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Jeremy Clarkson will, dass alle sich an der - PS

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Sport
Zürcher Unterländer
Donnerstag, 6. November 2014
«Die Situation ist viel gefährlicher»
Unihockey Sieben Runden
sind in der NLA der Männer
gespielt. Die Kloten-Bülach
Jets liegen mit drei Punkten
auf dem vorletzten Platz. Trainer Dani Meier erklärt, warum er die Leistung seines
Teams trotzdem als überdurchschnittlich einstuft –
und in der Kabine ruhig blieb.
Dani Meier, sieben Meister­
schaftsrunden liegen in der
NLA bereits hinter ihnen. Auf
einer Bewertungsskala von 1
bis 10, wo würden Sie den Sai­
sonstart der Jets ansiedeln?
Dani Meier: Ja, ja (lacht und über­
legt lange). Ich würde mal sagen 6.
Also überdurchschnittlich?
Ja, weil wir doch einiges weiter
sind als in der vergangenen Spiel­
zeit zum selben Zeitpunkt. Die
Hierarchien sind klar, das Mann­
schaftsgefüge passt. Auch punkto
System und Taktik sind wir aktu­
ell auf dem Stand von Ende letz­
ter Saison.
Und wo nicht?
Im Kopf. Leider sind wir hier auf
das Level vom Herbst 2013 zu­
rückgefallen. Wir leisten uns auf
dem Feld katastrophale Einzel­
fehler, wollen zu viel erzwingen.
Wir haben in allen Spielen der
laufenden Meisterschaft mitge­
halten, streckenweise auch domi­
niert, Grünenmatt und Langnau
sind dafür nur zwei Beispiele.
Aber Disziplinlosigkeit und dum­
me Strafen haben uns mehrmals
den Sieg gekostet. Gegen Wald­
kirch, Uster und Langnau haben
wir in den dümmsten Momenten
einen Shorthander eingefangen.
Die jüngsten Spiele gegen
Grünenmatt und Uster gingen
beide 6:8 verloren. Sie selbst
bezeichneten unmittelbar nach
der Partie gegen Uster das
Verhalten ihres Teams als naiv.
Was genau haben Sie damit
gemeint?
Die Naivität zu glauben, dass es
mit der gezeigten Leistung am
Ende doch noch reichen könnte.
Mein Assistent Jürg Rauchen­
stein und ich haben das Gesche­
hen nochmals besprochen und
sind zum Schluss gekommen,
dass die taktischen Vorgaben
gepasst haben. Aber die Spieler
haben das, was wir abgemacht
haben, nicht umgesetzt. Man
kann Aussetzer haben, aber nicht
so viele wie gegen Grünenmatt.
Jetzt ist die Mannschaft in der
Bringschuld.
In dieser Einschätzung schim­
mert ein altes Problem der Jets
auf: Es fehlt an Leaderfiguren.
Ja, womöglich.
Der letztjährige Jets­Topskorer
Matti Vapaniemi wurde kurz
nach Saisonstart von einer
Schulterverletzung ausge­
bremst. Wie schwer wiegt sein
Ausfall aus Ihrer Sicht?
Wenn ein Team seinen Topskorer
verliert, dann hat das natürlich
massiven Einfluss. Seine Punkte
können wir nicht einfach kom­
pensieren. Wiler Ersigen hat viel­
leicht die Mittel, einen Ausländer
zu ersetzen, zum Beispiel mit
Schweizer Nationalspielern, wir
nicht. Und es ist ja nicht nur Va­
paniemi ausgefallen, auch Juho
Milunpalo ist verletzt, und Center
Daniel Dürst fehlt uns aufgrund
einer Knorpelverletzung in einem
Fuss sicher noch zwei bis drei Wo­
chen. Momentan spielen wir mit
nur einem Ausländer, nämlich
Matti Koskela, und diversen an­
geschlagenen Routiniers.
Kurz nach der Diagnose hat es
geheissen, Vapaniemi kehre
voraussichtlich Ende Dezember
zurück ...
Das glaube ich nicht. Ich plane
mit ihm nicht vor Ende Februar.
Mit Milunpalo wieder in einem
Monat.
Bis dann könnte der Zug Rich­
tung Playoffs abgefahren sein ...
Ja, so ist es.
Der Vorstand hat über die Ver­
pflichtung eines Ersatzes für
Vapaniemi diskutiert, bisher ist
aber nichts passiert. Wieso?
Dazu möchte ich mich nicht äus­
sern, das ist nicht mein Thema.
Ich will mit jenen Spielern arbei­
ten, die mir zur Verfügung stehen.
Wir hätten ja die letzten drei Spie­
le gewinnen können, ohne unsere
verletzten Finnen. Das ist es, was
mich ärgert.
