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Der Gesandte Imam Hussains (a.) damals wie heute - Von Muslim

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Der Gesandte Imam Hussains (a.) damals wie heute
- Von Muslim ibn Aqil bis Jaum-ul-Arafat Vortrag von Dr. Yavuz Özoguz bei der Vortragsveranstaltung: „Die Islamische Revolution und
die grundsätzlichen Probleme in der heutigen Welt“ – Kulturabteilung der Botschaft der
Islamischen Republik Iran Berlin, 1.2.2004
Aller Lob und alle Dankbarkeit gebührt Allah, dem Herrn der Welten. Wir preisen Ihn und bitten
Ihn um Hilfe. Nur Ihm vertrauen wir, und von Ihm erbitten wir Vergebung. Gegrüßt sei der von
Ihm Geliebte und der Beste aller Geschöpfe, der Verkünder Seiner Botschaft und Überbringer
Seiner Gnade und Gaben, unser Fürst und Prophet Abī-l-Qāsim-il-Muhammad und seine edle,
reine an seiner Seite stehende Familie.
As-salamu-alaikum, liebe geehrte Gäste und Geschwister im Islam, der Friede Gottes sei mit
Ihnen. Ich bedanke mich für die Einladung und grüße die verehrten Gastgeber, die Gelehrten des
Islam und alle anwesenden verehrten Gäste. Mein besonderer Gruß gilt dem Vertreter des
erwarteten Imams und dem leuchtenden Beispiel der Faszination des Islam, dem Vorbild der
Muslime und dem lebendigen Beweis für die Wahrhaftigkeit, Imam Sayyid Ali Khamene´i –
möge Allah ihn für uns schützen, und möge Allah ihm die Gnade schenken, die erwartete
Rückkehr verkünden zu dürfen. Ich bitte den Simultanübersetzer, bei der Nennung dieses
geehrten Namens den Titel „Imam“ genau und korrekt so zu übersetzen, wie ich es sage als
„Imam Khamene´i“, und wir werden im Laufe des Beitrages auf diesen Aspekt noch eingehen,
Inschaallah.
Ich bete zum Allmächtigen, dass Er meinen Worten Flügel verleihen möge, die Ihnen die
Gefühle meines Herzens über diese wunderbare Revolution übermitteln können. Und ich spreche
dabei nicht nur für meine Wenigkeit, sondern für so viele andere deutsche und deutschsprachige
Muslime mit denen ich – Gott sei Dank – diese Gefühle teilen darf.
An diesen Tagen begehen wir den 25. Jahrestag der Islamischen Revolution - ein Viertel
Jahrhundert. Die Islamische Revolution hatte eine sehr schwere Geburt und eine noch schwerere
Kindheit, und auch im Erwachsenwerden hat man sie stets von allen Seiten bedrängt, von außen
und auch von innen. Aber so langsam wird diese Revolution wirklich erwachsen und manche
meinen, es wird langsam an der Zeit, einen Ehepartner zu finden und zu heiraten - Inschaallah.
Mögliche Heiratskandidaten gibt es viele, aber sie scheinen alle noch nicht reif genug. Der
jugendlichen Islamischen Republik Iran würde ich eine Hochzeit jedenfalls von ganzem Herzen
wünschen. Und allen muslimischen Ländern wünschen wir die Vereinigung in Freiheit und
Gerechtigkeit.
Dieses Jahr hat die Kalenderkonstellation ein Zusammentreffen mehrer großer Feierlichkeiten
ergeben. Wir stehen an der Tür der größten Feier des Islam, dem Opferfest. Und somit fallen
auch der Tag von Arafat und das Martyrium von Muslim ibn Aqil in Kufa dieser Tage mit dem
Jahrestag zusammen.
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Erlauben Sie mir aber zunächst auf das Erdbeben vor einem Monat in der Stadt Bam einzugehen.
Ich drücke dem geliebten Imam Khamene’i das Beileid von so vielen deutschen und
deutschsprachigen Muslimen aus, und wir wünschen allen Betroffenen Gottes Segen und Seine
Hilfe. So tragisch, so dramatisch und schmerzhaft dieses Erdbeben auch war, so sehr waren und
sind die Ereignisse danach allerdings auch einer der vielen Beweise für den Erfolg der
Islamischen Revolution. Dazu wollen wir einen Blick rund 250 Jahre zurück werfen.
Am 1. November 1755 nach christlicher Zeitrechnung fand in Portugal ein Erdbeben statt mit
ähnlich tragischen Auswirkungen wie jetzt in Bam. Das damalige Erdbeben gilt historisch
betrachtet als wesentlicher Einschnitt in der europäischen Geistesgeschichte. Große Teile der
damaligen "intellektuellen Elite" Europas waren nicht in der Lage, das Erdbeben befriedigend zu
deuten, sondern nahmen es zum Anlass, Anklagen gegen Gott zu erheben oder Ihn ganz zu
leugnen. Zwischen 30.000 und 60.000 Menschen der insgesamt 250.000 Einwohner kamen ums
Leben, und die Hälfte der Stadt lag vollkommen vernichtet in Schutt und Asche. Lissabon galt
im 18. Jh. als eine der wichtigsten und reichsten Handels- und Kulturstädte Europas, und die
Gelehrten gingen in der Stadt ein und aus. Dennoch gab es im philosophischen und religiösen
Bereich keine vernünftigen Antwortansätze. Während einige das Erdbeben als göttliche
Mahnung ansahen, betrachteten andere es als Beginn der Apokalypse. Immanuel Kant (17241804) lehnte es ab, das Erdbeben als Strafe Gottes zu betrachten, wusste aber auch keine
befriedigende Lösung. Und Goethe (1749-1832) erzählt in seiner Autobiographie (Aus meinem
Leben: Dichtung und Wahrheit), dass dieses Ereignis in ihm – obwohl er erst sechs Jahre alt war
– erste Zweifel an einen gütigen Gott aufkeimen ließ. Voltaire schrieb in Anlehnung an das
Erdbeben ein Werk, in dem er sich endgültig gegen Leibniz´ Theorie von der besten aller Welten
aussprach. Es war insgesamt ein fürchterlicher Schlag gegen das gesamte damalige Christentum,
das keine vernünftigen Antworten auf die Fragen der Menschen hatte und danach zunehmend
zerfiel; nicht nur in Europa.
Aber im heutigen Iran haben wir ein ganz anderes Bild gesehen. Die Gottesehrfurcht der
Menschen hat zugenommen, jedes Wunder – wie z.B. die Rettung der 97-Jährigen nach acht
Tagen aus den Trümmern – führte zu noch mehr Dankbarkeit, und die Welle der
Hilfsbereitschaft basierte nicht auf Verzweiflung, sondern auf einem täglich tiefer und fester
werdenden Glauben. Denn die Philosophie des Islam kennt befriedigend Antworten auf solch
eine Katastrophe.
Überall in der Welt haben die Menschen Fragen, die nach Antworten suchen, insbesondere nach
solchen Katastrophen und Tragödien. Sie haben Herzen, die mitfühlen und ihrem Mitgefühl
Ausdruck verleihen mögen. So haben z.B. die Deutschen für die Erdbebenopfer im Iran in einem
Ausmaß gespendet, welches größer war als am 11. September, selbst wenn diese Daten lieber
nicht laut verkündet werden. Und hier wird etwas deutlich, was viele Iraner möglicherweise gar
nicht so direkt miterleben und sehen können: Es gibt eine sehr große Sympathie für den Iran, das
Volk im Iran und die Islamische Revolution in den Herzen der Völker, selbst unter den
Nichtmuslimen. Und diese Sympathie bricht aus, sobald sie ernsthaft gefordert wird. Dabei spielt
die Standhaftigkeit des muslimischen Volkes und der islamischen Führung gegen ein
unterdrückerisches Weltimperium sicherlich eine wichtige Rolle, aber es ist nicht der einzige
Aspekt. Die Menschen hier haben im Fernsehen gesehen, wie hunderte Geistliche bis zur
Erschöpfung im Erdbebengebiet dafür Sorge getragen haben, dass die Zehntausende
Verstorbenen nach religiösen Riten begraben wurden. Sie haben miterlebt, wie die iranischen
revolutionären Fachkräfte innerhalb kürzester Zeit einen Teil der Stromversorgung in der völlig
zerstörten Stadt und sogar einen Teil der Wasserversorgung wieder hergestellt haben. Ein
Reporter des zweiten Deutschen Fernsehens hat offen in einer Live-Sendung zugegeben, dass er
nicht weiß, wie diese Fachkräfte das geschafft haben und dass es an ein Wunder grenze. Wir
Deutschen haben gesehen, dass bei aller ausländischen
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Hilfe die inländische Hilfsbereitschaft und Opferbereitschaft viel größer war, als alle Hilfe aller
reichen Länder zusammen!
Viele Nichtmuslime haben sich schon oft die Frage gestellt: Was ist das für ein Glaube, der in
solch einer Situation wächst? Im tiefsten Unterbewusstsein spüren die Menschen, dass da etwas
existiert, was größer ist als alles, was sie bisher kennen. Sie sind irritiert von der zunehmenden
Zahl der Kopftücher an ihren eigenen Universitäten. Sie können auch nicht verstehen, dass an
iranischen Universitäten Ingenieurwissenschaften zu 50% von Studentinnen besucht werden.
Hier in der sogenannten Freiheit sind es weniger als 20%. Sie können nicht verstehen, dass
Muslime solch ein vergleichsweise gesundes Eheleben führen, während ihre eigenen Ehen nur
noch zerbrechen. Aber nicht nur ihre Ehen zerbrechen. Alle Beziehungen sind konfliktreich, und
es gibt hier kaum noch Kinder mehr, welche eine Gesellschaft in jeder Hinsicht jung halten
könnten. Das kapitalistische Wirtschaftssystem kann als gescheitert betrachtet werden, und große
Philosophen wie Emanuel Todd schreiben bereits Nachrufe auf das westliche System und deren
Führungsmacht, obwohl es noch gar nicht gestorben ist.
