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110 JAhre genossenschAft: Wie Wir Wurden, WAs Wir sind!

EinbettenHerunterladen
Das Magazin der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG
AusgAbe 02 | 2011
110 JAhre
genossenschAft:
Wie Wir Wurden,
WAs Wir sind!
Unser Maskottchen
hat einen Namen!
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02
12
19
ID
74
felix ist dA:
Beste Stimmung
in der Künstlerzeche!
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Jubiläumsfeier:
Die Geschichte eines
großen Volksfestes!
|
crAnger Kirmes:
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Ausg
ez
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hnete Qua
eic
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: 9105030
3
vergAngenes neu entdecKen
vom PferdemArKt Zum volKsfest:
die geschichte der crAnger Kirmes!
Am 4. August 2011 war es wieder soweit: die cranger Kirmes öffnete ihre tore
und lockte millionen besucher auf den festplatz. Als (fast) größtes volksfest
deutschlands sorgt sie jedes Jahr für reichlich „rummel“ am rhein-herne-Kanal.
doch angefangen hat alles ganz anders …
Sagt Ihnen der Name „Emscherbrücher
Dickköppe“ etwas? Nein, damit sind
nicht die Bewohner entlang der Emscher
gemeint. Es handelt sich vielmehr um
eine Pferderasse, die hier im Emscher
Bruch Mitte des 15. Jahrhunderts wild
gehalten wurde. Einmal im Jahr trieben
die Menschen diese halben Wildpferde
zusammen, um sie zu brandmarken
und zu verkaufen. Und weil eine solche
Veranstaltung damals wie heute jede
Menge Zuschauer anlockt, entwickelte
sich schnell ein gut besuchter Markt –
mit Schaustellern, Fressbuden und jeder
Menge Alkohol. Die Geburtsstunde der
Cranger Kirmes!
Übrigens verdanken wir den „Emscherbrücher Dickköppen“ nicht nur das
beliebte Volksfest. Auch das Wappen
von Wanne-Eickel zeigt jenes uneinsichtige Wildpferd, das über Jahrhunderte
hinweg über und unter Tage schuftete
und dem Begriff „Pferdestärken“ alle
Ehre machte. Doch die Zeiten änderten
sich, Maschinen traten an die Stelle der
Pferde, und auch der Cranger Pferdemarkt verlor an Bedeutung – das Volksfest hingegen wuchs und gedieh!
1441 fand das erste offizielle Volksfest
statt, in diesem Jahr feiern wir bereits
die 576. Cranger Kirmes. Blitzschnelle
Rechner stutzen jetzt vermutlich, denn
von 1441 bis 2011 sind ja schließlich
nach Adam Riese nur knapp 570 Jahre
vergangen, wo also stecken die fehlenden sechs Volksfeste? Die Antwort
finden wir im Jahr 1935. Zu Propagandazwecken hatten die Nationalsozialisten
die 500. Cranger Kirmes um sechs Jahre
vorverlegt – ein zweifelhafter Schachzug,
02unter uns
AusgAbe 02 | 2011
doch immerhin konnte das große Jubiläum so noch in Friedenszeiten gefeiert
werden.
Die Frage, ob die Cranger Kirmes wirklich das größte Volksfest Deutschlands
ist, konnte nach langen Diskussionen
nun endlich geklärt werden: Ja, sie ist
es! Allerdings nur, wenn man die Besucheranzahl pro Quadratmeter als Messgröße anlegt. Auf einem Quadratmeter
drängeln sich hier pro Tag rund 5,4
Menschen, das sind viermal so viele wie
auf dem Münchner Oktoberfest.
Heute ist die Cranger Kirmes nicht nur
das größte Ereignis in Wanne-Eickel und
Herne, sondern im gesamten Revier
bzw. – ruhig selbstbewusst – in ganz
NRW. Und so groß wie der Besucherandrang ist jedes Jahr auch der Wunsch,
mit noch schnelleren, größeren und
spektakuläreren Fahrgeschäften die
Sensationen des Vorjahrs zu übertrumpfen. Das Ende vom Lied: Die heutigen
Karussells kann man im engeren Sinne
nicht mehr genießen, sondern bestenfalls überleben. Aktuell bietet etwa das
neue Fahrgeschäft „Boostermaxxx“ eine
launige Beschleunigung von 4 G an. Mit
anderen Worten: Ein 80 kg schwerer
Mann fühlt sich plötzlich so, als wöge er
320 kg, herrlich!
Wer jedoch auf solch magenverrenkende Spielereien verzichtet, trifft auf der
Cranger Kirmes das, was die Menschen
schon seit Jahrhunderten herlockt –
leckeres Essen, nette Leute und nicht
selten die Liebe fürs Leben.
inhAlt
editoriAl
titelthemA
04
110 Jahre Gemeinnützige Wohnstättengenossenschat Wanne-Eickel eG
liebe leserinnen und leser,
liebe mitglieder,
vergAngenes neu entdecKen
02
Die Geschichte der Cranger Kirmes
neues Aus der genossenschAft
09
11
11
19
23
24
Der große Pflanzwettbewerb 2011
Eine Spielecke gegen Langeweile
Qualität erneut zertifiziert
Herzlich willkommen, Felix!
Mitarbeiterporträt Mechtild Wichlacz
Unser Hausmeister Reiner Henne
gemeinsAm mehr erleben
12
17
18
21
26
Jubiläumsfest am 2. Juli 2011
Rückblick Fahrradtour zum Schloss Berge
Exkursion nach Münster
Schifffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal
Gut besuchter Blumenmarkt
„unter uns“ unterWegs
08
Rom, Jordanien, New York
rAtgeber Wohnen und leben
16
Erben und vererben
glücKWünsche und grAtulAtionen
10
Jubel für die Jubilare
Probier doch mAl!
13
Auf zum Weihnachtsmarkt nach Oberhausen
Willkommen im Mondpalast
nAchbArschAftstreff „unter uns“
14
110 Jahre Australien
fit und gesund
09
20
Alte Hausmittel – der Ingwer
Kaffeeduft macht munter
rätseln und geWinnen
23
27
Darüber hinaus haben wir natürlich wieder jede Menge Lesestoff zusammengetragen, der Sie informieren und hoffentlich auch ein bisschen unterhalten
wird. Unsere Mitglieder haben diesmal reichlich Gelegenheit, in Erinnerungen
zu schwelgen und den einen oder anderen Nachbarn auf unseren Fotos
wiederzuerkennen. Wir blicken zurück auf das Jubiläumsfest, die Schifffahrt
auf dem Rhein-Herne-Kanal, die Fahrradtour im Mai und natürlich unsere
Exkursion nach Münster, die uns wieder einmal viele lehrreiche, interessante,
und informative Stunden beschert hat.
Wer von Ihnen nicht mit dabei war, findet in der aktuellen „unter uns“ wieder
neue Einladungen zu verschiedenen Veranstaltungen in geselliger Runde. So
planen wir schon jetzt einen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt nach Oberhausen, treffen uns im Mondpalast und im Varieté et cetera zum gemeinsamen
„Kulturerleben“ und bieten natürlich auch im Nachbarschaftstreff wieder zahlreiche Kurse und Aktionen an.
Veranstaltungshinweise
hätten sie‘s geWusst?
22
Das tatsächliche Gründungsdatum der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG jährt sich übrigens genau in diesen Tagen:
Am 11. August 1901 war es soweit! Dieses denkwürdige Ereignis nehmen
wir auch gleich zum Anlass, um einmal die letzten 110 Jahre Revue passieren zu lassen. Ab Seite 04 können Sie uns auf eine kleine Zeitreise durch die
Geschichte der Genossenschaft und natürlich auch Wanne-Eickels begleiten.
Unser Jubiläumscocktail „Red Cat“
AKtivitäten und verAnstAltungen
20
24
heute möchten wir Sie zur zweiten
„unter uns“-Ausgabe im großen Jubiläumsjahr der Genossenschaft willkommen heißen. Das gemeinsame Fest am
2. Juli 2011 in der Künstlerzeche „Unser
Fritz“ haben wir alle hoffentlich gut
überstanden. Für uns als Vorstand war
es wirklich ein tolles Erlebnis, zu sehen,
mit welcher Begeisterung und Freude
unsere Mitglieder das genossenschaftliche Gemeinschaftsgefühl auch nach
110 Jahren hochleben ließen.
Dufter Preis für den Gewinner
Machen Sie also mit, und genießen Sie mit Ihren Nachbarn und Freunden eine
schöne Zeit. Ganz in diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen
Ihrer druckfrischen „unter uns“, alles Gute und noch viele sonnige Tage in
unserem Jubiläumsjahr.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand der
Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG
Kreuzworträtsel für Rätselfreunde
Kinderseite
25
Knobeln, mitmachen und gewinnen!
Wir sind für sie dA
26
Ihre Anprechpartner
unter uns AusgAbe 02 | 2011
03
begleiten sie uns Auf eine Zeitreise Zu
unftsvisionen
den WurZeln und den ZuKunftsvisionen
ihrer genossenschAft!
vor ein paar Wochen haben wir, liebe mitglieder, gemeinsam unser 110. Jubiläum gefeiert. die stimmung und die freudestrahlenden gesichter spiegelten auch
die begeisterung über jene Zahl wieder: 110 Jahre, weitaus länger als fast jedes
menschenleben! heute möchten wir sie einladen, mit uns gemeinsam in dieses
„leben“ unserer genossenschaft hinab zu tauchen. gehen sie auf entdeckungstour
und finden sie heraus, wie wir wurden, was wir sind.
Um einen Eindruck zu bekommen, wie die
Wohnsituation in Wanne-Eickel vor 110
Jahren aussah, würden wir uns natürlich
gern einen entsprechenden Fernsehbeitrag
ansehen. Doch Film, Fernsehen, Kameras
und all die Segnungen der „bewegten Bilder“ waren damals noch Zukunftsmusik.
Um 1900 gab es hierzulande kaum elektrisches Licht, von Kühlschränken, Waschmaschinen, Elektroherden, Telefonen usw.
ganz zu schweigen.
Die Bürgerinnen und Bürger Wanne-Eickels
lebten größtenteils in Armut, arbeiteten
hart im Kohleabbau, der damals ebenfalls
weitestgehend ohne Elektrizität mit reiner
Muskel- und Pferdekraft betrieben wurde.
Winzige Gärten und kleine Ställe zur Nutztierhaltung gehörten in den Arbeitersiedlungen zum Broterwerb und sicherten oft
das blanke Überleben. Auch heute noch
können anhand der Grundrisse die ehemaligen Ställe in den Hinterhöfen mancher
unserer Genossenschaftsgebäude erkannt
werden.
Das soziale Netz war bei weitem noch
nicht so ausgebaut wie in unseren Tagen,
und auch von Mieterschutz hatte noch nie
jemand etwas gehört. Entsprechend große
Angst herrschte vor, von seinem Vermieter
einfach und ohne Grund auf die Straße
gesetzt zu werden. Horrender Mietwucher
war durchaus keine Seltenheit und zwang
vor allem kinderreiche Familien dazu, unter
erbärmlichsten Bedingungen zu hausen.
04unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Vor diesem Hintergrund rief der Bremser
Herr Hentrup im Juni 1901 seine Arbeitskollegen bei der Eisenbahn dazu auf,
eine „Zusammenkunft zwecks Gründung
eines Spar- und Bauvereins“ einzuberufen.
Schon damals gehörte der Güterbahnverkehr in Wanne-Eickel zu den bedeutendsten im ganzen Kaiserreich. Die insgesamt
hundert Eisenbahner waren entsprechend
gut organisiert und besaßen durchaus eine
gewisse Macht. Unterstützung erhielten
sie auch von ihrem Arbeitgeber, der Königlichen Eisenbahn-Direktion Essen, die ein
nachvollziehbares Interesse daran hatte,
dass ihre Mitarbeiter in einigermaßen gesicherten Verhältnissen wohnen konnten.
Am 11. August 1901 war es dann
soweit: In der Gaststätte Schulte-Berge
kamen die Gründerväter zusammen
und riefen den „Spar- und Bauverein
Wanne“ ins Leben, aus dem viele Jahre
später 1942 die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel
eGmbH werden sollte. Ihre Grundidee
hieß damals wie heute: Wir wollen
gesunden, bezahlbaren und verlässlichen Wohnraum für unsere Mitglieder
schaffen. Vor allem angesichts der
hemmungslosen Geldgier, mit der die
Wohnungsnot der rasant wachsenden
Bevölkerung im Ruhrgebiet ausgenutzt
wurde, entstand somit unser bis heute
gültiges Verständnis von einem Zuhause,
das nicht der Rendite, sondern der Wohnzufriedenheit geschuldet ist.
Ein gutes Jahr später, am 1. Oktober 1902,
waren dann die ersten Gebäude in der
Hammerschmidtstraße bezugsfertig. Da
jedoch auch mit umfangreichen Sanierungen der heutige Wohnstandard in den
Gebäuden nicht erreicht werden kann, werden sie nun teilweise modernen Neubauten
titelthemA
allerdings als „hochmodern“. Es gab – vor
allem in den Neubauten der Folgejahre –
teilweise eigene Waschküchen, Baderäume,
Stahlbetondecken und sogar elektrisch beleuchtete Treppenhäuser. Ein absolutes
Novum für die damalige Zeit waren auch
die 5-Zimmer-Wohnungen für kinderreiche
Familien. Man kann sich vorstellen, dass
solch Luxus schnell viele Begehrlichkeiten
weckte. Und auch wenn die Genossenschaftswohnungen zunächst auf Bedienstete der Eisenbahn beschränkt waren, so
gab es doch sehr viel mehr hoffnungsvolle
Wohnungsbewerber als tatsächliche Wohnungen. Oft entschied
das Los, wer in die behagliche
Sicherheit der neuen vier Wände
einziehen durfte.
Platz machen, die hoffentlich auch hundert
Jahre überdauern werden.
Die damalige „Erstausstattung“ der Wohnungen würde heute vermutlich bei jedem
Nutzer nur entsetztes Kopfschütteln hervorrufen. Für damalige Verhältnisse galt sie
nach dem Krieg heimlich ein Schwein dick
gefüttert hatte. Während der französischen
Besatzung war das streng verboten, und
dass man das Quieken damals nicht gehört
habe, könne man sich heute eigentlich
nur mit dem allgegenwärtigen Kinderlärm
erklären. Es wurde also wieder gespielt
auf den Straßen Wanne-Eickels. Gebaut
hingegen wurde nicht, denn die schwierigen Nachkriegsjahre und die grassierende
Inflation machten eine solide Bauplanung
für insgesamt zehn Jahre unmöglich. Es gab
dennoch viel zu tun, man half sich gegenseitig, und gerade diese schwere Zeit hat
das Zusammengehörigkeitsgefühl unserer
Genossenschaft geprägt und gestärkt.
In den folgenden Jahren ging es
aufwärts. Die Genossenschaft
wuchs, baute, und immer mehr
Mitglieder kamen in den Genuss
neuer Wohnungen. Die Elektrizität
begann ihren Siegeszug durch die
Industriehallen und Wohnungen,
Fortschrittsglauben und Technikbegeisterung erfüllte eine ganze
Generation. Mit dem Fortschritt
wuchs allerdings in allen europäischen Ländern auch der Nationalstolz, der
schließlich 1914 im verheerenden ersten
Weltkrieg gipfelte.
Die Ertragsrechnung der Genossenschaft
für das Jahr 1923 belief sich auf stolze
2.500.000.000.000 Mark, was selbst für
heutige Verhältnisse eine unmögliche
Summe darstellt. Die scheinbar eindrucksvolle Summe war natürlich der Inflation
geschuldet und wurde mit der Währungsreform zum 01.01.1924 auf rund 780.000
Gold-Mark festgelegt. Somit gab es wieder
einen verlässlichen Geldwert, einen funktionierenden Markt und eine gewaltige Wohnungsnot – ideale Startbedingungen für
weitere Bauprojekte. Die Genossenschaft
errichtete bis Anfang der dreißiger Jahre
zahlreiche Gebäude in der Schubertstraße,
Auf dem Hörstchen und zwischen der
Schlachthofstraße und dem Grünen Ring.
Und sie stand mit ihrem Wiederaufbauprogramm nicht allein: Von 1920 bis 1927 entstanden allein in Duisburg ganze zwanzig
neue Baugenossenschaften.
Doch zum Glück bleiben von den schlimmsten Ereignissen oft nur die schöneren
Erinnerungen übrig. Da ist zum Beispiel die
Geschichte eines unserer Mitglieder aus
der Florastraße, die davon handelt, wie sie
Die Zwanziger Jahre waren schön. Direkt an
der Florastraße öffnete die „Flora Marzina“,
einer der ersten „Lustgärten“ des Reviers
mit romantischer Burgruine, Tiergarten,
Konzertmuschel, See und Wasserfall. Vor
unter uns AusgAbe 02 | 2011
05
titelthemA
allem an den Sonntagen suchten die Älteren hier Erholung von der schwarzen Kohlearbeit und die Jungen „poussierten“.
1926 wurde dann mit dem Zusammenschluss der Gemeinden Eickel, Wanne und
Röhlinghausen der neue Stadtkreis „WanneEickel“ gegründet, der sich 16 Jahre später
auch im Namen unserer Genossenschaft
wiederfinden sollte. Denn nachdem am 28.
Dezember 1932 der „Spar- und Bauverein“
als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen
anerkannt wurde, sollte er im Kriegsjahr
1942 seine Spareinlagen zwangsweise in
Reichsschatzanweisungen anlegen. Um
dieser unbeliebten „Kriegsfinanzierung“
zu entgehen, wurde der bis dato gültige
Sparbetrieb aufgegeben und die Genossenschaft in „Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eGmbH“
umbenannt.
und in der Stöckstraße und errichtete in nur
zehn Jahren 262 neue Wohnungen.
Als der Krieg vorbei war, freuten sich die
Menschen, am Leben zu sein und wieder
aufbauen zu können, was ihnen die vergangenen Schrecken genommen hatten.
Das Ruhrgebiet erwachte langsam, doch
der gewaltige Wohnungsmangel und der
kaum endende Zustrom an Flüchtlingen
erforderte rasches Handeln. 1948 erfolgte
die Währungsreform, und die Genossenschaft konnte beginnen, die beschädigten
Gebäude wieder instand zu setzen bzw.
weiter auszubauen. Es folgte das Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre, das mit
einer aktiven Wohnungsmarktpolitik die
Bautätigkeit in ungeahnter Weise beflügelte. Die Genossenschaft baute unter anderem im Eickeler Bruch, in der Burgstraße
Mit dem neuen Wohlstand wuchsen natürlich auch neue Wohnansprüche. Für die
Genossenschaft bedeutete das umfangreiche Investitionen in den Bestand. Damit
möglichst viele Mitglieder in den Genuss
modernisierter Wohnungen kommen konnten, setzte die Genossenschaft wieder einmal auf Solidarität und Gemeinschaftssinn:
Der Geschäftsanteil wurde auf 2.000 DM
erhöht.
06unter uns
AusgAbe 02 | 2011
1964 stehen die Beatles mit fünf Schallplatten auf den Plätzen eins bis fünf der amerikanischen Hitparade, die Stiftung Warentest
wird gegründet, und Martin Luther King
erhält den Friedensnobelpreis. Außerdem
beschließen 2.400 Genossenschaftsmitglieder die Einführung der Vertreterversammlung, des wichtigsten Gremiums unserer
Genossenschaft. Zwei Jahre später wird auf
eben jener Versammlung eine Erhöhung
des Geschäftsanteils von 500 auf 1.500
D-Mark festgelegt. Wer sich nun fragt,
wie unsere Mitglieder eine so gewaltige
Erhöhung verkraften konnten, mag sich
vor Augen führen, dass sich allein in den
sechziger Jahren das Durchschnittseinkommen in Deutschland verdoppelte.
Die Zeiten ändern sich. Ein neues Umweltbewusstsein entsteht, Freiheit, Emanzipation und Selbstverwirklichung rücken ins
Zentrum der Gesellschaft, und neue Bürgerinitiativen bereichern das Zusammenleben.
Doch auch die Staatsverschuldung blüht,
die Schere zwischen Arm und Reich wächst,
und die öffentlichen Kassen werden
knapper. 1990 wird allen Wohnungsunternehmen in Deutschland die Gemeinnützigkeit aberkannt, so dass sich auch unsere
Genossenschaft einem neuen Zeitgeist und
härteren Marktbedingungen stellen muss.
Das traditionelle Selbstverständnis und
das historisch begründete Ziel, guten und
bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu
stellen, bleiben selbstverständlich erhalten.
2001 feiert die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft ihr 100. Jubiläum. Ein
neues Jahrtausend bricht an und mit ihm
auch viele neue Herausforderungen. Die
ehemals langen Bewerberlisten auf eine
Genossenschaftswohnung gibt es nicht
mehr, die Menschen sind anspruchsvoller
geworden. Energieeffizienz und Wohnkomfort sind die zwei wichtigen Kriterien
bei der Wohnungssuche. Dazu kommt in
steigendem Maße die seniorengerechte
Gestaltung. Viele Mitglieder gerade aus den
Nachkriegsjahren haben mittlerweile ein
stolzes Alter erreicht, in dem das Treppensteigen, der Einkauf oder auch die Badewanne zu schwierigen Hindernissen werden
können.
Mit einem neuen Vorstand erhält auch ein
neuer Geist Einzug in die Genossenschaft.
