close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Gesundheitsreport 2015 - DAK

EinbettenHerunterladen
Tatsachen zum Eyller-Berg
Die Deponie Eyller-Berg steht seit Jahren in der öffentlichen Diskussion. Thema ist hierbei insbesondere die Frage
der Laufzeit der Deponie. Von den Deponiegegnern wird geltend gemacht, dass nach einem Höhenplan aus dem
Jahre 1969 das Auffüllvolumen der Deponie erschöpft sei.
Außerdem wird von den Deponiegegnern die Befürchtung geäußert, dass die Ablagerungen am Eyller-Berg zur
Beeinträchtigung von Umweltschutzgütern führen, insbesondere zu Gesundheitsgefahren. Die zuständigen
Fachbehörden haben diese Einwendungen zum Anlass genommen, intensive Untersuchungen im Umfeld des EyllerBerges durchzuführen. Alle durchgeführten Untersuchungen haben die Konformität des Deponiebetriebs mit den
einschlägigen gesetzlichen und behördlichen Umweltschutzanforderungen bestätigt.
Das Ergebnis der Ermittlungen wird im folgenden
Faktencheck dargestellt.
Der Einwand
Die Fakten
Die Ablagerungskapazität der
Deponie sei nach Maßgabe
eines Höhenplans aus dem
Jahre 1969 bereits erschöpft.
Die Bezirksregierung Düsseldorf hat als Genehmigungsbehörde eine Deponiekubatur vorgeschrieben, die von dem Höhenplan von 1969 insbesondere bezüglich der Abfallaußenböschungsneigungen gravierend abweicht. Sie hat die Auflage erteilt, dass die Abfallaußenböschungsneigungen nicht flacher als 1:2,5 und
nicht steiler als 1:2 sein müssen, wohingegen der Höhenplan von 1969 wesentlich flachere Neigungen vorsah und infolgedessen ein wesentlich geringeres
Deponievolumen zuließ.
Die Frage, ob die Außenböschungsneigungen gemäß dem überholten 1969erHöhenplan noch Bedeutung haben, ist Gegenstand eines Verfahrens vor dem
OVG Münster, das zeitweilig aufgrund eines richterlichen Hinweises in ein Mediationsverfahrens überführt wurde. (vgl. Schreiben BZR Düsseldorf an Stadt
Kamp-Lintfort vom 27.07.2012 http://www.eyller-berg.de/docs/27072012.pdf). Seit
Februar 2014 ist das streitige Verfahren wieder aufgenommen.
Auch die Staatsanwaltschaft Kleve hat sich aufgrund einer Anzeige des BUND
NRW wegen angeblicher Überschreitung des 69er-Höhenplans mit der Frage
auseinandergesetzt, ob der 69er Höhenplan noch Verbindlichkeit hat. Als Ergebnis ihrer Ermittlung teilt die Staatsanwaltschaft mit:
„Während die BZR der Ansicht ist, der Höhenplan aus dem Jahre 1969 sei verbindlicher Genehmigungsbestandteil, wird dies von den Betreibern – mit guten
Gründen – anders beurteilt.“ (vgl.: Schreiben Staatsanwaltschaft vom 11.07.2013
http://www.eyller-berg.de/docs/11072013.pdf)
Fazit: Die Ablagerungskapazität der Deponie ist längst nicht erschöpft, da sich
die Steilheit der Außenböschungsneigungen nicht nach dem 69er-Höhenplan
richtet.
17.10.2014
1
Der Einwand
Die Fakten
Im Umfeld der Deponie bestehe für Anwohner ein erhöhtes
Gesundheitsrisiko (Krebserkrankungen). Ein Beleg hierfür
seien die vom LANUV östlich
des Eyller-Bergs in zwei
Grünkohlproben festgestellten
PCB-Gehalte.
Der Betrieb der Deponie Eyller-Berg ist bis ins Einzelne geregelt durch gesetzliche und behördliche Vorgaben. Die langjährigen Überprüfungen der Deponie
durch die Überwachungsbehörden haben die Konformität der Betriebsabläufe mit
diesen Vorgaben in jedem Einzelfall bestätigt. Hierdurch ist sichergestellt, dass
von der Deponie keine unzulässigen Gesundheitsbeeinträchtigungen ausgehen.