Die derzeitige Weltsituation ist sicherlich außergewöhnlich. Nie zuvor in der Geschichte der
Menschheit wurden die Muslime weltweit dermaßen brutal und derart umfassend bekämpft wie
heute. Aber nie zuvor waren die Chancen und Möglichkeiten, die Herzen der Menschen mit
Wahrheit zu erreichen so gut wie heute.
Allah hat die Muslime in den muslimischen Ländern reichlich beschenkt. Und es sind nicht
allein die Bodenschätze oder andere materiellen Dinge, welche die muslimischen Länder vor
anderen auszeichnen. Es ist die islamische Geschichte und es sind die Heiligen des Islam.
Deutschland hat keinen Ort wie Maschhad. Kein Nachbarland Deutschlands hat ein Mekka, ein
Medina ein Kazimayn, ein Samarra oder gar ein Kerbela. Sie haben kaum Orte, an denen Heilige
Menschen mit idealem reinen Leben gewirkt haben. Man braucht nur die Orte Lourdes in
Frankreich oder den Ort mit dem Heiligen Namen Fatima in Portugal zu besuchen, um zu
erkennen, welch ein großer Bedarf für solche Orte existiert. Die Menschen laufen die letzten
hundert Meter zur Gedenkstätte der Heiligen Maria (a.) teilweise auf ihren Knien bis sie blutig
werden. Und sie sehnen sich so sehr nach Heiligkeiten, die Ihnen kaum vergönnt sind.
Die USA haben noch nicht einmal ein Lourdes oder einen Ort wie Fatima, sie haben gar nichts.
Und es ist eine Ironie der Geschichte, dass heute ausgerechnet die USA der ganzen Welt den Ort
Kerbela bekannt und berühmt gemacht haben. 25 Jahre nach dem ersten Sieg der Islamischen
Revolution, nach dem Sieg der Anhänger Imam Hussains (a.) macht ausgerechnet der größte
Feind dieser Revolution Kerbela weltweit bekannt! Allahs Plan ist wirklich immer wieder
erstaunlich und faszinierend zugleich! Einstmals wollte das mächtige römische Weltimperium
die Christen ausrotten. Das Ergebnis war, dass Rom sich selbst vernichtet hat und die größte
christliche Kirche heute im Herzen Roms sitzt.
Aus der Geschichte von Kerbela und Imam Hussain (a.) soll heute nur ein kleiner Aspekt
herausgegriffen werden, um die Islamische Revolution im Iran besser zu verstehen:
Damals haben die Leute von Kufa, einem Ort im heutigen Irak, hunderte Briefe an Imam
Hussain (a.) geschickt, damit er kommen möge, um sie von der Herrschaft des damaligen
Unrechts zu befreien. Imam Hussain (a.) hatte einen seiner nächsten Getreuen und Verwandten
namens Muslim ibn Aqil (r.) als seinen Gesandten vorausgeschickt. Scheich Mufid fasst die
unfangreichen und tragischen Ereignisse in Kufa in seinem Buch „Kitab-ul-Irschad“ sehr kurz
und bündig zusammen: „Sein Vetter väterlicherseits Muslim ibn ‘Aqil (r.) 3
war ihm vorausgegangen, um zu Allah und zur Treue (bai’a) für ihn aufzurufen, um am Kampf
teilzunehmen. Die Kufiten sagten ihm die Treue dafür zu und verpflichteten sich ihm. Und sie
garantierten ihm Hilfe und Beistand, und sie vertrauten ihm darin und schlossen einen Vertrag
mit ihm. Dann dauerte es jedoch nicht lange, bis sie ihre Treue brachen, ihn im Stich ließen und
ihn auslieferten. Muslim ibn Aqil wurde in ihrer Mitte getötet, ohne dass sie es verhinderten.“
Die Folge war, dass die Bewohner Kufas nicht von der Ankunft des Imams profitieren konnten,
denn er kam nicht mehr. Die Bewohner Kufas blieben weiterhin Gefangene ihres eigenen Verrats
am Abgesandten des Imams.
Viele, die Imam Hussain damals im Stich gelassen haben, waren nach Mekka gepilgert zur
Hadsch. Sie haben sich auf dem Berg Arafat eine ganze Nacht andächtig hingestellt und die
verschiedenen Riten ausgeführt. Aber ohne wahrhaftigen Imam waren es tote Riten. Und erst in
unserer Zeit wurden diese Riten für die Ummah wieder mit Leben gefüllt. Der Gründer der
Islamischen Republik Iran Imam Khomeini (r.) hat uns empfohlen, dass wir auf dem Berg Arafat
insbesondere die Verse 55 bis 58 aus der Sure A’raf des Heiligen Qur´an rezitieren und darüber
nachdenken sollten:
„Ruft euren Herrn in Demut und im Verborgenen an. Wahrlich, Er liebt die Übertreter nicht. Und
stiftet keinen Verderben auf Erden, nachdem dort Ordnung herrscht, und ruft Ihn in Ehrfurcht
und Hoffnung an. Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist denen nahe, die gute Werke tun. Er ist es,
Der in Seiner Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft vorausschickt, bis dass Wir sie,
wenn sie eine schwere Wolke tragen, zu einem toten Ort treiben; dann lassen Wir Wasser aus ihr
herab, mit dem Wir Früchte von jeglicher Art hervorbringen. So bringen Wir auch die Toten
hervor, auf dass ihr dessen eingedenk sein möget. Und der gute Ort - seine Pflanzen sprießen
nach der Erlaubnis seines Herrn hervor; der (Ort, der) aber schlecht ist - (seine Pflanzen)
sprießen nur kümmerlich. Und so wenden Wir die Zeichen für Leute, die dankbar sind. (Heiliger
Qur´an 7:55-58)
Allah verbindet hier die Anrufung Gottes mit dem Einsatz gegen Unrecht. Fast 1400 Jahre lang
haben die Muslime auf dem Berg Arafat gestanden und zugesehen, wie die Übertreter die
Geschichte beherrscht haben. Viele der muslimischen Vorfahren haben zumeist tatenlos
zugesehen, wie Verderb auf Erden gestiftet wurde, obwohl Allah eine wunderbare Ordnung
herabgesandt hatte. Unsere Ummah war so gut wie tot. Muslime in der ganzen Welt schämten
sich ihrer islamischen Identität! Bitte lassen Sie uns diesen fürchterlichen Zustand der Muslime
in der Welt nicht vergessen, er liegt noch keine 30 Jahre zurück! Ein toter Glaube im fast toten
Körper der Ummah war der Inbegriff für Rückständigkeit, Unterdrückung und Ursache für einen
katastrophalen Bildungsstand. Unsere Vorväter haben nicht nur zugesehen, wie Muslim ibn Aqil
Märtyrer wurde, sie standen am gleichen Tag eifrig am Berg Arafat und lasen diese Verse:
Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist denen nahe, die gute Werke tun. Er ist es, Der in Seiner
Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft vorausschickt,
Ja, den damaligen Wind haben wir verpasst! Wir haben nicht erkannt, dass Allah einen Wind
vorausgeschickt hat. Aber der Vers ist auch eine Prophezeiung einer frohen Botschaft:
Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist denen nahe, die gute Werke tun. Er ist es, Der in Seiner
Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft vorausschickt, bis dass Wir sie, wenn sie eine
schwere Wolke tragen, zu einem toten Ort treiben; dann lassen Wir Wasser aus ihr herab, mit
dem Wir Früchte von jeglicher Art hervorbringen.
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Und nach 1400 Jahren Stehen in Arafat und Lesen dieses Verses kommt der Wind erneut, und er
ist nicht zu übersehen, die ganze Welt spürt diesen Wind. Vor 25 Jahren kam der erste Hauch
dieses Windes in Form einer Air-France-Maschine und landete im Herzen des Iran, im Herzen
der Menschen, über die es heißt:
Wahrlich, Allahs Barmherzigkeit ist denen nahe, die gute Werke tun.
Imam Khomeini – möge Allah ihn segnen und ihn zu den größten Heiligen gesellen – war
gekommen und hatte die islamische Revolution eingeleitet. Ich sage ganz bewusst „eingeleitet“,
denn die Islamische Revolution ist eine immer fortwährende Revolution. Sie ist ein Kampf im
Herzen, der niemals aufhört. Diese Revolution ändert zunächst das eigene Ich und in der Folge
die Familie und die gesamte Gesellschaft. Diese Revolution ist keine Revolution von Waffen,
sondern eine Revolution der Herzen. Und dieser Kampf ist derart faszinierend und derart
wunderbar, dass jeder, der davon zu schmecken bekommt, nach noch mehr verlangt. Es ist die
Aufgabe derjenigen, die die ersten Winde der Barmherzigkeit Gottes miterlebt haben, dieses in
der bestmöglichen Form denjenigen weiterzugeben, die es nicht miterlebt haben. Ein wahrer
Revolutionär ist ein unaufhörlicher Reformer, da er stets die Optimierung seines Selbst und
seiner Gesellschaft anstrebt. Wer Reformen einige Jahrzehnte nach der Revolution als etwas
Neues vorstellt, hat die Islamische Revolution genauso wenig verstanden, wie diejenigen, die
sich gegen vernünftige Reformen wehren.
