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A wie Anmeldung Zur Anmeldung solltest du deinen gültigen

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A wie Anmeldung
Zur Anmeldung solltest du deinen gültigen Personalausweis, Reisepass oder Führerschein
mitbringen. Bei der Anmeldung wirst du freundlich empfangen und bekommst einen
Spenderfragebogen, ein Merkblatt zu den Themen Aids und Hepatitis sowie ein Merkblatt mit
Informationen zum Thema Blutspende.
http:// www.wikipedia.de
B wie Blut
Auf der ganzen Welt gibt es nur 4 Blutgruppen, die in Blutgruppe A, B, 0, AB und zusätzlich
noch in Rhesus positiv oder negativ unterteilt werden.
Das Blut besteht aus den 4 Hauptbestandteilen: Blutplasma (besteht zu 90% aus Wasser
und Proteinen sowie anderen Stoffen), Thrombozyten (Blutplättchen), Leukozyten (weiße
Blutzellen) und den Erythrozyten (rote Blutzellen).
C wie Celsius
Bei einem DRK-Blutspendetermin wirst du vor der eigentlichen Blutspende untersucht.
Neben dem HB-Wert (siehe H wie HB-Wert) wird auch deine Körpertemperatur im Ohr
gemessen, um auszuschließen, dass du eine Infektion hast.
Foto: http://www.comtech.de
D wie Dauer
Für deine erste Blutspende solltest du ca. 60 Minuten einplanen. Geht es dir nach der
Blutspende gut, kann sich die Zeit auch verkürzen. Während der Blutspende wirst du
überwacht und betreut. Sollte es dir einmal nicht so gut gehen, ist eine helfende Hand immer
zur Stelle.
Foto: http://www.motor-talk.de
E wie Ehrung
Nachdem du dein Blut bei einem DRK-Blutspendedienst gespendet hast und es dir gut geht,
erwartet dich die Spenderverpflegung. Dort solltest du reichlich Flüssigkeit zu dir nehmen
und deinen Hunger stillen. Als kleines Dankeschön für deine Blutspende erhältst du meist ein
kleines Präsent.
Zusätzlich ehrt der DRK-Blutspendedienst NSTOB seine Blutspender mit einer Urkunde und
einer Ehrennadel die du bereits ab der 3. Blutspende erhältst. Die Ehrungen sind in folgende
Stufen unterteilt: 3, 6, 10, 15, 25, 40, 50, 75, 100, 125, 150, 175, 200, 225, 250, 275 und 300.
Foto: http://www.wikipedia.de
F wie Fehlverhalten
Du hast aus Zeitmangel heute Morgen nichts mehr gegessen oder getrunken und willst
unbedingt bei einem DRK-Blutspendetermin dein Blut spenden. Die Fragen nach deinem
persönlichen Befinden beantwortest du automatisch mit „mir geht’s gut“. Du spendest dein
Blut und bereits während der eigentlichen Blutspende bemerkst du, dass es dir schlechter
geht. Du hast ein leichtes Schwindelgefühl und dir ist etwas übel. Dein Körper kann in
diesem Fall den Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen und das verbleibende Blut sackt dir in
die Beine, du könntest ohnmächtig werden.
Um dieses Fehlverhalten zu umgehen, solltest du, wenn du Blutspenden möchtest, fit und
gesund sein sowie alle Fragen ehrlich beantworten.
Foto: http://www.onmeda.de
G wie Geld
Um Missbräuche zu vermeiden, sind finanzielle Anreizsysteme untersagt. Ein finanzieller
Nutzen darf kein Beweggrund sein, dein Blut zu spenden. Die Blutspende ist und bleibt eine
Hilfe auf Gegenseitigkeit.
Foto: http://www.kuttke.de
H wie HB-Wert
Der sogenannte Hämoglobinwert (roter Blutfarbstoff) wird durch einen Tropfen Blut aus
Ohrläppchen oder Finger gemessen. Der Wert des roten Blutfarbstoffes gibt Auskunft über
den Eisenwert im Blut. Ist er zu niedrig, spricht man von einer Blutarmut.