Neben dem Ärger gibt es aller­
dings auch Lichtblicke. Da wäre
zum Beispiel der aktuelle Jets­
Topskorer Yannik Jaunin ...
Ja, Jaunin hat das einfache Spiel
wieder entdeckt und arbeitet sehr
sauber. Zudem hilft er uns mit sei­
nem leidenschaftlichen Auftre­
ten. Weiter spielt auch Captain
Patrick Dürst eine sensationelle
Saison. Sein Einsatz ist eindrück­
lich, er ist ein verantwortungsvol­
ler Anführer. Ganz ohne Leader­
typen stehen wir also nicht da.
Und zum Glück können wir auch
stets auf unsere Torhüter bauen.
Beni Reusser, der nicht nur
grosses technisches Talent,
sondern auch ausgewiesene
Führungsqualitäten besitzt, ist
bisher hinter den Erwartungen
zurückgeblieben. Hier sind auch
Sie als Trainer gefordert ...
Ich möchte nicht einen einzelnen
Spieler bewerten. Unsere Fehler
haben wir oft im Kollektiv began­
gen. Und ein Team muss einen
Durchhänger eines einzelnen
Spielers tragen können. Beni
Reusser hat selbst die höchsten
Ansprüche an sich. Da kann ich
als Trainer gar nicht viel tun,
ausser vielleicht etwas Druck
wegnehmen.
In der vergangenen Saison ha­
ben die Jets im Januar mit vier
Siegen in den letzten Meister­
schaftsrunden einen beeindru­
ckenden Schlussspurt hinge­
legt. Dazu beigetragen haben
zwei Faktoren, die dieses Jahr
höchstwahrscheinlich fehlen
werden: ein Vapaniemi in Best­
form und Gegner, die die Jets
bereits abgeschrieben haben.
Wann und wo werdet Ihr in
dieser Saison die Punkte holen?
Also meiner Meinung nach war
damals der wichtigste Punkt, dass
das Team sich gefangen und seine
Verlierermentalität abgelegt hat.
Aus der Wut heraus haben wir uns
zusammengerauft. Die Situation
diese Saison ist viel gefährlicher,
wir wissen jetzt, dass wir es kön­
nen, und trotzdem klappt es nicht.
Wir machen die kleinen Dinge
nicht mehr richtig. Eine solche
Serie wird uns nicht wieder zufal­
len, wir müssen die Punkte jetzt
kontinuierlich – und noch vor
Weihnachten – gewinnen.
Als Feldspieler waren Sie über
die Kantonsgrenzen hinaus als
Heisssporn bekannt. Wann sind
Sie zuletzt als Trainer in der
Kabine laut geworden?
Gegen Grünenmatt, am 5. Januar
2014, als wir nach dem ersten
Drittel mit 0:3 hinten gelegen
sind.
Die Jets haben besagte Partie
noch mit 8:3 gewonnen.
Vielleicht müssten Sie das öfter
tun ...
Nein, das nützt nichts, sondern
nutzt sich nur ab. Es muss die Si­
tuation dafür gegeben sein, und
ich muss sie spüren. Erst dann
kann eine solche Ansprache wir­
Interview: Marisa Kuny
ken.
EISHoCKEy
SCHwEIZER CUP 2015/16. 1. VoRRUNDE
Bülach – Frauenfeld
1:3
(0:2, 0:1, 1:0). Hirslen. – 148 Zuschauer. – SR
Gundel, Torti; Dittli, Tonini, – Tore: 9. (8:47)
Schoop 0:1. 10. (9:25) Schumann (Lieber) 0:2.
32. Ganz (Schoop) 0:3. 45. Eggimann (Mathez, Ronner / Ausschluss Diethelm) 1:3. –
Strafen: 3×2 gegen Bülach, 4×2 gegen Frauenfeld. – Bülach: Schelling, Zucchetti (ab 21.);
Baumgartner, Hügli; Speck, Ronner; Pils,
Schwarz; Keller, Bulach; Sägesser, Schenk,
Vögeli; Eggimann, Boner, Mathez; Basarte,
Wilhelm, Schaufelberger; Hauri, Müller
2. LIGA. 2. LIGA. GRUPPE 2
Rapperswil-Jona – Dielsdorf-Niederhasli 6:4
(2:0, 2:1, 2:3). Diners Club Arena. – 45 Zuschauer. – SR Duss, Schenker. – Tore: 13. Köfer (Ausschluss Capelli) 1:0. 15. Streiff (Klaus/
Ausschluss Bürki) 2:0. 22. Antoniadis (Capelli, Walter) 2:1. 25. M. Mettler (Schmid, D.
