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BZ 05.08.2013.pdf - Hausen im Wiesental

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m o ntag, 5. au gu s t 2013
sch o p f h e i m / wi e s e nta l
badische zeitung
23
IM HEBELDORF
Kinderferienprogramm: Weiter geht
es im Kinderferienprogramm am Mittwoch, 7. August. Da bietet die Schützengesellschaft um 14 Uhr im Schützenhaus den Programmpunkt „Schießen mit Licht“ (Laser) für Kinder ab
sechs Jahren an.
Entwickeln Ideen,wie das Literaturmuseum zu einem attraktiven Lernort für Schüler wird: Sechs der sieben Seminarteilnehmer/innen mit ihrer Dozentin
FOTO: PRIVAT
Dr. Ursula Elsner (Dritte von links) vor dem Hebelhaus.
Hebel für Schüler spannend machen
Studierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg entwerfen Ideen, wie man das Hebelhaus als Lernort attraktiv machen kann
HAUSEN (BZ). Gibt es innovative Möglichkeiten, das Literaturmuseum Hebelhaus Hausen für Schüler aller Altersklassen attraktiv zu machen? Wie kann
die Literatur von Johann Peter Hebel
spannend, modern und nachhaltig vermittelt werden? Antworten darauf entwickelten sieben Seminarteilnehmer/innen des Instituts für deutsche
Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule (PH) Freiburg unter
Leitung von Dr. Ursula Elsner.
Das Seminar fand laut Pressemitteilung
erstmals im Rahmen des Projekts „Das Literaturmuseum Hebelhaus Hausen als innovativer außerschulischer Lernort“
statt, das unter anderem vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg gefördert wird. Es wurde von der
Gemeinde Hausen sowie der Pädagogischen Hochschule unterstützt und von
Museumspädagogin Heike Kramer betreut.
Zur Entwicklung ihrer Ideen haben die
Studierenden neben den wöchentlichen
Veranstaltungen in der Hochschule vor allem das „Vor-Ort-Potenzial“ genutzt, um
sich eingehender mit Johann Peter Hebel
(1760-1826) und seinem Werk zu befassen sowie die Region Wiesental und ihre
Menschen kennen zu lernen. Mit Schülern unterschiedlichen Alters haben sie
das ehemalige Elternhaus Hebels und
heutige Literaturmuseum in Hausen erkundet, eine fachkundige Führung von
Klaus Brust erhalten, sowie das Hebelfest
am 10. Mai und den literarischen Rundgang in Basel mit Dr. Albert M. Debrunner, Mitglied der Basler Hebelstiftung,
miterleben dürfen.
Immer mit dabei hatten die Studierenden Mikrofone und Aufnahmegeräte, die
mit Unterstützung der Medienpädagogin
Monika Löffler vom Institut für Medien in
der Bildung der PH fachgerecht zum Einsatz kamen. So habe man Fragen, Stimmungen, Meinungen und Fachkundiges
festgehalten. „Alles zusammen wurde
nach und nach zum Stoff für die kreativen
Ideen“, heißt es in der Mitteilung.
Am Ende der Vorlesungszeit kamen die
Studierenden nun ein letztes Mal in das
Hebelhaus, um ihre Ideen interessierten
„Gasthörern“ beziehungsweise Kooperationspartnern des Projekts vorzutragen.
Es hätten sich dabei „fruchtbare Interaktionen und Gesprächsrunden“ zwischen
den Studierenden und den Vertretern
umliegender Schulen erheben – Hermann und Dorothee Lederer von der
Montfort-Realschule Zell sowie Klaus
Brust und anfänglich auch Martin Bühler
als Hebelhausexperten mit Dr. Ursula Elsner und Heike Kramer. Dabei seien die
Ideen durch wertvolle Kommentare und
Hinweise ergänzt und auf Praxistauglichkeit geprüft worden.
–
Im Wintersemester geht das
Seminar in die nächste Runde
Die Quintessenz der Ideensammlung
lasse sich in etwa so zusammenfassen:
Nach einer Tablet-gestützten Einführung
in die Ausstellung könnten etwa die Alemannischen Gedichte in Jugendsprache
übersetzt, theatralisch inszeniert, als
Spiele und Hörbücher umgesetzt, musikalisch ergründet und multimedial präsentiert werden. „Die Eigenaktivität und Autonomie, Orientierung an aktuellen Lebenswelten und Kompetenzförderungen
der Schüler/innen und natürlich Spaß sowie die Besonderheit des Ortes und der
Originale stehen dabei im Vordergrund“,
heißt es im Schreiben weiter. Kreative
und multimediale Schülerarbeiten könnten auf diese Weise entstehen, „die von
intensiver Beschäftigung im und mit dem
Hebelhaus zeugen.“ Beim anschließenden seminarinternen Bilanzgespräch sei
deutlich geworden, dass sich der Aufwand hat gelohnt habe. So habe sich für
Dr. Ursula Elsner gezeigt: „Der Blick über
den Tellerrand der Hochschule ist ungemein wertvoll.“ Auch die Studierenden
selbst hätten betont, dass sie bei solchen
Seminaren viel für ihren späteren Lehrerberuf lernen würden.