Die Ummah schien tot, aber mitten im Herzen der Ummah regnete es, und Früchte jeglicher Art
fingen an zu sprießen, und nach und nach sollten alle Menschen im Iran und viele Menschen in
der islamischen Welt von diesen wunderbaren Früchten profitieren, auch wenn es noch ein
langer Weg dorthin sein mag. Es würde hier den Rahmen sprengen, alle Früchte aufzuzählen,
daher nur einige Beispiele: Die Alphabetisierungsrate im Iran ist höher als bei der sogenannten
Führungsmacht der westlichen Welt. Die besten Schüler im Iran, diese faszinierenden
jungendlichen Leuchttürme wie der gesegnete Tabatabai und seinesgleichen, die den Qur´an
besser beherrschen als alle Computer der Welt zusammen, sind Früchte dieser Revolution. Oder
wann haben wir in der islamischen Geschichte davon gehört, dass ein 11-jähriges Mädchen den
altehrwürdigen Gelehrten im Libanon bei laufender Fernsehkamera den Heiligen Qur´an
erläutert? Die Tatsache, dass zunehmend westliche Finanzanstalten islamische Finanzsystem
studieren und sogar islamische Finanzanlagen anbieten, der Aufstand unterdrückter Völker
gegen die Besatzer und Unterdrücker, selbst wenn diese noch so mächtig erscheinen, die
zunehmende Verbreitung islamischer Literatur, die zunehmende Kenntnis über die Ahl-ul-Bait
und über den Aspekt der Liebe Gottes im Islam, die zunehmende Verbreitung von Halal-Speise
in der ganzen Welt und vieles andere mehr sind die saftigen Früchte dieses Revolutionsbaumes.
Wo sonst in der islamischen Welt gibt es eine derart qualifizierte Frauenuniversität mit dem
Namen der Heiligsten Frau, in der gelehrte Schwestern eine Qur’an-Übersetzung ins Persische
erarbeitet haben? Wann jemals zuvor haben so viele Muslime die Geschichte Fatimas (s.), die
Geschichte der Ahl-ul-Bait und die Geschichte Imam Hussains (a.) studiert und wissen, was
Aschura ist?
Heute, 25 Jahre nach der Islamischen Revolution, kennen nicht nur einige Schiiten die
Geschichte von Muslim ibn Aqil, sondern sehr viele Muslime der Welt aller Rechtsschulen. Und
heute gibt es sehr viele, die am Berg Arafat stehen und den genannten Qur´an-Vers rezitieren
und dabei viel mehr verstehen, als es ihre Ahnen taten. All das sind die Früchte dieser
Islamischen Revolution. Und das Herz dieser Revolution, die Islamische Republik Iran, ist zur
geistigen Heimat so vieler Muslime geworden.
Aber auch die Feinde haben erkannt, welches Land die größte Gefahr gegen ihre eigene
Unmenschlichkeit ist. Obwohl der Iran keine Atomwaffen hat, obwohl der Iran über keine
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Massenvernichtungswaffen verfügt, wobei sie selbst so sehr unter den Giftgasangriffen Saddams
gelitten haben, obwohl die islamische Republik Iran keine einzige Rakete hat, mit der sie
Washington erreichen könnte, hat selbst die USA Angst vor diesem Land. Aber es sind nicht die
Waffen, vor denen sich die Unterdrücker und Besatzer fürchten. Es ist der Geist der
Gerechtigkeit, der von diesem Land aus in die Herzen aufrichtiger Menschen weht! Und es ist
die Spiritualität, die von diesem Land ausgeht, eine Spiritualität, die selbst die anderen
Religionen wiederbelebt und inspiriert hat.
Und die großen Opfer unserer Geschwister zur Gründung dieses Staates blieben nicht ohne
Lohn! Allah hat die Islamische Revolution reichlich beschenkt und ihm vielerlei Wunder
beschert. Ich denke dabei nicht nur an Ereignisse wie z.B. damals in Tabbas oder andere
wundersame Ereignisse vor während und nach dem Krieg. Auch denke ich nicht an die
wundersame Rettung dieser alten Frau aus den Trümmern in Bam. Ich denke vor allem an die
Bittegebete, an die Dua’s der Gläubigen bei diesem so einmaligen Freitagsgebet im Herzen des
Iran und überall im Lande! Und Allah erfüllt Seine Versprechen, Er erfüllt die Bittgebete
derjenigen, die Ihn wahrhaftig anrufen! Und die Erfüllung dieser Bittgebete ist eines der großen
Wunder dieser Revolution.
Ich erinnere mich an die Parole und das Bittgebet: „Margbar Shorawi – Nieder mit der
Sowjetunion“, wo ist die Sowjetunion heute? Die heutige Jungend weiß wahrscheinlich gar nicht
mehr, dass jemals solch ein Bittgebet aus Millionen von Mündern gerufen wurde. Ich erinnere
mich an die Parole „Margbar Munafiqeen wa Saddam“, wo sind diese Heuchler, die so viel Geld
von Europa und den USA erhalten haben, heute? Sie dürfen nicht einmal mehr in ihr geliebtes
Deutschland einreisen und bei der Einreise in die USA werden ihre Fingerabdrücke genommen.
Und wo ist Saddam heute? Saddam ist heute zu einer Plage für seine eigenen Herrn geworden
und kann sowohl lebend als auch tot den Monster-konstrukteuren in den USA nur noch schaden!
Und so langsam aber sicher versteht es die ganze Welt, dass die Bittgebete eines aufrichtigen und
wahrhaftigen Volkes vom Schöpfer angenommen werden. Sie haben Angst vor diesen
Bittgebeten, obwohl sie an den Schöpfer gar nicht glauben! Es gibt noch einige Parolen und
Bittgebete, die bisher nicht erfüllt wurden, aber haben wir in aller Dankbarkeit etwas Geduld.
Da gibt es aber auch eine Parole, an die ich mich erinnere, die scheinbar nicht erfüllt wurde. Ich
habe selbst aus den enthusiastischen Mündern der Gläubigen die faszinierende Parole gehört:
„Chodaya, Chodaya ta enqelabe Mahdi, Khomeini ra negah dar – Oh Gott, bis zum Aufstand des
Mahdis, bewahre uns Khomeini.“
Imam Khomeini (r.) ist von uns gegangen, aber der Aufstand des Imam Mahdi – möge er bald
erscheinen – lässt scheinbar noch auf sich warten! Ist diese so liebevolle Parole nun nicht erhört
worden? Meine Antwort mag einige von Ihnen erstaunen: Aber ich bin der festen Überzeugung,
dass auch dieses so aufrichtige und tiefe Bittgebet erhört wurde. Erinnern wir uns an den
Aufstand von Imam Hussain (a.)? Der historische Aufstand sollte ja nicht in Kerbela beginnen,
sondern in Kufa. Und wie sollte er beginnen? Durch den Abgesandten des Imam Hussain (a.)
namens Muslim ibn Aqil, durch den vorausgeschickten Wind. Hätten die Menschen diese so
wertvolle Person, diesen Ankündiger des erwarteten Imams so behandelt, wie es ihm gebührte,
dann hätten sie auch die nächsten Stufen des Aufstandes miterlebt und den Regen und die
Früchte gesehen. Aber sie haben selbst das Band der Liebe zerrissen.
Imam Khomeini (r.) hat dazu beigetragen, dass dieses Band der Liebe wieder neu geknüpft
wurde. Es war wirklich faszinierend mitzuerleben, wie er das Schiff der Liebe zur Wahrheit
durch einen der schwersten Stürme unserer Zeit lenkte. Er hat von Allah die Gnade bekommen,
kurz vor seinem Ableben durch sehr wichtige Hinweise seine Nachfolge in die
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richtigen Bahnen zu lenken, und – Inschaallah – hat Allah durch ihn die „Inqelabe Mahdi“
eingeleitet, indem er dem Nachkommen Fatimas und Alis Imam Seyyid Ali Khamene’i alHussaini den Weg eröffnete. Wenn wir die Zeichen richtig deuten, so ist Imam Khamene’i –
Hafizahullah (möge Allah ihn für uns schützen) – unser Muslim ibn Aqil - Inschaallah. Und der
erwartete Imam ist unterwegs zu uns – Inschaallah!
Haben wir nicht erst durch diese Revolution von all den Zeichen erfahren, die wir vorher gar
nicht kannten? Hat diese islamische Revolution nicht in allen Bereichen unser Leben
revolutioniert und uns Güter geschenkt, von denen wir vorher nur träumen konnten. Ist nicht
dieser wunderbare fast 10-stündige Film über das Leben der Heiligen Maria (a.) solch eine
faszinierende Frucht dieser Revolution, deren Geschmack überall in der islamischen Welt
verbreitet wird und von der auch viele Christen kosten? Erinnern Sie sich an den ersten Teil des
Films? Dort erwarten und beten die Gläubigen für den Erlöser, der im Mutterleib Hannas
angekündigt ist. Und ihre Gebete und die Zeichen sind nicht mehr, als die „Chodaya“-Rufe zur
Zeit von Imam Khomeini. Aber dann wird ein Mädchen geboren, und die Schwachgläubigen
wenden sich ab. Doch das geborene Mädchen war einzigartiger als jeder, der bis dahin geboren
wurde. Obwohl die Zeichen so klar waren, haben sie es nicht verstanden und haben das
Geschenk Gottes nicht genießen können.
Heute aber ist die Lage anders. Die Gläubigen in der Islamischen Republik Iran sind nicht das
Volk, das sich über Marias Geburt lustig gemacht hat. Es ist nicht das Volk von Kufa, dass den
Abgesandten des Imams nicht erkannt hat. Nein, das heutige gläubige Volk in der Islamischen
Republik Iran liebt ihren heutigen Muslim ibn Aqil und behandelt ihn genau so wie den
erwarteten Imam in der Hoffnung, dass der Imam bald nachkommen möge! Es ist nicht
übertrieben, wenn ich sage, dass die größte Errungenschaft dieser Revolution in Imam
Khamene´i verkörpert ist! Aber es würde den Rahmen dieser Sitzung sprengen, wenn ich von
den Wundern dieser Heiligkeit unserer Zeit berichten würde.
