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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel

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Kindermat_9_Vaterunser.qxd
07.01.2009
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Thema
Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Lernvers: „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden
INHALT
und seine Wahrheit erkennen.“ (1.Timotheus 2,4)
Zielgedanke:
Lehrteil
PL: Hallo, ihr Lieben, schön, dass ihr heute auch wieder mit dabei
seid.Vor zwei Wochen haben wir angefangen mit dem Gebet, das
Jesus selbst uns beigebracht hat. Mit welchen Worten fing das Gebet
an? (Kinder antworten lassen „Vater unser im Himmel“.)
Vergangenen Sonntag lernten wir dann den zweiten Teil kennen, der
lautet: „Geheiligt werde dein Name.“Vielleicht weiß schon jemand,
was Jesus als Nächstes betete? (Möglichst mehrere Meldungen berücksichtigen.)
Genau, Jesus betete: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im
Himmel, so auf Erden“.
Jetzt fragt ihr euch, was das denn heißt, „wie im Himmel“.
Schaut euch dazu mal diese Bilder an.
Für unseren Vater im Himmel sind
Menschen das Wichtigste: Er will nicht,
dass auch nur ein Einziger verloren geht.
In Gottes Reich leben wir bereits hier auf
dieser Erde, aber im Himmel nach Jesu
Wiederkehr werden wir ewig leben.Wir,
die wir Jesus kennen, können Gott helfen,
damit immer mehr an ihn glauben und
gerettet werden, wie die Bibel sagt. Die
Kinder sollen begreifen, wie wichtig es ist,
an andere zu denken und für sie zu
beten, dass sie Jesus kennen lernen und
anfangen zu glauben.Wenn wir Christen
es nicht tun, tut es vielleicht keiner.
UMSETZUNG
Plenum
Benötigte Mitarbeiter:
(PPP-Bilder zeigen, siehe Anlage. Bilder von Gegensätzen: Lachen,Weinen –
Turnen, Behinderung – Frieden, Krieg [blühende Landschaft, Ruinen] –
Freunde, Schlägerei – Familie, Straßenkind – Obst, Hunger – Hass, Liebe –
Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit. Nach dem letzten Bild bei ruhiger Musik vorlesen aus Offenbarung 21 und 22.)
„Dann sah ich eine neue Welt: den neuen Himmel und die
neue Erde. Ich sah, wie die Stadt Gottes, das neue
Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Die Stadt
erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes. Sie leuchtete
wie ein Edelstein. Die Stadt war aus reinem Gold gebaut,
klar und durchsichtig wie Glas. Und alle, die dort wohnen,
werden Gott dienen. Sie werden Gott sehen, wie er wirklich ist, und seinen Namen werden sie auf ihrer Stirn tragen. Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er
wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine
Macht mehr haben. Leid, Angst und Schmerz wird es nie
wieder geben.“
Könnt ihr euch nun vorstellen, wie die Erde aussehen würde, wenn
Gottes Wille schon hier und jetzt geschehen würde? Wenn sein Reich
jetzt schon da wäre, wir also so leben könnten wie im Himmel?
Ich würde zu gerne in einer Welt leben, in der es keine Tränen gibt,
keine Scheidungen, keinen Hunger, wo die Straßen aus Gold sind (und
ohne Hundedreck) und wo ich Gott und seinen Sohn Jesus so richtig
sehen kann.
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Plenumsleiter (PL)
Techniker
Erzähler
Benötigte Materialien:
Dekoration: Rettungsring
Lernvers in drei Streifen: „Wille“ sollte
abnehmbar sein, ein Streifen:Vorderseite
„Wahrheit“, Rückseite „Jesus“
PPP und Beamer
Blaues und gelbes Tuch
Lieder:
„Vater des Lichts“
(aus: Du bist Herr, Kids, Nr. 188)
„Volltreffer“
(aus: Du bist Herr, Kids, Nr. 193)
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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Thema
Warum ist es noch nicht so, wie es eigentlich sein sollte? Es gibt immer noch Krieg, Schmerz, Angst.
Könnte Gott das nicht sofort beenden? Warum wartet er denn noch damit, die neue Welt zu machen?
Schwierige Frage?!
Kleiner Tipp: Überlegt euch einmal, wer in dieser perfekten neuen Welt dabei sein dürfte.
