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Gottesdienstordnung ab dem 22.03.2015

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SPIELREGEL
END GAME
« Oberlingal ist eine Hilfssprache, die sich als Ziel setzt, auf eine gemeinsame europäische Phonetik zurückzukommen,und
zwar mit reinen Selbslauten : A, E, I, O, U. Doppellaute wie EI, ÄU, EU verschwinden, wie auch Ä, Ö, und Ü. Der Konsonant
« SCH » von Schilling wird « € » geschrieben, was viel kürzer ist, und Symbol der Sprache ist.
Maximal 5 Spieler. Man kann auch Teams bilden.
Die Spieldauer beträgt ungefähr 1 Stunde.
INHALT
1 Spielplatte + ein vierseitiger Würfel.
5 farbige Steine und fünf farbige Holzklötze.
330 Karten, von denen
• 100 VERY FACIL KESTION + eine Pappschachtel als Behälter,
• 100 KESTION AKTUEL/HISTORY EUROPA Karten + eine Pappschachtel als Behälter,
• 104 Wortkarten (37 VERB, 37 NAM und 30 ADJ)
• 26 Bonuskarten.
END GAME
VORBEREITUNG
1. Die 26 Bonuskarten werden gemischt, dann wird eine davon sichtlich auf jede dafür
vorgesehene Stelle auf die Spielplatte gelegt. Der Rest der Bonuskarten wird versteckt auf
den Spieltisch gelegt.
2. Dann werden die 40 Wortkarten jeder Wortgruppe (NAM, VERB, ADJ) an ihren Platz
gelegt. Die Seite mit dem Wort auf fünf Sprachen ist ersichtlich, die Seite mit der Lösung
auf Oberlingal ist versteckt. Wenn nur 2 oder 3 Spieler teilnehmen, werden 2 Karten jeder
Kategorie sichtlich auf den Tisch gelegt (2 ADJ Karten, 2 VERB Karten, 2 NAM Karten). Wenn
ein Spieler sich eine Karte aussucht, muss diese sofort ersetzt werden, so dass immer 2
Wortkarten für den nächsten Spieler verfügbar sind.
3. Dann werden die Fragekarten in die Schachteln KESTION“ gelegt, so daß „KESTION
VERY FACIL“ ODER „AKTUELL HISTORY-EUROPA“ von allen Spielern ersichtlich ist. Die
Kartenschachteln können in die dafür vorgesehene Höhlung in der Spielbox gestellt werden.
4. Dann werden die Steine auf « START » gelegt.
5. Schließlich wird der Holzklotz jedes Spielers auf die gelben Pfeile der Skala am Rande der
Spielplatte gelegt.
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OBERLINGAL - Spielregel
BONUSKARTEN
Der Spieler, der in eine Bonusstadt kommt
kriegt, bei Ankunft oder Durchfahrt eine Bonuskarte seiner Wahl. Er
geht dann weiter, wenn der Würfel ihn nicht in dieser Stadt au�hält und darf dann zusätzlich eine Wortkarte oder eine
Fragekarte in der Ankunftsstadt ziehen.
Bonuskarten sind dazu da, den Au�bau eines Satzes zu vereinfachen oder einen schwierigeren Satz zu bilden. Dagegen
bringen sie nur zwei Punkte. Es wird dann eine neue Bonuskarte auf die leere Stelle gelegt, so daß immer fünf davon
vorhanden sind.
WORTKARTEN
Wenn der Spieler in eine Stadt kommt, wählt er eine Wortkarte aus einer der drei Stapeln :
Verb (VERB) =
Adjektiv (ADJ) =
Name (NAM) =
und betrachtet sie auf der Vorderseite, wo ein Wort in fünf Sprachen geschrieben steht : Englisch, Französisch, Deutsch,
Italienisch und Spanisch. Der Spieler muß dann raten, welches Wort auf Oberlingal ausgesucht wurde. Der Spieler hat
nur eine Chance und spricht sein Wort laut aus. Dann dreht er die Karte um, und liest das Wort auf Oberlingal, sowie die
anderen angenommenen Antworten (AXEPT). Wenn sein Vorschlag richtig ist, darf er die Karte vor sich auf den Tisch
legen, um am Spielende mit anderen Worten einen Satz zu bilden, was zusätzliche Punkte einbringt.
