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Im Spiegel meiner Seele
Meditatives Schreiben
Gundula Schneidewind, Jahrgang 1953, lebt als Freie Künstlerin und Kunsttherapeutin in der Nähe von
Darmstadt. Seit 2000 leitet sie Schreibgruppen in verschiedenen Institutionen der Erwachsenenbildung,
u.a. entwickelte sie Konzepte und Methoden für ihre Arbeit mit strafgefangenen Menschen, mit
Schmerzpatienten und mit Trauernden. In ihren Schreibgruppen in und um Darmstadt leitet sie die
Teilnehmer an, die eigene Sprache zu entfalten: frei von jedem stilistischen Vorbild knüpfen die
Schreibenden an Fundstücken, Fotos, Text-Zeilen und einzelnen Wörtern an, und es entsteht eine Vielfalt
von Text-Sorten – Märchen, Kurzgeschichten, Krimis, Legenden, Gebete.
Auch als Kabarettistin tritt Gundula Schneidewind auf Kleinkunstbühnen und in Theatern der Region auf.
Texte für ihre Szenen und Lieder schreibt sie selbst.
Es ist die Sprache, die den Menschen mit der Welt verbindet, und sie ermöglicht es ihm, mit seinen
Mitmenschen zu kommunizieren.
Das Sprechen ist ein Finden und Formulieren von Worten, d.h. von Namen, Begriffen „für etwas“ , und
zunächst sind das Dinge, Tiere, Pflanzen, Personen. Dann jedoch wird Sprache zu einem Weg, Gedanken,
Gefühle, Erkenntnisse, Erfahrungen zu benennen und sie konkret werden zu lassen: Bewusstwerdung ist
immer von Sprache begleitet - und auch tiefe Erfahrungen, aus dem Schweigen geboren, können eine
Sprache finden, die durchlässig dafür bleibt und die vermittelt, was an den Quellen dieser Worte geschah.
Das „Meditatives Schreiben“, so wie ich es entwickelt habe, bietet einen Weg , die eigene Sprache zu
entdecken, Worte zu finden für tief Empfundenes und tief Erfahrenes, Worte zu finden auch für das, was
sich im Schweigen verborgen hält, Worte, die wie „der Finger, der auf den Mond zeigt“, auf das kostbare
Sein in jedem Lebewesen und in allem was ist, verweisen können. Tragendes Bestandteil des Seminars ist
deshalb intensives Üben des Zazen, des Sitzens in der Stille in der Tradition des ZEN.
Bei dieser gegenstandsfreien Meditation geht es um die Erfahrung der Wirklichkeit. Präsent in diesem
Augenblick zu erfahren, was jetzt ist - ohne Projektionen, Muster, Philosophien, Ideologien - das Leben,
die Welt, die Lebewesen wahrzunehmen, wie sie wirklich sind und schließlich - vielleicht - in einem
besonderen Augenblick ins Herz des Lebens zu schauen.
Sprach- und Assoziationsspiele, Geschichtenerzählen und Zuhören beleben und entwickeln die Kultur des
Erzählens neu und führen dazu, frei zu werden für den Fluß der Sprache, die von innen kommt und aus
immer größerer Tiefe aufsteigt. Als Impulse dienen Bildmeditationen, Musikmeditationen,
Phantasiereisen, und eine Vielzahl von Methoden, die gezielt Schichten des Bewusstseins anrühren und
durchlässig machen.
Heitere Geschichten, kunstvolle Gedichte, abenteuerliche Märchen, kühne Aphorismen können dann
münden in dem Herzwort eines heilenden Gebetes, in Gedichten, in Geschichten, deren Worte wie das
Zauberwort des Matthias Claudius sind:
„...und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.“
Das Ziel des „Meditativen Schreibens“ ist kein im engen Sinne therapeutisches, aber der Weg mit der
Sprache hilft, vertieft zu klären, zu ordnen, was im Schatten der Seele auf das Lebendigwerden wartet.
Meditatives Schreiben kann zudem eine Wegbegleitung in die Erfahrung des Lebens sein, die über das
Nur-Persönliche hinausweist.
„Ein Wort, wirklich erfahren,
übertrifft Millionen Jahre der Übung“
(aus dem Shodoka - Gesang vom Erkennen des Tao - Yôka Daischi)
Meditatives Schreiben
Schreibgruppe P.S. in der Hofreite Palmy,
Gundernhausen
Sprache ist auf unterschiedlichen Ebenen zu
erfahren und zu verwenden. Neben der
Alltagssprache erschließt sich in der poetischen
Sprache der Literatur eine tiefere Schicht der
Seele – der Geist kann sich mit seinem
Erkennen der Welt und des Lebens ausdrücken
und einen Hörer oder Leser daran Anteil
nehmen lassen. Weiter noch reicht die
Meditation, wenn es gelingt, sie ebenfalls „zur
Sprache“ zu bringen: tiefe Erfahrungen sind die Quelle dieser Sprache, der Mensch begegnet dem eigenen
Kern, dem Wesentlichen – er erkennt sein tiefstes Wesen. Um da hinzukommen ist es notwendig,
Gewohnheitsmäßiges zu „lüften“ und schließlich aufzulösen – also arbeiten wir mit viel Spielfreude
daran, die inneren „Schubladen“ zu öffnen und fröhlich durcheinander zu wirbeln, was da so alles darin
verstaubt… Spiele gehören demnach ebenso zu den Methoden dieser Gruppe wie die stillen
Meditationsübungen, Musikmeditationen und Bildmeditationen. Die Ergebnisse werden nicht gewertet
oder verglichen – jeder Text ist wie eine Blüte auf einer Wiese – er hat für sich Gültigkeit und Bedeutung.
