviert
und dabei 200 Franken pro Monat verdient haben. Wird da
der Nachwuchs nicht
als billige Arbeitskraft missbraucht?
Ich gebe Ihnen
recht. So, wie Sie
das schildern, ist
ein
Praktikum
nicht nötig. Ähn­
lich verhält es sich
bei Kleinkinder­
erzieherinnen. Die
brauchen kein ein­
jähriges Prakti­
kum. Wenn eine
Krippe nicht si­
cher ist, ob ein
Mädchen für den
Job geeignet ist,
kann sie es für
eine Woche zum
Schnuppern einla­
den und danach
entscheiden.
start ins berufsleben
«Das Praktikum ist
ein alter Zopf»
Fast ein Drittel aller Jugendlichen entscheidet sich nach Abschluss
der Schule für eine Zwischenlösung — oft für ein Praktikum. Viele
von ihnen werden dabei als billige Arbeitskräfte missbraucht, weiss
Edi Scherrer vom Laufbahnzentrum der Stadt Zürich.
feure, die behaupten, sie
würden eine Topausbil­
dung garantieren und
deshalb brauche es ein
Praktikum. Das sind Pri­
vatlösungen, die nicht
vom Staat anerkannt
sind.
Edi Scherrer (64)
ist Berufs- und
Studienberater
beim Laufbahnzentrum in Zürich.
Bilder: Christian Schnur, Keystone
Ein Mädchen will ein einjähriges Praktikum absolvieren. Was machen Sie?
Verhindern kann ich das nicht. Ich
kann einzig beraten. Bei gewissen
Studien braucht es ein Vorprakti­
kum, aber vor einer Berufslehre ist
es nicht nötig. Es ist ein alter Zopf,
der abgeschnitten gehört. Ich rate
den Eltern, mit den Firmen zu
reden, die meinen, es brauche ein
einjähriges Praktikum.
In der Schweiz werden die Jugendlichen
mit der Lehre ja sowieso gut auf das
Berufsleben vorbereitet.
Das ist so. Praktika sind heikel, vor
allem wenn die Initiative von priva­
ten Firmen kommt. So gibt es Coif­
Wann ist ein Praktikum
angebracht?
Wenn Jugendliche Schu­
len oder die berufliche
Ausbildung verpasst ha­
ben, ist eine einjährige
Zwischenlösung sinn­
voller, als irgendwo herumzuhän­
gen. Ein Zwischenjahr mit einer
schulischen Förderung hilft, die
berufliche Fortsetzung zu planen.
Angezeigt ist das beispielsweise bei
Jugendlichen nach Schulabschluss,
mit einer abgebrochenen Berufs­
lehre oder nach einem Rauswurf
aus der Mittelschule. Dafür haben
wir Job plus kreiert.
Was ist Job plus?
Damit richten wir uns an Junge mit
abgeschlossener Schulpflicht. Ziel
des einjährigen Praktikums ist,
eine Lehrstelle zu finden und sich
auf eine Berufsausbildung optimal
vorzubereiten. Ein Beispiel: Ein
Junge bricht im November oder Fe­
bruar die Berufslehre ab. Zu diesem
Zeitpunkt beginnen keine alter­
nativen Ausbildungen. Job plus
steht jedoch mit vielen Firmen in
Kontakt, die bereit sind, einen Ju­
gendlichen vier Tage pro Woche zu
betreuen und zu beschäftigen — bei
einem weiteren Tag Schule.
In den Sommerferien haben
Zwangsheiraten Hochsaison. Anu
Sivaganesan (25) kämpft seit
2005 dagegen an. Die junge Tamilin,
die als Zwölfjährige aus Sri Lanka
in die Schweiz kam, ist Leiterin
der Organisation Zwangsheirat.ch.
Auch dank ihrer Lobbyarbeit hat
der Bund per 1. Juli 2013 strengere
Regeln gegen Zwangsheiraten
eingeführt. «Die Massnahmen
gehen in die richtige Richtung»,
sagt die junge Frau. «Es gibt aber
noch viele Baustellen.»
mann der woChe
Kommunikativ
Worauf muss man bei einem Praktikum
achten?
Man sollte schauen, ob es auch
eine schulische Komponente ent­
hält. Und selbstverständlich muss
man vor der Wahl analysieren, was
die Jugendlichen lernen wollen.
Was sollen Jugendliche tun, die keine
Lehrstelle finden?
Am 12. September führen wir die
Veranstaltung Last Call durch.
Sie richtet sich an Schulabgänger
ohne Lehrstelle, die in Zürich woh­
nen, und bietet Zwischenlösungen
an. Dies gibt es auch in Winterthur,
Uster und Kloten. Die anderen
Kantone haben teilweise ähnliche
Modelle für Jugendliche ohne Jobs.
Es lohnt sich, im Wohnkanton bei
den Informationszentren nachzu­
fragen.
Interview: Reto E. Wild
www.laufbahnzentrum.ch
Die Pannenserie im Zürcher
S-Bahn-Netz vom letzten Mittwoch
bedeutete für Alain Briggeler (21)
aus Brig viel Mehrarbeit. Er ist eines
von neun Mitgliedern des SocialMedia-Teams der SBB, die seit Anfang Juni auch via Twitter kommunizieren. Der Walliser und seine
Kollegen haben letzte Woche innerhalb von zwei Tagen 70 Nachrichten
verfasst. Inzwischen verfolgen rund
8000 Personen die Nachrichten
von Briggeler und dem SBB-RailService.
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Neuestes Schiff der Scylla-Flotte. 90 Kabinen für 180 Gäste. Alle Kabinen mit DU/WC, Föhn, Minibar, Safe, FlatScreen-TV, Radio, Klimaanlage. Auf MD/OD franz. Balkon, auf HD nicht zu öffnende Fenster. Bordausstattung:
Restaurant Matterhorn (Gäste OD), Restaurant Jungfrau
(Gäste HD/MD), Panorama-Lounge/Bar, Lidobar, Boutique, Sonnendeck mit Whirlpool, Lift. Nichtraucherschiff
(Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).
Unsere Leistungen
• Kreuzfahrt mit Vollpension
• Alle Transfers in die Kurorte 1
• Alle Schleusen- und Hafengebühren
• Thurgau-Travel-Bordreiseleitung
Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Schiff, Versiche-
rungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p.P./Tag),
Ausflüge (Reise 2), Eintritte in Thermen (Reise 1), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag
(entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)
Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug)
Kabine
2-Bett Hauptdeck hinten
2-Bett Hauptdeck
2-Bett Mitteldeck*
2-Bett Oberdeck*
Zuschlag Alleinbenutzung HD
Zuschlag Alleinbenutzung MD
Zuschlag Alleinbenutzung OD
Ausflugspaket (6 Ausflüge)
Bäderpaket (nur Eintritte)
Annullationsversicherung
* mit französischem Balkon
Partnerfirma: Scylla AG
Reise 1
Reise 2
490
590
790
990
190
290
390
—
58
25
1590
1690
2090
2290
190
890
990
140
—
39
Alle Schiffsbilder zeigen die bauähnlichen MS Amelia
und MS Alina, da sich die MS Edelweiss bei Drucklegung
noch im Bau befindet.
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17.12. 20.12. 23.12. 26.12. 29.12.*
* Zuschlag Silvesterfahrt
Bad Krozingen, Kurpark
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
|
kOlUMNE
| 21
DER HAUSMANN
Ungeklärte Fragen
Bänz Friedli
fährt meist
rückwärts.
Die Frage wäre noch zu klären, wer im
Supermarkt die Warentrennleiste aufs
Rollband legen muss: der vorangehende
oder der nächste Kunde? Sie! Über so
was wird im Internet debattiert, dadurch
lernte ich den Ausdruck erst kennen:
Warentrennleiste. Schon verrückt, es
gibt Dinge, die hält man fast täglich in
der Hand und weiss doch nicht, wie sie
heissen. Hat man beim Einkaufen ein
Kind dabei, sagt man einfach: «Reichst
du mir noch das Dings?»
Fragen gibt es! Eine befreundete Familie ist gerade im Zank darob, ob die Mutter den Hanf des halbwüchsigen Sohns
giessen muss, derweil dieser im Landdienst weilt. Sie weigert sich, der Sohn
schimpft, Papi verhält sich neutral. Womit der Wasserbedarf des Hanfs aber
nicht gestillt ist. Fragen gibts. Ist es
peinlich, wenn die Alten dieselbe Musik
cool finden wie die Kinder? Tendenziell
ja, aber diesen Rapper Macklemore, den
mit «Thrift Shop», finde ich ziemlich
originell. Natürlich versuche ich, mir
dies nicht allzu sehr anmerken zu lassen.
Denn dann erschiene er den Kindern nur
noch halb so cool.
Wir hattens ja unlängst von altem
Zeugs, das plötzlich wieder angesagt ist.
Yolande, eine Leserin aus dem Freiburgischen, berichtete mir von den Vorwürfen, die ihr Ältester ihr und ihrem Mann
gemacht habe, weil sie ihre alten Vespas
und den VW-Bus nicht behalten hätten.
deren Revival nicht auskosten. (Ja, klar,
hab ich ihm welche gekauft!)
«Und wer legt das
Dings hin?»
«Aber man kann nicht alles behalten!»,
befand sie. «Wer garantierte einem, dass
Adidas-Rom-Turnschuhe und NabholzTrainer dereinst wieder ‹in› sein würden? Man hätte dann alles behalten
müssen, auch Schrott wie Flippers-LPs
und Bonanza-Hefte, Sarah-Kay-Kissen,
Pril-Aufkleber, Heini-Hemmi-Autogrammkarten und weiss der Gugger was
alles. Wir hätten Hangare anmieten
müssen.» Und was hat ihr Erstgeborener getan, kaum war er alt genug? Sich
einen alten VW-Bus gekauft. Aber, und
dies ist die Frage: Hätte er auch von einem VW-Bus geträumt, wenn Mutter
und Vater den ihren einst behalten
hätten? Vermutlich nicht. Der Reiz wäre weg gewesen. Folglich war es richtig,
dass ich meine ersten Air-Max-Schuhe
damals nicht behielt. Hans könnte sonst
Und warum, fragte einst Mani Matter,
sitzen in der Eisenbahn die einen so,
«dass sii alles, was chunnt, scho zum
Voruus gseh cho», die anderen aber mit
dem Rücken zur Fahrtrichtung, «dass sii
lang no chöi gseh, wo dr Zug scho isch
gsy …»? Erraten, ich gehöre zu Letzteren. Sind wir en famille unterwegs, fahren Hans und ich rück-, meine Liebste
und Anna Luna vorwärts. Was uns zur
Frage führt, ob es richtig ist, wenn sich
Väter und Söhne noch immer gentlemanlike verhalten, nämlich nach althergebrachter Kavaliersmanier den Damen
die bequemen Plätze überlassen? Wo wir
doch Gleichberechtigung leben und auf
alte Rollenbilder verzichten wollen! Die
Antwort ist banal: Ich fahre gern rückwärts. Weil ich Vergangenem nachhänge
und schlecht loslassen kann. Das Fussballturnier im Bernbiet, das ich vor 33
Jahren gegründet habe und noch immer
organisiere, wenngleich ich seit 18 Jahren nicht mehr dort wohne? Undenkbar,
es nicht mehr stattfinden zu lassen.
Eben, die Warentrennleiste. Keine
Frage, der vordere Kunde muss sie aufs
Band legen. Mach ich immer. Nur schon,
weil ich die strafenden Blicke der Grosis
hinter mir in der Reihe fürchte.
Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den
beiden Kindern in Zürich.
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MENSCHEN
22 |
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INTERvIEw
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Nr. 30, 22. Juli 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
«Wir Jungen haben ein
grosses Bedürfnis nach Sinn»
Wer wissen will, wie die junge Generation tickt, der fragt Philipp Riederle. Der 18­jährige
Deutsche fordert in seinem Buch «Wer wir sind und was wir wollen» einen Umbau des
Bildungssystems und der Arbeitswelt.
Philipp Riederle, Sie haben kürzlich das Abitur
hinter sich gebracht. Wie liefs?
Ich kann mich nicht beklagen. Zwar war
ich ziemlich nervös, aber mit dem
Notenschnitt von 1,9 bin ich zufrieden.
War es hart, den Schulalltag und Ihre anderen
Verpflichtungen als Autor, Podcaster und Un­
ternehmer unter einen Hut zu bringen?
Mein Podcast hat ja als Kinderzimmerprojekt 2008 angefangen, alles andere
ist nach und nach hinzugekommen. Als
die ersten Anfragen für Auftritte bei
Firmen und Medien kamen, habe ich die
Schulleitung gefragt, ob ich ausnahmsweise einen Tag freibekommen könne.
Die haben das erlaubt und waren auch
später immer flexibel. Ich muss mir
meine Tage gut einteilen, aber mir ist
wichtig, dass auch Zeit für Freunde und
Freundin bleibt, ich sage dann halt lieber
einen Termin ab.
Haben Sie Ihr Buch «Wer wir sind und was wir
wollen» ganz alleine geschrieben?
Schon, aber ich habe natürlich im Vorfeld
viel recherchiert, mit Leuten geredet
und zusammengearbeitet. Das Formulieren hat etwa ein halbes Jahr gedauert,
die Vorarbeit ein Jahr. Das Grundgerüst
waren die Vorträge, die ich schon seit
einer Weile bei Firmen halte.
So ein Buch ist eine ziemlich altmodische
Sache. Weshalb gerade dieses Medium?
Nach den Auftritten bei Unternehmen
bekam ich oft das Feedback von den
Leuten, dass sie dank meiner Ausführungen nun auch ihre eigenen Kinder
besser verstehen. Die Zielgruppe meines
Buchs ist also nicht meine Generation,
sondern die ältere. Und die hat ein viel
selbstverständlicheres Verhältnis zum
Medium Buch als wir. Ausserdem erreicht man damit noch immer eine sehr
breite Öffentlichkeit. Ich persönlich lese
E-Books, ist halt einfach praktischer.
Ist es für die Erwachsenen wirklich so schwie­
rig, die Welt der Jugend zu verstehen?
In meinen Vorträgen habe ich ab und zu
erlebt, wie mich das Publikum angeschaut hat, als käme ich von einem
anderen Planeten.
Wo besteht der grösste Erklärungsbedarf?
Bei den Firmen am meisten gefragt ist
das Thema Arbeitsleben. In meiner
Generation ist das Bedürfnis nach Sinn
sehr ausgeprägt, wir wollen einen Job,
den wir als sinnvoll empfinden. Bei der
Generation meiner Eltern war es wichtiger, gutes Geld zu verdienen und einen
prestigeträchtigen Job zu haben. Beides
ist meiner Generation ausgesprochen
unwichtig. Und je flexibler die Arbeitszeiten, desto besser.
Einen solchen sinnvollen Job zu finden, dürfte
aber nicht so leicht sein.
Es sollte etwas sein, für das man brennt,
etwas, das einem ein Funkeln in die
Augen zaubert, wenn man es tut. Und
das ist für jeden etwas anderes. In
Deutschland haben wir das Glück, dass
es für Junge viele Jobs gibt, wir eher sogar einen Fachkräftemangel haben. Die
Herausforderung für die Unternehmen
ist, uns Jungen die Arbeitsbedingungen
zu bieten, mit denen wir uns wohlfühlen.
Ich höre von vielen grossen Unternehmen, dass die Jungen nach der Ausbildung wieder gehen, weil sie sich zu
sehr in einem Hamsterrad gefangen
fühlen. Kleine Familienunternehmen
sind da oft flexibler und bieten hoch
spannende Jobs, aber haben es schwerer,
auf den Radar der Jungen zu kommen.
Welche sind für Sie die grössten Reibungs­
flächen zwischen Jungen und Erwachsenen?
Die Interpretation unserer Nutzung
von digitalen Medien und Geräten.
Der grosse Vorwurf lautet immer, wir
würden damit in eine virtuelle Welt
eintauchen, uns quasi abkapseln. Aber
das ist Unsinn. Ein Smartphone oder
Tablet ist ein Instrument, um unsere
Freundschaften zu pflegen und Informationen auszutauschen, so wie das alle
anderen Generationen vor uns auch
schon gemacht haben — einfach auf
anderen Kanälen. Es geht also um
Kommunikation nicht ums Abkapseln.
Aber mit den neuen Instrumenten entstehen ganz neue Möglichkeiten, und
entsprechend wünschen wir uns auch
eine andere Organisation von zum
Beispiel Arbeit oder Bildung. Da hinken
die Schulen und die Arbeitgeber allerdings mächtig hinterher.
Sie sprechen von einem eigentlichen Epo­
chenwechsel, der durch Internet, Smartpho­
nes und Social Media eingeleitet wurde.
Absolut. Nicht nur können wir heute
theoretisch ständig mit fast jedem anderen auf der Welt kommunizieren, wir
haben auch pausenlos Zugang zu einer
überwältigend grossen Menge von Wissen, und jeder von uns kann jederzeit
selbst Informationen publizieren. Und
für uns ist das alles ganz selbstverständlich, schliesslich sind wir damit aufgewachsen. Der nächste Schritt allerdings
wird auch für uns neu sein: das Internet
der Dinge. Da bestellt dann der Kühlschrank beim Supermarkt automatisch
Lebensmittel nach, die langsam ausgehen, und die Toilette analysiert nebenbei gleich noch unseren Gesundheitszustand. Ein bisschen beängstigend
finde ich die Vorstellung, dass man mit
seiner Google-Brille zu einem Date geht
und auf dem Bildschirm vor dem Auge
Hinweise kriegt, wie das Gegenüber aufs
Gespräch reagiert und was jetzt zu tun
ist, um es rumzukriegen.
