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Bei uns werden Sie nichts finden.« Nach wie vor der - CostConsult!

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costconsult interview
»Bei uns werden Sie nichts finden.« Nach wie
vor der spannendste Satz bei unseren Projekten.
costconsult hat seit 1999 über 1.500 Beratungsprojekte
erfolgreich durchgeführt. Über die Erfolgs­faktoren beim
Wertschöpfungsmanagement auf Sach- und Gemeinkostenebene sprechen Hanjo Briese, Michael Lütge
und Patrice Ötvös, geschäftsführende Gesellschafter
costconsult GmbH.
Wertschöpfungsmanagement spielt als Wachstumstreiber
eine viel größere Rolle auf der Agenda der Führungsetage
als vermutet. Aber oft genug wird das Thema aus der rein
operativen Perspektive betrachtet. Welchen Rat können Sie
Entscheidern hier geben?
Hanjo Briese: Wertschöpfungsmanagement ist definitiv „Chefsache“. Zunächst muss die Unternehmensführung im Grundsatz
entscheiden, ob Sach- und Gemeinkosten mit Unterstützung
durch Profis auf Optimierungspotenziale hin durchleuchtet werden
sollen. Diese strategische Entscheidung kann allein das TopManagement fällen. Letztlich geht es um nicht weniger als die
Fortentwicklung des Unternehmens im Sinne eines kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserungsprozesses.
costconsult interview
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden eilig
Sparprogramme verabschiedet, Kapazitäten abgebaut und
Budgets eingefroren. Sind diese Maßnahmen eine strate­
gisch überlegene und nachhaltige Lösung?
Patrice Ötvös: Manchmal muss man in Notzeiten auch die Notbremse ziehen. Aber strategisch ist das nicht. Eine antizyklische
Lösung ist natürlich sinnvoller: In Zeiten, in denen es gut geht,
tatsächlich zurückzulegen, um dann in Zeiten, wo es nicht so gut
läuft, investieren zu können. Ressourcen zu verknappen in dem
Moment, in dem der Markt zurückgeht, gleicht ein wenig der Strategie der Mimose. Und die gilt ja sinnbildlich als nicht besonders
erfolgreich.
Hanjo Briese: Bevor man als Ad-hoc-Reaktion mühsam rekrutiertes und eingearbeitetes Personal abbaut oder wichtige Budgets
einfriert, ist es unter strategischen Gesichtspunkten viel klüger,
die im Unternehmen verborgenen Schätze bei den Sach- und
»Sie bezahlen uns mit dem
Geld, das Sie nicht hätten,
wenn Sie uns nicht bezahlen
würden.« Patrice Ötvös
Gemeinkosten zu heben.
Viele Unternehmensberater gehen mit der „Rasenmäher­
methode“ durch Unternehmen und reduzieren pauschal
Kosten. Was macht costconsult anders?
Michael Lütge: Pauschal Kosten reduzieren ist wenig sinnvoll.
Letztlich beeinflusst das auch die Motivation der Mitarbeiter und
die Qualität – beides nicht zu unterschätzende Kostenfaktoren.
Was wir anders machen: Grundsätzlich sitzen wir in einem Boot
mit dem Kunden und entwickeln Lösungen, die realistisch sind
und die der Kunde mitträgt. Unsere Kunden leiden nicht unter
unserer Arbeit. Wir betrachten fast ausschließlich Kosten, die auf
Seiten der Dienstleister unserer Kunden entstehen.
Patrice Ötvös: Wir schauen uns nicht an, wo bestimmte Ausgaben entstehen, sondern wir schauen uns die Potenziale an, die
Möglichkeiten. Die Fragestellung ist also eine vollkommen andere.
Die Frage lautet nicht, wie viel gebe ich wo aus, sondern sie lautet
vielmehr, wie viel kann ich wo einsparen. Die Antwort darauf setzt
ein unglaubliches Know-how voraus.
»Der Schlüssel unseres Erfolges
liegt schlichtweg in unserem
Spezialisierungsvorsprung.
Dadurch können wir in jedem
Unternehmen signifikante Potenziale heben.« Michael Lütge
costconsult interview
»Wertschöpfung entsteht,
wenn von Anfang an zu Ende gedacht wird.«
»Wir gehen niemals mit vorgefertigten Lösungen
zum Mandanten. Oft können wir durch andere technische Lösungen den ganzen Prozess schneller,
sicherer und am Ende kostengünstiger gestalten.«
Hanjo Briese
Aus diesem Grund sagen die meisten Unternehmensberater: Wir
kürzen überall 10 Prozent, Rasenmähermethode eben. Die wissen nicht, ob sie aus dem Bereich Energie 10 Prozent schöpfen
können oder aus dem Bereich Gebäudereinigung, Fuhrpark oder
Abfallmanagement. Das zeichnet uns aus: Wir wissen, wie viel
man in welchem Bereich einsparen kann. Deshalb konzentrieren
wir uns auf die Themenfelder, die tatsächlich Erfolg versprechen,
und lassen andere, die nicht den gewünschten Erfolg bringen,
von vorneherein weg.
Warum ist Ihre Lösung besser als andere?
Wie unterscheidet sie sich genau von den üblichen Lösun­
gen für Kostenmanagement?
