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Innovative Bewässerungssysteme – Rückblick auf das - HYDRIP

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Innovative Bewässerungssysteme – Rückblick auf das Seminar „Neue Wege zum ertragssicheren
Weingarten“
„Wie wirkt sich Tropfbewässerung auf die Ertragskraft von Weinreben aus?“, „Welchen Einfluss hat
die Bodenfruchtbarkeit bzw. wie kann man diese optimieren?“, „Warum hat sich Alwin Jurtschitsch für
das Hydrip – Bewässerungssystem entschieden?“
Diese Fragen und noch viele mehr standen im Mittelpunkt des gemeinsam von Rabmer und Hydrip
veranstalteten Weinseminars am 10. März 2014 in der Weinbauschule Klosterneuburg, an dem
interessierte Winzer aus dem Inland und auch Ungarn teilnahmen.
Das Seminar begann mit einer kurzen Vorstellung der Hydrip GmbH (www.hydrip.com), dem
Spezialisten für nachhaltige Bewässerungslösungen und Bodenverbesserung in der Landwirtschaft,
und der Rabmer Gruppe (www.rabmer.at), welche sich seit nunmehr 50 Jahren mit innovativen
Lösungen im Bereich der Wasserwirtschaft beschäftigt. Die Kombination des innovativen Hydrip –
Unterflurbewässerungssystems mit dem langjährigen Know How der Rabmer Gruppe im
Rohrleitungsbau im In- und Ausland verspricht einen hohen Mehrwert für die Weinbauern, welche an
effizienten, wassersparenden und ertragssteigernden Bewässerungssystemen interessiert sind.
DI Martin Mehofer von der HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg konnte zu Beginn der
Vortragsreihe in seinem Referat anhand konkreter Untersuchungen darstellen, dass bedarfsgerechte
und an die Rebenentwicklungsstadien orientierte Wasserversorgung auf jeden Fall sinnvoll ist und
positive Auswirkungen z.B. für das Trauben- und Mostgewicht hat.
Im Anschluss daran zeigte DI Hans Unterfrauner auf, dass für eine optimale Bodenbeschaffung viele
Faktoren, beginnend vom Wasserhaushalt bis hin zu den unterschiedlichsten Bodennährstoffen in
einem Gleichgewicht stehen müssen, um optimierte Erträge zu erzielen. Anhand von Beispielen konnte
er den Anwesenden anschaulich zeigen, wie wichtig eine ausgewogene, an den jeweiligen Bodentyp
angepasste Düngung für die Bodenfruchtbarkeit ist und welchen hohen Stellenwert eine gezielte,
bedarfsgerechte Bewässerung für das Gesamtsystem hat. Hier kann, basierend auf individuell
erstellten Bodenanalysen, eine optimierte, dem jeweiligen Boden angepasste Düngestrategie
entwickelt werden.
Hohes Interesse fand der Vortrag von DI Gerald Kneissl, Verantwortlicher der Landwirtschaftskammer
NÖ für den Bereich Förderungen. Er präsentierte einen Überblick über die laufenden bzw. in Kürze
startenden neuen Förderprogramme, die unter anderem neue Bewässerungssysteme oder
Weingartenumstellungen mit bis zu 50% der Errichtungskosten (Umstellungsförderung), neue
Technologien der Rotweinverarbeitung bis zu 30% (Investitionsförderung), aber auch Investitionen in
den Wasserhaushalt (z.B. Errichtung von Wasserleitungsinfrastruktur) durch das vom
Lebensministerium aufgestellte Förderprogramm „Ländliche Entwicklung“ unterstützen.
Den Abschluss des Vortrags-Programms bildete die Präsentation von Mag. Stefan Glaser, der die
Möglichkeiten und den Mehrwert des Hydrip – Unterflurbewässerungssystems im Vergleich zu
herkömmlichen Bewässerungssystemen darstellte. Die Kombination aus hoher Wirtschaftlichkeit
durch Reduktion des Wasserbrauchs um bis zu 50%, bedarfsgerechte Unterflurbewässerung dort, wo
der Weinstock Wasser benötigt und die Möglichkeit der optimalen Düngung- und Nährstoffversorgung
in Verbindung mit dem Einsatz von natürlichen, mineralischen Bodenzusätzen konnte das Publikum
überzeugen.
Richtig spannend wurde es dann noch, als Alwin Jurtschitsch vom Weingut Jurtschitsch Sonnhof über
seine Erfahrungen mit Hydrip berichtete. Er gab einen hochinteressanten Einblick in seine langjährigen
Erfahrungen mit Bewässerungssystemen sowie dem Umgang mit Düngemitteln und
Pflanzennährstoffen im Weingarten. Für ihn bestehen die wesentlichen Vorteile des Hydrip Systems
darin, dass er damit gezielt Wasser direkt in den Boden bringen kann, um dort neben dem Effekt der
Wasserversorgung vor allem auch Organismen und Humus am Leben zu erhalten. Bei Bedarf können
auch über das Bewässerungssystem flüssiger Humus und Mikroorganismen direkt in den Boden
gebracht werden. Dies stellt für ihn einen wesentlichen Mehrwert dar, da bei direkter Aufbringung von
Humus und Mikroorganismen auf die Oberfläche diese z.B. durch UV Licht abgetötet werden. Nicht
zuletzt ist auch die Vermeidung von Erosion bei extremer Trockenheit ein wichtiger Grund für ihn, das
Hydrip System auch künftig weiter in seinen Weingärten einzusetzen.
Ein abschließendes Buffet mit Weinverkostung sowie ein kurzer Ausflug in den Weingarten der
Weinbauschule, wo u.a. das Hydrip Bewässerungssystem im Einsatz zu besichtigen war, bildeten den
Abschluss dieses hochinteressanten Informationstages.
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