Arbeitsmedizinische Urin- und Blutuntersuchungen bei langjährigen Deponiemitarbeitern im Rahmen eines Biomonitorings haben bestätigt, dass keine Hinweise auf Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Deponie
bestehen. http://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/04April/041_2012.html
Untersuchungen des LANUV in den Arbeitsräumen der Mitarbeiter auf der Deponie führten zu dem Ergebnis, dass die dort genommenen Proben sämtliche
Ziel- und Richtwerte wesentlich unterschritten und beanstandungsfrei waren.
http://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/12Dezember/143_2011.html
Erhöhte PCB-Werte im Grünkohl auch 2013
Hierzu teilt die BZR Düsseldorf mit:
„Erhöhte PCB-Werte in Grünkohl auch für 2013 bestätigt - Deponie Eyller Berg
kann nicht als Verursacher ausgemacht werden.
Das LANUV hat die neuen Untersuchungsergebnisse der Grünkohluntersuchungen aus dem Jahr 2013 aus Kamp-Lintfort vorgelegt. <…> Die vom
LANUV durchgeführten Staubniederschlagsmessungen in Hauptwindrichtung
geben auch im Jahre 2013 keinen Hinweis darauf, dass die Belastung durch
Staub von der Deponie Eyller Berg verursacht wird.“
http://www.brd.nrw.de/umweltschutz/abfallwirtschaft/Aktuelle-Entwicklungen.html
Angesichts dieser Untersuchungsergebnisse ist es ausgeschlossen, dass es im
Umfeld der Deponie für Anwohner zu Gesundheitsbeeinträchtigungen durch die
von EBA betriebene Deponie kommen kann. Dementsprechend teilt bzgl. der
Ursachen der von den Deponiegegnern als Beleg für angebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen angeführten, in Kamp-Lintfort vereinzelt festgestellten PCBBelastungen in Böden die BZR Düsseldorf auf S. 8 ihres Schreibens vom
22.08.2013 an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturund Verbraucherschutz des Landes NRW (Mkulnv NRW) folgendes mit:
1. Es sind keine aktuellen PCB-Emissionen festzustellen. Die ermittelten
PCB-Gehalte im Boden resultieren aus früherer Zeit und sind nicht einer
Quelle konkret zuzuordnen. Bei den bekannten möglichen Quellen wurden wirksame Gegenmaßnahmen gegen PCB-Emissionen getroffen.
2. Die gefundenen PCB-Gehalte in den Böden liegen alle unterhalb der
maßgeblichen gefahrenbezogenen Prüf- und Maßnahmenwerte der
BBodSchV. Ein Sanierungs- oder sonstiger Handlungsbedarf besteht
daher nicht.
3. Im Hinblick auf die erhöhten PCB-Werte in einzelnen Grünkohlpflanzen
werden in 2013 weitere Untersuchungen durchgeführt.
17.10.2014
2
Der Einwand
Die Fakten
Speziell zu den Grünkohlbelastungen wird auf S. 7 des o. a. Schreibens von der
BZR ausgeführt:
„Als mögliche Ursache für die PCB-Belastung im Grünkohl können am wahrscheinlichsten die bereits im LANUV-Bericht vom 22.04.2013 erläuterten bodennahen Verwehungen aus lokal begrenzten „punktuellen Kontaminationsquellen“
angenommen werden, die vorrangig über den Pfad der bodennahen Verwehungen oder Ausgasung von PCB aus umliegenden Böden mit anschließender Bindung an die Pflanzenoberfläche eingetragen werden. Um diesen möglichen Zusammenhang weiter aufzuklären, wird das LANUV - wie bereits mitgeteilt – auch
in diesem Jahr Grünkohluntersuchungen durchführen und hat dazu bereits weitere Standorte festgelegt.“ http://eyller-berg.de/docs/22082013.pdf
Zudem hatte auch der Kreis Wesel mit Schreiben vom 03.07.2013 an die BZR
Düsseldorf mit Kopie an Herrn Notthof von der Stadt Kamp-Lintfort hierzu mitgeteilt, dass in einem Umkreis von 360 Grad um den Eyller-Berg Bodenproben
entnommen und analytisch gem. der Bundesbodenschutzverordnung untersucht
worden seien. Hierbei konnten keine relevanten Auffälligkeiten festgestellt werden. Abschließend stellt der Kreis Wesel fest: „Aufgrund der in den forstlich genutzten Bereichen (Langzeitsammler) durchgeführten Untersuchungen kann
keine Gefahrenlage erkannt werden. Hinweise auf erhöhte Schadstoffgehalte in
Bereichen der Hauptwindrichtung bzw. signifikante Unterschiede im Umring
konnten nicht ermittelt werden.“ http://eyller-berg.de/docs/03072013.pdf
Die Einwendungen, die von Herrn Bürgermeister Prof. Dr. Landscheidt u.a. in
dem Gemeinschaftsschreiben vom 03.09.2013 an Herrn Minister Remmel bzgl.
