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Difu-Seminar: Verkehrsentwicklungsplanung, wie geht´s weiter?, 21

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Verkehrsentwicklungsplanung, wie geht´s weiter?
Seminar für Dezernenten, Führungs- und Fachpersonal aus den Ämtern und Berei­
chen für Stadt- und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt, aus öffentlichen
Verkehrsunternehmen sowie für Ratsmitglieder und Vertreter von Planungs- und Be­
ratungsbüros
Die Geschichte der Verkehrsentwicklungsplanung in Deutschland reicht vom angebotsorientierten Ge­
neralverkehrsplan über den verkehrsträgerübergreifenden Verkehrsentwicklungsplan mit gesamtstädti­
schen Maßnahmenkonzepten hin zu neueren Planungsformen wie beispielsweise Masterplänen Mobili­
tät, regionalen Verkehrsentwicklungsplänen und Integration der Verkehrsplanung mit weiteren Fach­
planungen auf kommunaler Ebene.
Die heutigen Rahmenbedingungen unterscheiden sich jedoch sehr stark von denen der vergangenen
Jahrzehnte. Weniger Geld, Bevölkerungsrückgang und weiter zunehmende regionale Verflechtungen
zwischen den Städten bzw. Städten und ihren Umlandgemeinden sowie Klima- und Umweltschutz er­
fordern eine noch bessere Abschätzung zukünftiger Entwicklungen und sorgfältigere Planung um diese
Herausforderungen bewältigen zu können. Im Seminar sollen die aktuellen und zukünftigen Rahmen­
bedingungen und Strategien zum Umgang mit diesen Herausforderungen vorgestellt als auch anhand
praktischer Beispiele diskutiert werden.
Ausgehend von den Anforderungen an die Verkehrsentwicklungsplanung zu Beginn des 21. Jahrhun­
derts stehen folgende Themen und Fragen im Vordergrund:
ƒ
Was bewegt die Kommunen bei diesem Thema? Welche Strategien haben sich als zielführend er­
wiesen und was war daran neu? Worin unterscheiden sich die Probleme und Herangehensweisen in
größeren und kleineren Städten?
ƒ
Verkehrsentwicklungsplanung im regionalen Kontext: Ziele, Verfahren, Erkenntnisse: Welche Erfah­
rungen machen die Beteiligten, wenn große Städte und kleinere Gemeinden in ihrem Umland ge­
meinsam planen? Wie kann ein gemeinsamer Planungsprozess von mehreren Städten auf gleicher
Augenhöhe erfolgreich gestaltet werden?
ƒ
Welche Anforderungen ergeben sich an die Verkehrsentwicklungsplanung aus den EG-Richtlinien
zur Luftqualität und zum Umgebungslärm, welche Erfahrungen gibt es bei integrierter Planung?
ƒ
Was kann Evaluation leisten und worauf ist bei der Konzeption und Durchführung zu achten?
21.–22. September 2009 in Berlin Verkehrsentwicklungsplanung, wie geht´s weiter?