Daher erlauben Sie mir, dass ich Ihnen von einem kleinen Schüler eines Schülers dieses Imams
berichte, der vor 20 Jahren in Deutschland sein Ingenieursstudium beendet hat und danach in
seine Heimat zurückgekehrt ist. Sein Name ist Br. Mohammad-Ali Ramin. Er war ein einfacher
Student mit Liebe zu seinem Imam. Neben seinem Studium kümmerte er sich um diejenigen, die
diese Liebe mit ihm teilten. In dem kleinen Ort, in dem er studierte, fand er eine Handvoll
Geschwister, die seine uneingeschränkte Liebe zum wahren Imam-ul-Ummah von ihm lernen
wollten. Aber die Zahl war für ihn unbedeutend. Mit einer beeindruckenden Geduld und
Standhaftigkeit bildete er diese handvoll Geschwister aus und pflanzte den Keim der Liebe zum
wahren Islam in ihre Herzen und gründete einen kleinen Verein und ein bescheidenes jährliches
Seminar. Als sein Studium zu Ende war, kehrte er in seine Heimat zurück. Aber der von ihm
gepflanzte Keim wuchs weiter und weiter und wurde zu einem standfesten Baum. Aus dem
Keim entwickelte sich die größte deutschsprachige Veranstaltung der Anhänger der Revolution,
inzwischen wurden fast alle Bücher des heutigen Imams durch diesen gewachsenen Keim ins
Deutsche übersetzt, die Fatwa-Bücher „Adschwibat-ul-Istifta’at“ können sie in beiden Bänden in
deutscher Sprache lesen, obwohl der zweite Band noch nicht einmal im Englischen vorliegt. Aus
diesem Keim erwuchs die größte deutsch- und englischsprachige Imam-Khamene’i-Seite im
Internet und gleichzeitig das größte deutschsprachige Internetportal für Muslime aller Nationen
und Rechtschulen, sogar mit einem Heiratsmarkt. Meine Wenigkeit durfte zusammen mit
gütigen Geschwistern mit drei Büchern einige Blätter zu diesem inzwischen kräftig gewachsenen
Baum beitragen. Unser geehrter Bruder Ramin ist schon lange im Iran und heute Kandidat bei
den bevorstehenden Parlamentswahlen, und wahrscheinlich wissen die allerwenigsten Menschen
im Iran, was solche bescheidenen Anhänger des Imams in der Welt bewirkt haben, aber auch sie
sind die Früchte dieser Revolution.
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Die Gegner dieses fruchtbaren Baumes aber wissen es sehr wohl und haben ihm dieses Jahr
erstmalig die Einreise nach Deutschland verweigert, obwohl er die Jahre zuvor stets das jährliche
Seminar bereichert hat. Und ein anderer Bruder wurde erst vor wenigen Wochen vor einem
deutschen Gericht dafür verurteilt, die Reden Imam Khamene’is unkommentiert veröffentlicht zu
haben. All diese Dinge und noch viel mehr erfahren die Geschwister in der islamischen Republik
Iran nur sehr selten, aber sie sind existent und wirken in der ganzen Welt!
Stattdessen sind die Geschwister im Iran mit den Parlamentswahlen beschäftigt, und die
westliche Presse wird nicht müde zu behaupten, der Demokratisierungsprozess im Iran nach
westlichem Vorbild würde geschwächt, da 3000 von 8000 Kandidaten von der Wahl
zurückgewiesen wurden. Wie kommen diese arroganten Berichtserstatter eigentlich auf die Idee,
dass die gläubigen Menschen im Iran ein westliches System wollten? Und wo in der sogenannten
demokratischen Welt gibt es eine Parlamentswahl mit 5000 wählbaren Kandidaten? Allahs
Gnade schützt diese Revolution, insbesondere in kritischen Situationen.
Die Gnade Allahs ist unbegrenzt, und Er stellt sie auch unbegrenzt zur Verfügung. Seine Gnade
ist hier überall, wie z.B. die Wellen der Handys, die Sie freundlicherweise in diesem Raum alle
abgestellt haben. Aber um die Gnade und Liebe Gottes empfangen zu können, müssen wir unsere
Empfangsgeräte einschalten und darauf achten. Der Imam-ul-Umma ist unsere Empfangsgerät
für die Liebe Gottes. Und das Ausmaß der Gnade und Liebe, die wir von Gott empfangen, hängt
von unserer Liebe und Treue zum aktuellen Imam ab. Je mehr wir die Größe, Heiligkeit und
Auserwähltheit des Imam-ul-Ummah verstehen und in unserem Leben umsetzen, umso mehr
werden wir mit der Liebe Gottes beschenkt werden!
Daher erlauben Sie mir bei dieser Gelegenheit folgenden in den Ohren vieler Iraner
revolutionären Hinweis: Viele von Ihnen Iranern nennen den großen Seyyid Ali unserer Zeit
noch immer nicht „Imam“. Sie tun das nicht, weil Sie damit Imam Khomeini (r.) ehren und seine
außergewöhnliche Stellung für die Ummah würdigen wollen. Aber was meinen Sie, würde Imam
Khomeini (r.) Ihnen empfehlen, wenn sie ihn heute fragen könnten? Sind Sie nicht sicher, dass
Imam Khomeini selbst Sie auffordern würde, den heutigen Imam mit diesem Titel zu würdigen?
Sicher sträubt sich der eine oder andere auch deshalb, weil die anderen nicht mitmachen, weil er
einer der ersten wäre, aber sind die Iraner nicht Vorreiter der islamischen Imam-Bewegung?
Wäre das nicht eine weitere revolutionäre Handlung der besten Revolutionäre unserer Zeit? Oder
wollen die Iraner es den Libanesen überlassen, den Imam-ul-Ummah mit seinem wahrhaftigen
Titel zu rufen, denn die tun das schon lange? Manche sagen auch, dass Sie Imam Khamene’i
nicht so nennen mögen, weil Imam Khamene’i selbst das nicht möchte! Glauben Sie, wir würden
jemanden „Imam“ nennen, der selbst so genannt werden möchte?
Alhamdulillah – Gott sei Dank, die Iraner haben sich bereits sehr eng an diesen Imam
verbunden, aber sie können noch mehr! Versuchen Sie es doch einmal; Sie werden sehen, wie es
beim ersten Mal etwas schwer fallen könnte. Die Lippen sind es nicht gewohnt. Aber schon beim
zweiten Mal nennen Sie den al-Hussaini unserer Zeit leichter „Imam Khamene’i“. Wenn Sie mir
nicht glauben, dann fragen Sie den Übersetzer, der die ganze Zeit diesen Vortrag übersetzen
musste – möge Allah ihn für seine Mühen lohnen. Und mit der Zeit wird die von Ihrer Zunge
ausgesprochene größere Liebe auch Ihr Herz ergreifen und die ohnehin bestehende Liebe noch
wachsen lassen. Und die Liebe zum Imam wird die Hoffnung auf die erwartete Rückkehr des
erwarteten Imam vergrößern. Wenn wir den Vertreter und Abgesandten des Imams der Zeit so
behandeln wie ihn selbst, dann wird er Inschaallah auch bald kommen.
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Wenn man die Vorhänge schmutziger Propaganda gegen den Iran einmal beiseite hängt, dann
werden Sie sehen, dass Iran über die jüngste Bevölkerung der Erde mit einer blühenden Zukunft
verfügt. Den Fortschritt kann man aber nicht verstehen, wenn man immer nur darauf schaut, was
man noch nicht erreicht hat, sondern nur wenn man darauf schaut, wo man losgegangen ist. Iran
versorgt heute viel mehr arme und flüchtige Ausländer als alle westlichen Länder zusammen.
Die Volksbeteiligung an politischen Entwicklungsprozessen ist in vielen Bereichen größer als in
sogenannten Demokratien. Sicherlich, eine ungeduldige Jugend wünscht sich eine noch viel
schnellere Entwicklung, aber diese Jungend wird sich selbst vernünftig dafür engagieren müssen,
und dann wird es schneller gehen - Inschaallah.
Das markanteste Beispiel für die Entwicklung ist die Wirtschaft. Es mag Sie erstaunen, wenn ich
ausgerechnet diesen Punkt anspreche, da er sowohl von der westlichen Welt als auch von einigen
weniger informierten iranischen Wirtschaftsbeobachtern als Beispiel für den Vorsprung des
Westens genannt wird. Tatsache ist, dass das westliche Wirtschaftssystem vor dem
Zusammenbruch steht. Es mag noch Jahrzehnte dauern oder schon morgen zusammenfallen, aber
es ist nicht mehr aufzuhalten. Das ist auch führenden westlichen Wirtschaftsfachleuten bekannt.
Das auf Zinsen aufgebaute Schuldenssystem erdrückt nicht nur die armen verschuldeten Länder
Afrikas, Asiens und Südamerikas, sondern inzwischen auch die sogenannten reichen Länder der
Welt selbst, und die weltweiten Plünderungen, mit denen die eigenen Defizite versteckt wurden,
sind nicht mehr unbegrenzt möglich. Die Verschuldung vieler westlicher Länder kann durch
deren Wirtschaftskraft nicht mehr kompensiert werden, und die Schulden steigen aufgrund des
Zinssystems unaufhaltsam und unerbittlich weiter. Praktisch sind die allermeisten westlichen
Staaten, allen voran die USA, bankrott.
