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Am Wasser
Restaurant Seehus Quinten am Walensee:
Quinten und die Quantensprünge
Nur zu Fuss und per Schiff erreicht man das autofreie Weindörfchen Quinten am Walensee, das sich
durch sein mediterranes Ambiente auszeichnet. Hier, wo die Sonne häufiger und länger scheint als an
andern Orten in der Schweiz, führt die Gastgeber-Familie Gassner seit 34 Jahren das Restaurant Seehus.
Mit seiner Lage, der Panorama-Terrasse, mit der kulinarischen Hausspezialität «Fischchnusperli» und dem
süffigen Quinter Wein bietet das Seehus ein attraktives Gesamtangebot an, das seit jeher von den Gästen
sehr geschätzt wird — zumal kein anderes Restaurant am Walensee so «nahe am Wasser gebaut» ist!
Text: Daniela Dambach, Fotos: Markus Hässig und zVg
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Am Wasser
Die Seehus-Gastgeberfamilie (v.l.n.r.): Sarah TschirkyGassner mit Tochter Jil, Küchenchef Carlo Gassner,
Katharina Gassner mit Enkel Jon und Thomas Gassner
mit Enkelin Charlene.
Amden, Murg, Mühlehorn, Unterterzen,
Walenstadt und Weesen sowie von den
Churfirsten, dem Kerenzer- und dem
Flumserberg.
«Die Sonnenstube
der Ostschweiz»
Glasklares Wasser, 1000 Meter hohe und
schroffe Felswände, Reben, Reben, Reben,
verschlungene Gassen, Eidechsen, Feigenbäume, Palmen... — wer jetzt ans Tessin
oder gar an Italien denkt, hat falsch gedacht! Die Rede ist nämlich von Quinten
im Kanton St. Gallen, dem malerischen
Weindörfchen am Walensee, dem See, in
welchem eine «Schnittlauchinsel» liegt
und dessen Wasserzu- und -abfluss durch
künstliche Kanäle führt — durch den
Escher- und den Linthkanal. Die Kantone
Glarus und St. Gallen müssen sich im 24
Quadratkilometer grossen und 145 Meter
tiefen Walensee teilen. Umgeben wird er
von einer beliebten Tourismus- und Ausflugsregion mit so klingenden Namen wie
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Autoschlangen, Parkplatzsuche, Verkehrschaos — was ist das?! Hier kennt
man diese Mühsale des städtischen Alltags nicht: Als einziger Ort in der Schweiz
ist Quinten nur per Wander- oder Wasserweg erreichbar. Quinten macht seinem
Übernamen als «Tessin der Ostschweiz»
alle Ehre, weht doch eine mediterrane
Brise durch die steil ansteigenden Pflastersteingässchen, gesäumt von besonnten
Riegelhausfassaden. Mit einer Durchschnittstemperatur von 12 Grad Celsius
und besonders reich an Sonnenstunden
gehört Quinten zu den wärmsten Ortschaften der Schweiz. Nicht von ungefähr
kommt es also, dass hier die grösste
Solaranlage der Schweiz realisiert werden
soll – in einem stillgelegten Steinbruch
und befestigt in den Felsen. Der Startschuss für das Pionierprojekt soll im Jahr
2017 fallen.
Nahe am Wasser gebaut
Aber zurück ins Jahr 2014: Heute
empfangen Familie Gassner und ihr Team
von 15 festangestellten Mitarbeitenden
jeden Tag Gäste von hüben und drüben,
um sie mit Speis und Trank zu beglücken.
Wo einst ein Spezialitätengeschäft seine
Türen offen hielt, befindet sich heute das
Restaurant Seehus mit 260 Sitzplätzen.
Allein im verglasten, beheizbaren Anbau,
der gewissermassen über dem Walensee
schwebt, finden 85 Gäste eine Sitzgelegenheit.
Dass das Restaurant überhaupt so nah
am sanften See steht, ist einem Wink des
Schicksals zu verdanken: Ein Brand legte
den Feinkostladen in Schutt und Asche.
Es fand sich dann aber ein Käufer für die
Ruine, der die glorreiche Idee hatte,
an gleicher Stelle ein Restaurant zu realisieren. Ende 1974 reichte er die Baueingabe
für sein Projekt ein – kurz bevor per
1.1.1975 der gesetzlich erlaubte Seeabstand für Bauten von vier auf zehn Meter
erhöht wurde (heute sind es 25 Meter!).