Halten Sie sich eigentlich für repräsentativ für
«die Jugend»?
Nein, das geht ja auch gar nicht. Neben
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
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INTERvIEw
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Autor und Jungunternehmer
Philipp Riederle (18) hat gerade mal das Abitur hinter sich,
ist aber bereits Jungunternehmer, Gast in Talkshows und
Buchautor. in «Wer wir sind und was wir wollen» erklärt der
junge Deutsche, wie seine Generation tickt und welche Folgen das für die Gesellschaft haben wird. riederle hat schon
als 13-Jähriger mit seinem Podcast «Mein iPhone und ich»
Furore gemacht und berät als Digital Native heute unternehmen. Er wohnt bei seinen Eltern im bayrischen Burgau.
Philipp Riederle: «Wer wir sind und was wir wollen», Knaur 2013;
bei Ex Libris erhältlich für 15.60 Franken.
zu erwachsen. Gilt das wirklich für Ihre gesamte Generation?
Die Ausprägung dieser Eigenschaft ist
natürlich eine individuelle Charakterfrage. Ich bin aber überzeugt, dass dieses Verhalten in meiner Generation weit
verbreitet ist, denn jeder von uns ist ja,
seit er denken kann, mit all diesen
unzähligen Möglichkeiten konfrontiert.
Wir hatten schon immer 150 Kanäle im
Fernsehen und später auch noch Millionen von Webseiten auf dem Computerbildschirm zur Auswahl. Wir mussten immer und immer wieder entscheiden, was wir uns näher ansehen und was
wir ignorieren. Das heisst aber auch,
dass für uns alles sehr viel offener ist.
Eine Jugendstudie kam 2010 zum
Schluss, dass meine Generation keinen
vorgegebenen Lebensverlauf mehr hat,
was zu einem erhöhten Bewährungsdruck und einem eng durchgetakteten
Lebensstil führt.
Früher war es das Privileg der Jugend, wenigstens eine Weile ziellos rumzuhängen. Geht
das heute gar nicht mehr?
Wenn Philipp Riederle Vorträge vor
Managern hält, schauen die ihn
manchmal an, als käme er von einem
anderen Planeten.
«Die Schulen und
die Arbeitgeber
hinken mächtig
hinterher.»
Ich gebe mir jetzt nach dem Abitur ein
Jahr, um etwas Freiheit zu haben …
eigenen Erfahrungen beziehe ich mich
im Buch auf Erkenntnisse aus Studien
und Statistiken über meine Generation.
Ich bin anfänglich eher so in die Rolle
reingerutscht, eine Stimme der heutigen Jugend zu sein — und um diesen
Anspruch erfüllen zu können, habe ich
mich mit den verschiedenen Facetten
des Themas auseinandergesetzt. Klar
trifft nicht jedes Detail, über das ich
schreibe, auf jeden Jugendlichen der
westlichen Welt zu.
Ihre Generation ist es gewohnt, Relevantes zu
selektieren, was dazu führt, sehr effizient zu
denken und zu handeln, schreiben Sie. Im
Buch klingen Sie manchmal beinahe schon
… und ein bisschen ziellos rumzuhängen?
Ähm … doch, ein bisschen auch das. Zeit
mit Freunden und fürs Theater werde ich
sicher haben, ich bin ein grosser Theaterfan. Ich gehe aber auch ins Ausland,
Ende Juli halte ich zum Beispiel bei der
National Speakers Association in Philadelphia meinen ersten Vortrag auf Englisch, was mich schon jetzt nervös macht.
Und ich will ein paar Praktika machen
und mich orientieren, wie es danach weitergehen soll. Vermutlich ein Studium,
aber ich weiss noch nicht, was.
Das klingt nicht nach viel freier Zeit.
Schon, aber meine Eltern sind ein bisschen entsetzt, dass ich noch fast gar
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MENSCHEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
|
INTERvIEw
| 25
www.migrosmagazin.ch
nichts konkret organisiert habe für dieses Jahr. Ich will das ein bisschen auf
mich zukommen lassen. Und mal ehrlich: Ein paar Tage nur am See rumliegen
ist doch auch ganz schön. Man kann sich
allerdings schon fragen, ob es dieses
Freiheitsprivileg der Jugend, wie man es
sich so romantisch vorstellt, überhaupt
noch gibt. Es fängt ja schon damit an,
dass man früh viel lernen muss, um es
ans Gymnasium zu schaffen, und dann
weiterarbeiten, um sich dort zu halten
und möglichst schnell was zu studieren.
Klingt ziemlich anstrengend, jung zu sein.
Irgendwie schon, zumindest, was den
Teil der Verpflichtungen betrifft. Die
Freiräume muss man sich bewusst
schaffen. Da sind wir dann wieder bei
der Effizienz, zu der wir fast schon
gezwungen sind.
In Ihrem Buch schreiben Sie, der grösste
Traum Ihrer Generation sei, dereinst ein Haus,
einen Garten und einen Hund zu haben. Gilt
das auch für Sie?
lESEN SIE ONlINE
Der Vortrag von Philipp riederle zur Kommunikation der Generation Y und weitere
stilbildende Jungblogger.
Auch da berufe ich mich auf existierende
Studien. Das, was bei früheren Generationen als spiessig galt, ist heute der
grosse Traum. Es geht um Heimat und
um persönliche Bindungen — Werte, die
für meine Generation enorm wichtig
sind. Die Erklärung ist wohl, dass wir
uns angesichts unserer vielen Möglichkeiten und Optionen nach einer Konstante im Leben sehnen, einem ruhenden
Pol. Ob das auch für mich gilt, wird sich
noch zeigen. Was ich mir für die nächsten Jahre wünsche, ist, weiter dieFreiheit
zu haben, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die meine Augen zum Funkeln bringen.
Text: Ralf Kaminski
Bilder: Cira Moro
www.philippriederle.de
Riederle ist zwar viel beschäftigt, sagt
aber lieber einen Termin ab, als zu wenig
Zeit für Freunde und Freundin zu haben.
«Werte wie
Heimat sind für
meine Generation
extrem wichtig.»
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aktuell
26 |
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neues aus der migros
Die M-Industrie gehört mit 18 Unternehmen im Inland und 3 Betrieben im
Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt
mehr als 20 000 Produkte her: von der
Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit
über 11 000 Mitarbeitenden — darunter 415 Lernende in mehr als 20 Berufen — ist die M-Industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der
|
Schweiz und zählt weltweit zu den
grössten Produzentinnen von Eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die
Migros, sondern exportiert Schweizer
Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer losen Serie porträtiert das
Migros-Magazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie. Informationen unter: www.mindustry.com
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NR. 30, 22. JULI 2013 | migros-magazin |
2
Chocolat Frey AG — der grösste Schokoladeproduzent
auf dem Schweizer Markt.
Besuch im
Schlaraffenland
S
o stellt man sich das Schlaraffenland vor. Wo sonst gibt es einen
«Schokoladenfall», der ohne Unterlass herrlich duftende Schokolade in
die Tiefe tropfen lässt? Aber eben, hier
in der Schokoladefabrik Chocolat Frey in
Buchs AG kann man sich nicht darunterlegen, sondern ist dazu verurteilt zuzusehen, wie die verführerische Schoggiwelle in einen breiten Trichter fliesst
und zu den beliebten Branches verarbeitet wird. Aber das ist auch keine schlechte Alternative.
«Bevor die Schokolade in den Trichter fällt, wird sie auf dem Förderband
gekühlt», erklärt Dominik Zinsstag (32),
Teamleiter Branches-Produktion. «Ist
sie zu warm, fliesst sie davon.» Warum
die Masse etwas fester sein muss, wird
am anderen Ende des Auffangbehälters
klar. Zwei Walzen drücken sie durch
22 Düsen, heraus kommen endlose Stängelibahnen, wiederum auf einem gekühlten Förderband. Die Schokolade
stellt Chocolat Frey in Buchs selber her,
und zwar aus Kakaobohnen, die zum
grössten Teil aus UTZ-zertifiziertem
nachhaltigem Anbau stammen. «Wir
haben keine eigenen Plantagen», hält
Dominik Zinsstag fest. «In Ghana und
der Elfenbeinküste zum Beispiel setzen
wir auf Kooperativen, die ihre Lieferungen von Kleinbetrieben mit ein bis zwei
Hektaren und nachhaltiger Produktion
beziehen.»
3
Bis zu 24 stunden lang wird
die Couverture gerührt
Über den Seeweg via Amsterdam gelangen die getrockneten Bohnen in die
4
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AktueLL
migros-magazin | NR. 30, 22. JULI 2013 |
neues aus der migros | 27
berufsbilder
«Ich habe einen
Schoggi-Job»
Früher hat Yvonne Wacker (51) im Büro gearbeitet, nach der Familiengründung war sie
dann eine Weile als Hausfrau und Mutter tätig.
«Mit 31 Jahren musste ich wieder einen Job
finden. Das war nicht einfach», erinnert sie
sich. Sie fing bei der Chocolat Frey als Packfrau
an, doch schon bald wurde klar, dass sie
«brauchbar» ist, wie Frau Wacker mit einem
Lächeln sagt. Sie wurde zur Gruppenleiterin
bei der Branches-Abteilung, dann stellvertretende Teamleiterin und schliesslich Anlageführerin. «Wir arbeiten in einem Drei-SchichtBetrieb», sagt sie. Persönlich liegt ihr die
Nachtschicht von 22.50 Uhr bis 5 in der Früh
am besten. «Dann habe ich Zeit, mit meinen
Hunden spazieren zu gehen. Und: Ich habe keine Probleme mit Schlafen», erklärt Yvonne
Wacker. Ihr Ziel ist es, ein optimales Produkt
herzustellen, und über die Jahre habe sie eine
Art siebten Sinn entwickelt: «Wenn ich durch
die Halle gehe, arbeiten meine Ohren mit. Ich
1) Schokolade
tropft vom gekühlten Band in einen
Trichter.
2) Walzen drücken
endlose Stängelibahnen auf ein
ebenfalls kühles
Förderband.
3) Anlageführerin
Yvonne Wacker
schmilzt im sogenannten Stefanmixer Bruchstücke
für die Herstellung
ein.
4) Das Herz eines
Branches ist rund
10 Zentimeter lang.
5) Die flüssige
Couverture dient
als Kleber …
5
6) … für die
darübergestreuten
Haselnusssplitter.
6
Schweiz, wo sie keimfrei gemacht, gebrochen und geschält werden. Die sogenannten Nibs werden von Spezialisten
bei 100 bis 140 Grad geröstet und anschliessend zu Kakaomasse vermahlen.
Mit der braunen Masse werden Milchpulver und Zucker vermischt. Diese Mischung wird auf Walzen verfeinert. In
den Conchen, riesigen Kesseln, wird das
Walzgut unter ständigem Rühren auf bis
kenne meine Maschinen», sagt die dreifache
Mutter mit dem «Gschpüri» für Störungen:
«So habe ich schon Gröberes verhindert.»
Nicht alle Produkte sind so einfach herzustellen wie die Branches. «Das Risoletto etwa ist
aufwendiger, für das muss Caramel gekocht
und noch viel von Hand gemacht werden», erklärt die Anlageführerin. Ihre 19-jährige Tochter
Jasmin war bis im Juni ebenfalls in der Chocolat Frey tätig und hat ihre Ausbildung zur Lebensmittelpraktikerin mit Bravour abgeschlossen. Doch nicht nur das erfüllt Yvonne Wacker
mit Stolz: «Wenn ich die Branches und Riegel
in der Migros sehe, so freut mich das. Ich habe
da auch mitgewirkt.» Wie gut sie schmecken,
weiss Frau Wacker aus Erfahrung: «Stichproben zur Überprüfung des Formats, des Gewichts, aber auch des Geschmacks gehören zu
meiner Arbeit. Die Resultate trage ich in ein
Protokollbuch ein. Ich habe im wahrsten Sinne
des Wortes einen Schoggi-Job.»
zu 80 Grad erhitzt. Durch das stetige
Rühren verflüssigt sich die Masse und
wird zur zart schmelzenden Couverture.
Beim Conchieren, das bis zu 24 Stunden
dauern kann, verflüchtigen sich Feuchtigkeit, aber auch unerwünschte Geruchs- und Geschmacksstoffe.
Der Schokolademasse, die vom Conche-Saal in zwei 1000 Kilogramm fassende Zwischentanks mit imposanten
Rührwerken fliesst, werden noch geröstete und geriebene Haselnüsse beigefügt. «Nüsse sind Geschmacksträger»,
erklärt Dominik Zinsstag, «aber als
solche in der Grundmasse, die über
Leitungen aus dem Conche-Saal zu uns
geführt wird, nicht mehr spürbar.» Bei
Chocolat Frey verarbeitet man Haselnüsse und Mandeln auf getrennten Anlagen. Auf die Herstellung von Riegeln
und anderen Produkten mit Erdnüssen
wird auf Grund der verbreiteten Neigung zu Allergien seit einigen Jahren
ganz verzichtet.
Anlageführerin Yvonne Wacker (51,
siehe Berufsbild oben) steuert aus einem
Rührwerk gleich neben der BranchesProduktionsstrasse zu den 800 Kilogramm Schokolade aus dem ConcheSaal weitere 100 Kilogramm bei. «Wir
stellen gut 500 000 Stängeli pro Tag her.
Bei solchen Stückzahlen kommen nicht
AKTUELL
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NEUES AUS DER MIGROS
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NR. 30, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
7) Die fertigen
Branches kühlen in einem
Zwischenlager
vollständig aus.
8) Nach der
Kurve gehts in
die Zielgerade
zur Verpackung.
8
alle ganz optimal ans Ziel. Im sogenannten Stefanmixer werden diese Bruchstücke eingeschmolzen und verrührt»,
erklärt Yvonne Wacker.
Es regnet Nüsse aus
dem Streuer
7
Die Chocolat Frey, mit einem Jahresbruttoumsatz von 385 Millionen Franken
WUSSTEN SIE SCHON, DASS …
… es drei Hauptsorten Kakao gibt? — Forastero,
Trinitario und Criollo.
… Chocolat Frey 2014 ein Besucherzentrum
eröffnen wird?
… Chocolat Frey der grösste
Schokoladeproduzent auf dem Schweizer
Markt ist?
… Chocolat Frey als einziges Schweizer
Unternehmen Kaugummi herstellt?
(2012) der grösste Schokoladehersteller
der Schweiz, produziert rund 2700 Produkte für den Schweizer Markt, den Export sowie den Industrie- und Food-Bereich. Nebst den zu 100 Prozent Swiss
made-Schokoladeprodukten stellt der
Betrieb in Buchs als einziges Schweizer
Unternehmen auch Kaugummis her.
Knapp zwei Drittel der Chewing Gums
wird im Ausland genossen, allen ist
gemein, dass sie zuckerfrei sind. Was
sich von den beliebten Branches nicht
sagen lässt, aber das ist in Ordnung so.
Die endlosen Schokoladebahnen werden nach einer weiteren Kühlstrecke in
zehn Zentimeter grosse Stücke geteilt,
die Herzen der Branches. Diese erhalten
wenig später eine Schokodusche: «Die
erste Couverture-Schicht dient als eine
Art Kleber für die gerösteten Haselnusssplitter, die dem Branche die typische
Oberflächenstruktur geben», sagt
Dominik Zinsstag und weist auf den
Streuer hin, aus dem es Splitter regnet.
Ein wunderbarer — wen wunderts —
nussiger Duft mit einer feinen Röstnote
gesellt sich zum inzwischen dezenten
Schokoladearoma. Die frisch überzogenen Stängeli ziehen auf einem Gitterband weiter. Die losen Haselnusssplitter
fallen auf ein weiteres Förderband, das
sie zurück zum Ausgangspunkt führt,
von wo sie auf die frisch überzogenen
Branches rieseln. Hier wird nichts verschwendet.
Die Verpackungsanlage umhüllt
500 Branches pro Minute
Teamleiter Dominik Zinsstag kennt jeden
Abschnitt der Branchli-Produktion von
Chocolat Frey.
«Bis zu diesem Schritt sind sich alle
Classic-Branches gleich», erklärt Teamchef Zinsstag, der seit acht Jahren für die
Migros tätig ist. «Erst die letzte Schicht
|
AKTUELL
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
9) Folienbahnen legen sich um
die frischen Stängeli.
10) Fünf Branches gehören in
eine Verpackung.
11) Ein letztes Mal werden die
Beutel geprüft, bevor sie in
Schachteln verpackt werden.
9
Bilder: Nik Hunger
NEUES AUS DER MIGROS
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3 FRAGEN AN
Hans-Ruedi
Christen,
CEO von
Chocolat
Frey.
