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kompeteNZeN beWerteN – Ja, aber Wie? - Landesbildungsserver

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uNser vorhabeN
Zeitlicher ablauf
213
Wie kann man von einer traditionellen „Zensierung“ zur
Wertschätzung von Kompetenzentwicklungen der
Schülerinnen und Schüler gelangen?
In einer zweijährigen Fortbildungsreihe erhalten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Schulleitungen
Anregungen aus der aktuellen pädagogischen Forschung zu
diesem Thema, die in praxisorientierten Workshops
diskutiert und für die schulalltägliche Unterrichtsgestaltung
aufbereitet werden.
•
ein jährlicher „Impulstag“ mit einem pädagogischen
Grundlagenreferat und praxisorientierten Workshops
•
begleitende Praxiserprobung der Arbeitsergebnisse
sowie Erfahrungsaustausch in Kleingruppen
•
jährliche „Transferkurse“ zum Austausch der Erfahrungen für eine Umsetzung im Unterricht und
Fortbildung.
Ziel ist, dass die Teilnehmenden Kompetenzen entwickeln,
die sowohl für die Gestaltung von Fortbildungsveranstaltungen als auch für die Bewertung im kompetenzorientierten Unterricht von Bedeutung sind, so z. B.
Entwickeln einer wertschätzenden Feedback- und
Fehlerkultur,
•
Ermöglichen von realistischer Selbsteinschätzung,
•
Berücksichtigen von Prozess, Produkt und Präsentation in Bewertungssituationen sowie in der Arbeit
mit heterogenen Lerngruppen.
Auftakt
Grundlagenreferat
Workshops
November
–
Dezember
Praxisphase
Selbststudium
Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung
Sachsen-Anhalt (LISA),
Fachbereich 4 Lehrerfortbildung und Lehrerweiterbildung
Riebeckplatz 9
06110 Halle (Saale)
Januar
–
Juli
Transferkurse
fach- und funktionsbezogen
Praxisphase
Selbststudium
Transferkurse
fach- und funktionsbezogen
September
Praxisphase
Selbststudium
Oktober
Impulstag
Grundlagenreferat
Workshops
November
–
Dezember
Praxisphase
Selbststudium
aNfahrt
Das LISA befindet sich nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof Halle (Saale) (in Richtung Zentrum) entfernt.
Autofahrer können den Parkplatz in der Volkmannstraße nutzen. Hierzu verlassen Sie den Kreisverkehr am Riebeckplatz in
Richtung A 14. Die Einfahrt zum Parkplatz befindet sich ca. 70 m
nach dem Kreisverkehr.
Außerdem kann von der B80 kommend der Parkplatz Ecke
Niemeyer Straße genutzt werden.
214
Verschiedene abwechslungsreiche Formate prägen diese
Fortbildungsreihe (ca. 40 Fortbildungsstunden):
•
1. Oktober
aNsprechpartNer
LANDESINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT
UND LEHRERBILDUNG (LISA)
kompeteNZeN beWerteN –
Ja, aber Wie?
Eine Fortbildungsreihe
Für Fragen zur Fortbildungsreihe stehen Ihnen gern zur
Verfügung:
anke richter
Tel: (0345) 2042 315
E-Mail: anke.richter@lisa.mk.sachsen-anhalt.de
sabine gottfried
215
September
Praxisphase
Selbststudium
Oktober
Impulstag
=
Abschlusstag
Tel: (0345) 2042 342
E-Mail: sabine.gottfried@lisa.mk.sachsen-anhalt.de
© OpenStreetMap-Mitwirkende
Die Anmeldung zur Fortbildungsreihe
erfolgt bitte bis zum 03.09.2013
unter der Kursnummer 13L110001-01 im
elTIS www.eltis-online.de
www.bildung-lsa.de
© contrastwerkstatt - Fotolia.com
© cirquedesprit - Fotolia.com
Januar
–
Juli
Transferkurse
fach- und funktionsbezogen
Praxisphase
Selbststudium
Transferkurse
fach- und funktionsbezogen
Auftaktveranstaltung
Workshop 1
Workshop 4
Workshop 6
Datum:
01. Oktober 2013
Dr. Sabine Prüfer, Ralf Langer; LISA, Halle (Saale)
Gunter Jentzsch; LISA, Halle (Saale)
Steffi Grötzsch, Sylvia Strauch; LISA, Halle (Saale)
Ort:
Landesinstitut für Schulqualität und
Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA),
Riebeckplatz 9, 06110 Halle (Saale)
Kollegiales „Abgucken“ beim Bewerten
Ermittlung, Bewertung und Anerkennung nicht
formal und informell erworbener Kompetenzen
Lernend Lehren – Perspektivenwechsel mit dem
Schülerportfolio
Mit dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges
Lernen (DQR) wird erstmals ein umfassendes, bildungsbereichsübergreifendes Profil erworbener Kompetenzen vorgelegt, wobei die Ermittlung, Bewertung und Anerkennung
nicht formal und informell erworbener Kompetenzen von
Bedeutung sind. Im Workshop sollen die Teilnehmenden für
diese Problematik aufgeschlossen werden und somit ihren
Kompetenzbegriff erweitern. Dieser Workshop zeigt, wie durch
Feedback an Schülerleistungen im Unterricht nicht formal und
informell erworbene Kompetenzen eingeschätzt werden.
