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Ab aufs Velo – wie bin ich versichert? - Zürcher Bauernverband

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8820 Wädenswil
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zÜrich
Seite 2
Professionelle
Spritzenreinigung erspart
teure Anlagen
StrickhoF
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Nährstoffversorgung
von Mais sicherstellen
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Seite 4
Die wichtigsten Anbausysteme der Schweiz im
Vergleich – Vorteile mit
Zwischenfrüchten
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Seite 5
Für echte Versöhnung
braucht es Klärung
zÜri-oBSt
Seite 7
Moderne Beerenkulturen
und Praxisergebnisse im
Steinobst
ko m m e n tA r
internAtionAleS intereSSe FÜr Die zÜrcher l AnDwirtSchAF t
Der chinesische Ministerpräsident zu Besuch
auf dem Guldenberg in Embrach
Der Herr Bundesrat SchneiderAmmann kam pünktlich wie
geplant am Freitag, 24. Mai 2013,
vormittags auf unserem Hof an.
Als Gastgeber war es uns eine
grosse Ehre, kurze Zeit später
den chinesischen Ministerpräsidenten Herrn Keqiang Li empfangen zu dürfen.
Die Betriebsführung von Michael
Lienhard hat Herrn Keqiang Li sehr
interessiert. Nach einer kurzen Begrüssung konnte im Melkstand das
Melken beobachtet werden. Danach
durften wir die Süssmostproduktion
vorstellen. Die Führung endete im
Hofladen, wo all unsere Produkte zu
kaufen sind. Er war überrascht über
die tiefen Preise: in China, insbesondere in den Grossstädten, sind die
Lebensmittel offenbar viel teurer.
Der chinesische Ministerpräsident
zeigte grosses Interesse und hat Michael Lienhard viele spezifische Fragen gestellt.
Er wollte Genaueres über unseren
Betrieb wissen:
Wie hoch ist die Milchleistung
pro Kuh?
Wie wird der Süssmost haltbar gemacht?
Wie viele Direktzahlungen bekommen Sie?
Aber auch allgemeine Auskünfte
über die Landwirtschaft in der
Schweiz interessierten ihn:
Was beinhaltet die Ausbildung zum
Landwirt?
Welche Vorschriften gibt es bezüglich der Ökologie?
Im Stöckli haben wir einen Tisch
mit unseren Spezialitäten vom Hof
gedeckt. Die Sitzordnung wurde vorgängig von der chinesischen Botschaft festgelegt. Mit am Tisch sitzen mit Herrn Keqiang Li und Herrn
Johann Schneider-Ammann dürfen
Michael Lienhard und seine Frau
Anita Lienhard sowie die Eltern Oskar und Ursula Lienhard.
Nach der Betriebsführung sassen
wir also mit Herrn Keqiang Li und
Herrn Johann Schneider-Ammann
um den fein gedeckten Tisch und
konnten noch weitere Fragen von
Herr Keqiang Li beantworten. Er
war sehr erstaunt über die grosse
Fortsetzung auf Seite 2
B e r At e r e c k e
Wann kommt die Flut? – Entschädigung für Biberschaden
Ersatzpflicht für Bund und Kantone
Die rechtliche Grundlage findet sich im Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz,
JSG) und der dazugehörigen Verordnung. So
wird der Schaden, den jagdbare Tiere an Wald,
landwirtschaftlichen Kulturen und Nutztieren
anrichten, angemessen festgelegt (Art. 13
Abs. 1 JSG). Im Detail wird die Entschädigungspflicht durch die Kantone geregelt
(Art. 13 Abs. 2 JSG). Diese erhalten vom Bund
Abgeltungen für die Entschädigung von Wild-
schaden (Art. 13 Abs. 3 JSG und Art. 10 JSV).
Bund und Kanton beteiligen sich zu gleichen
Teilen an der Entschädigung. Entschädigt werden in der Regel die effektiven Ertragsausfälle,
für die Schätzung ist der Strickhof zuständig.
