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meeting BSI 02/14 (pdf)

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meeting
BSI Kundenmagazin I Nr. 2/14 I www.bsiag.com
NACHHALTIG Warum Mitarbeitende auch Kunden sind
UNABHÄNGIG Wie die älteste deutsche Privatbank Beziehungen pflegt
LANGFRISTIG Wo Schlafqualität auf Eclipse Scout aufbaut
BSI Wert Nr. 12
«WIR GEHÖREN UNS.»
Alle Aktionäre von BSI sind Mitarbeitende, und möglichst alle Mitarbeitenden sind Aktionäre. Die Aktien werden nicht verschenkt, sie werden
teuer verkauft. Aber sie sind auch eine vernünftige Geldanlage.
Catherine B. Crowden, BSI
Übernimmt neu das Editorial
W
ir investieren aktuell kräftig in BSI: Das Büro Baar wird erweitert, Bern und
Baden stehen kurz davor. Jeden Monat begrüssen wir neue Teammitglieder und
bewerben uns aktiv bei Studierenden. Viele Personenstunden stecken wir in
die Produktentwicklung; angetrieben von Christian A. Rusche, der die Geschäftsführung an
Markus Brunold übergeben hat, um seine Zeit in die Entwicklung der nächsten Generation
Benutzerführung zu investieren. Wir haben Chris für Sie interviewt.
«EIN ERM (EMPLOYEE RELATIONSHIP MANAGEMENT)
WÄRE ÄHNLICH ZENTRAL WIE EIN CRM.»
Jeden Franken setzen wir bewusst ein, um das Fundament zu stärken, das BSI in die Zu-
Kuno Ledergerber
HR-Experte Ledergerber über Employee Relationship Management4
BSI CRM 2014 mit effizienter Administration und optimierten Abläufen10
Die älteste deutsche Privatbank pflegt Kundenbeziehungen mit BSI CRM Federkernspezialist AGRO verlässt sich auf Eclipse Scout
Meet the team Christian A. Rusche lebt Entwicklung vor
14
16
18
kunft trägt: gute Software, eine wertebasierte, partizipative Kultur und Mitarbeitende, die
nahe beim Kunden sind.
Ob wir mit fremdem Kapital nicht schneller wachsen könnten? Vielleicht. Aber unsere Unabhängigkeit ist uns zu wertvoll. Wir dienen gerne unseren Kunden, nicht fremden Vögten.
Zum Vorbild nehmen wir uns «Hidden Champions», meist familiengeführte Unternehmen, die
ihren Markt mit Spitzenleistungen anführen. Sie wachsen kontinuierlich, innovieren beharrlich
und leben Kundennähe. Starke Werte, niedrige Fluktuation und hohe F&E-Intensität zeichnen
sie aus. Das Interessante: Oft bleiben sie dem breiten Publikum unbekannt. Vielleicht, weil sie
Herausgeber: BSI Business Systems Integration AG, Täfernstrasse 16a, CH-5405 Baden
Chefredaktion: Catherine B. Crowden, catherine.crowden@bsiag.com
Redaktionelle Mitarbeit: Claudia Gabler, Claude Schuler, Melina Merkle
Lektorin: Christine Hinnen, Winterthur, hinnen@woertlich.ch
Gestaltungskonzept: corinta bürgi-cito artdirection, Kilchberg, artdirection@corinta.ch
Übersetzung: Word+Image, Zufikon, work@wordandimage.ch
Bilder: Titelseite: Shutterstock, Editorial: Peter Leuenberger, S. 4–9 Diverse Quellen/Shutterstock,
S. 12 BSI Mitarbeitende, S.13 Claude Schuler, S. 14/15 Metzler, S. 16/17 AGRO, S. 18/19 Diverse Quellen
effektives Marketing betreiben und auf Streuverluste verzichten? Vielleicht, weil sie sich auf ihre
Mitarbeitenden und Kunden fokussieren und sonst niemandem gefallen müssen?
Zwei herausragende Familienunternehmen stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor. Ihre
nachhaltige Wertekultur ist inspirierend. Ich hoffe, dass auch wir in 100 Jahren noch uns
gehören. Denn so können wir auch weiterhin tun, was wir am liebsten machen und am besten
können: Software entwickeln, die das Leben unserer Kunden erleichtert und Freude macht.
Litho und Druck: Linkgroup AG, Zürich
Papier: PlanoArt 150 g/m2, holzfrei
Erscheinungsweise: 2-mal jährlich in Deutsch und in Englisch. Auflage 4100
2
meeting BSI I Nr. 2/14 I Index
Ihre Catherine B. Crowden, Herausgeberin
meeting BSI I Nr. 2/14 I Opening
3
Mythos Nr. 1
Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig.
Oft entsteht der Eindruck, dass unsere Wirtschaft
kurz vor dem Kollaps steht. Alle sprechen von einem
grassierenden Fachkräftemangel, der primär auf das
demografische Problem zurückzuführen sei. Wer
Kuno Ledergerber, Leiter des Zentrums
nicht darüber spricht oder Fragen formuliert, wird
Human Capital Management an der ZHAW, wird
nicht ernst genommen. Es gehört zum guten Ton,
als Berater von HR-Strategie-Projekten und als
dieses Thema auf die Agenda zu setzen. Es fehlt aber
Experte für Personalmarketing/Recruiting und Personalentwicklung geschätzt.
D
er Fachkräftemangel ist in aller Munde. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die
Tagespresse nicht darüber berichtet. Es fehlt auch nicht an politischen Diskussionen und Vorschlägen, wie in der heiklen Situation vorgegangen werden soll.
Politiker und Branchenverbände gründen Taskforces, die Lösungen erarbeiten sollen.
Qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten, scheint eine grosse Herausforde-
rung zu sein. Aus diesem Grund sollen hier einige Gedanken formuliert werden, die
einerseits bewusst provokativ sind und andererseits neue Perspektiven eröffnen
wollen. Das Wiederholen von bereits Bekanntem führt in der Regel nicht zu Lösungen.
Die folgenden Zeilen stützen sich auf die Auswertung diverser Gespräche mit Linienverantwortlichen und HR-Fachleuten sowie auf aktuelle Studien. Dabei fällt auf,
dass sich immer wieder die gleichen stereotypischen Aussagen zu einem Muster von
Argumenten verfestigen, das kaum mehr hinterfragt wird. Diese Argumente können
am besten in vier Mythen zusammengefasst werden, denen wir nachfolgend mit
Lösungsansätzen begegnen.
oft die vertiefte Auseinandersetzung, weil allein das
Benennen der Problematik für genügend Aufmerksamkeit und Bestätigung durch andere Leidtragende sorgt. Deshalb braucht es dringend eine vertiefte
Analyse des Arbeitsmarkts und der Auswirkungen
auf das eigene Unternehmen.
