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Enterprise 2.0 – Wie Social Media unseren Arbeitsalltag beeinflussen

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Enterprise 2.0 – Wie Social Media
unseren Arbeitsalltag beeinflussen
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alle Branchen
M ethodik
S o c i a l M e d i a w e r d e n a u c h i m A r b e i t s a l l t a g i m m e r w i c h t i g e r.
Eine gut vernetzte Zusammenarbeit birgt großes Potential
für das eigene Wissensmanagement und den Austausch mit
anderen. Wie dies in der Praxis aussehen kann und welche
Chancen Social Media für die Zukunft von Unternehmen
b r i n g t h a b e n w i r Fra u V i o l a P l o s k i d e r K n o w H o w ! A G g e f ra g t .
eLearning Journal: Würden Sie sagen, dass die Einbeziehung digitaler Medien in den Arbeitsalltag nicht nur von
der Technologie abhängt, sondern auch mit dem „Umdenken“ zum Erwerb und dem Einsatz von Kompetenzen?
Viola Ploski: Ja, unbedingt. Es reicht beispielsweise nicht
aus, die Leitlinien zur betrieblichen Social Media Governance
im Intranet zu veröffentlichen. Die Inhalte sind zu komplex,
als dass sie ohne eine unterstützende Qualifizierung breiter
genutzt werden könnten. Wettbewerbsvorteile entstehen
erst über die aktive Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen im Umgang mit Social Media Werkzeugen durch die
Wissensmitarbeiter. Hier sind jedoch neue Arbeitsformen
und –weisen notwendig, die erlernt werden müssen. Wissensmitarbeiter müssen bei der Nutzung von Social Media
bestimmte Werkzeuge und Wirkungsweisen kennen und beherrschen. Hier geht es um eine Schlüsselkompetenz wie Lesen und Schreiben. Gezieltes und produktives Einsetzen am
Arbeitsplatz und in den Arbeitsprozessen stellt eine weitere
Kompetenz dar, die erlernt werden muss. Insbesondere zur
Gestaltung informeller und persönlicher Lernprozesse müssen Kompetenzen für Social Learning erlernt werden.
eLearning Journal: Die Know How AG hat sich sehr eingehend mit dem Thema Social Media im Lernen und Enter-
E-Learning, Blended-Learning,
Präsenzschulung
P ortfolio
individuelles E-Learning, Lernsoftware,
Seminare, Beratung & Qualifizierung
prise 2.0 befasst. Erklären Sie uns bitte zunächst einmal,
was „Social Media beim Lernen“ eigentlich bedeutet und
welche Vorteile sich daraus am Arbeitsplatz ergeben?
Viola Ploski: Social Media beim Lernen bedeutet insgesamt, dass man miteinander und voneinander lernt,
gemeinsam neue Themen erarbeitet und Wissen austauscht und Experten kennenlernt, die einen von deren
Erfahrungen profitieren lassen. Ferner gehört die Reflektion der eigenen Lernergebnisse in der Gruppe und
das Kommentieren und Erweitern anderer Gedanken zu
den Keyfeatures des Lernens mit Social Media. Dabei ergeben sich am Arbeitsplatz sowohl für den Mitarbeiter
wie auch für das Unternehmen eine Menge Vorteile und
Chancen wie etwa rasche und informative Informationsgewinnung und –weitergabe, Zeitgewinn bei der Projektarbeit, Vereinfachung der bereichsübergreifenden
Zusammenarbeit, schnelle Abstimmung und Problemlösung bei Entscheidungsprozessen und so weiter.
eLearning Journal: Wir haben bereits eingangs darüber gesprochen, dass digitale Medien nicht nur einfach
genutzt werden müssen, sondern dass auch dem Kompetenzerwerb für diese Nutzung erhebliche Bedeutung
beigemessen werden muss. Trifft dies denn alle Mitar-
R eferenzkunden
ii Social Media umfassen mehr als nur den privaten und peripherien Businessbereich – und das ist gut so.
beiter – um also einmal wieder die beiden einschlägigen
Begriffe zu bemühen: sowohl die „digital natives“, als
auch die „digital immigrants“ in der Belegschaft?
Viola Ploski: Ja, in meinen Augen schon. Auf der einen Seite
haben die „digital natives“ klare Vorteile in der Handhabung
der Social Media Werkzeuge. Sie sind im Gegensatz zu den
digital immigrants gewohnt, sehr schnell Informationen zu
erhalten und weiterzugeben sowie parallel in Multitasking zu
arbeiten. Auf der anderen Seite muss auch ein Augenmerk
auf die zielführende Kommunikation gelegt werden. Die Reputation des Unternehmens darf nicht verletzt werden. Eine
unternehmenskonforme Handhabung der corporate identity
muss den digital natives vermittelt werden. Den digital immigrants muss der Nutzen von Social Media erklärt werden. Diese zwei unterschiedlichen Zielgruppen erfordern einerseits
unterschiedliche Qualifizierungen, welche wir als Bildungsanbieter in unserem offenen Konzept verfolgen. Und andererseits bieten die SoM-Werkzeuge genug Möglichkeiten,
dass die beiden beschriebenen Zielgruppen voneinander
lernen und profitieren.
eLearning Journal: „Social Media“ ist ein weiter Begriff –
Sie haben diesen weiter oben ja schon etwas ausgeführt.
