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Kreisliga 5 so stark wie nie

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Kreiszeitung Wesermarsch
Seite 29
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Mannschaft
muss mehr
investieren
Trotz der bisher positiven
Eindrücke lief in der Vorbereitung nicht alles optimal.
Nach Siegen gegen die SG
Schwei/Seefeld/Rönnelmoor
(4:1) und bei Rot-Weiß Tettens (2:0) folgte ein Remis
gegen den AT Rodenkirchen
sowie eine 0:2-Niederlage
gegen die Reserve des TSV
Abbehausen. „Wir sind bereits weiter als zum vergleichbaren Zeitpunkt in der
Vorsaison. Allerdings haben
wir noch Defizite in der
Rückwärtsbewegung, die wir
abstellen müssen“, so Mathes.
Darüber hinaus sei noch
nicht allen Spielern bewusst,
dass sie eine große Umstellung erwarte. „In der Kreisklasse mussten wir uns auf
sehr defensiv agierende Gegner einstellen und waren selten gefordert. Das wird sich
jetzt ändern. Gegen spielstarke Gegner müssen wir mehr
investieren, um zum Erfolg
zu kommen. Besonders zu
Hause müssen wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Ich möchte,
dass unsere Gegner mit
Bauchschmerzen nach Brake
reisen“, hofft Mathes auf
dem gewöhnungsbedürftigen
Kunstrasen auf einen Heimvorteil.
Die Kreisstädter werden
eine Woche mehr Zeit als die
Konkurrenz haben, um sich
auf den Saisonstart vorzubereiten. Das Auftaktspiel beim
SV Friedrichsfehn wurde auf
den 13. August verlegt, da
ein Großteil der SVB-Akteure an diesem Wochenende
nicht zur Verfügung gestanden hätte. Somit startet der
SVB erst am 9. August gegen
Mitaufsteiger Polizei SV Oldenburg in die neue Spielzeit. „Dieses Spiel müssen
wir eigentlich schon gewinnen“, strebt Mathes einen
positiven Saisonstart an. (rei)
Kreisliga 5 so stark wie nie
Eine Übermannschaft gibt es diesmal nicht – Spannung auch im Abstiegskampf
VON CHRISTOPH REIPRICH
haben die Trainer der genannten Vereine erst einmal
den Klassenerhalt als Ziel
herausgegeben.
Besonders
am Hellmskamp ist die Sorge
groß, dieses Mal nicht über
dem Strich zu landen.
Schließlich gelang es Eintracht in der Vorsaison lediglich, den ersten Nicht-Abstiegsplatz zu belegen. Bei
nun vier Absteigern dürfte es
noch enger werden.
Die Vereine aus dem Stadtgebiet Oldenburg stellen in
der Saison 2013/14 eine
knappe Mehrheit in der
Kreisliga V. Acht Mannschaften hoffen darauf, eine
möglichst gute Platzierung
zu erzielen. Dazu gesellen
sich sieben Teams aus dem
Kreis Ammerland. Ein Titelfavorit ist im Vorfeld kaum
auszumachen.
Eine solche Dominanz,
wie sie Meister Kickers
Wahnbek in der vergangenen
Spielzeit an den Tag legte, ist
in der Saison 2013/14 von
keinem Verein zu erwarten.
Es ist eher davon auszugehen, dass sowohl Abstieg als
auch Titelrennen bis zum
Schluss spannend bleiben
werden.
Kähne wirft Handtuch
Schlack
Sportfotos im
Internet
www.sportfotografie-schlack.de
Von der Konkurrenz wird
Schwarz-Weiß Oldenburg in
die Favoritenrolle gedrängt.
In der Tat hat das Team um
Trainer Jürgen Gaden drei
Hochkaräter
verpflichten
können, die bereits über Bezirksliga-Erfahrung verfügen.
Ob das allein genügt, am Ende die Meisterschaft zu feiern, bleibt abzuwarten.
Oben mitmischen werden
voraussichtlich auch der
FSV Westerstede, SV Ofenerdiek, GVO Oldenburg sowie der VfL Bad Zwischenahn. Alle drei sicherten sich
in der vergangenen Spielrunde eine Platzierung im oberen Tabellenmittelfeld und
dürften insgeheim darauf
hoffen, bei der Titelvergabe
ein Wörtchen mitreden zu
können. Das gilt auch für die
Reserve des SSV Jeddeloh.
Da der Unterbau des Oberligisten mit Akteuren aus der
ersten Mannschaft verstärkt
wurde, kann Platz vier aus
dem Vorjahr durchaus getoppt werden.