Der Fachkräftemangel ist durchaus vorhanden, allerdings nicht überall und nicht in allen Berufsgrup-
pen. In einer Studie des B,S,S. Volkswirtschaftliche
Beratung AG, Basel, im Auftrage des SECO (Staatssekretariat für Wirtschaft) wird dies eindrücklich aufgezeigt. Und: Berufsfelder mit Anzeichen von Fachkräftemangel weisen diesen nicht nur aufgrund der
Demografie auf. Wir müssen also nach anderen Gründen suchen. So wird weiter aufgeführt, dass der demografiebedingte Ersatzbedarf vor allem in Berufs-
gruppen vorhanden ist, in denen der Anteil von über
50-Jährigen bei den Beschäftigten relativ hoch ist. Es
gibt offensichtlich noch andere Gründe, die den Fachkräftemangel erklären können, wie zum Beispiel die
Attraktivität von Branchen oder die fehlende Bereitschaft, die über 50-Jährigen weiterzubeschäftigen.
«MITARBEITENDE SIND ALS KUNDEN ZU BETRACHTEN,
DIE IHR HUMANKAPITAL ZUR VERFÜGUNG STELLEN.»
Kuno Ledergerber
KEYNOTE
Mit Employee Relationship Management
dem Fachkräftemangel begegnen
Die Studie lädt Unternehmen und im Speziellen HR-
Verantwortliche ein, die Situation auf den für ihr
Unternehmen relevanten Arbeitsmärkten genau zu
analysieren und sich Klarheit darüber zu verschaf-
Es könnte ja durchaus sein, dass der vermutete Fach-
kräftemangel nicht in allen Branchen und bei allen
Berufsgruppen vorhanden ist. Das gebetsmühlenartige Jammern über die untragbare Situation wirkt
in der Regel eher bremsend denn lösungsorientiert.
Weiter fällt auf, dass der Fachkräftemangel fast aus-
schliesslich quantitativ definiert wird. Das ist eine
Eingrenzung, die den Blick auf mögliche unternehmerische Lösungsansätze verstellt.
Die Unternehmen legen in der Regel nicht nur den
quantitativen Bedarf an Personal fest, sondern auch
den qualitativen, sprich das Jobprofil und die damit
verbundenen Anforderungen an potenzielle Mitar-
beitende. Hier sei die provokative Frage erlaubt, ob
wirklich alle Unternehmen für alle Tätigkeiten im-
mer die drei Top-Absolventen der drei globalen TopUniversitäten brauchen.
Bei näherer und professioneller Betrachtung könnte
eventuell auch ein gut ausgebildeter Berufsschulab-
gänger mit Berufserfahrung in der Lage sein, den
Jobanforderungen gerecht zu werden. Und schon
öffnet sich ein völlig neues Arbeitsmarktsegment.
Sollten Sie wirklich nur akademisches Personal
brauchen, gibt es auch auf diesem Markt Hochquali-
fizierte, die nicht immer eine Stelle finden, nur weil
sie nicht 1:1 auf das Profil passen.
Bei der Suche nach Lösungsansätzen sollten demnach auch andere Arbeitsmarktsegmente in Betracht gezogen werden.
Bevor wir aber Lösungsansätze formulieren, betrachten wir die weiteren Mythen.
fen, was das wirkliche Problem ist.
Der Fachkräftemangel bereitet vielen Unternehmen Kopfzerbrechen. Doch ist Jammern
immer berechtigt? Nein, sagt Kuno Ledergerber. Der Leiter des Zentrums für Human Capital
Management an der ZHAW legt Fakten auf den Tisch und zeigt Lösungen auf, wie Sie die
richtigen Mitarbeitenden anwerben, halten und sinnvoll einsetzen können.
TEXT: KUNO LEDERGERBER
FOTOS: DIVERSE QUELLEN
4
meeting BSI I Nr. 2/14 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
5
Mythos Nr. 3
Versprechen werden formuliert und eingehalten.
Eine zusätzliche Herausforderung zeigt sich in der Kommunikation gegenüber
bestehenden und potenziellen Mitarbeitenden. Lassen Sie mich dies an einem Beispiel erklären: Vom Marketing wissen wir, dass ein Produkt nur dann längerfristig erfolgreich verkauft werden kann, wenn die Werbebotschaft nichts verspricht,
was nicht eingehalten wird. Diese Binsenwahrheit ist allerdings in Bezug auf den
«Verkauf» von Stellen noch nicht überall angekommen. Oft kann die Kommunikation auf dem Arbeitsmarkt, wie im 3. Mythos formuliert, als «Dichtung und Wahrheit» bezeichnet werden.
Bei der Durchsicht von Stelleninseraten in allen Medien fällt auf, dass viele Unter-
nehmen fast schon schablonenartig dasselbe versprechen: Internationalität, Entwicklungsmöglichkeiten, eine partizipative Führungs- und Unternehmenskultur,
interessante Aufgaben und ein Höchstmass an Eigenverantwortung. Wie
wir aus Untersuchungen wissen, herrscht zwischen den Bewerberinnen und
Bewerbern und dem Unternehmen eine grosse Informationsasymmetrie. Der oder
die Bewerbende kann diese Werbebotschaften während eines Rekrutierungsprozes-
ses nur schwer überprüfen. Er wird aber, ganz besonders dann, wenn er eine stark
knapper Verfügbarkeit ist, sehr schnell realisieren, ob
diese Versprechen auch eingehalten werden. Es genügt
dann eben nicht, Führungsgrundsätze an die Wände
der Korridore zu hängen und Werte auf der Homepage
und auf Mousepads zu veröffentlichen. Es wird erwartet, dass die Versprechen eingelöst werden.
Es gibt aber auch Eigenschaften, die wir in den Jobangeboten publizieren, die schon während des Re-
krutierungsprozesses unmittelbar erleb- und damit
überprüfbar werden. Unternehmen, die Kommunikation, Flexibilität und Offenheit als Unternehmenswerte bezeichnen, sollten in der Lage sein, im Rekrutie-
rungsprozess auch so zu handeln. Wer nicht imstande
ist, auf Bewerbungen innert angemessener Frist zu
reagieren oder eine Absage zu begründen, wird kaum
als kommunikativ und flexibel wahrgenommen. Bestimmt fallen Ihnen auch hundert Beispiele dazu ein.
«OPERATIVE HEKTIK LÄSST KEINE MITTEL- UND
LANGFRISTIGEN LÖSUNGSANSÄTZE ZU.»
Ist es einem Unternehmen gelungen,
neue Mitarbeitende zu rekrutieren,
beginnt die Arbeit erst.
umworbene Fachkraft aus einer Berufsgruppe mit
Mythos Nr. 2
Der Fachkräftemangel ist kurzfristig und primär konjunkturgetrieben.
Das Problem des Fachkräftemangels wird in vielen Unternehmen nach wie vor nur
aus einer kurzfristigen, konjunkturell gesteuerten Optik betrachtet. Dies trifft leider
Kuno Ledergerber
Stellen wir einen Fachkräftemangel fest, braucht es mittelund langfristige Strategien.
auch auf die Unternehmen zu, die für sich in Anspruch nehmen, ein professionelles
strategisches Management zu betreiben. Wie äussert sich diese operative Hektik?
