close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gleichstrompassage Süd – Ost Wie bereits in der Januar

EinbettenHerunterladen
Gleichstrompassage Süd – Ost
Wie bereits in der Januar-Gemeinderatsitzung besprochen und in der Presse zwischenzeitlich
umfangreich berichtet, soll zwischen Bad Lauchstädt (Raum Halle in Sachsen-Anhalt) und Meitingen,
im Raum Augsburg, eine 500kV-Gleichstromleitung mit 450 km Länge gebaut werden. Die vom
Netzbetreiber Amprion erarbeiteten und vorgestellten Trassenkorridore tangieren in sehr massiver
Weise auch das Gemeindegebiet Berngau. Sie übertreffen dabei die bisher gekannten Ausmaße von
Leitungstrassen, die bereits mehrfach unser Gemeindegebiet queren. Die Masten der geplanten
Megaleitung sollen nach Aussage der Firma Amprion eine Höhe zwischen 60 und 70 Meter erreichen.
Die Spannweite der Höchstspannungsmasten beträgt 40 Meter.
Hier der geplante Trassenverlauf: (Vorzugstrasse blau, Alternativtrasse schwarz)
Was ist bisher passiert?
14.01.2014
Mit Schreiben vom 13.01.2014 informiert der Netzbetreiber Amprion die betroffenen
Gemeinden über den Verlauf der 1 km breiten Vorzugs- und Alternativtrassen.
15.01.2014
Information des Gemeinderats Berngau; Eine für den 21. Januar 2014 anberaumte
Besprechung mit Herrn Landrat Löhner und den Bürgermeistern der betroffenen
Kommunen im LRA Neumarkt sowie die Informationsveranstaltung des
Übertragungsnetzbetreibers Amprion am 29.01.2014 in der Meistersingerhalle
Nürnberg sollen hinsichtlich des weiteren Vorgehens abgewartet werden, um nähere
Erkenntnisse zu gewinnen.
21.01.2014
Besprechung im LRA Neumarkt; Gründung einer Interessengemeinschaft auf
Landkreisebene.
Zum weiteren Vorgehen wird beschlossen:



Gemeinsames Schreiben an Ministerpräsident Seehofer
Einbindung der zuständigen Fachstellen, um auch alle fachlichen Belange
(Naturschutz, Landschaftsschutz, Denkmalschutz, Immissionsrecht u.a.)
gegen diese Megatrasse gemeinsam vorzubringen.
Kontaktaufnahme mit den Landkreisen der Metropolregion um ein
gemeinsames Vorgehen zu erreichen.
28.01.2014
Schreiben an Ministerpräsident Seehofer und die örtlichen Landtags- und
Bundestagsabgeordneten. Wortlaut siehe nachstehend.
28.01.2014
Teilnahme an der ersten Protestaktion in Postbauer-Heng bei einer Live-Sendung der
BR Abendschau. Neben Berngauer Bürgern sind auch Gemeinderäte und alle drei
Bürgermeister vor Ort.
29.01.2014
Teilnahme an den Informationsveranstaltungen in der Meistersingerhalle in
Nürnberg
 Nichtöffentliche Dialogveranstaltung, nachmittags, u.a. für Bürgermeister
und Behördenvertreter. Die Gemeinde Berngau ist durch Bürgermeister
Wolfgang Wild und 2. Bürgermeister Karl Klebl vertreten.
 Öffentliche Veranstaltung, abends, für die gesamte Bevölkerung. Auch bei
dieser Veranstaltung sind neben zahlreichen Berngauer Bürgern, der erste
und zweite Bürgermeister der Gemeinde Berngau dabei.
02.02.2014
Bürgermeister Wolfgang Wild und 2. Bürgermeister Karl Klebl informieren die durch
die geplante Vorzugstrasse derzeit am stärksten betroffenen Bürger von Wolfsricht.
Die geplante Trassenführung der Vorzugstrasse verläuft über den Ort Wolfsricht.
05.02.2014
Außerordentliche Bürgerversammlung in Röckersbühl mit Herrn Staatssekretär Albert
Füracker. Zeitgleich wird eine Unterschriftenaktion im Gemeindegebiet Berngau
gestartet.
07.02.2014
Zweites Abstimmungsgespräch aller betroffenen Gemeinden im Landratsamt.
Mittlerweile haben sich alle Landkreise entlang der Trasse solidarisch erklärt.
Gemeinsam will man gegen die geplante Stromtrasse vorgehen. Sprecher dieser
Interessengemeinschaft ist der Eichstätter Landrat Anton Knapp.
Zum weiteren Vorgehen auf Landkreisebene wird u.a. beschlossen:


07.02.2014
Gemeinsame Kreistagsresolution soll verabschiedet werden
Gemeinsames Schreiben an das Bundeswirtschaftsministerium wird verfasst
Besprechung der Unterschriftenaktion für den Gemeindebereich Berngau; Ziel
gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen durch Vernetzung mit anderen
Bürgerinitiativen.
Erstes Resümee:
Die Gemeinde Berngau stellt, so wie alle anderen betroffenen Gemeinden unseres Landkreises auch,
die Notwendigkeit der geplanten Gleichstromtrasse in Frage. Vor allen Dingen der Umstand, dass
diese Leitung vorrangig Braunkohlestrom und teilweise auch Atomstrom transportieren soll, ist ein
Widerspruch zu den gemachten Aussagen und Vorgaben der Energiewende.
Gänzlich unverständlich ist die Tatsache, dass man beim geplanten Trassenverlauf der Vorzugstrasse
den Bereich entlang der Autobahn A 9 bei Schnaittach verlässt, den Großraum Nürnberg
anschließend weiträumig umgeht, um dann bei Hilpoltstein die Trasse wieder entlang der Autobahn
zu führen. Diesbezüglich gibt es erheblichen Klärungsbedarf!
Unterschriftenaktion:
Dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes liegt eine Unterschriftenliste bei. Bitte unterstützen Sie die
Gemeinde Berngau beim Vorhaben den Bau dieser Stromtrasse zu verhindern. Ausgefüllte
Unterschriftenlisten können im Rathaus Berngau (Briefkasten) abgegeben werden.
Weitere Infos:
Auf der Internetseite www.region-neumarkt-gegen-megaleitung.de werden alle wichtigen
Informationen für unsere Region zusammengetragen.
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
5
Dateigröße
379 KB
Tags
1/--Seiten
melden