Das bestehende Leitbild, das die Mitglieder
stärker in den Mittelpunkt rückt, wird überarbeitet. Kundenorientierung, Servicequalität und soziales Engagement definieren
ab sofort „Wohnen“ in einem erweiterten
Sinne. Ein Zuhause ist jetzt weitaus mehr
als bloß ein Dach über dem Kopf. Es geht
um ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das sich in sämtlichen Bereichen
des Zusammenlebens wiederfindet. Um diesem hohen Anspruch auch gerecht zu werden, erarbeitet die Genossenschaft 2005
ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, das die Dienstleistungsqualität jährlich
überprüft, bewertet und weiterentwickelt.
Ganz im Sinne dieser erweiterten Definition
des Wohnens freuen sich unsere Mitglieder
seitdem vermehrt über regelmäßig stattfindende Hoffeste, Blumenmärkte, Radtouren,
Weihnachtsfeiern, kulturelle Veranstaltungen und vieles mehr. Auch die jährlichen
Bootsausflüge bieten reichlich Gelegenheit,
gemeinsam zu schwatzen, zu feiern und
sich besser kennenzulernen. Für noch mehr
Gemeinschaftssinn öffnete dann 2006 der
Nachbarschaftstreff „unter uns“ seine Tore.
Ob Kochkurse, Malgruppen, Gymnastikrunden oder gemeinsame Spielenachmittage –
auch dank des Engagements unserer Mitglieder wuchs das vielseitige Angebot stetig
weiter.
Doch nicht nur in puncto Gemeinschaftsgefühl und lebendige Nachbarschaftskultur
startet die Genossenschaft in eine neue
Ära. Auch baulich wird dem Zeitgeist Rechnung getragen. Mit drei Einfamilienreihenhäusern entsteht 2006 / 2007 vor allem für
junge Familien zeitgemäßer Wohnraum mit
hoher Lebensqualität. In den Folgejahren
werden weitere zwölf familienfreundliche
Doppelhaushälften am Lerchenweg und
neun an der Dahlhauser Straße errichtet.
Heute, nach 110 Jahren, plant die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft
Wanne-Eickel eG erstmalig, einzelne Häuser aus dem Bestand abzureißen, um an
ihrer Stelle zukunftsweisende Neubauten
zu errichten. Diese Entscheidung ist uns
auch vor dem Hintergrund der Historie
nicht leicht gefallen. Doch letztlich ist dieser
Schritt Ausdruck unserer geschichtlichen
Verantwortung: Wir bieten unseren Mitgliedern ein zeitgemäßes Zuhause, in dem sie
sicher und zufrieden wohnen können –
jetzt und in Zukunft. Der geplante Abriss
und Neubau in der Emscher-, Vereins- und
Hammerschmidt- sowie der Florastraße sind
somit der lebendige Beleg dafür, wie wir
traditionelle Werte und moderne Wohnanforderungen erfolgreich in Einklang
bringen.
In diesem Sinne sind wir uns sicher, dass wir
als Genossenschaft auch die kommenden
110 Jahre erfolgreich bestreiten werden.
Allen jetzigen und kommenden Mitgliedern, die uns auf diesem Weg begleiten
werden, wünschen wir alles Gute und noch
viele zufriedene Jahre in ihrem gewohnten
Zuhause.
unter uns AusgAbe 02 | 2011
07
„unter uns“ unterWegs
von rom bis JordAnien
und Weiter nAch neW YorK!
Wie sie wissen, hat unsere „unter uns“ schon so mache Weltreise hinter sich. doch im frühling dieses Jahres war sie gleich
auf drei ganz besonderen fahrten unterwegs. die eine reise
ging nach rom auf den Petersplatz, die andere auf den spuren
Jesu nach israel und Jordanien und die dritte in die größte
stadt der usA.
Das erste Bild zeigt unser Mitglied Gerhard Zabner, dem unsere
„unter uns“ in der Warteschlange bis zum Petersplatz bestimmt
gute Dienste erwiesen hat. Ob der Lesestoff (und die Geduld) allerdings auch noch bis ins Innere des Petersdoms oder sogar die Sixtinische Kapelle gereicht hat, lässt sich anhand des Fotos nicht sagen.
Die zweite Aufnahme stammt – auch wenn das Herner Nummernschild es anders vermuten lässt – aus der Wüste „Wadi Rum“ im
4.000 Kilometer entfernten Jordanien. Das Bild zeigt Pfarrer
Sudbrack und Jürgen Uhlmann, die zusammen mit 34 Reiseteilnehmern aus der Kirchengemeinde Herne-Baukau zwei Wochen
lang durch Israel und Jordanien gereist sind. Auf den Spuren Jesu
wurden dabei Orte wie See Genezareth, Totes Meer, Rotes Meer,
Jerusalem, Bethlehem, Jericho, Jordanquelle und vieles andere mehr
besucht. Die Ankündigung des Digitalvortrages zur Reise finden Sie
auf Seite 15.
Auf einer Wüstensafari in der Nähe der Wüste Negev entdeckte
die Gruppe zu ihrer großen Überraschung an einem der Jeeps das
Herner Kennzeichen, das ihr jordanischer Reiseleiter Raef Hindawi
extra für die Wanne-Eickeler Gäste organisiert hatte. Zusammen mit
der „unter uns“ fühlte man sich also fast heimisch, auch wenn die
Temperaturunterschiede der Gruppe etwas zusetzten. Die sichtbar
warme Kleidung mitten in der Wüste erklärt uns Herr Uhlmann so:
„Weil bei einer Besichtigung am Vortage im Weltkulturerbe in Petra
nur sechs Grad vorherrschten, hatten wir uns sicherheitshalber mit
warmer Kleidung versehen. Doch wider Erwarten wurde es in der
Wüste recht warm, so dass wir uns nach dem »Zwiebelprinzip«
wieder aus den warmen Sachen schälen mussten.“
Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Reise einfach super war
und man noch lange von den Erinnerungen würde zehren können.
Trotz eines Anschlages in Jerusalem, von dem die Gruppe in den
jordanischen Nachrichten erfuhr, fühlten sich alle insgesamt sehr
sicher und würden einen Ausflug dieser Art jederzeit wiederholen.
Besonders weit gereist ist auf unserem dritten Bild auch unser Mitarbeiter Andreas Berger (hinter der Kamera), der hier seine Frau
Sandra vor dem Ground Zero in New York fotografierte. Mit dabei
war natürlich auch unsere „unter uns“, die dem halbfertigen „Freedom Tower“ das richtige kosmopolitische Flair verleiht.
08unter uns
AusgAbe 02 | 2011
fit und gesund
Alte hAusmittel – der ingWer
ein stückchen frischer ingwer zündet
ihre geschmacksnerven: ätherische Öle
und scharfstoffe sorgen für feuerwerk
im mund – und das ist auch noch richtig gesund. Was die Knolle alles drauf
hat!
ingwer ...
· schmeckt scharf und würzig
· ist großer Vitamin C- und MagnesiumLieferant
· soll eine direkte, positive Wirkung auf
den Magen-Darm-Trakt haben
· wird auch gern als Gewürz in der
Weihnachtsbäckerei verwendet
Anwendung:
Ingwer soll entkrampfend wirken – gerne
wird er bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen eingenommen: pulverisiert in Kapseln (Trockenextrakt)
oder in Teeform.
heilwirkung:
Ingwer wirkt bakterien- und pilztötend,
entkrampfend und entzündungshemmend.
Die im Ingwer enthaltenen Gingerole sind
in chemischer Struktur und Wirksamkeit
dem Aspirin sehr ähnlich.
Weitere Anwendungsbereiche:
Ingwer wird oft bei Migräne oder zur Vorbeugung einer Reise- oder Seekrankheit
angewandt.
Wissenswert:
Die frische Knolle wird in kleine Stücke
geschnitten oder gerieben. Diese gibt man
in ein Glas Wasser – schmeckt fein und ist
gesund!
neues Aus der genossenschAft
letZte chAnce
für Alle hobbY-gärtner!
Zur erinnerung: in wenigen Wochen endet unser diesjähriger Pflanzwettbewerb.
fotos von ihren schönsten blumenoasen können noch bis zum 1. september 2011
eingeschickt werden!
Mitte August hat zwar schon so manche
Blume ihre volle Blütezeit hinter sich,
doch ein Großteil erfreut uns noch mit
tollen Farben und Düften. Wie Sie wissen,
liebe Mitglieder, haben wir in der letzten
Frühlings-Ausgabe Ihrer „unter uns“ zum
großen Pflanzwettbewerb aufgerufen.
Balkone und Terrassen konnten bunt
bepflanzt und fotografiert werden. Die drei
schönsten Schnappschüsse gewinnen je
einen 50-Euro-Blumengutschein!
Jetzt im Sommer erstrahlen an vielen Fassaden herrlich blühende Balkone – deren
Nutzer unbedingt auch bei unserem Wettbewerb mitmachen sollten. Zücken Sie
einfach den Fotoapparat und halten Sie
das blühende Ergebnis Ihres „grünen Daumens“ im Bild fest. Das fertige Foto schicken Sie dann entweder als entwickeltes
Original, als Ausdruck oder Datei an die
Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft
Wanne-Eickel eG.
Die Gewinnerfotos werden wir selbstverständlich in unserer Weihnachts-Ausgabe
veröffentlichen. So können sich alle Leserinnen und Leser auch während der eher
kalten und grauen Jahreszeit an die Farben
des Sommers erinnern und schon voller
Vorfreude der kommenden Pflanzsaison
entgegenfiebern. Für die drei Gewinner
gibt es natürlich ganz besonders Grund zur
Freude: Schließlich können sie ihre neue
Balkonbepflanzung einfach gegen den
gewonnenen Gutschein „eintauschen“.
Wir hoffen auf eine weiterhin rege Teilnahme und wünschen allen „Blumenkindern“
gutes Gelingen und viel Glück!
unter uns AusgAbe 02 | 2011
09
glücKWünsche und grAtulAtionen
Jubel für die JubilAre!
für manche unserer mitglieder gibt es dieses Jahr gleich doppelten grund zum feiern.
denn neben 110 Jahren genossenschaft freuen sie sich über ihre ganz privaten Jubiläen,
zu denen wir auch an dieser stelle nochmals herzlich gratulieren. ganz in der tradition
der letzten Jahre überreichten wir den glücklichen Jubilaren blumensträuße und als
besondere ehrung für die über 90-jährigen geburtstagskinder sowie zu den goldenen
und diamantenen hochzeiten ein geldgeschenk.
