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Beratungsstelle für Migranten eingerichtet Arbeitslosigkeit nach wie

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NORDERSTEDTER ZEITUNG
2
¦
Beratungsstelle für
Migranten eingerichtet
MÜLLABFUHR
NORDERSTEDT
Abfuhr von Sperrmüll am
Donnerstag, 8. November
Bezirk 23: Am Gehölz, An
der Koppel, Beim Brüderhof,
Gräflingsweg, Heidelweg,
Henstedter Weg, Norderstedter Straße 1 und 1a, Ulzburger Straße 400 bis Ende,
Wöbsmoor, Zwickmöhlen,
Zwickmoor.
Abfuhr der Wertstoffsäcke
am Donnerstag,
8. November
Bezirk 18: Adenauerplatz,
Berliner Allee, Coppernicusstraße, De-Gasperi-Passage,
Marommer Stieg, Marommer
Straße, Schumanstraße.
Bezirk 19: Am Hallenbad,
Kabels Stieg, Margarita-Lillelund-Weg, Langer Kamp 60104 und 49-97, Tulpenstieg,
Ulzburger Straße 1-101 und
2-98, Wiesenstraße.
Bezirk 20: Breslauer Straße,
Gleiwitzer Kehre, Liegnitzer
Straße, Waldenburger Kehre.
Bezirk 21: Bogenstraße, Dunantstraße, Europaallee, Lütjenmoor, Lupinenweg.
Mittwoch, 7. November 2001
Henstedt-Ulzburg
−
Nach
Kaltenkirchen
richtete das CJD, das
Christliche Jugenddorfwerk Deutschland, auch
in Henstedt-Ulzburg eine Migrationssozialberatungsstelle ein. Sie erhielt ihr Domizil in der
Volkshochschule an der
Hamburger Straße und
wird von Birgit Sommer
geleitet, die seit sieben
Jahren Aussiedler, Asylbewerber und Kontingentflüchtlinge berät.
Die Beratungsstelle
mit einer halben Stelle
wird zu 80 Prozent vom
Land
Schleswig-Holstein und zu 20 Prozent
von der Gemeinde finanziert. „Rund 7000
Migranten aus Henstedt-Ulzburg und dem
gesamten Umkreis müssen betreut werden“,
stellte Anne Wiesner
von der Eutiner Leitung
des CJD fest. Bürgermeister Volker Dorn-
Birgit Sommer (l.) und Anne Wiesner im Migrationsberatungsbüro bei der VHS. FOTO: LINDE-LEMBKE
quast hingegen korrigiert diese Zahl drastisch nach unten: „Wir
haben fünf bis sechs
Prozent Ausländer in
Henstedt-Ulzburg, darunter 60 Asylbewerber,
zehn bis 20 Flüchtlinge,
Ausländer aus EU-Län-
dern, die nicht weiter
auffallen,
Ausländer
aus EU-Ländern ohne
Sozialansprüche
und
460 Aussiedler, die Betreuung brauchen.“
Die Beratungsstelle
soll nicht nur Sprachkurse initiieren, bei Be-
hördengängen, Berufsfindung und gesellschaftlicher Integration
helfen, sondern auch die
Barrieren zwischen Einheimischen und Neubürgern abbauen.
Die Migranten, Jugendliche wie Erwachsene, haben ein anderes
Sozialverhalten als die
Deutschen. Zudem treffen
unterschiedliche
Kulturen, so die christliche, die russische und
die islamische, aufeinander. Durch ein Netzwerk, in das die örtlichen Vereine eingebunden werden, sollen die
Neubürger in die vorhandenen Strukturen
aufgenommen und dadurch auf beiden Seiten
Fremdenangst
abgebaut werden. Durch erlebnispädagogische
Freizeitangebote
will
das CJD Jugendliche
und
Konfliktfamilien
stabilisieren.
(lin)
¦
WAS · WANN · WO
NORDERSTEDT
Ausschuss für junge Menschen, öffentliche Sitzung,
heute, 18.15 Uhr, Rathaus.
Veranstaltungsreihe „Nichts
geht ohne uns“, Thema: „Was
gibt es Neues im Arbeitsrecht“, heute, 19 Uhr, Stadtbücherei, Rathaus.
Internationaler kulinarischer
Frauenstammtisch, heute, 19
bis 22 Uhr, Lehrküche der
VHS, Rathaus.
Vortrag der CDU: „Europäische Union/Euro“, heute, 20
Uhr, Restaurant „Lindenhof“,
Ulzburger Straße 94.
Treffen des „ADS-Gesprächskreises“, heute, 20
Uhr, TuRa-Sportlerheim, Am
Exerzierplatz.
Bridge, mittwochs, 18 bis
21.30 Uhr, AWO-Begegnungsstätte, In der Großen
Heide 44, Voranmeldung unter Tel. 522 41 82.
Yoga-Gruppe für Senioren,
donnerstags, 13.30 bis 15
Uhr, und 15.15 bis 16.45
Uhr, DRK-Haus, Ochsenzoller
Straße 124.
KALTENKIRCHEN
¦
¦¦¦
Arbeitslosigkeit
nach wie vor auf
hohem Niveau
Der Abfalltipp
Zum Herbst geht
es wieder rund
bei der BioabfallDas Betriebsamt der
sammlung zu entStadt rüstet sich zur
sorgen. Ein Biodiesjährigen „Laubwertstoffzusatzsack
schlacht“.