Warum nehmen die sozialen Netzwerke innerhalb von
Social Media so einen hohen Stellenwert ein und welche
Vorteile ergeben sich?
Viola Ploski: Mehrere Studien haben bewiesen, dass die
Projektarbeit in Unternehmen und somit die Bedeutung
der Zusammenarbeit in sozialen Netzwerken stetig zunimmt. Soziale Netzwerke innerhalb von Social Media haben für Unternehmen unter anderem den Vorteil, dass der
Austausch und die Kommunikation mit Experten innerhalb
des Unternehmens aber auch unternehmensübergreifend
– orts- und zeitunabhängig erfolgen kann, dass man durch
die hohe Transparenz einen schnellen Überblick über die
Aktivitäten der einzelnen Kontakte erhalten kann und nicht
zuletzt, dass das Networking erleichtert wird und unkompliziert ist.
ii Das Heranführen an die Nutzung von Social Media muss klar und verständlich sein.
eLearning Journal | Weiterbildung 2.0
eLearning Journal: Die Know How AG bietet eine ganze Schulung unter dem Titel „Enterprise 2.0 Workplace
Performance Program“ (EWPP) an. Diese Schulung beinhaltet eine Menge sehr interessanter und auch überraschender Aspekte. So beinhaltet dieser Kurs Dinge wie
„Recherche“ und „Monitoring“ wie auch den „Aufbau
einer virtuellen Identität“. Wie haben Sie die Themen in
Ihrem Lehrgang zusammengestellt?
EDEKA, Robert Bosch GmbH,
Vodafone D2 GmbH, DPD GeoPost GmbH,
Siemens AG, Boehringer Ingelheim Pharma
GmbH & Co. KG, Fraport AG,
BMW AG, Steigenberger Hotels,
VW Coaching, Otto GmbH & Co. KG,
Deutsche Vermögensberatung, Merck
Serono, Gothaer Allgemeine Versicherung,
REWE Group, ZF Friedrichshafen AG, UBS
Deutschland AG, Hornbach Baumarkt AG,
Altana Pharma Deutschland GmbH
Viola Ploski: Wir haben die Prozesse der „Information Worker“ in den Unternehmen durchleuchtet und gehen in diesem Lehrgang auf die Prozesse ein, die das Arbeitsumfeld
erleichtern und der einzelne Mitarbeiter einen deutlichen
Nutzen erfährt. Durch solche Themen, die Sie angesprochen haben wie zum Beispiel das Monitoring, erfährt der
Mitarbeiter, wie sich die Experten innerhalb und außerhalb
des Unternehmens mit seinen Themen beschäftigen. Somit
ist er immer up-to-date und hat die Möglichkeit, seine virtuelle Identität aufzubauen. Wir holen den Mitarbeiter an
Bord und fördern durch unser Trainingscamp seine Kompetenzentwicklung für Social Web und Enterprise 2.0.
eLearning Journal: Was umfasst dieses Trainingscamp
beispielsweise?
Viola Ploski: Das sind verschiedene Aspekte. So arbeiten
die Lernenden z.B. in einer Lerngruppe an konkreten Aufgaben bzw. Problemstellungen aus den Bereichen Social
Web und Enterprise 2.0. Der Lernumgebung liegt der Ansatz zugrunde, durch den Einsatz von Web 2.0-/Enterprise
2.0-Werkzeugen eine unmittelbare Erfahrungswelt zu diesen Themen und dadurch einen schnellen Transfer in den
betrieblichen Alltag zu ermöglichen. Ferner spielen in der
Lerngruppe selbstgesteuerte und informale Lernprozesse
eine wichtige Rolle. Die kollektive und kooperative Bearbeitung der Aufgaben bzw. Problemstellungen in der Lerngruppe hat darüber hinaus das Ziel, die Einsatzmöglichkeiten
und den Nutzen von Web 2.0-/Enterprise 2.0-Werkzeuge
in der Lerngruppe konkret erlebbar zu machen, alternative Sichtweisen einzubringen und Diskussionen anzuregen.
Dabei nehmen die Lehrenden die Rolle eines Lernbegleiters
ein, d.h. sie konzentrieren sich auf Anleitung, Moderation,
Feedback und Beratung.
kontakt
Know How! AG
Ansprechpartner:
Viola Ploski,
Prokuristin, Leitung
Beratung & Qualifizierung
Ruppmannstr. 33b
D-70565 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711-780 590
www.knowhow.de
Vielen Dank für das Interview!
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