Eingeschränkter Schadensbegriff
Problematisch ist nun, dass Kanton und Bund
nicht jeden durch Biber verursachten Schaden
ersetzen. Im Kanton Zürich werden gemäss Biberkonzept der Baudirektion nur eindeutige
Schäden an Wald und landwirtschaftlichen Kulturen sowie an Tieren entschädigt. Bei anderen
Schäden, namentlich an Infrastrukturanlagen
(Drainagen, Strassen oder Hochwasserdämme), besteht keine Entschädigungspflicht. Fällt
der Biber also Baumstämme oder werden Obstkulturen durch Überflutungen zerstört, haften
Bund und Kanton. Stürzt aber ein Fahrzeug in
einen vom Biber verursachten Graben und erleidet einen Totalschaden, haftet das Gemeinwesen nicht und die eigene Versicherung muss
einspringen.
Wo mit Wildschaden durch Biber gerechnet
werden muss, besteht eine Pflicht zur Ergreifung der zumutbaren Präventionsmassnahmen.
Zumutbar sind Massnahmen, wenn sie nicht
mehr kosten als das halbe Schadenspotential pro
Betrieb und Jahr. Der Massnahmenkatalog umfasst neben einer umgehenden Meldepflicht
auch die Duldung von jagdlichen Massnahmen
oder sogar die Installation von Umzäunungen (sofern ein grosser Schaden befürchtet werden
muss).
Massnahmen zur Vorbereitung
und Verhalten im Schadensfall
Der Biber wird sich auch im Kanton Zürich weiter ausbreiten, weshalb in der Zukunft eher mit
mehr Schadensfällen zu rechnen sein wird. Wer
sein Grundeigentum als potentielles Bibergebiet erkennt, ist gut beraten, sich über entsprechende Präventionsmassnahmen kundig zu
machen und solche vorzunehmen. Andernfalls
kann im Wildschadenfall der Schadenersatz herabgesetzt oder ganz aufgehoben werden.
Wenn ein Schaden durch Bautätigkeit des
Bibers entstanden ist, wenden sich Betroffene
an die Jagdgesellschaft ihres Bezirkes. Nähere
Informationen finden sich auf dem Webauftritt
der Fischerei- und Jagdverwaltung, wo auch
Schadensformulare zur Verfügung gestellt werden (www.aln.zh.ch).
Raphael Meyer, Niklaus Rechtsanwälte
[
In allen Medien wurde unser Geschäftsführer Dr. Ferdi Hodel des Verdachtes auf
Tierquälerei bezichtigt. Auslöser ist ein
eingeleitetes Strafverfahren. Der Vorfall
liegt ein gutes Jahr zurück. Als Präsident
des Zürcher Bauernverbandes wurde ich
von Ferdi über den Vorfall und das Verfahren informiert. Es wurde noch keine Anklage erhoben. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Aufbereitet wurde die Schlagzeile vom
Journalisten Leo Ferraro vom Sonntagsblick. Kurz vor der Veröffentlichung wurde ich vom Journalisten mit Fragen konfrontiert. Ob unser Geschäftsführer für
den Bauernverband noch tragbar sei? Ich
bezichtigte diese Ansinnen unmissverständlich als gegenstandslos, da keine
Anklage erhoben sei. Ich öffnete ihm
gleichzeitig die Augen, wie grenzwertig
Unterstellungen der Tierquälerei erfolgen
können. Wieso reagierte ich so spontan?
Seit Inkrafttreten des neuen Tierschutzgesetzes wird der Begriff der Tierquälerei in den Strafbestimmungen ausserordentlich weit gefasst. Ich zitiere aus dem
Gesetz, Artikel 26, Tierquälerei: … bestraft wird, wer vorsätzlich: a. ein Tier
misshandelt, vernachlässigt, es unnötig
überanstrengt oder dessen Würde in anderer Weise missachtet.
Mit dieser Formulierung lebt jeder
Tierhalter mit der Gefahr, dass eine unabhängige Aussenbetrachtung genügt, um
unter dem Titel der Vernachlässigung
oder der Überanstrengung eines Tieres
mit einer Anklage ein Strafverfahren mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder
Geldstrafe einzuleiten. Dies ist insbesondere für uns Nutztierhalter, die während
365 Tagen und rund um die Uhr die Verantwortung für unsere Tiere übernehmen,
äusserst brisant. Das Wohl der Tiere ist
der Erfolg im Stall, umso bedauerlicher ist
das Vertrauen des Gesetzgebers, bzw.
der Staates gegenüber uns Tierhaltern.