Mettler) 3:1. 40. Schmid (Strickler, M. Mettler/Ausschluss R. Dirren) 4:1. 46. Antoniadis
(Capelli) 4:2. 50. Bachmann (Dalcolmo, Bottarel/Ausschluss Bürki) 5:2. 59. (58:48) Rufer
(Antoniadis) 5:3. 60. (59:00) Schmid (Bachmann, ins leere Tor) 6:3. 60. (59:47) Felchlin
6:4. – Strafen: 4×2 gegen Rapperswil-Jona,
7×2 plus 1×10 (Bürki) plus 1×5 und Spieldauer (Walter) gegen Dielsdorf-Niederhasli. –
Dielsdorf-Niederhasli: Bachmann; F. Dirren,
R. Dirren; Stefano, Bruggmann; Bürki, Busse;
Felchlin, Laible, Narishkin; Antoniadis, Capelli, Walter; Rufer, Landert, Hofer.
Rangliste: 1. Prättigau-Herrschaft 6/18
(47:12). 2. Wil 6/17 (28:15). 3. St. Moritz 5/12
(26:18). 4. Rheintal 6/10 (28:38). 5. Herisau
6/9 (23:19). 6. Wallisellen 6/9 (27:25). 7.
Kreuzlingen-Konstanz 6/7 824:27). 8. Uzwil
6/7 (25:22). 9. Dielsdorf-Niederhasli 6/7
(29:30). 10. Lenzerheide-Valbella 6/6 (17:20).
11. Engiadina 6/3 (21:36). 12. Rapperswil-Jona 7/3 (13:46).
Nächste Spiele. Am Samstag u.a.: Herisau –
Wallisellen (17.30), Dielsdorf-Niederhasli –
Lenzerheide-Valbella (17.45)
FUSSBALL
FVRZ-CUP. 3. RUNDE
Bassersdorf – Rüti
10:1 (6:1)
Tore: 2. Zumberovic 1:0. 3. Copat 2:0. 7. Kluser 3:0. 19. Tinner 4:0. 21. Tinner 5:0. 29. Waser 5:1. 36. Zumberovic 6:1. 48. Kluser 7:1. 59.
Zumberovic 8:1. 75. Gelmi 9:1. 90. Tanner
10:1.
SportAgenda
BASKETBALL
1. Liga
Männer. Am Samstag: Phönix Regensdorf
– Unicorn Spreitenbach-Dietikon (17.00/
Wisacher). Opfikon – Divac Zürich (18.00/
Lättenwiesen)
EISHoCKEy
2. Liga
Gruppe 1. Am Samstag: Bassersdorf –
Bellinzona (20.15/Kolping-Arena, Kloten).
– Gruppe 2. Am Samstag: Herisau – Wallisellen (17.30/SZ). Dielsdorf-Niederhasli –
Lenzerheide-Valbella (17.45/Erlenpark).
EISKUNSTLAUF
EuLach-cup
In Winterthur. Freitag bis Sonntag: Eulach-Cup, mit diversen Unterländer Läuferinnen in verschieden Kategorien ( jeweils
ab 8.00, Freitag bis ca. 21.00, Samstag bis
22.00, Sonntag bis 20.15/Deutweg)
GERäTETURNEN
MännEr
In Rapperswil-Jona. Am Samstag und
Sonntag: Schweizer Meisterschaften Einzel und Mannschaften, u. a. mit den Dietlikern Raffael Pfaller (K5, Samstag ab
8.05), Andreas Zaugg (K6, Samstag ab
11.35), Lukas Kämpfer (Herren, Samstag
ab 14.20/Grünfeld).
Kloten-Bülach-Jets-Trainer Dani Meier (hinten rechts) bleibt ruhig, auch wenn es seinen Spielern (von links Andris Ladner und Benjamin Reusser) derSibylle Meier
zeit in der NLA noch nicht eben nach Wunsch läuft. Meier und Assistent Jürg Rauchenstein mussten bisher viele individuelle Fehler notieren.
Bassersdorfs Bülacher Eisbären bleiben Dämpfer für InKürze
Cup-Coup
im Cup nur Zuschauer
den EVDN
cUrling
FUssball In der 3. Runde des
regionalen Cups hat Bassersdorf
ein Ausrufezeichen gesetzt: Die
Gastgeber gewannen das Zweit­
ligaduell gegen Rüti sage und
schreibe mit 10:1. Schon zur Pau­
se hatten sie 6:1 geführt.
