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Auch Spass darf sein Wie alles begann Teil1 - Dreier AG

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Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
Februar 2014
Auch Spass darf sein
Das jährliche Geschäftsessen, diesmal
am Samstag, 11. Januar, stand unter
dem Zeichen des «Miteinander». Nachdem die Dreier AG bereits im Vorjahr
Wachstum verzeichnen konnte, dürfte
es auch im 2014 so vorangehen, liess
CEO Hans-Peter Dreier durchblicken.
Gerade im Segment des Kombiverkehrs Schiene/Strasse und mit der
bekannten Kompetenz im Systemverkehr mit Wechselbrücken sollten
sich neue Kunden gewinnen lassen.
Stärke im Markt verlangt heute oft
eine gewisse Betriebsgrösse, ohne die
man je nach Ausschreibung praktisch
keine Chance hat. Und wer eine gewisse Stärke im Markt mitbringt, muss
nicht um jeden Preis Aufträge annehmen, sondern kann sich weiterhin auf
Qualität konzentrieren.
Es habe sich auch, so Hans-Peter
Dreier, als richtig erwiesen, den internationalen Verkehr nach dem Krisenjahr 2008 nicht einfach aufzugeben.
Ein Grosskonzern hätte dies wohl aus
strategischen Überlegungen von der
Teppichetage herab getan, auch aus
so genannter Verantwortung gegenüber seinen Shareholdern. Doch ein
Familienbetrieb - und so einer ist die
Dreier AG nach wie vor - kann sich
flexibel anpassen. Jedenfalls läuft das
internationale Geschäft heute wieder
erfreulich, was das Volumen betrifft.
Der Preiskampf findet freilich auf
EU-Niveau statt.
Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
Februar 2014
Wie alles begann Teil1
Ein Jahresessen wäre keines, wenn es
da nicht auch lustig zu- und hergehen
dürfte. Für den amüsanten Teil trat
Peter Löhmann auf die Bühne. Nach
entsprechender Aus- und Weiterbildung wurde er Zauberer von Beruf.
Ursprünglich hatte er Koch gelernt.
Den Deutschen mit Schweizer Pass,
der im Kanton Aargau lebt, kennt man
auch von der Fernsehsendung Visite
auf Tele M1. Auch am 11. Januar, im
Speisesaal des Zentrums Bärenmatte
Suhr, hatte er herzliche Lacher und
gewaltigen Applaus bald auf seiner
Seite. «Die Stimmung ist ja wieder
voll am A…», schmunzelte er hin und
wieder ironisch vor sich hin, wohl
wissend, dass an diesem Abend das
Gegenteil der Fall.
Beginn mit zwei teilzeitbeschäftigten Pferden seines Bruders: Firmengründer Adolf Dreier wartet ab, bis sie ihre Arbeit in der Landwirtschaft erledigt haben,
um sie dann in seiner Fuhrhalterei einzusetzen (Foto: Hist. Postkarten Sammlung Georg Mayer, Suhr)
Peter Löhmann auf Visite,
diesmal bei Hans-Peter Dreier.
Als Zauberer in seinem Element…
Bild unten links
Tag- und Nachtfahrer am selben Tisch,
links Hocine, rechts Rainer.
Bild unten rechts
Langeweile gab es keine.
Aus bescheidenen Anfängen mit Pferd
und Wagen entwickelte sich die Dreier AG. 1905 gründete der 23-jährige
Adolf Dreier eine Fuhrhalterei. Aus
seiner Ehe mit Mathilde Gysi wurde
Hans-Rudolf Dreier 1929 als dritter
Sohn nach Adolf jun. und Franz geboren. Von Kindsbeinen an waren alle
drei Söhne in den Betrieb intergiert.
Dann, 1931, verunglückte Vater Adolf
Dreier mit einem Lieferwagen tödlich.
Eine schwere Zeit für Mathilde DreierGysi. Hans-Rudolf war damals zwei
Jahre alt. Der Journalist Hansruedi
Keller hat den heutigen Seniorchef der
Dreier AG interviewt und portraitiert.
