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Innovativ sein ja klar, aber wie? - Innovation Methods

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99
Innovativ sein ... ja klar, aber wie?
Das Phänomen Innovation ist in der heutigen
Geschäftswelt zu einem
Paradigma geworden,
das nicht mehr hinterfragt wird. Doch wie
schaffen es Unternehmen im Alltag, innovativ
zu sein? Hilfreich ist eine
Diskussion über die
Firmengrenze hinaus.
ihre Innovationsmethoden auf die
konkreten Fallbeispiele an und
entwickeln die innovativen Lösungen in Kooperation. So soll es
den Teilnehmenden gelingen, Prototypen zu entwerfen, den eigenen Handlungsspielraum auszubauen und Verbündete für ihre
Sache zu gewinnen. Ziel der
Summer School ist, dass die Innovationsmethoden auf ihre Wirksamkeit getestet werden und dass
die Praxisfallgeber am Schluss ein
Bündel von neuen Lösungsansätzen nach Hause nehmen können.
Unternehmen, die gerne eine
Innovationsherausforderung eingeben
und an der Summer School teilnehmen
möchten, melden sich bei Jacqueline
Holzer, jacqueline.holzer@hslu.ch.
Weitere Informationen: www.hslu.ch/
innovation-methods.hslu.ch
Jacqueline Holzer
Innovation ist in aller Munde
und gilt in der heutigen globalen
Marktwirtschaft als Schlüsselfaktor, der das Überleben eines
Unternehmens sichert. Firmen
sind zu schneller Innovation gezwungen, sei es in Bezug auf
Produkte und Dienstleistungen
oder neue erfolgreiche Geschäftsmodelle. Doch «innovativ sein»
ist einfacher gesagt als getan. Es
mangelt im Geschäftsalltag an
Zeit und Raum, um die neuen
Ideen zu entwerfen und zu entwickeln. Und wenn sich die bisherigen Pfade, mögen sie auch
ausgetreten sein, doch noch bewähren, kapituliert so mancher
vor dem Risiko eines Kreativitätssprungs nach vorne. Diese Unsicherheit lässt sich verringern,
wenn Personen mit unterschied-
Zur Person
Neue Wege beschreiten: um vorwärtszukommen, sind Innovationen nötig.
lichen Wissenshintergründen Innovationen in einem interaktiven
Prozess erarbeiten.
Diskussion über den
Tellerrand hinaus
Die Innovationsforschung versucht herauszufinden, in welchem
Klima sich neue Ideen besonders
gut entwickeln. Gewinnbringend
ist vor allem eine interdisziplinäre Diskussion – auch über die
Firmengrenze hinaus. Diese kann
nicht nur inspirierend sein, sondern das innovative Arbeiten konkret fördern. IBM suchte zum
Beispiel bei der Cell-Chip-Entwicklung die Kooperation mit den
Sony- und Toshiba-Ingenieuren.
Auch der Austausch zwischen
Praxis und Wissenschaft wirkt auf
beide Seiten befruchtend. Nur so
können eigene blinde Flecken
überwunden und neue Wege beschritten werden. In der angewandten Innovationsforschung
der Hochschule Luzern findet
dieser Wissenstransfer in diversen
Projekten seit mehreren Jahren
statt. In einer Summer School
passiert er nun in konzentrierter
Form.
Summer School
Unternehmen können Innovationsherausforderungen, die in
ihrer Firma anstehen, als Fallbeispiel bei der in Englisch durchgeführten Summer School «Inno-
KEYSTONE
vation Methods» eingeben und
selber an der Summer School
teilnehmen. Diese findet vom 4.
bis 7. September in Luzern statt.
Die eingereichten Fallbeispiele
werden zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen wie Wirtschaft, Technik und
Architektur, Soziale Arbeit, Psychologie, Design und Kunst sowie
Musik bearbeitet. Die Praxisexperten und Wissenschaftler wenden
Prof. Dr.
Jacqueline Holzer (44)
arbeitet
als Projektleiterin und
Dozentin
am Institut für Kommunikation und
Marketing IKM der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Sie ist
Mitorganisatorin der Summer
School «Innovation Methods».
In dieser Rubrik informieren wir über Themen und Neuigkeiten aus dem Arbeitsmarkt. Adresse: Neue Luzerner Zeitung AG, Rubrik Stellen, Postfach, 6002 Luzern, Telefon 041 429 52 52, E-Mail: verlagsredaktion@lzmedien.ch / Redaktion: Andy Waldis
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Bildung
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