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Enden wie die Dinosaurier? - oeku Kirche und Umwelt

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Nachrichten
Nummer 2|2007
Kirche und Umwelt
Eglise et environnement
Chiesa e ambiente
Baselgia ed ambient
Das Wetter spielt verrückt. Erst sommerliche
Temperaturen mitten im Winter, dann Orkanstürme über Europa und nun Dürrewarnungen
aus Südeuropa. Die Zeit drängt. Klima- wie
energiepolitisch muss heute gehandelt werden.
Damit aber Bundesrat und Parlament vorwärts
machen, braucht es den zusätzlichen Druck der
besorgten Bevölkerung. Der Verbrauch von fossiler Energie und von Elektrizität nimmt zu, die
Auslandabhängigkeit der Schweiz wird immer
grösser und unsere energiepolitischen Ziele
befinden sich am untersten Ende der europäischen Skala. Jetzt braucht es in der Schweizer
Energiepolitik endlich einen deutlichen Richtungswechsel: Weg von der Energieverschwendung hin zum intelligenten Einsatz von Energieeffizienz und von erneuerbaren Energien.
Zum Glück ist Wahlkampf und zum Glück hat
Umweltschutz wieder Hochkonjunktur: Dies erhöht die Chance, dass auch Teile von FDP und
CVP im Parlament den richtigen Abstimmungsknopf finden werden.
Denn: Wenn sich die Klimaerwärmung in noch
dramatischerem Tempo vollzieht als bisher
angenommen, dann muss auch die Politik ein
anderes Tempo einschlagen!
Ursula Wyss ist Nationalrätin und Fraktionspräsidentin der SP Fraktion im Bundesparlament. Sie lebt in
Bern, ist verheiratet und hat einen Sohn.
In dieser Ausgabe
Vorschau: EÖV3 in Sibiu
2
Netzwerk oeku: Pfarrei Waltenschwil
3
Mitgliederversammlung 2007
8
Schwerpunkt
Klimainitiative vorgestellt
Enden wie die Dinosaurier?
von Kurt Zaugg-Ott
Die bundesrätliche Entscheidung für die künftige Energiepolitik erfolgte in typisch
schweizerischer Manier: Sowohl Energie sparen und Effizienz als auch neue Kraftwerke, sowohl Gaskraftwerke als auch Atomkraftwerke seien nötig. Ähnlich läuft es in
der Verkehrspolitik: Gefördert werden sowohl der Bahn- als auch der Privatverkehr
mit der Folge, dass das Verkehrsvolumen auf allen Ebenen zunimmt. Mit dieser
«Entscheidung» darf zu Recht gefragt werden, wie ernst das Bekenntnis des Bundes
zu Effizienz und Sparen zu nehmen ist.
Ein wirkliches Spar- und Effizienzprogramm lässt sich wahrscheinlich nur bei einer
ernsthaft drohenden Knappheitssituation glaubwürdig durchsetzen. Dabei dürfte
sich der Bau neuer Kraftwerke schnell erübrigen, wenn wir uns von der Verschwendungsmentalität im Energiebereich lösen und ernsthaft über die wirklichen Notwendigkeiten nachdenken würden. Blosse Werbekampagnen genügen dazu nicht.
Notwendig sind auch neue Vorschriften, Lenkungsabgaben und Fördermittel. Mit
klaren Vorschriften für Stand-by-Geräte lässt sich Mühleberg einsparen, haben
Umweltverbände vorgerechnet. Der Ersatz alter elektrischer Widerstandsheizungen
durch Wärmepumpen bringt Manövrierraum für den Ersatz fossiler Energiequellen
durch Strom. Ebenso liesse sich gezielt die Selbstversorgung der Haushalte fördern
– im Sommer mit Solarstrom vom eigenen Dach, im Winter vom mit Holz betriebenen
Blockheizkraftwerk im Keller. Da wären die Millionen und Milliarden für Grosskraftwerke mit Sicherheit besser investiert. Mit dem Effekt, dass die vielen Einzelproduzenten ein grösseres Energiebewusstsein entwickeln würden als heute, wo der Strom
einfach aus der Steckdose und das Benzin aus der Tanksäule fliesst – noch immer
zu Spottpreisen. Eigentlich haben wir ein Überflussproblem – und der Bundesrat
scheint es nicht wirklich loswerden zu wollen. Mir auf jeden Fall erscheinen neue
Kraftwerke bedrohlicher als die fiktive Stromlücke.
Und: Es haben früher in der Schweiz schon Menschen mit weniger Energie gut gelebt.
Man muss dafür nicht in die Steinzeit zurück. Wir hingegen scheinen mit unserem
Ausstoss von Treibhausgasen in viel frühere erdzeitliche Epochen zurückkehren und
wie die Dinosaurier enden zu wollen.
Kurt Zaugg-Ott ist Stellenleiter der oeku Kirche
und Umwelt. Der abgedruckte Beitrag erschien
4–5
am 6.3.07 in «Der Bund», am 8.3. in der NZZ.
