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Leben wie ein Hund? Fußballturnier der Religionen im Hoeschpark

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Newsletter der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen
10. Ausgabe/Juni 2013
Leben wie ein Hund?
DER KOMMENTAR
"Du sollst auch nicht leben wie ein Hund."
Gönnerhafte Worte, die meist humorvoll gemeint
sind. Eine ganze Industrie sorgt für das
Wohlbefinden der Vierbeiner. Doch der
sprichwörtliche Hund lebt von den Resten, die von
den Tischen der Herren fallen, so steht es in der
Bibel.
Mancher Zweibeiner ist so auf den Hund
gekommen, dass er den besten Freund des
Menschen nicht mehr ernähren kann. Im Dortmunder Süden hat jetzt eine Tiertafel eröffnet.
Spenden von Fachgeschäften ermöglichen, dass auch Hartz-IV-Empfänger nicht auf ihren
liebgewonnenen Vierbeiner verzichten müssen. Welpen und Neuanschaffungen werden jedoch nicht
gefördert, um keinen Bedarf zu wecken.
Eine Tiertafel im Dortmunder Norden gibt es seit einem Jahr, nun ist sie auch im Süden
angekommen. Klar, Arme habt ihr eben überall bei euch! Warum reicht nicht eine Tiertafel in
Dortmund? Traue ich mich nicht in den Norden, wenn ich mir kein Hundefutter leisten kann? Ein gut
gemeintes und sinnvolles Hilfsangebot verfestigt so wieder die sozialen Barrieren in unserer Stadt.
Du sollst auch nicht leben wie ein Hund. Oder lieber doch? Ein Hund bleibt dem treu, der ihm Gutes
tut, egal ob im Norden oder im Süden.
Michael Nitzke
Fußballturnier der
Religionen im Hoeschpark
Ein Zeichen für den interreligiösen Dialog setzt
wieder das "Fußballturnier der Religionen" am
Sonntag, 30. Juni 2013. Christen, Juden und
Muslime laden gemeinsam in den Hoeschpark ein.
"In diesem Jahr freuen wir uns besonders, dass
unser Engagement für ein gutes Zusammenleben
gleich zweifach gewürdigt worden ist", sagt
Friedrich Stiller, evangelischer Pfarrer für
Gesellschaftliche Verantwortung und Sprecher des
Veranstalterkreises. Der Deutsche Fußballbund hat u. a. das interreligiöse Turnier mit dem
Integrationspreis ausgezeichnet und die Pax-Bank Köln hat das Spiel als besonderes Engagement
in der interreligiösen Arbeit honoriert. "Fußball vereint, Fußball verbindet", so DFB-Präsident
Wolfgang Niersbach bei der Preisverleihung im März. Der Pax-Bank ist es seit vielen Jahren ein
Anliegen, den interkulturellen Dialog zwischen Christentum und Islam zu fördern. Die Verleihung des
Pax-Bank-Preises wird im Rahmen des Fußballturniers der Religionen stattfinden.
Das Fußballturnier findet zum achten Mal statt. Evangelische Pfarrer und Imame – begleitet von
einem jüdischen Schiedsrichter – kicken um den Wanderpokal "Anstoß zum Dialog". Vorher gibt es
Turniere für Kinder und Herrenmannschaften und – für die Nichtfußballer wichtig – ein attraktives
Rahmenprogramm.
Veranstaltet wird das Sommerfest und Fußballturnier von der Evangelische Kirche, DITIBMoscheegemeinden und der Jüdischen Gemeinde. Schirmherr ist Oberbürgermeister Ullrich Sierau.
Im "Sommermärchen 2006" der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland wurde die Idee zum
"Fußballspiel der Religionen" geboren. Damals spielten zum ersten Mal evangelische Pfarrer gegen
Imame aus Dortmunder Moscheen.
Mädelsache! Frauen in der
Neonazi-Szene
Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der
Vereinigten Kirchenkreise Dortmund und die
Evangelische Frauenarbeit Dortmund-MitteNordost laden im Rahmen des Jahresthemas
"Gottesfarben – für Toleranz und Vielfalt" zum
Informations- und Diskussionsabend "Mädelsache!