«Das Wachstumspotenzial
liegt im
Ausland»
10
gibt dem Schoggistängeli seine Farbe und
den typischen Geschmack.» In unserem
Fall sind es Branches Noir. Nachdem die
zweite, dieses Mal dunkle CouvertureSchicht aufgetragen ist, wechseln die
Branches vom Gitter- auf ein strukturiertes Stoffband, das ihnen das bekannte Muster auf dem Boden gibt. Yvonne
Wacker schnappt sich ein fast fertiges
Stängeli und legt es in eine Schublehre.
«Wir machen laufend Stichproben, bei
denen wir Masse und Gewicht, aber auch
den Geschmack überprüfen», sagt die
Anlageführerin. Im Durchschnitt sind die
Branches zu schwer.
Vom Band gelangen die Dutzenden
von Schoggistängeli in einen Zwischenspeicher, wo sie, auf Blechen gesammelt,
eine Runde Lift fahren und auskühlen.
Die Konstruktion in dem hohen Glaskasten erinnert an einen Paternosterlift,
denn die Lage der Transportfläche bleibt
immer flach, sonst würde es Stängeli hageln. Nach dieser Ruhepause gibt es kein
Bremsen mehr. Die Verpackungsanlage
umhüllt 500 Branches pro Minute! Trotz
des Tempos werden die Classic-Stängeli
vorgängig auf Metallteile untersucht und
solche, die auf dem Rücken ihre Reise
antreten, blitzschnell gewendet. Eine
Fotozelle überprüft die Branches auf
andere Abweichungen. Erst wenn alles
okay ist, werden sie von der aus den
Migros-Läden bekannten Folie umhüllt,
mit Datum und Produktionscode versehen und schliesslich in Fünfereinheiten eingepackt. Noch ein letztes Mal
wird das Gewicht geprüft, auch hier bestätigt sich das durchschnittliche Übergewicht — gegen das für einmal niemand
etwas hat.
Text: Marc Bodmer
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Hans-Ruedi Christen, was macht Chocolat
Frey einzigartig?
Wir sind die Nummer 1 im Schweizer
Schokolademarkt, in dem notabene
jährlich am meisten Schokolade weltweit verkauft und gegessen wird. Diese Marktstellung seit über 30 Jahren
zeugt von unserer hervorragenden
Qualität, zu 100 Prozent hergestellt in
der Schweiz.
Wo liegt Ihre grösste Herausforderung?
Auf der einen Seite geht es uns darum,
die Migros mit unseren Produkten und
der Marke Frey weiter zu stärken. Auf
der anderen Seite liegt das Wachstumspotenzial für Chocolat Frey vor
allem im Ausland. Mit Innovationen,
unserem Schweizer Qualitätsverständnis und einer Nachhaltigkeitsstrategie entlang der Wertschöpfungskette stellen wir uns diesen
Herausforderungen.
Wo sehen Sie Chocolat Frey in zehnJahren?
Wir werden unsere Position als Nummer 1 in der Schweiz weiter gefestigt
haben und das Thema Nachhaltigkeit
im Schweizer Schokolademarkt prägen. Gleichzeitig haben wir die Ambition, im Ausland einen grossen Schritt
zu machen und mittelfristig mehr als
50 Prozent des Umsatzes im Exportgeschäft zu generieren.
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aktuell
30 |
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neues aus der migros
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Nr. 30, 22. Juli 2013 | migros-magazin |
Mit Köpfchen gegen Abfall
Achtlos weggeworfener Abfall ist eines der grossen Ärgernisse unserer Zeit. Die Massnahmen
der Migros gegen das sogenannte Littering sind vielfältig. Sie reichen von Innovationen im
Bereich Produkteverpackungen bis zur Abgabe von Mehrweggeschirr in Take-Aways.
D
er Migros-Take-Away an der
Berner Marktgasse liegt zwischen
Zytglogge- und Käfigturm; ganz
in der Nähe glänzen die drei Kuppeln des
Bundeshauses in der Mittagssonne.
Zwar werden in der Gasse gerade mit viel
Getöse die Tramgeleise erneuert; sonst
aber sieht die Altstadt rund um das
Lokal so hübsch aus wie eine dreidimensionale Ansichtskarte.
An der Take-Away-Theke gibts heute
als Menü Rindsragout mit Tagliatelle
und für Vegetarier Gemüseschnitzel mit
Reis und hausgemachter Tomatensauce.
Trotz Ferienzeit herrscht Hochbetrieb.
Manche der Kunden lassen sich das
dampfende Essen in verschliessbare
Schalen aus doppelwandigem Kunststoff schöpfen. «Darin bleibt die
Mahlzeit warm und wird unterwegs
garantiert nicht verschüttet», erklärt
Holger Glück, Leiter des Lokals. Wer den
Behälter abwäscht und wieder mitbringt, bekommt jeweils beim elften Mal
eine Mahlzeit oder ein Sandwich gratis.
kunden schätzen das robuste
mehrweggeschirr
Im letzten Sommer haben die MigrosTake-Aways an der Marktgasse und im
Hauptbahnhof Bern den Pilotversuch
mit dem Mehrweggeschirr gestartet.
Tausend der in der Schweiz hergestell-
Recyclingwand in
einer MigrosFiliale: Im letzten
Jahr nahm die
Detailhändlerin
über 13 000 Tonnen verwertbare
Abfälle zurück.
ten Schalen wurden an Stammkunden
verteilt. Die bunt bedruckten Behälter
fassen jeweils 1,25 Liter; sie sind sogar
für Mikrowellenöfen und Spülmaschinen geeignet. «Die Kunden haben auf
den Versuch sehr positiv reagiert»,
meint Glück. «Nach einem Jahr sind
noch immer viele der Boxen in Gebrauch.» Darum wird die Genossenschaft Migros Aare die Schalen von weiteren Take-Away-Lokalen testen lassen.
Der Versuch mit dem neuartigen
Mehrweggeschirr soll die Umwelt
entlasten und besonders dem Littering
entgegenwirken. So nennt man das
achtlose Wegwerfen von Verpackungen,
das besonders in den Städten zum Ärgernis geworden ist. «Die Ursache liegt
in veränderten Lebens- und Essgewohnheiten», erklärt Christine WiederkehrLuther, Leiterin Ökologie beim MigrosGenossenschafts-Bund. «Viele Leute
verpflegen sich heute nicht mehr zu
Hause oder in der Kantine, sondern
unterwegs. Dabei fällt automatisch mehr
Verpackungsmaterial an.»
Die Migros bekämpft das Littering
gleich an mehreren Fronten. Am augenfälligsten sind die grossen Behälter, die
sich beim Eingang fast jedes Supermarktes befinden und die es den Kunden
leicht machen, Verpackungsmaterial
gleich wieder loszuwerden. In den Städ-
ten Basel und Luzern bewirtschaften
Migros-Mitarbeiter vereinzelt sogar
öffentliche Abfallkübel in der Nähe von
Filialen.
die rückgabequote bei den
Pet-Flaschen beträgt 90 Prozent
Vor allem aber tut die Migros viel dafür,
die Abfallmenge von vornherein einzudämmen. Die Detailhändlerin ist nämlich nicht nur ein Verkaufs-, sondern
auch ein Recyclingriese. Sie unterhält
ein aufwendiges System für die Rücknahme von leeren Verpackungen und
ausgedienten Produkten. Schon bisher
konnten Migros-Kunden in den Filialen
Pet-Flaschen, Milchflaschen, Batterien,
LED- und Energiesparlampen sowie
teilweise Wasserfilterkartuschen und
Rahmbläserkapseln zurückgeben. Im
Lauf des Jahres wird das Recyclingsystem erweitert: Die Konsumenten
können künftig auch Shampoo-, Putzund Waschmittelflaschen, CDs und
DVDs zurückbringen. Leuchtend grüne
Wände mit Öffnungen für die wiederverwertbaren Abfälle machen in den
Filialen auf das Angebot aufmerksam.
Im letzten Jahr nahm die Migros über
13 000 Tonnen rezyklierbare Abfälle zurück. Vor allem die Wiederverwertung
von Pet-Flaschen ist eine Erfolgsgeschichte: 240 Millionen Stück haben
Das tut die Migros gegen Littering
! Entsorgung von Abfall: Fast jede Migros-Filiale verfügt über grosse Abfallbehälter.
Punktuell bewirtschaften Migros-Mitarbeiter sogar öffentliche Mülleimer in der Nähe von
Supermärkten.
! Recycling: Die Migros unterhält im Schweizer Detailhandel das grösste
rücknahmesystem für Verpackungen und ausgediente Produkte.
Die rückgabequote ist sehr hoch – bei Migros-Pet-Flaschen zum Beispiel
rund 90 Prozent.
! Weniger Verpackungsmaterial: Durch lösungen wie Mehrwegverpackungen
oder kürzere Verschlüsse bei Pet-Flaschen reduziert die Migros die Menge an Material,
das später entsorgt werden muss.
! Öffentlichkeitsarbeit: Zusammen mit anderen Detailhändlern und den Schweizer
recyclingorganisationen unterstützt die Migros Kampagnen gegen littering.
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Migros-Magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
aktuell
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neues aus der Migros
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Gegen Littering:
Holger Glück und
der Migros-Take
Away Marktgasse
wollen mit Mehrweggeschirr dazu
beitragen, dass die
Berner Altstadt
sauber bleibt.
die Migros-Kunden 2012 zurückgebracht,
das entspricht einer stolzen Rückgabequote von etwa 90 Prozent. Aus dem rezyklierten Pet entstehen neue Flaschen,
aber auch Folien, Verpackungsbänder,
Rucksäcke und Outdoor-Kleider.
Aber auch clever gestaltete Verpackungen helfen mit, die Abfallberge in
der Schweiz schrumpfen zu lassen. Ein
Beispiel dafür sind neuartige Pet-Flaschen mit kürzerem Schraubgewinde.
Allein mit diesen sogenannten ShortyVerschlüssen konnte die Migros 2012
Material im Gesamtgewicht von 181
Tonnen einsparen. Bei Fertigsalaten des
M-Industriebetriebs Bischofszell AG
wurde der Plastikdeckel durch Folien ersetzt. So lassen sich jährlich 52 Tonnen
Plastik einsparen. Bei solchen Neuerungen sind vorher stets Verpackungsingenieure gefordert: Sie müssen die Hülle
eines Produkts so reduzieren, dass der
Schutz des Inhalts und die Hygiene noch
immer garantiert sind.
im Bereich Verpackungsmaterial
zahlt sich innovation aus
Bisweilen erhalten die Migros-Verpackungstüftler für ihre umweltfreundlichen Lösungen sogar Preise: Für einen
neuartigen Creme-Nachfülltiegel bekam der M-Industriebetrieb Mibelle den
«Swiss Star Award» und den «WorldStar», die Oscars der Verpackungsbranche.
So unterschiedlich all diese Anti-Littering-Massnahmen der Migros auch
sein mögen, dahinter steht sets die gleiche Philosophie: «Mit cleveren Lösungen vermindern wir die Menge des Abfalls und halten ihn von der Umwelt
fern», fasst Christine WiederkehrLuther zusammen. «Wir setzen dabei
auf Freiwilligkeit und auf das Umweltbewusstsein unserer Kundinnen und
Kunden.» So trägt die Detailhändlerin
dazu bei, dass die Berner Altstadt ebenso wie andere schöne Orte von Abfall
verschont bleiben.
Text: Michael West
Bild: Marco Zanoni
SCHAUFENSTER
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1. AUGUST
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NR. 30, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Die Schweiz
feiert ihren
Geburtstag
Am 1. August setzen sich die Schweizerinnen und
Schweizer an den Brunchtisch. Eine genaue Planung
garantiert einen stressfreien Nationalfeiertag –
mit mannigfaltigen Köstlichkeiten vom Buffet.
D
er traditionelle 1.-August-Brunch ist beliebt
undgehörtzumSchweizer Nationalfeiertag einfach
dazu. Gemeinsam mit der
Familie und Freunden zu
brunchen, ist pure Lebensfreude. Damit es für alle Beteiligten entspannt abläuft,
ist eine genaue Planung von
Vorteil. Warum alles selber
machen? Teilen Sie auf, wer
was mitbringen kann. Die
Fleischplatte bringt der Nachbar, das Birchermüesli die
Schwester, und die Grossmutter kommt mit dem Zopf.
Die Auswahl an gluschtigen Speisen auf dem Buffet
ist so vielfältig wie die Geschmäcker. Die einen mögen
es deftig mit gebratenem
Speck, Bohnen und Würstchen. Die anderen lieben es
süss. Hier könnte man ein
Waffeleisen auf den Tisch
stellen, daneben den selbst
gemachten Waffelteig. So
backt sich jeder, der Lust hat,
seine Waffel selber. Frisch,
unkompliziert und unterhaltsam.
Mischung aus Frühstück
und Mittagessen
Ein Schinken im Teig, ein
frischer Ofenfleischkäse mit
lauwarmem Kartoffelsalat
oder eine feine Rösti runden
das Buffet ab. Das Wort
Brunch kommt übrigens aus
dem Angelsächsischen und
setzt sich aus den englischen
Bezeichnungen Breakfast für
Frühstück und Lunch für
Mittagessen zusammen. Ein
Brunch ist also eine Mischung
aus Frühstück und Mittagessen. So darf ruhig auch
etwas deftigere Kost auf dem
Buffet Platz nehmen.
Bio
Butterzopf,
500 g,
Fr. 4.20
Text: Heidi Bacchilega
1.-August-Pastete, 500 g, Schweiz,
Fr. 9.90* statt 17.– *40% vom 23. bis 29. 7.
Valflora Vorzugsbutter,
200 g, Fr. 2.60
Kartoffeln, festkochend, Schweiz,
2,5 kg, aktueller Tagespreis
SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
1. AUGUST | 33
Rösti mit pikanter Salsa und Käse
Hauptgericht für 4 Personen
Rösti nach Grundrezept braten. Beim Wenden 125 g in Scheiben
geschnittenen Weichkäse auf gebratener Rösti verteilen, Rösti
fertig braten. Inzwischen 1 Peperoncino in Ringe schneiden und
nach Belieben entkernen. 200 g Cocktailtomaten sechsteln.
1 gelbe Peperoni halbieren, entkernen, in Würfelchen schneiden.
½ Bund glattblättrige Petersilie hacken. 6 Radieschen in
Scheiben schneiden. Alles mischen und mit Salz und Pfeffer
abschmecken. Rösti mit Salsa servieren.
Bild: Jorma Müller, Styling: Mirjam Käser
|
Rispentomaten, Schweiz,
per kg, aktueller Tagespreis
Peperoni, gelb, Holland,
per kg, aktueller Tagespreis
Grundrezept Rösti:
1,4 kg festkochende Kartoffeln, 4 EL Bratbutter, Salz, Pfeffer
Am Vortag Kartoffeln in der Schale im Siebeinsatz im
Dampf ca. 40 Minuten knapp weich kochen. Noch heiss
schälen. Auskühlen lassen. Kartoffeln an der Röstiraffel in eine
Schüssel reiben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer Gusseisen- oder in einer beschichteten Bratpfanne
Bratbutter erhitzen. Kartoffeln hineingeben. Am Rand mit einer
Holzkelle leicht zusammenschieben, sodass ein schöner
Kuchen entsteht. Bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten.
Rösti wenden. Weitere 10 Minuten fertig braten.
Die Schweiz ist überall:
Fahnenkette Schweizerkreuz*, 5 m, Fr. 8.90
Schweizerfahne*, 30 x 30 cm, Fr. 2.90
Zahnstocher-Fähnchen Schweizerkreuz*, 40 Stück, Fr. 2.–
Streudeko Schweizerkreuz, Fr. 1.90*
* in grösseren Filialen erhältlich
Petersilie, glatt, 30 g,
aktueller Tagespreis
Radieschen, Schweiz, Bund oder
Beutel, aktueller Tagespreis
SCHAUFENSTER
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1. AUGUST
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Nr. 30, 22. Juli 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Zum traditionellen 1.-August-Brunch gehört viel
Dekoration, am liebsten in den Farben Weiss und Rot.
Schweizer Ballone, 20 Stück, Fr. 6.50
Rösti mit Salbeiblättern,
Speck, Zwiebel und Ei
Rösti nach Grundrezept braten und anrichten.
2 rote Zwiebeln in Ringe schneiden. 100 g Speckwürfeli
anbraten. Zwiebeln und einige Salbeiblätter ca. 3 Minuten
mitbraten. Aus der Pfanne heben. In derselben Pfanne
4 Spiegeleier braten. Salbei, Speck, Zwiebeln und Eier auf
der Rösti anrichten.
Schweizer Eier Freilandhaltung,
6 Stück, 53 g+, Fr. 3.60
TerraSuisse
Bratspeck,
per 100 g,
Fr. 2.25
Salbei,
Schweiz,
20 g,
aktueller
Tagespreis
Fenchel, Schweiz, per kg,
aktueller Tagespreis
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
Auserlesene Käseplatte – ein Muss für jeden Brunchtisch.