Unter dem Titel «Wie alles begann»
wird diese ereignisreiche Geschichte
im Moortaler in 3 Teilen abgedruckt,
3 wie Dreier.
Mit grossem Respekt erinnert er sich
an seine Mutter, die «in dieser schweren Zeit nicht nur mich und meine beiden Brüder zu erziehen und durchzubringen hatte, sie kämpfte auch mit
aller Kraft für die Firma und hielt alles
zusammen, was nicht immer leicht
war.» Hans-Rudolf und seine beiden
älteren Brüder Adolf und Franz lernten bei ihrer Mutter frühzeitig anzupacken und das bedeutete für HansRudolf «die beste Schule, um dann später in zweiter Generation das Steuer
des Familienbetriebs zu übernehmen.»
Dabei hatte er ursprünglich ganz
Hansruedi Keller
Hans-Rudolf Dreier ist von seiner Kindheit an mit dem Geschäft verbunden.
Seniorchef Hans-Rudolf Dreier und Sohn Hans-Peter (im Hintergrund) an Silvester 2013.
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andere Gedanken, was die Zukunft
betraf. Nach einer kaufmännischen
Ausbildung, einem halben Jahr Ausbildung Welschland-Schule in Rolle
und schliesslich einem neunmonatigen England-Aufenthalt «sollte ich für
Firestone auf einer Gummiplantage
in Monrovia arbeiten». Doch erstens
kommt es anderes, und zweitens als
man denkt: «Meine Brüder, die bereits
im Betrieb tätig waren, überzeugten
mich, diesen Schritt ebenfalls zu tun
und an der Seite meiner Mutter das
Unternehmen zu leiten.» Das war
am 1. November 1951 und bedeutete
für den erst 22-jährigen Dreier eine
enorme Herausforderung, der er sich
Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
jedoch schon bald mit Freude stellte.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte Hans-Rudolf Dreier den
Auftritt und die weitere Entwicklung
des Familienbetriebs auf seine Art.
Unter dem Motto «Optimale Dienstleistungen erbringen» rückte bei Dreier ganz extrem der Kunde ins Zentrum
des Geschehens, was auch heute noch
so ist. Zusammen mit den Kunden
wurde das Unternehmen ausgebaut,
beginnend bei den ersten internationalen Transporten nach Italien und
Deutschland. Aber auch der Einstieg
ins Orientgeschäft, die Verkehrslinien nach Spanien und Marokko, die
Februar 2014
altransporte von Stahlrohren für die
Transitgasleitungen zum Nufenenpass
oder der Aufbau des Kombiverkehrs
trugen seine Handschrift. Aber auch
die Akquisition von Grosskunden wie
etwa von Jowa/Migros, für die er zu
Beginn der Zusammenarbeit noch
selbst Backwaren ausfuhr, trug seine
Handschrift. Als er 1994 die Geschäftsleitung an seinen Sohn Hans-Peter
übertrug, konnte dieser auf einem
guten Fundament das Unternehmen
weiter ausbauen. Hans-Peter Dreier
verfolgt diesen Weg zielstrebig und
konsequent.
Sicherheitsassistenten sind
zum Nutzen da!
Tipp für den Alltag
Wo sinnvoll, je nach vorgesehenem
Einsatz, lässt die Dreier AG ihre Lkw
mit Sicherheitsassistenzsystemen ausrüsten. Solche Investitionen sollen die
Verkehrssicherheit erhöhen und die
Verkehrsteilnehmer vor folgeschweren Unfällen schützen. Man spricht
von aktiver Sicherheit.
Typische Sicherheitsassistenzsysteme
sind der Abstandsregler und der Spurwarner. Je nach Lkw-Hersteller sind
sie unterschiedlich konfiguriert und
arbeiten in der Praxis nicht genau
gleich. Der Abstandsregler der Mercedes-Lkw beispielsweise bremst notfalls bis zum Stillstand ab. Derjenige
der Iveco-Lkw dagegen greift nicht in
die luftbetätigte Betriebsbremse ein,
sondern funktioniert über die verschleissfreie Bremse und über einen
Warnton für den Fahrer. Wichtig
ist, dass dieser das jeweilige System
kennt, durch Instruktion bei der LkwÜbernahme oder durch Nachschlagen
in der Bedienungsanleitung. Und genau so wichtig ist, dass der Fahrer die
zur Verfügung stehenden Sicherheitsassistenten auch nutzt.