In diesem Reich dabei zu sein, nennt die Bibel „gerettet zu sein“.
Und es gibt, so sagt die Bibel, nur einen einzigen Weg, um eines Tages dort zu leben:Wenn man ein Freund
von Jesus ist – wenn man an ihn glaubt und ihm danke gesagt hat dafür, dass er sich am Kreuz für all unsere Schuld hat bestrafen lassen, damit wir unsere Schuld immer wieder bekennen dürfen und er sie uns vergibt. Dann können wir eines Tages mit ihm im Himmel sein.
Wollt ihr dabei sein? Es gibt noch jemanden, der dich unbedingt dabei haben will: Gott selbst.
Kennt ihr jemanden, der nicht dabei ist? (Kinder antworten lassen.)
Ja, leider glauben noch viele Menschen nicht an Gott und an ein ewiges Leben mit ihm. Aber wisst ihr, was
der Wille Gottes ist? Hört mal unseren Lernvers dazu: „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden
und seine Wahrheit erkennen“ (1.Timotheus 2,4).
Was versteckt sich wohl hinter dem Wort Wahrheit? Was müssen die Menschen erkennen, damit sie
gerettet sind? (Kinder antworten lassen.)
Ich zeige euch, was hinter dem Wort Wahrheit steckt. (Wortstreifen „Wahrheit“ umdrehen.)
Jesus ist die Wahrheit – das sagt er sogar einmal über sich selbst: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und
das Leben, niemand kommt zum Vater ohne mich“ (Johannes 14,6).
Merkt ihr, die meisten Menschen finden ganz andere Dinge wichtiger als Gott. Besonders die Werbung ist
voll von Dingen, die angeblich sooo lebenswichtig sind. Da muss man schon ganz schön aufpassen, dass
man das nicht einfach so glaubt. Aber Gottes Willen zu tun, wie im Himmel, so auch auf Erden, das ist nicht
immer einfach.Wir müssen wissen, was Gott von uns möchte.
Lasst uns dazu einmal einen Tag in Kerstins Leben anschauen – die kennt ihr ja schon: sie ist die Freundin
von Tobias, etwa in eurem Alter, und geht auch sonntags in den Kindergottesdienst ihrer Gemeinde.
Ich lese euch vor, was sie erlebt, und ihr entscheidet, wie sie handeln soll, wenn sie Gottes Willen tun
möchte.
Dafür lege ich nun in zwei Ecken dieses Raumes je ein Tuch. Ich lese euch dann vor, was Kerstin erlebt und
wie sie sich entscheiden kann. Ihr könnt dann zwischen der „blauen Ecke“ und der „gelben Ecke“ entscheiden. (Gelbes Tuch rechts und ein blaues Tuch links auf den Boden in zwei Ecken legen.) Los gehts!
1.
Kerstin hat heute um 8.00 Uhr Schule.Wenn sie um halb
sieben aufsteht, dann kann sie sich anziehen, frühstücken
und sogar noch ein kleines Stück in der Bibel lesen.Wenn
sie bis 7.15 Uhr schläft, dann ist sie vielleicht etwas besser
ausgeschlafen, kann aber bestenfalls noch ein
Marmeladenbrot auf dem Weg essen. Für was soll sie sich
entscheiden?
Aufstehen um 6.30 Uhr: Blau
7.15 Uhr: schnell los! Gelb (Kinder dürfen in die jeweiligen
Ecken laufen.)
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Plenum
Gottes Wille ist, dass jeder Mensch Jesus kennen lernt und an ihn glaubt. Erstaunt euch das? Im Himmel ist
Gottes Wille schon längst bekannt.
Was hättet ihr gedacht, was das Wichtigste auf der Erde ist?
(Antworten sammeln – Idee falls möglich:Werbung von der Sparkasse „mein Haus, mein Auto, mein Pferd“.)
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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Ich sehe, die meisten sind in die … Ecke gelaufen.
Was meint ihr, was wäre Gottes Wille gewesen?
Ja, ich denke auch, dass es Gott wichtig ist, wenn ihr noch Zeit genug für ein Gespräch mit ihm oder eine
kurze Bibellese einplanen würdet. Es ist so wichtig, dass wir Gott bitten, uns den Tag über zu begleiten und
zu bewahren.
2.