Gibt es viele offene Stellen, ist das Rekrutieren sehr wichtig. Sind die Stellen besetzt,
werden die Aktivitäten aber wieder zurückgefahren. Dieser Ansatz wird oft von der
Geschäftsleitung und den HR-Abteilungen gemeinsam verfolgt. Die operative Hektik
lässt keine mittel- und langfristigen Lösungsansätze zu, um den Fachkräftemangel zu
beseitigen. Der Arbeitsmarkt ist aber oft genauso wichtig wie der Absatzmarkt, ganz
besonders in Branchen, die immer wieder deutlich unterstreichen, dass ihre Wettbewerbsvorteile durch das Know-how, die Erfahrung und die Kompetenzen der Mitar-
beitenden erzielt werden. Es braucht Strategien, Prozesse und Konzepte, um auf dem
Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein. Mitarbeitende sind als Kunden zu betrachten, die
ihr Humankapital zur Verfügung stellen – ganz besonders, wenn sie knapp sind. Auf
dem Absatzmarkt warten wir auch nicht, bis wir keine Kunden mehr haben, oder? Die
kurzfristige, konjunkturelle Orientierung ist deshalb nicht hilfreich. Der Fachkräftemangel, so er denn vorhanden ist, ist kein kurzfristiges Phänomen!
Bisher haben wir darauf hingewiesen, dass fortwährendes Jammern, gekoppelt mit
operativer Hektik, mit grosser Sicherheit keine Probleme löst. Kommen wir nun zum
dritten Mythos:
6
meeting BSI I Nr. 2/14 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
7
Mythos Nr. 4
Mit dem Recruiting ist die Arbeit getan.
Handlungsempfehlungen
4. Employee Relationship Management
Kuno Ledergerber ist Leiter des Zentrums
Die Unternehmensführung ist in diesem Fall gefordert, dem Arbeitsmarkt dieselbe Bedeutung bei-
Es braucht mehr als nur Recruiting. Ist es einem
für Human Capital Management und Studiengang-
Dies führt uns zum 4. Mythos. Die Berufsgruppen,
– wollen wir das Wehklagen über den Fachkräf-
tal gehört den Mitarbeitenden und wird von diesen
Wissenschaften (ZHAW) sowie Dozent HR in di-
der Organisation wertschöpfend eingesetzt wird.
rige Erfahrung in Führungspositionen der Wirt-
diese auch ein Gefühl von Zugehörigkeit und Verant-
jekten und als Experte für Personalmarketing/
in denen ein potenzieller Mangel an Fachkräften
herrscht, sind hart umkämpft. Deshalb ist es ganz
besonders wichtig, gegenüber diesen Berufsgruppen ein professionelles Beziehungsmanagement
aufzubauen.
«ZWISCHEN DEN BEWERBENDEN UND
DEM UNTERNEHMEN HERRSCHT EINE GROSSE
INFORMATIONSASYMMETRIE.»
temangel ernst nehmen – um einen strategischen
Einflussfaktor, der in vielen Branchen wettbewerbsentscheidend sein kann. Welche Handlungsempfehlungen können wir daraus ableiten?
1. Neue Arbeitsmarktsegmente
Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem rele-
vanten Segment des Arbeitsmarkts ist zwingend
erforderlich. Nicht in allen Berufsgruppen ist der
Kuno Ledergerber
Auch in diesem Punkt greifen wir auf die Erfahrungen des Marketings zurück: «Gegenüber den Kunden
auf dem Absatzmarkt gehört die systematische, ak-
tive Gestaltung der Kundenbeziehungen (Customer
Relationship Management – CRM) schon lange zum
professionellen Marketing.» Ähnlich zentral wäre
ein professionelles Beziehungsmanagement zu den
Mitarbeitenden – ein ERM (Employee Relationship
Management). Dies bedeutet allerdings deutlich mehr
Fachkräftemangel akut. Nicht jeder diagnostizierte
Mangel an Fachkräften ist demografiebedingt. In
diesem Zusammenhang sollen auch die Jobprofile in
Bezug auf ihre Bedeutung für die Leistungserbringung im Unternehmen kritisch hinterfragt werden.
Braucht es wirklich für jeden Job Top-Akademiker?
Sind wir bereit, auch Mitarbeitende über 40 einzustellen? Haben wir das interne Potenzial ausgeschöpft bzw. überhaupt in Betracht gezogen?
leiter der CAS Personalentwicklung und HR-Mar-
in das Unternehmen investiert. Das Unternehmen
versen MAS-Studiengängen. Bereichert wird
Gelingt es zudem, die Mitarbeitenden nicht nur zu
schaft und der Politik. Geschätzt wird Kuno Le-
wortung entwickeln, ist dies ein sicheres Zeichen
Recruiting und Personalentwicklung.
krutieren, beginnt die Arbeit erst. Das Humankapi-
keting an der Zürcher Hochschule für Angewandte
trägt die Verantwortung dafür, dass es innerhalb
seine wissenschaftliche Expertise durch mehrjäh-
halten, sondern Voraussetzungen zu schaffen, dass
dergerber auch als Berater von HR-Strategie-Pro-
für ein erfolgreiches Beziehungsmanagement. l
www.zhcm.zhaw.ch, www.bestrecruiters.ch
«DIE UNTERNEHMENSFÜHRUNG IST GEFORDERT,
DEM ARBEITSMARKT DIESELBE BEDEUTUNG
BEIZUMESSEN WIE DEM ABSATZMARKT.»
Literaturhinweise
Kuno Ledergerber
Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) (2014).
Stellen wir einen Fachkräftemangel fest, dann
zu den bestehenden Mitarbeitenden
Schublade verschwinden. Es ist eine Haltung gegen-
ting löst bestenfalls kurzfristige Probleme. Dazu
über bestehenden und potenziellen Mitarbeitenden
mit enormen Auswirkungen auf die Leistungsfähig-
keit, Motivation und auf das Image des Unternehmens.
Dieser Zusammenhang soll in Bezug auf die Top-3-Absolventen der Top-3-Universitäten nochmals verdeut-
licht werden: Sollte es uns tatsächlich gelungen sein,
leitung und HR-Management. Ist der Fachkräftemangel wirklich vorhanden, sollte diese Herausforderung zur Chefsache erklärt werden.
3. Authentische Kommunikation
dazu führt, dass sie nicht bereits morgen wieder ge-
dern und trendy über Social Media kommuniziert
danklich auf dem Arbeitsmarkt sind. Sollte dies nicht
der Fall sein, dann wird wertvolles Humankapital
vernichtet, und das ist nicht Wertschöpfung, sondern
Wertvernichtung. Dieser Gedanke verdeutlicht, dass
ein professionelles Recruiting durchaus notwendig,
aber nicht hinreichend ist, um eine mittel- und langfristige Lösung für die Problematik des Fachkräftemangels darzustellen.
ganz besonders wichtig.
braucht es ein Zusammenspiel zwischen Geschäfts-
Können wir das, was wir gegen aussen und innen
setzen und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, die
kräftenachfrage in verschiedenen Berufsfeldern; Studie im
fristige konjunkturgetriebene Hektik im Recrui-
diese Personen zu rekrutieren, dann sollten wir in der
Lage sein, sie ihren Fähigkeiten entsprechend einzu-
der Schweiz – Ein Indikatorensystem zur Beurteilung der Fach-
Gerade bei Berufsgruppen mit knappem
als einmal pro Jahr Performance-Management-Formuumfrage durchzuführen, deren Resultate dann in der
B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung AG, Fachkräftemangel in
zen; Luchterhand (2010).