2
Nachrichten
2 2007
Auf dem Weg zur
Dritten Europäischen
Ökumenischen Versammlung
Von den Worten zu den Taten
In vielen europäischen Kirchen finden derzeit Vorbereitungstreffen für die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV3) statt. 2500 Delegierte werden zu dieser Versammlung vom 4. bis 8. September 2007 in Sibiu/Hermannstadt in Rumänien erwartet. Vorbereitungen dazu laufen auch in der Schweiz.
Die EÖV3 findet unter dem Motto «Das Licht Christi scheint auf alle» statt, «Achtsamkeit für Gottes Schöpfung» wurde als eines der Hauptthemen gewählt. Dies
nicht zum ersten Mal: Bereits an der EÖV1 wurde die «Bewahrung der Schöpfung»
thematisiert und die Kirchen bekannten sich zu aktivem Handeln. Zur Erinnerung
zwei Zitate aus dem Schlussdokument der Ersten Europäischen Ökumenischen Versammlung von Basel. Sie haben an Aktualität nichts verloren:
Basel 1989: «Frieden in Gerechtigkeit».
Der Dreiländermarsch durch Deutschland, Frankreich
und die Schweiz und die Erfahrung der offenen
Grenzen waren besonders beeindruckend.
«Der verschwenderische Umgang mit Energie hat in den Industrieländern
derartige Ausmasse erreicht, dass der Verbrauch jetzt unbedingt drastisch
eingeschränkt werden muss. Einige Kirchen haben sich verpflichtet, für eine
beträchtliche Reduzierung des Energieverbrauchs einzutreten …»
«In besonderem Masse gilt dies für fossile Brennstoffe. Hier könnte eine Drosselung des Verbrauchs durch wirkungsvolle energiesparende Massnahmen und
die Entwicklung erneuerbarer Energiequellen (Sonne, Wasser, Wind) erreicht
werden. Die notwendigen finanziellen Mittel könnten durch geeignete Steuern
aufgebracht werden. Kernkraft sollte nicht die Grundlage unserer künftigen
Energieversorgung sein, weil damit zu viele soziale, technische, ökologische
und militärische Risiken verbunden sind.»
Graz 1997: «Versöhnung – Gabe Gottes und Quelle
neuen Lebens». Ein Ergebnis der Zweiten Europäische Ökumenischen Versammlung war die «Charta
Oecumenica».
Kirchliche Umwelt-Netzwerke sind Kinder der ökumenischen Versammlungen
Seit der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz (1997) nehmen
sowohl der Rat der europäischen Bischofskonferenzen CCEE als auch die Konferenz Europäischer Kirchen KEK Umweltfragen ernster. Es bildeten sich europäische
Netzwerke mit Personen, die in ihren Kirchen im Umweltbereich aktiv sind. CCEE
veranstaltete eine Reihe mit sechs europäischen Konsultationen (1999–2004) zu
verschiedenen Umweltthemen, an denen vor allem Vertreter der Bischofskonferenzen teilnahmen. 1998 wurde das European Christian Environmental Network (ECEN)
gegründet, eine Plattform für offenen Austausch und Zusammenarbeit der Umweltbeauftragten der Kirchen Europas. Bisher traf sich ECEN zu sechs Versammlungen.
Die oeku ist in beiden Netzwerken vertreten.
Vorbereitendes Treffen in der Schweiz
Sibiu 2007: Die EÖV3 ist eine Art symbolische Pilgerreise über verschiedene religiöse Zentren Europas:
Rom, Wittenberg und Sibiu sind die Stationen.
IMPRESSUM
-Nachrichten
Ausgabe 2/2007, März 2007
Herausgeber | Editeur oeku Kirche und Umwelt |
oeku Eglise et environnement, PF | CP 7449, 3001 Bern,
T 031 398 23 45, F 031 398 23 47, info@oeku.ch,
www.oeku.ch Redaktion | Rédaction Kurt ZauggOtt (zg), Kurt Aufdereggen (ak) Layout Kurt
Aufdereggen Übersetzung | Traduction Martine
Besse, Biel Druck, Versand | Impression, diffusion Basisdruck, Waldhöheweg 33a, 3013 Bern
Adressänderungen an oeku, PF 7449, 3001 Bern
In Vorbereitung auf die EÖV3 in Sibiu trafen
sich am 10. März 2007 die Schweizer Delegierten mit 200 Interessierten in Lausanne;
am ökumenischen Abschlussgottesdienst
nahmen rund 1100 Personen teil. Die oeku
beteiligte sich am Atelier «Schöpfung». Der
Austausch über «nachhaltige Lebensstile»
wurde durch die Präsenz von René Longet
(Präsident von equiterre und Stadtrat von
Onex/GE) bereichert. Ziel dieses vorbereitenden Treffens war es, die ökologischen
Anliegen der Basis zu sammeln und diese den Delegierten der Schweizer Kirchen
an die EÖV3 mit auf den Weg zu geben. Dies verbunden mit der Hoffnung, dass auf
die vielen wohlfeilen Absichts- und Abschlusserklärungen der europäischen Kirchen
vermehrt auch konkrete Entscheidungen in den einzelnen Kirchen folgen. ak
3
Netzwerk oeku
SchöpfungsZeit als Teil des Kirchenjahres
Seit 1998 wird in der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Waltenschwil die SchöpfungsZeit gefeiert. Auch in praktischen ökologischen Belangen gilt die Gemeinde als gutes Beispiel.
