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Er schimpfte selbst auf Steuersünder
Wie Hofreiter! Ex-Juso-Chef Annen hinterzieht
Steuern
Montag, 12.05.2014, 07:50
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dpa SPD-Vorstandsmitglied Niels Annen
Er wetterte gegen Steuersünder – und ist jetzt offenbar selbst einer: Der SPD-Politiker Niels Annen hat jahrelang
keine Steuern für seine Zweitwohnung bezahlt. Jetzt redet er das Vergehen als „Versäumnis“ klein.
Noch vor einem Jahr hatte der Hamburger SPD-Politiker Niels Annen im Bundestagswahlkampf Stimmung gegen
Steuersünder gemacht. „Unsere Position ist eindeutig: Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt und muss hart
bestraft werden.“
Diese Worte könnten ihn jetzt einholen. Denn nach Informationen der Hamburger „Morgenpost“ hat der
mittlerweile 41-jährige Ex-Juso-Chef mehrere Jahre lang Steuern hinterzogen. Das bestätigte Annen gegenüber
der „Mopo“.
Zweitwohnung in Berlin nicht angemeldet
Annen hat demnach jahrelang keine Steuern für seine Zweitwohnung in Berlin gezahlt. Er ist damit bereits der
zweite prominente Steuersündenfall innerhalb weniger Tage.
Erst am Samstag wurde enthüllt, dass auch der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter keine Steuern für seine
12.05.2014 16:48
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Zweitwohnung gezahlt hatte.
Steuerhinterziehung ist für ihn ein „Versäumnis“
Annen, der sich bei der Bundestagwahl 2013 über ein Direktmandat für die SPD in den Bundestag
zurückgekämpft hatte, gibt sich reumütig. Der „Hamburger Morgenpost“ sagte er: „Ich will das gar nicht
entschuldigen und ärgere mich über dieses Versäumnis.“ Er wolle nun „selbstverständlich“ alles nachzahlen und
sein Vergehen noch am heutigen Montag den Berliner Behörden melden.
Laut dem Bericht liegt die Steuerhinterziehung schon einige Jahre zurück. Als Bundestagsabgeordneter zahlte
Annen demnach vor allem zwischen 2005 und 2009 keine Steuern für seine Zweitwohnung.
Annen will jetzt „umgehend“ nachzahlen
Doch auch als er dann 2013 wieder in den Bundestag zurückkehrte wiederholte er den Fehler. Er meldete sich
wieder nicht an, obwohl er zweitwohnungssteuerpflichtig war. Laut Gesetz muss man innerhalb der ersten 14
Tage nach dem Einzug die Wohnung auch anmelden.
Annen sagte der „Mopo“ zu seiner Verfehlung: „Ich habe es leider bisher versäumt, meinen Zweitwohnsitz in
Berlin anzumelden und werde dies umgehend nachholen.“
Die Zeitung hat auch bereits hochgerechnet, was Annen jetzt bezahlen muss. Da die Zweitwohnungssteuer in
Berlin fünf Prozent der jährlichen Nettokaltmiete beträgt, muss Annen wohl einen niedrigen vierstelligen Betrag
nachzahlen.
Video: Hinter den Mauern des Hoeneß-Gefängnisses
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