Arbeitskräfteangebot ist die Beziehung
braucht es mittel- und langfristige Strategien. Kurz-
kuno.ledergerber@zhaw.ch
Meyer-Ferreira, Peter. Human Capital strategisch einset-
2. Strategisches Recruiting
lare auszufüllen oder alle drei Jahre eine Mitarbeiter-
8
zumessen wie dem Absatzmarkt. Es handelt sich
Unternehmen gelungen, neue Mitarbeitende zu re-
versprechen, auch halten? Werbung allein verkauft
noch keine Arbeitsplätze, auch nicht, wenn sie mowird. Insbesondere ist bei Berufsgruppen mit knappem Arbeitskräfteangebot die Beziehung zu den bestehenden Mitarbeitenden ganz besonders wichtig.
Über fehlende Fachkräfte zu jammern und gleich-
zeitig bestehende langjährige Leistungsträger nicht
genügend wertzuschätzen oder mit Mikromanagement und immer neuen Regeln zu demotivieren, ist
wenig überzeugend.
meeting BSI I Nr. 2/14 I Keynote BSI Business Systems Integration AG
9
Nutzen Sie Regeln für Ihre tägliche Arbeit
Kundensegmentierung Alle Kunden mit ei-
nem Umsatz von mehr als CHF 10 000 in den
letzten zwölf Monaten werden automatisch
als A-Kunden segmentiert, Kunden zwi-
schen CHF 5000 und 10 000 als B-Kunden,
F
führt und geprüft werden – entweder bei der Erfassung oder Änderung von Daten (zum Beispiel, sobald
Datenbereinigung Einmal pro Monat wird eine
sieren auf komplexe und grosse Organisationen – für
können auf allen Hauptentitäten erfasst werden (Fir-
gekauft haben und mit denen keine Kommuni-
ür Release 14 arbeiteten über 16 BSI-ler an den
Mitarbeitenden. Viele der neuen Funktionen fokus-
niert (zum Beispiel jeweils Anfang Woche). Regeln
rund 1000 Tickets, Änderungswünschen und
Korrekturanmerkungen unserer Kunden und
effiziente Administration und optimierte Abläufe.
Der Schwerpunkt der Neuerungen liegt im Marke-
tingmodul – und es kommt etwas ganz Neues hinzu:
das Regelwerk.
Regeln als tägliche Helferlein
Das neue Regelwerk erlaubt es Administratoren und
versierten Anwendern, komplexe Regeln zu definieren – ganz ohne Programmierkenntnisse. Senden Sie
Ihren Anwendern zum Beispiel eine automatisierte
E-Mail, wenn eine ihrer Aufgaben überfällig wird.
Regeln können manuell oder automatisch ausge-
eine Kommunikation erstellt wird) oder zeitlich defimen, Personen, Aufträge, Tickets, Kommunikationen,
andere als C-Kunden.
automatische Datenbereinigung durchgeführt:
Personen, die seit mehr als drei Jahren nichts
kation stattgefunden hat, werden deaktiviert.
Aufgaben). Wie bei der erweiterten Suche stehen
Besuchsfrequenz prüfen Der Teamleiter kann
spiel Personen ohne Kommunikation in den letzten
und dem Hauptbetreuer eine Kommunika-
Ihnen diverse Verknüpfungen zur Verfügung, um
auch komplexe Filterkriterien zu definieren (zum Beizwölf Monaten und A-Kunden). Bestimmen Sie, wel-
100 000 erfasst wurde, wird eine SMS oder
10
Planung
Mit dem neuen Kampagnenmanagement können Kampagnen und Aktionen zentral
geplant und weitere Schritte teilweise oder ganz an das lokale Marketing übergeben werden.
Bereits im Release 12.9.2 wurde BSI CRM um eine Be-
Bei der Entwicklung von BSI CRM 14 haben wir den Fokus auf das Marketing gelegt
und ergänzt. Mit der Bestandsabgrenzung ist eine har-
Stelle kann eine gesamte Marketingkampagne inklusive Aktionen vorbereiten,
Beispiel Partnerfirmen, aber auch Organisationsein-
BSI CRM Release 14 bietet für alle etwas: für Marketeers, Administratoren
und Anwender. Dank zentralem Kampagnenmanagement, Regelwerken,
einer intelligenten Bestandsabgrenzung, feinerer Konfiguration von
Berechtigungen und Groupware-Integration haben Sie mehr Kontrolle und
weniger Aufwand – damit Ihnen mehr Zeit für Ihre Kunden bleibt.
Reaktion
Zusammenspiel zwischen zentralem
und lokalem Marketing
te Trennung von Datenbeständen möglich, so dass zum
TEXT: MELINA MERKLE
Ausführung
Feinere Konfiguration von Beständen
und Berechtigungen
hand der bisherigen Erfahrungen weiter verbessert
BSI CRM Release 14:
Effiziente Administration und optimierte Abläufe
Review
Folgeaktion
für eine Firma mit einem Volumen über EUR
standsabgrenzung erweitert. Nun haben wir diese an-
MEET THE FUTURE
Planung
Lokales
Marketing
eine E-Mail an den Hauptbetreuer gesendet.
sowie im jeweiligen Datensatz mit der Zeitmaschine.
Aktion
tion «Besuch» für die nächste Woche anlegen.
letzten zwölf Monaten nicht besucht wurden,
E-Mails verschicken. Und alles ist jederzeit nachvollziehbar – in der Administrationssicht unter «Regeln»
Bestandsabgrenzung auch pro Bestand verschieden.
Zentrales
Marketing
Vorbereitung für Besuch Sobald ein Auftrag
gen, Kommunikationen und Aufgaben erstellen oder
auch die Anzeige von Dokumentvorlagen verwaltet werden – zusammen mit der
manuell prüfen, welche A-Kunden in den
che Operatoren das System beim Eintreten der Kriterien durchführen soll: Daten ändern oder neu anle-
Anwender nur relevante Werte sieht. Mit dem neuen Berechtigungskonzept kann
heiten nur jene Bestände sehen, welche ihnen freigege-
ben wurden. Eine zentrale Stelle – zum Beispiel der
Mutterkonzern oder das Topmanagement – könnte
jedoch sämtliche Daten aller Bestände einsehen.
Auch das Berechtigungskonzept wurde weiter ausgebaut, um feinere Konfigurationen zu ermöglichen.
Wie bisher kann die Benutzeroberfläche für verschiedene Bestände individuell angepasst werden, so dass
jeder nur die Sichten und Navigationsbäume sieht,
welche für ihn relevant sind. Neu ist dies mit feinerer
und Funktionalitäten entwickelt, die das Kampagnenmanagement für komplexe
Organisationen erleichtern, zum Beispiel dezentrale Kampagnen: Eine zentrale
definieren, was vorgegeben ist und was die dezentralen Vertriebsstellen – etwa Agenturen oder Partner – selber bestimmen dürfen. Es kann vorgegeben werden, welche
Vertriebsstelle sich an einer Kampagne beteiligen darf oder muss. Marketingaktionen
können neu auf einem lokalen Bestand durchgeführt werden – auch zentral gesteuert.
Dies ermöglicht den Excel-Export für einen bestimmten Bestand nach definierten
Kriterien, zum Beispiel zur Weiterleitung an externe Dienstleister.