Als Katharina und Thomas Gassner –
damals wirkte er noch im Restaurant
Schlüssel in Mels – im Jahr 1992 von
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Am Wasser
Direkt am tiefblauen Walensee thront das Restaurant Seehus Quinten, mit 270 Plätzen im Innen- und Aussenbereich.
der Möglichkeit erfuhren, dieses Bijou zu
pachten, besichtigten sie die Gaststätte
und verliebten sich Hals über Kopf in das
Städtchen, das Seehus und den See. Mit
eben diesem Herzblut und der Philosophie «Sie kehren als Gast ein und gehen
als Freund» führen Thomas und Katharina
Gassner das Lokal über dem Seespiegel
bis heute. Mittlerweile sitzt bereits die
zweite Gassner Generation im selben Boot:
Seit fünf Jahren ist Sohn Carlo Gassner
der Chef de Cuisine. Seine Ausbildung
zum Koch absolvierte er im Gourmetrestaurant «Real» in Vaduz. Während seinen
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Lehr- und Wanderjahren füllte er seinen
Erfahrungsschatz in Kanada und Neuseeland ebenso wie in Arosa und Savognin.
Zehn Tonnen Fisch pro Jahr
Dass sein Sohn Carlo tatkräftig im Betrieb mit anpackt, ist für Restaurateur
Thomas Gassner ein Glücksfall. Anpacken
ist jeweils angesagt, wenn die Waren per
Schiff angeliefert werden, dank eigener
Anlegestelle direkt vor die «Haustür».
Öle, Essige, Mayonnaise und mehr finden
ihren Weg vier Mal pro Jahr per Lastschiff
in Thomas Gassners Lagerkeller, den er
nachträglich bauen liess; das Seehus ist
unterkellert und beherbergt einen Weinkeller mit feinsten lokalen Tropfen. Von
Federweisser, Dachsawy bis Chardonnay
bietet das Seehus alles, was die Quintner
Rebberge hergeben – auch im Offenausschank oder zum Degustieren im repräsentativen Degustationskeller.
Ein Glas Wein unterstreicht hervorragend
den subtilen Geschmack der Fischgerichte,
für welche das Restaurant Seehus weit
über den Walensee hinaus bekannt ist.
1992 wurde das Restaurant Seehus in
die «Tafelgesellschaft Zum Goldenen
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Am Wasser
«Die antimikrobiell
wirkende «Anliker»
Ein Gerät, mannigfaltige Möglichkeiten: Mit der «Anliker GSM 5» macht es Küchenchef Carlo
Gassner Spass, frisches Gemüse und sogar Knoblauch mit der passenden, antimikrobiellen
Messerscheibe zu zerkleinern.
Fisch» aufgenommen. Der jährliche Fischbedarf beträgt zehn Tonnen. Ein Teil
stammt aus dem Walensee, zum Beispiel
800 Kilo Felchen pro Jahr. Felchen, Egli,
Zander — ob nach «Müllerinnen Art» oder
knusprig gebacken — zählen zu den Seehus-Spezialitäten. Beliebt sind auch die
«Fischchnusperli» mit Tartar-Sauce (allein
dafür braucht es jährlich 1,5 Tonnen
Mayonnaise) und buntem Salatbouquet –
an Rekordtagen verlassen 400 bis 500
Mittagsmahlzeiten die Seehus-Küche.
Die «Anliker»
als Schlüssel zur Effizienz
Innert kürzester Zeit muss das SeehusTeam eine grosse Menge an Gemüse und
Salaten schneiden und zerkleinern. Von
Hand wäre das ein schier aussichtsloses
Unterfangen, mit der hocheffizienten
Seehus-Spezialitäten mit scharfem «Anliker»-Schnitt:
Salatbouquet mit Rüebli, Sellerie, Randen, Gurken und Peperoni.
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Die «Anliker 5», die jüngste Generation der universell
einsetzbaren Gemüse- und Früchteschneidmaschine der
Brunner AG, verfügt nicht nur über spülmaschinenfeste
Messerscheiben aus High-Tech Glasfaser-Verbundstoff.
Vielmehr sind ihre Messerscheiben (die auch bei «Anliker»Maschinen älterer Generationen eingesetzt werden können)
ausnahmslos mit antimikrobiell wirkenden Silberionen ausgerüstet.
Die auf der Schneidscheibe freigegebenen Silberionen
greifen gezielt den Bakterienstoffwechsel an und zerstören
schliesslich die Zellmembranen. Die Bakterien sterben ab,
bevor sie sich vermehren können. Mit andern Worten:
Innerhalb von 24 Stunden kann eine deutliche Reduktion
oder Inaktivierung der Bakterien erzielt werden. Das bringt
dem Anwender eine zusätzliche Hygiene-Sicherheit. Die
antimikrobielle Wirkung kommt vor allem bei E-ColiBakterien und bei Staphylococcus Aureus-Infektionen voll
zur Entfaltung, was alle Küchenchefs und Restaurateure,
vor allem aber auch die Verpflegungsverantwortlichen in
Spitälern, Kliniken, Heimen und in andern sensiblen
Institutionen aufhorchen lassen muss!