vom Eyller-Berg ausgehender umweltschädlicher Immissionen vorgetragen wurden (http://eyller-berg.de/docs/03092013.pdf), waren bereits durch die vorgenannten
Befunde der Fachbehörden ausgeräumt.
Fazit: Von der Deponie Eyller-Berg gehen keine Gesundheitsrisiken für Anwohner aus. Die im Umfeld des Eyller-Bergs festgestellten PCB-Belastungen haben
mit der Deponie nichts zu tun.
Die von EBA betriebene Deponie Eyller-Berg hätte zu
Grundwasserverunreinigungen und zu Nutzungseinschränkungen von Grundwasserbrunnen geführt.
Die von der EBA betriebene Deponie ist mit einer Basisabdichtung versehen,
über die die Sickerwässer gefasst, in einer betriebseigenen Kläranlage vorgereinigt und dann einer öffentlichen Kläranlage zugeführt werden. Grundwasserverunreinigungen durch die EBA-Deponie sind hierdurch ausgeschlossen.
Zu den Nutzungseinschränkungen von Brunnen teilt die Gesundheitsaufsicht des
Kreises Wesel mit, dass sich in der nördlichen Umgebung des Eyller-Bergs eine
Reihe von Altlasten befinden. Erwähnt werden zum Beispiel eine ehemalige Kokerei, eine chemische Reinigung sowie die Standorte von Zulieferbetrieben für
Kokerei und Zeche. Im Grundwasser von Teilen Kamp-Lintforts seien Tetrachlorkohlenstoffe, Kohlenwasserstoffe, entsprechende Abbauprodukte, Kaltreiniger
etc. gefunden worden. Betroffen seien die Gebiete Albertstr., Ebertstr., Kattenstr., Barbarastr., Ringstr., Eyller-Str., Konradstr., Friedrich-Heinrich-Allee und
Schulstraße. Diese Grundwasserverunreinigungen haben zur Einschränkung der
Nutzung der dort befindlichen Brunnen geführt. (Quelle: Schreiben des Kreises
Wesel vom 07.02.2012 an die BZR Düsseldorf, veröffentlicht unter http://eyllerberg.de/docs/07022012.pdf)
Fazit: Die EBA-Deponie hat keine Grundwasserverunreinigungen und keine
Nutzungseinschränkungen von Brunnen verursacht.
17.10.2014
3
Der Einwand
Der Deponiebetrieb halte die
gesetzlichen Staubgrenzwerte
nicht ein.
Die Fakten
Im Gegensatz zu dieser Behauptung der Deponiegegner stellt die zuständige
Aufsichtsbehörde fest:
Die „Jahreswerte für Staub im Jahre 2012 sind unauffällig“ (vgl. Pressemitteilung
der Bezirksregierung Düsseldorf Nr. 017 vom 28. Februar 2013
http://www.brd.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/02Februar/017_2013.html)
Die vom LANUV erhobenen Jahreswerte 2013 für Staub sind ebenfalls
unauffällig. (http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/staub/pdf/Kamp_Linfort_2013.pdf)
Darüber hinaus hat die Bezirksregierung Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem
LANUV und dem Kreis Wesel rund um den Eyller-Berg aufwendige Bodenuntersuchungen durchgeführt. Diese waren allesamt unauffällig. In der Umweltausschusssitzung der Stadt Kamp-Lintfort am 28.02.2013 haben die Vertreter der
BZR Düsseldorf ausdrücklich hervorgehoben, dass der Boden über ein „Langzeitgedächtnis“ verfüge. Eventuelle Freisetzungen von schädlichen Stäuben in
der Vergangenheit müssten im Boden feststellbar sein. Die Untersuchungen
haben aber diesbezüglich keinerlei Hinweise ergeben.