Auch Analysen können über einen lokalen Bestand durchgeführt werden. So kann
zum Beispiel das Ergebnis einer Potenzialanalyse als Zielgruppe in eine Marketingaktion übernommen werden. Dank der besseren Flexibilität mit Zielgruppen können
diese übrigens schnell und einfach zwischen den Aktionen ausgetauscht werden.
Und noch mehr…
Granularität möglich. Zudem ist die Konfigurierbar-
Die serverseitige Integration von Groupware (Outlook Exchange und Lotus Notes)
der oder Prozesse können für bestimmte Rollen frei-
Performancemanagement und die Möglichkeit, mehrere Datensätze gleichzeitig
keit unabhängig davon, ob die Bestandsabgrenzung
eingesetzt wird oder nicht. Konfigurationen wie Felgeschaltet oder gesperrt werden. Auch können Wer-
telisten pro Rolle definiert werden, so dass jeder
ermöglicht die Bearbeitung von E-Mails, Aufgaben und Kalender (mit Terminkoordination) direkt in BSI CRM. Viele andere Features wie das konzernübergreifende
zu bearbeiten, komplettieren BSI CRM 14. Wie immer gilt: Alles ist auf Desktop,
aber auch für Tablets und Mobile verfügbar. l
meeting BSI I Nr. 2/14 I Meet the future BSI Business Systems Integration AG
11
Mallorca-Ausflug
Studenten in 3D
Anfang September gab es für etwa 250 BSI-ler (rund drei Vier-
Informatikstudenten lieben Gadgets und Überraschungen – wir auch. Nach der gelungenen Raspberry-
Mittelmeerinsel haben wir am gemeinsamen Wochenende
unseren Standorten Bern, München, Frankfurt und Zürich statt.
tel der BSI Mitarbeitenden plus Begleitung) den Kaffee nicht
am Arbeitsplatz, sondern im Flugzeug nach Mallorca. Auf der
nicht nur den Strand und die Sonne genossen, sondern auch
Kultur, Action und natürlich feines Essen. Ob Ballonfahrt,
Pi-Aktion vom letzten Jahr wollten wir ihnen auch 2014 etwas Besonderes bieten: Sie konnten online eine
Figur (von sich selbst) gestalten, die wir in 3D drucken liessen. Die Übergabe fand bei Bier und Wurst an
Kajaken, Katamaran-Ausflug, Stadttour, Tauchen oder einfach Faulenzen – es war für jeden etwas dabei.
Auch unser App-Kolumnist Nicolas
hat eine Figur von sich erstellt
und zeigt diese in einem Video:
www.bsiag.com/nicolas
Die Apps dieser Ausgabe stehen im Zeichen meiner Reise nach Georgien im Juni. Wir haben ein billiges
Auto gekauft, es nach Georgien gefahren, dort gegen eine Führung durch das Land eingetauscht und sind
dann zurückgeflogen. Es gibt auch ein Video davon, aufgenommen mit meiner BSI Weihnachts-GoPro :-)
www.bsiag.com/nicolas-roadtrip
GPS Navigation by Scout (iPhone, Android, CHF 2.–)
Nicolas’ Apps
Software Engineer, BSI
Das günstige Navi fürs iPhone hat nichts mit Eclipse Scout zu tun. Dennoch funktioniert es einwandfrei. Für CHF 2.– erhält man die Karten für CH/DE/AT, für weitere CHF 2.– kann man jene
der ganzen Welt für den Offlinegebrauch kaufen. Die Karten sind nicht sehr detailliert, für einen
Roadtrip nach Georgien inkl. Hotelsuche in der Altstadt Istanbuls hat‘s aber gereicht. Unbedingt
Ladekabel mitnehmen, das iPhone läuft bei der Benutzung heiss, und der Akku ist rasch leer.
Splitwise (iPhone, Android, Web, kostenlos)
Wenn man in einer Gruppe verreist, verliert man
schnell den Überblick, wer was bezahlt hat. So
ist‘s auch der BSI Delegation an der EclipseCon,
bring! (iPhone, Android, kostenlos)
einer Entwicklerkonferenz in den USA, dieses Jahr
Mit der Schweizer App bring! kann man Einkaufszet-
ergangen. Splitwise löst dieses Problem. Die Aus-
tel erstellen und in einer Gruppe teilen. Die App ist
gaben werden laufend eingegeben, und man hat
intuitiv zu bedienen und wird aktiv weiterentwickelt.
jederzeit den Überblick, wer wie viel ausgegeben
Ideal für Paare und WGs.
hat und wie man es begleichen kann. Die App
könnte übersichtlicher sein, aber sie funktioniert.
12
meeting BSI I Nr. 2/14 I Break
BSI Business Systems Integration AG
13
«W
as du ererbt von deinen Vätern hast,
erwirb es, um es zu besitzen.» Diese Worte aus Goethes «Faust» setzt
«TRAGFÄHIGE INNOVATIONEN ENTSTEHEN
DANN, WENN MAN DEM KUNDEN ZUHÖRT.»
die Familie von Metzler in die Tat um. Seit nunmehr
Friedrich von Metzler, persönlich haftender Gesellschafter
liegt seit 1674 in den Händen der Familie von Metzler
Eine der grossen Stärken liegt in der überschaubaren Struktur eines Familienun-
Interesse des Kunden handeln zu können und das
wichtiger ist als das Delegieren von oben nach unten. Ein solches Klima fördert
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Privat-
bank, die in irgendeiner Form in kundennahe Prozesse involviert sind, arbeiten künftig mit BSI CRM. «Die
CRM-Software werden wir sukzessive pro Bereich innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre einführen»,
elf Generationen befindet sich das Bankhaus Metzler
im alleinigen Besitz der Gründerfamilie. Das Kapital
Die Stärken eines Familienunternehmens
– und sichert so die Unabhängigkeit der Privatbank.
Seit Jahrhunderten unabhängig: das Bankhaus Metzler in Frankfurt.
Dieser zentrale Wert bedeutet für Metzler, allein im
ternehmens von der Grösse des Bankhauses – Metzler zählt etwa 700 Mitarbeitende. Flache Hierarchien begünstigen ein Klima, in dem das Gespräch miteinander
das produktive Potenzial eines jeden Mitarbeitenden, und das kommt dem Unter-
Das Bankhaus Metzler hat sich dafür entschieden, die individuellen Lösungen
Die operativen Aufgaben werden von kleinen selbständigen Gesellschaften
tätenmanagement sowie dem Kampagnenmanagement. Wichtig bei dem Einsatz
Geschäft unter dem Aspekt einer langfristigen Trag-
fähigkeit auszurichten – es gibt keine externen Anteilseigner, die eventuell kurzfristige Gewinnziele in
den Vordergrund stellen könnten.
«TRADITION UND INNOVATION
MÜSSEN HAND IN HAND GEHEN.»
Friedrich von Metzler, persönlich haftender Gesellschafter
Unabhängigkeit bedeutet für Metzler auch Freiheit – in
nehmen unmittelbar zugute. Denn der unternehmerische Erfolg wird von den
Menschen gestaltet, die hier arbeiten.
wahrgenommen. Der Vorteil liegt im unmittelbaren Kundenkontakt und der
übersichtlichen Grösse der Abteilungen. Der Kunde hat feste und verlässliche
Ansprechpartner, die sich als Spezialisten intensiv um seine Belange kümmern.