Aber es gibt einen Grund, warum diese Wahrheit noch nicht deutlich genug hervortritt, und das
liegt in der Propaganda und in der Psychologie. Selbst in der schlimmsten Katastrophe sprechen
westliche Wirtschaftsfachleute optimistisch, sie verdrehen sogar die Sprache für ihre
Propaganda. So gibt es z.B. in der deutschen Sprache das Wort „Nullwachstum“. Dennoch die
Politiker, die Wirtschaftsfachleute, alle Verantwortlichen sprechen von Wachstum, von
Optimismus, von Zukunftschancen, obwohl sie diese gar nicht haben, und selbst die Presse spielt
dieses betrügerische Spiel mit. Im Iran ist – teils historisch bedingt, teils durch Unachtsamkeit –
die Lage ganz anders. Wenn man z.B. einen reichen Iraner über die Wirtschaftslage fragt, dann
erhält man fast immer eine katastrophale Antwort. Haben sie jemals einen reichen Iraner
getroffen, der nicht über die Wirtschaftslage geklagt hätte? Und wenn schon die Reichen klagen,
was sollen dann die Armen tun? Dabei ist die Staatsverschuldung des Iran vergleichsweise
gering, die Bodenschätze reichhaltig, das Volk jung und innovativ und die Entwicklung in allen
Bereichen nicht zu übersehen! Erdrückende zinsbelastete Schulden gegenüber anderen oder dem
eigenen Volk existieren nicht und die ideologische Entwicklung beruht nicht auf Waffen,
sondern auf dem Sieg der Herzen. Es ist lediglich einigen unachtsamen Verantwortlichen,
einigen korrupten Störenfrieden und einer teilweise merkwürdig anmutenden extrem freien
Presse zuzuschreiben, dass dennoch ein so falscher Eindruck besteht.
Aber genau hier kommen wir zurück zur großen Bedeutung des Imam. Dieser Imam ist die
Flagge der Wahrhaftigkeit, und seine Worte über die Wirtschaftslage verdeutlichen sowohl den
noch durchaus verbesserungsfähigen Entwicklungsstand als auch die mögliche blühende
Zukunft. Der Imam mahnt die Presse zur Wahrhaftigkeit und die Verantwortlichen zu mehr
Anstrengungen! Der Imam fordert die Entscheidungsträger zu einer bescheidenere Lebensführung und verdeutlicht diese durch sein eigenes Lebensbeispiel. Wenn wir schauen, welch
hohen Ziele diese Revolution anstrebt, dann gibt es sicher noch extrem viel zu tun, aber wenn
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wir darauf schauen, was diese Revolution bereits erreicht und bewirkt hat und wie weit sie
vorangeschritten ist, dann ist das auch sehr weit.
Eine sehr wichtige Rolle für uns in Europa lebende Muslime hat die Islamische Republik Iran als
geistige Heimat so vieler Muslime in der Welt. Imam Khamene’i hat einige Male eine
Geschichte aus Dschelaleddin Rumis Werk Masnawi, den Sie im Iran Mowlawī nennen erzählt,
zuletzt beim letzten Aschura:
„Einst hatte ein Mann einen Papagei in einem Käfig in seinem Haus. Als dieser Mann nach
Indien reisen wollte, verabschiedete er sich von seiner Familie. Dann verabschiedete er sich auch
von seinem Papagei und sagte ihm: „Ich gehe in Deine Heimat Indien. Hast Du eine Botschaft
oder einen Wunsch?“ Der Papagei antwortete: „Ja bitte, gehe an jenen bestimmten Ort. Dort
leben meine Freunde und Verwandten. Sage ihnen, dass (hier) einer von ihnen in diesem Hause
lebt und beschreibe meine Situation. Nichts anderes will ich“. Der Kaufmann ging nach Indien
und an den besagten Ort. Er sah viele Papageien auf den Bäumen sitzen. Er sprach zu denen: „O
ihr lieben, guten Papageien! Ich bringe euch eine Botschaft: „Einer von Euch ist in unserem
Hause. Ihm geht es gut und er sitzt im Käfig. Er hat ein gutes Leben und Essen, und er grüßt
euch“. Sobald die Worte des Kaufmanns zu Ende waren, flogen die Papageien, die auf den
Bäumen saßen, los und fielen allesamt zu Boden. Er ging hin und sah, dass sie tot waren. Er
verstand es nicht und bedauerte seine Worte. Mit diesem Bedauern ging er heim. Als er in sein
eigenes Haus zurückkam, ging er zu dem Käfig des Papageien und sagte, dass er die Botschaft
ausrichtete. Der Papagei fragte begierig, was sie geantwortet hätten. Der Kaufmann sagte:
„Sobald sie deine Botschaft hörten, sind sie alle von den Bäumen gefallen und starben“. Sobald
diese Worte vom Kaufmann verlautet wurden, fiel auch dieser Papagei zu Boden des Käfigs und
starb. Der Kaufmann wurde sehr traurig und öffnete den Käfig. Er schmiss den Papagei nach
draußen. Sobald er ihn hinschmiss, flog der Papagei los und setzte sich auf die Mauer. Er
bedankte sich beim Kaufmann und sagte: „Du selbst hast meine Freiheit ermöglicht. Ich war
nicht tot. Ich habe so getan, als würde ich tot sein. Dies ist die Lehre, die jene Papageien gaben.
Als sie vernommen hatten, dass ich hier gefangen bin, haben sie mir praktisch beigebracht, was
ich zu tun hätte, um frei zu kommen. Stirb, damit du lebst! Ich habe deren Botschaft von dir
bekommen. Dies ist die Lektion, die mich von dort erreichte und ich diese nutzte“.
Wir lernen an diesen Tagen des Opferfestes aus dieser Geschichte, dass wir die Bereitschaft
haben müssen, uns von allen Bindungen zu befreien, um die Freiheit zu erlangen. Wir lernen,
dass wir bereit sein müssen, das Leben zu geben, um die ewige Freiheit zu erhalten. Aber wir
lernen auch, dass nur die befreiten Menschen in einem befreiten islamischen Staat den in Not
geratenen Geschwistern weise Ratschläge geben können. Nur die Gelehrten im freien
Islamischen Staat können z.B. unseren Schwestern in Frankreich erklären, wie sie mit dem
Entblößungszwang umzugehen haben.
Erlauben Sie mir am Ende des Vortrags eine Vision: Es ist eine Vision, die erst durch diese
wunderbare Islamische Revolution im Iran überhaupt möglich geworden ist. Vor der Islamischen
Revolution hätten viele von uns nicht einmal davon träumen mögen. Erinnern Sie sich daran, wie
ich am Anfang des Vortrags von einer Hochzeit der Islamischen Republik sprach? Ich träume
heute von den Vereinigten Staaten des Islam: Ein föderales System mit lokalen Hauptstädten und
einer politischen Hauptstadt in Teheran, und später vielleicht in Kufa, einer spirituellen
Hauptstadt in Mekka, einer gemeinsamen islamischen Währung und offenen Grenzen zwischen
den muslimischen Staaten, einem internationalen islamischen Gerichtshof in Damaskus, einer
Wirtschaftshauptstadt in Jakarta, einem Verfassungsgericht in Nadschaf, einem Kinderhilfswerk
in Medina, einem interreligiösen Dialogzentrum in Jerusalem, einer interkulturellen Brücke zum
Westen in Istanbul, einem Zentrum für
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innerislamischen Dialog in Bagdad, einer Gesundheitsorganisation in Sana, einer
Ernährungsorganisation in Islamabad, einem Zentrum für Denkmalschutz in Kairo, die
bestausgebildeten Erbebenhilfeeinheiten in Bam, die überall in der Welt zur Hilfe eilen, ein
Staatenbund mit großen miteinander konkurrierenden Universitäten überall in der islamischen
Welt von Algier bis Kuala Lumpur, einem Raumfahrtszentrum in der Nähe von Khartoum, das
nahe am Äquator liegt, islamischen Filmfestspielen in Sarajewo, aber auch mit einer Fußballliga
mit den besten Vereinen der islamischen Welt, die würde dann nicht UEFA-Champions-League,
sondern UIFA-Champions-League heißen, mit eigenen islamischen Sportweltspielen mit
islamischen Anstandsregeln, usw. usw. usw. Was für eine Vision, was für ein Traum?! Aber er
scheint nicht mehr so unmöglich, wie noch vor 30 Jahren! Die Islamische Revolution hat den
Appetit der Muslime auf Einheit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit angeregt und der Hunger auf den
Duft von Gerechtigkeit und einer Welt voller Liebe und Spiritualität wird von Tag zu Tag
größer.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese bisher so erfolgreiche Revolution, dieser so geliebte
Imam, unterstützt von einem tiefgläubigen Volk, auch weiterhin siegreich sein wird. Es ist mein
innigster Wunsch, dass unsere Geschwister in der Islamischen Republik Iran davon erfahren,
dass in der ganzen Welt Menschen für sie beten und sich für sie einsetzen, weil auch sie den
Imam lieben. Im Namen so vieler deutscher und deutschsprachiger Muslime und einiger
sympathisierender Nichtmuslime sende ich unsere Grüße an unsere Geschwister in der
islamischen Republik Iran und an unseren geliebten Imam Khamene´i. Und wir beten zum
Allmächtigen, dass dieser großartige
‫ ) انگلیسی (ترجمه توسط گوگل‬:
The Messenger of Imam Hussain (as) then and now
- From Muslim ibn Aqil to Yawm-ul-Arafat Lecture by Dr. Yavuz Özoguz at the conferences: "The Islamic Revolution and the fundamental
problems in the world today" - Culture Department of the Embassy of the Islamic Republic of
Iran, Berlin, 02.01.2004
All praise and gratitude be to Allah all, the Lord of the Worlds. We praise Him and ask Him for
help. Only in Him we trust, and we ask forgiveness of Him. Hail to Him by the beloved and best
of all creatures, the herald of His message and the bearer of His grace and gifts that our Lord and
Prophet Abī-l-Qasim Muhammad-il and his noble, pure-standing family at his side.