! Bio Le Gruyère surchoix in Scheiben*, 140 g, Fr. 4.60
! Heidi Blütenkäse*, per 100 g, Fr. 2.80
! Heidi Bündner Rahmkäse, per 100 g, Fr. 2.40
! Heimatliebe classic, 210 g, Fr. 4.50
! Heimatliebe rezent*, 210 g, Fr. 5.20
! Höhlengold*, Montagne, per 100 g, Fr. 2.85
! Emmentaler, mild, per 100 g, Fr. 1.35
* in grösseren Filialen erhältlich
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1. AUGUST
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Rösti mit Fenchel, Räucherfisch
und Kräuter-Crème-fraîche
1 Fenchel in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden.
Etwas Bratbutter erhitzen. Fenchelscheiben in die Pfanne legen
und mit den geriebenen Kartoffeln bedecken. Rösti nach
Grundrezept braten. ½ Bund Kräuter (z.B. Schnittlauch, Dill,
Basilikum) hacken. Wenig beiseitestellen. Rest mit 200 g Crème
fraîche mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Rösti mit 4 geräucherten Forellenfilets, Kräuter-Crème-fraîche,
beiseitegestellten Kräutern und einigen essbaren Blüten
(z.B. Schnittlauch) anrichten.
Rezepte
Ein frischer Zopf und eine reichhaltige Fleischplatte
runden das Angebot ab.
! TerraSuisse Fleischkäse, hauchdünn, per 100 g, Fr. 2.–
! Bündner Rohschinken, 97 g, Fr. 5.20
! Heidi Wildheuersalsiz, 70 g, Fr. 3.90
! TerraSuisse Hinterschinken, per 100 g, Fr. 3.–
! Bündnerfleisch, 110 g, Fr. 8.35
Basilikum,
Schweiz, 20 g,
aktueller
Tagespreis
Schnittlauch, Schweiz, 10 g,
aktueller Tagespreis
Verlosung
Machen Sie mit bei unserem grossen SchweizQuiz, bei dem es täglich Schweizer Orte zu
erraten gilt. Zu gewinnen gibt es attraktive
Preise im Gesamtwert von über 11 000 Franken.
Mehr unter: www.migros.ch/1.august
Bio
Forellenfilet
geräuchert,
Zucht aus
Dänemark,
100 g, Fr. 5.90
Valflora Crème fraîche
nature, 200 g, Fr. 2.65
DAMIT DIE SCHULE SPASS MACHT.
34.80
Nike Rucksack*
erhältlich in diversen
Farben
2.20
Doppelspitzer
Shield
erhältlich in
diversen Farben
19.80
2be Rucksack*
erhältlich in Blau,
Pink, Anthrazit oder
Grün
5.90
Taschenrechner
Stars
34.–
Frixion Ball inkl.
Textmarker
7 Stück +
1 Textmarker
3.90
Wiro Boys
Notizbuch A5
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
3.90
Boys Ringbuch
A4
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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WILDLACHS
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Glasig
gebratenes
Lachsfilet mit
Himalayasalz
Hauptgericht
für 4 Personen
Bild: Saisonküche
ZUTATEN
½ Bio-Zitrone
20 g Kresse
5 EL Olivenöl
2 Karotten
4 Tranchen Lachsfilet à 150 g
1 EL Bratbutter
Himalayasalz
Blumenpfeffer
ZUBEREITUNG
1. Von der Zitrone
Zesten abziehen,
Zitrone auspressen.
Die Hälfte der Kresse
fein schneiden. Alles
mit dem Öl mischen.
Karotten in feinste
Würfelchen
schneiden.
2. Lachs in der Bratbutter bei mittlerer
Hitze beidseitig je
ca. 2 Minuten braten.
Beim Wenden die
Karottenwürfelchen
beigeben und
mitbraten. Lachs
und Karotten auf
Tellern anrichten.
Mit Kresse-ZitronenÖl beträufeln, Salz
darübermahlen. Mit
Pfeffer abschmecken.
Restliche Kresse
darüberstreuen.
Dazu passt roter Reis.
Das Fleisch des Wildlachses ist besonders mager, mild im Geschmack und reich an Omega-3-Fettsäuren.
Wild und deliziös
In den Sommermonaten hat der Alaska-Wildlachs Saison: Die frischen Silber- und
Rotlachse sind die wilden Brüder des Zuchtlachses. Ihr Fleisch ist eine Delikatesse.
K
aum ein anderes Nahrungsmittel bringt so
viele wertvolle Nährstoffe auf den Tisch wie Alaska-Wildlachs. Er bietet hochwertiges, leicht verdauliches
Eiweiss mit allen essenziellen
Aminosäuren. Vor allem ist er
eine hervorragende Quelle
für Omega-3-Fettsäuren. Die
Fangsaison für den delikaten
Fisch aus Alaska dauert von
Mai bis September.
Auch punkto Artenschutz
spricht nichts gegen den Verzehr von pazifischem Wildlachs: Gemäss dem WWF
Schweiz ist sein Bestand
nicht gefährdet, und die
Fangmethoden sind unproblematisch.
Text: Nicole Ochsenbein
ZUBEREITUNGSZEIT
25 Minuten
Pro Person
28 g Eiweiss
25 g Fett
4 g Kohlenhydrate
1450 kcal/350 kJ
Rezepte
Alaska
Wildlachsfilet
mit Haut, per
100 g, aktueller
Tagespreis
Alle Angebote gültig vom 23.7. bis 5.8.2013, solange Vorrat.
50%
50%
498.–
statt
999.–
134.50
35%
statt
Extend
Herren-Snowjacke
Grössen S – XXXL.
579.–
statt
898.–
40%
Atomic
Race-Skiset
Race Ti SL
Inkl. Bindung XTO 12.
269.–
269.–
pro Paar
statt
449.–
50%
79.50
statt
159.–
Extend
Damen-Snowjacke
Grössen 34 – 44.
40%
Head
Race-Skiset
i.Supershape Magnum
Inkl. Bindung FF Pro 11.
Nordica
Damen-/Herren-Skischuh
Transfire RS
139.–
statt
Giro
Schneesporthelm
Montane
In folgenden Filialen erhältlich:
Aargau Brugg – City Galerie; Buchs – Wynecenter Basel Basel – Dreispitz Bern Bern – Marktgasse; Bern Brünnen – Westside; Brügg – Centre;
Schönbühl – Shoppyland; Thun – Zentrum Oberland Genève Carouge – MParc La Praille Luzern Ebikon – MParc Neuchâtel Marin-Epagnier – MarinCentre St. Gallen Abtwil – Säntispark; Mels – Pizolpark Thurgau Amriswil – Amriville Stadtmarkt Oberthurgau Waadt Crissier – Centre Commercial;
Aigle – Chablais Centre Zug Steinhausen – Zugerland Zürich Wallisellen – Glattzentrum; Zürich – Brunaupark
www.sportxx.ch
239.–
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
Pain Création
Olivenbaguette,
380 g, Fr. 3.90
Bild und Styling: Ruth Küng
Das Olivenbaguette
passt auch ideal zu
mediterranen
Salaten.
Der Geschmack des Südens
Das neue Olivenbaguette der Premium-Brotlinie Pain Création
steht für Genuss, Frische und feinstes Bäckerhandwerk.
M
editerran ist in — auch beim
Brot. Die Migros-Bäckerei Jowa
hat mit dem neu kreierten Olivenbaguette der Premium-Brotlinie
Pain Création diesen Trend früh
erkannt.
Das feine Baguette passt zum Beispiel sehr gut zu mediterranen Salaten
und sollte bei keinem Picknick oder
Grillplausch fehlen. Es hat einen Anteil
von 20 Prozent an hochwertigen grünen Hojiblanca-Oliven aus Andalusien.
Diese Olivensorte ist besonders intensiv
im Geschmack. Für das neue Baguette
werden grosse Olivenstücke verarbeitet. Zudem ruht der Brotteig vor dem
Backen 24 Stunden, was ihn sehr
aromatisch macht.
Das Olivenbaguette ergänzt das
bestehende Sortiment der Linie Pain
Création ideal. Sie wird stets in Topqualität angeboten und überzeugt in
Optik, Aroma und Frischhaltung. In
Migros-Filialen mit eigener Hausbäckerei wird das Brot direkt vor Ort
hergestellt.
Auch wenn der Sommer mit Sonne
geizt — mit einem Olivenbaguette von
Pain Création holen Sie sich den Süden
ins Haus.
Text: Anette Wolffram
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PAIN CRÉATION
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SCHAUFENSTER
40 |
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FOOD
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NR. 30, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
GUT & GÜNSTIG
Caramelcreme mit Himbeeren
für circa Fr. 10.55
Dessert für 4 Personen
■ Die geschlossene Kondensmilchtube in eine Pfanne mit Wasser geben und ca. 45 Minuten
köcheln lassen. So wird aus der gezuckerten Kondensmilch eine herrliche Caramelcreme.
Tube erkalten lassen und den Inhalt in eine Schüssel drücken. Circa Fr. 2.95
■ Pinienkerne (ca. 20 g) hacken und der Creme beigeben. Circa Fr. 1.30
■ 250 ml Rahm steif schlagen und locker daruntermischen. Circa Fr. 2.50
■ Frische Himbeeren (ca. 300 g) unterziehen, und fertig ist ein zuckersüsses Dessert.
Circa Fr. 3.80
TIPP Die Creme schmeckt ohne Himbeeren auch als Brotaufstrich oder
als Füllung für Torten.
Kondensmilch, Vollrahm und
Himbeeren für eine süsse Versuchung.
Im Nu erspäht
Damit Fleischtiger ihre Beute im Regaldschungel schneller finden: Neu sind alle BioFrischfleischprodukte sowie diejenigen von
TerraSuisse und
M-Classic mit
entsprechendem
Farbbalken inklusive Piktogramm
des Tiers versehen.
TerraSuisse
Schweinskotelett,
aktueller
Tagespreis
Manche
mögens
schärfer
Ob in Currys, Saucen
oder Grillmarinaden –
die Paste aus geröstetem Chilli eignet
sich zum schnellen
Nachschärfen von
vielerlei Speisen. Wie
scharf mögen Sie es?
Die Dosierung liegt
ganz in Ihrer Hand.
Thai Kitchen
Chillipaste*,
90 g, Fr. 2.90
Ausgenommen sind
die Genossenschaften
Luzern, Basel, Tessin
Für Wirbelwinde
Die neuen Trivelli-Teigwaren erinnern mit
ihrer speziellen Form an kleine Wirbelstürme.
Und das Beste am neuen Pastadesign ist, dass
daran viel Sauce hängen bleibt. Die 5-EierNudeln wurden auf Migipedia zur Nummer 1
gekürt und sind jetzt im Laden erhältlich.
M-Classic 5 Eier Trivelli, 500 g, Fr. 2.60
* in grösseren Filialen
TIPPS FÜR GRILLFREUNDE
Schützenwurst
Knusperspass
Die tiefgefrorenen Butterfly-Crevetten lassen
sich neu nicht nur in der Fritteuse, sondern
auch ganz ohne Fett im Ofen zubereiten.
Dazu passt eine feine Cocktailsauce.
Costa Crevetten Butterfly*,
tiefgekühlt, 250 g, Fr. 8.90
Man behauptet, dass die Schützenwurst der noblere Cousin des beliebten Cervelats sei.
Denn ihr Innenleben besteht aus Rind- und Schweinefleisch sowie Schulterspeck vom
Schwein. Dem Wurstsalat gibt sie den nötigen Pepp, und auch auf dem Grill ist die
Schützenwurst eine Delikatesse. Unser Grilliertipp: Schützenwurst häuten, dreimal
schräg einschneiden und Knoblauchfrischkäse in die Einschnitte streichen.
Die Brühwurst in Alufolie verpacken und rund 15–20 Minuten grillieren.
M-Classic Schützenwurst, 260 g, Fr. 4.70
NOCH MEHR SPAR
ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.7.
2.300
2.600
statt 2.6
Alle Ferrero
Kinder Schokoladenart ikel
beim Kauf ab
2 Produk ten,
jedes
–.3 0 günst iger
z.B. Kinder Riegel,
10 Stück
statt 3.5
Alle TerraSuisse
Frischback-Art ikel
ungekühlt
25% günst iger
z.B. Pane Passione,
350 g
1.600
statt 2.2
1.50
statt 1.80
Alle Heidi
Birchermüesli
–.3 0 günst iger
z.B. Cereal, 200 g
Alle M- Classic
Reis im
1-kg-Beutel
beim Kauf ab
2 Stück,
jeder
–.6 0 günst iger
z.B. Carolina
Parboiled Reis
7.20
statt 9.–
Alle Frey
SchokoladenRiegel
im 12er-Pack
20% günst iger
z.B. Tourist Schokoladenriegel,
12 x 35 g
33%
6.200
statt 7.8
Alle Rüebli-Patisserieproduk te
20% günst iger
z.B. Rüeblitor te,
520 g
4.65
4.600
M- Classic
Salatsaucen
im Duo-Pack
25% günst iger
z.B. Italian Dressing, 2 x 700 ml
M- Classic
Magdalenas
im 3er-Pack
Nature oder
Marmor,
z.B. Nature,
3 x 225 g
statt 6.20
statt 6.9
RMÖGLICHKEITEN.
. BIS 29.7.2013, SOLANGE VORRAT
30%
6.90
statt 9.90
Casa Giuliana
Mini-Piz ze
Mozzarella oder
Prosciutto
im Duo-Pack
tiefgekühlt,
z.B. Prosciutto,
2 x 270 g
50%
1.400
statt 1.8
Bramata,
TerraSuisse
20% günst iger
500 g
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Schweiz, 500 g 9.90 statt 17.– 40%
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3.60 statt 4.80 25%
Pouletschenkel gewürzt, TerraSuisse,
2 Stück, per kg 11.40 statt 19.– 40%
Cipollata mit Speck, Schweiz,
6 Stück 3.95 statt 5.70
Schweinsfilet, Schweiz, per 100 g
3.95 statt 5.70 30%
Lammgigot-Steak an Knoblauch,
Import, per 100 g 3.20 statt 4.20
Trutenschnitzel, Frankreich,
per 100 g 1.85 statt 2.30
Wildlachsfilet mit Haut, Wildfang aus
Alaska, per 100 g 3.70 statt 5.30 30%
BROT UND MILCHPRODUKTE
Die Butter –.20 günstiger,
Mödeli à 250 g 2.90 statt 3.10
Alle Heidi Birchermüesli –.30 günstiger, z.B. Cereal, 200 g 1.50 statt 1.80
Heidi Gruyère, per 100 g
1.70 statt 2.15 20%
Tilsiter mild, ohne Maxi, ca. 450 g,
per 100 g –.85 statt 1.25 30%
Raccard Tradition Block und
Scheiben, z.B. Raccard Block Maxi,
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BLUMEN & PFLANZEN
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Sonnenblumen, Bund à 5 Stück
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pro Pflanze 8.70 statt 12.50 30%
Zierahorn, im 23-cm-Topf, pro Pflanze
29.80 statt 42.80 30%
WEITERE LEBENSMITTEL
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12er-Pack, z.B. Tourist Schokoladenriegel, 12 x 35 g 7.20 statt 9.– 20%
Alle Ferrero Kinder Schokoladenartikel, beim Kauf ab 2 Produkten,
jedes –.30 günstiger, z.B. Kinder
Riegel, 10 Stück 2.30 statt 2.60
Rocky Mountain Mega Marshmallows oder Marshmallows Chocolate
BBQ Fondue, z.B. Mega Marshmallows, 340 g 5.50
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M-Classic Magdalenas im 3er-Pack,
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jede 1.– günstiger, z.B. Special K
Classic, 500 g 3.95 statt 4.95
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Alle Aproz im 6er-Pack, z.B. Mineralwasser Classic, 6 x 1,5 Liter
3.80 statt 5.70 33%
M-Classic Salatsaucen im Duo-Pack,
z.B. Italian Dressing, 2 x 700 ml
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Alle TerraSuisse Frischback-Artikel
ungekühlt, z.B. Pane Passione, 350 g
2.60 statt 3.50 25%
Alle Minitörtli, z.B. Linzertörtli, 4 Stück,
300 g 3.90 statt 5.20 25%
Alle Rüebli-Patisserieprodukte, z.B.
Rüeblitorte, 520 g 6.20 statt 7.80 20%
Alle Andros Kompotte und Frischsäfte, z.B. Erdbeer, 4 x 100 g
2.80 statt 3.50 20%
M-Classic Cappelletti und Ravioli
im 3er-Pack, z.B. Käse-Pesto,
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A
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U
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G
AB
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3
1
0
2
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7
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Da u e r h a
af t
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-10,2 %
-10,1 %
2.20
3.55 5
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175 g
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Dauerhaf t
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SCHAUFENSTER
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
Schutz vor Datenklau
|
NONFOOD
| 49
RAppENSpAlTE
Neben Kreditkarten werden ebenso Ausweise mit RFIDChips (Radio Frequence Identification) ausgestattet,
auf denen persönliche Daten gespeichert sind. Mit Hilfe
der Nahfunktechnik können diese berührungslos
ausgelesen werden, auch wenn man es nicht möchte.
Der Folder RFID B blockiert dank der Cryptalloy-Folie
die Funkwellen und verunmöglicht Datenklau.
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Flasche mit
Köpfchen
Auch wenn die SiggTrinkflasche mal auf
dem Kopf steht, läuft
nichts raus, weil der
Verschluss auslaufsicher ist. Der integrierte Trinkhalm ist
ein grosser Vorteil für
Sportler, Kinder und
all jene, welche die
Flasche nicht kippen
können oder wollen.