Kurt Zaugg-Ott war zu Besuch bei Pfarreileiter Albert Blum und Regula Blum-Kolb.
Waltenschwil ist ein stattliches Dorf rund
20 km westlich von Zürich. Die katholische Pfarrei lebt eine grosse ökumenische
Offenheit. So gewährt die Pfarrkirche St.
Nikolaus einmal im Monat den Reformierten Gastrecht für einen Gottesdienst.
Geleitet wird die Pfarrei Waltenschwil seit
1997 von Albert Blum, der ursprünglich
eine Ausbildung als Ingenieur Agronom
gemacht hat. Die Frau des Pfarreileiters,
Regula Blum, arbeitet im Kinder- und
Animationsbereich ausgesprochen aktiv
mit. Das Ehepaar Blum versteht sich nicht
als Leitende sondern als Animatoren der
Gemeinde. Diese Sichtweise haben Blums
aus ihrer mehrjährigen Bolivien-Erfahrung mitgebracht.
Familien. Viele Menschen freuen sich inzwischen alljährlich auf dieses Fest.
Erfahrungen mit der SchöpfungsZeit
Die katholische Gemeinde feiert die
SchöpfungsZeit seit 1998 mit den Themen der oeku. Es ist sogar so, dass die
SchöpfungsZeit in Waltenschwil bereits
Eingang ins Kirchenjahr gefunden hat.
Erfolgreich ist das jährliche Schöpfungsfest mit Aktivitäten für Kinder mit ihren
oeku zu Gast bei der Italienischen Bischofskonferenz
Erfahrungen im praktischen Bereich
- Ausflüge der Pfarrei werden konsequent
mit dem öffentlichen Verkehr geplant.
- Für den Kirchen-Apéro wird das Geschirr der Kirchgemeinde verwendet.
- Heute wird mit eigenem aargauischem
Wein die Eucharistie gefeiert.
- Die Pfarrgemeinde beschloss 2006,
sich dem Wärmeverbund der politischen Gemeinde anzuschliessen. Seither werden Kirche, Kirchgemeindehaus
Myra und das Pfarrhaus mit Fernwärme
aus der Holzschnitzelfeuerung beheizt.
Die Kirchgemeinde spart dadurch rund
10 000 Liter Öl jährlich.
Das Ehepaar Blum setzt ganz auf das persönlich
gelebte Vorbild, insbesondere was die Schöpfungsverantwortung anbelangt. In einem Ort, in dem in
vielen Familien mehrere Autos üblich sind, verzichten sie – mit drei Kindern – auf ein eigenes Auto.
Im Januar 2006 beschloss die Italienische Bischofskonferenz die Einführung eines nationalen
Schöpfungstages «Giornata per la salvaguardia del Creato». Die praktischen Möglichkeiten zur
Bewahrung der Schöpfung und der Einstieg in die kirchliche Umweltarbeit kamen an einer Tagung
anfangs März 2007 in Rom zur Sprache. Am Seminar im Palazzo Rospigliosi wurden Beispiele kirchlicher Umweltarbeit aus Europa vorgestellt. Nach einem Einführungsreferat von Mons. Luciano Monari, dem Bischof von Piacenza-Bobbio und Vizepräsidenten der Italienischen Bischofskonferenz,
präsentierte Prof. Karl Bopp aus Benediktbeuren (Bayern) die Pfarrei als Ort der Beziehung zu den
Mitmenschen und zur Schöpfung. Darauf folgte ein Bericht von Kurt Zaugg-Ott, welcher die Umsetzung der SchöpfungsZeit in der Pfarrgemeinde von Waltenschwil als Beispiel darstellte, sowie von
Jeannette Parisi aus München, die über die umfangreichen Umweltmanagement-Massnahmen in
der Erzdiözese München berichtete. Der Blick nach Norden sollte die italienischen Teilnehmenden
motivieren und anregen, in ihren eigenen Pfarreien ähnliche Massnahmen zu ergreifen.
Die Italienische Bischofskonferenz ist sich bewusst, dass sich mit der Bewahrung der Schöpfung
eine neue Aufgabe stellt, die bisher vernachlässigt worden ist. Die Einführung des Schöpfungstages war ein erster Schritt, an dieser Situation etwas zu ändern. Bezüglich der Reduktion des
Energieverbrauchs kommt der Druck auch von Seiten der EU, die mit Effizienzmassnahmen den
Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent senken will. Die Italienische Bischofskonferenz nimmt
die Herausforderung wahr und beginnt zu handeln. Sie unterstützt damit die Bemühungen auf
staatlicher Seite. Selbstkritisch wurde aber auch angemerkt, dass die Kirche sich bisher zu sehr
Die SchöpfungsZeit wurde als fester Bestandteil ins
mit sich selbst beschäftigt habe und auf die neue Aufgabe zu wenig vorbereitet sei.