Im Gegenzug erlaubt die hohe Flexibilität, schnell auf Kundenwünsche zu reagieren und dank genauer Marktkenntnisse passende Konzepte für alle Bedürfnisse
zu entwickeln.
Tradition und Innovation – ein Widerspruch?
der Meinungsbildung, bei der Analyse, beim Gestalten
Tradition und Innovation müssen für Metzler Hand in Hand gehen, «sonst findet
wenn man vom langfristigen Erfolg einer Geschäfts-
Produkte sind im jeweiligen Marktumfeld für ihn sinnvoll? Daraus entstehen
von Dienstleistungen und in der Kundenbetreuung. Zudem verschafft die Unabhängigkeit einen langen Atem,
idee überzeugt ist. Keine Quartalsberichte zwingen zu
raschen Erfolgsmeldungen, und neue Konzepte haben
Zeit, sich zu bewähren.
«Sei am Tag mit Lust bei den Geschäften, aber mache
nur solche, dass du des Nachts gut schlafen kannst», so
ein Zitat aus «Die Buddenbrooks» von Thomas Mann,
das zu einem Wahlspruch von Friedrich von Metzler
wurde. Der Bankier und Mäzen trat 1971 in die Geschäftsführung ein. Mit Erfolg: Das Bankhaus macht
Jahr für Jahr Gewinn und hütet sich vor riskanten
Immobiliendeals. So hat es in seiner 340-jährigen Geschichte Kriege, Besatzungen und Währungsreformen
überstanden und blieb dabei stets unabhängig.
auch die längste Tradition eines Tages ihr Ende. Tragfähige Innovationen entste-
der einzelnen Bereiche durch ein neues, zentrales CRM-System zu ersetzen. Im
Fokus steht der ganzheitliche Blick auf den Kunden mit dem Kontakt- und Aktivides neuen Systems sind dabei insbesondere die Unicode-Fähigkeit und Mehrsprachigkeit des Systems.
«ES IST EIN VERTRAUENSVOLLES,
PARTNERSCHAFTLICHES ARBEITSVERHÄLTNIS
MIT BSI ENTSTANDEN.»
Thorsten Heinen, Leiter IT beim Bankhaus Metzler,
hat sich aufgrund der durchweg positiven Kundenreferenzen und der ähnlichen Unternehmensphilosophie für BSI entschieden – und weil die CRM-Software
zur strategischen Ausrichtung der Privatbank passt.
Thorsten Heinen, Leiter IT
hen dann, wenn man dem Kunden zuhört. Was sind seine Bedürfnisse? Welche
Nach genauer Prüfung entschied sich das Bankhaus Metzler für die Zusammen-
CARISMAtische Kundenbeziehungspflege
einen Mehrwert bieten», so die Philosophie von Friedrich von Metzler.
auch in der Zusammenarbeit mit den seitens BSI involvierten Personen. Auch
als Projekt- und Systembezeichnung entschieden.
Ideen, denen unsere Mitarbeitenden ein Profil verleihen und die dem Kunden
Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist überdurchschnittlich hoch. Die auf
Dauer ausgerichtete Geschäftsstrategie, der Blick ins Übermorgen, kommt auch
den Mitarbeitenden zugute – ein gesundes und stabiles Unternehmen ist für sie
attraktiv. Zudem entsteht ein Zusammenhalt, der auf einem Konsens über die
Werte des Hauses beruht – an erster Stelle ist das die Unabhängigkeit.
Neben dem Bankgeschäft hat das Engagement für Wissenschaft, Kunst, Bildung
und Soziales in der Familie Metzler eine lange Tradition. Im Fokus der Metzler-
Stiftung stehen Projekte für Kinder und Jugendliche mit Schwerpunkt auf der
Sprachförderung. Dabei legt die Stiftung grossen Wert darauf, jedes Projekt persönlich zu betreuen, sei es durch einen Vertreter der Stiftung oder einen Mitarbeiter des Bankhauses.
MEET THE CLIENT
Im Auftrag der Kunden
TEXT: CLAUDIA GABLER
FOTOS: METZLER
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erklärt Thorsten Heinen.
arbeit mit BSI: «In mehreren Referenztelefonaten berichteten BSI Kunden über
Da der Begriff CRM bei Metzler bereits anderweitig
passt die BSI CRM-Software sehr gut zu unserer strategischen Ausrichtung in
CARISMA steht für Customer Acquisition and Relation-
ihre durchweg positiven Erfahrungen sowohl mit der CRM-Software selbst als
der IT. Zu guter Letzt überzeugte uns die Unternehmensphilosophie von BSI:
So steht BSI ebenso wie Metzler als inhabergeführtes Unternehmen für Konti-
nuität. Die Kundenzufriedenheit und die daraus resultierenden langfristigen
Kundenbeziehungen haben für beide Unternehmen einen hohen Stellenwert»,
sagt Thorsten Heinen, Leiter IT bei Metzler.
Die Daten der jeweiligen Bereiche wurden bislang dezentral gespeichert. Dies bedeutete einen hohen Aufwand für Administration und Entwicklung. «Zukünftig arbeiten
wir mit BSI CRM, das die Anforderungen und Prozesse der Bereiche am besten abdeckt. Die Lösung ist weitestgehend eine Standardsoftware, bei der nur wenige Metzler-spezifische Anpassungen vorgenommen werden», so Thorsten Heinen.
verwendet wird, hat sich das Team für CARISMA
ship Management. Der erste wichtige Meilenstein
war der Livegang des ersten Releases Ende August.
«Wir sind sehr gespannt, wie sich die Software im Arbeitsalltag bewähren wird und welche neuen Erkennt-
nisse und Anforderungen noch auf uns zukommen
werden», sagt Thorsten Heinen. Er ist zuversichtlich:
«Wir erleben die Kollegen von BSI als äusserst zuverlässig. Sie sind sehr engagiert und stellen sich auf
unsere Bedürfnisse ein. Es ist ein vertrauensvolles,
partnerschaftliches Arbeitsverhältnis entstanden.» l
Langfristige Tragfähigkeit statt kurzfristige Gewinnziele und nachhaltiges
Beziehungsmanagement statt flüchtige Taktik: Das Bankhaus Metzler ist
die älteste deutsche Privatbank in ununterbrochenem Familienbesitz.
Unabhängigkeit ist der höchste Wert – und auch über Jahrhunderte hinweg
ein wichtiger Erfolgsfaktor. Langfristig ausgelegt sind auch die Kundenbeziehungen des Traditionshauses. Diese pflegt Metzler künftig mit BSI CRM.
meeting BSI I Nr. 2/14 I Meet the client BSI Business Systems Integration AG
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Maschinen zur Federkernproduktion sind keine Massenware, sondern
D
ie Wahrscheinlichkeit, dass Sie heute Morgen auf einer Matratze mit einem Feder-
auf ihre Aufgaben massgeschneidert – so wie Scout-Anwendungen.
kern von AGRO aufgewacht sind, ist hoch: AGRO ist ein weltweiter Topanbieter
für Federkerne. Im Familienunternehmen aus Bad Essen arbeiten inzwischen die
kommunizieren», so Nils Israel. Die Mitarbeitenden in der Produktion erfassen die
Matratzenindustrie. Als Entwickler, Produzent und Lieferant von Federkernen ist AGRO
AGRO hat bereits etwas an die Scout Community zurückgegeben: «Wir haben ein Tu-
Daten. Diese werden über Webservices an Scout übergeben und in die Datenbank ge-
zweite und dritte Generation täglich daran, den Schlafkomfort der Menschen rund um
schrieben. Die Auswertung der Prüfberichte erfolgt auch in der Scout-Applikation.
den Globus zu verbessern. Der typische AGRO-Kunde ist nicht der Endkunde, sondern die
torial zur Einbindung einer Reporting Engine in Scout geschrieben», sagt Nils Israel.
für sie ein innovativer und verlässlicher Partner mit Produktionsstandort in Deutschland.