Der
Sonntagsblick
missbrauchte
gleichzeitig den ausgezeichneten Medienauftritt des Bauernstandes gegenüber dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in Embrach. Der Auftritt
war von grösster Tragweite für eine
glaubwürdige schweizerische Landwirtschaft. Das Vertrauen in die Qualität und
die Stärkung des Verständnisses einer
nicht zu gefährdenden Inlandleistung in
einem Handelsabkommen war Inhalt des
Besuches. Einem Staatschef des bevölkerungsreichsten Landes der Welt den tiefen Einblick in die Leistungsfähigkeit eines bäuerlichen Familienbetriebes mit
dem Nachweis einer ökologischen Produktion zu geben, war für alle Beteiligten
sensationell. Dieser Auftritt ist in jeder
Beziehung gelungen, den herzlichsten
Dank verdient allen voran die Gastgeberfamilie Lienhard, die diesen eindrücklichen Auftritt ermöglicht hat.
Im Hintergrund wurde ebenso minutiöse und präzise Arbeit geleistet, um diesen
Besuch zu ermöglichen sowie einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Bei wenigen Personen liefen die Fäden zusammen, so auch im Zürcher Bauernverband,
direkt bei unserem Geschäftsführer Ferdi
Hodel. Dass seine Anwesenheit vor Ort
vom Blickjournalisten noch mit möglichen
Eigeninteressen in Verbindung gebracht
wurde, entbehrt jeglicher Grundlage. Diesen Zusammenhang herzustellen war eine
absolute journalistische Fehlleistung.
Hans Frei, Präsident
Zürcher Bauernverband
[
verSicherungStiPP
Ab aufs Velo – wie bin ich versichert?
Die Velovignette ist bekanntlich abgeschafft. Schäden an Dritten, die durch Velos,
Motormäher oder dergleichen verursacht werden, sind automatisch über die Betriebshaftpflicht respektive über die Privathaftpflicht versichert. Nur wenn keine der genannten Versicherungen abgeschlossen wurde, besteht eine Versicherungslücke. Wir haben auch Lösungen für Gastarbeiter und junge Erwachsene, die häufig keine Privathaftpflichtversicherung
besitzen oder bei den Eltern nicht mehr eingeschlossen sind. Lassen Sie sich beraten.
ZBV Versicherungen, Pirmin Schwizer und Urs Wernli, Tel. 044 217 77 50.
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Tag der offenen Tür bei Michael und Sandra Mathys
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Lommiserstrasse, 9556 Affeltrangen TG
In Zusammenarbeit mit
Kompetent in Versicherung und Landwirtschaft.
Letzte Woche berichtete die NZZ ausführlich
über die Rückkehr des Bibers im Kanton
Zürich. Die Bautätigkeit des fleissigen Nagers
bringt ein nicht zu unterschätzendes Schadenspotential mit sich. Aus diesem Grund haben
Bund und Kantone frühzeitig Konzepte entworfen, welche eine Entschädigungspflicht für das
Gemeinwesen vorsehen, wenn Private durch
Biberaktivität geschädigt werden. Der Umfang
der Schadenersatzpflicht ist aber keineswegs
so umfassend, wie der Gesetzestext dies vermuten liesse. So bestehen für Betroffene einige
Stolpersteine, auf welche wir nachfolgend eingehen möchten.
Von medialer Meister- und Fehlleistung
Samstag, 8. Juni, und Sonntag, 9. Juni 2013, je 10.00–17.00 Uhr
Drei Landwirte in Affeltrangen bauten gleichzeitig neue Scheunen
Am Tag der offenen Tür kann einer dieser drei Betriebe besichtigt werden.
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Die heutige Bewirtschaftung vom Betrieb Mathys umfasst gegen 70 Milchkühe.
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