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Der Hängegleiter oder Deltaflieger, wie wir ihn heute kennen

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Geschichte / Beginn der Drachenfliegerei
Der Hängegleiter oder Deltaflieger, wie wir ihn heute kennen, gleicht
sehr stark dem Flugapparat von Otto Lilienthal. Der amerikanische
NASA-Ingenieur Francis Melvin Rogallo war dann jedoch im Jahr 1951
derjenige, welcher mit seinem Patent den Grundstein für das heutige
Drachenfliegen gelegt hat.
Bob und Chris Wills (USA) um 1963
Bambus, Klebestreifen und Cellophan. So ähnlich sah der Bambus-Rogallo von Barry Hill Palmer aus, mit
dem er 1961 zum ersten Drachenflieger der Welt wurde. Es war die Zeit der „Flower-Power-Ära“, und
das Drachenfliegen passte in das neue Lebensgefühl einer ganzen Generation. „Low and Slow“ –
„langsam und tief“ war das damalige Motto. Fliege nie höher als Du fallen willst.
Geschichte / Beginn der Drachenfliegerei
Reinhold Schmidt aus Oberhessen mit einem
selbstkonstruierten Bambus-Rogallogleiter 1965
Die Brüder Reinhold und Werner waren Mitte der sechziger
Jahre durch einen Rogallo-Lastensegler der Firma Dornier (D)
auf die Idee gekommen, einen bemannten Gleiter zu bauen.
Erstaunlicherweise benutzten sie die gleichen Materialien
Bambus und Cellophan wie die Amerikaner, ohne von deren
Aktivitäten zu wissen.
11. April 1973, ein historischer Tag
Durch Flugvorführungen in nahezu allen Teilen der Welt sorgten
Freunde von Dickenson für eine weltweite Popularität und
Verbreitung dieses Fluggeräts. Nach kleineren, wenig kolportierten
Flugversuchen im Deutschland der frühen 1970er Jahre, sorgte der
spektakuläre Flug des Kaliforniers Mike Harker von der Zugspitze
hierzulande für ein breites Medienecho. Daraufhin wurden in
Deutschland und der Schweiz die ersten Drachenflugschulen
eröffnet, die bald zur weiteren Verbreitung dieser Sportart in ganz
Europa führen sollten.
12 Minuten und 10 Km Stecke
Der Siegeszug des Drachenfliegens war nun
nicht mehr aufzuhalten und erreichte seinen
ersten Höhepunkte mit den beiden
aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften im
österreichischen Kössen 1975 (inoffiziell) und
1976 (offiziell).
Vereinschronik 1. ODFC / Der Beginn
Am 31.10.1975 gründeten die Mitglieder :
Eduard J. Thalhofer; Günther Eichhammer; Walter Fröhler; Diethard Eichhammer; Werner
Kuntz; Josef Eichhammer; Günther Rieger; Astrid Fleckhaus;
den 1.
Oberfpfälzer-Drachenfliegerclub Steinerbrückl
Auszug aus der damaligen Satzung:
Zweck des Vereins:
Förderung des Drachenflugsports durch Aus- bzw. Weiterbildung
Dies wird verwirklicht durch:
Erfahrene Motor- und Segelflieger die die theoretische Schulung übernehmen
Praktische Ausbildung von erfahrenden Ausbildern des Clubs
Allmähliches steigern der Flugleistungen unter Aufsicht
Exkursionen zu geeigneten Fluggelände in den Alpen
Vereinschronik 1. ODFC / Der Beginn
Ausgangspunkt wahr damals der Flugberg „Steinerbrückl“
Es fanden sich einige Idealisten und schon bald wurden weitere Fluggebiete
erkundet und beflogen wie z.B. Jachenhausen, Blumernberg, Büchelstein,
Hoher Bogen, Kaitersberg, Kallmünz, Pröller etc. .
Steinerbrückl selbst, wurde bis in die Ende der achtziger Jahre noch als
Übungshang genutzt.