As-salamu alaikum, dear brothers and sisters in Islam, and honored guests, the peace of God be
with you. I am grateful for the invitation and greet the esteemed host, the scholars of Islam and
all the distinguished guests present. My special greeting to the representatives of the expected
Imam and the shining example of the fascination of Islam modeled on the Muslims and the living
proof of the truthfulness, Imam Sayyid Ali Khamene'i - may Allah protect him, for us, and may
Allah's grace to pay, may announce the expected return. I ask the simultaneous translation, at the
mention of this name honored the title of "Imam" to translate accurately and correctly so, as I say
it as "Imam Khamene'i," and we are in the course of the contribution received on this aspect yet,
in sha Allaah.
I pray to the Almighty that He may give wings to my words, you can convey the feelings of my
heart on this wonderful revolution. And I speak not only for my humble self, but for so many
other German and German-speaking Muslims with whom I have - thank God - is allowed to
share these feelings.
On these days we celebrate the 25th Anniversary of the Islamic revolution - a quarter century.
The Islamic revolution was a very difficult birth and childhood even more severe, and even in
adulthood have they always under pressure from all sides, from the outside and from within. But
this revolution is so slow really grown up and some people think that it is slow to find the time to
a spouse and get married - in sha Allaah. There are many potential suitors, but they do not seem
all mature enough. The young Islamic Republic of Iran, I would want a wedding anyway with all
my heart. And we wish all Muslim countries in the union of freedom and justice.
This year the calendar has a meeting constellation result of several large celebrations. We stand
at the door of the biggest celebration of Islam, the Feast of Sacrifice. And thus are also the day of
Arafat and the martyrdom of Muslim bin Aqeel in Kufa together these days to the anniversary.
A
But allow me to respond initially to the earthquake a month ago in the city of Bam. I press the
beloved Imam Khamene'i the condolences of so many German and German-speaking Muslims,
and we wish all those affected God's blessing and His help. So tragic, so dramatic and painful,
this earthquake was, so were and are the events after that but also one of the many proofs of the
success of the Islamic Revolution. We want to take a look some 250 years ago.
On 1 November 1755 under the Christian era took place in an earthquake in Portugal with
similar tragic consequences as now Bam. The former earthquake is historically significant as the
turning point in European intellectual history. Large parts of the former "intellectual elite" of
Europe were unable to interpret satisfactorily the earthquake, but took it as an opportunity to
raise accusations against God or deny Him completely. Between 30,000 and 60,000 of 250,000
inhabitants were killed, and half the town was completely destroyed in the rubble. Lisbon was
the 18th Century as one of the richest and most important commercial and cultural capitals of
Europe, and the scholars were in town and out. However, there were philosophical and religious
approaches to answer any reasonable range. While some saw the earthquake as a divine
admonition, others regarded it as the beginning of the apocalypse. Immanuel Kant (1724-1804)
refused to consider the earthquake as a punishment from God, but knew no satisfactory solution.
And Goethe (1749-1832) tells in his autobiography (From My Life: Poetry and Truth), that this
event in it - even though he was only six years old - first doubts germinate in a benevolent God
made. Voltaire wrote in reference to the earthquake, a work in which he finally spoke out against
Leibniz's theory of the best of all worlds. It was overall a terrible blow to the whole of that time
Christianity, which had no reasonable answers to the questions of people and then increasingly
disintegrated, not only in Europe.
But in today's Iran, we have seen a very different picture. The piety of the people has increased,
each miracle - such as the rescue of the 97-year-olds after eight days from the rubble - has led to
even more gratitude, and the wave of help was not based on despair, but on a daily becoming
deeper and stronger faith. Because the philosophy of Islam has satisfactory answers to such a
catastrophe.
Everywhere in the world, people have questions, seeking answers, especially after such disasters
and tragedies. They have hearts that feel for her compassion and love to express. Thus for
example the Germans for the earthquake victims in Iran donated to a degree which was greater
than 11 September, even if this data does not proclaim rather loud. And here is something much,
can experience what many Iranians may not be as directly and see: There is a very great
sympathy for Iran, the people of Iran and the Islamic revolution in the hearts of the people, even
among non-Muslims. And this sympathy from breaking when it is seriously challenged. Plays
the steadfastness of the Muslim nation and the Islamic leadership against an oppressive empire
world certainly an important role, but it is not the only aspect. People here have seen it on TV,
like hundreds of clergy have to exhaustion in the earthquake zone worn ensure that the tens of
thousands of dead were buried according to religious rites. You have seen the Iranian
revolutionary workers have a very short time some of the electricity supply in the devastated city
and even some of the water supply restored. A reporter from the second German television has
openly admitted in a live broadcast that he does not know how these professionals have done it
and that it borders on a miracle. We Germans have seen that in all foreign
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Help the domestic helpfulness and sacrifice was far greater than all the aid of rich countries
combined!
Many non-Muslims have often asked the question: What is this faith that is growing in such a
situation? In the depths of the subconscious, people feel that there exists something that is bigger
than anything they've experienced before. You are irritated by the increasing number of head
scarves at their own universities. You also can not understand that to visit Iranian universities in
engineering to 50% of female students. Here in the so-called freedom is less than 20%. They can
not understand that Muslims do such a relatively healthy married life, while their own marriages
break up just yet. But not only break their marriages. All relationships are fraught with conflict,
and there are hardly any more children, which could give a young company in all respects. The
capitalist economic system can be regarded as a failure, and great philosophers like Emmanuel
Todd already writing obituaries for the Western system and its leading power, although it is not
yet dead.
The current world situation is certainly unusual. Never before in the history of mankind, the
world's Muslims were so brutal and so addressed comprehensively as it is today. But never
before have the opportunities and possibilities that the heart had reached the people with truth as
good as today.
Allah has blessed the Muslims in Muslim countries abundant. And it is not only the natural
resources or other material things, which are distinguished from other Muslim countries. It is the
Islamic history and there are the saints of Islam. Germany has no place as Mashhad. No
neighboring country Germany has a Mecca, a one Kazimayn Medina, a Samarra or even a
Karbala. They have little places where holy men have acted with perfect purity of life. One need
only place the Lourdes in France or the place of the Holy Name visit to Fatima in Portugal, to
realize what a great need for such places exist. The people running the last hundred meters to the
memorial of Saint Mary (as) until they are bloody, sometimes on their knees. And they crave so
much like sanctities, which is not given before.
The U.S. has not even a place like Lourdes or Fatima, they have nothing. And it is an irony of
history that just today the U.S. has made the world the city of Karbala known and famous. 25
years after the first victory of the Islamic revolution, after the victory of the followers Imam
Hussain (as) just makes the greatest enemy of the revolution Karbala known worldwide! Allah's
plan is really quite amazing and fascinating! Once was the mighty Roman Empire to exterminate
the Christian world. The result was that Rome has destroyed itself and the largest Christian
church now sits in the heart of Rome.
From the history of Karbala and Imam Hussain (as) today is only a small aspect be singled out in
order to understand the Islamic revolution in Iran better:
At that time, the people of Kufa, a town in present-day Iraq, hundreds of letters to Imam Hussain
(as) sent to him to come to free them from the rule of former wrongs. Imam Hussain (as) had
sent one of his nearest relatives and faithful Muslim Ibn Aqil called (right) as his envoy. Sheikh
Mufid unfangreichen and summarizes the tragic events in Kufa, in his book "Kitab-ul-Irschad"
together very succinctly: "His father's cousin Muslim ibn 'Aqil (r) 3
had preceded him to Allah and to be faithful (bai'a) call for him to join the battle. The Kufiten
told him to be loyal to it and committed to him. And they guaranteed him the help and assistance,
and they trusted him and it made a contract with him. Then it was not long until they broke their
loyalty, he also deserted him and surrendered. Muslim ibn Aqeel was killed in their midst
without having prevented it. "The result was that the residents of Kufa could not benefit from the
arrival of the Imam, for he never came back. The inhabitants of Kufa remained prisoners of their
own betrayal of the emissaries of the Imam.
Many who left Imam Hussain in the lurch at that time were, for the Hajj pilgrimage to Mecca.
They have placed themselves devoutly on Mount Arafat, a whole night and performed the
various rites. But without true Imam, it was dead rites. And only in our time, these rites of the
Ummah were again filled with life. Should be the founder of the Islamic Republic of Iran Imam
Khomeini (r.) has advised us that we recite on Mount Arafat, especially the verses 55-58 of Sura
A'raf from the Holy Quran and ponder:
"Call on your Lord humbly and in secret to. Verily, He likes not the transgressors. And no
destruction creates on earth, after there is order, and calls Him in awe and hope. Verily, Allah's
mercy is close to those who do good works. He it is Who has sent forward in His mercy, the
winds as glad tidings to that we, if they carry a heavy cloud to drive a dead place, then we let the
water out of it down, with the We bring forth fruits of every kind. Thus We bring forth the dead,
that ye may be mindful. And the good place - his plants sprout after the permission of his master
out, the (place of) but it is bad - (his plants) sprout miserably. And so we turn the signs for
people who are grateful. (Holy Quran 7:55-58)
Allah links the invocation of God with the action against injustice. Almost 1400 years Muslims
have been standing on Mount Arafat, and watched the violators dominates the story. Many of the
Muslim ancestors have often watched helplessly as spoilage was founded on Earth, even though
Allah had sent down a wonderful fine. Our Ummah was as good as dead Muslims around the
world were ashamed of their Islamic identity! Please let this terrible state of Muslims in the
world does not forget he is not even 30 years ago! A dead faith in the almost dead body of the
Ummah was the epitome of backwardness, oppression and cause a catastrophic level of
education. Our forefathers have been watching not only how to Muslim ibn Aqeel was martyred,
they were on the same day on Mount Arafat, and eagerly read these verses:
Verily, Allah's mercy is close to those who do good works. He it is Who has sent forward in His
mercy, the winds as glad tidings,
Yes, the wind then we have missed! We have not seen that Allah has sent before a wind. But the
verse is a prophecy of good news:
Verily, Allah's mercy is close to those who do good works. He it is Who has sent forward in His
mercy, the winds as glad tidings to that we, if they carry a heavy cloud to drive a dead place,
then we let the water out of it down, with the We bring forth fruits of every kind.