Kirchenjahr und Pfarreileben der Gemeinde Walten-
Unterlagen für die Schöpfungstag-Liturgie 2007 zum Thema Wasser:
schwil aufgenommen (Eintrag unten rechts).
www.chiesacattolica.it/cci_new/documenti_cei/2007-02/13-36/Sussidio2007.pdf
4
Nachrichten
2 2007
Klimainitiative will klare Ziele
Umweltorganisationen, SP und Grüne stellten Mitte März 2007 eine Klimainitiative vor.
Diese verlangt, dass der Ausstoss von Treibhausgasen in der Schweiz gegenüber dem Stand
von 1990 bis ins Jahr 2020 um 30 Prozent gesenkt wird. Die Trägerschaft für die Klimainitiative soll noch erweitert werden.
Redaktion: Kurt Aufdereggen
Damit die Ziele der Klimainitiative erreicht werden, muss auf
Energieeffizienz und erneuerbare Energien gesetzt werden.
Diese Wende in der Energiepolitik verlangen Grüne, SP, WWF,
Greenpeace, die Schweizerische Energiestiftung (SES) und
der Verkehrs-Club Schweiz (VCS) in einer Volksinitiative. Die
Initianten fordern in erster Linie ein klar abgestecktes Ziel.
Denn ohne konkretes Ziel sei es schwierig, den richtigen Weg
in der Klimapolitik einzuschlagen.
Gleiche Grössenordnung wie in der EU
Für Thomas Vellacott, Leiter des WWF-Programms, ist das Ziel
einer 30-prozentigen Reduktion nicht aus der Luft gegriffen.
Damit würde sich die Schweiz nämlich in ähnlichen Grössenordnungen wie die Europäische Union bewegen.
Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Initianten einen Richtungswechsel in der Schweizer Energiepolitik einschlagen und
vermehrt auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen. Die Technologien dafür seien längst vorhanden, sagt
SP-Fraktionschefin Ursula Wyss.
Was fehle, sei der politische Wille. Wyss appelliert nicht nur
an die ökologische, sondern auch an die «volkswirtschaftliche
Pflicht», hätten doch innovative kleine und mittlere Unternehmen, fortschrittliche Elektrizitätswerke sowie Landwirte
in einer auf Effizienz und erneuerbare Energien ausgerichteten Politik die Chance, im nationalen und internationalen
Wettbewerb zu bestehen. Greenpeace ist überzeugt, dadurch
auch auf Atomkraftwerke verzichten zu können.
Bevölkerung macht Druck auf die Politik
Ruth Genner, Präsidentin der Grünen, wirft den bürgerlichen
Parteien vor, bislang alle Klimaschutzmassnahmen zum Scheitern gebracht zu haben. «Weder Berichte noch ökonomische
Risikoanalysen haben die bürgerliche Mehrheit im Bundeshaus zu einem wirkungsvollen Handeln führen können.»
Angesichts der aktuellen Blockade im Parlament versprechen
sich die Initianten vom ausserparlamentarischen Weg einer
eidgenössischen Volksinitiative den grössten Erfolg. Sie sind
überzeugt, mit der Initiative auf fruchtbaren Boden in der
Bevölkerung zu stossen. Die Besorgnis über den Klimawandel
nehme zu, so Vellacott. «Die Schweizer Bevölkerung erwartet
von der Politik griffige Massnahmen statt heisse Luft.»
Die oeku möchte als Mitglied der «Allianz für eine verantwortungsvolle Energiepolitik» eine Brückenfunktion zwischen den Umweltorganisationen und kirchlichen Kreisen
einnehmen. Zur Unterstützung der Klimainitiative legen wir
deshalb der nächsten Ausgabe der oeku-Nachrichten einen
Unterschriftenbogen bei.
Wir sitzen alle im gleichen Boot
Kurt Zaugg-Ott vertritt die oeku in der Allianz und ist davon
überzeugt, dass die Ziele mit einer Initiative allein nicht
erreicht werden können. Es braucht auch begleitende klimapolitische Vorstösse und Gesetzesvorschläge in den Kantonen. Und es braucht den
gemeinsamen Einsatz möglichst vieler Personen und
politischer
Strömungen.
«Das Thema ist wichtiger
als Parteipolitik. Sogar
Banken und Versicherungen
interessieren sich aus ökonomischen Gründen zunehmend für den Klimawandel.
Parteien wie die EVP und
die CVP haben interne Papiere zur Klimapolitik. Jetzt
gehören alle mit an Bord!»
Der Klimaschutz ist eine Initiative wert.
