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Am Freitag, 02.07.3004, pünktliche Abfahrt wie geplant um 13:15h

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Am Freitag, 02.07.3004, pünktliche Abfahrt wie geplant um 13:15h.
Die Teilnehmer unseres Ausfluges.
Spieler:
Christian Seifried, Donald Agbodenou, Sammy Borho, Christian Knosp, Mario Groß, Fabian
Papa, Maximilian Schuler, Marvin Bach, Alexander Hättich, Rick Kiefer, Philipp Waldvogel,
Dennis Maier, Jonas Ketterer, Paul Sörgel
Trainer:
Uwe Werner, Kurt Knosp
Betreuer:
Iris Ketterer, Andreas Groß
unsere Reiseverpflegung – wurde von Mario’s Großmutter gesponsort.
Getränkepulver für 100l fertiges Getränk, für jeden 2 Äpfel und 2 Bananen, Brötchen, Brot,
30 Paar Wiener Würstchen, 30 Paar Landjäger, 100 Balisto Müslisnacks und was an
Kleinigkeiten sonst noch dazugehört: Trinkbecher, Pappteller, Messer, Senf, Ketchup,
Essiggurken.
Also hier unser Bericht nach Hause. Bei launischem Wetter fuhren wir in Neustadt pünktlich
am Freitag, 02.07.04 um 13:15h vom Stadion des FCN ab - dunkle Regenwolken begleiten
uns, aber was noch viel schlimmer ist, auf der geplanten Route über die A5 ist ein großer
Stau (zunächst 5, dann 7km, später bis 12km) ab Offenburg angesagt.
Stau aushalten oder Umweg in Kauf nehmen ?
Nach kurzer Rücksprache mit Trainer Uwe entscheiden wir uns für den Umweg. Kurzerhand
wird die Fahrtroute geändert: Ab Offenburg geht es nun rüber nach Strassbourg auf die
französische Autobahn. Auch hier geht es zeitweise etwas gemächlich zu, da wir ja immerhin
Freitagnachmittag haben - also voll im Wochenendverkehr stecken.
Danach wird es etwas ruhiger und es läuft zügig bis wir kurz vor Karlsruhe in einen
besonders heftigen Regenschauer geraten.
Trainer Uwe fährt voraus und entscheidet damit die weitere Fahrtroute, nämlich nicht zurück
auf die A5, sondern über die A 65, danach A61 Richtung Koblenz. So lernen wir noch ganz
nebenbei die schöne pfälzische Landschaft zu genießen und kommen vorbei an Neustadt
(aber an der Weinstraße). Unsere erste größere Rast machen wir in Höhe Koblenz und
stärken uns für die Weiterfahrt.
Fortsetzung Reisebericht der D-Jugend 2003/04 vom NZ-Cup bei Armina Marten in
Dortmund
Also, nach Koblenz ging’s stramm im 3- Fahrzeuge-Troß weiter mit unserem Trainer und
Fahrtenführer Uwe Werner mit Copilot Kurt Knosp Richtung Bonn/Köln. Und hier hat Uwe
bewiesen, was für ein toller Vorausfahrer er ist.
Wir alle kennen keine Ecke in dieser Gegend und unser Pfadfinder führte uns wirklich
schnurgerade durch diesen Autobahn- und Nebenautobahndschungel auf die richtige
Strecke.
Hallo Uwe – Superleistung !!!
Kurz vor Dortmund kamen wir noch in ein heftiges Gewitter mit wolkenbruchartigem Regen.
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Dann – endlich ! – die Jungs wurden ob der langen Fahrt schon sehr ungeduldig – Ausfahrt
Marten und schließlich Ankunft am Stadion von Armina Marten mit gut einstündiger
Verspätung wie ursprünglich geplant um ca. 20:15h. Also Fahrzeit etwas mehr als 7
Stunden.
Hier herzliche Begrüßung durch einen Betreuer und gleich ging’s ein paar hundert Meter
weiter zu unserer Unterkunft.
Eine ganze Sporthalle nur für uns – na ja, nicht ganz – wir durften diese mit noch einer
Mannschaft teilen.
Wir teilten uns die Sporthalle mit einem wie sich nach späterer gemeinsamer
Bekanntmachung herausstellte, Superteam – TuS Hahn. Deren Jungs und Begleiter hatten
sich schon auf der einen Hälfte eingerichtet und waren bei unserer Ankunft nicht anwesend.