Kerstin hat erst zur zweiten Stunde Unterricht, und so fährt sie ihre Mutter zur Schule. Schon an der
ersten Kreuzung nimmt ihnen ein anderes Auto die Vorfahrt. Die Mutter bremst und schimpft laut los: „Ja,
so ein …! Hat wohl noch Tomaten auf den Augen!“
Was denkt ihr, was soll Kerstin nun ihrer Mutter sagen: „Der ist wirklich ein …, dem sollte man den
Führerschein wegnehmen!“ – dann geht auf Gelb.
Oder soll sie sagen: „Mama, der ist auch nur ein Mensch und hat eben einen Fehler gemacht.“ – Dann geht
in die „blaue Ecke“. Und los!
Plenum
Was würde hier Gott wollen, das wir sagen sollten?
Nicht schlecht denken und reden über andere, wäre Gottes Wille hier, denn jeder Mensch ist von Gott
geliebt, auch wenn dieser mal voll daneben liegt und Fehler
macht!
3.
Jetzt steht Kerstin vor der Schultür. Sie ist trotz allem noch einige
Minuten zu früh und sieht, wie Elias aus ihrer Klasse den Boden
dort absucht. Obwohl sie mit ihm sonst eigentlich nicht viel zu
tun hat, fragt sie ihn, wonach er denn so verzweifelt sucht. Sein
Geld für die Brotzeit ist ihm aus der Tasche gefallen, berichtet er
Kerstin. Diese überlegt nun, ob sie Elias noch suchen helfen und
dann zu spät in den Unterricht kommen soll oder ob sie pünktlich ist und Elias bei der Lehrerin entschuldigt. Sie kann ihm dann
ja auch später etwas von ihrem Pausenbrot anbieten.
Also, was denkt ihr? Suchen helfen: gelb – gleich in die Klasse
gehen: blau – und los!
Ich merke, euch ist die Entscheidung nicht so leicht gefallen.
Manchmal gibt es viele Möglichkeiten sich zu entscheiden. Jemandem zu helfen und dafür zu spät zu kommen und vielleicht etwas Ärger zu bekommen, wäre eine Möglichkeit. Elias würde aber dafür das Gefühl
haben, dass er wichtig ist und sich jemand um sein Problem kümmert. Oder die andere Möglichkeit, Elias
etwas vom eigenen Pausenbrot anzubieten, aus dem gleichen Grund. Beides wäre gut.
4.
Kerstin entscheidet sich dafür, lieber pünktlich zu sein, und verspricht Elias, ihm später etwas von ihrem
Brot abzugeben. Auf dem Weg zum Klassenzimmer geht sie an der Ausstellung der Bilder für den Malwettbewerb vorbei. Ihr eigenes Bild hat den zweiten Platz bekommen und wird deswegen leider nicht für
den großen Wettbewerb eingeschickt. Auf einmal sieht sie, dass das Bild, das den ersten Platz bekommen
hat, nicht mehr an der Wand hängt. Als sie um die Ecke geht, wo die Altpapierkiste steht, sieht sie das Bild
ganz oben in der Altpapierkiste liegen. Es muss wohl heruntergefallen sein und eine Putzfrau hat es vielleicht in die Kiste geräumt. Kerstin denkt kurz nach. Das wäre ihre Chance, doch noch auf Platz eins zu
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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Thema
kommen, falls das Bild nicht mehr gefunden wird.
Soll sie also das Bild im Altpapier lassen – und sie würde am Wettbewerb teilnehmen, dann lauft in die
gelbe Ecke. Oder soll sie das Bild ihrer Konkurrenz aus dem Abfall retten, dann lauft in die blaue Ecke. Und
los!
Ja, ihr in der blauen Ecke kennt unseren Vater im Himmel gut. Das wäre der Wille Gottes gewesen, denn
ihm geht es nicht darum, dass jemand geehrt wird, sondern ihm geht es darum, die Wahrheit auszusprechen und sie auch zu tun.
5.
Kerstin hängt das Bild wieder an die Ausstellungswand und hofft, dass es auf dem großen Wettbewerb
einen Preis für ihre Schule gewinnt. Nach der Schule darf Kerstin bei ihrer Freundin Lena zu Mittag essen.
