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GRIID bietet Raum für innovative Ideen Wie Moers zukunftssicher wird

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Wirtschaft und Region
GRIID bietet Raum für
innovative Ideen
Gründungsinitiative Innovation Duisburg ist
an den Start gegangen
Damit innovative Ideen heller Köpfe wachsen können, ist das
Projekt „Gründungsinitiative Innovation Duisburg“ ins Leben gerufen worden. Den Boden dafür bereitet haben der erfolgreiche
Start-Up-Duisburg-Existenzgründerpreis und das small-businessmanagement (sbm)-Projekt der Universität Duisburg-Essen. Dieses existiert seit zehn Jahren und ist bei Wirtschaft und Banken
hoch angesehen“, so sbm-Projektleiter Professor Dr. Volker Breithecker von der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Mercator School of Management an der Universität Duisburg-Essen.
Während in der Vergangenheit mehrheitlich universitäre Ausgründungen vorgenommen wurden, soll das Projekt jetzt auf ein
breiteres Fundament gestellt werden. Damit erweitert sich die
Zielgruppe auf alle potenziellen Existenzgründer am Standort –
ganz gleich, ob diese eine Ausgründung aus der Universität, aus
einem Angestelltenverhältnis oder aus der Arbeitslosigkeit heraus anstreben. „Der Mittelstand gehört zu den tragenden Säulen unserer Gesellschaft. Hier Unternehmen nachwachsen zu
lassen, um diese dann nachhaltig zu fördern, ist originäre Aufgabe der Wirtschaftsförderung“, unterstreicht Ralf Meurer, Ge-
Wie Moers zukunftssicher wird
Positive Einschätzung beim Experten-Talk des
Presseclubs Niederrhein
Moers ist zukunftssicher – wenn es sich auf seine Stärken
besinnt, seine Individualität betont und auf langfristige Strategien setzt. Auf diesen gemeinsamen Nenner lassen sich die
Einschätzungen der Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bringen, die der Presseclub Niederrhein (PCN) gemeinsam mit der Sparkasse am Niederrhein zum traditionellen
Mittwochsgespräch nach Moers eingeladen hatte.
Die Aufgabe des fachübergreifend besetzten Podiums: Trends
und Herausforderungen der modernen Stadtentwicklung zu identifizieren und den Weg der Stadt Moers zu bewerten – und das
aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln: Neben dem Moerser
Bürgermeister Norbert Ballhaus stellten sich Dipl.-Geografin
Svenja Krämer, Referentin für Stadtentwicklung, Bauleitplanung
und Raumordnung bei der Niederrheinischen IHK, Lutz Müller,
Centermanager des Forums Duisburg, und Dipl.-Ing. Lars Niemann, Gründer des Planungsbüros Stadtidee, den Fragen der Moderatoren und der Gäste.
Schnell war die Kernfrage ausgemacht: Was macht eine Stadt eigentlich attraktiv für Bewohner und Besucher? Das Einkaufserlebnis nimmt einen Spitzenplatz ein. Stimmen Angebot, Aufenthalts-
V. l.: Dr. Joachim Bonn, Sparkasse Duisburg, Ralf Meurer, Professor Breithecker, Hermann-Josef Kanders, Volksbank Rhein-Ruhr e.G., Rüdiger Helbrecht,
IHK.
Foto: Volksbank Rhein-Ruhr e.G.
schäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg
mbH (GFW Duisburg).
Neben der GFW und der Universität gehören zu den Projektpartnern unter anderen das sbm-Projekt, die Sparkasse Duisburg, die
Volksbank Rhein-Ruhr e.G., die Niederrheinische IHK, die Stadt
Duisburg, das Immobilien Management Duisburg, das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme, Infineon und HDI Gerling. Derzeit vereinen sich 18 Partner in dem
Projekt; der Kreis der Unterstützer ist aber offen – weitere interessierte Unternehmen sind willkommen.
qualität und Ambiente, kommen die Menschen gern. Aber auch
Faktoren wie Barrierefreiheit spielen eine große Rolle.
Moers ist da auf einem guten Weg, so die einhellige Experten-Meinung: Die Altstadtgassen mit ihrem individuellen Angebot, das
Schloss, der Park und nicht zuletzt die innovative Kinderbetreuung
ab März 2010 im „Grafschafter Musenhof“ sind Qualitäten, die die
Grafenstadt von anderen Städten abheben, bestätigten auch Svenja
Krämer und Lutz Müller – ganz im Sinne von Bürgermeister Ballhaus.
Er sieht „seine Stadt“ auch gern als „Open-Air-Einkaufszentrum“.
Also kein Bedarf für ein neues Einkaufszentrum am Königlichen
Hof? Richtig geplant, so die Podiumsgäste, sei ein solches Zentrum
eine Bereicherung. Von Seiten der IHK gab es ein deutliches Votum
für das Kö-Center. Voraussetzung sei eine Integration ins städtische
Umfeld und ein qualitativ hochwertiges Angebot, so Krämer. Die
Stadt sei zudem gut beraten, auf Investoren zu setzen, die langfristige Planungen im Blick haben, ergänzte Stadtplaner Niemann.
Überraschende Erkenntnis am Rande: Auswärtige nehmen die
Stadt deutlich positiver wahr als die Moerser selbst. Von einer „erstaunlichen Frequenz in der Fußgängerzone“ sprach Centermanager Müller. Auch IHK-Expertin Krämer bestätigte die ausgezeichnete Stellung der Stadt Moers als wichtiges Mittelzentrum für die
Region. Die Bürger müssen das positive Image als Botschafter ihrer Stadt weiter tragen, dann ist ein erster Schritt in Richtung
Moers 2020 getan.
Dezember 2009 • Seite 13
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