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Melodien, wohlig wie ein Sommerwind - Brühler Bläserakademie

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BRÜHL
Dienstag
23. JULI 2013
15
Freibad: Gestern wurde der
50000. Badegast begrüßt
„Ein Paradies
für Kinder“
Volles Programm: Die Band und das Symphonische Orchester der Bläserakademie Brühl überzeugten mit ihren Gastsängern und einem breiten Repertoire vollauf.
BILDER: LENHARDT
Kollerinsel: Open-Air-Konzert der Bläserakademie mit Symphonischem Blasorchester und Band, Popgrößen Dominik Steegmüller, Jeanine du Plessis und den „vocal minds“
Melodien, wohlig wie ein Sommerwind
Bond-Film das perfekte Timbre,
während sich in „Conga“ (Gloria Estefan) ihre multikulturellen Wurzeln
widerspiegelten. Den Samba-Rhythmus im Blut sprang der Funke aufs
Publikum über, so dass ein Paar
spontan anfing zu tanzen.
Mit von der Partie waren die „vocal minds“, ein frisch gegründetes
Vokalensemble, das anspruchsvolle
Arrangements aus dem Bereich Pop
bis Jazz mit Band oder großem Orchester performt. Es bot Auszüge
„When you believe“ aus dem Disneyfilm „Der Prinz von Ägypten“
und „Do you hear the people sing?“
aus dem Musical „Les Misérables“.
Von unserer Mitarbeiterin
Elke Barker
BRÜHL. An der Rheinfähre zur Kollerinsel war Hochbetrieb. Sommerlich
gekleidete Konzertbesucher, zu Fuß
oder per Rad, manche auch mit
Klappstühlen unter dem Arm, ließen
sich den Nachmittag über auf die andere Rheinseite bringen. Nur wenige
Gehminuten davon entfernt auf
dem Kollerhof lockte das dritte Sommerwind-Open-Air-Konzert
der
Bläserakademie Brühl, eine Veranstaltung, die mittlerweile weit über
die Grenzen der Gemeinde hinaus
besten Ruf genießt.
Von der Klassik bis hin zum Pop
Dominik Steegmüller, Jeanine du
Plessis sowie die Formation „vocal
minds“, unterstützt von Band (Gitarre: Dominik Fiegle, Keyboard: Julian
Graf, Schlagzeug: Tobias Nessel,
Bass: Mathias Buchta) und Symphonischem Blasorchester Brühl (SBO)
interpretierten unter anderem Musik von Adele, Phil Collins, Christopher Cross, Gloria Estefan sowie Musicalauszüge. Das 50-köpfige Symphonische Blasorchester spielte Originalwerke von Otto M. Schwarz und
Chuck Mangione.
Ein Tag wie im Urlaub
Die kurze Rheinüberfahrt ließ bei
strahlend blauem Himmel und Sonne pur so etwas wie Urlaubsgefühle
aufkommen, die sich nach Ankunft
Ein gelungener Sommertag: Das ohnehin schon wundervolle Ambiente auf der Kollerinsel wurde beim „Sommerwind-Open-Air“
durch die Darbietungen und die kulinarischen Angebote noch gesteigert.
fortsetzten. Bereits eine Stunde vor
Konzertbeginn waren die Reihen gefüllt, unter Sonnenschirmen sitzend
ließ man es sich bei Eis, Salat, Würstchen oder Steak gutgehen oder sicherte sich schon einmal ein kühles
Bier.
Breiter musikalischer Teppich
Zum Auftakt rollte das Symphonische Blasorchester mit „Absolute
Crossover“ (Otto M. Schwarz) einen
breiten, musikalischen Teppich aus,
schmissige Partien wechselten sich
mit verhaltenen ab, von wummerndem Schlagwerk untermalt. Ein Kaleidoskop an Klangfarben, faszinierend, einzigartig, bot das Orchester
mit „Children of Sanchez“ (Chuck
Mangione), dessen lateinamerikanischen, saxofonbetonten Rhythmen
man sich nicht entziehen konnte. Es
handelte sich jedoch um kein reines
Instrumentalkonzert:
Dominik
Steegmüller und Jeanine du Plessis
sind zwei renommierte Sänger mit
ganz besonderer Note.
Daniel Steegmüller interpretierte
Peter Gabriels „In your eyes“ so gefühlvoll, dass sich die Verzweiflung
des Liebenden hautnah übertrug.
Steegmüller, der als Sänger der Band
„Groovin Affairs“ deutschland- und
europaweit unterwegs ist und als
Backgroundsänger für Künstler wie
Xavier Naidoo und Julia Neigel ar-
beitete, kann aber auch anders. Eine
Stimmungskanone war er in „Ride
like the wind“ (Christopher Cross)
und „Easy lover“ (Phil Collins), wo er
sein volles Klangvolumen entfaltete.