Zudem entfällt
das umständliche
Deckelöffnen.
Deckelöffnen.
NAT Siggnificant
red*, Fr. 32.90
Ursula Haller (64) ist seit 1999 für
den Kanton Bern im Nationalrat.
Die Vizefraktionspräsidentin
der BDP ist verheiratet und hat
zwei erwachsene Kinder.
Die Geschichte ist die alte, das System ein
neues. Jedes Sockenpaar hat seine eigene
Nummer, das lästige Suchen nach dem
zweiten Socken entfällt. Ausserdem rutschen
diese Socken nicht, schneiden nicht ein und
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Nacht starten.
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Sponsoren zu wenig Beachtung. Gut,
gibts noch das Migros-Kulturprozent.
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werfen. Wetten, dass die nicht liegen
bleiben würden?
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Eiswürfel in ein grosses Long­
drinkglas geben.
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Tonic dazu giessen, umrühren
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auffüllen.
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|
migros-magazin | NR. 30, 22. JULI 2013 |
sChaufenster
|
anna’s best
| 51
Annas Beilagen für den Grill
Grilliert wird meist draussen in unkompliziertem Rahmen. Damit die Vorbereitungen genauso locker von der Hand
gehen, darf ruhig ein wenig nachgeholfen werden: mit den Salaten, Dips und Grillsaucen von Anna’s Best.
D
en Launen des Sommers kann man kaum
ausweichen. Deshalb
organisiert man den Grillplausch am besten spontan.
Weils dann schnell gehen
muss, darf man ruhig auf
Annas Hilfe zählen: Zu den
Fleischgrilladen passen die
zahlreichen Fertigsalate wie
etwa der bunte 1.-AugustSalat. Und weil auch die Zeit
zum Fleischmarinieren fehlt,
reichen Sie zum Beispiel eine
der beliebten Anna’s-BestGrillsaucen wie Café de Paris.
Auch die Dipsaucen haben
ihren Reiz, zum Fleisch oder
als Dip für Gemüsestängeli.
Mögen Sie lieber Tartare,
Cocktail oder Curry? Anna
hat für jeden Geschmack
etwas im Köcher.
Text: Anna-Katharina Ris
Mit Anna’s Best
spontan einen
Grillabend
organisieren.
Bild & Styling: Claudia Linsi
annas tipp
+
Anna’s Best 1.-August-Salat, 450 g, Fr. 5.20; Grillsauce Café de Paris, 50 g, Fr. 1.40
Herzhaftes
Fleisch
Das Fleisch möglichst eine
Stunde vor dem Grillieren aus
dem Kühlschrank nehmen,
damit es Raumtemperatur
erreicht. Wer Koteletten ins
Auge fasst, sollte darauf
achten, dass Stücke vom
Schwein durchgebraten
werden, während diejenigen vom Kalb gerne
noch saftig sein dürfen.
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MGB
Irrtümer und Druckfehler vorbehalten.
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
SCHAUFENSTER
|
AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.
| 53
Bild: Jorma Müller
|
Die Ulmanns
wissen alles über
Eier. So sind die
Eier immer perfekt gekocht.
REGIONENWETTBEWERB: WALLIS
Rote Schale, weicher Kern
Wer glaubt, es sei einfach, ein Ei zu kochen, sollte einmal den Brüdern Ulmann und ihrem Vater Jean
zuhören. Damit die Picknickeier später perfekt im Migros-Regal liegen, ist viel Sorgfalt notwendig.
W
enn Daniel Ulmann im
Familienbetrieb Cocorico in
Aproz VS die Legehennen besucht, klopft er vorher an die Stalltür.
«Die Hühner erschrecken dann nicht»,
hat er festgestellt. Seine Hühner sind in
der Tat weniger scheu, als man denkt.
Die Familie Ulmann hat den Wettbewerb
«Aus der Region. Für die Region.» von
Migros und Migros-Magazin gewonnen.
Die Picknickeier stammen sowohl aus
dem eigenen Stall als auch von anderen
Produzenten aus der Region. Damit die
Schale beim Kochen nicht platzt, werden
nur speziell sortierte Eier einer besonderen Grösse genommen. «Ein Ei
enthält immer zwei Gramm Kalzium —
egal ob gross oder klein», sagt Ulmann.
Sehr grosse Eier eignen sich deshalb
weniger zum Kochen in der Schale.
Das Färben der Eier ist neben der
hübschen Farbe aus einem weiteren
Grund sinnvoll, wie der Eierfachmann
weiss: «Die Lebensmittelfarbe versiegelt die Poren in der Schale, und das
gekochte Ei ist länger haltbar.»
Text: Claudia Schmidt
Mehr im Video
Ein Tag bei der Familie Ulmann:
www.migrosmagazin.ch/ausderregion
Versprechen
«Von hier statt von dort»
ist keine Floskel, sondern
ein Versprechen der
Migros, die mit ihrem
Label «Aus der Region.
Für die Region.» das
Lokale stärkt und dazu
beiträgt, dass regionale Produzenten ihre
Produkte in ihrer Heimat besser verkaufen.
Was vor über einem Jahrzehnt in der
Migros Luzern als Vision begann, hat sich
durchgesetzt und zu einer beispiellosen
Erfolgsgeschichte entwickelt mit über
8000 Produkten in der Migros.
SAISONKÜCHE
54 |
|
LAURA SCHACHT
|
NR. 30, 22. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |
Von Meisterhand
geschüttelt
An der Weltmeisterschaft der Barmixer Anfang Juli vertrat Laura Schacht
als beste Bartenderin die Schweiz. Auf Weltklasseniveau mixte sie nur wenige
Tage später zwei erfrischende Sommerdrinks für das Migros-Magazin.
S
chwupp! Mit Daumen und Mittelfinger zieht sie traumwandlerisch
sicher aus einer von 30 herumstehenden Flaschen die richtige hoch.
Und zack! Blitzschnell wirft sie die
Flasche in die Luft, fängt sie mit der
gleichen Hand wieder auf, um in einer
eleganten Bewegung die benötigte Menge
Flüssigkeit ins Glas zu giessen. «Man
weiss genau, wo welche Flasche steht»,
erklärt die Jongleurin die Aktion. «Hier
rechts sind die Zutaten, die man am
häufigsten braucht.» Für Bartenderin
Laura Schacht ist es an diesem Nachmittag im «Clouds», Zürichs höchstgelegener Bar im Prime Tower, noch
reichlich früh. Normaler Dienstschluss
ist für die 24-jährige Studentin immer
erst gegen drei Uhr nachts. Langes Ausschlafen ist Pflicht.
Bereits als Teenager begann Laura
Schacht in der Gastronomie zu arbeiten.
Erst im Service, doch bald nahmen sie
Kollegen mit ins «Le Lion» in Hamburg,
ein Mekka für Liebhaber gepflegter
Drinks. Von da an war sie fasziniert vom
Mixen.
Für das Migros-Magazin mixt die
professionelle Nachteule etwas Unkom-
vertrat die Bartenderin aus dem «Clouds» in Zürich
die Schweiz bei den World-Class-Meisterschaften, die
auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff während einer Tour
ums Mittelmeer ausgetragen wurden. Unter den
Teilnehmern aus über 40 Ländern sicherte sich Laura
Schacht einen Platz unter den ersten acht.
Schon als Teenager
faszinierte sie das Mixen
Draussen hat die Temperatur den
Jahreshöchststand erreicht. Da serviert
Laura Schacht gerne etwas Erfrischendes. «Alkoholfreie Drinks sind besonders nachmittags beliebt», weiss die
Bartenderin, für die während der
Arbeitszeit selbstverständlich striktes
Alkoholverbot gilt. Wenn Laura Schacht
selbst einen Lieblingsdrink benennen
dürfte, wäre es — ganz zeitlos und unabhängig von der Jahreszeit — Schaumwein, gern auch ein guter Champagner.
Aber eben nur in der Freizeit.
pliziertes. «Damit man den Drink
auch zu Hause zubereiten kann»,
wie sie sagt. Holunderblütensirup,
Zitronensaft, Thymian, Gurkenscheiben und Süssmost gehören in
«Driver’s Lemonade», einen Softdrink
für Autofahrer. Nicht geschüttelt, nur
ein wenig gerührt. «Damit die Aromen
sich besser vermischen. Schütteln
! Was haben Sie auf Vorrat?
Gemüse und Obst.
AUFGETISCHT
Laura Schacht, Bartenderin
Laura Schacht (24) ist Studentin der Publizistik und
Kommunikationswissenschaft in Zürich. Doch das
zweite Herz in ihrer Brust schlägt für das Kreieren
raffinierter Drinks hinter der Bar. Als Beste der Schweiz
! Wie oft kochen Sie pro Woche?
Ein Mal.
! Kochen ist für Sie …
… Entspannung.
! Was würden Sie nie essen?
Keine lebenden Tiere, wie sie in anderen Ländern verspeist werden.
! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen?
Mit Charlie Chaplin.
|
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
SAISonkücHe
lAURA SCHACHT | 55
Kiss her
ZUTATEN
5 cl Gin, 1 cl Rosensirup aus dem
Delikatessgeschäft, 0,5 cl roter
Portwein, 2 cl frischer Grapefruitsaft,
1 cl frischer Zitronensaft, 1 Eiweiss,
einige Eiswürfel, Rosé-Schaumwein
oder Champagner Rosé zum Auffüllen
Für 1 Glas à ca. 2 dl
Gin, Sirup, Portwein, Grapefruit-, Zitronensaft
und das Eiweiss in einen Mixbecher geben und
gut schütteln. Eiswürfel beigeben und kurz
schütteln. in ein Champagnerglas absieben.
Mit Schaumwein oder Champagner auffüllen.
TIPP
Wer kein Barmass zum Abmessen der
Flüssigkeiten hat, kann löffel verwenden:
1 Teelöffel entspricht ca. 0,5 cl,
1 Esslöffel ca. 1,5 cl.
Profi Laura
Schacht zeigt,
wie man richtig
schüttelt. Dabei
kommt Luft in
den Drink, und die
Aromen entfalten
sich optimal.
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013
|
LAURA SCHACHT
| 57
Driver’s
Lemonade
ist aber nicht notwendig», erklärt der
Profi.
Muss man als Mixologin auch
Tresenakrobatik à la Tom Cruise im
80er-Jahre-Film «Cocktail» beherrschen? «Nein», lautet die kurze Antwort. «Wir betreiben Working Flair. Das
bedeutet, dass keine unnötigen Handgriffe ausgeführt werden sollen.» Das
Einschenken in ein Glas, welches die
Bartenderin weit entfernt vom Shaker
hält, nennt sich Airing. Damit bringt
man zusätzlich Luft in den Drink und
beeinflusst so seinen Geschmack. «Das
könnte man James Bond für seinen Martini vorschlagen. Vielleicht besteht er
dann nicht mehr aufs Schütteln», meint
Laura Schacht und grinst. Aber auch das
Schütteln bringe Luft in den Drink.
Schnell und ohne grosse Kunstgriffe ist
die «Driver’s Lemonade» fertig und
sieht noch umwerfend aus.
ZUTATEN
1,5 cl Holunderblütensirup,
2,5 cl frischer
Zitronensaft,
4–6 Eiswürfel,
4 dünne Scheiben
Salatgurke,
1 Sträusschen Thymian,
Süssmost mit Kohlensäure zum Auffüllen
Für 1 Glas à ca. 3 dl
Holunderblütensirup
und Zitronensaft in ein
hohes Glas geben.
Eiswürfel dazugeben.
Gurkenscheiben am
Rand auf einen langen
Spiess stecken, längs
anordnen. In das Glas
geben. Mit Thymian
garnieren und mit
Süssmost auffüllen.
«Wermut gehört immer
in den Kühlschrank»
Ein alkoholischer Drink, den sie für die
World-Class-Bartender 2013 kreierte,
ist der «Kiss her», bei dem die Teilnehmer einen Drink für eine Filmlegende erfinden sollten. «Ich fühlte
mich an ‹Hausboot› mit Sophia Loren
erinnert. Welcher Mann hätte sie nicht
gern geküsst?», fragt Laura Schacht
schmunzelnd. Ein wenig habe sie herumprobiert, bis der gewünschte Drink
mit dem ermunternden Namen vor ihr
stand.
Tipps für das Mixen daheim hat die
24-Jährige sofort parat: Je ein roter und
weisser Wermut gehöre in jede gut
bestückte Hausbar. «Ganz wichtig:
Wermut immer in den Kühlschrank. Das
machen viele falsch. Zum Wermut sollten sich Spirituosen gesellen, die man
selbst gern mag, ausserdem ein paar
Sirups», so Laura Schacht. Unverzichtbar sind auch frische Zitronen und
Limetten. Die machen zur Not auch
Nachteulen morgens wieder fit.
Text: Claudia Schmidt
Bilder: Corinne Kramer
www.clouds.ch
Apéro-Nussmischung
ZUTATEN
0,5 dl Wasser
50 g Zucker
100 g Mandeln
100 g Cashewkerne
1 TL Fleur de sel
½ TL scharfes
Paprikapulver
¼ TL Korianderpulver
ZUBEREITUNG
1. Backofen auf 175 ºC vorheizen.
2. Wasser mit Zucker aufkochen. Bei mittlerer Hitze 5 Minuten kochen.
Etwas abkühlen lassen.
3. Mandeln und Cashewkerne im Sirup circa 5 Minuten ziehen lassen.
Nüsse abgiessen. Gut abtropfen lassen. Auf ein mit Backpapier
belegtes Blech geben und mit Salz, Paprika und Koriander würzen.
Gut mischen. Nüsse in der Ofenmitte 10–12 Minuten rösten, bis sie
schön gebräunt sind. Nach der Hälfte der Zeit 1 Mal mischen.
Zum Servieren auskühlen lassen.
Apéro für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten + 10–12 Minuten backen
Pro Portion
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IHRE REGION
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
MIGROS wAllIS | 59
Riederalp Kulturfestival
Die Riederalp macht sich für die grosse
1.-August-Feier bereit, die nicht nur einen Tag dauern wird! Das Kulturfestival wird viele attraktive Animationen
für Gross und Klein bieten.
! Donnerstag, 1. August: Brunch,
Animationen, Konzerte von BamBam
Band und Fab4, Feuerwerk
! Freitag, 2. August: Mitmach-Ateliers und Animationen für Kinder, Konzerte von BamBam Band, Francine Jor-
wAllIS
di, Alpenland Sepp & co und Stefan
Roos
! Samstag, 3. August: Konzert
von b-stoff
! Sonntag, 4. August: Jodlermesse, Festumzug und verschiedene
Aktivitäten
Für mehr Informationen:
www.riederalpkultur.ch
1.-August-Feier auf der Riederalp: Mit toller Aussicht.
Der HollywoodSchauspieler Jack
Black wird mit Tenacious D am Freitagabend die
Hauptbühne am
Open Air Gampel
rocken.
Bilder: Open Air Gampel, Ursula Perreten | 123rf.com
Hollywood in Gampel
Ein gekühltes Iglu, Schauspieler Jack Black auf der Hauptbühne und Ballermann-Stimmung –
das 28. Open Air Gampel ist mehr als nur ein Festival.
W
ikipedia schreibt: «Ein OpenAir-Festival ist ein Freiluftkonzert. Im Regelfall wird moderne
Musik wie Pop- oder Rockmusik
gespielt.» Das Open Air Gampel ist jedoch alles andere als ein Regelfall. Nicht,
weil das Line-up nicht genug moderne
Pop- oder Rockmusik bieten würde. Mit
Billy Talent, Biffy Clyro oder Editors am
Donnerstag, The Wombats, Archive oder
Tenacious D am Freitag, 77 Bombay
Street, Xavas oder Parov Stelar Band am
Samstag und Steffe la Cheffe oder Max
Herre am Sonntag ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Aber: In Gampel ist das Drumherum
genauso wichtig ist wie die Pop- und
Rockmusik auf der Bühne. Die Wikipedia-Definition reicht nicht aus. «Iischi
Party» heisst das Motto. Am Ende des
Sommers scheint eine gute Party genau
das zu sein, was Festivalbesucher wollen.
Das ist auch der Grund, weshalb «Das
knallrote Gummiboot» wieder aufgebaut wird, eine Mischung aus Biergarten und Ballermann. «Dabei war das im
vergangenen Jahr bloss ein Versuch»,
sagt der Medienchef Olivier Imboden.
Bei einer Umfrage unter den Festivalbesuchern wurde das «Knallrote Gummiboot» jedoch so gut bewertet, dass das
OK gar nicht anders konnte, als den
Ballermann-Tempel erneut aufleben zu
ihre region
60 |
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migros wallis
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Nr. 30, 22. Juli 2013 | migros-magazin |
Raclette
mal anders
In seiner Käserei in Champsec stellt
Eddy Baillifard feine Käsespezialitäten
auf Basis von Kuh-, Geissen- und
Schafmilch her.