Gemüseschneidmaschine «Anliker» der
Brunner AG lässt sich aber die Aufgabe
im Nu bewältigen. Das Schweizer
Qualitätsprodukt der Brunner AG in
Kloten ist Gastro-Unternehmer Thomas
Gassner schon aus seiner Zeit im Restaurant Schlüssel in Mels bestens bekannt.
Thomas Gassner zu GOURMET: «Schon
damals hiess es, die ‘Anliker’ sei der Rolls
Royce der Profi-Küche. Ihre Leistungs-
Lachsfilet auf seinem Röstibett.
Mehr zum Thema: Seehus Gastro AG, 8878 Quinten, Tel. 081 738 16 64, info@seehusquinten.ch, www.seehusquinten.ch
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Am Wasser
fähigkeit ist ein Phänomen! Es lag auf der
Hand, dass ich möglichst bald auch eine
‘Anliker’ anschaffte. Sie erweist uns seit
27 Jahren einen treuen und einwandfreien Dienst! Die ‘Anliker’ steht bei uns
vor allem vormittags im Einsatz, zum Vorbereiten der Salatteller.»
Erst nach 27 «Dienstjahren» musste
Erwin Hanselmann, Regionalverkaufsleiter der Brunner AG, die alte «Anliker»
gegen eine universell einsetzbare Gemüseund Früchteschneidmaschine der neusten
Generation eintauschen. «Das neue
Modell GSM 5 der fünften Generation ist
ein Quantensprung in Sachen Hygiene.
Die Messerscheiben bestehen aus spülmaschinenfestem Glasfaserverbundstoff
und wirken erst noch antimikrobiell.
Das ist weltweit einzigartig!», erläutert
Regionalverkaufsleiter Erwin Hanselmann
einige der Vorteile. Randen, Peperoni,
Gurken, Rettich und sogar Knoblauch zerkleinert die scharfschnittige «Anliker» zuverlässig — und dank den verschiedenen
und kreativen Schnittarten sind die
Gemüse und Salate ein Augen- und ein
Gaumenschmaus zugleich!
Friteuse statt Pizza-Ofen
Nicht zuletzt dank der effizienten «Anliker»Gemüseschneidmaschine können Gruppen
mit bis zu hundert Personen im Seehus à
la Carte bestellen. Gerade für Geschäftsessen, Firmenanlässe oder Seniorenausflüge ist das Seehus wahrlich ein Magnet.
Jährlich lassen sich rund 300 Gruppen
mit mindestens je 30 Personen Tische im
Säli, im Restaurant, auf der Seeterrasse
Eine Geschäftsbeziehung, von der sich manche eine Scheibe abschneiden können: Carlo Gassner,
Küchenchef im Seehus Quinten (Mitte), mit seinen Partnern Patrick C. Lilienthal, Leiter Verkauf
und Marketing (links), und Erwin Hanselmann, Regionalverkaufsleiter der Brunner AG.
oder in der Gartenlaube (mit imposantem
Plantanenbaum!) reservieren!
Der Löwenanteil der bestellten Gerichte
machen die «Fischchnusperli» aus. «Was
in einer Pizzeria der Pizzaofen ist, ist bei
uns die Friteuse», betont Restaurateur
Thomas Gassner, der früher eine Pizzeria
in den Flumserbergen erfolgreich betrieb.
Einen südländischen Touch strahlt die St.
Galler Riviera am Walensee allemal aus,
bestimmt einer der Gründe, warum die
traditionelle «Schulreise» der Bundesräte
am 27. Juni 1985 nach Quinten führte.
Das waren ganz besondere Gäste von
unzähligen, die im 55-Seelendorf weilen,
um nach einer Auszeit über den See in
den hektischen Alltag zurückzukehren.
Für waschechte Quintner ist hingegen
sonnenklar: «Des Quinters erster und
letzter Gang führt immer über den See.»
Gebratenes Zanderfilet «Garlic and Pepper».
Die «Anliker»
an der Olma ‘14
Auch an der OLMA präsentiert die Brunner AG
die spülmaschinenfesten und antimikrobiell wirkenden
Messerscheiben der «Anliker».
Die Brunner AG (Kloten) ist mit ihren Küchengeräten
an der 72. Schweizer Messe für Landwirtschaft und
Ernährung OLMA, die vom 9. bis 19. Oktober 2014 in
St. Gallen stattfindet, vertreten. Das Sortiment umfasst Gemüseschneidmaschinen der Marke «Anliker»,
Rührwerke, Käsereiben, Aufschnittmaschinen, Fleischwölfe und -schnetzler, Multi-Cutter und vieles andere
mehr.
Halle 2, Stand 2.0.07
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