Rasante Wechsel der Stimmlagen
„Als Sängerin für das folgende Lied
habe ich mir Jeanine du Plessis gewünscht“, erklärte SBO-Dirigent Tobias Nessel. Er meinte damit „Run“
(Leona Lewis), bei dem sich die gebürtige Südafrikanerin in rasanten
Wechseln von tiefen zu hohen
Stimmregistern bewährte.
Ihre ausdrucksstarke, facettenreiche Stimme gab auch „Skyfall“
(Adele) aus dem aktuellen James-
„Green Day“ wird interpretiert
Ihren ganz großen Auftritt hatten
Bettina Lux, Christiane Reinhard, Simone Kesternich, Anne Malsam, Angela Hepp, Christina Zeibekakis, Andreas Schickl, Sebastian Helfrich
und Marc Münch jedoch bei „21
guns“ von der amerikanischen
Punkband „Green Day“, wo sich die
Sänger solistisch auf hohem Niveau
bewiesen. Inzwischen war die Zeit
fortgeschritten, die Sonne untergegangen und der Sommerabend angenehm lau. Mit dem großen Finale
„Viva la vida“ (Coldplay), bei dem
alle Akteur mitwirkten, klang das
Konzert unter heftigem und dem
Anlass würdigen Applaus – und
nicht selbstredend nicht ohne die erwartete und gerne gewährte Zugabe
– aus.
BRÜHL. Bei herrlichem Sommerwetter pilgerten alleine am vergangenen
Sonntag über 4000 Besucher ins
Brühler Freibad am Schrankenbuckel und bescherten dem Team den
bis dato besten Tag der bisherigen
Jubiläumssaison.
Am gestrigen Montag hatten die
Verantwortlichen des Bäderressorts
abermals Grund zur Freude, denn
immerhin drei Wochen früher als in
der vergangenen Saison hieß Bäderleiter Bruno Montag den 50000. Badegast vor Ort willkommen. Freudig
überrascht wurde Barbara Luciano,
die in der Hufeisengemeinde lebt.
Aus den Händen von Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Bäderleiter
Bruno Montag erhielt sie einen Gutschein für eine Saisonkarte, im Jahr
des 50. Geburtstags zusätzlich ein
Jubiläumsbadetuch sowie einen
blau-weißen Blumenstrauß. Barbara Luciano schätzt insbesondere
auch die Liegewiese und als junge
Großmutter hob sie insbesondere
den Kleinkinderbereich hervor:
„Hier findet die ganze Familie in der
Nähe des Planschbeckens Platz, so
dass die Kleinsten ganz in der Nähe
ihrer Angehörigen ungetrübten Badespaß haben.“
gvb
Gratulation: Bürgermeister Dr. Ralf Göck
und Bäderchef Bruno Montag freuen sich
mit Barbara Luciano.
BILD: LENHARDT
KURZ NOTIERT
Wir gratulieren! Heute feiert Heinz
Tremmel, Friedensstraße 13, seinen
75., Hermann Sponagel, Nibelungenstraße 1 A, seinen 77., Eleonore
Häfner, Karlsruher Straße 38, ihren
80. und Maria Paelnick, Mannheimer Landstraße 23, ihren 90. Geburtstag.
Katholisches Altenwerk. Abfahrtszeiten für die Abschlussfahrt am
morgigen Mittwoch zum Kreuzbergsee: Friedrich-Ebert-Straße 12.30
Uhr, Schwimmbade 12.40 Uhr, Nibelungenstraße 12.45 Uhr.
Marion-Dönhoff-Realschule: Feierstunde für 121 Abschlussschüler / Katharina Kolb ist Jahresbeste mit Notendurchschnitt von 1,2 / Lob auch von den beiden Bürgermeistern
Eines ist gewiss – ohne Bildung kommt niemand aus
Von unserem Mitarbeiter
Gerd Pecht
BRÜHL/KETSCH. Strahlende Gesichter bei 121 Abschlussschülern in der
Aula der Realschule. Mit herzlichen
Glückwünschen und anrührenden
Reden wurden sie verabschiedet
und erhielten ihre Reifezeugnisse.
Abschied vom Lehrplan
Die Gruppe „Between the Speeches“
mit Nina Schließer, Jonathan Green
und Tobias Schirmer begleitete das
Fest musikalisch. Konrektorin Anja
Rauh führte charmant durch das
Programm.
Dabei war die Feier in der Schulaula nur der Auftakt, denn besonders festlich sollte es dann beim Ab-
schlussball am Samstagabend in der
Ketscher Rheinhalle hergehen, denn
dann durfte nach Herzenslust mit
Angehörigen und Freunden abgetanzt werden. Bürgermeister Dr. Ralf
Göck gratulierte – auch im Auftrag
seines Ketscher Amtskollegen Jürgen Kappenstein und den Gemeinderäten beider Gemeinden. Seine
Glückwünsche galten auch den Eltern, die so manchen Kummer, Nöte
und Sorgen mit ihren Sprösslingen
geteilt hatten.
Schließlich komme niemand
mehr ohne Bildung aus, befand der
Rathauschef der Hufeisengemeinde.