Der Initiativtext im Wortlaut
Der Verfassungstext der Klimainitiative sieht eine Ergänzung des bestehenden Artikels 89 um die folgenden Abschnitte vor:
Art. 89a Schutz des Klimas
1 Bund und Kantone betreiben eine wirksame Klimapolitik. Sie sorgen
dafür, dass die Menge der landesweiten anthropogenen TreibhausgasEmissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Stand von 1990 um mindestens 30 Prozent abnimmt.
2 Die Ausführungsgesetzgebung orientiert sich an Artikel 89, Absätze
2–4; sie legt den Schwerpunkt auf die Energieeffizienz und die neuen
erneuerbaren Energien.
5
DVD «Eine unbequeme
Wahrheit»
Der ehemalige US-Vizepräsident Al
Gore machte es sich nach der verlorenen Präsidentschaftswahl im Jahr
2000 zur Aufgabe, die Welt über den
globalen Klimawandel zu informieren. Als angesehener Experte auf
diesem Gebiet tourte er durch die
USA und hielt über 1000-mal den
gleichen Vortrag über Treibhausgase und deren Auswirkung auf das
Klima.
Der daraus entstandene Film kann
nun beim WWF als DVD bestellt
werden.
Ab sofort lieferbar beim WWF Schweiz,
044 297 23 23, panda@wwf.ch. Bestellnummer: 4311.10, Fr. 32.00. Länge 100
Minuten, Deutsch und Englisch.
Klimaschutz steht über Parteipolitik
An der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz
• Die dritte Verpflichtungs-Periode ist bereits ins
Auge zu fassen, es muss bis 2022 eine Reduktion
von 35% erreicht werden.
wurde im März 2007 ein bemerkenswertes Papier
Diese fortschrittliche Klimapolitik entspricht den
verabschiedet: «Klimapolitik und Energieeffizienz –
Zielen der Klimainitiative der Umweltverbände.
Die Umsetzung des Wahlvertrags der CVP Schweiz».
Auch Parteien wie die EVP und die EDU haben sich
Darin fordert die CVP den Bundesrat auf, die Kli-
in jüngerer Vergangenheit als «Werteparteien» pro-
mapolitik der Schweiz auf die Fortschreibung der
filiert (siehe auch www.lebenswerte.ch) und sich
Kyoto-Reduktionsziele auszurichten. Der Bundesrat
mit Klimapolitik auseinandergesetzt.
habe darauf hinzuwirken, dass folgende Redukti-
Die oeku unterstützt die Programme zum Schutz des
onsziele ins Protokoll aufgenommen würden:
Klimas und lädt alle Parteien dazu ein, sich aktiv an
Gemäss einer Studie der Universität Zü-
• Bis 2017 muss eine Reduktion von 22% gegen-
der Unterschriftensammlung für die Klimainitiative
rich könnte sich die CVP Schweiz in der
zu beteiligen.
Umweltpolitik noch stärker profilieren.
über dem Stand von 1990 erreicht werden.
Quelle: www.sotomo.geo.unizh.ch
6
Nachrichten
2 2007
Mitwirkung verweigern?
In der Beilage dieser oeku-Nachrichten finden
Sie eine Protestkarte der Schweizerischen Energiestiftung (SES) zum Sachplan «Geologisches Tiefenlager von radioaktiven Abfällen».
Wir erläutern dazu den Standpunkt der oeku.
Die oeku hat sich bisher mit dem Geologen Alfred Breitschmid an der
Die SES-Protestkarte schliesst eine Beteiligung
Sachplan-Diskussion beteiligt und dort kritische Bemerkungen zum La-
an der Diskussion durch den Satz aus: «Erst
gerkonzept, zur Frage der Rückholbarkeit der Abfälle und zum Umgang
wenn der Neubau von Atomkraftwerken vom
mit dem noch fehlenden Wissen eingebracht. Weiter hat die oeku wie-
Tisch ist, werde auch ich mitwirken und meine
derholt auf einem unabhängigen sogenannten «second team» beharrt,
Verantwortung als Strom-KonsumentIn wahr-
das die Untersuchungen der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung
nehmen». Dieser Satz löste im oeku-Vorstand
radioaktiver Abfälle (Nagra) neutral wiederholen und überprüfen soll.
eine Grundsatzdiskussion aus. Der Vorstand ist
Die oeku ist überzeugt, dass mit mehr Energieeffizienz und erneuerbaren
einhellig der Meinung, dass wir für die vorhan-
Energien der Neubau bzw. Ersatz von Atomkraftwerken überflüssig wird.
denen Abfälle die Verantwortung baldmöglichst
Sie ist daher gegen den Neubau von AKWs und wehrt sich gegen die
und unabhängig vom Bau von neuen Kernkraft-
Meinungsmache, die um die fiktive «Stromlücke» in den vergangenen
werken übernehmen müssen. Durch die Unter-
Monaten betrieben wurde. Die oeku ist aber klar der Auffassung, dass die
schrift auf der Karte können wir uns nicht von
bereits von uns verursachten strahlenden Abfälle aus Energiewirtschaft
dieser Verantwortung dispensieren. Gerade nach
und Medizin so bald und so sicher als möglich entsorgt werden müssen.