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And after 1400 years of standing in Arafat and read this verse, the wind is coming again, and he
is not to overlook the whole world feels the wind. 25 years ago, the first breath of wind that came
in the form of an Air France plane and landed in the heart of Iran, in the heart of the people over
whom it is said:
Verily, Allah's mercy is close to those who do good works.
Imam Khomeini - may Allah bless him and associate him with the greatest saints - had come and
the Islamic revolution started. I say quite deliberately "taken" because the Islamic revolution is
still ongoing revolution. It is a struggle in his heart, never stops. This revolution will change
one's own self first, and subsequently the family and society as a whole. This revolution is a
revolution of arms, but a revolution of hearts. And this fight is so fascinating and so wonderful
that everyone who gets to taste it, for even more demands. It is the responsibility of those who
have witnessed the first winds of God's mercy, that in the best possible shape to pass on to those
who have not witnessed it. A true revolutionary is a ceaseless reformer, because he always
strives for the improvement of his own and his society. Anyone who imagines reforms several
decades after the revolution as something new, has the Islamic Revolution as well understood as
those who defend themselves against common-sense reforms.
The ummah seemed dead, but in the heart of the Ummah, it was raining, and fruits of all kinds
began to sprout, and should gradually benefit all the people of Iran and many people in the
Islamic world of this wonderful fruit, even if it is still a a long way there may be. It would go
beyond the scope to enumerate all the fruit, so just a few examples: The literacy rate in Iran is
higher than in the so-called leader of the Western world. The best students in Iran, this
fascinating young finite lighthouses like the blessed Tabatabai and others like him who know the
Quran better than all the computers in the world, are fruits of this revolution. Or when did we see
in Islamic history is the fact that a 11-year-old girl says the venerable scholar in Lebanon at the
cameras, the Holy Quran? The fact that studies increasingly Western financial institutions
Islamic financial system and even offer Islamic financial assets, the uprising of oppressed
peoples against the occupiers and oppressors, even if they seem so powerful, the increasing
spread of Islamic literature, the increasing knowledge of the Ahlul-Bait and the aspect of God's
love in Islam, the proliferation of halal food in the world and much more are the juicy fruits of
this revolution tree. Where else in the Islamic world there is such a qualified Women's
University by the name of the Holy Women, have worked in the learned sisters Quran translation
into Persian? When ever before have so many Muslims, the story of Fatima (as), the history of
the Ahl-ul-Bait and the story of Imam Hussain (as) studied and know what is Ashura?
Today, 25 years after the Islamic revolution, not only know some Shiite Muslim ibn Aqil of the
story, but a great many Muslims in the world of law schools. And today there are very many who
stand on Mount Arafat and recite the Quran-mentioned verse and comprehend much more than
did their ancestors. These are the fruits of Islamic revolution. And the heart of this revolution, the
Islamic Republic of Iran has become the spiritual home of so many Muslims.
But the enemies have realized that the country is the biggest threat to their own inhumanity.
Although Iran has no nuclear weapons, although Iran has not
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Weapons of mass destruction has, which they themselves have suffered so much under Saddam's
poison gas attacks, although the Islamic Republic of Iran has not a single rocket, which they
could reach Washington, the U.S. has even afraid of this country. But they are not the weapons,
which are afraid of the oppressors and occupiers. It is the spirit of justice, which blows from that
country into the hearts of honest men! And it is the spirituality that emanates from this country, a
spirituality that has revived itself to other religions and inspired.
And the great sacrifices of our brothers and sisters to the establishment of this state were not
without reward! Allah has gifted him abundantly and the Islamic Revolution brought many
miracles. I am thinking not only of events, such as for example then in Tabbas or other
miraculous events before, during and after the war. Also, I do not think about the miraculous
rescue of the old woman from the rubble in Bam. I think especially of the request prayers of the
faithful at the Dua's Friday prayer at so unique in the heart of Iran and all over the country! And
God fulfills His promise, He fulfills the prayers of those who truly call upon Him! And the
fulfillment of these prayers is one of the great wonders of this revolution.
I remember the slogan and the supplication: "Margbar Shorawi - Down with the Soviet Union",
where the Soviet Union today? Today Jungend probably has no more that was ever created such
a supplication from millions of mouths. I remember the slogan "Margbar Munafiqeen wa
Saddam," where are these hypocrites who have received so much money from Europe and the
U.S., today? You may not even enter into their beloved Germany, and upon entry into the U.S.,
their fingerprints taken. And where is Saddam now? Saddam has become a nuisance to his own
master and can be both alive and dead, the monster design engineers in the U.S. only hurt more!
And slowly but surely the whole world knows that the prayers of a sincere and genuine people
are accepted by the Creator. They are afraid of these prayers, even though they do not believe in
the Creator! There are a few slogans and prayers that have not been met, but we have all
gratitude be patient.
But there are also a slogan to remind myself that apparently was not satisfied. I've heard even
from the mouths of enthusiastic believers the intriguing slogan: "Chodaya, Chodaya ta enqelabe
Mahdi, Khomeini ra Negah is - Oh God, until the uprising of the Mahdi, save us from
Khomeini."
Imam Khomeini (r.) is gone, but the uprising of Imam Mahdi - may soon appear, he - in
apparently yet to come! Is this so loving slogan has not been answered now? My answer may
surprise some of you: But I am firmly convinced that even this very deep and sincere prayer was
answered. Let us remember the uprising of Imam Hussain (as)? The historic demonstrations were
not start in Karbala, but in Kufa. And how should he begin? By the envoys of Imam Hussain (as)
called Muslim ibn Aqil, sent ahead by the wind. If people had such a valuable person who
handles this announcer of the expected Imam's the way he deserved it, they would have lived
through the next stages of the uprising, and saw the rain and the fruit. But they themselves have
broken the bond of love.
Imam Khomeini (r.) has helped to make this bond of love was re-established again. It was really
fascinating to witness how he steered the ship of love for the truth through one of the worst
storms of our time. He has been given by Allah's grace, shortly before his death by his successor
very important information in the
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to draw right lines, and - in sha Allaah - Allah has taken him through the "Mahdi Inqelabe" by
the descendants of Fatima and Imam Ali Seyyed Ali Khamene'i al-Hussaini opened the way. If
we interpret the signs correctly, then Imam Khamene'i - Hafizahullah (may Allah protect him, for
us) - our Muslim ibn Aqeel - sha Allaah. And the Imam is expected to move us - sha Allaah!
Did not we learn only through the revolution of all the characters that we did not know before?
Has not revolutionized the Islamic revolution in all areas of our lives and goods donated, of
which we could previously only dream of. Is not this wonderful, almost 10-hour film about the
life of Saint Mary (as) such a fascinating fruit of this revolution, the taste spread throughout the
Islamic world and the cost of many Christians? Do you remember the first part of the movie?
There and expect the faithful to pray for the Savior, which is announced in the womb Annas.
And their prayers and the characters are no longer, as the "Chodaya" calls at the time of Imam
Khomeini. But then a girl is born, and the weak in faith turn away. But the girl was born unique
as everyone who has been born by then. Although the signs were so clear they did not understand
and did not enjoy the gift of God.
But today the situation is different. The believers in the Islamic Republic of Iran are not the
people who made fun of Mary's birth. It is not the people of Kufa that the envoys of the Imam
did not recognize. No, today's faithful people in the Islamic Republic of Iran, Muslim ibn Aqil
today loves her and treats it exactly as the expected Imam in the hope that the imam should be
there soon! It is no exaggeration when I say that the greatest accomplishment of this revolution
embodied in Imam Khamene'i is! But it is beyond the scope of this session, if I would speak of
the wonders of the sanctity of our time.
Therefore, allow me to tell something about a small school reports a student of this imam, who
was 20 years completed his engineering studies in Germany and then returned to his homeland.
His name is Mohammad-Ali Ramin Br. He was an ordinary student with a love for his Imam. In
addition to his studies, he took care of those who shared this love with him. In the small town
where he studied, he found a handful of brothers and sisters who wanted to get his full attention
to the true Imam-ul-Ummah from him. But the number was insignificant to him. With an
impressive patience and perseverance, he made this handful of siblings, and planted the seeds of
love in their hearts to the true Islam and founded a small club and a modest annual seminar.
When his studies ended, he returned to his homeland. But the seed planted by him grew further
and further and was stable to a tree. From the germ developed into the biggest event of the
German-speaking supporters of the revolution, nearly all of today's books by these imams grown
seed were translated into German, the fatwa books "-ul-Adschwibat Istifta'at" them in two
volumes in German language to read, although the second volume there is not even in English.
From this germ grew the largest German and English speaking Imam Khamene'i site on the
Internet and the largest German-language Internet portal for Muslims of all nationalities and
schools of law, even with a marriage market. Yours truly was able to contribute with gracious
siblings with three books a few leaves of this tree now growing strongly. Our dear brother Ramin
is a long time in Iran and now a candidate in the forthcoming parliamentary elections, and
probably very few people in Iran know what those humble followers of the Imam have caused in
the world, but also they are the fruits of this revolution.