Kleine Hilfe zur Wortwahl :
• Das Wort auf Oberlingal ist kurz (Z.B « Taxi »)
• Wird von der Mehrzahl der Europäer verstanden (Z.B « Pirat)
• Ist in mehreren Sprachen ein ähnliches Wort (Z.B « oval »).
Unter der Antwort auf Oberlingal steht eine kurze Erklärung, warum dieses Wort ausgewählt wurde:
• MOST POPULAR
• FONETIK/ORTOGRAF
• MAIORITY OF EUROPIANS
• MOST SIMPEL
• UNIVERSAL
• MOST KORTO
FRAGEKARTEN
Wenn ein Spieler in eine andere Stadt als eine Bonusstadt kommt, kann er sich entweder für eine „KESTION“ Karte oder
eine Wortkarte entscheiden. Er hat aber nur eine Wahl.
Er liest dann die Frage laut auf Oberlingal, so daß alle Spieler ihn verstehen können. Gibt er die richtige Antwort, kommt
sein Holzklotz vorwärts auf der Skala. Die Fragekarten bringen die meisten Punkte ein (2 für VERY FACIL, 3 für FACIL, 4 für
AKTUEL und 5 für HISTORY EUROPA), und zwar vom Anfang bis Dublin, das heißt die Städte mit dem Symbol
.
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OBERLINGAL - Spielregel
BEISPIEL EINER SPIELRUNDE
Der erste Spieler nimmt seinen Stein und setzt ihn auf START. Dann spielen die anderen der Reihe nach im Uhrzeigersinn.
Es geht es in Richtung Malta. Der Spieler darf so viele Städte überspringen, wie sein Wurf angibt.
Wenn der Spieler eine 1 würfelt, bleibt er vorerst in Malta. Er bekommt aber gratis eine Bonuskarte von den fünf, die auf
der Spielplatte liegen. Diese Karte muß sofort ersetzt werden.
Zeigt der Würfelwurf mehr als eine 1, bekommt der Spieler eine Bonuskarte bei der Durchfahrt in Malta und landet in
Roma bei einer 2, in Madrid bei einer 3 und in Lisboa bei einer 4. Er darf dann entweder eine KESTION VERY FACIL ziehen
ODER eine Wortkarte:VERB, NAM oder ADJ (Nach Dublin darf er auch HISTORY und AKTUELL Kestion ziehen) Zieht er
eine Wortkarte und �indet die richtige Antwort, darf er die Karte behalten und legt sie dann vor sich auf den Tisch auf
die Oberlingal Seite. Am Spielende wird er dann versuchen, einen Satz oder zwei damit zu bilden, was zusätzliche Punkte
einbringt. Seine Tour ist dann vorerst beendet und der Spieler links würfelt weiter.
SPIELENDE
Das Spiel endet, wenn ein Spieler 30 Punkte auf der Skala der Fragekarten erreicht. Aber alle Punkte, die
bei der letzten Frage gewonnen werden, gelten. Er könnte also theoretisch 34 Punkte erreichen (29 Punkte
+ 5 KESTION Punkte).
Das Spiel endet auch, sobald ein Spieler die Europatour beendet und nach Athen/Zypern zurückkehrt. Der
Spieler erhält eventuell eine Bonuskarte und versucht dann gleich, einen Satz oder zwei kurze Sätze in der
neuen Sprache zu bilden.
SATZBILDUNG UND ENDABRECHNUNG DER PUNKTE
Wenn ein Spieler das Spiel stoppt, versucht er also, einen oder zwei Sätze mit den Wörtern zu bilden, die er während des
Spieles gesammelt hat. Es sind maximal 8 Wörter erlaubt. Ein Satz muß minimal 3 Wörter betragen, das heißt: Subjekt,
Verb und Objekt. Man darf also maximal zwei Sätze bilden, einen mit drei Wörtern und einen mit vier Wörtern, oder auch
einen komplexen Satz mit sechs oder gar acht Wörtern (Sehr schwierig). Der « Pate »(Spieler rechts) entscheidet dann, ob
der Satz annehmbar ist, das heißt, ob er einen Sinn hat. Wird der Satz gewilligt, so bekommt der Spieler die Punkte und
rückt seinen Stein vorwärts auf der Skala.