Der
kostet 5,20 Mark
Herbstanfang (23.
und wird direkt
September) ist verbeim Kunden bei der
strichen, und rund
14-tägigen Bioab18 000 Bäume auf
fallsammlung abgeöffentlichem Grund
holt. Somit wird die
spenden nicht nur
zusätzliche
Fahrt
Sauerstoff, sondern
zur
Laubsammelwerden
in
den Frank Kesebom
stelle überflüssig.
nächsten
Wochen ist Abfallberater
sollten
ihr Laubkleid verlie- der Stadt. FOTO: NZ Außerdem
Laub und Grünabren. Um in Norderfälle möglichst distedt den Grundstücksbesitzern eine Möglich- rekt im eigenen Garten komkeit zu geben, das Laub aus den postiert werden. Kompost ist
Baumbeständen kostenlos zu ein ausgezeichneter natürlientsorgen, bietet die Stadt Nor- cher Nährstoff und verbessert
derstedt in diesem Jahr fünf die Bodenqualität nachhaltig.
Laubsammeltermine an. Der Durch die Kompostierung im
nächste Termin ist bereits am eigenen Garten wird der bioloSonnabend, 10. November, auf gische Nährstoffkreislauf gedem Bauhof an der Friedrich- schlossen, ohne dass umweltEbert-Straße 76. Hier kann in belastende Tranporte notwender Zeit von 9 bis 16 Uhr Laub dig sind. Schnellkomposter eignen sich auch für kleine Gärten
abgegeben werden.
Wenn Sie diesen Termin und sind eine preisgünstige Ernicht einhalten können, besteht gänzung zur Biotonne.
Weitere Infos erhalten Sie bei
die Möglichkeit, das Laub, welches nicht auf dem eigenen der Abfallberatung der Stadt
Grundstück
umweltgerecht Norderstedt (Betriebsamt) unkompostiert werden kann, mit ter Tel. 535 95-184 und im Ineinem Biowertstoffzusatzsack ternet: www.norderstedt.de
LL
Norder£tedter Zeitung
Nr. 260
Seite 2
2
Schwarz
Übliche Herbstbelebung blieb aus
Norderstedt − Auch im Kreis Segeberg hat die schwache Konjunktur Auswirkungen auf den
Arbeitsmarkt: „Von der üblichen Herbstbelebung ist in diesem Jahr nichts zu spüren“,
sagte Norbert Vierhock, Leiter
des für Norderstedt übergeordneten Arbeitsamtes Elmshorn,
als er gestern die aktuellen Arbeitslosenzahlen
vorstellte.
Auch sein Kollege Helmut Nickel vom für weite Teile des
Kreises Segeberg zuständigen
Arbeitsamt Neumünster sprach
von einem sinkenden Bedarf an
Arbeitskräften.
In Norderstedt waren im Oktober allerdings weniger Menschen ohne Job als im September. In der fünftgrößten Stadt
Schleswig-Holsteins, die nach
wie vor einen Spitzenplatz im
Norden belegt, sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent auf
5,6 Prozent. 3839 Männer und
Frauen waren Ende Oktober erwerbslos. In Kaltenkirchen
sank die Quote in einem Monat
von 6,8 auf 6,4 Prozent. In der
Weltstadt des Wohnens und
dem Umland suchen 3883 Er-
E-Blau
E-Rot
E-gelb
werbslose Arbeit. In Bad Segeberg stieg der Wert von 6,7 auf
6,8 Prozent. Für die Kreisstadt
meldet die Arbeitsamtsstatistik
2202 Männer und Frauen ohne
Beschäftigung.
Für den gesamten Kreis Segeberg liegt die Zahl bei 8356. Mit
einer Quote von 6,3 Prozent, die
dem Vorjahreswert entspricht
und um 0,2 Prozent unter dem
Septemberwert liegt, rangiert
der Kreis landesweit auf Platz
zwei. Mit 5,7 Prozent gibt es
nach wie vor nur im Nachbarkreis Stormarn weniger Arbeitslose.
„Die Terroranschläge in den
USA und die Folgeereignisse
sorgen für zusätzliche Unsicherheit, deren Auswirkungen
auf den Arbeitsmarkt sich noch
nicht abschätzen lassen“, sagte
Vierhock. Die Zurückhaltung
der Wirtschaft wird am Stellenangebot deutlich: Die Arbeitsvermittler haben einen deutlichen Rückgang registriert. In
Norderstedt waren Ende Oktober 492 Arbeitsplätze unbesetzt, in Kaltenkirchen 380 und
in Bad Segeberg 162.
(ms)
Sprechstunde des Versicherungsältesten der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, donnerstags, 16 bis
18 Uhr, Rathaus, Raum 313.
BAD SEGEBERG
Fachberatung des Kinderschutzbundes gegen sexuelle
Kindesmisshandlung, donnerstags und freitags, 9.30
bis 12 Uhr, Schillerstraße
14a, Telefon: 88 888.
ELLERAU
Finanzausschuss, öffentliche
Sitzung, heute, 19.30 Uhr,
Rathaus.
TANGSTEDT
Informationsabend der Senioren-Union zum Thema Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht, heute, 19.30 Uhr,
Altenheim Sommer, Dorfstraße 8-12.
Norderstedter Zeitung
Erscheint täglich außer sonntags
im Hamburger Abendblatt
Redaktion:
Europaallee 3, 22850 Norderstedt
u. Axel-Springer-Platz 1, 20355 Hamburg
Telefon: 30 06 20 00
Telefax: 040/528 24 04
E-Mail: nz@abendblatt.de
Redaktion Norderstedt: Günther Hormann
Anzeigenvertretung:
Europaallee 3, 22850 Norderstedt
Telefon: 507 91 33 00
Telefax: 040/523 74 60
Vertrieb: 33 39 40 11
Anzeigenpreisliste Nr. 55 v. 1. 1. 2001
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