Einige Vereinsmitglieder gründeten weitere Vereine wie
z.B. 1977 den DGC Bayerwald oder 1982 den DFC-Regental
Gleitwinkel von 1:5 waren in den siebziger Jahren Stand der Technik.
Vereinschronik 1. ODFC
Ende der 70gern Jahre sind einige Vereinsmitglieder unter anderem auch
die Aumer Brüder in Jachenhausen noch ohne Rampe im Spurt über die
Felsen gestartet. Ein Gleitflug ins Altmühltal war der Lohn.
Aus Erzählungen weis man, es gab nur drei Piloten, die nicht irgendwann
mal in den Baumkronen gelandet sind.
Vereinschronik 1. ODFC
Vereinschronik 1. ODFC
Man nahm es locker
Die Überlieferung sagt, dass es schon mehr
Baumlandungen gab, als der Verein Mitglieder zählt
Vereinschronik 1. ODFC
So in etwa, musste damals der Startablauf ohne Rampe stattgefunden haben
1. Aufstellung ca. 5 bis 7m vor der Kante
3. Perspektive kurz vor dem Sprung
2. Der Anlauf
4. Wer jetzt zu langsam war, na ja. Das Ergebnis
sahen wir bereits
Vereinschronik 1. ODFC
Die erste Rampe wurde Ende der siebziger Jahre in Jachenhausen aufgebaut
und schon damals war man Bemüht unseren Sport nach außen zu tragen.
Eröffnungsfliegen 1978 in Jachenhausen
Vereinschronik 1. ODFC
Doch in den Köpfen der meisten Menschen gilt die Drachenfliegerei als
abenteuerlich .
Der häufig in den Medien verwendete Begriff „Risikosport“, wie es in den
Anfangszeiten öfter in Überschriften zu lesen war bestärkte diese Meinung.
Vereinschronik 1. ODFC
Auch mit Rampe war man vor Baumlandungen
nicht sicher
Till Matschoss kurz vor dem Start
Sicherheit !! Ein Rettungschirm konnte
schon mal fehlen
Vereinschronik 1. ODFC
Das Equipment wurde besser, Flüge von mehreren Stunden gelangen
hin und wieder
Toni in seinem Hochleistungsoverall.
Dieser sollte uns noch mehrere Jahrzehnte verfolgen.
1985 / Jachenhausen ist an guten
Flugtagen bereits durch die eigenen
Mitglieder weitgehend ausgelastet.
Aus diesem Grund wurden damals kaum
neue Mitglieder aufgenommen.
1986 Namensänderung 1. Oberpfälzer Drachenfliegerclup e.V. mit Sitz in Riedenburg
Vereinschronik 1. ODFC
Feiern war noch nie ein Problem
Ingo am Start, Toni als Starthelfer
Rückenwind
warten, warten und warten….
Vereinschronik 1. ODFC
In den 80gern zeigte man was man hat
„unsere Freiluftsportler“
Der technische Fortschritt
Nun mit Barograph
Vereinschronik 1. ODFC
Der Geier
durfte nicht
fehlen
Vereinschronik 1. ODFC / Rhein Main Donaukanal
1988 Ausbau Rhein Main Donaukanal
Bau der neuen Rampe, erheblich steiler
und damit Betriebssicherer
Vereinschronik 1. ODFC / Windenschlepp
Gleich nach dem positiven Entscheid 1982 der
Bundesgremien , den Drachenschlepp zu legalisieren
bemühte sich der Verein um ein Schleppgelände.