Dabei waren die Zürcher Ober­
länder, Leader derselben 2. Liga,
Gruppe 2, in der Bassersdorf den
10. Platz einnimmt, nicht etwa
mit einer B­Mannschaft angetre­
ten. Doch die Gäste liessen Bas­
sersdorf weitgehend wider­
standslos gewähren. So spielten
die Platzherren bei Schneetrei­
ben auf dem BXA­Kunstrasen­
platz ihre technischen Stärken
aus. Jimmy Zumberovics 1:0 (2.)
geriet damit zum Auftakt eines
munteren Toreschiessens. pew
19
eishockey In der Hauptrunde des Schweizer Cups
2015/16 wird Bülach nicht
mit von der Partie sein. Die
Eisbären scheiterten bereits in
der ersten Qualifikationsrunde. In der heimischen Hirslen
unterlagen sie Frauenfeld 1:3.
Von einem grossen Cupknüller
mochte Sven Breitenmoser im
Zusammenhang mit dem Heim­
spiel in der Cupqualifikation
gegen Frauenfeld nicht reden.
«Wir hätten danach ja noch eine
Runde zu überstehen, dann erst
würde es richtig interessant»,
meinte der Bülacher Sportchef im
Vorfeld der Partie. Dementspre­
chend entwickelte sich das Ge­
schehen auf dem Eis nicht eben
intensiver – aber immerhin ähn­
lich rasant und umkämpft wie
während eines Meisterschafts­
spiels. Doch zum Leidwesen Brei­
tenmosers waren die Geschicke in
der Partie gegen den aktuellen Ta­
bellendritten der 1. Liga, Gruppe
1, ähnlich verteilt wie zuletzt im
Championat.
«Wir sind gut gestartet und hat­
ten mehr vom Spiel, sind auch zu
guten Chancen gekommen, haben
aber einfach keine Tore ge­
macht», schilderte Breitenmoser,
«im Gegenzug hat dann Frauen­
feld seine Gelegenheiten ge­
nützt.» Insgesamt müssten die
Eisbären zu viel Aufwand betrei­
ben und stünden in der Defensive
nicht solide genug, analysierte
der Sportchef.
pew
eishockey Rückschlag für den
EV Dielsdorf­Niederhasli: In der
2. Liga, Gruppe 2 unterlagen die
Unterländer beim bis dato sieg­
und punktlosen Tabellenletzten
Rapperswil­Jona Lakers 4:6. Da­
mit liessen sie eine gute Gelegen­
heit aus, den zweiten Sieg in Serie
(nach dem 10:4 über Engiadina)
zu landen. In Abwesenheit der be­
rufsbedingt abwesenden Trainer
Serge Cornioley und Marcel Kün­
dig coachten Juniorentrainer Ma­
ro Jelinek und Präsident Andreas
Bosshard das Team. Letzterer be­
dauerte, dass die EVDN­Spieler
die Partie zwar dominiert, sich
mit unnötigen Strafen aber das
Leben selbst schwer gemacht hät­
ten. Bosshard: «Wir haben uns
heute selbst geschlagen.»
pew
Walliseller
Heimniederlagen
In der 3. Runde der Zürcher
Superliga haben beide Wallisel­
ler Teams den Heimvorteil nicht
nutzen können. Wallisellen I mit
Skip Jens Piesbergen unterlag
Zürich I 3:6. Wallisellen II kas­
sierte mit 4:16 gegen die Grass­
hoppers eine Kanterniederlage.
FUtsal
Turniersieg für
Wiedmer-Team
Dank eines 2:1­Siegs im Final
über die Brasil­Auswahl hat das
vom Watter Hurti Wiedmer trai­
nierte Team Lachenzeld die ach­
te Copa do Brasil gewonnen. red
HANDBALL
2. Liga
Am Samstag: Kloten – Unterstrass (17.30/
Ruebisbach).
TISCHTENNIS
nLB
Gruppe 2. Am Sonntag: Bremgarten –
Kloten (15.00/Isenlauf).
UNIHoCKEy
MännEr
NLA. Am Samstag: Thun – Kloten-Bülach
Jets (17.00/MUR). Am Sonntag: KlotenBülach Jets – Chur Unihockey (18.00/
Ruebisbach, Kloten).
1. Liga, Gruppe 2. Am Samstag: Laupen
ZH – Bülach Floorball (20.00/Elba).
FrauEn
NLA. Am Samstag: Aergera Gyffers –
Dietlikon (19.30/Sporthalle).
NLB. Am Sonntag: Hot Chilis RümlangRegensdorf – Waldkirch-St. Gallen (16.00/
Heuel, Rümlang).
VoLLEyBALL
MännEr
NLA. Am Samstag: Amriswil – Züri Unterland (17.00/Tellenfeld).
FrauEn
1. Liga, Gruppe D. Am Samstag: Züri
Unterland – St. Gallen (13.30/Ruebisbach,
Kloten). – Am Sonntag: Wiedikon – Züri
Unterland (15.30/Kantonsschule).
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