Abschließend kommt das LANUV zu dem Ergebnis, dass gefahrenbezogene
Prüf- und Maßnahmenwerte gemäß BBodSchV in der Umgebung des EyllerBergs nicht überschritten werden. Eine Ausnahme sei der Wert für Arsen. „Die
Ursache der Arsenanreicherung im Beurteilungsgebiet ist … eindeutig nicht der
Deponie zuzuordnen“. (vgl. Abschlussbericht des LANUV vom 07.05.2012
http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/schadensfaelle/andere/2012-05-08 Bericht Boden KaLi_Eyller_Berg-2.pdf)
Fazit: Der Deponiebetrieb hält alle gesetzlichen Staubgrenzwerte ein
Der Kohleabbau führe zu
Rissbildungen an der Deponiebasis.
Die Basisabdichtung der Deponie wurde erst gebaut, als feststand, dass keine
das Basisabdichtungssystem beeinträchtigenden Verformungen durch den Kohleabbau mehr zu erwarten sind. (siehe hierzu die Stellungnahme des Geologischen Dienstes NRW vom 06.09.2005
http://www.kamp-lintfort.de/www2/sitzungsdienst.nsf/
HTML/FA10E0681AECD3BDC1257B0C004508F6/$FILE/Anlage 11 zu DS 68-10_1.pdf)
Die Bezirksregierung Arnsberg als die für den Bergbau zuständige Behörde stellte in der Umweltausschusssitzung des Kreises Wesel vom 21.11.2012 klar, dass
der aktuelle Bergbau zur Deponie einen Sicherheitsabstand von mehr als 940 m
einhält und dass Setzungen aus früheren Bergbautätigkeiten längst abgeklungen
sind.
http://www.kreis-wesel.de/
C12575890043D198/html/6B0343C17F4C3073C1257A9F002F78BF?
OpenDocument&c4=10&s4=171&r4=Aktuelle Pressemeldungen
Die Deponiebasis wird jährlich auf Verformungen und Setzungen untersucht. Es
ergaben sich keine Hinweise auf Beschädigungen oder Setzungen. Auch die
laufend stattfindenden Grundwasseruntersuchungen bestätigen, dass die Deponiebasisabdichtung voll funktionsfähig ist.
Fazit: Der Kohleabbau hat und hatte keine Auswirkungen auf die Sicherheit der
Deponieabdichtungssysteme der EBA-Deponie.
17.10.2014
4
Der Einwand
Die Fakten
Gem. dem Untersuchungsbericht vom 20.03.2013 des von
der Interessensgemeinschaft
Endlager Mensch e.V. beauftragten Herrn Dr. med. Wortberg, Lüdenscheid, wären im
Nüchternurin von 13 Anwohnern des Eyller-Bergs sowie
bei Untersuchungen von
Schneewasser eine recht hohe Schwermetallbelastung
festgestellt worden, nämlich
Nickel, Arsen, Cadmium, Aluminium und Palladium. Als
mögliche Ursache kommt
nach Auffassung von Herrn
Dr. Wortberg die Deponie
Eyller-Berg in Betracht.
Dr. Wortberg tritt im Internet auf als Spezialist für die Auswirkungen von Zahnfüllungen auf Schwermetallgehalte im Urin der Zahnfüllungsträger.
Auf seiner Internetseite http://www.wm-wortberg.de/ führt Dr. Wortberg nach Untersuchungen an Personen, die in Regionen fern vom Eyller-Berg wohnen und
daher zu der Deponie in keinerlei Beziehung stehen, folgendes aus:
„Jeder Patient war im Nüchternurin mit mindestens 2 – 3 toxischen Schwermetallen belastet. Darunter waren die krebsverursachenden (Kanzerogene genannt)
Metalle, Cadmium und Nickel am häufigsten. In den Gewebeproben fanden sich
sogar 5 – 6 toxische Metalle, darunter waren immer die Kanzerogene Aluminium
und Nickel, häufig zusätzlich noch Cobalt und Cadmium“.
