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Eine Gemeinde wie eine Familie - Synagogen-Gemeinde Köln

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Gemeindeleben
„Jachad wird weiter gute Arbeit leisten“
Zum Abschied zieht Rosch Ori Osterer eine überaus positive Bilanz
D
as Jugendzentrum unserer Gemeinde hat eine
lange und erfolgreiche
Tradition. Und das seit Jahrzehnten. Das liegt an den aktiven
Madrichim, am Rosch und an den
tollen Chanichim, die jeden
Sonntag die Keller-Räume der
Roonstraße füllen.
Aber was könnten Madrichim,
Rosch und Chanichim schon machen, wenn sie nicht die volle
Unterstützung unserer Gemeinde
hätten? Vorstand, Jugendkommission und Repräsentanz wissen
um den Wert des Jugendzentrums als informelle Erziehungseinrichtung unserer Gemeinde.
Hier wird das ergänzt, was Kinder von ihren Eltern an jüdischer
Erziehung zu Hause bekommen.
Häufig ist es aber nicht nur eine
Ergänzung, sondern alles, was Jugendliche an jüdischer Erziehung
mitbekommen. Toll, dass auch
viele Eltern das so sehen und den
Madrichim-Teams ihr Vertrauen
gegeben haben.
Die jüdische Grundschule festigt
unsere Sechs- bis Elfjährigen in
ihrer jüdischen Identität, und das
Abschied von der Jugendarbeit: Ori und Dana.
ist gut so. Deshalb hat das Jugendzentrum in den vergangenen drei
Jahren Identität bildende Arbeit
zunehmend bei den Älteren gemacht, und das mit Erfolg. Die
beiden ältesten Gruppen haben
wöchentlich einen erheblichen
Anteil an der Gesamtzahl der
Chanichim ausgemacht. Die ältesten haben die Chugim übernommen, und so ist es nur noch
Orna Shmaryahu:
Fotos: Boike Jacobs
ein kleiner Schritt zum Madrich.
Die kommenden Jahre sind für
das Jugendzentrum Jachad sicher.
Die Jüngeren aus der LauderMorijah-Schule konnten durch
Programme gehalten werden, das
ihrem fortgeschrittenen Wissensund Bewusstseinsstand entspricht.
Die überregionale Arbeit mit Kadima Düsseldorf und der Esch
„Eine Gemeinde wie eine Familie“
L
eSchana habaa beJeruschalajim, liebe
Gemeindemitglieder! Mein Name ist
Orna Shmaryahu, und ich war Lehrassistentin in der Lauder-Morijah-Grundschule, Lehrerin für die Tanzgruppe „Kacol we Lawan“ des Jugendzentrums Jachad und auch
Lehawa-Gesandte in Köln.
Nach zwei Jahren verlasse ich Köln und
möchte die Möglichkeit nutzen, der Gemeinde für diese Zeit Dank zu sagen. Er gilt vor
allem Geschäftsführer Benzion Wieber, für
die Hilfe die er mir gab, wann immer es nötig
war; dem Vorstand für alles, was er für mich
getan hat; und ganz besonders demRabbiner
dieser herzlichen Gemeinde, Netanel Teitelbaum, und seinem Sekretär Isi Meller; bei denen
ich immer ein offenes Ohr fand.
Danken möchte ich auch allen Kolleginnen
der Lauder-Morijah-Schule, allen voran Rabbiner Spinner und Schulleiterin Dagmar
Höhnen. Dem bisherigen Rosch des Jugendzentrums Jachad, Ori Osterer, gebührt genauso der Dank wie den Madrichim.
Gemeindeblatt / Juli 2006
Community Nordrhein stellt ein
bundesweites Vorbild dar. Andere Regionen werden von so einem
Modell profitieren, so wie wir es
in der vergangenen Zeit getan haben. Es macht die Aktivitäten für
Chanichim einfach attraktiver
und sie gewinnen Freunde in ihrer Umgebung außerhalb von
Köln. Auch die Ausbildung kommender Madrichim wurde überregional organisiert. Und jetzt
schon helfen Kölner in Aachen
und Bonn aus, um ihre Erfahrung
dort in kleineren Gemeinden einzubringen. Und wenn es bei uns
an etwas mangelte, reichte ein
Anruf nach Düsseldorf, Duisburg
oder in eine andere Stadt, mit der
wir eng zusammen arbeiten.
Auch wenn noch kein neuer
Rosch feststeht: Das Jugendzentrum wird weiter gute Arbeit leisten. Und wenn es sein muss unter
Eigenregie der Madrichim. Sie
sind erfahren, gut und zuverlässig. Und wenn es einen neuen
Rosch gibt, dann wünsche ich
ihm viel Erfolg bei einer tollen Arbeit in einer tollen Gemeinde.
Ori Osterer
Ein weiterer Dank geht auch an die Familien
Teitelbaum, Ginzberg, Shemaryahu, Meller,
Kosman und Krymalowski, die mich während
meiner ganzen Zeit in Köln wie ein Mitglied
ihrer Familien behandelt haben. Danke - es
war mir ein große Freude mit Euch!
Dank auch an alle Mitglieder der Gemeinde,
die hier nicht besonders erwähnt wurden.
Wenn ein Mensch fremd an einem Ort ist,
dann ist die Atomsphäre, die ihm geboten
wird, wichtig dafür, wie er sich in die neue
Umgebung einleben kann. Ich hatte viel
Glück! Die Synagogen-Gemeinde Köln ist eine wirklich schöne und warmherzige Gemeinde – eine Gemeinde wie eine Familie.
Meine Eltern waren von Anfang an sehr froh
darüber, und sie sagten immer: „Orna ist in
Köln, Orna ist dort in den besten Händen.“
Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und
mich bei der Gemeinde, meiner neuen Familie, für dieses Gefühl von ganzem Herzen bedanken. Ich fange schon heute an, diese Gemeinde, die auch meine Gemeinde geworden
ist, zu vermissen, aber im Leben gibt es immer
wieder neue Abschnitte.
Gerne möchte ich mit Ihnen in Kontakt bleiben und würde mich freuen, von Ihnen zu
hören (eshmariao@walla.com).
Orna Shmaryahu
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Seele and Geist
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