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The opponents know this fruitful tree but it very well and gave him the first time this year
refused entry to Germany, although he always enriched in previous years, the annual seminar.
And another brother was sentenced a few weeks ago before a German court for the speeches of
Imam Khamene'is uncommented to have published. All of these things and much more
experienced in the siblings of the Islamic Republic of Iran is very rare, but they exist and act in
the world!
Instead, the brothers and sisters in Iran are engaged in the parliamentary elections, and the
Western press is not to say tired, the democratization process in Iran along Western lines would
be weakened, since 3000 have been rejected by the election of 8000 candidates. How do these
arrogant Berichtserstatter come up with the idea that religious people in Iran wanted a western
system? And where in the so-called democratic world, there is a general election of 5000 eligible
candidates? Allah's mercy protect this revolution, especially in critical situations.
The grace of God is infinite, and He is also unlimited. His grace is everywhere, e.g. the waves of
mobile phones that you have kindly parked in that space all. But to receive the grace and love of
God, we must turn our receivers and make sure. The Imam-ul-Ummah, our receiver for the love
of God. And the degree of grace and love we receive from God depends on our love and loyalty
from the current imam. The more we understand the greatness, holiness, and chosenness of the
Imam-ul-Ummah and implement in our lives, the more we will be blessed with the love of God!
Therefore, allow me to take this opportunity following the ears of many Iranian revolutionary
Note: Many of you Iranians call the Great Seyyid Ali, our time is still not "Imam". They do not
want this because you honor that Imam Khomeini (r.) and pay tribute to his extraordinary
position for the Ummah. But what do you mean, would Imam Khomeini (r.) recommend that you
ask him today if they could? You are not sure that Imam Khomeini himself would ask you to
appreciate the present Imam of the title? Certainly one or two bucks also because the others do
not join because he was one of the first, but the Iranians are not leading imam of the Islamic
movement? Would not that be another revolutionary action of the best revolutionaries of our
time? Or will it be left to the Iranians, Lebanese, the Imam-ul-Ummah to call his true title, as
they do that for a long time? Some also say that you do not like Imam Khamene'i called that
because Imam Khamene'i himself does not! Do you think we would call someone "Imam", who
would like to be called that?
Alhamdulillah - Thanks be to God, the Iranians have been very closely linked to this Imam, but
they can do even more! Try it once and you'll see how it could be the first time dropped
something heavy. The lips are not used. But the second time you call the al-Hussaini our time
easier, "Imam Khamene'i." If you do not believe me, ask the translator had to translate all the
time this speech - may Allah reward him for his efforts. And over time can be expressed by the
greater love of your tongue will also take your heart and grow the already existing love yet. And
the love of Imam hopes will increase the expected return of the awaited Imam. If we treat the
envoys and representatives of the Imam of the time as himself, then he will come soon in sha
Allaah.
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When the curtains are dirty propaganda against Iran hangs aside, then you will see that Iran has
the youngest population of the earth with a prosperous future. Progress can be understood but not
if you look only at what one has not yet been reached, but only if you look at where you're gone
off. Iran now provides much more together than poor and fugitive aliens all Western countries.
The people's participation in policy development processes in many areas than in so-called
democracies. Certainly, an impatient youth wishes to see a much faster development, but they
must commit themselves Jungend is reasonable for it, and then it will go faster - in sha Allaah.
The most striking example of the development of the economy. It may astound you, when I
address just this issue, because it both from the western world as well as some less-informed
observers, Iran's economy as an example for the projection of the West is called. The fact is that
the Western economic system is about to collapse. It may take decades or even collapse
tomorrow, but it is no longer reside. This is also leading Western economists known. The
crushing debt on interest built up system is not only the poor indebted countries in Africa, Asia
and South America, but now the so-called rich countries of the world itself, and the global
looting, which were hiding their own shortcomings, are no longer available indefinitely. The debt
of many Western countries can not be compensated by their economic power, and the debt
continues to rise due to the interest system relentlessly and mercilessly. In practice, the vast
majority of Western countries, led by the U.S. bankrupt.
But there's a reason why this truth emerges not clear enough, and that is in the propaganda and
psychology. Even in the worst catastrophe Western economists speak optimistically, they pervert
even the language for their propaganda. So there are for example in the German language the
word "zero growth". Nevertheless, politicians, business professionals, all leaders speak of
growth, of optimism, of future prospects, although they have not, and even the press is playing
with this fraudulent game. Iran is - mainly historical and partly through carelessness - the
situation quite differently. If you for example a wealthy Iranians asking about the economic
situation, one gets almost always a catastrophic response. Have you ever met a wealthy Iranians
who did not complain about the economy? And if the rich are already complaining, what should
then do the poor? Here, the public debt of Iran is comparatively low, rich natural resources, not
to overlook the people and the young and innovative development in all areas! Overwhelming
interest burdened debt to others or their own people do not exist and the development is not
based on ideological weapons, but on the triumph of the heart. It is only some careless leaders,
some troublemakers and corrupt a partially free press attributed extremely odd-looking, but that
there is such a false impression.
But here we come back to the great importance of the Imam. The Imam is the flag of truth, and
explain his words about the economic situation still could be improved both the performance
level of development as well as the possible bright future. The imam urged the press to be
truthful and responsible to put more effort! The Imam urges decision-makers to a more modest
life style, which are illustrated by his own life example. If we look at what this revolution seeks
high goals, then there are certainly very much to do, but if
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We look at what has been achieved this revolution and causes, and how far it has progressed,
then that's very far.
A very important role for us Muslims living in Europe, the Islamic Republic of Iran as a spiritual
home of so many Muslims around the world. Imam Khamene'i has a couple of times a story of
Rumi's work Jelaleddin Masnawi that you told in the name Mowlawī Iran, most recently at last
Ashura:
"Once a man had a parrot in a cage at his home. When this man wanted to travel to India, he said
goodbye to his family. Then he took leave of his parrot, and also told him: "I go to your native
India. ? Do you have a message or a wish, "replied the parrot," Yes please, go to that particular
place. My friends and relatives live there. Tell them that (this) one of them lives in this house and
describe my situation. Nothing else I want. " The merchant went to India and to the said place.
He saw many parrots are sitting on the trees. He said to them: "O dear, good parrot! I bring you a
message: "One of you is in our home. He is doing well and he is sitting in a cage. He has a good
life and eat, and he greets you. " As soon as the words of the merchant were over, flew the
parrots that were sitting on the trees go, and all fell to the ground. He went and saw that they
were dead. He did not understand it and regretted his words. With this regret, he went home.
When he returned to his own house, he went to the cage of the parrot and said that he hosted the
embassy. The parrot eagerly asked what they would have answered. The merchant said: "As
soon as they heard your message, they are all fallen from the trees and died." As soon as these
words were reportedly from the merchant, this parrot also fell to the floor of the cage and died.
The merchant was very sad, and opened the cage. He threw the parrot to the outside. Once he
collected and Hinsch, the parrot flew off and sat on the wall. He thanked the clerk and said, "You
yourself have made my freedom. I was not dead, I pretended I'd be dead. This is the doctrine that
gave those parrots. When they had heard that I'm trapped here, they have taught me almost what
I had to do to get free. Die, that you may live! I got the message from you. This is the lesson that
came to me from there and I took advantage of this. "
We learn in these days of the feast of sacrifice from this story that we must have the willingness
to rid ourselves of all the bonds in order to gain their freedom. We learn that we must be willing
to give life to receive eternal freedom. But we also learn that only the freed people in liberated
the Islamic state may be in distress siblings wise advice. Only the scholars in the Islamic state
can be as free our sisters in France, explain how they deal with the forced nudity.
Allow me at the end of the lecture a vision: It is a vision that has become only through this
wonderful Islamic revolution in Iran at all possible. Before the Islamic Revolution, many of us
would not even dream of love. Remember how I said at the beginning of the talk of a wedding of
the Islamic Republic? I dream now of the United States of Islam: A federal system with local
capitals and political capital in Tehran, and later perhaps in Kufa, a spiritual capital in Mecca, a
common Islamic currency and open borders between Muslim states, an international Islamic
Court in Damascus, capital of an economy in Jakarta, a constitutional court in Najaf, a children's
charity in Medina, an inter-religious dialogue center in Jerusalem, a cross-cultural bridge to the
west of Istanbul, a center for
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intra-Islamic dialogue in Baghdad, a health organization in Sana, the Food and Agriculture
Organization in Islamabad, a center for preservation in Cairo, the best educated
Erbebenhilfeeinheiten in Bam, the rush all over the world for help, a federation of states with
large competing universities throughout the Islamic world Algiers to Kuala Lumpur, a space
center in the vicinity of Khartoum, which is close to the equator, Muslim film festival in
Sarajevo, but also with a football league with the best clubs in the Islamic world, which would
then not UEFA Champions League, but UIFA- Champions League hot, with its own Islamic
world sports games with Islamic decency rules, etc. etc. etc. What a vision of what a dream! But
he does not seem as impossible as it was 30 years ago! The Islamic revolution has stimulated the
appetite of the Muslims to unity, truth and veracity, and the hunger for justice and the smell of a
world full of love and spirituality is growing day by day.
I have no doubt that these have been so successful revolution, this so-beloved Imam, supported
by a deeply religious people, will continue to be victorious. It is my deepest wish that our
brothers and sisters experienced in the Islamic Republic of Iran believes that people around the
world pray for them and advocate for them, because they also love the Imam. On behalf of so
many German and German-speaking Muslims and some sympathetic non-Muslims, I send our
greetings to our brothers in the Islamic Republic of Iran and to our beloved Imam Khamene'i.
And we pray to the Almighty that this great.
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