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Schweizerischer Zeiger- und Anlagewarte-Verband
Association suisse des cibarres et chefs de stand de tir
KREISZEIGERSCHIESSEN 2014!
Die Weltgeschichte schreibt Samstag, 19. Oktober. Kein geschichtsträchtiges Datum. Aber ein
Tag, wie er nicht schöner sein könnte: Bilderbuchwetter, wie es in den Fotokalender gezeigt
wird. An den Bäumen hängt das goldene Laub, der Himmel zeigt sich in stahlblauer Farbe,
und die Sicht wurde nur von den fernen Bergen begrenzt. So präsentierte sich das
Schiessgelände der Schiessanlage Fehraltorf, als 23 motivierte, aufgestellte Zeiger und
Anlagewarte, teils mit ihren Gemahlinnen, zum traditionellen Zeigerschiessen eintrafen.
Diese 23 Schützen bedauerten, dass vor dem Schiesswettkampf keine 5 stündige
Bergwanderung angesagt sei. Bilderbuchwetter, den ganzen Tag, kein Wölkchen am Himmel.
Vom Kreis 5 konnten wiederum drei Kameraden des harten Kerns, bewaffnet gegen
explodierende Neonlampen mit einem Militärstahlhelm aus dem Jahre 1950, begrüsst werden.
Auch Zentralkassier Beat Schori und Max von Ballmoos konnten unter den Mitstreiter begrüsst
werden.
Es wurde einen spannenden und fairen Wettkampfsport gelebt. Zu den geschossenen
Resultaten wurden einander mit aufrichtiger Freude gratuliert, konnte doch der Eine oder
Andere mit einem persönlichen Bestresultat aufwarten.
Den Ernst vom Wettkampf in der Schiesshalle wurde durch eine fröhliche Gemütlichkeit in der
Schützenstube abgelöst. Kurz nach Mittag musste der Schiess-betrieb abgebrochen werden,
weil der Landwirt in das Schiessgelände eindrang und begann sein Feld umzupflügen. Selbst
die herbeigerufene Polizei konnte seiner Sturheit nichts entgegenhalten, sodass wir
gezwungenermassen den Wettkampf abbrechen mussten. Fortsetzung folgt!
Da der Wettkampf abgebrochen werden musste, konnte die Schiessanlage geschlossen und
den Gabentisch aufgebaut werden. Wie bei jedem Zeigerschiessen konnte den Teilnehmern
einen akzeptablen Gabentisch präsentiert werden: Wein, Fleischpäckli, und anstelle von
Kranzkarten einen Reise-Check im Wert von Fr. 10.‒.
Beim Nachdoppel galt es, die unerwünschten geraden Zehner, also 60, 70, usw. auf die 100er
Scheibe zu erzielen. Als Gabe winkte eine Flasche Wein oder ein «Schoggi-Chörbli». Mit 2
Treffern schwammen gleich fünf Teilnehmer obenauf: Hermann Bernhard, Jan Bommeli,
Albert Kündig, Monika und Fritz Lätsch, gefolgt von sieben Teilnehmer mit einem Treffer. Drei
Schützen mussten sich ohne Treffer zufrieden geben.
Beim Fleisch-Stich musste zuerst sein Resultat vorgegeben werden. Anschliessend durften
die fünf Schüsse (drei Einzel und zwei Serie) abgefeuert werden. Das Resultat wurde mit der
Vorgabe verglichen, und es stellte sich heraus, dass es für einige doch nicht so leicht war, an
die Vorgabe heran zu kommen. Als Preis erhielt jeder Teilnehmer, ob hohe oder niedrige
Abweichung der Vorgabe vom erzielten Resultat, einen ansehnlichen Fleischpreis. Im 1. Rang
findet man Ruedi Lerf und Albert Kündig, sie fuhren je einen Punkt Abweichung ein. Weitere
drei Schützen blieben unter zehn Punkten Abweichung erfolgreich: Myrta Bernhard drei
Punkte. Ueli Berger fünf Punkte und Walter Hablützel sieben Punkte. Alle weiteren Teilnehmer
haben 11 und mehr Punkte Abweichung vom angesagten Resultat. Bravo!
Als effektiver Wettkampf konnte der Zeigermatch bestritten werden. Das Programm war fünf
Schuss Einzelfeuer und drei Schuss Seriefeuer auf die Scheibe A10. Bei Erreichen der
festgesetzten Kranzlimite wurde man mit einem Reka-Check ausgezeichnet. 17 Teilnehmer
konnten sich diesem Wettkampf stellen, die weiteren fünf Kameraden mussten auf diesen
Wettkampf verzichten. Von diesen 17 Schützen erreichten deren 15 das begehrte
Kranzresultat. Die Rangliste wurde in den beiden offiziellen Kategorien Sport und Ordonnanz
erstellt. Wanderpreisgewinner bei den Sportgewehren, dessen Wanderpreis von Martin
Kathan gestiftet wurde, wird ein weiteres Mal ein schon aufgeführter Gewinner eingraviert
werden. Hermann Bernhard, konnte mit 76 Punkten (Tiefschuss 95) die Konkurrenz für sich
entscheiden. Die nächsten Verfolger sind Myrta Bernhard und Walter Hablützel, Bei den
Ordonnanzgewehren konnte Ueli Berger den von Fritz Lätsch gestifteten Wanderpreis mit
guten 75 Punkten an sich reissen. Auf dem 2. Rang findet man den letztjährigen Sieger Fritz
Lätsch mit 74 Punkten, gefolgt von Paul Schwere (Kreis 5) und Hans-Peter Baumgartner mit
73 Punkten. Mit 72 Punkten konnten zwei Schützen in die Rangliste aufgenommen werden:
die Chefs der beiden Kreise Daniel Fehlmann, Präsident Kreis 5 und Martin Morf, Präsident
Kreis 10.
SZAV, K10, Bericht Zeigerschiessen 2014 SZAV
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Schweizerischer Zeiger- und Anlagewarte-Verband
Association suisse des cibarres et chefs de stand de tir
Da die Gaben beschafft waren, wurden auch an jene Kameraden gedacht, die nicht zum
Schiessen kamen. Ihnen wurde vom Wurststich und Nachdoppel ebenfalls eine Gabe
übergeben.
Ich gratuliere allen Teilnehmern zu ihren Leistungen, auch wenn sie auf der Rangliste nicht
zuoberst stehen. Zum Schluss möchte ich allen Teilnehmer für ihr Mitmachen herzlich danken.
An Daniel Fehlmann sende ich auf diesem Wege ebenfalls meinen herzlichen Dank, für die
Überraschung in brennender Form. Danken möchte ich auch dem Schützenstubenpaar
Caroline und Sepp Zingg, die während der ganzen Zeit mit Wohlwollen für unser Gutergehen
besorg waren, und ein sehr gutes Mittagessen auf den Tisch zauberten.
Caroline und Sepp: recht herzlichen Dank!!!
Ebenso gebührt meinem Helfer und Finanzchef Hermann Bernhard ein herzliches
Dankeschön, denn allein kann ein solcher Anlass nicht durchgeführt werden.
Ich freue mich auf das Zeigerschiessen 2015!
Der Schreiberling:
Fritz Lätsch
SZAV, K10, Bericht Zeigerschiessen 2014 SZAV
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