der bundesrätlichen Entscheidung zugunsten
Sie unterstützt deshalb die Bemühungen des Bundesamtes für Energie
neuer Atomkraftwerke und dem massiven Druck
(BFE), in der Schweiz nach geeigneten Lagerplätzen zu suchen. Sie
der Stromwirtschaft ist dem Vorstand ein klarer
unterstreicht dabei noch einmal die bereits eingebrachten Anliegen des
Kontrapunkt wichtig. Die oeku-Nachrichten-Le-
«second team», des generellen Lagerkonzepts (Rückholbarkeit) sowie
serInnen sollen darum selber entscheiden, wie
der Transparenz des Verfahrens. Die Frage eines Lagers muss vom Bau
sie mit der SES-Protestkarte umgehen wollen
neuer Kernkraftwerke getrennt betrachtet werden, d.h. die Kapazitäten
(z.B. einschicken mit handschriftlicher Ergän-
müssen auf die hier und jetzt vorhandenen Abfälle ausgelegt werden.
zung auf der Protestkarte). ak/zg
Evangelische Allianz gründet AKU
Klimaschutz mit einem Dreh
Engagierte Christinnen und Christen sollten als «Haushalter Gottes»
Die Stiftung «Klimarappen» unterstützt den
Umweltprobleme wie den Klimawandel konkret anpacken. Diese
Kauf
Überzeugung vertreten die InitiantInnen der kürzlich in Zürich ge-
mit fünf Franken pro Stück. Wassersparende
gründeten Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt (AKU)
Duschköpfe sind eine der effizientesten Mög-
der Schweizerischen Evangelischen Allianz.
lichkeiten, die CO2-Bilanz eines Haushalts zu
von
energiesparenden
Duschköpfen
verbessern.
Am 23. Januar 2007 wurde unter dem Schirm der Schweizerischen Evan-
Für oeku-Mitglieder besteht die Möglichkeit,
gelischen Allianz die Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie, Umwelt (AKU)
über die Seite www.warmduschen.info/oeku
gegründet. Diese soll auf Fragen bezüglich Klima, Energie und Umwelt
solche Duschköpfe zu bestellen. Dabei profi-
mit Kompetenz und aus einer biblischen Perspektive reagieren. «Wir
tieren sie zudem vom Rabatt einer Sammelbe-
haben drei wichtige Botschaften. Erstens ist eine starke, von Menschen
stellung und können in einem Barometer ver-
mitverursachte Klimaveränderung eine Tatsache geworden», sagt Werner
folgen, wieviel CO2 dank dieser Aktion bereits
Hässig, Präsident der AKU, «zweitens wird diese immer mehr grosse Not
eingespart wurde.
über benachteiligte Menschen bringen. Zum Dritten sind wir Menschen
Über die angegebene Internet-Site können
Solche Duschköpfe kön-
in der wohlhabenden Welt wegen unseres ressourcenzehrenden Lebens-
auch «Duschgeschichten» eingesandt werden.
nen zum Aktionspreis
stils in einer besonderen Verantwortung. Solange wir unsere Mitschuld
Die bereits eingesandten Kurzgeschichten rund
von Fr. 25.– (statt Fr.
ausblenden, wird keine Gerechtigkeit hergestellt.»
ums Duschen können auf der Seite eingesehen
30.–) bestellt werden.
Die AKU will eine Plattform für Austausch, Wissensvermittlung und die
werden. Zudem wird jeden Monat ein promi-
biblische Beleuchtung des Themas sein. Am 2. Juni 2007 organisiert sie
nenter «Duschkopf des Monats» vorgestellt.
unter dem Titel «Herausforderung Klima» ein nationales Klimaforum.
Ein Angebot für Kirchgemeinden und Bildungshäuser?
Weitere Informationen und Anmeldung: www.sea-aku.ch
Bestellungen unter: www.warmduschen.info/oeku
7
Büchertipp
Klimabroschüre der deutschen Bischöfe
Klimaneutral Auto fahren
Die Deutsche Katholische Bischofskonferenz (DBK) fordert
Seit September 2006 können Mobility-KundIn-
in ihrer Stellungnahme «Der Klimawandel: Brennpunkt glo-
nen klimaneutral Auto fahren. Für einen frei-
baler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit»
willigen Aufpreis von 2 Rappen pro Kilometer
in doppeltem Sinne Klimagerechtigkeit: Erstens sollen die
werden die klimaschädlichen CO2-Emissionen in
Treibhausgasemissionen drastisch verringert werden und
myclimate-Klimaschutzprojekten kompensiert.
zweitens müssen die Verursacher Kompensationszahlungen
Nach einem halben Jahr ist die Partnerschaft
für die Betroffenen des Klimawandels leisten.
