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(13! DIE PALASTINASIEDLUNG ETC noch habe er gehandelt, wie

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(13!
DIE PALASTINASIEDLUNG ETC
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noch habe er gehandelt, wie es ihm sein mangelhaftes Wissen u d
,sein schwaches Erfassungsvermogen eingegeben, und das F
habe gezeigt, dafi seine Rotte ( ‫ ) כ נ ס י ה‬keine gottliche^Zw k
verfolgt habe, weshalb sie denn keinen Bestand haben komit^
Was J. Emden unter ,,Ende" versteht, kann nicht zw^feHiaft
sein; er meint das Abschwenken zum Sabbathianismus Vorhe
erzahlt er, dafi fruher auch der ,,Gaon", der ausgezeichnete H I S M
R. Jakob S t r i e m e r , an S a b b a t h a i C. geglaubt habe, i dem
Sinne namlich, dafi er im Jahre 1666 die Erlosung bringen werde•
als er aber erfuhr, dafi Sabbathai C. zum Islam iibergetreten sei'
habe er seinen Namen nicht anders als fluchend nennen konnen'
Diesen Vorfall habe sein Vater, der Haham C., jenem Fragesteller
in Krakau (s. oben) in Erinnerung gebracht und habe ihm erklart
dafi der Glaube an Sabbathai C. gleichbedeutend sei mit Gotzen<iienst. Jetzt, wo die Auswanderer, getrieben, wie wir wissen von
demselben R. Saul aus Krakau, nach Altona gekommen seien haben
sie sich sofort, wie sie vom Wagen herabgestiegen sind, noch in
ihre MSntel gehiillt und mit Staub bedeckt, zu seinem Vater begeben, haben ihm unter grofien Schmeicheleien erklart, dafi sie
gerade zu ihm, dem grofien Manne, gekommen seien, um seine
Gutmeinung zu erwirken, denn sie hatten nichts Falsches im
Herzen, und beklagten sich bitter, dafi er in seinem Schreiben nach
Polen sie verurteilt und der Verfolgung preisgegeben habe. Zwiachen dem Haham und seinen polnischen Gasten entspann sich ein
unerquickliches Zwiegesprach, denn u. a. hatten ihm die Ankommiinge vorgeworfen, dafi er besonders gegen Hajjim Mal'akh ungerecht gewesen sei ™), a u f der Haham mdt feiner Ironie diesen
Mann nur noch besser charakterisierte und gegen den ganzen Sabbathai-Rummel heftige Worte im Munde fiihrte. Das alles berichtet
J. Emden, wie gesagt, auf Grund von Mitteilungen, die er in seiner
Jugend von seinem Vater vernommen hat. Von einer Beilegung
des Wortgefechtes teilt er nichts mit; gewifi schieden die Parteien
unversohnt und die Gegensatze blieben unausgeglichen. Aber das
konnte oder wollte der Haham nicht hindern, dafi R'. Juda in den
Synagogen predige; denn hier in Altona war es wohl auch (J
Emden sagt es nicht ausdriicklich), wie spater in Frankfurt wo
die bereits benchteten riihrseligen Predigten des R J
'
fanden. Hierzu teilt J. Emden, ebenfalls aus miindlicher Mitteilung seines Vaters, noch folgende Anekdote mit: Der Vorsteher
H. M e n dele, Sohn des seinerzeit sehr verdienten, bereits ver
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Seele and Geist
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