Frauen in der Neonazi-Szene" ein. Claudia Luzar,
Rechtsextremismusforscherin und Leiterin der
Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt in
NRW, Back Up, stellt die Rolle von Frauen in der rechtsextremen Szene Dortmunds vor. Die
Veranstaltung findet am Dienstag, 11. Juni 2013, 19 bis 21.30 Uhr, im Reinoldinum, Schwanenwall
34, statt.
Bilder zur Bibel in der Alten Kirche in
Wellinghofen
Mit einem Gottesdienst wird am Sonntag, 2. Juni 2013 um 10 Uhr
eine Ausstellung mit Bildern zur Bibel der israelischen Künstlerin
Hasida Landau in der Alten Kirche, An der Kirche 1, Dortmund
eröffnet. Zur Eröffnung predigt Pfarrer Niels Back über das Bild
"Kain" (unser Foto).
Die Predigtreihe wird am 9. Juni von Pfarrer Bernd Hühmer mit
einer Auslegung des Bildes "Meinen Bogen stelle ich in die
Wolken" fortgesetzt. Am 16. Juni predigt Pfarrerin Annette Back
über das Bild: "... und schickte sie fort". Am 23. Juni wird die
Predigtreihe von Pfarrer Wolfgang Buchholz mit einer Interpretation
des Bildes "Esau" abgeschlossen.
Unter dem Titel: "Die Stimme der Bibel – mit dem Pinsel gesehen"
werden 17 Bilder zur hebräischen Bibel in der Alten Kirche
ausgestellt. Die jüdisch-orthodoxe Künstlerin Hasida Landau wurde
1926 in Polen geboren und emigrierte 1933 mit ihrer Familie nach
Palästina. In Jerusalem studierte sie Grafik. Seit 1949 lebt sie im religiösen Kibbuz Schluchoth im
Norden Israels. Ihre Bilder zur Bibel stellte sie erstmalig 2003 in der palästinensischen Stadt Beit
Jala aus. Damit setzte sie bewusst ein Zeichen für die Versöhnung von Juden, Christen und
Muslimen, von Israelis und Palästinensern. Ihre Bilder zur Bibel sind dieser Versöhnungsarbeit
gewidmet.
Die Bilder von Hasida Landau sind keine Bibelillustrationen, sondern gemalte Impressionen und
Kommentare zu Geschichten und Gestalten aus der Bibel. Die ausdrucksstarken Kompositionen
beeindrucken durch große Pinselstriche, kräftigen Einsatz von Farbe und die Verschmelzung von
figurativen und abstrakten Formen.
Die Bilder sind zwar nicht im Original, aber in Form sehr guter digitaler Reprints zu betrachten.
Die Ausstellung in der Alten Kirche ist von montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und sonntags zum
Gottesdienst um 10 Uhr geöffnet.
Kurzinformationen
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In diesem Jahr findet schon zum 7. Mal der "Lünener Büchermarkt " rund um die
evangelische Stadtkirche St. Georg in Lünen, St.-Georg-Kirchplatz 1, statt: Samstag, 22.
Juni 2013 von 10 bis 13 Uhr. Hier kann man so manches Schnäppchen machen, schon mal
Urlaubslektüre oder vielleicht auch besondere Sammlerstücke finden. Anmeldung für einen
eigenen Stand und weitere Information per Mail an info@kiez-luenen.de oder telefonisch
unter der Nummer +492306 928462.
Am Montag, 17. Juni 2013 um 18.30 Uhr ist Lutz van Dijk zu Gast im Gemeindehaus der
Georgskirchengemeinde in Dortmund-Aplerbeck, Ruinenstraße 37. Der Abend wird mit
Lesung, Film und Information einen Einblick in das Leben der südafrikanischen Townships
geben. In seinen Büchern erzählt Lutz van Dijk vom Leben der Kinder und Jugendlichen aus
den Townships. Dabei lässt er sie selbst zu Wort kommen, ihre Lebenswelt aus eigener
Sicht schildern.
Zum 18. Interreligiösen Gebet für Frieden und Versöhnung am Dienstag, 25. Juni 2013 um
19 Uhr laden Juden, Muslime, Bahá'i und der Vorbereitungskreis Islamseminar in die St.
Bonifatius-Kirche, Bonifatiusstraße 3, ein. In diesem Jahr geht es in abgewandelter Form um
den Artikel 1 (1) des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist (un)antastbar. Der Abend
wird musikalisch von Kantor Daniel Tash (Gesang), Sabine Lurie (Gitarre) und David
Orievski (Klavier) begleitet.