Eine Teilnehmerin wird übrigens ihre
Abschlussarbeit über die Anfangsphase
des Projekts „Lernort Hebelhaus“ schreiben. Außerdem wird es ein weiteres Seminar in der Kooperation mit der PH Freiburg geben wird. Unter dem Titel „Dichter der Region: Literaturmuseen als außerschulische Lernorte“ geht das Seminar im Wintersemester 2013/14 in intensiver Kompaktform in die zweite
Runde. Einige der Seminarteilnehmer/innen aus der ersten Runde sollen
dann wieder dabei sein.
Hof- und Klingentalstraße in Hasel werden saniert
Ausgleichsstockförderung in Höhe von 150 000 Euro ermöglicht es der Gemeinde, das Projekt jetzt in Angriff nehmen zu können
HASEL (bry). Nach der Bewilligung einer
Investitionshilfe von 150 000 Euro aus
dem Ausgleichsstock kann in Hasel die Sanierung der Hof- und der Klingentalstraße
in Angriff genommen werden. In seiner
jüngsten Sitzung entschied der Gemeinderat einstimmig, das Planungsbüro mit
der unverzüglichen Ausschreibung der
Maßnahmen zu beauftragen.
Ursprünglich hatte die Gemeinde Hasel Straßensanierungen mit einem Gesamtvolumen von 390 000 Euro beim
Ausgleichsstock angemeldet. Bewilligt
wurden jetzt Investitionshilfen für die
Hof- und die Klingentalstraße (Investitionsvolumen 205 000 Euro). Ein Zuschuss
zur Sanierung der Mittelbergstraße wurde indes nicht bewilligt, da nicht nachge-
wiesen werden konnte, dass es sich um
eine „historische Straße“ handelt.
Verwaltung und Gemeinderat wollen
jetzt prüfen, ob eine Sanierung von Teilbereichen der Mittelbergstraße aus Eigenmitteln finanziert und an die geförderte Hauptmaßnahme angehängt werden
kann. Ein Entscheid soll dann gefällt werden, wenn das Ergebnis der Ausschrei-
bung vorliegt. Gemeinderat Matthias
Feucht regte in der Gemeinderatssitzung
an, bei der Sanierung der Klingentalstraße (Sackgasse) zu prüfen, ob am Ende ein
kleiner Wendehammer eingerichtet werden kann. Bürgermeister Helmut Kima
sagte zu, dieses Anliegen im Zusammenhang mit der konkreten Planung der Maßnahme zu prüfen.
Ringer laden zum Hock: Am Samstag,
10. August, veranstaltet die Alten Athleten Abteilung der RG Hausen-Zell
den ersten Kastanienbaumhock im
Hausener Schulhof. Das Fest beginnt
um 16 Uhr und wird musikalisch begleitet von „Chlampfe und Freunde“.
Neben einer Kaffeestube steht ein reichhaltiges Angebot an Essen und Trinken
zur Verfügung. Das Fest findet auch
bei Regen statt, wo man dann in die
zur Verfügung stehende Festhalle ausweichen wird.
Hausener Hüttengaudi: Am Sonntag,
11. August, bietet der Schwarzwaldverein Hausen eine etwas außergewöhnliche Wanderung auf heimischer
Flur von Hütte zu Hütte, mit diversen
Überraschungen an. Start ist am Adlerbrunnen, von dort aus geht es zur
Grillhütte am Gresgerweg, weiter zur
Maiberghütte und dann zur Niederberghütte, wo das Abschlussgrillen
stattfindet (Grillgut ist mitzubringen).
Abmarsch ist um 10.30 Uhr am Adlerbrunnen. Die Führung hat Ulrich
Wagner, t 07622/672623. Aus organisatorischen Gründen ist Anmeldung erwünscht.