Das Open Air Gampel ist Musikfestival
und Party in einem.
lassen. «Die Jungen heutzutage wollen
offenbar Schlagermusik zum Mitgrölen», so Imboden. Partystimmung gibt
es auch in der M-Budget-Lounge: alkoholfreie Früchte-Cocktails und Aussichtsterrasse inklusive.
gekühltes iglu und ein
Turboschlaf-Bus
Ganz neu dagegen ist das Iglu, in dem
verschiedene DJs auflegen werden.
Wenn alles klappt, ist es drinnen sogar
gekühlt, so wie es sich für ein Iglu gehört. Ideal, wenn die Sommersonne
brennt – oder die Stimmung draussen
so richtig kocht. Das könnte besonders
am Freitagabend beim Auftritt des
Energiebündels Jack Black auf der
Hauptbühne passieren. Im Film
«School of Rock» hat der HollywoodStar schon einen Vorgeschmack darauf
gegeben, was geschieht, wenn er eine
Gitarre in die Finger bekommt. Seine
Rockband Tenacious D war am letztjährigen Rock-am-Ring-Festival das
Highlight des gesamten Wochenendes.
Nun sind die Jungs zum ersten Mal auch
in der Schweiz zu hören – und das beim
Open Air Gampel.
Die letzte Neuheit wartet kurz
vor dem Nachhausegehen: der Turboschlaf-Bus der Beratungsstelle für
Unfallverhütung (bfu). Alle Open-AirBesucher, die kein Zelt in Gampel aufgeschlagen haben und mit dem Auto
nach Hause müssen, können sich darin
ein 15-minütiges Nickerchen gönnen.
Das schärft die Sinne – für eine sicherere Autofahrt nach Hause. Noch bequemer geht es mit dem Shuttlebus: Der
fährt nach den Konzerten bis nach Brig.
Text: Denise Jeitziner
Open Air Gampel vom 15. bis 18. August.
Der Campingplatz ist vom 15. August um 8 Uhr bis
Montag, 19. August um 12 Uhr geöffnet.
www.openairgampel.ch
Neu in den Regalen der Supermärkte der Migros Wallis: Raclettekäse aus
Geissen- oder
Schafmilch.
A
uf den ersten Blick mag es ketzerisch scheinen: Raclettekäse aus
Geissen- oder Schafmilch? Sehr
ungewöhnlich! Hinter dieser Idee steckt
kein geringerer als Eddy Baillifard, renommierter Käser und Vizepräsident
der Sortenorganisation Walliser Raclette
AOC. Das macht neugierig. Und spätestens beim Degustieren erkennt man: Es
ist eine .gute Idee!
Die schwierigkeiten bei den
neuheiten
Jeder kennt Raclette aus Kuhmilchkäse.
Er hat eine cremige und gleichmässige
Textur, und einen charakteristischen,
aber milden Geschmack. Raclettekäse
aus Geissenmilch ist sehr aromatisch –
Nicht nur Käseliebhaber werden diesen
Geissenkäse lieben, er ist auch eine tolle Alternative für Personen mit LaktoseIntoleranz, da er keine Laktose enthält.
Der Geissen-Raclettekäse hat eine weisse Farbe und überrascht durch seine körnige Struktur. Der Schaf-Raclettekäse
Eddy Baillifard (links), hier mit seinem
Sohn Jonathan, macht jeden Tag Käse aus
Milch, die am Morgen gemolken wurde.
Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice:
|
ihre region
Migros-Magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
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Migros wallis
| 61
Der renommierte
Käser Eddy Baillifard ist Vizepräsident der Sortenorganisation Walliser
Raclette AOC.
ist dem Geissen-Raclettekäse zwar ähnlicher als seinem Bruder aus Kuhmilch.
Er hat jedoch einen milderen Geschmack
mit viel Finesse.
Wer die verschiedenen Raclettekäse
degustiert, erkennt sofort die mit der
Milch zusammenhängenden Unterschiede. Doch zeigen sich diese auch im Produktionsverfahren? «Ja, jede Milch verlangt ihr eigenes Produktionsverfahren»,
antwortet Eddy Baillifard. «Schafe geben
zum Beispiel eine Milch mit hohem Fettgehalt, die man mit Präzision verdünnen
muss. Als ich das erste Mal Schaf-Raclettekäse machen wollte, wusste ich das
nicht. Die Masse wurde in der Wanne dick
wie Zement!» Das grösste Problem bei
der Ziegenmilch hingegen hängt weniger
mit der Käseherstellung, sondern vielmehr mit der Beschaffung zusammen:
«Ziegen zu halten ist nicht sehr einfach.
Schliesslich sagt man ja: Wer sicher sein
will, Ziegen bei sich zu haben, muss sie
beim Nachbarn einzäunen. Und Ziegen
folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten.
Sollen sie Milch geben, muss man die
warme Jahreszeit künstlich simulieren.»
Das ist der Grund, warum Geissen-Raclettekäse nicht das ganze Jahr über im Supermarkt erhältlich ist.
ausgereiftes technisches Knowhow seit 26 Jahren
Das Abenteuer ist eine Herausforderung.
Zum Glück kann sich Eddy Baillifard auf
26 Jahre Erfahrung im Käsen stützen.
Hinter seinem knuddligen Erscheinungsbild steckt ein Profi mit viel Routine in den verschiedensten Produktionstechniken. Wenn man ihm zuhört, wie er
von Lab, Kasein und anderen Substanzen
spricht, wenn man ihm zuschaut, wie er
mit zwei Fingern, einer simplen Geste auf
die Rinde eines Käselaibs klopft, um das
Reifestadium abzuschätzen, und wenn er
über die heikle und entscheidende Wahl
der Holzbretter referiert, auf denen der
Käse im Keller lagern sollte, dann bekommt man eine Ahnung von der Komplexität dieses Berufes.
MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: mitglieder.register@migrosvs.ch www.migroswallis.ch
Seit einem Jahr produziert Eddy Baillifard jetzt Schaf- und Geissen-Raclettekäse. Von Anfang an entschied er sich,
mit der Migros Wallis zusammenzuarbeiten, die das alleinige Recht für die
Vermarktung seiner Produkte für die
Grossverteilung hat. «Käse in grossen
Mengen herzustellen, ist eine tolle Sache», meint der Käser aus Bagnes,
«aber danach muss man ihn auch verkaufen können! Die Migros war von Anfang an die beste Ansprechpartnerin,
weil sie ein seriöses und kompetentes
Unternehmen ist!»
appetitliche Projekte für die
zukunft
Und was kommt als nächstes? Eddy
Baillifard ist entschlossen, weiterhin Innovation und Qualität miteinander zu
verbinden. Zurzeit tüftelt er an einem
Walliser Blauschimmelkäse. Eine Herausforderung, die Käsefans jetzt schon
gehörig Appetit macht.
Text und Bilder: Mélanie Zuber
Die Zwiebel, die auf Ihrem
Küchenbrett lieg t, w urde
fleg t.
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tagein, tagaus gehegt, bis
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muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na
iten getrocknet.
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Zwieb
len, das Kraut
Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha
. Vom Bauer
am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten
ins Geschäft
ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel
chüssige
geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers
Schalenreste ab.
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LEBEN
migros-magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
miX | 65
wilds welt
Die zehn schönsten
Strände der Welt
Tourismusprofi
und Redaktor
Reto E. Wild
Die Stimme der Eltern verliert an Gewicht: Gratis-Messenger wie WhatsApp machen es Jugendlichen
noch einfacher, ständig mit Kollegen in Kontakt zu sein, wo sie sich Rat bei Nöten und Problemen holen.
Kollegen
statt Eltern
Chat mit Kollegen statt Ratschläge
von den Eltern. Der Austausch
mit der Peergroup verstärkt sich
dank Messengern wie WhatsApp.
Die Eltern verlieren an Einfluss.
Bild: Getty images
D
ank Smartphone und Gratis-Messenger sind viele Jugendliche
ständig in Kontakt mit Kollegen —
der Einfluss der Eltern sinkt. «Vor dem
Handyzeitalter war es so: nach der Schule ging man nach Hause, kontaktierte die
Freunde via Festnetz und traf sie nachher», sagt Urs Kiener (55), Kinder- und
Jugendpsychologe bei Pro Juventute
Schweiz. «Das Elternhaus hat seine Rolle
als Dreh- und Angelpunkt für die Teenager verloren.» Und damit fällt auch die
Kontrolle durch die Eltern weg. «Das
weckt Ängste», sagt Urs Kiener. «Den
häufigen Austausch mit der Peergroup
gab es aber schon immer.» In der Pubertät nabeln sich die Kinder von den Eltern
ab. Diese sind keine Kumpel oder Ratgeber mehr, die Kinder wollen vieles
nicht mehr mit ihnen besprechen — ausser vielleicht die Höhe des Sackgeldes.
«Die Jugendlichen suchen Geborgenheit
und Anerkennung bei Gleichaltrigen»,
sagt Urs Kiener. Die Eltern sind aber immer noch wichtig: «Themen wie Schule
und Ausbildung sollten sie ansprechen
und mit ihren Kindern bereden.» Sie
müssen auch aufmerksam sein: Obwohl
als Berater im Alltag nicht mehr gefragt,
sind sie zuständig, wenn es um ernsthafte Probleme wie Cybermobbing oder
Sexting geht. «Jugendliche schämen
sich oft, diese Dinge mit Gleichaltrigen
zu besprechen», sagt Kiener.
Gefährlich kann der Einfluss einer
Peergroup nur sein, wenn sie der einzige
Ort ist, wo man sich soziale Anerkennung verschafft. Das gilt besonders für
Jugendliche die sonst kaum gesellschaftliche Anerkennung erhalten. Neue
Kommunikationsmöglichkeiten pauschal zu verurteilen, bringt aber nichts.
Tun Eltern dies, werden sie von den Kindern nicht ernst genommen, da sie sich
als nicht medienkompetent offenbaren.
Da ist Tatendrang der Eltern gefragt:
sie müssen sich die Kompetenz aneignen,
bei Handy, Smartphone und Chatten
wieder mitzukommen — um bei ihrem
Nachwuchs etwas zu sagen zu haben.
Text: Claudia Langenegger
www.migrosmagazin.ch
online-abstimmung
Was tun Sie, wenn Kinder und Teenager zuerst
untereinander und über WhatsApp oder Facebook Wichtiges austauschen? Stimmen Sie ab.
Was einen Strand zum Traumstrand
macht, ist letztlich Geschmackssache.
Meine ganz persönliche Top Ten sieht
folgendermassen aus:
1. Ngapali Beach, Burma (Bild):
Kokosnusspalmen, kristallklares Wasser,
weisser, kilometerlanger Sandstrand,
kaum Touristen, ein paar Fischer.
2. Baros, Malediven: Mitten im NordMalé-Atoll, Strand wie im Bilderbuch.
3. Costa Smeralda, Sardinien: Sandbuchten mit Granitfelsen, die Farbe des
Meers erinnert an die Südsee.
4. White Beach, Insel Borocay/Philippinen: Vier Kilometer Strand, Sand
wie Puderzucker, kristallklares Wasser,
flach abfallend.
5. Tulum, Yucatán/Mexiko: Mayaruinen und azurblaues Wasser.
6. Spiekeroog, Deutschland: Nordseeinsel mit 15 Kilometer feinem Sandstrand, starke Brandung, hohe Dünen.
7. Bay of Fires, Tasmanien/Australien: 30 Kilometer Küstenstreifen mit
weissen, menschenleeren Stränden,
Granitfelsen.
8. Insel Nagu, Finnland: Von 3000
Schären und Klippen umgeben, erreichbar ab Turku auf der Schärenstrassse.
9. Tortuga Bay, Galapagos: Schwimmen mit Meeresschildkröten, Seehunden, Leguanen, Pelikanen und Tölpeln.
10. Koh Adang, Südthailand: Robinson-Crusoe-Gefühl, kurze, weisse
Strände, erreichbar mit Boot ab Lipe.
Wo übernachten an den Traumstränden? Die
Adressen auf: www.migrosmagazin.ch/wildswelt
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
|
MIX
| 67
Charmeoffensive: Die 54-jährige Gorilladame Goma hat von Tierarzt Christian Wenker eine Glace erhalten, die sie nun geniesst.
Der Besuch bei der alten Dame
Kommt der Tierarzt, geraten die Gorillas aus dem Häuschen, auch wenn gar keine Behandlung ansteht.
Mit wöchentlichen Freundschaftsbesuchen wollen die Zolli-Ärzte ein Vertrauensverhältnis aufbauen.
Bilder: Zoo Basel
Zolli-Tierarzt
Christian
Wenker (45)
berichtet
regelmässig
aus dem Zoo
Basel.
«
Der Silberrücken-Mann Kisoro
stellt sofort die Haare, brüllt und
trommelt auf die Brust: Alarm bei den
Gorillas, der Zolli-Tierarzt kommt!
Allerdings ist heute ein reiner Freundschaftsbesuch angesagt. Nachdem sich
Kisoro und Schwarzrücken-Mann Zungu sowie Zungus Mutter Joas etwas beruhigt haben, verteile ich einen Leckerbissen an die Tiere. Tierpfleger Bernhard
Wörner hat Stücke von Gartenschläuchen zugeschnitten, die mit Joghurt gefüllt und tiefgefroren wurden. Diese
Glace schlecken und klopfen die Tiere
nun gerne heraus.
Kollege Stefan Hoby und ich besuchen die Menschenaffen wöchentlich,
ohne jegliche tierärztliche Absichten
und auf ausdrücklichen Wunsch der
Tierpfleger. Damit hoffen wir, die Tiere
in einer entspannten Atmosphäre besuchen und behandeln zu können, wenn
sie krank sein sollten.
Unser Besuch hat eine etwas ruppige
Begrüssung ausgelöst, ich werde misstrauisch beäugt. Ich weiche den Gorillablicken aus, da Anstarren von den Tieren
als bedrohlich wahrgenommen werden
könnte. Ebenso gebe ich tiefe Grummellaute von mir, welche die Tiere untereinander zur Beruhigung verwenden.
Einzig aus einer entfernten Ecke des
Geheges wird mein Grummeln erwidert.
Da jetzt alle ranghohen Tiere mit ihrer
Glace beschäftigt sind, kann ich mich
dorthin begeben. Goma, unsere alte
Gorilladame, erwartet sehnlichst ihren
Leckerbissen. Sie war 1959 der erste
in einem europäischen Zoo geborene
Gorilla. Die Filmauftritte ihrer Handaufzucht gleich zu Beginn des Fernsehzeitalters machten sie weit über Basel
hinaus berühmt. Das bald 54-jährige
Gorillaweibchen erfreut sich guter Gesundheit, und trotz ihres gekrümmten
Rückens und der fehlenden Zähne
scheint sie das Geschenk zu geniessen.
Aufgrund
ihrer
Lebenserfahrung
kann sie den Glacebesuch sehr wohl
von einer tierärztlichen Intervention unterscheiden.
»
STARK & SCHÖN
Go ahead, Wollmaus, make my day!
Herr Rossi
erklärt die
Männerwelt.
Männer und Putzen — ein Kapitel voller
Missverständnisse. Das Klischee besagt:
Geht nicht. Herr Rossi sagt: Stimmt
nicht. Nur in der Form, wie das Putzen
praktiziert wird, gehts nun wirklich
nicht. Wir helfen sehr wohl im Haushalt
mit, wenn die Bedingungen stimmen:
Rasenmähen, Laub blasen, Sitzplatz kärchern — ist das nichts? Was es braucht,
damit wir gerne Staub saugen? Ganz einfach: Der Mann braucht schweres Gerät,
das rohrt und siracht. Wir wollen Gras
nicht schneiden, wir wollen es niedermetzeln. Wir wollen Laub nicht wegrechen, wir wollen es ins Jenseits pusten.
Und: Wir wollen Staub nicht mit dem
Lumpen höflich bitten zu gehen, wir
wollen ihn terminieren. Was wir brau-
chen, sind nicht angenehm leise Staubsauger. Wir brauchen ohrenbetäubenden
Düsenlärm, wir wollen Helm und Gehörschutz tragen, Saugrohre in Form von
Gewehrläufen, Geschütztürme. Wir
wollen wie Dirty Harry mit dem Saugrohr auf Dreck zeigen und «Go ahead,
Wollmaus, make my day!» sagen. So ist
das mit uns. Wir können nichts dafür.
leBen
68 |
|
reisen
S
eit einer Stunde hängt die Sonne
gelb leuchtend weit unten am
Horizont und spiegelt sich gold­
orange an der Meeresoberfläche. Es ist
schon halb elf abends, doch sie will ein­
fach nicht untergehen. Wir sind auf der
Insel Bärö im finnischen Åland, auf etwa
60 Grad nördlicher Breite. Es ist Ende
Juni. Um diese Jahreszeit beginnen die
Tage zwei Stunden nach Mitternacht
und enden kurz davor. Lässt man den
Blick über das Meer schweifen, trifft er
überall auf mit dichtem Grün überwach­
sene Inseln. Die meisten sind klein, sehr
klein. Auch Bärö hat man in einem stün­
digen Spaziergang umrundet.
