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123 stung (N. S.-Quotient). Zu den ermittelten tatsächlichen Werten

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Bodenkunde.
123
stung (N. S.-Quotient). Zu den ermittelten tatsächlichen Werten wurden
wie in früheren Arbeiten die mathematisch geschätzten Mengen Stickstoff in
Vergleich gesetzt. Die Isothermen umfaßten Gebiete der gemäßigten (10,6
bis 11,7°) l der subtropischen (17,8—20,0°) Zone. In beiden Gebieten nimmt
der durchschnittliche Stickstoffgehalt der Wiesenböden mit dem Feuchtig­
keitsfaktor zu, während der Stickstoffgehalt der subtropischen Waldböden
sich unabhängig vom N. S.-Quotienten zeigt. Es ergeben sich also zwei
verschieden verlaufende Kurven: eine für Wiesenböden und eine für Wald­
böden. Der Gehalt an organischem Stickstoff schwankt in der gemäßigten
Zone nicht mit dem Feuchtigkeitsfaktor. Der durchschnittliche Wert be­
u n (
trägt 11,3.
H a 8 8 eb r a uk (Braunschweig).
Jenny, H., A n e q u a t i o n o f s t a t e f o r s o i l n i t r o g e n . Journ.
Physical Chem. 1930. 34, 1053—1057; 1 Fig.
Der Verf. entwickelt eine Differentialgleichung zur Erfassung des Ge­
samtstickstoffgehaltes im Boden. Feuchtigkeit und Temperatur müssen als
bestimmende Faktoren bekannt sein. Die auf diese Weise errechneten Werte
zeigen relativ gute Übereinstimmung mit den tatsächlich beobachteten
(Braunschweig).
durchschnittlichen Mengen Bodenstickstoff. Hassebrauk
Jenny, H., K e l a t i o n o f t e m p e r a t u r e t o t h e a m o u n t o f
n i t r o g e n i n s o i l s . Soil Science 1929. 27, 169—188; 10 Fig.
In Ergänzung zu einer früheren Arbeit über die Beziehungen zwischen
klimatischen Faktoren und Gesamtstickstoffgehalt des Bodens veröffent­
licht der Verf. weitere Untersuchungsergebnisse. Die ermittelten Stickstoff­
mengen werden mit Werten in Vergleich gesetzt, die mittels einer Formel
errechnet sind. Die Ergebnisse zeigen Beziehungen zwischen jährlicher
Durchschnittstemperatur und durchschnittlichem Gesamtstickstoffgehalt bei
Böden gleicher Feuchtigkeit in semiariden, semihumiden und humiden Ge­
bieten der Vereinigten Staaten. Die Abnahme des Stickstoffs mit Zunahme
der Temperatur ist exponential, d. h. der Logarithmus Stickstoff verhält
sich umgekehrt proportional zur Temperatur. Für je 10° Temperaturfall
nimmt der durchschnittliche Stickstoffgehalt des Bodens zwei- bis dreimal
zu. Der organische Stickstoffgehalt scheint mit zunehmender Temperatur
ZU sinken.
Hassebrauk
(Braunschweig).
Smith, N. R., and Humfeld, H., E f f e c t o f r y e a n d v e t c h g r e e n
manures on t h e m i c r o f l o r a , n i t r a t e s and
hydrog e n i o n c o n c e n t r a t i o n . Journ. Agr. Res. Washington 1930.
41, 97-123.
Einem sauren sandigen und einem sauren tonigen Lehmboden wurde
unter optimalen Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen Kalk allein
sowie eine Gründüngung in Form von Roggen oder Wicken ohne und mit
Kalk zugesetzt und der Einfluß dieser Zusätze auf die Mikroflora, den Ni­
tratgehalt und die Wasserstoffionenkonzentration geprüft. Die Zahl der
Mikroorganismen nahm nach der Gründüngung beträchtlich zu bis zum
4. Tage, sank dann stark ab gleichzeitig mit dem Verschwinden der Blattmasse
und blieb auf dem sauren Boden auch niedrig, während auf dem gekalkten
Boden ein zweiter Anstieg erfolgte und die Zahl dann hoch blieb. Kalk
allein rief eine Steigerung nach 5 Wochen hervor. Eine zweite Gründüngungsgabe ergab das gleiche Bild, abgesehen davon, daß der zweite Anstieg unter­
blieb. An dem Anstieg der Organismenzahl waren nur Bakterien beteiligt,
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Gesundheitswesen
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