So wurde dann den auf verschiedensten Gelände geschleppt:
•Singenhofen
•Zell
•Angern
•Waltersberg 1993 bis 2004 / XC-Flatlands abgegeben
•Schweinkofen / 1993
Erste Vereinswinde
Vereinschronik 1. ODFC / Windenschlepp
Anflug auf Schweinkofen
1993 noch beschränkt auf 150m Schlepphöhe
Start Waltersberg
ca. 1000m über Schweinkofen
Zweite Vereinswinde seit 2001
Vereinschronik 1. ODFC / Die Ausbildung
Richtige Nachwuchssorgen hatte unserer Verein, Dank der vielen Flugschulen
und Fluglehrer noch nie
Die Flugschulen
Fröhler Michael
Westerboer Ingo
Schönleber Ernst
Aumer Rudi
Die Zahl der Mitglieder wuchs und schon bald konnte der Verein über
100 Piloten zählen
Vereinschronik 1. ODFC / Die Ausbildung
Hier herrschte noch
Zucht und Ordnung
Werbung beim Flugtag
Oberhinkofen
Vereinschronik 1. ODFC / Die Ausbildung
Jugendförderung 2003
Auch ein Lehrer muss mal in
die Schule gehen
Flugschülerausbildung im
Doppelsitzer
..ist die zeitgemäße
Ausbildungsmethode für
Drachenfluganfänger, die möglichst
schnell und effektiv das
Drachenfliegen erlernen wollen
Ein Wochenkurs 2005 in Griesau
Vereinschronik 1. ODFC / Leistungen / Wettbewerbe
Angefangen hat‘s 1976 mit dem Steinerbrückl Cup / in zwei Klassen
(Rogallo, offene Klasse)
1.Zeitwertung noch in Sekunden
2.Zielwertung / Landepunkt
Das Jahr darauf führte man eine neue Disziplin ein „Bahnlandung“
Bereits 1978 fand ein Jachenhausencup statt
Gewertet wurden Gleitflug, Zeit und PunktLandung
Dann ging es Schlag auf Schlag und die ersten
Strecken wurden geflogen.
Ein System musste her wie die Flüge bewertet
werden konnten
Vereinschronik 1. ODFC / Leistungen / Wettbewerbe
Eine Start und
Landemeldung
Streckenübersicht
Dokumentierung
durch Fotoaufnahmen
Erklärung
Unterlagen an
DHV senden
So musste man früher aufgestellt sein, Startmeldung, Startzeuge, Landemeldung,
Landezeuge, ein Fotoapparat, mit Glück den richtigen Wendepunkt zu fotografieren,
banges hoffen der Film wird nicht geschnitten,
so reicht Heute ein Gerät.
Vereinschronik 1. ODFC / Leistungen / Wettbewerbe
Die Vorbereitungen
Stundenlange Detailplanungen waren nötig, welche
Strecken sind möglich, Routenwahl usw…
Endlich geschafft, die Streckenplanung
für die kommende Saison steht
Vereinschronik 1. ODFC / Leistungen / Wettbewerbe
Auch National und International kann sich der Verein sehen lassen.
So hatten wir einige Piloten die in der Liga mitfolgen,
zwei sogar auf der WM
Die weitesten Flüge
Jachenhausen
08.05.2008 Strecke 192 km Österreich Mühlviertel in Afiesl Pilot Aumer Rudi
1995 Ingo Westerboer nach Wels mit 175km
Schweinkofen
1998 Strecke 219 km hinter Pforzheim in Huchernfeld Pilot Aumer Rudi
Griesau
am 21.04.2005 Strecke 226 km hinter Ulm Pilot Rauscher Georg
Vereinschronik 1. ODFC / Die Veränderungen
Blick von der Rampe Richtung Norden
Ging früher der Blick ins romantische
Altmühltal, so blickt man heute auf den
Rhein - Main - Donau - Kanal.
Vereinschronik 1. ODFC / Die Veränderungen
Jachenhausen Rampe Blick Ricktung Altmühl
Vereinschronik 1. ODFC / Die Veränderungen
Blick Richtung Riedenburg
Vereinschronik 1. ODFC / Die Veränderungen
Schon Ende der 70ger Jahren baute man eine kleine
Rampe –
nicht ohne erheblichen Widerstand der Naturschützer,
an einer Stelle, wo der Fels eine Baumvegetation
nicht zuließ - am Teufelsfelsen.
An ein Abholzen des Laubgehölzes etwa war gar nicht
zu denken. Man konnte froh sein, wenigstens die
Vegetation etwas stutzen zu dürfen.
