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Inklusion - Wie kann das gehen? Bausteine des Gelingens

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W017.1222.001 Freya Rosan: Individualisiertes und gemeinsames Lernen in
heterogenen Gruppen
Termin: Do., 31. Mai 2012, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Wie versetzt man Kinder in die Lage, auf ihrem Niveau erfolgreich lernen zu können? Die
pädagogische Forschung ist da eindeutig: Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Lernenden
ihre Stärken entfalten und ihre Schwächen kompensieren können. Das heißt, dass
individualisiertes sowie kooperatives Lernen Teil der täglichen Unterrichtspraxis sein müssen.
Denn nur so können alle Kinder einer Klasse ihr Wissen individuell und in der Gruppe konstruieren
und im Austausch mit anderen vertiefen. Vorgestellt werden viele Beispiele aus der Praxis
inklusiven Arbeitens mit heterogenen Lerngruppen der Grundschule.
W017.1142.001 Regina Hartmann: Gute Zusammenarbeit zwischen KiTa - Eltern -
Schule - Übergang
Termin: Do., 20. Okt. 2011, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Erziehungspartnerschaft - eine gelungene Triade „Eltern-Kita-Grundschule“ erhält in der inklusiven
Beschulung vermehrt Bedeutung. Es werden Praxisbeispiele und Handlungsstrategien aufgezeigt
und für die eigene Arbeit erörtert.
W017.1224.002 Freya Rosan: 'Keine klassisch Lehrenden?'
Termin: Do., 14. Juni 2012, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
In heterogenen Lerngruppen verändert sich die Lehrerrolle insofern, als die Lehrkraft zur
Beraterin, also zur Lernbegleiterin bzw. zum Lernbegleiter für individuelle und gemeinsame
Lernprozesse wird. Sie gibt die Lehrerzentrierung des traditionellen Unterrichts auf und orientiert
sich an den Möglichkeiten jedes einzelnen Kindes und der gesamten Lerngruppe. Diese
Veränderungen im Selbstverständnis und der Einstellung zum Kind haben nicht nur Auswirkungen
auf die Art des Unterrichtens, sondern erfordern eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern,
verschiedenen Organisationen und nicht zuletzt mit dem eigenen Kollegium. Vorgestellt werden
Beispiele aus der Praxis, aufgezeigt werden auch „Stolpersteine“ auf dem Weg in eine andere
Schul- und Unterrichtskultur.
W017.1136.006 Kristian Seewald:
Kollegialität und Teamarbeit
Termin: wird noch bekannt gegeben
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Und plötzlich sind wir ein Team. Dieses Einführungsseminar thematisiert und reflektiert
theoretisch, praktisch und handlungsorientiert Grundlagen einer konstruktiven
Teamzusammenarbeit (Welche Vorteile hat Teamarbeit? Welche Rolle nehme ich im Team ein?
Was macht gute Teamarbeit aus?). Wenn der Wunsch bei den Teilnehmenden vorhanden ist,
besteht die Möglichkeit einer Seminarfortführung und inhaltlichen Vertiefung. Sinnvoll ist es, sich
als Team anzumelden.
Inklusion - Wie kann das gehen?
Bausteine des Gelingens
„Was sollen wir noch alles machen und wie soll das gehen mit
der inklusiven Bildung?“, – so fragen sich viele
Grundschullehrkräfte.
Ein gemeinsamer Lernort, keine Aussonderung und wechselseitig von den Schwächen
und Stärken profitieren – diese Grundsatzidee hört sich gut an, ist aber nicht so einfach
umzusetzen. Warum nicht?
Weil ernsthaftes Umdenken und beträchtliche Anstrengungen erforderlich sind,
Verantwortlichkeiten sich ändern und der Umgang mit Heterogenität zu einer
herausfordernden Aufgabe wird.
Der Unterricht in der Grundschule wird sich verändern. Ein anderes pädagogisches
Konzept ist notwendig, darin sind sich jedenfalls alle einig. Der Umbau zu inklusivem
Lernen muss darum auf allen Ebenen erfolgen.