Wir waren sehr gespannt auf unsere Hallennachbarn.
Wir vom FCN belegten die andere Hälfte – und gleich nach Bezug (wir konnten uns mit
Matten dick und dünn, je nach Bedarf eindecken – die mitgebrachten Isomatten wurden nicht
benötigt) gab es ein kleines Spielchen innerhalb der FCN-Mannschaft.
Nun aber zurück auf den Sportplatz – wir hatten Hunger und Durst, was dort gestillt wurde.
Erstes Treffen mit Reiner Klink, der uns einen kleinen Prosecco spendierte.
Hier treffen wir zum ersten Mal auf unsere Hallennachbarn. Vorsichtige gegenseitige
Annäherung zuerst, dann schnelles „warm werden“, denn die TuS Hahn Spieler und
Betreuer sind sehr aufgeschlossen.
Gegen 22h Rückkehr in die Sporthalle und nach Eintreffen der Hahner ein langes „kurzes
Spielchen“ zusammen.
Vereinbart war mit den Trainern, dass um 23.30h Schluß mit Spiel ist, dafür Körperwäsche
und Zähneputzen angesagt ist. Und dann sofort in die Betten, weil der FCN bereits am
Samstag das erste Spiel um 9h haben sollte und unser Frühstück auf 7h angesetzt war. Hat
soweit auch geklappt.
Also – mit Hängen und Würgen kamen wir kur vor 24h zu einer mittlerer Ruhe und wollten
alle (zumindest die Betreuer Kurt Knosp und Andreas Groß) langsam in den Schlaf sinken.
Punkt 24h: „Happy Birthday to you“ aus vollem Munde aus der Hahner Ecke der Sporthalle.
Nach diesem heftigen Geburtstagssong für einen Betreuer von TuS Hahn war natürlich
sämtliche Ruheordnung dahin. Jetzt waren alle Burschen total aufgekratzt. An schnelle
Nachtruhe war nun nicht mehr zu denken. Einige Boys (Namen wollen wir nicht nennen, die
betreffenden wissen, wer gemeint ist) haben sich hier besonders hervorgetan.
Aber schlussendlich gegen 01:30h oder so wurde gemeinsam geschlummert und auch
teilweise heftig geschnarcht.
Samstag, 03. Juli
Unser Cotrainer Kurt hatte wohl einen besonders tiefen und vor allem schnellen Schlaf.
Bereits um 6h war er fix und fertig mit seiner Dusche und Morgentoilette und ganz schön
erstaunt, dass ihn ein TuS Hahner Begleiter auf die Frühe hingewiesen hatte. Beim
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aufwachen war es mit dem ersten Blick auf die Uhr für ihn 6:30h gewesen (tatsächlich
jedoch erst 5:30h).
Die Jungs krabbelten unerwartet früh so gegen 6 – 6:30h aus ihren Schlafsäcken – einige
machten Morgendusche, alle zusammen waren schon kurz danach schon wieder mit den
Hallennachbarn beim Fußballspielen.
Die FCN-Mannschaft war kurz nach 7h pünktlich zum Frühstück auf dem Sportplatz von
Arminia Marten versammelt. Es gab reichlich Brötchen, Wurst, Käse, Konfitüre, Milch, Kakao
und Kaffee.
Danach geht es pünktlich zum ersten Spiel am Sa. 03.07. um 9h.
Die einzelnen Spielergebnisse und unser Schlussergebnis ( 5. Platz von 10 Mannschaften in
der D-Jugend ) entnehmt ihr bitte aus der Übersicht in der Homepage.
In einer Spielpause bereitete uns unser überaus freundlicher und hilfsbereiter Arminia
Dortmund-Führer eine große Überraschung. Wir fuhren nach Dortmund zum BVB-Stadion.
Und nun zuerst eine herbe Enttäuschung – das Stadion war verschlossen und nicht zur
Besichtigung geöffnet. Das hatten wir also für’s erste weggesteckt – schade. Wir waren
ziemlich traurig, konnten dies aber leider nicht ändern.