Es gibt Spaghetti und es riecht richtig lecker, als das Essen auf dem Tisch steht. Lena greift sofort zu, und
auch ihr Vater und ihr älterer Bruder fangen schon an mit dem Essen. Kerstin zögert etwas. Soll sie noch
für das Essen Gott danken, oder findet Lenas Familie das dann komisch?
Wer denkt, sie sollte das Dankgebet sprechen, läuft in die gelbe Ecke, wer meint, dass Kerstin lieber schnell
anfangen soll zu essen, weil er meint, dass Gott ja weiß, dass Kerstin ihm dankbar ist, läuft in die blaue
Ecke. Und los geht’s!
6.
Kerstin schließt ganz kurz ihre Augen und
betet ganz leise: „Gott, danke für Lenas
Familie und für das Essen – du bist gut!“
Lenas Mutter hat das gemerkt und fragt:
„Lena hat erzählt, dass du sonntags in die
Kirche gehst und dass ihr auch vor dem
Essen betet. Ich finde das echt gut.Willst
du nicht noch mal für uns alle ein Gebet
sprechen? Ich glaube, dass da wirklich
jemand ist, der uns versorgt und macht,
dass es uns gut geht.“
Kerstin ist begeistert und betet noch einmal laut für alle.
Nach dem Essen gehen die beiden in Lenas
Zimmer. Kaum ist die Tür hinter ihnen
zugefallen, fragt Lena Kerstin, warum sie
denn immer in die Kirche geht und betet.
Kerstin schluckt. Soll sie Lena wirklich alles
über Jesus und den Vater im Himmel
erzählen und wie sie versucht, nach seinem
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Plenum
Ich denke, dass alle in die blaue Ecke laufen sollten.Wie sollen Lena und ihre Familie Gott sonst kennenlernen, wenn nicht durch Menschen wie Kerstin, die Jesus kennen und von ihm erzählen oder auch etwas tun,
worauf sie andere auf Gott aufmerksam machen? Durch ein einfaches Gebet vor dem Essen können wir
nicht nur Gott unsere Dankbarkeit sagen, sondern damit auf Jesus hinweisen.
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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Willen zu leben? Und wenn Lena sie vielleicht auslacht und dann allen morgen in der Schule erzählt, dass
sie an Gott glaubt, und alle über sie lachen? Sollte sie es wagen? Was denkt ihr?
Lauft in die gelbe Ecke, wenn ihr meint, dass alle Menschen das Evangelium hören sollen und Kerstin es
unbedingt Lena erzählen soll.
Lauft in die blaue Ecke, wenn ihr denkt, dass Kerstin noch zu jung ist, um das zu erklären, und Lena lieber
zu einer erwachsenen Person schicken soll. Sie könnte auch sagen, dass sie das auch nicht so genau weiß,
und dass ihre Eltern sie halt immer in die Kirche mitnehmen. Und los gehts.
Plenum
Kerstin fiel der Bibelvers ein, den sie letztes Mal im Kindergottesdienst gehört hatten: „Dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ Martina, die Kindergottesdienstleiterin, hatte ihnen
erklärt, dass unser Vater im Himmel nicht will, dass auch nur ein einziger Mensch verloren geht, das heißt,
nicht an ihn zum Glauben kommt.Wir, die wir Jesus kennen, können und sollen Gott helfen, damit immer
mehr an ihn glauben und gerettet werden, wie die Bibel sagt, indem wir anderen Menschen das Evangelium
erzählen. Es ist so wichtig und Gottes Wille, an andere zu denken, für sie zu beten und ihnen von Jesus zu
berichten, dass sie ihn kennenlernen und anfangen zu glauben.Wenn wir Christen es nicht tun, tut es vielleicht keiner. So ist jeder von uns gefragt, den Willen des Vaters, der im Himmel geschieht, auch hier auf
Erden zu erfüllen. Also, alle Kinder in der gelben Ecke haben den Willen des Vaters erkannt.
Kerstin hat sich auch dafür entschieden, Lena alles zu erzählen, was sie vom Evangelium weiß. Abends vor
dem Zubettgehen kniet sie sich noch einmal vor ihr Bett, dankt Gott für den Tag und betet für Lena, dass
sie nächsten Sonntag mit in ihre Gemeinde geht.