91 Jahre
80 Jahre
hans-otto Witthaus
ilse marciniak
otto esch
margret eichler
hans lienemann
heinrich müller
ruth Zielinsky
sieglinde Koszarek
marlyse reichert
marta berg
Käte schatta
elsbeth Wojciechowski
heinz schelinski
frieda mozarski
otto borowski
rita Wessler
08.03.2011
10.03.2011
15.03.2011
30.03.2011
01.04.2011
11.04.2011
15.04.2011
26.04.2011
14.05.2011
17.05.2011
20.05.2011
03.06.2011
11.06.2011
29.06.2011
05.07.2011
17.07.0211
26.03.2011
05.05.2011
92 Jahre
berta fehlert
elisabeth Adams
23.04.2011
29.04.2011
97 Jahre
hedwig hoffmann
03.06.2011
ilse und helmut Kater
21.04.2011
98 Jahre
sophie turkowski
85 Jahre
grete trübenbach
lothar reitenbach
Josef Pflips
irmgard dangel
irene dollek
günter Przygoda
christel dikkers
ursula redlich
Willi schmidt
ursula steiner
Johann tyrhardt
maria Waclawczyk
Goldene Hochzeit
11.05.2011
03.03.2011
24.03.2011
25.03.2011
19.04.2011
02.05.2011
12.05.2011
13.05.2011
29.05.2011
05.06.2011
17.06.2011
marlis und otto schmidt
17.03.2011
90 Jahre
irene Zacher
marga Prott
Wanda Wechmann
helmut Kloppmann
10unter uns
25.03.2011
01.04.2011
12.04.2011
31.05.2011
AusgAbe 02 | 2011
Herzlichen Glückwunsch!
ruth sprekelmeier feiert ihr
65. Mitgliedsjubiläum.
neues Aus der genossenschAft
eine ecKe gegen lAngeWeile!
Wenn Mama oder Papa die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft besuchen,
kommt bei den kleineren Gästen schnell Langeweile auf. Damit daraus keine ausgewachsene „Quengelei“ wird, gibt es in unserer Geschäftsstelle
jetzt eine kunterbunte Kinderecke. Hier kann gemalt, gebastelt
oder auch eins von vielen Bilderbüchern angeschaut werden.
Diamantene Hochzeit
Annemarie und Winfried ueberdiek
17.04.2011
Unser „kleines Mitglied“ Jonas Bürger scheint jedenfalls viel Spaß mit den Buntstiften und Malbüchern zu haben. Bei so einer bunten Spielecke können die Eltern
ruhig länger wegbleiben – oder einfach die Geschäftsstelle öfter besuchen.
Wir wünschen allen größeren und kleineren Besuchern auf jeden Fall viel Freude
beim Spielen und Malen!
AusgeZeichnete QuAlität!
74
Ausg
ez
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t|
itä
Wir gratulieren allen Jubilaren auch an
dieser Stelle nochmals ganz herzlich!
Wie Sie wissen, besitzt die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft WanneEickel eG ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem, mit dem wir unsere Leistungen ständig überprüfen und weiterentwickeln. Ein Zuhause
ist für uns eben mehr als „bloß“ eine gute Wohnung, sondern ein Gefühl, das durch eine
hnete Qua
eic
l
funktionierende Mitgliederbetreuung weiter
verbessert werden kann. Vor diesem Hintergrund freut es uns, dass der TÜV Rheinland am
6. Juli 2011 unser Qualitätsmanagementsystem
erneut rezertifiziert hat. Kundenorientierung und
3
ID
Service werden bei uns also auch weiterhin groß
: 9105030
geschrieben!
|
ruth und herbert flachmeyer
13.06.2011
unter uns AusgAbe 02 | 2011
11
gemeinsAm mehr erleben
ein gelungenes
fest voller
schÖner
erinnerungen
Am 2. Juli 2011 feierte die gesamte
genossenschaft ihr 110. Jubiläum.
leckeres essen, ein buntes unterhaltungsprogramm und jede menge
glückliche gesichter verwandelten die
Künstlerzeche „unser fritz“ in einen
gelungenen festtag für groß und Klein.
Strandstimmung pur: Bei Cocktails, Bratwurst und Liegestuhl genossen unsere Mitglieder
die gemütliche Atmosphäre.
Einfach mal auf einen Sprung vorbei kamen
auch die jüngeren Gäste in unserer großen
Hüpfburg.
Musik wie aus den Siebzigern: Grelle Kostüme und mitreißende Rhythmen
luden die Gäste zum Mitmachen ein.
Über dieses Ereignis muss man eigentlich
nicht viele Worte verlieren. Bilder zeugen
viel besser von dem bunten Spektakel –
und werden bestimmt auch bei vielen von
Ihnen schöne Erinnerungen wachrufen. Nur
so viel: Die 700 Gäste, die sich am Samstag, dem 2. Juli 2011, in der Künstlerzeche
„Unser Fritz“ einfanden, genossen sichtlich
eine ausgelassene und fröhliche Atmosphäre. Nachdem Oberbürgermeister Horst
Schiereck und Vorstandsmitglied Frank
Militzer den Festtag für eröffnet erklärt
hatten, gab es sowohl im Innenbereich
als auch auf der „Strandmeile“ direkt am
Rhein-Herne-Kanal reichlich Gelegenheit
zum Essen, Trinken, Schwatzen und Feiern.
12unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Für die richtige Stimmung unter allen jung
gebliebenen Gästen sorgten dann Schlagersänger Frank Lindner, Jörg Dussa mit der
ABBA-Show sowie DJ Jürgen Kahre. Noch
jüngere Besucher freuten sich hingegen an
den Zauberkunststücken von Magic Hoffini
oder schminkten sich zusammen mit Zimbo
dem Clown. Bei leckeren Köstlichkeiten und
gemütlicher Strandstimmung wurde bis in
die späten Abendstunden gefeiert.
Auch an dieser Stelle möchten wir uns
nochmals bei allen Mitgliedern für den
gelungenen Festtag bedanken. Wir hoffen,
dass Sie mindestens so viel Spaß hatten wie
wir, und sind uns sicher, dass wir gemeinsam auch die kommenden 110 Jahre
erfolgreich bestreiten werden.
Möge der Bessere gewinnen: Der KickerTisch sorgte bei Groß und Klein für jede
Menge Spaß und ehrgeizige Turniere.
Schön, dass wir hier sind! Bis in die späten
Abendstunden wurde gelacht, getanzt und
gefeiert.
Probier doch mAl!
Auf unser Wohl!
der JubiläumscocKtAil
„red cAt“
Dieses leckere und alkoholfreie Mix-Getränk hat unter unseren Mitgliedern bereits viele Freunde gefunden. Auf der diesjährigen Exkursion und
erst recht natürlich beim großen Jubiläumsfest ging kein Weg an der eisgekühlten Sommererfrischung vorbei. Für alle Leserinnen und Leser gibt
es diese Köstlichkeit nun zum Selbstmixen!
Warum das Getränk allerdings „Red Cat“, auf Deutsch „Rote Katze“,
genannt wird, wissen wir auch nicht. Aber im Getränkebereich scheint
die englische Sprache ohnehin seltsame Stilblüten zu treiben. Immerhin
bedeutet das Wort „Cocktail“ nichts anderes als „Hahnenschwanz“, eine
Übersetzung, die zumindest im nüchternen Zustand schwer nachvollziehbar erscheint. Zur Verfügung gestellt wurde uns das leckere Rezept
übrigens vom Möwenpick-Hotel Münster, wofür wir uns auch
an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken!
rezept zum
nachmachen:
•
•
•
•
•
2
2
6
6
6
cl
cl
cl
cl
cl
Mangosirup
Blutorangensirup
Grapefruitsaft
Ananassaft
Cranberrysaft
Cocktailglas in Crushed Ice vorkühlen, alle Zutaten
mit einigen Eiswürfeln in Shaker geben, ca. 20 Sekunden
shaken, Mischung durchsieben, in das Glas
geben, mit Crushed Ice auffüllen
und mit Fruchtgarnitur nach Wahl
versehen – fertig!
unter uns AusgAbe 02 | 2011
13
nAchbArschAftstreff unter uns
regelmässig
stAttfindende
verAnstAltungen:
einmAlig stAttfindende
verAnstAltungen:
Bei folgenden Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter
Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25 zwingend erforderlich.
Jeden montag von 15.00 – 17.00 uhr
Qigong
offenes nAchbArschAftscAfÉ mit Marita Krafzik:
Unsere Cafégruppe lädt Sie herzlich zu Kaffee und
Kuchen zum Selbstkostenpreis ein!
Am 8. septeber 2011 um
18.15 uhr startet unsere
nächste achtwöchige einheit
mit harjanto Winoto. Alle
interessenten treffen sich
immer donnerstags von
18.15 bis 19.15 uhr.
die Kosten betragen 24 euro
für den gesamten Kurs.
Jeden dienstag um 12.30 uhr
mittAgstisch mit Marita Krafzik:
Anmeldung in der Geschäftsstelle unter
Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25 ist hier zwingend erforderlich!
Jeden dienstag von 15.00 – 17.00 uhr
gesellige sPielrunde mit Marita Krafzik:
Hier kann zusammen gespielt, gelacht, Kaffee getrunken
und geplaudert werden! Kommen Sie einfach vorbei.
WAs ist Qigong?
In China ist QiGong seit
mehreren Tausend Jahren als
vorbeugende Methode bekannt,
um Erkrankungen und ärztliche
Behandlungen zu vermeiden.
»Qi« bedeutet Lebensenenergie,
»gong« bedeutet sich üben.
Jeden mittwoch von 10.00 – 11.00 uhr
seniorengYmnAstiK mit Anne Wissner:
Leichte gymnastische Übungen zur Förderung der
Beweglichkeit und der Koordination; das Programm
entsteht in Absprache mit den Teilnehmerinnen. Die
Gruppe freut sich auf neue Mitglieder, schnuppern
Sie doch mal rein. Anmeldung in der Geschäftsstelle
unter Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25.
Jeden mittwoch von 15.00 – 16.00 uhr
1. gemischte WAlKing- und nordic-WAlKinggruPPe für Anfänger
Treffpunkt: blaue Brücke vor der Hoppenbruchhalde
RZR. Anmeldung in der Geschäftsstelle unter
Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25.
Jeden donnerstag um 12.30 uhr
mittAgstisch mit Karin Bojarzyn:
Anmeldung in der Geschäftsstelle unter
Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25 ist hier zwingend erforderlich!
Jeden donnerstag von 15.30 – 18.00 uhr
KArtensPiele und Kniffel mit Hannelore Godehardt:
Sie sind herzlich zum Spielen verschiedener Kartenspiele
eingeladen. Die Gruppe freut sich auf viele neue Gesichter!
Jeden 1. samstag im monat um 9.00 uhr
frühstücK mit Heike Elsner:
Ein leckeres Frühstück zum Selbstkostenpreis findet
diesmal am 3. September; 1. Oktober; 5. November;
3. Dezember 2011 und am 7. Januar 2012 statt. Anmeldung in der Geschäftsstelle unter Tel. 0 23 25 / 95 28 - 25
ist hier zwingend erforderlich!
14unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Körper und Seele werden durch die eigene subjektive Aktivität trainiert.
Während der Übungen werden die Gedanken, die Körperhaltung und der
Atem zusammen vereint, so dass sich die Funktionen des Körpers selbst
regulieren und ausgleichen. Gleichzeitig wird Körperenergie gespeichert,
der Energieverbrauch wird reduziert. Die eigenen Energiespeicher werden
gefüllt, Yin und Yang reguliert (das heißt, dass der Körper in ein Gleichgewicht gebracht wird). Die Meridiane, die Energieleitbahnen des Körpers,
werden geöffnet.