21. und 22. September 2009 in Berlin
Montag, 21.9.2009
Dienstag, 22.9.2009
10.00 Begrüßung und Seminareinführung
9.00 Verkehrsentwicklungsplanung im Regiona­
len Kontext
Dipl.-Ing. Angelika Uricher und Dipl.-Ing. WulfHolger Arndt, Deutsches Institut für Urbanistik
GmbH, Berlin
10.15 Anforderungen an die Verkehrsentwick­
lungsplanung im 21. Jahrhundert
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann, Wissenschaft­
licher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen In­
stituts für Urbanistik GmbH, Berlin
10.45 Strategien einer nachhaltigen Verkehrsent­
wicklungsplanung
Gunnar Polzin, Leiter des Straßenverkehrs- und Tief­
bauamtes, Stadt Kassel
Diskussion
12.00 Mittagspause
13.00 Kommunale Strategien der Verkehrsent­
wicklungsplanung
Masterplan Mobilität Dortmund
Winfried Sagolla, Leiter des Geschäftsbereiches Mobi­
litätsplanung, Stadt Dortmund
Neue Wege kommunaler Verkehrsentwick­
lungsplanung: der Verkehrsmanagementplan der Stadt Offenbach am Main
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz, Institut für Ver­
kehrsplanung und Logistik, TU Hamburg-Harburg
Diskussion
10.00 Der Regionalverkehrsplan Stuttgart
Ziele-Verfahren-Erkenntnisse
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dirk Vallée, Lehrstuhl für Stadt­
bauwesen und Stadtverkehr, RWTH Aachen
Diskussion
11.00 Kaffeepause
11.30 Interkommunale Kooperation dreier Städte
auf gleicher Augenhöhe am Beispiel
Hemer – Menden – Iserlohn
Thomas Pott, Leiter der Abteilung Verkehrsplanung,
Stadt Iserlohn
Diskussion
12.30 Mittagspause
13.30 Anforderungen an die Verkehrsentwick­
lungsplanung aus den EG-Richtlinien zur
Luftqualität und zum Umgebungslärm, Erfah­
rungen mit integrierter Planung
Dr.-Ing. Volker Blees, Blees Verkehrslösungen
Darmstadt
Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs, LK Argus GmbH, Ge­
schäftsführender Gesellschafter, Berlin
Verkehrsentwicklungsplanung in Klein- und
Mittelstädten – im Spannungsfeld zwischen
kommunalen Realitäten und nationalen
Zielstellungen
Diskussion
Dirk Ohm, IVAS, Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen
und -systeme, Dresden
Diskussion
14.30 Gscheit unterwegs? Erfahrungsbericht einer
Evaluierung des Masterplan Verkehr Wien
in
Dipl.-Ing. Angelika Winkler, Abteilungsleiter-Stv.in
Stadtentwicklung, Magistrat Wien
Diskussion
15.00 Kaffeepause
15.30 Kaffeepause
15.30 Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen
15.45 Zusammenfassung und Ausblick
17.00 Bericht aus den AG / Ausblick auf Tag zwei
17.30 Ende des ersten Seminartages
Prof. Dr.-Ing. Gerd-Axel Ahrens, Institut für Verkehrs­
planung und Straßenverkehr, TU Dresden
16.30 Ende des Seminars
19.00 Fakultativ: „Lokaltermin”– Möglichkeiten zur
Fortsetzung der Gespräche in einem Berliner
Lokal
Seminarleitung: Dipl.-Ing. Angelika Uricher, Dipl.-Ing. Wulf-Holger Arndt
Organisation: Bettina Leute
Anmeldung (bitte nur schriftlich)
Veranstaltungsort
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Seminargebühr
Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben
und Ratsmitglieder gelten:
ƒ 220,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
ƒ 310,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen
Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und
Deutschen Landkreistages
ƒ 400,– Euro für alle übrigen Teilnehmer/innen
Mittagessen und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, die
Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.
Absagen
Bei Abmeldung bis zu drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden
50 Prozent der Teilnahmegebühr fällig. Bei späterer Abmeldung oder
Nichtteilnahme wird die volle Teilnahmegebühr berechnet. Selbstver­
ständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.
Bettina Leute
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Postfach 120321, 10593 Berlin
Telefon: 030/39001-148, Telefax: 030/39001-268,
E-Mail: leute@difu.de
(Telefon: 030/39001-117, Telefax: 030/39001-268 nur während des
Seminars besetzt)
Änderungsvorbehalte
Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzu­
sagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Aus
wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Ein­
zelfall erforderlich werden, Programmänderungen vor oder während der
Veranstaltung vorzunehmen.
Hotelreservierung und Anfahrt
Eine Hotel- und Verkehrsverbindungsliste werden mit der Anmelde­
bestätigung zugesandt.
Deutsches Institut für Urbanistik GmbH, Sitz Berlin, AG Charlottenburg, HRB 114959 B
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer: Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann
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Bildung
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