Nun findet aber der immense Paradigmenwechsel zu einem differenzierten Unterricht
hauptsächlich in der Klasse statt. Darum sind und bleiben die Lehrkräfte die
Verantwortlichen vor Ort. Um diese auf die Umstellung vorzubereiten, haben wir
Bausteine für eine Fortbildung zusammengestellt, die sich über das kommende Schuljahr
bis zum August 2012 erstreckt und Grundschullehrkräfte auf diese Aufgabe vorbereiten
soll.
Praxisorientierte Überlegungen hatten bei der Kursplanung einen vorrangigen
Stellenwert.
Die folgenden „Bausteine des Gelingens“ sind so zusammengestellt, dass Sie didaktisch
und methodisch Überblicke vermitteln, die für die Umsetzung inklusiver Grundsätze im
Unterricht notwendig sind. Jeder einzelne Baustein ist jedoch thematisch in sich
abgeschlossen und kann auch für sich alleine ein sinnvolles Unterstützungsangebot
darstellen.
Anmeldung zu Kursen:
www.ofz.de oder per Fax (0 44 17 98 19 30 39) mit einem
Anmeldeformular des OFZ.
Aktuelle Kursangebote
W017.1140.015 Hilke Ernst: Verschiedene Unterrichtsformen und ihre Methodik
Termin: Do., 06. Okt. 2011, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Inklusiver Grundschulunterricht muss in offenen Unterrichtsformen und mit kooperativen
Arbeitsweisen stattfinden. Die Frage nach dem Wie lässt sich trotz der wenigen Zeitressourcen mit
den eigenen Fachkompetenzen beantworten, indem Lehrerinnen und Lehrer bekannte und
praktizierte Unterichtsformen (z. B. Planarbeit, Freiarbeit, Werkstattarbeit, Stationsarbeit)
aufgreifen und in diesen verstärkt differenziert und individualisiert das Lernen für Schülerinnen
und Schüler ermöglichen. Hierzu werden verschiedene Wege gemeinsam entwickelt.
W017.1146.010 Nina Düring:
'Heterogen - heterogener' - Lernen und Lehren in
jahrgangsgemischten Klassen
Termin: Do., 17. Nov. 2011, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Im Niedersächsischen Schulgesetz ist verankert, dass Grundschulen den ersten und zweiten
Jahrgang als pädagogische Einheit, als sogenannte Eingangsstufe, führen können. In der
Eingangsstufe wird die Lern- und Entwicklungsheterogenität der Kinder als Bereicherung für das
Zusammenleben und -lernen verstanden und genutzt. Jedes Kind soll in seiner eigenen
Entwicklung begleitet und jedem Kind sollen auch standardisierte Inhalte vermittelt werden.
Lernbereitschaft aller Kinder - verbunden mit selbstgesteuertem Lernen - ist zu unterstützen und
zu fördern. Das Lernen in jahrgangsgemischten Gruppen bietet außerdem besondere Chancen für
die Entwicklung sozialer Kompetenzen und für ein Miteinander- und Voneinander-Lernen. Wie
organisiert man das gemeinsame und individuelle Lernen der Kinder, so dass es auch erfolgreich
ist.
W017.1150.001 Ute Krah-Becker: Individualisierung mit Arbeitsplänen
Termin: Do., 15. Dez. 2011, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Auf der Grundlage der Kerncurricula und der schuleigenen Arbeitspläne werden für alle Kinder
Arbeitspläne zu bestimmten Themen erstellt, die die Kinder zu selbstständigem und
eigenverantwortlichem Arbeiten anleiten. Die Lehrkraft kann sich so im Unterricht vermehrt den
Kindern zuwenden, die Hilfe benötigen, hat Zeit zum Beobachten und Diagnostizieren und kann
bestimmte Kinder einzeln oder in der Kleingruppe gezielt fördern. Vorgestellt und erläutert
werden Themenpläne aus den Bereichen Deutsch, Mathematik und Sachunterricht verschiedener
Jahrgänge, die als Anregungen für die Erstellung eigener Themenpläne dienen können. Auch
Möglichkeiten der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung werden angesprochen.