Wir freuen uns jederzeit auf Verstärkung – trauen Sie sich!
KindermAlen
Am 18. September 2011
von 10.30 bis 12.30 Uhr
findet auf Wunsch unserer
Genossenschaftskinder das
Kindermalen mit Werner
Liebel statt: „Jeder malt
seinen persönlichen
felix“. Die Bilder werden
auf der Vernissage am 24.
September 2011 ausgestellt.
nAchbArschAftstreff unter uns
Krimilesung
vernissAge
Am 24. September 2011 um 15.00 Uhr laden die Montagsmaler mit
Werner Liebel zu ihrer diesjährigen vernissage. Sie können gespannt sein.
Bei einer Tasse Kaffee und
leckerem Kuchen können
Sie in aller Ruhe die Werke
der letzten fünf Jahre
bewundern. Mit dabei sind
natürlich auch die Werke
unserer Kindermalschule.
Es lohnt sich!
Am 5. Oktober 2011 von 19.00 bis ca.
20.00 Uhr liest Friedrich Degenhardt aus
seinem ersten Krimi „der tote in der
Kirchenbank“. Die Geschichte spricht
übrigens besonders alle Wanne-Eickeler
an, da der Krimi sich in der ZwölfApostel-Kirche abspielt, und der eine
oder andere aus den Wiedererkennungsglücksgefühlen überhaupt nicht mehr
herauskommt. Anschließend Glossen aus
dem Leben und – wenn gewünscht –
Diskussionen.
AdventsKrAnZbAsteln
Am 21. November 2011
von 15.00 bis 17.00 Uhr
heißt es wieder: „Wir
basteln bei Kaffee und
Gebäck unseren persönlichen Adventskranz
unter der Anleitung von
Marita Krafzik“. Kerzen,
Dekomaterial, Kreativität
und gute Laune sind mitzubringen.
reisebericht
Am 28. Oktober 2011 von 18.00 bis ca.
19.00 Uhr zeigt uns Pfarrer Rainer Sudbrack
seine spannenden Reisefotos zum Thema
„galiläa, die heimat Jesu“. 17 Mal bereiste Pfarrer Sudbrack bereits Israel, und er
möchte uns, auf Wunsch unserer Mitglieder,
auf diesem Wege seine ganz persönlichen
Eindrücke und Reiseerlebnisse schildern.
Einen kleinen Vorgeschmack zu seiner letzten
Israel- und Jordanienreise erhalten Sie auch
auf Seite 08!
digitAlvortrAg costA ricA
Am 21. November 2011 von 19.00 bis ca.
20.00 Uhr nimmt uns der Fotograf Klaus
Liebel mit auf eine Reise nach Costa Rica.
Mit einem bilderreichen digitalvortrag
wird er uns einen Einblick in die Flora und
Fauna des tropischen Paradieses zwischen
Karibik und Pazifik geben. Wer also das
graue Novemberwetter kurzzeitig vergessen
möchte, ist herzlich eingeladen!
unter uns AusgAbe 02 | 2011
15
rAtgeber Wohnen und leben
erben und vererben –
WAs mAn Alles Wissen muss
dem thema „erben und vererben“ nähert man sich verständlicherweise nur
zögerlich. denn wer mag, bei aller bereitschaft über den tag hinaus zu planen,
schon gerne daran denken, dass alles oft mühsam erworbene eines tages in
andere hände übergehen wird. dennoch: die gewissheit, in vernünftiger
vorsorge das richtige rechtzeitig getan zu haben, gibt ruhe und gelassenheit.
Wer sein Hab und Gut nach dem Ableben
in die richtigen Hände legen möchte, sollte
das zu Lebzeiten durch ein gültiges Testament festlegen. Doch Vorsicht: Laut Experten sind rund neunzig Prozent aller privat
aufgesetzten Testamente durch formale
Fehler ungültig! Ein privates Testament
muss handschriftlich sein, Ort, Datum und
Unterschrift sowie eine Überschrift enthalten, aus der hervorgeht, dass es sich um
den letzten Willen des Verstorbenen handelt.
Zudem muss klar
geregelt sein, welche Teile des
Nachlasses die bedachten Personen erhalten sollen. Alternativ kann das Schriftstück
auch diktiert werden. Hierzu sind mindestens drei Schriftzeugen notwendig, von
denen einer nicht zu den Erben gehören
darf. Sollen einzelne Teile des Testaments
geändert werden, ist es ratsam, ein neues
Dokument zu verfassen. Hierbei ist wichtig,
die alte Fassung einleitend schriftlich zu
widerrufen. Das frühere Schriftstück sollte
anschließend vernichtet werden. Grundsätzlich kann ein Testament an jedem Ort
aufbewahrt werden, an dem es im Todesfall
zu finden ist. Gegen eine Gebühr kann
das Papier beim örtlichen Amtsgericht
hinterlegt werden. Um auf Nummer sicher
zu gehen, empfiehlt es sich, den letzten
16unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Willen von einem Notar regeln zu lassen.
Die Kosten orientieren sich am Wert der
Erbmasse.
erbfolge ist gesetzlich geregelt
Die gesetzliche Erbfolge spielt für die hinterbliebenen Verwandten nicht nur eine Rolle,
wenn der Erblasser keine Regelung hinsichtlich des Nachlasses getroffen hat. Vielmehr
ist sie auch für den Erblasser zu dessen
Lebzeiten von Interesse, um abschätzen zu
können, wer im Falle seines Ablebens erbt,
wenn er keine eigene Regelung trifft.
Grundsätzlich
gilt: Kinder und Ehepartner haben das Recht auf einen Pflichtteil
in Höhe der Hälfte ihres gesetzlichen
Anspruchs. Der Pflichtteil ist das sogenannte Mindesterbe, das auf Verlangen auch
von einem testamentarisch festgelegten
Alleinerben ausgezahlt werden muss. Zu
den Erben erster Ordnung gehören Kinder,
Enkel und Urenkel. Sind keine Erben erster
Ordnung vorhanden, erbt die zweite Ordnung. Hierzu gehören Eltern, Geschwister,
Neffen und Nichten. Zu den Erben der dritten Ordnung gehören Großeltern, Onkel,
Tanten sowie Cousins und Cousinen. Innerhalb der Ordnungsklassen erbt immer die
ältere Erbengeneration.
steuerfreibeträge und
schenkungen
Bei jeder Erbschaft fallen Erbschaftssteuern an, die der Begünstigte an den Fiskus
bezahlen muss. Versteuern müssen Erben
jedoch nur die Summe, die den Steuerfreibetrag überschreitet. Für Eheleute beträgt
der Freibetrag 500.000 Euro. Kinder dürfen
bis zu 400.000 Euro steuerfrei erben. Bei
Immobilen werden zur Berechnung der
Erbschaftssteuer für das Grundstück achtzig
Prozent des Verkehrswertes als Bemessungsgrenze herangezogen. Für ein Haus
gilt als Basis die durchschnittlich erzielbare
Jahresmiete, also der Ertragswert. Auch das
Alter des Hauses wird berücksichtigt. Die zu
versteuernde Summe liegt bei Häusern deshalb meistens deutlich unter dem eigentlichen Wert des Eigenheims. Damit Vater
Staat das Vermögen nicht doppelt besteuert, können Eltern ihren Kindern schon zu
Lebzeiten Teile ihres Vermögens schenken.
Zwar ist die Höhe von Schenkungs- und
Erbschaftssteuer gleich, doch die Freibeträge können alle zehn Jahre in
Anspruch genommen werden.
Dieser Trick funktioniert
auch bei Immobilien: Die
Ehepartner überschreiben den Kindern schrittweise das Haus und können sich
trotzdem ein lebenslanges Wohnrecht
einräumen.
Übrigens: Wer erbt, muss auch für die
Schulden des Verstorbenen aufkommen.
Um der eigenen Verschuldung zu entgehen, können Erben deshalb innerhalb einer
sechswöchigen Frist das Erbe ausschlagen.
Diese beginnt, wenn der Erbe von seiner
Erbschaft erfährt.
gemeinsAm mehr erleben
schÖnes Wetter, nette leute, gute lAune:
fAhrrAdtour WAr ein voller erfolg!
Am 21. mai 2011 hieß es für gut sechzig mitglieder „ordentlich in die Pedale treten!“ denn
bevor wir uns am schloss berge mit einem kühlen getränk in der hand in die sonne setzen
konnten, ging es zunächst quer durch den resser Wald und rund um den berger see.
Die Planung unseres ehemaligen Vorstandsmitglieds und Hobby-Radlers Volker
Gutsche war wieder einmal perfekt. Die
richtige Route, viele nette Teilnehmer, und
sogar das Wetter hätte man sich nicht
besser wünschen können. Entsprechend
gut gelaunt „rollten“ die ersten Mitglieder
um ca. 13.30 Uhr auf den Hof unserer
Geschäftsstelle. Mit Fahrradhelmen, Profirädern und kleinen Erfrischungen für
unterwegs war man bestens ausgestattet.
Nachdem sich alle begrüßt und die ersten
Fahrradfachgespräche begonnen hatten,
wurden insgesamt vier Gruppen eingeteilt,
die nacheinander in Richtung „Rhein-Herne-Kanal“ starteten.
Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich
der Mai wirklich von seiner schönsten Seite,
und so verging die gemütliche Tour zum
Kanal und dann weiter in den Resser Wald
bis zum Berger See wie im Fluge. Unterwegs wurde viel erzählt und gelacht, und
als wir den schönen Berger See umrundeten, sah man bereits das herrliche Berger
Schloss mit dem noch viel herrlicheren Biergarten am Horizont auftauchen.
Hier standen bereits Tische, Stühle, Getränke und leckere Bratwürste bereit, so dass
alle ihre wohlverdiente Pause und den Blick
über den Fontänenteich genießen konnten.
Um ca. 17.00 Uhr wurde dann wieder zum
Aufbruch geblasen. Gestärkt schwangen
sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in
die Sättel, so dass wir pünktlich und ohne
jegliche „Ausfälle“ zur Geschäftsstelle in
der Stöckstraße zurückkehrten.
Alle Radlerinnen und Radler waren von
der gelungenen Mai-Tour begeistert und
sich einig, das Ganze im nächsten Frühjahr
unbedingt zu wiederholen. Aber bis dahin
dauert es ja noch ein wenig, und daher
wünschen wir uns auch in diesem Jahr
noch viele tolle Veranstaltungen mit unseren Mitgliedern – zum Beispiel den gemeinsamen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt
nach Oberhausen. Mehr Infos dazu erhalten
Sie in dieser Ausgabe auf Seite 20.
unter uns AusgAbe 02 | 2011
17
gemeinsAm mehr erleben
Wohnen früher und heute:
exKursion Am 7. mAi 2011 nAch münster
bereits zum vierten mal lud der vorstand den Aufsichtsrat
und alle vertreter samt begleitung zur gemeinsamen wohnungswirtschaftlichen exkursion ein. im mai führte uns unsere
entdeckungsreise rund um neue, traditionelle und innovative
Wohnformen ins schöne münster!