Vorerfahrungen sind nicht notwendig.
Schreibgruppe – donnerstags, 9:30 – 11:30 Uhr – Hofreite Palmy – 5 Termine 25.- €
ab 23. Januar – übers Jahr in 5-er Blöcken fortlaufend - außer in den Ferien –
Anmeldung: Gundula Schneidewind – Tel.: 06071/748467
Meditatives Schreiben in Darmstadt
Sprache ist auf unterschiedlichen Ebenen zu erfahren und zu verwenden. Neben der Alltagssprache
erschließt sich in der poetischen Sprache der Literatur eine tiefere Schicht der Seele – der Geist kann sich
mit seinem Erkennen der Welt und des Lebens ausdrücken und einen Hörer oder Leser daran Anteil
nehmen lassen. Weiter noch reicht die Meditation, wenn es gelingt, sie ebenfalls „zur Sprache“ zu
bringen: tiefe Erfahrungen sind die Quelle dieser Sprache, der Mensch begegnet dem eigenen Kern, dem
Wesentlichen – er erkennt sein tiefstes Wesen. Um da hinzukommen ist es notwendig,
Gewohnheitsmäßiges zu „lüften“ und schließlich aufzulösen – also arbeiten wir mit viel Spielfreude
daran, die inneren „Schubladen“ zu öffnen und fröhlich durcheinander zu wirbeln, was da so alles darin
verstaubt… Spiele gehören demnach ebenso zu den Methoden dieser Gruppe wie die stillen
Meditationsübungen, Musikmeditationen und Bildmeditationen. Die Ergebnisse werden nicht gewertet
oder verglichen – jeder Text ist wie eine Blüte auf einer Wiese – er hat für sich Gültigkeit und Bedeutung.
Vorerfahrungen sind nicht notwendig.
Meditatives Schreiben – mittwochs, 9:30 – 11:30 Uhr – Offenes Haus, Rheinstraße 31, Darmstadt – ab
22. Januar – fortlaufend in 8-er Blöcken – außer in den Ferien –
Anmeldung: Evangelische Erwachsenenbildung – Tel.: 06151/1362430
Meditatives Schreiben in Mosbach/Baden:
„Pilgern, wandern, reisen – Wort für Wort auf dem Weg zu sich selbst“
Das Thema dieses Seminars ist das Unterwegssein. Die Menschen wanderten seit Urzeiten aus
unterschiedlichen Gründen – auf der Suche nach Nahrung, auf dem Weg zu neuen Siedlungsstätten, oder
geführt von der Sehnsucht nach einem spirituellen Ort.
Der Weg ist ein Symbol dieser äußeren und inneren Bewegung des Menschen.
Wir machen uns in diesem Sinne auf einen Weg: die Sprache wird uns auf dieser Reise führen, die
abenteuerlich, märchenhaft, gefahrvoll oder lustig sein mag – immer aber kehrt der Reisende bekanntlich
beschenkt zurück – reicher an Erfahrung und Wissen…
Wir werden Texte entstehen lassen, die solche Reisen be-schreiben, werden Segenssprüche erfinden und
„Souvenirs“ aller Art heiter kommentieren.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig!
Durch ausgewählte spielerische und meditative Methoden, welche die Kursleiterin entwickelt hat, und mit
Sprach- und Erzählspielen werden die Räume des Möglichen und Unmöglichen erkundet - Heiterkeit und
Trauer sind Schwestern, die Phantasie ist grenzenlos. Fundstücke aus der Natur und aus dem Keller und
vom Dachboden stimmen auf das Ersinnen und Erfinden ein, Musik bringt Leib und Seele in Bewegung.
noch Plätze frei
Samstag, 28. Juni 2014, von 10 - 17 Uhr
Meditatives Schreiben in Mosbach/Baden:
„Sommer, Sonne, Lebensfreude“
Die Sommerzeit ist die Zeit der Sonne. In diesem Seminar werden wir das Symbol der Sonne erkunden
und uns auch ganz unmittelbar mit ihrer Energie befassen - die Lebensenergie wird ja in wesentlichem
Maße von Licht und Wärme bestimmt.
Wir haben es in der Hand, diese Energie in Bewegung zu bringen und im Fluss zu halten.
Körper-Übungen aus dem Aikido und dem Taiji unterstützen unser Erleben im Seminar und bringen uns
schließlich auf ungewöhnliche, neue Ideen für das Schreiben von Geschichten und Gedichten.
Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig!
Durch ausgewählte spielerische und meditative Methoden, welche die Kursleiterin entwickelt hat, und mit
Sprach- und Erzählspielen werden die Räume des Möglichen und Unmöglichen erkundet - Heiterkeit und
Trauer sind Schwestern, die Phantasie ist grenzenlos. Fundstücke aus der Natur und aus dem Keller und
vom Dachboden stimmen auf das Ersinnen und Erfinden ein, Musik bringt Leib und Seele in Bewegung.
noch Plätze frei
Samstag, 19. Juli 2014, von 10 - 17 Uhr
Weiterer Termin im Bildungszentrum Mosbach/Baden: 18. Oktober 2014
Für die Termine im Bildungszentrum Mosbach gilt:
-
max. 12 TeilnehmerInnen bitte mitbringen:
Schreibheft, Stifte,
Imbiss für die Mittagszeit, und ein Getränk,
eine Wolldecke, Meditations-Kissen oder -Bänkchen, Wollsocken
Anmeldung für die Schreibtage: Bildungszentrum Mosbach, Tel: 06261/17057
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Seele and Geist
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