ein voller Erfolg: Bereits über 3000 Mobility-
Mit dieser klaren Positionierung für engagierten Klima-
Kunden haben sich für die CO2-Kompensation
schutz und Gerechtigkeit gegenüber den Betroffenen des
angemeldet und zusammen über eine Million
Klimawandels reagieren die Bischöfe wissenschaftlich fun-
Autokilometer kompensiert. Dies hat die Er-
diert auf den moralischen Skandal des globalen Klimawan-
wartungen von myclimate und von Mobility bei
dels: Verursacher und Betroffene des Klimawandels sind in
weitem übertroffen. Ein Plus für die Umwelt!
aller Regel nicht dieselben. Die katholische Kirche als wich-
www.mobility.ch, www.myclimate.org
tiger gesellschaftlicher Akteur fordert eine klimapolitische
Vorreiterrolle Deutschlands und scheut sich nicht vor einer Auflistung der eigenen Bemühungen:
Energieeffizienz und Einsparungen, Einsatz von erneuerbaren Energien, Umweltmanagementsysteme in kirchlichen Einrichtungen, Weiterbildungsangebote, «Autofasten» und weitere Massnahmen
verhelfen dem Papier zu mehr Glaubwürdigkeit. Die erste Auflage von 15 000 Exemplaren war
bereits nach wenigen Monaten vergriffen; dies zeigt, dass die Forderung nach einer angemessenen
Klimastrategie weit über die Ökoszene hinaus gesellschaftliche Unterstützung findet.
ak
«Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit. Ein Expertentext
zur Herausforderung des globalen Klimawandels». Nr. 29, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
Bonn 2006, 70 Seiten, ca. 5 Euro. Bestellungen und Download: www.dbk.de, broschueren@dbk.de
Agenda
Für einmal gar nicht Auto fahren
Der Verein 22september.ch kümmert sich um
die Schweizer Umsetzung der Aktion «In die
Stadt – ohne mein Auto!» vom 22. September.
Ursprünglich war der Verein ein loses Bündnis aus Umwelt- und Sozialgruppen in Zürich.
Inzwischen versteht er sich als nationales
Kompetenzzentrum und Drehscheibe um den
Kampagnentag. Da der 22. September 2007
auf einen Samstag fällt, sind besonders auch
Kirchgemeinden zur Mitwirkung eingeladen.
www.22september.ch
Termine der oeku: 21. Mitgliederversammlung, Impulstage etc.
Die nächste Mitgliederversammlung findet am 5. Mai 2007 in Pratteln statt. Siehe Seite 8.
«Bibelfliesen» mit Tierbildern
Sa, 5. Mai, Mitgliederversammlung in Pratteln. Besichtigung der Biomassenvergärungsanlage. www.oeku.ch
Meist an Öfen und Kaminen eingesetzt zeu-
SchöpfungsZeit-Impulstage für Gemeindeleiter, KatechetInnen etc. Erstmals auch französisch!
gen die Bilder der «Bibelfliesen» vom tiefen
Di, 12. Juni, Bern, 14.00 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt G33, Gutenbergstrasse 33
Glauben der Menschen aus früheren Jahrhun-
Do, 14. Juni, Lausanne, 14.00 bis 16.30, Centre Universitaire Catholique CUC, Boulevard de Grancy 31
derten. Neu herausgegeben wurde kürzlich ein
Di, 19. Juni, Zürich, 14.00 bis 16.30 Uhr, Christkath. Kirchgemeindehaus, Augustinerhof 8
Internationale Auftaktveranstaltung zur SchöpfungsZeit. Die oeku feiert einen ökumenischen
Schöpfungstag mit den Kirchen des angrenzenden Bundeslandes Baden-Württemberg.
Sa, 1. September, Waldshut/D, 12.30 bis 19.00 Uhr
Bändchen mit Darstellungen biblischer TierGeschichten.
Risius-Verlag, Postfach 260, D-26826 Weener, T 0049
4951 9300, info@risius.net. 2.50 Euro. Mit Beiträgen von Otto Schäfer und Kurt Zaugg-Ott.
Termine und Veranstaltungen anderer Organisationen
· 4.–5. Mai 2007: Tag der Sonne. www.swissolar.ch
· 6. Mai: Jedem Menschen stehen durchschnittlich 1.8 Hektaren produktive Land- und Meeresfläche zur
Verfügung. Die Einwohner der Schweiz verbrauchen pro Kopf die Ressourcen von 5.1 Hektaren. Umgerechnet
auf Kalendertage heisst das: Am 6. Mai ist das Kontingent erschöpft und die Schweiz lebt fortan auf Kosten
der Natur und von Ländern mit unterdurchschnittlichem Verbrauch.