An Kerstins Tagesablauf habt ihr vielleicht gemerkt, wie oft wir uns entscheiden können, Gottes Willen zu
tun. Gott geht es nicht in erster Linie darum, dass es dir allein gut geht: er möchte, dass alle Menschen
gerettet werden. Da gehörst du natürlich dazu, aber der neben dir auch. Gott bittet uns, für die Menschen
zu beten, die noch nicht an ihn glauben, und das sind noch unwahrscheinlich viele. So bete diese Woche
doch für deine Freunde, die noch nicht an Jesus glauben. Bete, dass du vielleicht mal eine Gelegenheit
bekommst, etwas von deinem Glauben zu erzählen, oder dass sie anderen begegnen, die es tun.
Wenn Gottes Wille geschieht, dann kommt auch sein Reich eher und wir dürfen dabei mithelfen. Lasst uns
singen und bitten, dass Gott uns Mut gibt und hilft, anderen Kindern von ihm zu erzählen.
Lieder:
„Vater des Lichts“ (aus: Du bist Herr, Kids, Nr. 188)
„Volltreffer“ (aus: Du bist Herr, Kids, Nr. 193)
Gebet:
Danke, Gott, dass dein Reich so unglaublich schön sein wird. Danke, dass du alle Menschen dabeihaben
willst. Hilf uns, dass wir nicht vergessen, was dir wichtig ist, und dir dabei helfen, dass viele dich kennenlernen.Wir bitten dich für all die Menschen, die noch nicht an dich glauben. Begegne ihnen, Amen!
Kinder in die Kleingruppen entlassen.
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Fürbitte – „Dein Reich komme, dein Wille
geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“
Thema
Kleingruppe
Für jüngere und ältere Kinder
Rettungsring als Bilderrahmen, aus
Fotokarton
Wolle (rot und weiß)
Scheren
Bibelverskarte, passend zur Größe des
Rahmens kopieren
Kleber
„Werbebilder“ aus Zeitungen
Sechs Flaschen, auf deren Deckel z. B. ein
Bild eines Kindes, einer älteren Frau, einer
Familie … klebt
Drei Plastikringe
„Vaterunser“-Heft
Sammelt die Arbeitsblätter der letzten Stunde ein und geht die Aufgaben
gemeinsam durch. Heftet dann dieses Blatt ins „Vaterunser“-Heft ein.
Basteln:
Jedes Kind bekommt nun einen „Rettungsring-Bilderrahmen“ aus
Fotokarton. Dieser wird jetzt mit der Wolle, abwechselnd einige
Millimeter rot und dann weiß, umrahmt, indem man den Wollknäuel
immer wieder durch den Rahmen schlingt. Die Fäden sollten eng
aneinandergelegt werden. Es können auch mehrere Schichten übereinandergelegt werden.
So wird der Rahmen stabiler und knickt nicht. Dann wird die
Bibelverskarte als Bild dahintergeklebt.
Aktion 2:
Die Kinder dürfen sich nun je ein Bild, das für etwas Werbung macht,
aussuchen. Sie sollen sich nun überlegen, was für eine „Wichtigkeit“
diese Werbung vermitteln möchte. Jeder soll dann entscheiden und
erzählen, wie wichtig das Beworbene für Gott wirklich ist.
Beispiel:
Autowerbung: Statussymbol – schneller, besser, sicherer … Ist das
wirklich das Wichtigste im Leben?
Ein Auto kann dazu dienen, dass Menschen die Möglichkeit haben, in
Gemeinden zusammenzukommen, andere abzuholen, anderen zu helfen …
Denn nur Gott gibt echte Sicherheit.
Gebetsspiel „Ringwerfen“:
Die Kinder bekommen die Möglichkeit, Ringe zu werfen.Wenn ein
Kind mit einem Ring die Flasche getroffen hat, dürfen alle gemeinsam
für die Personengruppen beten, die auf dem Bild des Flaschenkopfes
zu sehen sind. Das Gebet sollte immer wieder mit dem Lernvers
anfangen.
Beispiel: „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine
Wahrheit erkennen. Deshalb beten wir, dass viele Familien (Kinder,
ältere Menschen …) hier in unserer Umgebung, dich, den Vater im
Himmel, kennenlernen …“
(Wenn Kinder für Personen beten wollen, die sie kennen, sollten sie
dies tun.)
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