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886 An ähnlichen Orten wie Nebrodensis in Sicilien! Visiani (Fl

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886
Caryophyllaceae —
Illecebrinae.
An ähnlichen Orten wie Nebrodensis in Sicilien! V i s i a n i
(Fl. Dalm. II. 155) führt die Pflanze aus Dalmatien als Form der
H. hirsuta mit kahlen Blattflächen und gewimperten Rändern auf.
H. permixta Jan Elench. pl. 5 (1826) [? Vis. Fl. Dalm. DJ.
155 als f. v. hirsuta]. — H. glabra- y. hirtocalyx Strobl in ÖBZ.
X X X V . 171 (1885). — H. glabra var. permixta Tornab. Fl. Aetn.
II. 258 (1890). Richter-Gürke PI. Eur. D. 188.
V o n J a n . und S t r o b l gesammelte Exemplare der permixta
gehören ent­
schieden in den Formenkreis der- ff. incana und nicht zu H. glabra.
Soweit ihre
Grundachsen vorhanden sind, erweisen sie sich als stark ausdauernd mit holziger,
borkiger W u r z e l . Originalexemplare von Nebrodensis
liegen uns leider nicht v o r ,
nach der Beschreibung und auf den Gebirgen Siciliens und den N e b r o d e n ge­
sammelten Pflanzen k o m m t diese Pflanze durch ihre schwächere Behaarung der
.ff. alpina
näher, die K e l c h e werden aber als kahl angegeben.. V i e l l e i c h t stellen
sich beide Bassen bei genauerer Kenntniss als siidwest-europäiscb-nord-africanische
Unterart (oder A r t ) heraus.
(Verbreitung von H. incana: Mediterranes Süd-Frankreich;
Spanien; Balearen; die Angabe in Corsica nicht bestätigt [ B r i q u e t
Prodr. Fl. Corse I. 485]; Italien; Sicilien; Balkanhalbinsel; SüdRussland; Krim; Vorderasien bis Persien und Afghanistan; NordAfrica.)
pjf"
1405. (6.) H. alpina. % Wurzel dick, holzig.. Stengel am
Grunde meist fast halb strauchig-holzig, aber fast stets viel schwächer
holzig als bei vor. Art, meist 0,5 bis 1,5 dm lang, ziemlich kahl bis
verkahlend, sehr ästig. Zweige schwach behaart. Blätter meist sehr
klein, oval bis verkehrt-eiförmig,- spitz, schwach gewimpert^ gelbgrün.
Nebenblätter eiförmig, spitz, gewimpert-gefranst. Blüthen einzeln in
den Astgabeln oder in kleinen endständigen 2- bis 4- (oder bis 5-)
b l ü t h i g e n K n ä u e l n , letztere kürzer als das ihnen gegenüberstehende
Blatt. Kelch rauhhaarig, mit kurzen etwa gleichmässig langen, nur
etwa /s bis */e der L ä n g e des K e l c h e s e r r e i c h e n d e n Haaren;
die Kelchblätter breit hautrandig. Staubblätter violett. Griffel 2,
frei, spreizend. Samen röthlich-braun.
Auf Weiden, im Gerolle, auf Felsen in den westlicheren Alpen,
fast nur in der alpinen Region. In den Französischen Alpen! meist
zerstreut (Grenier u. G o d r o n Fl. France I. 613; R o u y u. F o u c a u d
Fl. France XH. 10), in den Seealpen bis 2200 m ( B r i q u e t in
Burnat Fl. Alpes-Marit. III. 232). In der Schweiz sehr selten und
nur in den Cantonen Graubünden, Tessin und Wallis! ( S c h i n z u.
K e l l e r Fl. Schweiz 3. Aufl. I. Exkfl. 205), im letzteren Canton etwa
zwischen 2000 und 3000 m ( J a c c a r d Cat. Valais. 148), vgl. auch
Jos. Braun Veg. Verh. Schneest. Rät.-Lep. Alp. 317.
Italienische
Alpen. Tirol!! sehr zerstreut bis 2500 m (Dalla T o r r e u. Sarnthein
Fl. Tir. VE. 2. 129). Die Angabe aus Steiermark wird von H a y e k
nicht wiederholt. Bl. Juli-August.
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