Auf unseren gemeinsamen Exkursionen geht es darum, den Blick
über den Tellerrand zu strecken und sich auch mal abseits des
normalen Geschäftsalltags rund um das Thema Wohnen zu informieren. Doch natürlich stehen auch das gegenseitige Kennenlernen
und die Würdigung unserer Vertreter für ihre ehrenamtliche Arbeit
auf dem Programm.
In diesem Sinne starteten wir am 7. Mai 2011 um 12.30 Uhr mit
zwei modernen Reisebussen von der Geschäftsstelle in Richtung
Münster. Der erste Halt war das Mühlenhof-Freilichtmuseum. Hier
konnten alle Gäste bei einer spannenden und kurzweiligen Führung am eigenen Leib erfahren, wie das Arbeiten, Wohnen und
Leben damals so aussah. Im Anschluss hatten alle Teilnehmer Gelegenheit, sich bei einer ländlichen Kaffeetafel nochmal ordentlich zu
stärken, bevor wir in die Gegenwart zurückkehrten und die Stadt
erkundeten.
Unter den fachkompetenten Erläuterungen von fünf qualifizierten Gästeführern wurde insbesondere die Stubengasse mit dem
Hanse-Carré in Augenschein genommen. Mitten in der Innenstadt
entstand hier auf einem ehemaligen Parkplatz ein moderner Einzelhandels- und Hotelneubau, der im Oktober 2010 mit dem renommierten Deutschen Städtebaupreis der Deutschen Akademie für
Städtebau und Landesplanung ausgezeichnet wurde. Als zentrale
Besonderheit stehen auf dem eigentlichen Dach des Komplexes
eigenständige Einfamilienhäuser mit eigenem kleinen „Garten“.
Diese „Mini-Siedlung“ über den Dächern der Stadt ist weitestgehend einmalig in ganz Deutschland.
Hinein ins Grüne: Bei strahlendem Sonnenschein genossen alle
Gäste die Entdeckungstour durch Münster.
Eine Reise in die Vergangenheit: Das Freilichtmuseum bot
viel Wissenswertes über das Wohnen und Leben in längst
vergangener Zeit.
Zum Abschluss eines spannenden und lehrreichen Tages endete die
Exkursion dann im Hotel Mövenpick, wo wir erstmalig auch auf
den Geschmack unseres Jubiläumscocktails „Red Cat“ kamen. Das
Rezept wurde uns vom Hotel gern zur Verfügung gestellt, so dass
wir das leckere alkoholfreie Getränk auch auf unserer Jubiläumsfeier ausschenken konnten.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass auch die vierte Exkursion
wieder ein voller Erfolg war, und freuen sich schon jetzt auf die
nächste Entdeckungstour rund ums Wohnen.
18unter uns
Aufgepasst! Nicht nur das Arbeiten, auch der Schulalltag war
damals härter. Ob manche Gäste den Rohrstock noch aus eigener
Erfahrung kannten?
AusgAbe 02 | 2011
neues Aus der genossenschAft
herZlich WillKommen, felix!
in der letzten Ausgabe ihrer „unter uns“ haben wir ihnen unser
neues maskottchen vorgestellt. Wie der clevere nager heißen sollte,
konnten natürlich sie, liebe leserinnen und leser, selbst entscheiden.
die gewinner unserer großen namenswahl freuten sich zudem über
lohnende geldpreise!
Um es gleich vorweg zu sagen: Wir waren
positiv überrascht, wie viele unserer Mitglieder dem kleinen Eichhörnchen zu einem
würdigen Namen verhelfen wollten. Jeden
Morgen wurde die Post nach neuen Stimmzetteln durchgeschaut und die Ergebnisse
in unsere Tabelle eingetragen. Die verschiedenen Namensvorschläge lieferten sich ein
hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, doch schließlich ging FELIX als Sieger hervor.
Aus allen Einsendungen wurden anschließend unsere drei glücklichen Gewinner
ausgelost. Der erste Preis in Höhe von 500
Euro ging an Frau Karin Recklat, der zweite
Preis mit 300 Euro an Herrn Klaus Soster,
und über 200 Euro freute sich Frau Bärbel
Wiele. Am 14. Juni 2011 luden wir die drei
Glückspilze zur Preisübergabe in unsere
Geschäftsstelle und gratulierten ihnen ganz
herzlich!
Freudestrahlende Namenspaten unter sich: die glücklichen Gewinner
Frau Wiele, Herr Soster und Frau Recklat (v.l.n.r.)
Übrigens: Felix ist auch in natura bereits
in Wanne-Eickel eingetroffen. Als niedliches Plüschtier bereicherte
er bereits unser großes Jubiläumsfest und
sorgte vor allem bei den kleineren Gästen
für leuchtende Augen.
felix Auf reisen!
Es kam die Idee auf, dass Felix doch vielleicht auch auf den vielen schönen Urlaubsbildern unserer Mitglieder in Erscheinung
treten könnte. Ob vor den Pyramiden,
auf dem Bodensee oder mitten in Machu
Picchu – wer eine ruhige und genügsame
Reisebegleitung sucht, für den ist unser
Maskottchen genau das Richtige!
Frisch eingetroffen: Felix hat seine lange Reise gut überstanden und fühlt sich in unserer
Geschäftsstelle sichtlich wohl.
Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne Urlaubsfotos mit unseren Mitgliedern
und Felix, die wir selbstverständlich gern
in unserer „unter uns“ veröffentlichen.
Schicken Sie Ihre Urlaubsgrüße einfach per
E-Mail oder Post an die Gemeinnützige
Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel
eG, und lassen Sie Ihre Nachbarn und
Freunde an Ihrem tollen Reiseerlebnis teilhaben.
unter uns AusgAbe 02 | 2011
19
AKtivitäten und verAnstAltungen
Alle JAhre Wieder –
gemeinsAm Auf den WeihnAchtsmArKt!
nachdem unsere letzte geplante fahrt 2010 zum Weihnachtsmarkt nach
oberhausen buchstäblich dem ersten schneechaos zum opfer fiel, wagen
wir in diesem Jahr einen neuen versuch. Kommen sie mit zum gemeinsamen
Weihnachtsbummel ins oberhausener einkaufszentrum centro!
Gemütliche Stimmung, Glühwein und
natürlich reichlich Gelegenheit, die ersten
Geschenke einzukaufen – ein Weihnachtsmarkt ist immer eine Reise wert. Besonders
nett wird es natürlich, wenn man mit guten
Freunden und Nachbarn unterwegs ist. In
diesem Sinne möchten wir Sie herzlich einladen, uns zu begleiten.
Wir treffen uns:
am donnerstag, 8. dezember 2011,
um 15.30 uhr an der geschäftsstelle
stöckstraße 22
Von hier aus fahren wir mit einem Reisebus nach Oberhausen. Der Kostenbeitrag
für die Fahrt beträgt 4 Euro. Nach einem
ausgiebigen Bummel und viel Zeit zum
gemeinsamen Schwatzen, Essen und
„Shoppen“ geht es dann um ca. 20.00 Uhr
zurück nach Wanne-Eickel. Da die Plätze
im Bus allerdings begrenzt sind, möchten
wir Sie bitten, möglichst schnell unter
02325 9528-25 in der Geschäftsstelle anzurufen und sich Ihre Plätze zu reservieren.
Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen
Ausflug mit jeder Menge guter Laune und
hoffen, dass uns Frau Holle zumindest in
diesem Jahr wohlgesonnen ist.
fit und gesund
duft mAcht munter:
Allein dAs AromA von KAffee AKtiviert
schon dAs gehirn
Allein der duft von Kaffee macht müde
ratten wieder munter. das Aroma
treibt die Aktivität bestimmter gene
im gehirn an, die der Körper bei schlafentzug und müdigkeit herunterregelt.
Das fanden die Forscher um Yoshinori
Masuo vom Nationalen Institut für Industrieforschung in Tsukuba heraus. Ob die
gleichen Prozesse auch beim Menschen
stattfinden, können sie allerdings noch
nicht sagen. Die Erkenntnis könne jedoch
erklären, wieso schon der Kaffeeduft die
Stimmung aufhelle, berichtet das Wissenschaftsmagazin „New Scientist“.
Die Forscher entzogen Ratten für einen
Tag den Schlaf. Dann untersuchten sie
20unter uns
AusgAbe 02 | 2011
deren Gehirne und stellten ein reduziertes
Niveau von elf Botenmolekülen fest. Diese
sogenannte mRNA sind ein Maß für die
Genaktivität. Als den Nagern Kaffeeduft
zugefächelt wurde, stellte sich die Aktivität
von neun Genen wieder auf normal ein. Die
Aktivität von zwei Genen schnellte sogar
über das Normalmaß hinaus. Diese beiden
Gene sind für Stoffwechselprozesse im Gehirn wichtig, erklären die Forscher.
Ob bei müden Menschen die gleichen Gene
herunterreguliert werden und Kaffeearoma
dem entgegenwirkt, ist nicht bekannt. Der
Duft der gerösteten Bohnen scheint aber
bestimmte Gene auf Touren zu bringen, die
Menschen wieder in einen wacheren Zustand zurückrufen.
Die Forscher wollen nun nach diesen anregenden Duftmolekülen im Kaffee suchen.
Sie könnten der Luft in Arbeitsräumen zugesetzt werden, um müde Werktätige munter
zu halten.
gemeinsAm mehr erleben
Ahoi, ihr lAndrAtten!
bootsfAhrt WAr erneut ein voller erfolg
manche traditionen werden garantiert nie langweilig – zum beispiel unsere diversen
bootsfahrten, die immer wieder bei zahlreichen mitgliedern für viel vorfreude und
jede menge gute laune sorgen. Auch 2011 fühlten sich alle teilnehmer an bord der
„santa monika ii“ sichtlich wohl und genossen die fahrt auf dem rhein-herne-Kanal!
Pünktlich am 16. Juni 2011 stachen wir
vom Stadthafen Dortmund aus in See und
nahmen Kurs auf Wanne-Eickel, welches ja
bekanntlich vom Wasser aus noch schöner
zu entdecken ist. Wie bereits in den Vorjahren hatten sich erneut zig „Leichtmatrosinnen“ und „-matrosen“ eingefunden, um
leckeren Kuchen, Musik und die Sonne zu
genießen.