Entscheidet aber der « Pate », daß der Satz keinen Sinn ergibt, darf der Spieler den Satz abkürzen, indem er ein Wort oder
zwei wegnimmt. Wenn aber der « Pate » immer noch nicht einverstanden ist, darf der Spieler in die Berufung. In diesem
Fall entscheidet der ganze Tisch mit erhobenem Arm, ob der Satz gewilligt wird oder nicht. Bejaht die Mehrheit den Satz,
bekommt der Spieler die Punkte.
Gewinner
GEWINNER
Der Gewinner ist der Spieler, der die meisten Punkte zusammenbringt auf der Skala (Fragekarten) und mit seinem Satz,
der vom « Paten » oder der Mehrheit gewilligt wurde, plus eventuell der Satzbonus. Wenn es nämlich einem Spieler gelingt,
einen längeren Satz zu bilden, bekommt er Zusatzpunkte:
Satz à 5 Wörter: 2 Punkte
Satz à 6 Wörter: 4 Punkte
Satz à 7 Wörter: 6 Punkte
Satz à 8 Wörter: 8 Punkte.
ACHTUNG! Sie dürfen keinen Verb mit „HAV“ (haben) oder mit „ESTA“ in der Vergangenheitsform bilden, denn in
Oberlingal gibt es nur die Form VERB +PAST.
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OBERLINGAL - Spielregel
VOR SPIELBEGINN
Jeder Spieler sollte schnell die Fußnote über die Basiskenntnisse auf Oberlingal lesen, damit er sich gut auf die neue
Sprache einstellen kann.
SPIEL MIT KINDERN
Wenn Sie mit Kindern spielen, ist es empfohlen, für eine VERY FACIL oder FACIL Frage, 4 und 5 Punkte für eine gute
Antwort zu geben.
BEREIT? LOS GEHT’S.
DER SPIELER MIT DEN LÄNGEREN OHREN BEGINNT…
(ODER LASST DEN WÜRFEL ROLLEN!)
WORT DES AUTORS
Die Vorstellung einer einheitlichen europäischen Sprache ging mir lange durch den Kopf. Aber es gab immer zwei große
Hindernisse in der Realisierung meines Projektes: das Konjugieren in der Vergangenheit und die Phonetik, bis die
kreolische Sprache mir den Schlüssel gab.
Die gleiche Sprache in ganz Europa zu schreiben und zu sprechen ist in diesen Zeiten der Krise absolut notwendig. Dies
erfordert natürlich eine hohe Toleranz und große Opfer für jeden Redner. Deshalb dürfen wir uns nicht bei der Wahl eines
einzigen Wortes für jeden Sinn in der neuen Sprache genügen. Wenn man nicht den einen oder anderen Begriff kennt,
entscheidet man sich für die Muttersprache, weil der allgemeine Sinn zählt. So kann z. B. für das Wort "allein", "solo" oder
"Alon" verwendet werden und die Übung wird den Rest übernehmen.
Da die vereinfachte Grammatik ein trockenes Thema bleibt hatte mein Freund Armand SAIVE die Idee, ein Spiel daraus zu
erschaffen. Eine spielerische und unterhaltsame Art und Weise sich der Sprache OBERLINGAL zu nähern. (Aus meinem
Nachnamen Oberling und "lingal“ zusammengesetzt).
Dieses Spiel ist ein praktischer Ansatz für das Lernen der Sprache OBERLINGAL. Diese Hilfssprache besteht aus etwa
3000 Wörtern und steht auf der Website www.oberlingal.info kostenlos in Französisch, Englisch und Deutsch auch zu
runterladen zur Verfügung.
Unser einziges Ziel ist es bei der Erstellung einer gemeinsamen Sprache für Europa beizutragen!
Dankeschön:
Wir möchten unseren Ehefrauen, Viviane und Brigitte, unseren Freunden und unseren Kindern für ihre Zeit und ihren
Beitrag zur Verwirklichung dieses Spiels danken und ganz besonders:
Im Rahmen des Spielbarkeitstests: Rémi und Néo Saive, André und Pascale Stoquert, Aurélia Burge.
Im Rahmen der Übersetzung : Fabio Martinuzzi, Manuel Ruiz und Catherine Knobloch.
Im Rahmen der EDV und des Designs : Vincent Maloron
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Bildung
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