· 11./12. Mai 2007: Aktionstag «Wahre Werte». Information: www.aktionstag.ch
· 6. Juni 2007, 13.00–17.30h: Friedhofstagung der «Kommission Bewahrung der Schöpfung» der Aargauer
Landeskirchen. Zusammenarbeit: Naturama Aarau, sanu Biel. Anmeldung: t.baumann@naturama.ch
· 6. Juni 2007: Nationale Tagung Umwelt und Gesundheit in Bern. Anmeldung: www.apug.ch
· 7. Juni 2007: Halbzeit der Milleniumsziele. Anlass der «alliance sud», Information: www.alliancesud.ch
· 20.–22. Juni: European Roundtable on Sustainable Consumption (erscp) in Basel. www.erscp2007.net
· 29. Juli bis 4. August 2007: Fasten-Friedens-Wanderung zum Thema Wasser. Leitung: Christoph Albrecht SJ,
Anmeldungen: www.ndroute.ch
Mitteilungen
SchöpfungsZeit-Materialien bestellen
Mitgliederversammlung 2007 in Pratteln
Der fortschreitende Klimawandel und die neuesten UNO-Berichte zum Thema sind alarmierend. Die Diskussion über unsere künftige Energiepolitik läuft auf Hochtouren. Auch die
Kirchen können ihren Beitrag leisten, indem sie ganz grundsätzlich anregen, über Lebenssinn und Lebensstil sowie über
Sein oder Haben nachzudenken.
Die Prospekte zur diesjährigen Aktion SchöpfungsZeit «Voll
tanken – Energie zum Leben» gelangen in den nächsten Wochen in die Pfarrämter. Damit können die Materialien bequem
bei der oeku bestellt werden. Die Aktionsmaterialien bestehen
aus einer Arbeitsdokumentation (Fr. 12.–) für die Gestaltung
von Gottesdiensten, mit praktischen Liedhinweisen und Predigtimpulsen und Anregungen für den Unterricht sowie einem
Magazin (Fr. 5.–) mit Hintergrundbeiträgen.
Die oeku-Mitgliederversammlung findet am Samstag, 5. Mai
2007 im reformierten Kirchgemeindehaus in Pratteln statt.
Nach der statutarischen Versammlung mit zwei Neuwahlen
in den oeku-Vorstand und einem gemeinsamen Mittagessen
besteht die Möglichkeit der Besichtigung einer neuen Biomassenvergärungs-Anlage in Pratteln: Energie aus Biomasse! Alle
oeku-Mitglieder sind dazu herzlich eingeladen. Die Einladung
zur Versammlung wird in den kommenden Wochen zusammen
mit dem Jahresbericht 2006 und dem Einzahlungsschein 2007
verschickt.
Impulstage und Auftaktveranstaltung
- Di, 12. Juni, Bern, 14.00 bis 16.30 Uhr, Treffpunkt G33,
Gutenbergstrasse 33
- Do, 14. Juni, Lausanne, 14.00 bis 16.30, Centre Universitaire Catholique CUC, Boulevard de Grancy 31
- Di, 19. Juni, Zürich, 14.00 bis 16.30 Uhr, Christkath. Kirchgemeindehaus, Augustinerhof 8
- Sa, 1. September, Waldshut/D, 12.30 bis 19.00 Uhr, Grenzüberschreitende ökumenische Auftaktveranstaltung zur
SchöpfungsZeit: «Energie zum Leben». Mit ökumenischem
Gottesdienst und Besichtigung des Vogelschutzgebietes
rund um den Klingnauer Stausee. Es laden ein: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg,
Ökumenische Kommission Bewahrung der Schöpfung der
drei Aargauer Landeskirchen, oeku Kirche und Umwelt.
Programm
programme
ab 10.00 Uhr Ankunft im ref. Kirchgemeindehaus Pratteln
dès 10.00 h
Arrivée au Centre Réformé de Pratteln/BL
10.30–11.30
10.30–11.30
Mitgliederversammlung gem. Traktandenliste
Assemblée générale selon l’ordre du jour
12.00–13.30
12.00–13.30
Mittagessen im Restaurant «Zum Park»
Repas au Restaurant «Zum Park»
14.00–15.30
14.00–15.30
Besichtigung Biomassenvergärungsanlage
Visite guidée du Centre de Production de Gaz
ab 16.00 Uhr Heimfahrt
dès 16.00 Uhr Rentrée
Pressetext und weitere Informationen unter www.oeku.ch
AZB
3001 Bern
Jahresbericht 2006 liegt vor
Die oeku blickt auf ein arbeitsreiches und produktives Jahr
zurück. Aus dem Bericht des 20. Vereinsjahres:
- An der stimmungsvollen Jubiläumsfeier im Circus Monti
wurde der «Prix oeku» an das Kloster Baldegg vergeben
- Seit der Mitgliederversammlung vom 13. Mai 2006 steht der
Verein unter dem Präsidium von Stephan Degen-Ballmer
- Das SchöpfungsZeit-Thema «ZeitverLust» wurde von den
Kirchgemeinden und Pfarrämtern sehr gut aufgenommen
- Die oeku profilierte sich durch politische Stellungnahmen,
Vernehmlassungen, Vernetzungsarbeit und praktisches Kursangebot als «kirchliche Fachstelle für Umweltfragen»
- Die Rechnung des Jubiläumsjahres 2006 schloss mit einem
Defizit von Fr. 7 786.80 ab
Der vollständige Jahresbericht kann bei der Arbeitsstelle bezogen oder unter www.oeku.ch eingesehen werden. ak
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Seele and Geist
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