Letztere hielt sich zwischenzeitlich allerdings
etwas bedeckt, was der guten Stimmung
jedoch keinen Abbruch tat. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer kannten sich
bereits von vergangenen Flussfahrten, und
so gab es wieder einmal ein großes Hallo,
als die altbekannten „Seebären“ aufeinander trafen. Schließlich ist unsere gemeinsame Schifffahrt eine gern genutzte Gelegenheit, sich im Kreise von Nachbarn und
Freunden auszutauschen und sich gegenseitig ein wenig besser kennenzulernen.
größten Ingenieursleistungen des vorletzten
Jahrhunderts. Quasi am eigenen Leib konnte hier das Funktionsprinzip der Schleusen
erlebt und in Augenschein genommen
werden.
Mit Kaffee in der einen und Kuchen in der
anderen Hand ging es dann in Richtung
Schiffshebewerk Henrichenburg, das insbesondere bei den männlichen Fahrgästen für
reichlich Interesse sorgte. Schließlich gehört
zumindest das alte Schiffshebewerk zu den
Während der gesamten Fahrt wurde dann
musiziert und gesungen, so dass wir quasi
auf einer Woge guter Laune in unseren
Zielhafen an der Künstlerzeche „Unser
Fritz“ einliefen. Direkt am Steg sammelte
sich dann nochmals die gesamte Mann-
schaft zum Gruppenfoto, um einen
schönen Tag in ebensolcher Erinnerung
zu halten.
Wir freuen uns, dass die Schifffahrt auf
den Rhein-Herne-Kanal ein so großer
Erfolg war, und sind uns sicher, vielen
Mitgliedern erneut einen herrlichen Ausflug beschert zu haben.
unter uns AusgAbe 02 | 2011
21
hätten sie‘s geWusst?
gegründet vor 110 JAhren:
herZlichen glücKWunsch, AustrAlien!
Was die wenigsten wissen, neben unserer genossenschaft feiert auch das land der
Kängurus und Koalabären sein 110-jähriges bestehen. Am 1. Januar 1901 schließen
sich sechs britische Kolonien zum „commonwealth of Australia“ zusammen. eine
der längsten durchgehend arbeitenden demokratien der Welt nimmt ihren Anfang.
Als Kapitän James Cook Ende des 18. Jahrhunderts den fünften Kontinent ansegelte,
nahm er das Gebiet im Namen der englischen Krone in Besitz. England brauchte –
nach eigener Ansicht – dringend neue
Kolonien, da sich die Vereinigten Staaten
soeben für unabhängig erklärt hatten. Als
Kolonie verfügte Australien über reichlich
Platz, besaß allerdings den Haken, dass eine
einfache Schifffahrt von England bis hierher
ungefähr sieben Monate dauerte. Für regelmäßige Handelsbeziehungen war diese Strecke schlicht zu weit und so entschied man
sich, dort Strafkolonien zu errichten – aus
einem einfachen Grund:
Auch in England herrschte in dieser Zeit teilweise große Armut, die wachsenden Städte
erstickten unter der steigenden Bevölkerungsentwicklung. Da man soziale Unruhen
befürchtete, sollte die Unterschicht „ausgedünnt“ werden. Selbst für kleinere Vergehen
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AusgAbe 02 | 2011
wurde man in die australischen Strafkolonien geschickt. Da das Elend mit Beginn
der Industrialisierung jedoch immer größer
wurde, sahen viele Menschen in einem fernen Neuanfang ihre einzige Chance, und so
zog es auch immer mehr freie Siedler in die
neuen Kolonien auf australischem Boden.
So entstanden nach und nach die Kolonien
New South Wales, Tasmanien, Queensland, Victoria, West Australia und South
Australia. Im Laufe der Zeit wurden aus
den einstigen Strafgefangenen Bauern,
Viehzüchter und Handwerker. Neue Städte
wurden gegründet, eine neue Generation
geboren und mit dem vorsichtig beginnenden Wohlstand wuchs auch der Wunsch
nach Unabhängigkeit. Auch wenn erste
Demokratiebewegungen niedergeschlagen
wurden, auf lange Sicht konnte England
keine militärische Macht über das 10.000
Seemeilen entfernte Australien ausüben.
Am 1. Januar 1901 schlossen sich die sechs
Kolonien dann offiziell zum Australischen
Staatenbund zusammen. Im Mai desselben
Jahres kam das neugegründete Parlament
in der neuen Hauptstadt Melbourne erstmalig zusammen (heutige Hauptstadt: Canberra). Nach amerikanischem Vorbild wurde
ein Senat bestimmt, in dem jeder der sechs
Staaten mit je zwölf Senatoren vertreten
ist. Anders als in den USA blieb die britische Königin allerdings weiterhin Teil des
Parlaments. Und auch wenn England in den
letzten hundert Jahren immer mehr Kompetenzen abgab, formal ist und bleibt Australien weiterhin Bestandteil des englischen
Königshauses.
Erst 1999 wurden die Australier gefragt,
ob sie eine Republik schaffen oder doch
lieber eine Monarchie bleiben möchten. Das
Ergebnis fiel denkbar knapp aus: Mit 55
Prozent der Stimmen entschieden sich die
Bürgerinnen und Bürger für die Monarchie.
Elisabeth II. ist also auch weiterhin die Königin von Australien.
neues Aus der genossenschAft
Kennen sie eigentlich
schon unsere mitArbeiterin
frAu mechtild WichlAcZ?
die meisten unserer mitglieder werden diese frage sicherlich mit einem
glockenklaren „natürlich!“ beantworten. mechtild Wichlacz gehört schon
seit über 22 Jahren zum team der genossenschaft – und ist als freundliche
Ansprechpartnerin und „gute fee“ des hauses nicht mehr wegzudenken.
Wenn man 22 Jahre im Bereich kaufmännische Hausbewirtschaftung, Vermietung
und Mitgliederverwaltung tätig ist, dann
sind einem die meisten Mitglieder bekannt.
Und auch umgekehrt dürfte Frau Wichlacz
vielen von Ihnen zumindest vom Sehen
her nicht ganz unbekannt sein. Doch da
zwischen Tür und Angel nur selten Zeit und
Gelegenheit für ein privates Wort bleibt,
möchten wir Ihnen unsere langjährige Mitarbeiterin heute ein kleinwenig vorstellen.
Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung
hat Frau Wichlacz bei der Gemeinnützigen
Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel
eG angefangen und diesen Schritt bis heute
nicht bereut. Ganz im Gegenteil: Vor allem
der abwechslungsreiche Kontakt zu Mitgliedern und Wohnungsinteressenten sowie die
gute Stimmung unter den Kollegen sind ihr
im Laufe der Zeit sehr ans Herz gewachsen.
An ihren Mitmenschen schätzt sie – typisch
Ruhrgebiet – Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt. Solange die Sache läuft und alle
zufrieden sind, ist die Welt in Ordnung.
Doch auch wenn sie das Revier und seine
Menschen mag, so zieht es sie im Urlaub
doch am liebsten in den hohen Norden, ans
Meer. Ob Nord- oder Ostsee – beim Fahrradfahren und Lesen genießt Frau Wichlacz
hier das „platte Land“ und die herbe Naturschönheit. Von Freiheit, Sehnsucht und
Zuversicht handelt auch ihr Lieblingslied
„Über sieben Brücken musst du gehen“,
das bekanntlich durch Peter Maffay zu
einem echten Hit wurde.
Danach gefragt, welche berühmte Persönlichkeit sie besonders schätzt, antwortet
Frau Wichlacz daher auch klipp und klar
„Peter Maffay, weil der sich für notleidende
Kinder engagiert und mit seiner Stiftung
z. B. auf Mallorca ein erfolgreiches Hilfsprojekt gestartet hat.“
rätseln und geWinnen
„duften“ Preis
geWonnen!
Als unsere Rätselfreunde im März nach
langem Grübeln endlich das Lösungswort unseres Kreuzworträtsels aufs Papier
bannten, passte es wie die bekannte Faust
aufs Auge. Heute, mitten im August, hat es
allerdings seine Zeit überschritten und passt
nicht mehr so richtig. Die Rede ist natürlich
vom osternest, das viele unserer Leserinnen und Leser erfolgreich geknackt und
eingeschickt haben.
Über den Fünfzig-Euro-Gutschein von Douglas durfte sich hingegen nur einer freuen:
Peter ontyd wurde von unserer hausinternen Glücksfee aus allen Einsendungen
gezogen. Der glückliche Gewinner hatte
eindeutig den „richtigen Riecher“ und
freute sich sehr über den „duften“ Preis.
Alle, die beim letzten Mal leer ausgegangen
sind, sollten sich nicht grämen, sondern
frohen Mutes die Kugelschreiber zücken
und ihr Glück beim aktuellen Rätsel gleich
nochmal probieren. Wir drücken Ihnen
beide Daumen!
unter uns AusgAbe 02 | 2011
23
neues Aus der genossenschAft
neu für uns im einsAtZ:
unser hAusmeister reiner henne!
verstärkung im team der gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft
Wanne-eickel eg! seit dem 17. Januar 2011 ist reiner henne in unserem
bestand unterwegs, um unseren mitgliedern jederzeit mit gutem rat und
kompetenter tat zur seite zu stehen. grund genug, ihnen, liebe mitglieder,
unseren „mann im Außendienst“ mal ein wenig vorzustellen.
Vielleicht ist Ihnen „der Neue“ schon über
den Weg gelaufen und konnte Ihnen bei
der einen oder anderen Sache rund ums
Haus tatkräftige Unterstützung anbieten.
Herr Henne mag seine vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben. Außerdem
freut er sich, wenn er mit Nutzern oder seinen netten Kollegen ins Gespräch kommt
und so auch die Genossenschaft immer
besser kennenlernt.
Was die wenigsten wissen: Herr Henne
war nicht immer Hausmeister. Nach seiner
Ausbildung zum Fleischer trat er 1976 der
Bundeswehr bei, wurde Berufssoldat und
verabschiedete sich schließlich nach 33 Jahren aktivem Dienst in den wohlverdienten
Ruhestand. Getreu seines Lebensmottos
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ wurde
ihm das Nichtstun allerdings schnell langweilig, und so ist er nun für unsere Genossenschaft im Einsatz.
Wir hoffen nur, dass seine Fähigkeiten als
Feuerwehrmann in unserem Bestand niemals gefordert sein werden. Im Urlaub zieht
es ihn am liebsten an die Nordseeküste, wo
er im Seebad Dornumersiel gemeinsam mit
seiner Frau die Campingsaison genießt. Wir
wünschen ihm dabei viel Freude und natürlich eine auch weiterhin gute Zusammenarbeit im Team der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG.
Privat ist Herr Henne begeisterter Motorradfahrer, Sportler und bereits seit vierzig
Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.
AKtivitäten und verAnstAltungen
WillKommen im mondPAlAst!
ein nAchbArschAftsAbend der besonderen Art
Am 14. oktober 2011 um 20.00 uhr hebt sich für unsere mitglieder erneut der
vorhang im mondpalast – und genau für die hat die gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-eickel eg im Jubiläumsjahr gleich 500 Karten gesichert.
