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Master-Studiengänge So gelingt die Karriere. Seite 55
«über eu-beitritt diskutieren»
Europarechtler Thomas Cottier fordert
eine offene Europadebatte in der Schweiz.
Seite 23
der flaute trotzen
Viele Aktienmärkte verbuchen hohe Verluste.
Wo Anleger noch Gewinne machen können.
Seite 32
20 seiteN
Strukturierte
Produkte
ab seite 73
16. OktOber 2014 die schweizer wOcheNzeituNg für wirtschaft seit 1861 www.handelszeitung.ch
Nr 42
fr. 4.80
euro 4.–
iN dieser ausgabe
Jérôme Champagne
über seinen Kampf
gegen Sepp Blatter.
EinkaufszEntrEn
uNterNehmeN Seite 12
Viel Masse,
wenig Kasse
Der wahre Besitzer
der Schweizer
IT-Firma Green.
Leerstand und sinkende Umsätze
vermiesen das Geschäft. Welche
Shoppingcenter in Bedrängnis geraten.
uNterNehmeN Seite 4
Warum Frauen beim
Aufstieg immer
wieder scheitern.
sEitE 10
maNagemeNt Seite 28
nEuE stratEgiE
OnlinE-diEnst
HypOtHEkEn
Roche forciert das
Geschäft in
Subsahara-Afrika
Amazon registriert
Musikstreaming in
der Schweiz
Der Basler Pharmamulti arbeitet an einer
Strategie, sein Geschäft in Subsahara-Afrika voranzutreiben. Diese Woche diskutierte die Roche-Konzernleitung neben
den aktuellen Quartalszahlen einen Evaluationsbericht zum Geschäft in Afrika.
In Äthiopien hat sich jüngst ein RocheManager mit der Regierung getroffen. Die
Firma beabsichtigt, sich beim Aufbau des
Gesundheitssystems zu engagieren, um
bald ihre Krebsmedikamente verkaufen
zu können. Das Zeitfenster ist günstig,
denn die äthiopische Regierung will eine
allgemeine Krankenkasse einführen.
Auch weitere Länder im südlichen Afrika
stehen im Fokus des Pharmariesen: Gabun, Angola oder Ruanda seien schon
weit mit ihren Gesundheitssystemen, hält
ein Roche-Strategiepapier fest. Auch mit
der Regierung der Elfenbeinküste laufen
Gespräche, um in einem Projekt den Zugang zu Medikamenten für Patientinnen
mit Brust- und Gebärmutterhalskrebs zu
verbessern.
Neben Regierungen sind auch private
Player lukrative Partner für Roche. In Kenia gibt es einige Privatkliniken ausländischer Ketten. Roche will nun mit Regierungen, Nichtregierungsorganisationen
und privaten Anbietern kooperieren. «Zu
Vertragsabschlüssen könnte es bereits in
den nächsten Monaten kommen», so die
seite 3
Roche-Medienstelle. (wal)
Der Internetversandhändler Amazon bereitet sich auf die Einführung des Musikstreaming-Angebots «Prime Music» in der
Schweiz vor. So hat Amazon jüngst beim
Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum die Markenrechte und Logos für
Prime Music eintragen lassen, wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen. Amazon lässt sich zum Schweizer Start des Musikstreaming allerdings nicht in die Karten
blicken: «Zu unseren zukünftigen Plänen
machen wir grundsätzlich keine Angaben», sagt eine Firmensprecherin. Seit
zwei Jahren ist der Internetversandhändler bereits mit einer eigenen Gesellschaft
namens Amazon International Services in
der Schweiz präsent. Die GmbH hat ihren
Sitz in Schaffhausen.
In den USA ist das MusikstreamingAngebot bereits seit Mitte des Jahres verfügbar. Mitglieder des Premiumdienstes
Amazon Prime, der 99 Dollar im Jahr
kostet, können über eine Million Songs
unlimitiert auf ihr Handy, Tablet oder
ihren Computer streamen. Amazon hat
bisher weltweit rund 20 Millionen
«Prime»-Kunden, auch in Deutschland.
Das «Prime»-Angebot im nördlichen
Nachbarland umfasst allerdings kein Musikstreaming. Dafür steht der BewegtbildDienst Prime Instant Video zur Verfügung,
der das Abspielen von Filmen und TV-Se(mil)
rien erlaubt.
Staat erwägt noch
schärfere Regeln
anzeige
Schuldner könnten zu rückzahlungen verpflichtet
werden. experten warnen vor dieser Massnahme.
geschriebene Amortisationspflicht. Ebenso
könnten Schuldner dazu verpflichtet werIm Oktober ist die Finanzierung von den, jährlich 3 Prozent des BelehnungsWohneigentum in der Schweiz billiger wertes zurückzuzahlen. Solche nachfragegeworden – so billig wie noch nie. Selbst dämpfende Eingriffe würden den Kreis der
Hypothekarkredite mit langen Laufzeiten potenziellen Immobilienkäufer massiv einvon zehn Jahren sind für rund 1,5 Prozent schränken. Im Urteil von Immobilienexperzu haben. Der günstigste Richtsatz bietet ten hätten sie unerwünschte Nebenwirkundie OnlineBank Swissquote
gen. Das gewachsene Preismit 1,47 Prozent. Schuldner
gefüge würde zusammenmit guter Bonität können
brechen, der Crash herbeirebei diversen Instituten noch
guliert.
«Es wäre kontraprodukgünstiger fahren.
Die neuen Hypozins-Tief- Mrd. Franken beträgt das tiv, ja sogar gefährlich,
Hypothekenvolumen.
stände sind Wasser auf die
jetzt noch auf eine weitere
Mühlen von Finma und NaSchwächung der Nachfrage
tionalbank. Sie warnen seit Jahren vor einer hinzuarbeiten», sagt Jean-Jacques Morard,
Überhitzung des Marktes – und vor den ver- Präsident des Schweizerischen Verbandes
heerenden Folgen, sollte die Blase platzen. der Immobilienwirtschaft in der RomanDoch obwohl Behörden und Kreditbranche die. Der Markt sei längst dabei, sich selbst
in den letzten Monaten die Regeln für die zu korrigieren. Tatsächlich hat das WachsKreditvergabe laufend verschärft haben, tum bei den Hypotheken zuletzt deutlich
könnten diese noch strenger werden. Wie nachgelassen.
Recherchen zeigen, diskutieren Behördenvertreter hinter verschlossenen Türen be- Mehr zum thema
reits eine bislang in der Schweiz nicht vor- Spiel mit dem Feuer seite 18
Jürg Zulliger und Marcel SpeiSer
883
Wearables im
Gesundheitsmarkt
als Anlegerchance.
iNvest Seite 33
special
Wirtschaftsprüfung
Ab 2015 ersetzt der
Lagebericht den
Jahresbericht. Seite 50
Die Audit-Revision in der
EU bringt in der Schweiz
einen rascheren Wechsel
der Kontrollstelle. Seite 52
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