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Bauwirtschaft nach wie vor stark

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INDUSTRIE
17. Mai 2006
WIKU
11
Die Seite wird vom Unternehmerverband gestaltet
Vollversammlung des Kollegiums der Bauunternehmer: Vorausschauen – Zukunft bauen
A
m gestrigen Dienstag, dem
16. Mai, stand die Vollversammlung des Kollegiums
der Bauunternehmer auf dem
Programm, das die Interessen
von rund 150 industriell organisierten
Bauunternehmen
vertritt. Den bei Redaktionsschluss designierten Präsidenten, Christian Egartner (Wipptaler Bau AG), haben wir zur
Lage des Bausektors befragt.
Herr Egartner, wie entwickelt
sich das Baugewerbe in Südtirol derzeit?
Christian Egartner: Das Baugewerbe ist nach wie vor eine
der tragenden Säulen der Wirtschaft in Südtirol. Die statistischen Daten belegen dies
trotz einer leichten negativen
Tendenz bei der Beschäftigung
gegenüber dem Vorjahr ein-
drucksvoll. Allein im Jahr 2005
wurden im Baugewerbe an die
Arbeiter rund 230 Mio. Brutto-Löhne ausbezahlt. Berücksichtigt man auch die Überstunden und die Arbeitsstunden der Beschäftigten im Angestelltenverhältnis,
dann
steigt diese Zahl nochmals um
rund 20 Prozent.
Wie schätzen Sie die Aussichten für die Zukunft ein?
Egartner: Unsere Betriebe sind
– wenn auch vorwiegend klein
bis mittelgroß – technisch
durchaus gut ausgestattet und
zudem sehr flexibel. Nicht zuletzt auch wegen der gut ausgebildeten und loyalen Mitarbeiter haben unsere Betriebe
beste Aussichten, sich auch im
erweiterten
europäischen
Markt behaupten zu können.
Vollversammlung mit Christine Licci und Alessandro Garofalo
Foto: Unternehmerverband
Foto: „WIKU“/Erika Gamper
Globalisierung und Südtirol
Christine Licci
Alessandro Garofalo
ie aus Kastelruth stammende international erfahrene Top-Managerin Christine Licci und der Trentiner
Innovations-Fachmann Alessandro Garofalo referieren bei
der Vollversammlung des Unternehmerverbandes am Freitag kommender Woche, dem 26.
Mai 2006, im Konferenzzentrum des Hotels „Sheraton“ in
Bozen. Ab 11.30 Uhr werden
zunächst Sparkassen-Präsident
Norbert Plattner und Lan-
deshauptmann Luis Durnwalder Grußworte sprechen.
Verbandspräsident
Christof
Oberrauch (Durst und Alupress
AG) wird dann eine Standortbestimmung vornehmen im
Bezug auf das Tagungsthema
„Auf die Globalisierung reagieren, aber wie?“ Nähere Informationen und Anmeldungen
im
Organisationssekretariat
(Tel. 0471/220409; E-Mail: direktion@unternehmerverband.bz.it).
D
Wichtiger denn je ist es, die
Kräfte zu bündeln. Genau aus
diesem Grund haben wir im
Kollegium der Bauunternehmer
im Vorjahr ein neues ständiges
Konsortium gegründet, um uns
gemeinsam um die größten
Infrastrukturarbeiten des Landes und um die Arbeiten zum
Bau der neuen Brennerbahnlinie zu bemühen.
Wo gibt es neben diesen positiven Dingen derzeit Probleme?
Egartner: Sorgen bereitet uns
die Entwicklung der Rendite in
unserem Wirtschaftszweig, die
in den letzten Jahren europaweit erheblich geschwunden
ist, wie auch den Bilanzen
unserer Unternehmen zu entnehmen ist. Hier gilt es dringendst, Hand anzulegen. Ein
weiteres Problem haben wir
durch den Alleingang des LVH
mit der Gründung einer eigenen Bauarbeiterkasse. Diese
Initiative widerspricht den gültigen rechtlichen Vorgaben und
schadet der Zusammenarbeit
zwischen den Unternehmen.
Gerade im Lichte der Öffnung
auch der Baumärkte ist es
Repro: „WIKU“
Bauwirtschaft nach wie vor stark
Christian Egartner
wichtig und notwendig, zu
kontrollieren, ob alle vor Ort
tätigen Unternehmen die arbeitsrechtlichen Verpflichtungen einhalten. Die seit mittlerweile 40 Jahren bestehende
und auf gesamtstaatlicher Ebene anerkannte Bauarbeiterkasse der Autonomen Provinz Bozen kann da einen wichtigen
Beitrag leisten. Der Alleingang
des LVH bringt dagegen viel
Unruhe in das System.
Aktion „Freiraum für junge Ideen von Schülern“ (5)
Berufsschüler ausgezeichnet
13 Schulprojekte in ganz Europa, darunter ein Projekt in
Italien, und zwar in Bozen,
wurden im Rahmen der weltweiten Aktion „DuPont community found“ ausgezeichnet.
Organisiert hatte die Aktion
das amerikanische Mutterhaus
von DuPont, dem auch die
Bozner Niederlassung DuPont
de Nemours Italia GmbH angehört. DuPont wollte damit
sichtbar machen, daß die Niederlassungen in den verschiedensten Orten der Welt nicht
nur wirtschaftliche Interessen
verfolgen, sondern sich auch
um soziale und gesellschaftspolitische Angelegenheiten bemühen.
Die Bozner DuPont-Niederlassung hat die Schülergruppe der
italienischen Berufsschule „Ga-
lileo Galilei“ in Bozen unterstützt, die im Rahmen der
Jubiläumsinitiative des Unternehmerverbandes
Südtirol
„Freiraum für junge Ideen“ das
Projekt „Caps filling automation“ verwirklicht haben, das
Verbesserungen bei der Abfüllung von chemischen Produkten vorsieht. Zugrunde liegt
der Projektarbeit eine genaue
Analyse der Abläufe im Bozner
Unternehmen, in dem chemische Produkte für die Landwirtschaft hergestellt werden.
Die Prämierung hat kürzlich
am Sitz der DuPont-Niederlassung in Bozen stattgefunden.
Mit dabei waren Innovationslandesrätin Luisa Gnecchi und
in Vertretung des Unternehmerverbandes Carla Ghirardini.
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Bildung
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