Belebt ist Bärö nur von Juni bis Ende
August, wenn das «Glada Laxen» geöff­
net ist, unsere Unterkunft mit Restau­
rant, schwimmender Sauna, Souvenir­
laden, Bootsanlegestelle und dem Patron
Henrik Beckman, der sich um jeden
Wunsch seiner Gäste persönlich küm­
mert. Auch um unsere: Er begleitet uns
nach Engklinge, wo wir im einstigen
Bauernweiler in die Vergangenheit des
hiesigen Landlebens eintauchen. Er
fährt uns mit dem Boot nach Kumlinge,
die mit 212 Einwohnern belebteste Insel.
Dieser abgelegene Ort war einst ein
wichtiger Schauplatz der Weltgeschichte:
1808 eroberten die Russen den Archipel,
der damals noch zum schwedischen
Königreich gehörte, und machten ihn
zu einem wichtigen Stützpunkt des
Zarenreichs.
|
Nr. 30, 22. Juli 2013 | migros-magazin |
Hotelier Henrik
Beckman ist
mit seinem Boot
auf dem Weg,
um neue Gäste
abzuholen und
Nachschub
für die Küche zu
besorgen.
Fabienne Fricker
vor dem historischen Grosssegler
«Pommern» in
Mariehamn. Der
über 110-jährige
Viermaster – er ist
heute ein Museum
– segelte einst als
Frachtschiff über
die Weltmeere.
man lebt gut in einer von der welt
abgeschiedenen region
Heute ist die Inselwelt Teil von Finnland
und hat als autonome Region eine von
der Weltpolitik abgeschiedene, aber gute
Existenz. Es gibt hier 27 000 Einwohner
und fast so viele Inseln. Wenn im Sep­
tember Kälte und Dunkelheit kommen,
verlässt Henrik seine Pension Glada
Laxen auf Bärö und geht nach Hause
zurück auf die grösste Insel im Westen,
wo der Grossteil der Ålander lebt und
auch der Hauptort Mariehamn liegt.
Hier treffen wir die Basel­Land­
schäftlerin Fabienne Fricker (35) aus
Frenkendorf. Vor 15 Jahren kam sie als
Au­pair hierher. «Nach der Lehre als
Lageristin wollte ich aus Basel wegkom­
men und etwas Neues erleben.» Für die
leidenschaftliche Unihockeyspielerin
war damals nur eines wichtig: dass sie
ihren Sport ausüben kann. Sie kannte
einige Spielerinnen aus Mariehamn, es
gab hier eine gute, ambitionierte Mann­
schaft — der perfekte Ort für sie. Fa­
bienne war damals 20 und wollte ein Jahr
bleiben. Doch schon bald hatte sie sich
Åland –
Årchipel des
Friedens
Eine Sonne, die einfach nicht untergehen will,
verlassene Landschaften, unzählige Schiffswracks
und gastfreundliche Menschen: Wer einmal
die Inselwelt Åland in Südwestfinnland besucht
hat, kommt nur noch schwer von ihr weg.
|
LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
in diesen Flecken Erde im Norden Europas verliebt, in diese Welt, wo alles ein
bisschen anders tickt, die Natur weit
und wild ist, das Leben gemütlich, die
Menschen gastfreundlich und unkompliziert. «Ich fühlte mich von Anfang an
zu Hause.» Sie blieb. Wenn Fabienne erzählt, liegt der gemütliche Singsang des
Schwedischen in ihren Worten. Sie
spricht die Sprache perfekt — das muss
sie auch. Denn sie arbeitet als Pflegerin
in einem Altersheim und hat vor, sich
in absehbarer Zukunft zur Krankenschwester weiterzubilden.
Vor fünf Jahren hat sie sich einen
Traum verwirklicht: ein Stück Land und
Vor der Unterkunft
Glada Laxen: Das
absolute Freizeitvergnügen ist die
Sauna (links im
Bild).
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REISEN
| 69
ein eigenes Haus in Kroklund, rund
20 Kilometer nördlich von Mariehamn.
Hier wohnt sie mit ihrer Freundin. Ihr
Holzhaus sieht aus wie viele hier: gelb
bemalte Fassade, weisse Fenster- und
Türrahmen. Ringsum hat es viel Grün,
der Strand liegt in unmittelbarer Nähe,
Nachbarn sind rar. Wenn sie nach Ma-
leben
70 |
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reisen
|
Nr. 30, 22. Juli 2013 | Migros-Magazin |
Der Weg durch den finnischen Archipel
war einst eine wichtige Handelsroute. Auf dem
Meeresgrund liegen Hunderte Schiffswracks.
Velotouren sind auf den Schären beliebt:
Eine Gruppe Ausflügler wartet auf die
nächste Fähre von Kumlinge nach Vårdö.
riehamn geht, sagt sie: «Ich fahre in die
Stadt. Sind Schweizer Freunde auf Besuch, lachen sie immer.» Zu Recht: Nur
10 000 Einwohner leben in Mariehamn,
jeder kennt jeden.«Aber obwohl alle alles
wissen, wirst du in Ruhe gelassen. Die
Menschen hier sind Individualisten»,
erzählt Fabienne Fricker. Nur etwas hat
ihr am Anfang Mühe bereitet: «Hier duzen sich alle. Ich fand es unhöflich, auch
ältere Leute mit Du anzusprechen.»
Hauptverkehrsmittel zwischen den Inseln
des Archipels: Die Fähre «Kumlinge»
öffnet ihren Bauch wie ein grosses Maul.
www.migrosmagazin.ch
lesen und sehen sie online
auf den inseln ist man sehr
direkt – seemannssprache halt
Mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt,
viele Leute schätzen die Höflichkeit der
Schweizerin. Oft sind sich die Ålander
anderes gewohnt: «Man ist hier direkt,
manchmal aber auch etwas schroff und
ruppig.» — Seemannssprache halt. Fabienne Fricker macht es nichts aus, dass
es hier kein Kino gibt, kein grosses Einkaufszentrum und dass sie für grössere
Anschaffungen per Fähre nach Stockholm oder Helsinki fahren muss. Fragt
man sie, ob ihr manchmal etwas fehlt,
überlegt sie lange. «Schweizer Käse,
Basler Brot, Kalbsbratwurst», ist ihre
Antwort. Und: «Im Winterhalbjahr
manchmal die Sonne.»
Nur ein Mal hat sie die insulare Abgeschiedenheit und das Meer verwünscht;
als sie für ein Spiel mit ihrer Unihockeymannschaft nach Helsinki gefahren ist:
Es war Winter, das Wetter stürmisch.
Die Fahrt ging über Nacht, dauerte über
zehn Stunden. Bevor sie und ihre Mann-
Damit man vor lauter Inseln das Meer noch sieht
Die Bilder und nützliche Tipps zur Provinz Åland mit ihren über
6750 inseln, Häfen, Museen und anderen Sehenswürdigkeiten.
schaftskolleginnen ins Bett gingen,
schauten sie zusammen «Titanic» —
ausgerechnet. Ein Fehler! Ihre Kabine
lag unterhalb der Wasserlinie, die Eisschollen schlugen die ganze Zeit an die
Schiffswand, dröhnten, es schaukelte
ununterbrochen, und die Wellen waren
so hoch, dass sie mehrmals beinahe aus
dem Bett fiel. «Ich habe kein Auge zugetan», sagt Fabienne heute lachend.
Ihre Erleichterung war unbeschreiblich
gross, als sie am nächsten Morgen heil
Helsinki erreichten.
Ähnlich muss es den zahlreichen Seefahrern ergangen sein, die in den vergangenen Jahrhunderten den Archipel durchquert haben. Nicht wenige Schiffe haben
in dieser unberechenbaren See Schiffbruch erlitten: Auf dem Meeresgrund
liegen heute schätzungsweise 1800
Wracks, deren 600 sind bekannt.
Die einstigen Katastrophen sind das
Glück heutiger Schatzsucher — Åland ist
ein Paradies für Wracktaucher. Einer, der
dieses Hobby mit Leidenschaft betreibt,
ist Christian Ekström (34). Vor drei Jahren hat er einen Jahrhundertfund gemacht: Zusammen mit seinen Taucherfreunden ist er auf ein Schiff gestossen,
das mit Bier und Champagner beladen
war. Als sie die erste Flasche des französischen Schaumweins öffneten, war die
Überraschung riesig. Der Champagner
schmeckte richtig gut: 200 Jahre bei
5 Grad in 50 Meter Meerestiefe — die
perfekte Lagerung für die edlen Tropfen.
Eine einzige Flasche ist mehrere 1000
Franken wert. Doch Christian wurde
nicht reich damit — die Fundstücke sind
älter als 100 Jahre und gehören somit
dem Staat.
Sein Geld verdient Christian nach wie
vor mit seiner Bierbrauerei in Stallhagen,
die er vor elf Jahren gegründet hat. Heute braut er 18 verschiedene Sorten und ist
ständig daran, die Geschmacksrichtungen weiterzuentwickeln. Mittlerweile
produziert er fast eine halbe Million Liter Bier pro Jahr, Tendenz steigend. Er ist
einer der wenigen, die sich mit lokaler
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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Finnlands
Schärengarten
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In der nördlichen
Ostsee, am Eingang
zum Bottnischen
Meerbusen,
erstreckt sich die
zerklüftete Inselwelt von Åland.
Das Gebiet gehört
politisch zu Finnland, gesprochen
wird Schwedisch.
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Buchten entlang oder auf der Fahrt mit der
Fähre, vorbei an einsam gelegenen Inseln.
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Kumlinge
Sottunga
Mariehamn
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Lebensmittelproduktion ihr Leben verdienen. War früher fast jeder Bewohner
Fischer oder Bauer, arbeiten heute viele
Ålander im Tourismus oder für die Fähren, die täglich zweimal nach Stockholm
und Helsinki fahren.
Ein stolzer Viermaster erzählt im
Hafen von der grossen alten Zeit
Heute erinnern nur noch Überbleibsel an
die weltgeschichtliche Bedeutung von
Åland als Handelsstützpunkt und
Schiffsbaunation. Im Hafen von Mariehamn ankert der stolzer Viermaster
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Globus durchgeführt hat und heute als
Museum von der alten Zeit erzählt. Fabienne Fricker liebt dieses Schiff: «Ich
komme immer wieder hierher», sagt sie.
Mit Besuch aus der Schweiz oder einfach
so bei schönem Wetter. Vielleicht das
nächste Mal sogar auf dem Wasserweg.
Denn sie hat vor, sich einen weiteren
Traum zu verwirklichen: ein eigenes
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Text: Claudia Langenegger
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voller Champagner. Er selber
bevorzugt Bier: In
seiner Brauerei
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MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
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hat, lassen sich damit auf dem Mobilgerät unterwegs zu Ende schauen. Die
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Viewster lassen sich Filme auf Mobilgeräten mieten und kaufen. Die App
gibt es für iOS und Android, die Filme
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Filme sind zudem über iTunes erhältlich, und zwar am Computer, über
Apple TV oder via iTunes App (nur für
iOS). Bei Cablecom schaut man Filme
per App (derzeit nur für iOS) via
W-Lan-Netz, bei Swisscom TV auf
Abruf am PC oder Notebook.
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Anders als Spielfilme lassen sich viele TV-Sendungen jederzeit kostenlos
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streamen oder als Podcast abonnieren, sodass sie automatisch auf den
Computer oder das Mobilgerät geladen werden. Und man kann sie — wie
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Texte: Felix Raymann
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! Ihr liebster Radiosender?
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Region trifft voll meinen Geschmack.
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2012 an der Spitze der Album-Charts.
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Krise?
Besonders Musik, die Seemannsstimmung verbreitet.
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liebsten im Internet?
Mit dem MacBook Pro, superschnell!
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Zahlungen machen.
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habe ich den Fisch fast an der Angel.
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… «Der Herr der Ringe». Das hat mir
ein Kollege ans Herz gelegt. Nachher
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LEBEN
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
1. Erfordert die
zunehmende Elektromobilität nicht
wieder Atomkraft?
Nein, denn der Strombedarf
von E-Autos ist geringer als
vermutet. 100 000 E-Autos
würden 0,35 Prozent unseres Gesamtstrombedarfs
ausmachen; liefe ein Drittel
der
Autos
elektrisch,
bräuchte es nicht einmal
sechs Prozent mehr Strom.
2. Sind E-Motoren
wirklich sauberer
als Verbrennungsmotoren?
Fünf Fragen zur
Elektromobilität
Zum Thema Elektromobilität tauchen
bei den Leserinnen und Lesern des
Migros-Magazins immer wieder Fragen auf.
Höchste Zeit, die fünf am häufigsten
gestellten zu beantworten.
Der Wirkungsgrad von E-Motoren wie jenem des Tesla S ist mehr als doppelt so gross
wie der von Verbrennungsmotoren.
Je nach Stromquelle, doch
grundsätzlich ja: Ab wann
genau ein E-Auto inklusive
CO2-Ausstoss der Stromproduktion im Vorteil ist,
bleibt strittig. Sicher ist
aber: Mit Strom aus einem
Kohlekraftwerk ist die
E-Auto-Bilanz schlechter.
Ist der Strommix jedoch wie
bei uns relativ «sauber»,
fahren E-Autos ganz deutlich CO2-günstiger.
3. Wieso gelten
Elektroautos als
Lösung für die
Zukunft?
Weil Energie effizienter genutzt wird: Der Wirkungsgrad von E-Motoren liegt
bei rund 95, der von Verbrennungsmotoren bei maximal 45 Prozent.
|
AutO
| 75
4. Wieso nennt das
Migros-Magazin
beim CO2-Wert von
E-Autos nur direkte
Emissionen («0 g/km
CO2»), nicht auch
indirekte (der Stromerzeugung)?
Weil auch bei Verbrennungsmotoren nur direkte Emissionen (Verbrauch) in den
CO2-Wert eingehen — und
nicht die indirekten zur
Spritherstellung. Zudem
kann man ein E-Auto auch
bewusst mit Ökostrom laden (etwa über die Zertifikate der Migros-Elektromobilitäts-Tochter M-way)
— und fährt dann garantiert
nachhaltig.
5. Trüben die Akkus
und deren Entsorgung
nicht die
Umweltbilanz?
Weniger als befürchtet —
zumal am Recycling intensiv
gearbeitet wird. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt, Empa, bilanziert, der Einfluss der Lithium-Ionen-Akkus auf die
Ökobilanz von Herstellung
bis Entsorgung sei gering.
Selbst ein E-Auto mit CO2ungünstigerem EU-Mixstrom entspreche in der
Ökobilanz einem Benziner,
der nur drei bis vier Liter
verbrauche.
Text: Timothy Pfannkuchen
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Beyoncé ist
bekannt für ihre
eindrucksvolle
Bühnenshow.
Wer das Konzert
in Zürich verpasst hat, sieht
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in New York.
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Konzert von R&B-Superstar Beyoncé am 19. Dezember in New York –
inklusive Flug und drei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel.
B
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geniesst Kultstatus. Seit April ist
sie unterwegs auf ihrer «The Mrs. Carter
Show World Tour». Wer im Mai Beyoncés Konzert in Zürich verpasst hat, hat
nun die Chance, sie am 19. Dezember in
New York zu erleben. An ihren Konzerten begeistert sie mit einer fantastischen
Bühnenshow und ausgefallenen Kostümen des italienischen Modehauses
Emilio Pucci.
Auf der Tour wird Superstar Beyoncé
von der Band The Mamas sowie von neun
Tänzerinnen und zwei Streetdancern
unterstützt. Neben der Hauptbühne
findet die Show zusätzlich auf einer
zweiten Bühne im hinteren Drittel der
Stehplätze statt. Auf diese wird die Sängerin während der Show mithilfe eines
Seils schweben. Da die Tickets oft in
kürzester Zeit ausverkauft sind, gibt die
Künstlerin zusätzliche Konzerte in den
USA und in Südamerika.
Superstar, Schauspielerin,
Designerin, Model und Mutter
Doch Beyoncé ist nicht nur Sängerin: Die
umtriebige Texanerin spielte bereits in
mehreren Filmen mit, arbeitet als Model
und führt mit ihrer Mutter ein Modehaus, das verschiedene Labels produziert. Zudem stellt sich die Mutter der
17 Monate alten Blue Ivy und Frau des
Rappers Jay-Z auch für Werbeauftritte
zur Verfügung. So besteht seit gut zehn
Jahren eine Partnerschaft mit dem
Getränkehersteller Pepsi. Das Herzstück
der aktuellen Kampagne ist der
60-Sekunden-Werbespot, der die eindrucksvollsten Momente aus Beyoncés
Musikkarriere festhält.
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Postfach, 8099 Zürich
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Sonntag, 28. Juli 2013.
Wettbewerbsbedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren. Die Gewinnerin
oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung,
der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über
die Verlosung wird keine Korrespondenz
geführt. Die für die Einreise in die USA
nötigen Visa und Pässe müssen von der
Gewinnerin/dem Gewinner selbst und
rechtzeitig organisiert werden. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien, von Pepsi
und Aproz sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wird der Preis nicht vom
17. bis 20. Dezember 2013 eingelöst,
verfällt er ersatzlos.
Die Hauptgewinn-Geschichte vom
Aromat Gewinnspiel im 13. Migros Magazin ist:
AUCH ZIEGEN MÖGEN AROMAT!
Vielen Dank für die zahlreichen lustigen und interessanten Beiträge. Wir wünschen Euch weitere schöne Erlebnisse mit Aromat!