1988 Bau der neuen Rampe
1994 Waldkauf unterhalb der
Rampe
1996 Kauf Plateau rund um
den Teufelfelsen
1998 Installation einer
Wetterstation
Vereinschronik 1. ODFC
Jachenhausen von oben
Vereinschronik 1. ODFC / UL-Schlepp
Der erste UL-Schlepp in Deutschland fand bereits 1976 statt.
1991 erstmals erwähnter Vereins UL-Schleppkurs in Deggendorf / Organisiert von Ernst
Start bei Deggendorf
Mühevoll war der Aufstieg mit den 38 PS Trike.
Die im Schlepp erreichten Steigwerte
betrugen 1- 2,5 m/sec
Forst, Schmidgaden, Deggendorf
Vereinschronik 1. ODFC / Griesau
2003 Erster UL-Schlepp durch Franz und Jürgen
Den Platz selbst gibt es seit 1964
Nach dem ersten Drachenschlepp
waren die anfänglichen
Bedenken von Peter
verschwunden
Es finden sich Dank der optimalen Struktur in Griesau
viele Vereinsmitglieder ein.
Vereinschronik 1. ODFC / Griesau
Wolfi, 50 Schlepps und mehr, keine Seltenheit
Getreu wie ein Hund an der Leine sollten wir jede
Flugbewegung von Wolfi mitmachen.
So haben sich die Zeiten geändert.
In den 80gern staute es sich vor der Rampe
nun vorm UL
Vereinschronik 1. ODFC
Zurück ins heutige Zeitalter
Nach wie vor verstehen wir Feste zu feiern, wenn es dunkel wird über der Rampe,
meist beim jährlichen Jachenhausenfest .
Unseren Clubausflügen mangelt
es nie an Piloten
Vereinschronik 1. ODFC
Zusammenfassung
1975 Gründung 1- Oberfpälzer Drachenfliegerclub Steiberbrückl
1976 Steinerbrückl Cup
1978 Das erste Kassenbuch
1978 Offizielle Genehmigung Riedenburg / Teufelsfelsen
1978 Eröffnungsfliegen Jachenhausen am 17/18.07.1978
1979 Gründung DHV vorher DAEC
1979 Genehmigung von der Regierung Oberbayern Teufelsfelsen-Perletzhofen-Riedenburg
1982 Am 04.07.1982 der Tödlicher Unfall unseren Vereinsmitglied Josef Eckmann
1982 ersten Aktivitäten Winde / Zell und Angern
1986 Namensänderung 1.Oberpfälzer Drachenfliegerclub e.V. mit Sitz in Riedenburg.
1995 Jachenhausen ist an guten Flugtagen bereits durch die eigenen Mitglieder ausgelastet. Keine neuen Mitglieder
1988 Bau der neuen Rampe in Jachenhausen / erheblich steiler und damit Betriebssicherer
1988 Ausbau Rhein Main Donaukanal unterhalb Rampe Jachenhausen
1991 erstmals erwähnter Vereins UL-Schleppkurs in Deggendorf / Organisiert von Ernst
1993 Schleppgelände Schweinkofen / Beide Gelände Beschränkung auf 150m über Grund
1993 Schleppgelände Waltersberg / Siegenhofen
1994 Wald kauf unterhalb Rampe Jachenhausen 6000m für 12000DM
1994 Schleppgelände Waltersberg bei Deining
1995 Erstmals Club T-Shirt
1996 Kauf Gelände Teufelfelsen Jachenhausen
1996 AB um die Aktivitäten zu steigern / Windentreffen usw.
1998 Installation Wetterstation Jachenhausen
2003 Griesau UL_Schlepp
2004 Walterberg an die XC-Flatlands abgegeben
2005 Einführung Teammessage
Vereinschronik 1. ODFC
Bisherige 1.Vorstände
waren:
Eduhard J. Thalhofer;
Heinz Mattausch;
Wilhelm Pantenburg;
Manfred Aumer;
Ingo Westerboer;
Holger Ißler;
Heinz Hofrichter;
Doris Karwath;
Jürgen Westerboer;
Michael Kellermann;
Heiner Götz;
Jetziger Vorstand:
Franz Lautenschlager
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