Nun begannen wir zusammen mit unseren Freunden des TuS Hahn das alte Stadion „Rote
Erde“, gleich daneben gelegen, zu erobern. Also, nichts wie ran und rauf auf den Rasen und
ein paar Erinnerungsbilder schießen. Und dann kam der „Stadionchef“, so wollen wir ihn
mal nennen und teilte uns mit:
„Bitte den Rasen verlassen, hier findet gleich eine Leichtathletikveranstaltung statt“.
Wir
versprechen zu gehorchen und kommen
so mit dem Stadionchef ins Gespräch.
Die TuS Hahner teilen diesem mit, dass wir vom FCN aus dem schönen Schwarzwald (SC
Freiburg wurde ausdrücklich erwähnt) extra angereist sind, um das berühmte Stadion zu
besuchen, kleiner Wortwechsel (Danke an TuS Hahn) – und wirklich, man kann es nicht
glauben – dieser gute Mann öffnete uns eine Seitentür zum BVB Stadion und gab uns eine
kleine Führung. Danke nochmals von hier an den Stadionchef !
Ehrfürchtig bestaunen wir alle das imposante Stadion, wie ihr unschwer an den Bildern in der
Homepage erkennen könnt.
Übrigens Bilder: Alle Teilnehmer des FCN an diesem tollen Ausflug erhalten eine CD mit
mehreren hundert Bildern und den Ergebnistabellen als pdf.Dateien als Erinnerung vom
Trainer noch ausgehändigt.
Also jetzt ging’s stramm zurück ca. 20 Min. Fahrt zum Stadion von Arminia Marten.
Kurzes gesundes Mittagsessen: Wurst, Frikadelle oder Fleisch mit Ketchup, Mayo, Pommes
oder Brötchen.
Vom sehr schmackhaften, reichhaltigen und besonders preiswerten Salatbuffet hielten
unsere Spieler nicht sehr viel. Auch die leckere Erbsensuppe war nicht sehr gefragt.
Danach das nächste Turnierspiel.
Die Spieler verlangen eine kleine Verschnaufpause (!) vor dem nächsten Spiel von deren
vieren an diesem Tag und wollen in die Halle sich ausruhen. Das Ausruhen sieht allerdings
mehr nach einem kleinen Fußballspiel aus.
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Trotzdem, diese Entscheidung war nicht schlecht gewesen. Kurz nach Ankunft in der Halle
öffnet Petrus die Schleusen und es kübelte, was nur runterkommen wollte. Wenn es so
weiterginge, fiele das nächste Spiel ins Wasser, bzw. muß verschoben werden. Das
kümmerte die Jungs jedoch in keinster Weise. In der Halle war es ja trocken und außerdem
wurde freudigst gespielt.
Nach ca. 15 min. riß die Wolkendecke urplötzlich auf, tollster Sonnenschein über den ganzen
Himmel, also los auf den Platz zum nächsten Spiel.
Am Spieltagsende erfuhren wir, dass der FCN am nächsten Tag um den 5. Platz spielen
wird.
Am Abend war große Disco angesagt. Davon hatten wir allerdings bis nach dem ebenso
gesunden Abendessen wie oben das Mittagessen nicht viel bemerkt. Chearleader-Girls
waren bis 20:30h auch keine da und so entschloß sich die Mannschaft: Ab in die Halle, da
machen wir eigenes Programm.
Allerdings hatte Trainer Uwe noch nach einem gegenseitigen intensiven Kritikgespräch
(einige Spieler fühlten sich falsch eingesetzt, andere zu wenig, die optimalen Positionen
wären nicht gefunden worden) mit den Spielern den Jungs eine Aufgabe gestellt:
Sollten die Spieler mit der Aufstellung des Trainers nicht einverstanden sein, dann bitte:
Stellt eine Mannschaft nach gemeinsamer Auswahl durch die Spieler zusammen.
Bereits auf dem Sportplatz ging’s dann hoch her und in der Halle wurde von den Jungs ein
Spielerauswahlkomitee über 4 Spieler eingesetzt, die es sich zur Aufgabe gestellt hatten, für
entscheidende Spiel um den 5. Platz am Sonntag die optimale Aufstellung herauszufinden.
Also – große Diskussionen – alle Spieler wurden in das in Beschlag genommene Büro des
Hausmeisters, zitiert, befragt, entlassen. Also hier haben die Jungs richtig viel Arbeit
miteinander gehabt.