Anders ausgedrückt: Wenn ein Fahrer
mit ausgeschaltetem Abstandsregler
einen Auffahrunfall verursacht, so
dürfte ein Fall von Grobfahrlässigkeit
vorliegen. Das Gleiche gilt, wenn ein
Fahrer mit ausgeschaltetem Spurwar-
ner bei mangelnder Konzentration von
der Fahrbahn abkommt. Die Folgen
solcher Grobfahrlässigkeit bemessen
sich nach Gesetz und Rechtsprechung
und erstrecken sich je nach konkreten
Umständen bis zu privatrechtlicher
Haftung und/oder strafrechtlicher
Verantwortung.
Also: Die Sicherheitsassistenten sind
zum Nutzen da! Und noch etwas: Der
Federspeicher ist eine Feststell- und
keine Betriebsbremse. Missbrauch
kann über das Telematiksystem FleetBoard erkannt werden.
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Firmenzeitung der Dreier AG, Suhr
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Weiterbildung gemäss CZV:
nur noch Zeit bis zum 31. August!
Die Chauffeurzulassungsverordnung
(CZV) schreibt für Chauffeure zwingend eine Weiterbildung vor. Wer
in der Schweiz ab 1. September 2014
mit Lastwagen Transporte ausführen
will, muss in den zurückliegenden fünf
Jahren insgesamt fünf anerkannte Weiterbildungstage nachweisen
können.
Der Weiterbildungsstand der Chauffeure ist sehr unterschiedlich, auch bei
der Dreier AG. Es gibt Fahrer, die noch
keinen einzigen Weiterbildungstag
haben, andere haben schon alle fünf.
Jeder Fahrer kann seinen Weiterbildungsstand im Internet selber online
nachschauen unter www.cambus.ch.
Zum Datenschutz muss er seine Führerausweisnummer und sein Geburtsdatum eingeben.
Die Dreier AG übernimmt grundsätzlich die Kosten eines Kurstages
pro Fahrer pro Jahr. Dieser stellt im
Gegenzug seine Freizeit zur Ver-
fügung. Kursbesuche, die über die
Dreier AG laufen, sind vorgängig mit
der zuständigen Dispo abzusprechen.
Ein umfangreiches Kursangebot ist
unter www.lastwagenfahrer.ch zu
finden.
«Jedes Jahr mehr Tische»
Was vor vielen Jahren in kleiner Runde
begann, ist heute ein sympathischer
Klassiker: Das Fleischkäse-Essen am
Silvester. Hansjörg Schaffner, auf Strasse und Hof oft unterwegs mit dem
Dreier-eigenen Kehrichtwagen, ist seit
bald 20 Jahren dabei. Er ist aber nicht
nur in der Ent-Sorgung tätig, sondern auch in der Ver-Sorgung. Er gilt
als meisterhafter Koch und Gastgeber. Diesmal hat er fast 25 Kilogramm
Fleischkäse für rund 120 Personen
aufgeschnitten.
«Ja, wir brauchen jedes Jahr mehr
Tische, damit alle Platz haben», kommentiert Daniel Dreier den Anlass.
Und Hans-Peter Dreier nutzte die
Gelegenheit und gab einen kurzen
Rück-und Ausblick zur Situation der
Firma: Es ist weiterhin Wachstum
angesagt, nicht nur beim Fleischkäse. Einige Gäste von Iveco, Mercedes
und Scania unterstützten den Anlass
und hatten es ebenfalls gemütlich im
Lager an der Hinteren Bahnhofstrasse
in Suhr.
Hanjörg Schaffner, hier mit Daniel Dreier, ist schon seit fast 20 Jahren dabei und trug am Silvester wieder
einmal den Küchenschurz.
Reto Zehnder von der Jowa, die die feinen Desserts
spendierte.
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Seele and Geist
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