Von den Entlassschülern wollen 68
den allgemeinbildenden Schulweg
weitergehen, 27 haben sich für eine
Ausbildung entschlossen, – „und das
ist gut so, denn wir brauchen beides,
viele Einsteins zur Erklärung der Relativitätstheorie, aber auch Rößlers
und Lutzes, die einen Wasserhahn
reparieren oder Brötchen backen
können“, sagte Ralf Göck, „nicht alles, was modern ist, hilft euch bei der
Gestaltung des zukünftigen Lebens.
Vertraut auf eure Wahrnehmungen
und Stärken und macht was draus!”
Er dankte der Schulleitung um
Rektor Bernhard Gantner und dem
Lehrerkollegium und empfahl allen
Schülern die Erfahrung der ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaft 60
plus um Helmut Mehrer – darin sind
ehemalige Ingenieure, Betriebswirte, Lehrer und Juristen, zu nutzen.
Bei den beiden Feiern – sowohl in
der Aula als dann auch in der Rhein-
halle – war diese bemerkenswerte
Mischung zu beobachten: auf der einen Seite die Freude, dass nach vielen Jahren des Lernens nun doch ein
neuer Lebensabschnitt beginnt, andererseits aber auch Rührung und
Melancholie.
Das Rüstzeug für die Zukunft
Eines dürfte den Schülern klar geworden sein – so vielschichtig wie in
der Schule wird Wissensübermittlung nie mehr stattfinden. Nicht
mehr so breitgestreut, sondern eher
dann den beruflichen Anforderungen gerecht werden die jungen Menschen für ihren weiteren Lebensweg
fit gemacht. Die Gedanken an die
gute alte Schule werden jedoch mit
Sicherheit allgegenwärtig sein.
Vorbilder für andere – die Besten und die Preisträger
࡯ Zahlreiche der Absolventen der
Marion-Dönhoff-Realschule haben
sich durch besonders gute Leistungen hervorgetan.
࡯ Als Jahrgangsbeste wurden fol-
gende Schüler ausgezeichnet: Katharina Kolb mit einem Notendurchschnitt von 1,2. Die Klassenbeste aus
Klasse 10 a ist Katharina Kolb (1,2),
aus der 10 b Michelle Hönig (1,5), aus
der 10 c Colin Luksch (1,6), aus der 10d
Valerie Gress (1,6) und aus der 10e
Anna Himmel (1,6).
࡯ Preise für Gesamtleistung gab es
aus Klasse 10a für Katharina Kolb
(1,2), Patrick Burat (1,7), Benjamin
Weinert (1,9), aus Klasse 10b Michelle
Hönig (1,5) und Daniela Falk (1,9), aus
10 c Colin Luksch ( 1,6), Manuel Knittel
(1,8), Micha Boulanger (1,9), Robert
Kunusch (1,9) und Lisa Gretel (1,9),
aus 10 d Valerie Gress (1,6) und Leander Green (1,8), aus der 10e Anna Himmel (1,6).
࡯ Beste im Fach evangelische Reli-
gion ist Katharina Kolb (1,0), im Fach
katholische Religion ist dies Micha
Boulanger (1,1), Ethik: Valerie Gress
1,4).
allem Anna Himmel (1,3), in Mathe:
Patrick Burat (1,1), in Englisch: Katharina Kolb (1,2), im Fach Geschichte:
Michelle Hönig (1,4) und Anna Himmel (1,4).
࡯ Im Fach Musik setzte sich Lisa Gre-
tel (1,3) an die Spitze, in Bildende
Kunst waren es Leander Green,
Tobias Schleich und Samantha
Gbuhr, sie alle schlossen mit der Note
1,3 ab.
࡯ Im Fach Sport hatte Lukas Keller
(1,0) die Nase vorn, hervorragend im
Fach Technik waren Sascha Meyer
und Leander Green mit jeweils Note
1,4. In MUM: Michelle Hönig (1,4), in
Französisch: Katharina Kolb (1,0), im
Fach EWG: Katharina Kolb (1,0), im
Fach NWA: Michelle Hönig (1,1).
࡯ Das „Zertifikate Cambridge PET“
(Preliminary English Test) erhielten
Philipp Jonas Pielorz, Anna-Fabienne
Steinbach, Jannik Becker, Lance Neidig, Marvin Hessel, Christin Griesser,
Tobin Schulz, Hendrik Sessler, Stephanie Barcaba, Aljoscha Frehsen,
Alicia Hanger, Julia Krug, Mareike
Munz, Evangelia Tseliou, Luisa Alt
und Selina Brixner.
࡯ Den John-Deere-Award erhielten
Zeit, „auf Wiedersehen“ zu sagen: 121 Absolventen der Marion-Dönhoff-Realschule auf ihrem Weg in die Zukunft.
BILD: OECHSLER
࡯ Im Fach Deutsch überzeugten vor
Lukas Schuhmacher und Tim Holzer.
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