In der Georgskirche Dortmund Aplerbeck, Ruinenstraße 37, bekommt die Georgskirche am
2. Juni 2013 um 9.30 Uhr das Signet "Verlässlich geöffnete Kirche". Die Kirche ist
wochentags von 9 bis13 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Seit
2010 ist die Georgskirche Pilgerkirche im Rahmen des Pilgerweges "Pilgern im Pott".
Darüber hinaus wird sie im neuen Netzwerk "Radwegekirchen"
http://www.radwegekirchen.de als erste Dortmunder Kirche aufgenommen.
Ein geschultes Team um Pfarrerin Almut Begemann lädt zum Handauflegen in die
Dortmunder Stadtkirche St. Petri, Petrikirchhof 7, ein: Dienstag, 18. Juni 2013, und
Donnerstag, 27. Juni 2013, jeweils 17.30 bis 20 Uhr.
Feministische Gottesdienste in der Dortmunder Stadtkirche St. Petri, Petrikirchhof 7, finden
statt am Sonntag, 9. Juni 2013, und Sonntag, 30. Juni 2013, jeweils um 11.30 Uhr.
Im Rahmen des von klangvokal veranstalteten 5. Festes der Chöre am 29. Juni 2013 finden
in den drei Dortmunder Innenstadtkirchen St. Reinoldi (Ostenhellweg 2), St. Petri
(Petrikirchhof 7) und St. Marien (Kleppingstraße 5) ab 12.30 Uhr eine Reihe von
Chorkonzerten statt.
Am Samstag, 15. Juni 2013 von 14 bis 22 Uhr findet zum 19. Mal das "best at west OpenAir Festival" statt. Junge Bands stehen mit ihrem Programm auf der Bühne in DortmundBövinghausen an der Katharinenkirche, Provinzialstraße 412.
Die Dortmunder Suppenküche Kana lädt ein zu einem gemeinsamen Mittagessen am
Samstag, 22. Juni 2013 um 12 Uhr im Stadtpark am Rathaus, Friedensplatz 1. Sie will
damit ein Zeichen der Solidarität mit den Armen der Stadt setzen.
Wie schon vor fünf Jahren macht der Zug der Erinnerung Halt auf dem Dortmunder
Hauptbahnhof, in diesem Jahr vom 10. bis 12. Juni 2013, voraussichtlich auf Gleis 26. Seit
2007 erinnert die rollende Ausstellung insbesondere an Kinder und Jugendliche, die Opfer
der nationalsozialistischen Verbrechen wurden.
Weitere Tipps und Termine finden Sie hier.
News und Angebote der Evangelischen Jugend Dortmund finden sie hier.
Aktuelle Programme erhalten Sie im reinoldiforum am Ostenhellweg 2, direkt an der
Dortmunder Stadtkirche St. Reinoldi, 44135 Dortmund. Es hat montags bis freitags von 10 bis
18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.
Der Newsletter der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen wird herausgegeben von den Vereinigten Kirchenkreise Dortmund
(VKK Dortmund), Verband der Evangelischen Kirchengemeinden und -kreise in Dortmund und Lünen, Jägerstraße 5, 44145
Dortmund, Telefon: +49 231 8494-0, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Uwe Bitzel, Telefon: +49 231 8494-367/Mark Fäth, Telefon:
+49 231 8494-374/Ralf Porps, Telefon: +49 231 8494-378/Internet: www.vkk.org Die VKK Dortmund sind eine Körperschaft des
Öffentlichen Rechts. Sie werden vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes, den Superintendenten Paul-Gerhard Stamm.
Inhaltlich verantwortlich nach § 5 Telemediengesetz (TMG) und § 55 Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV): Ralf
Porps, evangelisches Informationszentrum reinoldiforum. Die Vereinigten Kirchenkreise Dortmund gehören der Evangelischen Kirche
von Westfalen (www.ekvw.de, EKvW, Landeskirchenamt, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld) an. Hinweis zum Datenschutz: Wir
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