Nach etwas über einer Stunde kamen Cotrainer Kurt und Betreuer Andreas zur
gemeinsamen Entscheidung – dem Treiben muss jetzt ein Einhalt geboten werden, wenn am
Sonntag noch ein ordentliches gemeinsames Spielen der Mannschaft möglich sein soll.
Also Abpfiff dieser Diskussion. Zwei vorgetragene kleine Geschichten sollten den Spielern
eigentlich klar machen, was ein Coach bedeutet und wie schwer es ist diese Aufgabe zu
meistern um eine Mannschaft gemeinsam zum Erfolg zu führen. Die Jungs sprachen darauf
nicht so recht an und hatten sich auf einen Plan festgelegt. Dieser sollte am Sonntag beim
Frühstück Trainer Uwe vorgelegt werden.
Zum Glück kam nun die Mannschaft von TuS Hahn und alles ging gut weiter – Fußball
spielen.
Auch für diese Nacht wurde gemeinsam besprochen: Punkt 24h ist absolute Bettruhe und
Stille angesagt., zumal unsere Hallennachbarn am Sonntag pünktlich um 7h zum Frühstück
sein sollten. Unsere Jungs waren aber derart aufgewühlt vom Tagesprogramm, dass sie
nicht zur Ruhe kommen konnten.
Gegen 1h sprach deshalb Ralf Amthor vom TuS Hahn ein Machtwort:
Wer jetzt nicht sofort Ruhe gibt, der übernachtet in den Umkleideräumen ohne Schlafsack.
Das hat ganz gut gefruchtet, einige namentlich bekannte Ausreißer gab es noch vom FCN –
aber eine halbe Stunde später war nur noch schnarchen zu hören.
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Sonntag, 04. Juli
Frühes aufstehen gegen 7h, unsere Nachbarn sind schon auf dem Weg zum Sportplatz.
Heute zeigen sich schon einige, besonders die nachaktiven Spieler, nicht in der
gewünschten Form.
Munterdusche und Morgentoilette wird verordnet. Danach geht es an’s aufräumen. Eigene
Sachen soweit wie möglich packen. Matten verräumen, damit wir nach dem letzten Spiel
alles in die Fahrzeuge packen können.
Also auf zum Spiel. Danach Rückkehr in die Halle – duschen und alles für die Rückfahrt in
die Autos packen. Halle wird von uns noch auf unserem benutzten Teil mit Besen gesäubert.
Nun geht’s zur Siegerehrung mit den Chearleaders. Danach noch ein kurzes Mittagessen.
Und dann geht es ab in Richtung Gelsenkirchen – Schalke Arena erwartet uns.
Wir haben die Führung auf 15h gebucht und treffen auch rechtzeitig an. Bilder sagen mehr
als 1000 Worte – übrigens gibt es die 1000 auch auf Schalke – die Freundemauer.
Also bitte Homepagebilder oder die CD betrachten.
Nach Führung kurzer Imbiß bei ziemlichen Wind auf dem Parkplatz. Abfahrt von Schalke ca.
17:15h stramm zurück nach Dortmund, dort auf die A45 Richtung Frankfurt, danach auf die
A5 Richtung Basel.
Kurzer Zwischenstopp für PP und Apfel-, Bananen- und Balistoaufnahme.
Mittlerweile haben wir das Autoradio eingeschaltet und hören live die Endrunde der EM
2004 Portugal : Griechenland.
Ca. 20:45h müssen wir einen Tankstopp einlegen – und kehren in ein Burger King
Restaurant ein. Fußball total ist angesagt – alles voll mit Fernsehern. Wir hauen uns wieder
was besonders gesundes rein und schauen uns die erste Halbzeit an und dann geht’s weiter
live am Radio und auf der A 5.
Unterwegs hören wir das Endergebnis: 1:0 für Griechenland. Otto Rehakles – wir gratulieren
dir.
Durch ganz Freiburg sind unsere – Jubelstimmen zu hören. Der Bus vibriert.
Ankunft in Neustadt ca. 23.30h – alle Jungs werden nach Hause gebracht.
Anmerkung des Webmasters:
Hallo Spieler, Trainer und Begleiter,
ich finde dies war ein toller Ausflug für eine D-Jugendmannschaft. Vor allen Dingen sind wir alle
gesund und munter wieder zu Hause angekommen. Die Tage danach haben sicherlich beim einen
oder anderen den Tribut der Ruhe verlangt.
Herzliche Grüsse.
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