Sehr individuelle Anforderungen an die Software
Grosser Benefit auch für kleine Teams
So einzigartig das Unternehmen ist, so einzigartig sind auch die Anforderungen an
«Es ist eindrücklich, welche grossen Fortschritte selbst kleinste Teams mit dem
nik bei AGRO, ist für die Datenbankanwendungen bei AGRO verantwortlich. Sein
zurückgeben», freut sich Matthias Zimmermann, Scout Co-Lead bei BSI. l
die Unternehmenssoftware. Schliesslich handelt es sich bei den Maschinen für die
Scout Framework machen können. Nach einer kurzen Starthilfe kann AGRO heute
Federkernproduktion nicht um Massenware. Nils Israel, Leiter Informationstech-
bereits alles selbst realisieren und sogar schon Contributions an die Community
Ziel war es, nicht zu viele verschiedene Systeme zu bewirtschaften. Deshalb wollte
der IT-Experte einen Standard für Datenbankanwendungen etablieren. Nach der
«WIR SCHÄTZEN DEN AUSTAUSCH, STEHEN
ABER INHALTLICH AUF EIGENEN BEINEN.»
Sichtung und Prüfung verschiedener Konzepte und Technologien entschied sich
AGRO für das Open Source Framework Eclipse Scout: «Einerseits hatte ich bereits
gute Erfahrungen mit Anwendungen auf Eclipse-Basis gemacht. Andererseits
Nils Israel, Leiter Informationstechnik
haben uns die Architektur, die Tutorials, die kurze Schulung und der grosse Ent-
dium hätten wir das sicher nicht so hinbekommen»,
Erste Umsetzungen im Scout Framework
basierend auf dem Eclipse Scout Framework, abgelöst.
darüber hinaus ganz wenig Unterstützung gebraucht
von der Hand. Sie wurde bereits von den Mitarbeiten-
zur Ruhe kommen. Die Wurzeln des Familienunternehmens reichen ins Jahr 1948 zurück.
sein Kollege schon bald dem nächsten Projekt widmen:
nale Möbelindustrie anbot. Namensgeberin des Unternehmens wurde seine Frau Anneliese
Diese soll bis Herbst abgeschlossen sein. «Wir nutzen
Grothaus, ins Unternehmen ein. Zu dem Zeitpunkt beschäftigte AGRO etwa 12 Mitarbeiter und
wicklerkreis von Eclipse Scout überzeugt», sagt Nils Israel. Die früheren Excel-
Lösungen werden seit September 2012 sukzessive durch die eigene Software,
«DER GRÖSSTE MEHRWERT MIT SCOUT:
WIR KÖNNEN ALLES SELBER MACHEN.»
Nils Israel, Leiter Informationstechnik
In einer Woche produktiv
Innerhalb von nur einer Woche waren Nils Israel und sein Kollege fit auf dem Open
Source Framework: «Wir wurden zwei Tage geschult. An den beiden darauffolgen-
den Tagen konnten wir bereits selbst entwickeln. Experten von BSI standen uns
bei Fragen zur Seite. Am fünften Tag nahmen wir am Workshop zur Continuous
Integration teil. Hier haben wir viel über das fortlaufende Zusammenfügen von
Komponenten zu einer Anwendung gelernt, um die Softwarequalität laufend zu
steigern. Gerade dieser Tag hat uns eine ganze Ecke weitergebracht. Im Selbststu-
sagt Nils Israel und fährt fort: «Das Scout Team bei
Die Anwendung für die Maschinenstammdatenver-
Scout für AGRO: Schlafqualität made in Germany, Spezialsoftware built with Scout
haben. Das Forum wird aktiv betreut, Tutorials wer-
den in den Fachabteilungen getestet und ist sehr gut
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand eine hohe Nachfrage nach Möbeln, woraufhin der
einer Anwendung mit verschiedenen Modulen für die
GROthaus: Aus ihren Initialen entsteht der Firmenname AGRO, der die Basis für eine aussichts-
in dieser Anwendung erstmals auch den Scout Sup-
produzierte ausschliesslich zylindrische Federkerne. Heute werden am Hauptsitz in Bad Essen
BSI ist sehr kompetent. Das Beste ist jedoch, dass wir
den weiterentwickelt. Wir schätzen den Austausch,
stehen aber inhaltlich ganz auf eigenen Beinen.» Als
grössten Mehrwert für AGRO bezeichnet Nils Isra-
el genau diese Autonomie: «Wir können alles selbst
machen. Unter einer Oberfläche können wir mehrere Datenquellen verbinden, haben eine einheitliche
Schnittstelle und die Daten zentral gehalten.»
waltung ging dem kleinen Team einfach und schnell
Im Familienunternehmen AGRO arbeiten rund 400 Mitarbeiter täglich daran, dass wir nachts
angekommen. Deshalb konnten sich Nils Israel und
Landwirt Friedrich Grothaus ein Unternehmen gründete, das Komponenten für die regio-
Verwaltung von Prüfberichten zur Qualitätssicherung.
reiche Zukunft darstellen sollte. 1979 stieg sein Sohn, der studierte Diplomvolkswirt Wolfgang
port für Webservices, um mit mobilen Endgeräten zu
im Osnabrücker Land unterschiedlichste Bonnell-, Leicht- und Taschenfederkerne produziert.
Neben der Federkernproduktion hat sich auch eine eigene Drahtproduktion angesiedelt, die
«SIE KONNTEN SOGAR SCHON CONTRIBUTIONS
AN DIE COMMUNITY ZURÜCKGEBEN.»
etwa die Hälfte des von AGRO für die Federkerne benötigten Drahtes liefert.
Matthias Zimmermann, Scout Co-Lead bei BSI
duktportfolios. Mit der perfekten Kombination aus Hands-on-Mentalität und unternehmerischem
Das Unternehmen legt nach wie vor grossen Wert auf die persönliche Betreuung der Kunden,
kontinuierliche Investitionen in den Standort Bad Essen und die Weiterentwicklung des ProDenken hat sich Wolfgang Grothaus das Vertrauen von Kunden und Mitarbeitenden erarbeitet
und das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist: eine grosse Familie, in der alle Mitarbeiter gemeinsam für das Unternehmen einstehen und sich mit vollem Einsatz den neuen
MEET THE CLIENT
Herausforderungen des globalen Marktes stellen. Durch die Übertragung der Mehrheit aller
Firmenanteile an seine Kinder Sabine und Christian Grothaus ist sichergestellt, dass die Wer-
AGRO – Technik und Internationalität im Kern
te des Familienunternehmens – langfristige Perspektiven, Verantwortung für Mitarbeiter, kurze
Entscheidungswege und vernünftiges wirtschaftliches Handeln – auch in die Zukunft getragen
TEXT: CLAUDIA GABLER
werden. Das macht das Familienunternehmen AGRO ein Stück weit besonders.