Die Elf von Trainer Ralf
Voigt wird ohne zwei bekannte Nordenhamer versuchen, ins Titelrennen einzugreifen. Sowohl Benjamin
Bliefernich als auch Daniel
Tobias Mentz war schon beim Stolz, die in ihrer VerganAbstieg vor zwei Jahren dabei. genheit lange für den 1. FC
Den will er sich diesmal
Nordenham kickten, wollen
ersparen.
Foto Schlack
kürzer treten. So spielen bei-
In der vergangenen Saison war Blau-Weiß Bümmerstede noch
auf den Bezirksliga-Sportplätzen zu Hause. Jetzt muss sich der
Klub wieder in der Kreisliga beweisen.
Foto Schlack
de nur noch in der Reserve musste zwar Top-Torjäger
des GVO Oldenburg.
Dennis Jöstingmeier (TuS
Obenstrohe) ziehen lassen.
Heinze mit Kreuzbandriss Dennoch verfügt der AufsteiWelche Rolle die Bezirksliga- ger über eine spielstarke
Absteiger TuS Eversten und Truppe. So machte der souBlau-Weiß
Bümmerstede veräne Meister der 1. Kreisspielen werden, ist fraglich. klasse Ammerland unter anBeide haben zahlreiche Leis- derem durch einen 5:2-Ertungsträger an andere Verei- folg über den TSV Abbehaune abgeben müssen, so dass sen (Bezirksliga) auf sich
Allerdings
die Oldenburger Klubs vor aufmerksam.
einem Neuanfang stehen. wirkte Jöstingmeier in dieser
Für Bümmerstede kommt er- Partie noch mit.
Über
das
vorhandene
schwerend hinzu, dass sich
Spielertrainer Rene Heintze Spielermaterial können sich
das Kreuzband angerissen der SV Friedrichsfehn, SV
hat und so mindestens sechs Eintracht Oldenburg und der
1. FC Ohmstede ebenfalls
Monate pausieren muss.
Die verbleibenen Teams nicht beklagen. Alle drei
der 16er-Staffel werden die Mannschaften haben in der
zahlreiche
vier Abstiegsränge unter sich Sommerpause
ausspielen. Besonders in die Neuzugänge an Land gezoBredouille geraten könnte gen. Allerdings sind kaum
Aufsteiger Polizei SV Olden- Akteure dabei, die bereits in
burg. Die Elf von Trainer höheren Ligen gekickt haNils Reckemeier konnte sich ben. Darüber hinaus ist es
kaum verstärken. Daher nicht immer einfach, bei grobleibt der Coach realistisch ßen Bewegungen im Kader
und definiert den Klassener- sofort eine intakte Mannschaft zu formen. Daher
halt als Ziel.
Der zweite Liganeuling kann es durchaus passieren,
dürfte sich leichter in der dass sich diese Teams im unneuen Umgebung zu Recht teren Tabellendrittel wiederfinden. Der TuS Lehmden finden. Nicht ohne Grund
Im Vorfeld sind neben Aufsteiger Polizei SV Oldenburg
nur zwei Mannschaften als
Abstiegskandidaten auszumachen. Zum einen ist der
FC Viktoria Scheps zu nennen. Die Saison 2013/2014
hat noch nicht einmal begonnen und trotzdem werden die Baustellen beim FC
immer größer.
Mit Michel Page und Renke Techler haben zwei feste
Größen den Verein verlassen. Sie riefen nicht nur auf
dem Platz stabile Leistungen
ab, sondern waren auch für
das
Mannschaftsgefüge
wichtig. Diese Abgänge sollten durch Renke Janssen
kompensiert werden. Doch
der Neuzugang zog sich
gleich im ersten Testspiel ein
Kreuzbandriss zu.
Es folgte eine peinliche
0:11-Klatsche beim KikaCup-Finale in Harkebrügge
gegen den SV Viktoria Elisabethfehn. Wenige Tage später schmiss Trainer Hartmut
Kähne aus privaten Gründen
das Handtuch, so dass vorerst Toni Kleemann die Geschicke an der Seitenlinie
leiten wird. Er wird vor der
schwierigen Aufgabe stehen,
Scheps von der Abstiegszone
fern zu halten.
Ernsthafte Gedanken um
den Ligaverbleib wird sich
auch der TuS Ofen machen
müssen. Die Elf von Trainer
Helge Hanschke hat die Vorsaison zwar als bester Aufsteiger abgeschlossen. Doch
in der Offensive drückt für
die kommende Spielzeit der
Schuh. Denn mit Heiko
Zander und Maik Nirwing
haben zwei Akteure die Ammerländer verlassen, für die
keinen akkuraten Ersatz gefunden wurde. In den entscheidenden Spielen dürfte
daher die Durchschlagskraft
fehlen, um im Abstiegskampf
zu bestehen. Bei dieser ausgeglichenen Liga kann aber
auch alles ganz anders kommen. Spannung ist jedenfalls
garantiert.
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