Foto: http://www.stimme.de
I wie Informationen
Weitere Informationen zum DRK-Blutspendedienst NSTOB und zur DRK-Blutspende findest
du unter:
-
Service-Hotline:
0800 11 949 11
Homepage:
www.blutspende-nstob.de
Facebook:
www.facebook.com/drk.blutspendedienst.nstob
Blutspender.net:
www.blutspender.net
Iphone und Android App
J wie Jahre
Blutspenden kann jede/r ab 18 Jahren. Spendest du zum ersten Mal, darfst du nicht älter als
60 Jahre sein.
K wie Kontrolle
Dein Blut wird noch am Tag der Blutspende im Labor untersucht nach:
-
Hepatitis -A, -B und -C (virusbedingte Leberentzündungen)
sowie Parvovirus B19 (Anämieauslöser)
HIV-Infektion (Aids-Test)
Syphilis (Geschlechtserkrankung)
Zusätzlich wird bei jedem Erstspender die Blutgruppe bestimmt.
Foto: http://www.blutspende-nstob.de
L wie Lebensretter
Heutzutage werden aus einer Vollblutspende mehrere Blutprodukte hergestellt, um dem
Empfänger nur die Blutbestandteile zu verabreichen, die speziell benötigt werden. Das war
nicht immer so: in den Anfängen der Bluttransfusion wurde häufig das Blut direkt vom
Spender zum Empfänger übertragen.
Mit einer Blutspende können mehrere Menschenleben gerettet werden.
Auch du kannst ein Lebensretter sein!
Foto: http:// www.wikipedia.de
M wie Materialien
Bei einem DRK-Blutspendetermin wird nur steriles Einwegmaterial verwendet. Bereits
während der eigentlichen Blutspende wird das Blut in ein geschlossenes Beutelsystem
geleitet, das ein gerinnungshemmendes Mittel und eine Nährlösung für die Zellen enthält.
Reaktionen mit der Luft und Verunreinigungen durch Keime oder Staubteilchen können
dadurch ausgeschlossen werden.
N wie Notfallversorgung
Im Notfall bekommt der/die Empfänger/in nur das Blutpräparat (Erythrozyten, Blutplasma,
Thrombozyten), was benötigt wird. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur
Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- u.
Darmkrankheiten. Verletzungen aus Sport- und Verkehrsunfällen folgen erst an vierter Stelle.
So erstaunlich es klingt, der hohe Bedarf an Blutpräparaten ist in erster Linie eine Folge des
medizinischen Fortschritts. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von
Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank modernster Medizin und einer großen
Anzahl von verfügbaren und sicheren Blutpräparaten möglich geworden.
Pro Jahr werden allein in Deutschland über vier Millionen Blutkonserven übertragen!
Foto: http://www.lifeline.de
O wie Organisation
Der DRK-Blutspendedienst NSTOB setzt hauptamtliche Gebietsreferenten zur Planung und
Organisation von eigenen Blutspendeterminen ein. Zusätzlich sind an der Planung,
Umsetzung, Gestaltung und Betreuung von Blutspendeterminen meist ehrenamtliche
Mitarbeiter/innen der DRK-Kreisverbände in Thüringen involviert.
Wenn auch du oder deine Gruppe einen Blutspendetermin durchführen möchtest, solltest du
folgende Planungspunkte beachten:
1. Ja! Wir organisieren einen Blutspendetermin
2. Kontaktaufnahme mit dem DRK-Blutspendedienst NSTOB
3. Brainstorming für Themen- oder Mottoblutspende; Favoriten finden
4. Informations- u. Terminabsprache mit den Gebietsreferenten des DRKBlutspendedienstes NSTOB
5. Klärung von Fragen wie: Finanzierung, Werbung, Imbiss, u. a.
6. Durchführung und Betreuung des DRK-Blutspendetermins
7. Auswertung, Feedback, Fortsetzung
Foto: http://www.regiondo.de
P wie Personal
Mit mittlerweile rund 850 Mitarbeitern/innen an acht Standorten organisiert der
DRK-Blutspendedienst NSTOB jährlich circa 12.000 Blutspendetermine. Als gemeinnütziges
Unternehmen ist der DRK-Blutspendedienst NSTOB nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.
Der Aufwand für Personal, die Durchführung der mobilen Blutspendetermine,
Laboruntersuchungen, Verarbeitung, Aufbereitung, Lagerung und Verteilung muss gedeckt
werden.
Foto: http://www.blutspende-nstob.de
Q wie Qualität
Im nationalen Vergleich setzen die DRK-Blutspendedienste die höchsten Sicherheitsstandards.