FOTOS: AGRO
Manche Familienunternehmen zählen zu den bedeutendsten Firmen der Welt. Andere erkennen
nur Insider: Mit den grossen Unternehmen in Familienbesitz hat Deutschland eine Unternehmensform
hervorgebracht, die auf der ganzen Welt Anerkennung findet. Mit AGRO stellen wir Ihnen heute
einen Eclipse Scout Kunden in Familienbesitz vor, der weltweit tätiger und europaweit führender
Produzent und Lieferant von Federkernen ist und Nacht für Nacht für Ihren gesunden Schlaf sorgt.
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Selbstgemacht ist auch die Unternehmenssoftware – für ein so hochspezialisiertes Produkt
existiert keine Standardlösung am Markt. Highlights aus der Umsetzung der Spezialsoftware
auf Eclipse-Basis:
Gut geschlafen? AGRO
Effizient: Internes 1,5-Mann-Team ist innerhalb von nur einer Woche produktiv
in Bad Essen ist einer
Innovativ: Anbindung von mobilen Endgeräten über Scout Webservices
der grössten Hersteller
Kompakt: In einer Oberfläche werden mehrere Datenquellen verbunden
von Federkernen.
Autonom: Eigenständige Realisierung von Spezialsoftware
meeting BSI I Nr. 2/14 I Meet the client BSI Business Systems Integration AG
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日本
Was war dein erster Berufswunsch?
Physiker, ich wollte gerne die Welt verstehen.
Wer ist dein Vorbild?
Mein Vater.
Liebstes Geheimnis
Was die wenigsten wissen:
Liebste Freizeitbeschäftigung
Was Insider wissen:
Was lernst du von wem?
Von Kindern: offenes Herz und offene Augen.
Billardspielen, Programmieren
In meiner Freizeit programmiere ich eine Website,
Meine schlechteste Eigenschaft
die vom Japanischen ins Deutsche übersetzt:
Was niemand wissen will:
Ich habe Höhenangst.
www.japanisch-deutsch.org
Wie entwickelst du dich weiter?
Leben ist Wandel: Als ich bei BSI begann, war ich
Softwareentwickler, kein sonderlich guter, und wurde
vielleicht deswegen Projektleiter. Aber auch da war
ich nicht wirklich überzeugend. Fast zehn Jahre war
ich dann unser Geschäftsführer und habe es gerne gemacht, jetzt arbeite ich vermehrt in der Produktentwicklung.
Weshalb wolltest du Aktionär werden?
Vielleicht um mehr mit Jens (unserem Gründer) zusammenarbeiten zu dürfen. Bei der Entwicklung von BSI an
vorderster Front mitzumachen. Ich habe als Student und
Du sagst über dich selbst, du seist ein Kontrollfreak
Was empfiehlst du Praktikanten, die heute am Start
Praktikant jeden Franken zusammengekratzt und durfte
– das würde eher dafür sprechen, alles selber in der
ihrer beruflichen Laufbahn stehen?
mich mit drei Prozent an BSI beteiligen.
Hand zu haben und niemanden beteiligen zu wollen.
Welchen Sinn hat Mitarbeiterpartizipation?
Es ist eine wichtige Essenz von BSI, vielleicht die wich-
ten: Bei mir muss alles korrekt sein, ich bin auch ehr-
Machen! Es gibt so viele Ideen, aber nur Ideen zu haben, reicht nicht.
geizig und nicht nur im Guten. Aber ich vertraue auch
tigste: Ich glaube, ein flaches, wertegeführtes Unter-
nehmen braucht das. Denn: Sind die Aktionäre auch
Mitarbeitende und Mitarbeitenden auch Aktionäre,
sind deren Interessen kongruent, ist jeder mit Herz
und Seele dabei, ist jeder Unternehmer, wird vieles im
täglichen Arbeitsleben einfacher.
Chris’ Porträt in der Maturazeitung.
Es handelt sich offenbar um eine
extreme Momentaufnahme: Die
Studienrichtung Jura war in seinem
Leben genau eine Woche lang aktuell,
Es stimmt schon, ich habe nicht nur gute Eigenschafanderen, und ich teile gerne. Glück erlebt man nur gemeinsam.
Bringt eine Beteiligung auch Nachteile?
Nein. Einzig: Nicht jeden so stark beteiligen zu können,
wie er oder sie es sich wünscht, tut weh.
Mach eine Software, entwickle etwas, das einem Kunden Freude macht.
Oder ein Werkzeug, das dir und deinen Kollegen die Arbeit erleichtert.
Oder etwas, das Spass macht. Aber mach es!
Rückblickend: Gibt es etwas, das du anders/wieder tun würdest?
Als ich vorletztes Jahr eine Auszeit hatte und drei Monate in Japan war,
habe ich mir gesagt: «Dein Leben war schön, Mann, hattest du Glück!
Alles was jetzt kommt, ist Zugabe. Vergiss nicht, dich bei allen dafür zu
bedanken!»
Lieblingsreiseland
Was jeder weiss: Japan
A
Was alle wissen wollen:
MEET THE TEAM
Christian A. Rusche
Wofür steht das A. in deinem Namen?
Geboren in: Wettingen
sonst zog es ihn zur Physik.
Dürfen wir vorstellen?
Geburtstag: 12. Juni 1972
Sternzeichen: Zwillinge
Andreas
Staatsangehörigkeit: Schweiz, Deutschland
Menschen entwickeln sich, ihre Ziele ändern sich. Deshalb haben wir bei BSI unseren Job nur leihweise.
Wie dies in der Praxis aussieht, lebt Christian A. Rusche vor: vorgestern Projektleiter, gestern Geschäftsführer, heute Produktentwickler. Was sich bei ihm aber nie geändert hat, ist seine Liebe zu BSI und zu guter
Software. Chris ist Aktionär der ersten Stunde und seit Juli 2014 Mitglied des Verwaltungsrates.
Abschluss: keinen, habe mein Physikstudium
kurz vor der Diplomarbeit abgebrochen – um
bei BSI voll einzusteigen.
Lebt in: Wettingen
Arbeitet in: BSI!
TEXT: CLAUDIA GABLER
FOTOS: DIVERSE QUELLEN
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meeting BSI I Nr. 2/14 I Meet the team
BSI Business Systems Integration AG
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meeting
BSI Kundenmagazin I Nr. 2/14 I www.bsiag.com
BSI Fussball-Abend mit Kunden, Frankfurt am Main.
Bereit fürs Training?
BSI ist überzeugt: Trainieren geht über dicke Handbücher studieren. Deshalb liefern wir nicht
einfach gute Software, sondern vermitteln auch das Know-how, um das Beste aus ihr herauszuholen. Unsere Trainings sind praxisnah gestaltet und auf die verschiedenen Anwender
ausgerichtet. Wann dürfen wir Sie aufbieten?
Jetzt Angebot entdecken und anmelden: www.bsiag.com/trainings
Meet BSI Baar, Baden, Bern, Frankfurt am Main, München, Zürich, +41 56 484 19 20, info@bsiag.com, www.bsiag.com
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