Hanjo Briese: Die meisten Marktbegleiter sind entweder spezialisierte Beratungsunternehmen oder Einkaufsoptimierer, also
verlängerte Werkbank der jeweiligen Fachabteilungen. Wenn man
den Sach- und Gemeinkosten im Sinne eines Wertschöpfungsmanagements an den Kragen gehen will, braucht man nicht nur
den richtigen Sparringspartner, der im Hinblick auf Effizienz und
Effektivität die relevanten Bereiche themenübergreifend identifiziert. Man braucht auch die entsprechenden hochspezialisierten Experten in der Hinterhand, um die verborgenen Schätze
tatsächlich zu heben und die Umsetzung zu begleiten.
Schön und gut. Aber wieso können Sie etwas, was andere
nicht können?
Michael Lütge: Weil wir mit den besten Experten auf dem
jewei­ligen Fachgebiet zusammenarbeiten und dieses Netzwerk
Erfolg hat sehr viel mit Qualität zu
tun, und Qualität fängt bereits im
Kleinen an. Entscheidend ist, den
richtigen Sparringspartner an
seiner Seite zu haben, der dabei
hilft, das Unternehmen auch in
seinen Randbereichen auf Erfolg
zu trimmen.
ständig weiter ausbauen. Der Kunde bekommt also den perfekt
geeigneten Experten für seine spezielle Problemstellung. Sowohl
in der Breite, das heißt in der Anzahl der Bereiche, als auch in der
fachlichen Tiefe, kann das kein anderer so wie wir.
costconsult interview
»Verschieben Sie die Zukunft doch einfach
in die Gegenwart. Wir unterstützen Sie dabei.«
Bei aller berechtigten Beraterkritik gibt es Situationen, in
denen externe Unterstützung zur Einführung oder Verbes­
serung strategischen Wertschöpfungsmanagements sehr
lohnend sein kann. Welche?
Herkömmliches Kostenmanagement folgt dem Grundsatz
„Zeit ist Geld“. Ihr Credo lautet „Wissen schafft Geld“. Was
steckt dahinter?
Patrice Ötvös: Immer dann, wenn ein Kunde glaubt, er habe alles
Expertise hat wie wir, bringt einen Zeitvorteil. Das bedeutet, nahe-
getan, was er sich vorstellen kann. Immer dann, wenn er sich gar
nicht vorstellen kann, dass man noch mehr machen kann. Immer
dann, wenn der Kunde sich nicht einmal vorstellen kann, dass es
da draußen irgendjemanden gibt, der mehr weiß als er selbst.
Dann sollte er darüber nachdenken, jemanden zu engagieren,
der sich das genauer anschaut. Und wenn der Kunde als letzten
Punkt denjenigen dafür nicht bezahlen will, dann ist costconsult
genau der richtige Partner.
Patrice Ötvös: Ein normaler Berater, der nicht eine hervorragende
zu jeder kann das machen, was der Berater macht, wenn er sich
nur die Zeit nimmt.
Wir als Berater hingegen bringen einen Wissensvorsprung.
Wir kennen die Branchen und deren Möglichkeiten sehr genau.
Wir wissen zum Beispiel, wie ein Leasinggeber funktioniert, wir
wissen auch, wie Hersteller funktionieren. Wir kennen die Märkte
und Kalkulationsstrukturen der Dienstleister sehr genau. Das
Welche Bereiche des Wertschöpfungsmanagements bieten
die größten Optimierungspotenziale?
Hanjo Briese: Das lässt sich nicht verallgemeinern. Statistisch
alles bringen wir zusammen und ermöglichen es auch einem
Dienstleister, seine Dienstleistung günstiger herzustellen. Diesen
Preisvorteil kann er an seine Kunden weitergeben. Dann wird es
richtig intelligent.
gesehen können wir zwar sagen, dass jedes Themengebiet
unterschiedliche Erfolgswahrscheinlichkeiten besitzt. Oft sind es
Michael Lütge: Ich würde noch weiter gehen. Um ein Konzept
aber nicht die größten Kostentreiber, bei denen wir die größten
zu erarbeiten, braucht es nur einen klugen Kopf. Zur Prüfung,
Potenziale heben. Um das herauszufinden, müssen wir jedes
ob sich das Konzept dann tatsächlich in der Realität bewährt,
Unternehmen separat betrachten.
muss der Berater zum einen wissen, was der Markt tatsächlich
kann. Zum anderen braucht er im Hinblick auf die Umsetzung
das nötige Standing, um bei Lieferanten etwas bewegen zu
können.
Welches Vorurteil begegnet Ihnen im täglichen Geschäft am
häufigsten?
Hanjo Briese: Am häufigsten hören wir den Satz: „Da sind wir gut
aufgestellt.“ Das ist nicht weiter verwunderlich, die meisten Unter­
nehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Dennoch besteht
selten eine Vorstellung über die Höhe der möglichen Einspar­
effekte. Am Ende eines Projekts sind Mandanten völlig überrascht
von den signifikanten Dimensionen des gehobenen Schatzes. Je
nach Unternehmensgröße können wir häufig große sechs- oder
siebenstellige Savings erzielen und damit zinsfreies Kapital für die
Investition in weiteres Wachstum schaffen.
Michael Lütge, Patrice Ötvös und
Hanjo Briese, geschäftsführende
Gesellschafter costconsult GmbH.
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Seele and Geist
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