W017.1206.012 Annika Schell, Marie-Christine Vierbuchen: Förderung sozial -
emotionaler Kompetenzen zur Prävention von Unterrichtsstörungen
Termin: Do., 09. Febr. 2012, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Störungen im Unterricht bilden eine große Belastung für den Lernprozess, für die Schülerinnen
und Schüler selbst und die Lehrkräfte. Die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen bei
Schülerinnen und Schülerm hingegen verbessert den sozialen Zusammenhalt und die soziale
Position von Kindern (nicht nur) mit Förderbedarf. Das Fortbildungsmodul stellt anhand des
Förderprogramms „Lubo aus dem All!“ konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Prävention und
Intervention im Übergang Kindergarten - Schule und in der Schuleingangsphase in den
Mittelpunkt. Von einer solchen Förderung profitieren Kinder in ihrer sozialen Entwicklung und
zugleich in ihrem Lernen. Unterrichtsstörungen lassen sich wirksam reduzieren. Störungen im
Ralf Martenstein: Classroom Management
Termin: Do., 08. März 2012, 15:00 - 18:00 Uhr
W017.1210.005
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Die Unterrichtsführung bzw. das Classroom Management stellt eine der wirksamsten Faktoren für
den Lernerfolg und das prosoziale Verhalten von Schülerinnen und Schülern dar. In einem
inklusiven Unterricht ermöglicht ein gutes Classroom Management von Schülerinnen und Schülern
mit Förderbedarf eine erfolgreiche Teilhabe am gemeinsamen Lernen. Auf der Basis
wissenschaftlicher Forschungen zum Thema werden die Prinzipien des Classroom Managements
begründet, an Beispielen erläutert und der Transfer in die eigene Praxis vorbereitet.
W017.1216.005 Tobias Hagen, Ralf Martenstein: Effektive Lernförderung
Termin: Do., 19. Apr. 2012, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Studienseminar Oldenburg BBS, Birkenweg 5, 26127 Oldenburg
Ausgehend von den Grundprinzipien effektiver Lernförderung, wird ein Überblick über die
spezifischen Probleme von Kindern mit Lernschwierigkeiten gegeben. Aufbauend darauf erfolgt
die Vorstellung verschiedener wirksamer Maßnahmen der Lernförderung in der
Schuleingangsphase. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Kognition, phonologische
Bewusstheit sowie dem Erwerb früher mathematischer Kompetenzen. Neben einer
überblicksartigen Darstellung verschiedener Konzepte werden konkrete Anleitungen zur Arbeit
mit den Förderprogrammen gegeben.
W017.1218.005 Carin de Vries: Differenzierung und Förderung im RIK &
inklusiven Settings
Termin: Do., 03. Mai und Do., 05. Juli 2012, jeweils 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Oldenburg, Raumangabe erfolgt bei Einladung
Geplant ist ein effektiver 'Expertenaustausch' jener Kolleginnen und Kollegen, die im RIK bzw. der
sogenannten Sonderpädagogischen Grundversorgung arbeiten und sich gegenseitig bewährte
Materialien und Methoden vorstellen und austauschen möchten. Daneben werden auch seitens
der Referentin und ggf. weiterer Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis hilfreiche Impulse und
Materialien/Medien vorgestellt. Ziel soll neben der inhaltlichen Gestaltung auch eine Stärkung der
eigenen Arbeitszufriedenheit durch den fachlichen und professionellen Austausch mit
Gleichgesinnten sein. Geplant sind je ein Termin mit dem Schwerpunkt - mathematische (Basis-)
Kompetenzen und - Kommunikation/Schriftspracherwerb im zunehmend inklusiv gestalteten
Primarbereich der Grund- und Förderschulen.
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