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Kleider und Schneider: Wie sich die „Armsdorfer“ einst kleideten

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AUS DEN GEMEINDEN
8 Flachgauer Nachrichten
28./30. MAI 2014
Kleider und Schneider: Wie sich
die „Armsdorfer“ einst kleideten
Die aktuelle Ausstellung im Stille-Nacht-Museum Arnsdorf beschäftigt sich mit
der Mode jener Zeit, als der Stille-Nacht-Komponist Franz Xaver Gruber in diesem Dorf lebte.
Rund 300
Interessierte konnte die Obfrau
des Museums, Hiltrud Oman,
kürzlich bei der Eröffnung der
Ausstellung „Kleider und Schneider zu Armsdorf 1820“ willkommen heißen. Die Ausstellung gibt
in vielen kleinen Details Einblick
in die Kleidermode zur Zeit von
Franz Xaver Gruber und ist somit
sowohl geografisch als auch historisch im Stille-Nacht-Museum
gut angesiedelt.
Es gab zu jener Zeit mehrere
Schneider in der Gemeinde und
bis heute erinnert das sogenannte Schneiderhäusl an diese Zeit.
So sind auch Dokumente des
Schneiders Josef Aicher (1795 bis
1867) ausgestellt. Praktischerweise war der Schneider auch Hochzeitslader. Seine Aufzeichnungen überliefern, an welchem Tage
welcher Bräutigam welche Braut
zum Altar führte und wie viele
Hochzeitsgäste geladen waren:
„Die zehnte Hochzeit war Kaspar
Nowis, Bäcker zu Lamprechtshausen, mit Gertraud Spitzauer,
Schrankbaumer-Tochter
von
Hausmaning. Diese Hochzeit war
den 10. März 1842 mit 52 Personen“, lässt sich aus dem Tagebuch, geschrieben in Kurrent,
ablesen.
Kostbare Objekte aus der Museumssammlung und einige
Leihgaben bieten einen interessanten Einblick auf die regionale
LAMPRECHTSHAUSEN.
Interessante Einblicke in die Mode aus der Zeit von Franz Xaver Gruber gibt die Ausstellung „Schneider
und Kleider zu Armsdorf 1820“. Im Bild Cordula Hofmann, Professorin für Textilkunst am Mozarteum
(links), und Museumsobfrau Hiltrud Oman.
BILD: STANDL
festliche Biedermeier-Mode in
der Gruber-Zeit. Den wissenschaftlichen Beitrag liefert Cordula Molis-Hofmann, Professorin für Textilkunst an der Universität Mozarteum in Salzburg. Ihr
profunder Beitrag über die Mode
zu jener Zeit stellte auch Zusammenhänge mit der Ausstellung in
Arnsdorf her. Die Professorin
wird am Freitag, 6. Juni, ab 17 Uhr
auch einen „Occhi-Spitzen“Workshop in Arnsdorf abhalten,
bei dem es um das Erlernen dieser Schiffchen-Technik aus der
Gruber-Zeit geht. (Anmeldung
unter 0 62 74/6805 erbeten).
Weitere Workshops zu textilen
Themen wird es im Sommer im
Museum geben.
Die Ausstellung „Kleider und
Schneider“ ist bis 5. Oktober, jeweils freitags, samstags und
sonntags von 14 bis 17 Uhr, im
Museum in Arnsdorf zu sehen.
Führen wird Kustos Max Gurtner.
jost
Der Seekirchner Erwin Schrümpf wurde
für den Hermann-Gmeiner-Award 2014 nominiert
Der Initiator des
Vereines Griechenlandhilfe, der
50-jährige Seekirchner Erwin
Schrümpf, wurde von der SOSKinderdorf-Akademie für den renommierten Hermann-GmeinerAward 2014 vorgeschlagen. Die
Auszeichnung, die alle zwei Jahre
vergeben wird, ehrt Menschen,
SEEKIRCHEN.
Erwin Schrümpf (50) begründete
die Griechenlandhilfe.
BILD: FINK
die in ihrer Kindheit vom SOSKinderdorf begleitet wurden und
in ihrem späteren Leben Außergewöhnliches leisten.
Am 23. Juni wird das AwardKomitee bekannt geben, wer von
den 100 nominierten Personen
als Sieger hervorgeht. Bis dahin
sind die weltweit tätigen SOS-
Kinderdorf-Mitarbeiter zu einem
Online-Voting aufgerufen.
Erwin Schrümpf, der selbst im
Kinderdorf Seekirchen aufgewachsen ist, hat es sich zu seiner
Lebensaufgabe gemacht, den
Ärmsten der Armen in Griechenland zu helfen.
WWW.GRIECHENLANDHILFE.AT
28./30. MAI 2014
AUS DEN GEMEINDEN
Flachgauer Nachrichten
9
Aus dem Flachgau nach Europa
Schülerinnen und Schüler der HLW Annahof Salzburg wagen im Juni den Schritt ins Ausland
Wer sich persönlich
weiterentwickeln und Erfolg haben will, muss sich trauen, über
den Tellerrand hinauszublicken.
Unter diesem Motto absolvieren
auch dieses Jahr elf Flachgauer
Schülerinnen und Schüler der
HLW Annahof Salzburg von Juni
bis September ihr dreimonatiges
Praktikum in Vier- und Fünfsternehotels auf den Mittelmeerinseln Menorca und Korsika sowie
in Belgien.
Alle beteiligten Hotels waren
im Vorjahr mit den Schülerinnen
aus Salzburg so zufrieden, dass
sie weiterhin auf die bestens geschulten Kräfte aus dem Flachgau
vertrauen. Ein Hotel auf Menorca
nimmt dieses Jahr sogar drei
Schülerinnen.
Gerlinde Schörghofer aus Wals
und Carina Lauterbacher aus Michaelbeuern freuen sich ganz besonders, denn ihnen hat der HoSALZBURG.
Isabella Reiter aus Hallein, Teresa Springer aus Lamprechtshausen,
Alexandra Aichhorn aus Franking, Stefanie Rausch aus Lamprechtshausen, Carina Lauterbacher aus Michaelbeuern und Jacqueline
Putz aus Oberndorf (v. l.) von der HLW Annahof in Salzburg freuen
sich auf ihr Auslandspraktikum.
BILD: HLW ANNAHOF
telbesitzer sogar einen Tauchkurs als zusätzliches Zuckerl in
seinem Hotel angeboten.
Schon im Vorjahr kam das
Praktikum bestens bei den Schülerinnen an. Darüber freut sich
auch Helmut Bitschnau, der das
EU-Projekt „Erasmus+“ am Annahof betreut: „Für uns ist neben
der fachlichen Ausbildung vor allem wichtig, dass die Schülerinnen sich persönlich weiterentwickeln und ihre sozialen Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen
ausbauen.“ Dass diese Ziele erreicht werden, zeigt die Aussage
von Julia Lämmerhofer aus Anthering: „Wir sind in diesen drei
Monaten viel selbstständiger und
selbstsicherer geworden. Wir haben unsere eigenen Bereiche zugeteilt bekommen, die wir ganz
allein betreuen durften.“ Zusätzlich wurden die Sprachkenntnisse verbessert.
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Seele and Geist
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