Hausener Dorfflohmarkt: Zum Ende
der Schulferien, am Samstag, 7. September, von 9 bis 16 Uhr, wird es beim
4. Hausener Dorfflohmarkt wieder hoch
hergehen. Alle Einwohner, die Trödel,
Spielwaren, Bücher und andere Gegenstände anzubieten haben, können
sich beteiligen. Teilnehmer sollten sich
bis Freitag, 30. August, schriftlich oder
telefonisch anmelden bei: Edgar Steinfelder, Gänsackerstraße 8a, 79688
Hausen, t 07622/7370.
Ein Tennis-Sommercamp für Kinder
und Jugendliche mit dem GPTCA-Coach
und C-Trainer DTB Patrick Hager bietet
der Tennisclub GW Hausen vom 2. bis
5. September an. Kosten: 120 Euro.
Anmeldungen unter t 0173/6512325
und per E-Mail an pathager@gmx.de.
WIR GRATULIEREN
Schopfheim: Jürgen Schulz, Mattenleestraße 4, wird 73 Jahre alt.
Fahrnau: Wendelin Mastel, Hauptstraße 208, kann seinen 81. Geburtstag
feiern.
Langenau: Arnold Trzeciak, Talstraße
54, wird 74 Jahre.
Wiechs: 70 Jahre alt wird heute Peter
Stingl, Fuchsackerweg 1.
Raich: Klaus Bindth, Raicher Ortsstraße 9 A, kann seinen 71. Geburtstag
feiern.
Nicht nur Nutzfahrzeug, sondern gut gepflegtes Hobby-Vehikel
Etwa 130 Traktoren waren beim „Bulldogtreffen“ der Sportfreunde Marzell auf dem Lipple dabei / Veranstalter sind mit dem Verlauf sehr zufrieden
MARZELL/LIPPLE. (kn). So mancher Autofahrer, der am Samstag aus dem Kanderoder Kleinen Wiesental in Richtung der
Lipple-Passhöhe unterwegs war, musste
sich etwas in Geduld üben: Denn nicht
immer war es einfach, die vielfach „betagten“ Traktoren zu überholen, denen der
Anstieg auf dem Weg zum diesjährigen
„Lipple-Bulldogtreffen“ der Sportfreunde
Marzell und ihres Fördervereins etwas zu
schaffen machte.
Nach Schätzung von Kassierer Hanspeter Lindemer waren 130 Traktorfreunde
mit ihren Fahrzeugen bei bestem Wetter
zum Lipple, der 900 Meter hohen Passhöhe zwischen Kandertal und Kleinem Wiesental, gekommen – auch vom Hochrhein
und dem Hotzenwald. Daher war der Vorsitzende der Sportfreunde Marzell, Ferdinand Seider, auch hochzufrieden.
Die Lipple-Passhöhe war am Samstag wieder Treffpunkt der „Bulldogfreunde“ – auch viele alte Traktoren waren zu bestaunen.
FOTO: KANMACHER
Einmal mehr zeigte sich bei dem Treffen, dass für viele Besitzer besonders älterer Traktoren ihr Fahrzeug nicht nur ein
Nutzfahrzeug, sondern gut gepflegtes
Hobby-Vehikel ist. Eines der ältesten
Fahrzeuge präsentierte Waldhorn-Wirt
Günter Geiser aus der benachbarten
Stockmatt mit seinem Kramer aus dem
Jahr 1949. Auch ein Schweizer MilitärHaubitzenschlepper mit Gulaschkanone
war neben vielen anderen, zum Teil festlich geschmückten Fahrzeugen zu bewundern.
Auf Interesse bei den Besuchern stieß
das Geschicklichkeitsfahren, bei dem unter der Regie von Gerd Kilchling und
Guntram Scheidler passend zu den hochsommerlichen Temperaturen Wasser eine wichtige Rolle spielte: Denn nach
rückwärtigem Einrangieren musste Was-
ser aus einem Tank zielgenau in einen
kleineren Behälter gefüllt werden. Als
Sieger ging, wie schon mehrfach in früheren Jahren, Daniel Grunwald aus Niedertegernau hervor.
Von der Möglichkeit, die Zugkraft der
Traktoren zu messen, wurde ebenfalls
reichlich Gebrauch gemacht. Nicht ganz
einfach war zudem das Lösen einer
Schätzfrage: Exakt 183 Luftballons waren
auf einem Traktor neuester Bauart platziert worden. Als Gewinner des Schätzwettbewerbes durfte Kai Grether aus
Hausen zwischen einer Motorsäge und einem Freischneider wählen.
Kein Wunder, dass viele Besucher des
„Bulldogtreffens“ angesichts des schönen
Sommerabends ihren Besuch bei angenehmen Temperaturen bis in die Nacht
hinein verlängerten.
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Seele and Geist
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