Ich bin 72 Jahre alt und kenne AROMAT schon
von Anfang an, denn schon meine Mutter verwendete es als Streuwürze zum Essen; und
so auch ich als Allgemein-Würze. Am besten
schmecken mir die Eier, gekocht oder als Spiegeleier, mit AROMAT gewürzt und sooo fängt
auch meine Geschichte mit AROMAT an.
Früher, als mein Mann noch lebte, gingen wir viel wandern in die
Alpen. Als wir wieder einmal auf einer Wanderung im Bündnerland
waren, machten wir auf einer Alpweide eine Picknickpause, natürlich mit Eiern und AROMAT unter anderem. In der Nähe weideten
ein paar Ziegen und ich machte meinen Mann darauf aufmerksam, dass er die Streuwürze AROMAT nacher sofort wieder in den
Rucksack legen soll, eben wegen der Ziegen. Er sagte mir danach:
„Nur keine Aufregung, die Ziegen schlecken gerne Salz, aber nicht
AROMAT“. Kaum hatte er das gesagt, kam schon eine gesprungen.
Ich habe mich vom Picknickplatz entfernt, weil immer mehr Ziegen
herankamen und meinen Mann mit dem AROMAT belagerten. Die
Ziegen kamen ihm sooo nahe und stiessen ihn an, dass er, überrascht vom „Überfall“ den AROMAT-Deckel öffnete, den Inhalt auf
die Wiese kippte und dann das„Weite“ suchte und zu mir her rannte.
Die Moral von der Geschicht’:
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5Dampfbad,
Eintritte freie
Burgerbad
Benutzung der Bergbahn
1Gemmi,
Retourfahrt
Bergbahn
Leukerbad
Plus CardGemmipass
Fr.
625.–pro
proPerson
Person
Fr. 640.–
7 Übernachtungen
Übernachtungen
Halb-Pension
mitmit
Halb-Pension
inklusive Sauna und
77 Eintritte
EintritteBurgerbad,
Burgerbad
Dampfbad, freie Benutzung der Bergbahn
1 Retourfahrt Bergbahn Gemmipass
Gemmi, Leukerbad Plus Card
Fr. 845.– pro Person
Fr. 875.– pro Person
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Europas steht unseren Gästen am
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Verfügung! (ausgenommen Abreisetag)
|
rätsel & spiele
MIGROS-MAGAZIN | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
UNTERHALTUNG | 79
KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN
ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im
Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!
Gewinnen Sie eine von
5 Migros-Geschenkkarten
im Wert von je 100 Franken!
Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz)
SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen
und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS)
Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten
http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)
Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.7.2013, 24 Uhr
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CH-9620 Lichtensteig
Tel. 071 987 66 80
www.hoegglift.ch
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz)
SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen
und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER
Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen
Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel,
Postfach, 8074 Zürich
Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.7.2013, 24 Uhr
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine
Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte
Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Treppenlift
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Sofo
rbar!
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www.rigert.ch · 041 854 20 10
Auflösung Nr. 29: MUSIKER
Gewinner Nr. 28: Eugen Perino, Zürich
ZH; Willi Schmid, Bischofszell TG;
Hans Lüthy, Reiden LU; Brigitte
Hubmann, Frauenfeld TG; Heidi
Rohrer, Buchs SG; Elisabeth Fioriti,
Thun BE; Fritz Helfenstein, Zürich ZH;
Karin Amstutz, Belp BE; Anne-Marie
Rauber, Allmendingen b. Bern BE;
Bruno Blaser, Brunnen SZ
Gewinner «Zusatz» Nr. 28: Beat Metzger, Marthalen ZH; Marlis Straub,
St. Gallen SG; Fabienne Lanz, Wattenwil BE; Lilly Bützberger, Bottmingen
BL; Fabienne Zahner, Cham ZG
rätsel & spiele
80 |
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UnterhaltUng
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Nr. 30, 22. Juli 2013 | Migros-Magazin |
QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder
eingetragen, ergibt sich das Lösungswort.
1. Auf welchen Berg fährt eine doppelstöckige Schwebebahn?
M Stanserhorn
A Säntis
R Niesen
So nehmen Sie teil
2. Eine schlechte Nachricht nennt man auch …?
E
Bonmots
O Hiobsbotschaft
L
Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf
ab Festnetz)
SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort,
Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS).
Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22
8000 Musterhausen
Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach,
8074 Zürich
Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
Bittschrift
3. Das Volksfest «Badenfahrt» in Baden wird alle … gefeiert.
I
zwei Jahre
M fünf Jahre
N zehn Jahre
4. Wann wurde das Freilichtmuseum Ballenberg eingeweiht?
O 1978
T
1989
A 1998
5. Welcher dieser Vögel hat am meisten Federn?
L
Schwan
H Ente
N Möwe
Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.7.2013, 24 Uhr
6. Was entsteht, wenn ein Blitz in Sand einschlägt?
O Gold
A Marmor
I
Glas
T
Sissy
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung
wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind
nicht gewinnberechtigt.
7. In welcher Operette spielt das Morsezeichen · − · · eine wichtige Rolle?
S Wiener Blut
C Blaubart
8. Wo befindet sich ein Stacheldraht-Museum?
H USA
E
Kuba
Auflösung Nr. 29: NEBENAMT
R China
Gewinner Nr. 27:
Esther Bohrer, Dulliken SO
Michael Grimmer, Dietlikon ZH
Evelyn Kraus, Strengelbach AG
Lösungswort:
1
2
3
4
5
6
7
8
PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein.
Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in
den Feldern 1 bis 5.
A
3
1
5
2
4
AARGAUER
ANNAEHEN
ARABER I N
GABR I E L A
HALBAF FE
KATALANE
MA T E R I A L
NEG I EREN
SAKR I LEG
STOEBERN
1
2
3
4
So nehmen Sie teil
Telefon Wählen Sie die 0901 560 043
(Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz)
SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom
Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer
Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS).
Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann
Musterstrasse 22 8000 Musterhausen
Postkarte (A-Post) Migros-Magazin,
Paroli, Postfach, 8074 Zürich
Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel
5
Auflösung Nr. 29: TEEEI
Gewinner Nr. 28:
Marianne Rémy, Grenchen SO
Rita Huber-Schwarb, Gipf-Oberfrick AG
Martin Waag, Steffisburg BE
Teilnahmeschluss:
Sonntag, 28.7.2013, 24 Uhr
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über
die Verlosung wird keine Korrespondenz
geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht
gewinnberechtigt.
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
UnterhaltUng
| 81
|
BIMARU
BRÜCKEN
Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe
besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von
Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch
Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort
enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese
dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen
alle Inseln miteinander verbunden
sein. Kreuzungen, diagonale Brü3
6
2 cken und Verbindungen mit mehr
3
3
als 2 Linien sind nicht erlaubt.
2
2
4
www.raetsel.ch/bruecken
4
1
2
4
6
0
1
Auflösung Nr. 29:
2
4
4
2
1
1
2
1
2
2
2
2
2
1
4
2
2
KINDEREGGE
1
2
2
3
2
4
2
3
1
2
3
3
2
4
3
5
4
2
1
3
1
3
2
Auflösung Nr. 29:
4
3
3
4
2
1
4
2
3
1
2
3
3
1
4
3
3
4
1
4
1
2
3
1
2
5
4
1
4
2
3
3
1
2
2
6
3
2
1
BIST DU REIF FÜR DIE SCHWEIZ?
RÄTSELSPASS
Tobi weiss: Gemüse und Obst aus der Schweiz ist besonders
gesund, weil es geerntet wird, wenn es reif ist. Doch wann
wächst was in der Schweiz? Tobi will die unterschiedlichsten
Sorten in seinen Jahreszeitenkalender eintragen, damit er je
nach Saison das beste Gemüse und Obst isst.
Kannst du ihm dabei helfen?
HUGOS GLACE-QUIZ
Hugo hat für den Sommer eine ganz tolle neue Maschine gebaut:
eine Glacemaschine. Findest du heraus, aus welchen Zutaten
welche Glacekugeln entstehen? Verbinde sie mit einer Linie.
2
1
4
5
WINTER
FRÜHLING
SOMMER
HERBST
Himbeeren
3
Gurke
6
Kürbis
Rosenkohl
Rhabarber
Apfel
Lösung:
Winter: Rosenkohl / Frühling: Rhabarber / Sommer: Gurke, Himbeeren /
Herbst: Kürbis, Apfel
A
B
C
D
E
F
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Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und
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Sternen
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rätsel & spiele
Migros-Magazin | Nr. 30, 22. Juli 2013 |
|
UnterhaltUng
| 83
SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN
Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!
5
6
2 9
3
8
6 4
6
7
3
2 3
6
4 9 6
1
2 5 3
8
8
6
9
3
8 5
3
Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in
jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.
Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.
So nehmen Sie teil
Auflösung Nr. 29: 162
3 5 6 2 1 4 9 8 7 Gewinner Nr. 28:
2 9 1 7 3 8 4 5 6
Josiane Taverney,
7 4 8 6 9 5 2 3 1
6 1 9 8 4 3 7 2 5 Lausanne VD;
5 3 7 1 6 2 8 9 4 Elisabeth Stillhard,
4 8 2 5 7 9 6 1 3
9 6 5 4 2 1 3 7 8 Frauenfeld TG;
8 7 3 9 5 6 1 4 2 Kurt Grossen,
1 2 4 3 8 7 5 6 9
Bad Zurzach AG;
Frieda Ricklin,
Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.7.2013, 24 Uhr
Niederrohrdorf AG;
Beat Burkhalter,
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.
Schlatt ZH
Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.
Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz)
SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen
und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans
Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen
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MIGROS-MAGAZIN
vormals: Wir Brückenbauer
Wochenblatt des sozialen Kapitals
Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes
www.migrosmagazin.ch
Beglaubigte Auflage:
1 556 546 Exemplare
(WEMF 2012)
leser: 2 384 000 (WEMF,
MACH Basic 2012-2)
Adresse Redaktion und Verlag:
limmatstrasse 152,
Postfach 1766, 8031 Zürich
Telefon: 058 577 12 12
Fax: 058 577 12 08
redaktion@migrosmagazin.ch
Publizistische Leitung:
Monica Glisenti
Leiter Migros-Medien:
lorenz Bruegger
Almut Berger, Silja Kornacher
(Volontärin), Yvette Hettinger,
ralf Kaminski, Daniel Schifferle
(Verantwortlicher leben), reto E. Wild
Kommunikation &
Medien-Koordination:
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rea Tschumi
Ressort Migros Aktuell:
Daniel Sidler (leitung),
Jean-Sébastien Clément,
Béatrice Eigenmann,
Andreas Dürrenberger,
Christoph Petermann, Anna Meister,
Michael West
Chefredaktor:
Hans Schneeberger
Produktion:
Andrej Abplanalp (leitung),
Philipp Jordan (Chef vom Dienst),
Gerda Portner (Produzentin),
Bettina Bucher (Produzentin),
Heinz Stocker (Korrektor)
Ressort Reportagen:
Sabine lüthi (leitung),
Ressort Shopping & Food:
Eveline Zollinger (leitung),
Stefan Kummer (Produktionsleiter)
Frank Dittersdorf (Produktion),
Heidi Bacchilega, Dora Horvath,
Sonja leissing, Fatima Nezirevic,
Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina
ris, Claudia Schmidt, Jacqueline
Vinzelberg, Anette Wolffram
Layout:
Daniel Eggspühler (Art Director),
Marlyse Flückiger, Werner Gämperli,
Nicole Gut, Petra Hennek,
Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara
Lithografie:
rené Feller, reto Mainetti
Prepress: Peter Bleichenbacher,
Marcel Gerber, Felicitas Hering
Sekretariat: Stefanie Zweifel
(leitung), imelda Catovic Simone,
Nicolette Trindler
Honorarwesen: Verena Hochstrasser
Geschäftsbereich Verlag:
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Benjamin Krüger, Petra lieberherr
(Volontärin), Franziska Ming,
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Anzeigen: Thomas Brügger (leitung),
Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser,
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New Media:
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Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels,
Pascal Ochsenbein
Innendienst: Nicole Thalmann
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Glarner, Christine Kummer, Janine
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Herausgeber:
Migros-Genossenschafts-Bund
Druck: DZB Druckzentrum Bern AG
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|
Christian jott jenny
|
NR. 30, 22. JULI 2013 | migros-magazin |
Name:
Christian Jott Jenny
(34)
Sternzeichen:
Löwe
Wohnorte:
Engadin, Zürich,
Berlin
mein Vorbild
«Gottlieb Duttweiler. Er war ein grossartiger Mensch, unerreicht
in seinem Engagement für die Menschen und gesegnet mit einem
unerschöpflichen Unternehmergeist. Bewundernswert.»
«Musik versöhnt
die Menschen»
Fünf Wochen Musik, 50 Konzerte, Dutzende Weltstars: Das ist
das sechste Festival da Jazz in St. Moritz. Für Direktor Christian
Jott Jenny heisst das organisieren, planen, rumweibeln. Hie und da
stiehlt er sich für eine Genussstunde davon, meist an den See.
mein
lieblingsprodukt
«Die beste Erfindung
Gottlieb Duttweilers.
Es hat auch mich
in meinen Anfängen
unterstützt.»
Wieso leben Sie im Engadin, in Zürich und in
Berlin?
Das weiss ich nicht. Fragen
Sie mein Schicksal. Aber es
ist ganz gut dort!
Wo würden Sie gerne
leben?
Auf dem Mond. Oder in der
Dutti-Villa im Park «Im
Grüene» in Rüschlikon ZH.
Ich war als Kind oft da, ich
bin quasi da aufgewachsen.
Beruf und Lebenslauf:
Musisches Gymnasium Unterstrass, Zürich. Ausbildung zum klassischen
Opernsänger (Tenor) an der
renommierten Hochschule
für Musik Hanns Eisler zu
Berlin. Amtsvorsteher des
Amtes für Ideen. Gründer
und künstlerischer Generaldirektor des Festival da Jazz
in St. Moritz. Unterwegs
auch als Gesellschaftstenor
unter dem Namen «Leo
Wundergut».
Mein Ziel: Ein schönes,
einfaches Grabmal mit der
Inschrift: «Hier liegt ein
guter Mensch.»
Mein Motto:
Es muess eifach luschtig sii!
Was ich mag:
Harmonie. In der Musik und
im Leben.
Was ich nicht mag:
Sozialneid, Griesgrämigkeit, Pessimismus.
Was ich an mir mag:
Meine Spontaneität und
mein Improvisationstalent.
Was ich an mir nicht mag:
Meine Unentschlossenheit.
Mein bester Entscheid:
Dass ich nach Berlin ausgewandert bin.
Mein schlimmster Moment:
Als Leo Wundergut auf der
Bühne: Wenn die Lacher
nicht kommen. Oder wenn
das Publikum nicht berührt
ist.
Meine Schwäche:
Meine Harmoniesucht.
Mein Lebenseinstellung:
Es kann immer noch perfekter sein.
Text: Yvette Hettinger
Bilder: Thomas Hablützel
www.festivaldajazz.ch
mein bündner domizil
«Dieses winzige Häuschen miete ich seit fünf Jahren. Es liegt im Wald und
nahe am See und hat etwa die Grösse und Ausstattung eines Wohnwagens. Abseits vom St. Moritzer Trubel finde ich hier Stille und Erholung.»
MEINE WELT
MIGROS-MAGAZIN | NR. 30, 22. JULI 2013 |
CHRISTIAN JOTT JENNY | 87
MEIN VERGNÜGEN
«Tontaubenschiessen kenne ich aus einem
James-Bond-Film. Ich fand es grotesk. Jetzt
bin ich regelmässig im St. Moritzer Wurftaubenclub anzutreffen. Macht Spass!»
MEIN
FLUCHTORT
«Ein morgendliches Bad im
Stazersee, und ich
fühle mich fit für
den Tag. 17 Grad
Wassertemperatur genügen
dafür.»
MEINFAHRZEUG
«Mit meinem Bikeboard flitze ich in
ganz St. Moritz herum – bei Bedarf auch
über den Albula.»
Bild: Keystone
|
MEINE KUNSTFIGUR
«Als Leo Wundergut bin ich seit fünf Jahren
unterwegs. Die Rolle erlaubt es mir, zu singen und Dinge loszuwerden, die sich Christian Jott Jenny nie zu sagen trauen würde.»
MEIN FESTIVAL
«Die meisten Künstler
betreue ich persönlich.
Auf einige wie Dee
Dee Bridgewater
(Bild) freue ich mich
echt. Andere sind anstrengend, manchmal
gibt es auch Knatsch.
Aber dank der Konzerte finden wir uns
wieder. Musik versöhnt die Menschen.»
MEIN DING
«Das museumsreife Handy von Nokia ist
etwa 17 Jahre alt. Damit kann ich weder
mailen noch im Internet surfen. Das find ich
toll, denn wer nicht kann, muss auch nicht.»
ALLES FÜR DEN 1. AUGUST.
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4.90
Glocke Edelweiss
Magnete im
6er-Set
3.90
7.90
Teelichter
Sennenhut
6 Stück
12.80
1.-August-Kuh*
* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.
2.90
Diverse
Lampions
z.B. Lampion mit
Schweizer Kreuz
Ein M schweizerischer.
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Seele and Geist
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