Offizielle Untersuchungen haben durch zahlreiche Vergleiche belegt, dass die Unentgeltlichkeit und damit der Verzicht der Spender auf materielle Anreize ein wesentlicher
Sicherheitsfaktor ist.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
R wie Realität
Das Deutsche Rote Kreuz sagt in seiner Spenderwerbung, dass 3 - 4 Prozent der deutschen
Bevölkerung tatsächlich Blut spenden. Der Anteil der Blutspender/innen schwankt regional
sehr, teilweise liegt er bei über 12 Prozent der Bevölkerung.
Hast du oder eines deiner Familienmitglieder bereits Blut gespendet, um Leben zu
retten?
S wie Spendemöglichkeit
Wenn du Blut spenden möchtest, solltest du ein Mindestkörpergewicht von 50 kg erreicht
haben. Zusätzlich sollte beachtet werden, dass Frauen vier Mal und Männer sogar sechs Mal
innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden dürfen. Zwischen zwei Blutspenden muss ein
Abstand von mindestens 8 Wochen liegen.
Wurdest du frisch tätowiert oder gepierct, kann es zu einem zeitlich befristeten
Ausschluss von der Blutspende kommen.
T wie Transport
Nach der Blutspende werden die Konserven in einer mobilen Kühlung vor Ort eingelagert.
Nach Beendigung des Blutspendetermins werden die Blutkonserven noch am selben Tag zur
Untersuchung und weiteren Verarbeitung in ein Institut des DRK-Blutspendedienstes NSTOB
transportiert.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
U wie Untersuchung
Bei jedem Blutspendetermin des DRK-Blutspendedienstes NSTOB ist ein Arzt vor Ort, der
die Blutspendetauglichkeit jedes einzelnen Blutspenders überprüft. Bei der ärztlichen
Untersuchung wird dein Blutdruck und Puls gemessen, offene Fragen können besprochen
werden.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
V wie Versorgung
Im Sommer wird die Zahl der Blutspenden, bedingt durch die Ferien und Urlaubszeit,
erfahrungsgemäß geringer. Durch die teilweise tropische Hitze muss bei zahlreichen
Blutspendeterminen ein Rückgang von den sonst üblichen Spenderzahlen verzeichnet
werden. Das führt dazu, dass die Blutdepots des DRK-Blutspendedienstes NSTOB fast
gänzlich geleert werden und die vollständige Versorgung der Krankenhäuser und
medizinischen Einrichtungen nicht gewährleistet werden kann.
Winter
Sommer
W wie Workshop
Die Abteilung Jugendrotkreuz im DRK Landesverband Thüringen e. V. gestaltet, organisiert
und führt regelmäßig Workshops im Bereich der DRK-Blutspende durch. Neben der
Aufklärung zum Thema Blut sowie Blutspende wird allen Interessierten ein Workshop zur
besseren Verpflegung und Dekoration eines DRK-Blutspendetermins angeboten.
Weitere Informationen zu den Workshops, Fachtagen und Bildungsangeboten der Abteilung
Jugendrotkreuz im DRK Landesverband Thüringen e. V. findest du auf der Homepage und
bei Facebook.
Fotos: Abt. JRK im DRK Landesverband Thüringen e. V.
X wie Ankreuzen
Bei einem Blutspendetermin des DRK-Blutspendedienstes NSTOB wird dir bereits bei der
Anmeldung ein Spenderfragebogen übergeben. Dieser Fragebogen beinhaltet für Männer 20
und für Frauen 22 Fragen unter ganz speziellen Gesichtspunkten, um die höchstmögliche
Sicherheit von Spender und Empfänger zu gewährleisten.
Wichtig ist das Verantwortungsbewusstsein des Blutspenders, überlegt und ehrlich zu
antworten.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
Y wie yellow
Das im Blut enthaltene Blutplasma (siehe B wie Blut) hat eine leichte Gelbfärbung.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
Z wie Zellgewinnung
Die Zellgewinnung oder auch Verarbeitung ist ein Bereich des DRK-Blutspendeinstituts, in
dem die verschiedenen Blutbestandteile mittels aufwändiger Verfahren getrennt werden.
Foto: http://www. blutspende-nstob.de
Impressum:
DRK-Landesverband Thüringen e. V.
Jugendrotkreuz Thüringen
Heinrich-Heine-Str. 3
99096 Erfurt
Telefon: 0361 3440 137
http://www.jrk-thueringen.de
http://www.facebook.com/jrk.thueringen
Stand 24.01.2013
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Gesundheitswesen
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