Zu den Untersuchungen des Herrn Dr. Wortberg, die dieser 2013 im Umfeld des
Eyller-Bergs vorgenommen hat, hat das LANUV NRW (Landesamt für Natur,
Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) mit mehreren Schreiben
(v. 02.04.2013 u. 30.04.2013) an das Umweltministerium NRW Stellung genommen und festgestellt:
„Die umweltmedizinische Stellungnahme des von der Interessengemeinschaft
Endlager Mensch beauftragten Gutachters entspricht in mehreren Punkten nicht
den Anforderungen, die aus fachlicher Sicht üblicherweise an solche Berichte
bzw. Untersuchungen gestellt werden.“
„Aufgrund des Fehlens wesentlicher Informationen zu den Randbedingungen der
Untersuchung sowie probandenbezogener Angaben sind die vorliegenden Ergebnisse aus Sicht des LANUV nicht geeignet, einen konkreten und kausalen
Bezug zu einer möglichen Belastung aufgrund der Exposition gegenüber Schadstoffen, die am Eyller Berg freigesetzt wurden, herzustellen.“
„Da jegliche Angaben zum Ort und Datum der Probenahme sowie zu den Methoden der Aufarbeitung und der Analyse der Proben fehlen, ist es nicht möglich,
einen Zusammenhang zwischen den Analysenergebnissen und möglicher Quellen einer Belastung (etwa der Deponie Eyller Berg oder anderer Quellen) herzuleiten.“
Fazit: Die Untersuchungen des Herrn Dr. Wortberg am Eyller-Berg und die hieraus von ihm abgeleiteten Schlussfolgerungen halten wissenschaftlicher Nachprüfung nicht stand.
Aktuell:
Ergebnis der Sitzung des
Ausschusses für Klimaschutz,
Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 07.05.2014
17.10.2014
Im Schreiben vom Minister Johannes Remmel vom 19.05.2014 zur Sitzung des
Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 07.05.2014 mit dem Thema „Belastungssituation in Rhaden
und Kamp-Lintfort“ wurde festgestellt:
Es wurde vom „LANUV ein umfangreiches Untersuchungsprogramm über alle
Umweltmedien (Luft, Boden, Grundwasser, Nahrungspflanzen) durchgeführt. Im
Ergebnis konnten durch dieses Untersuchungsprogramm keine wesentlichen
Belastungen dieser Umweltmedien im Umfeld der Deponie Eyller-Berg festgestellt werden.“
5
Der Einwand
Die Fakten
„Aktuell wird zum Schutz der Bürger der Staubniederschlag an 6 Messstellen im
Umfeld der Deponie gemessen. Die für die Beurteilung relevanten Jahresmittelwerte 2012 und 2013 für die Staubdeposition und Deposition von Schwermetallen halten die Immissionswerte der TA Luft an allen Messpunkten ein.“
„Es gibt hier auch eine Feinstaub-Messstelle, die für 2012 und 2013 zeigt, dass
die gesetzlichen Grenzwerte für Feinstaub und Blei sowie die Zielwerte für Cadmium, Nickel und Arsen eingehalten wurden. Das gleiche gilt für den Zielwert
Benzol(a)pyren.“
„Bei der Untersuchung der Umweltmedien wurde festgestellt, dass es - im Vergleich zu den üblichen Hintergrundwerten - erhöhte PCB-Gehalte in Boden und
Grünkohl im Umfeld der Deponie gibt. Die gefundenen PCB-Gehalte in den Böden liegen aber alle unterhalb der maßgeblichen gefahrenbezogenen Prüf- und
Maßnahmewerte der Bundes-Bodenschutzverordnung. Ein Sanierungs- oder
sonstiger Handlungsbedarf besteht daher nicht.“
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV161909.pdf?von=1&bis=0
Impressum
Eyller Berg Abfallbeseitigungsgesellschaft mbH
Südstr. 2
D-47475 Kamp-Lintfort
Geschäftsführer: Dr. Friedrich Ossendot, Dr. Ralf Ossendot
zuständige Aufsichtsbehörde: Bezirksregierung Düsseldorf
verantwortlich für den Inhalt (V.i.S.d.P.): Dr. Ralf Ossendot
17.10.2014
Tel.: 02842-963230
Fax: 02842-963222
email: info@eyller-berg.de
Internet: www.eyller-berg.de
Amtsgericht Kleve HRB 6722
UStID: DE120284576
6
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
11
Dateigröße
80 KB
Tags
1/--Seiten
melden