„Der Indianer vom Revier“ heißt die lustige
Komödie, in der Ex-Bergmann Willi Küppers
im Kulturprogramm seiner Stadt für die
Touristen den klischeebeladenen Kumpel
spielen muss. Doch beim täglichen Schlabberkappes essen und Grubenunglück spielen fühlt er sich bald wie ein Indianer, der
den Touris Regentänze vorführt. So kann es
wirklich nicht weitergehen …
Jedes Mitglied erhält die Eintrittskarten zum
absoluten Vorzugspreis von nur 10 Euro.
24unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Damit möglichst viele in den Genuss
der Vorstellung kommen, ist die
Kartenzahl pro Mitglied auf zwei
begrenzt.
bitte warten sie mit der Kartenreservierung unbedingt, bis wir
uns bei ihnen melden. sie finden
alle informationen zur bestellung
rechtzeitig in ihrem briefkasten!
Kinderseite
6
hier gibt es viel Zu entdecKen ...
Trage die passenden Begriffe zu den Bildern in die Kästchen ein (Umlaute werden
als Umlaute geschrieben), ordne dann die farbigen Felder in die untere
Zeile ein und Du hast das Lösungswort
12
11
2
1
4
3
1
13
7
6
5
7
3
8
9
11
8
5
10
9
12
13
hAllo Kinder!
Der kleine pelzige Geselle, dem man nachsagt, dass er nicht besonders gut sehen
könne, ja sogar blind sei, ist in Wahrheit
ein echter Tausendsassa. Aufgrund seiner
speziellen Muskel- und Knochenkonstruktion kann das kleine Tier das 32-fache
seines Körpergewichtes anheben. Ein hundert Kilogramm schwerer Mensch müsste
entsprechend 3.200 kg stemmen. Und das
ist auch gut so, denn schließlich ist „Talpa
europaea“, so der lateinische Name, im
Bergbau tätig. Unter dem Rasen gräbt er
fleißig seine Gänge und schichtet dabei
das Erdreich zu ordentlichen Hügeln an
der Oberfläche auf –
zum großen Ärger
der meisten Gärtner.
Doch der „maulwurf“ – denn er ist das
Tier, das wir als Spielgefährten des Häschens in unserem letzten Rätsel gesucht
haben – kümmert sich nicht darum und
geht weiter seiner Arbeit nach. Dabei kann
die Grabgeschwindigkeit übrigens je nach
Bodenbeschaffenheit bis zu sieben Meter
pro Stunde betragen. Die fertiggestellten
Gänge durchläuft der Maulwurf mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 67 Metern
pro Minute (4 km/h). In einem ähnlichen
Tempo seid auch Ihr unserem Lösungswort
auf die Schliche gekommen. Wie immer
hat die Glücksfee aus allen richtigen Einsendungen drei Gewinner gezogen, die
sich über je eine Zwanzig-Euro-Wertkarte
für die Herner Filmwelt freuen konnten.
2
10
4
Wer das Bilderrätsel knacken konnte, sollte unbedingt eine Postkarte mit dem Lösungswort
einsenden an die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG,
oder schickt unter dem Stichwort „Kinderrätsel“ eine E-Mail an: gwg@wohnstaetten.de.
Herzlichen
Glückwunsch an
(v.l.n.r.)
Pascal Giesler,
Jonas Götte und
Miriam Hummel
Mitmachen lohnt sich, denn unter allen Teilnehmern verlosen wir drei Zehn-Euro-Gutscheine von McDonalds. Teilnehmen dürfen alle Kinder bis 14 Jahre, nicht aber deren Eltern
sowie Kinder von Angestellten der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft WanneEickel eG. Einsendeschluss ist der 15. September 2011. Viel Spaß beim Raten und viel
Glück bei der Verlosung!
unter uns AusgAbe 02 | 2011
25
gemeinsAm mehr erleben
die fArben des
sommers: beste
PflAnZ- und KAuflAune Auf dem
blumenmArKt
ein balkon ohne dichtbepflanzten
blumenkasten ist wie ein strand ohne
sonne. natürlich kann man sich hier
aufhalten, aber das Ausspannen und
erholen macht nur halb so viel freude.
Kein Wunder also, dass unsere nutzer
jedes Jahr ihren „freisitz“ in eine
kleine gartenlaube verwandeln – und
auf unserem jährlichen blumenmarkt
kräftig zuschlagen!
Ein möglichst großer Pflanzkasten, ein
wenig Blumenerde und Pflanzen nach
Wahl, und schon wird aus dem Balkon mit
wenigen Handgriffen das eigene kleine
Naherholungsgebiet. Und weil wir wissen,
wie viel Spaß das Pflanzen macht, luden
wir auch 2011 alle Mitglieder in das
Gartencenter Steinmacher an der Hauptstraße 348 ein.
Am 14. Mai 2011 von 10.00 bis 14.00 Uhr
konnte hier nach Herzenslust eingekauft
werden. Die Auswahl an Pflanzen war wieder einmal riesig und auch der Rabatt von
25 % sorgte bei allen Mitgliedern für strahlende Gesichter und volle Einkaufskörbe.
Ob Geranien, Margeriten, Petunien oder
Clematis – was jetzt an vielen Hausfassaden
in voller Blüte steht, stammt mit Sicherheit
von unserem Blumenmarkt. Und auch viele
der bisher eingesandten Fotos für unseren
großen Pflanzwettbewerb nahmen hier
bestimmt ihren „gärtnerischen“ Anfang.
Wer noch mitmachen möchte, sollte
sich übrigens beeilen: Noch bis zum
1. September 2011 können Bilder von
Ihrem blühenden Balkon oder der Terrasse
eingeschickt werden!
Natürlich wurde der Markt auch genutzt,
um mit den Nachbarn ins Gespräch zu
kommen und über den einen oder anderen Pflanztipp zu fachsimpeln. Wer seinen
Balkonkasten gleich mitbrachte, konnte ihn
auch sofort von geübten Gärtnerhänden
kostenlos bepflanzen lassen. Alle „HobbyGärtner“ freuten sich erneut über das tolle
Angebot der Genossenschaft und über
einen Blumenmarkt, der langsam zu einer
echten Tradition wird.
Wir sind für sie dA
geschäftsZeiten
Montag
Dienstag – Mittwoch
Donnerstag
Freitag
8.00
8.00
8.00
8.00
ihre AnsPrechPArtner
–
–
–
–
12.30
12.30
12.30
13.00
Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Uhr und 13.15 – 18.15 Uhr
Uhr
ÖffnungsZeiten
Während der Öffnungszeiten sind wir persönlich für Sie da.
Montag
8.00 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr
Dienstag
8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 15.30 Uhr
Mittwoch
8.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag
8.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag
8.00 – 12.00 Uhr
26unter uns
AusgAbe 02 | 2011
Assistenz des Vorstandes
02325 / 9528-27
hausbewirtschaftung
nutzerbetreuung im bereich:
Forderungsmanagement
Beschwerdemanagement/Hausordnung
Sozialberatung
Wohnungs- und Mitgliederverwaltung
Umlagenabrechnung
Reparaturannahme
02325
02325
02325
02325
02325
02325
/
/
/
/
/
/
9528-27
9528-23
9528-23/-25
9528-22/-26
9528-26
9528-0/-32
rätseln und geWinnen
des rätsels
lÖsung ...
Abfahrt,
Verlassen eines
Ortes
taktlos,
grob
Reittier
3
ausgenommen,
frei von
Feldertrag
Singstimme
dünner,
biegsamer
Stock
Beingelenk
Sorge
6
... ist nicht immer einfach, aber einfach aufgeben ist natürlich auch keine Lösung. In
diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß
mit unserem Kreuzworträtsel, das Ihnen
hoffentlich nicht allzu großes Kopfzerbrechen bereiten wird. Also, nichts wie ran an
den Kugelschreiber und mitgemacht. Unter
allen Einsendern mit der richtigen Lösung
verlosen wir drei mal zwei Eintrittskarten
für den Mondpalast für unsere Veranstaltung am 14. Oktober 2011.
Damit Ihre Teilnahme auch reibungslos
klappt, schicken Sie bitte eine Postkarte
mit dem Lösungswort an die Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft
Wanne-Eickel eG oder eine E-Mail unter
dem Stichwort „Kreuzworträtsel“ an:
gwg@wohnstaetten.de. Der Rechtsweg
und die Teilnahme von Mitarbeitern der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft
Wanne-Eickel eG sind ausgeschlossen.
Einsendeschluss ist der 15. September 2011.
Heer;
Heeresverband
erfolgreich
beenden
schlau,
verschlagen
Geschehnisfolge
künstlerischer
Beruf
weiblicher
Wassergeist
vermuten
4
Wendung
zurück
Jagdfrevler
freund- Flottenlich ver- wesen
gelten
Insekt
mit
Stachel
nicht
krank
zweiteiliger
Badeanzug
Chef,
Vorgesetzter
(ugs.)
Kastenmöbel
Futterbehälter
Tagesabschnitt
tierisches
Milchorgan
5
8
großer,
starker
Mann
große
Welle
Sandhügel
am
Meer
erfahrener
Fachmann
Spielleitung
(Kunst,
Medien)
7
1
2
2
3
Dreizehenfaultier
9
Alarmgerät
4
1
biblischer
Stammvater
5
6
7
8
9
imPressum
für den fAll der fälle
In Notfällen, die keinen Aufschub erlauben, stehen Ihnen außerhalb der
Geschäftszeiten folgende Fachbetriebe schnell mit Rat und Tat zur Seite:
Heizungsbereich:
Firma Klettke
Fernwärme:
E.ON Fernwärme GmbH
Elektrobereich:
Firma Preuß
Rohrreinigung bei
Verstopfungen:
Firma Schiwy
Sturmschäden:
Firma Lukaszewski
Bei Ausfall der Fernsehversorgung im
gesamten Hausnetz bis 31.12.2011:
ab 01.01.2012:
Schlüsseldienst:
Firma Bartsch
02325 / 791881
0800 / 3050505
02325 / 71226
0209 / 83732
0171 / 1734228
Herausgeber:
Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft
Wanne-Eickel eG
Stöckstraße 22 · 44649 Herne
Telefon: 0 23 25 / 95 28 - 0 · Telefax: 0 23 25 / 95 28 - 28
gwg@wohnstaetten.de · www.wohnstaetten.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Gunna Wiatr, Hans-Joachim Hess, Frank Militzer
Redaktion:
Gisela Kuhn, Ingeborg Patzki
Ausgabe: August 2011
Erscheinungsweise: 3 x jährlich
Auflage: 3.200 Stück
Druck: Medienhaus Siebold, Wanne-Eickel
0180 / 39403-11
0209 / 35975393
02325 / 50919
0170 / 3437784
Konzept, Gestaltung, Text und Realisation:
Stolp und Friends Marketing-Gesellschaft mbH
Telefon: 05 41 / 800 493 - 0 · www.stolpundfriends.de
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Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Wanne-Eickel eG | Stöckstraße 22 | 44649 Herne
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