Die Arbeit von Schülerinnen und Schülern mit einem Portfolio ermöglicht es ihnen, die individuellen Bemühungen,
Fortschritte und Leistungen der/des Lernenden in einem oder
mehreren Lernbereichen darzustellen und zu reflektieren. Für
das Portfolio sammeln Schülerinnen und Schüler zweck- und
zielgerichtet eigene Produkte. In diesem Workshop lernen die
Teilnehmenden zwischen Leistungs- und Prozessportfolio zu
unterscheiden und diskutieren deren Einsatz im schulischen
Alltag.
Raum:
Saal 708
Leitung:
Sabine Gottfried, Anke Richter;
LISA, Halle (Saale)
10:00 Uhr Begrüßung
10:15 – 11:40 Uhr Prof. Dr. M. v. Saldern, Grundlagenreferat
11:45 Uhr Mittagspause
12:30 – 15:00 Uhr Workshopangebote
Die Teilnehmenden tauschen sich darüber aus, welche Rolle
Bewertungssituationen bei kollegialen Unterrichtsbesuchen
spielen. Anhand eines Videobeispiels erarbeiten die Teilnehmenden mögliche Aspekte einer kollegialen Beratung zum Bewerten.
In Kleingruppen werden Schwerpunkte der Unterrichtsbeobachtung bei der Bewertung von Kompetenzen der Schülerinnen
und Schüler mit Sicht auf Produkt, Prozess, Präsentation zusammengestellt.
Workshop 2
15:15 – 16:00 Uhr Planungsgespräche in fach- bzw. aufgabenbezogenen Arbeitsgruppen
Dorit Wernicke; LISA, Halle (Saale)
Hauptreferent: Prof. Dr. Matthias von Saldern,
Leuphana Universität Lüneburg, Institut für
Erziehungswissenschaften
Wenn eine Leistung nur unter individualisierten Rahmenbedingungen erbracht werden kann, wird meist von der Anwendung
eines Nachteilsausgleichs gesprochen. Schwerpunkte dieses
Workshops sind vor allem Fragen, welche Möglichkeiten der
Individualisierung anwendbar sind und wie in diesem Fall die
Bewertung vorzunehmen ist. Ein wesentlicher Bestandteil wird
der gegenseitige Austausch zu gelungenem pädagogischem
Handeln auf diesem Gebiet sein.
Workshop 3
Anke Richter; LISA, Halle (Saale)
Erstellen von Beobachtungs- und Bewertungs­
bögen
Workshop 7
Sabine Gottfried, Petra Hübner; LISA, Halle (Saale)
Dr. Halka Vogt, Anke Gehrt-Woitzik, Iris Hartlapp;
LISA, Halle (Saale)
Gut geplant ist halb gewonnen
– Anregungen zur Entwicklung eines Fortbildungskonzeptes
zum Thema Bewerten von Kompetenzen –
„Jetzt kann ich’s!“ – Möglichkeiten und Chancen von Schülerfeedback und Schülerselbsteinschätzung
Die Fortbildungsplanung der Schule als professionelle Lerngemeinschaft greift Entwicklungsziele des Schulprogramms auf
und ermöglicht deren Realisierung. Im Mittelpunkt der Fortbildungsmaßnahmen stehen die Sicherung und Erweiterung
professioneller Kompetenzen der Lehrkräfte bzgl. prozess-,
präsentations- und produktbezogener Bewertung. Wie kann
der Prozess der Fortbildungsplanung geführt werden? Wie
wird die Ausgangslage ermittelt? Wie kann neues Wissen in
Handlungskompetenz umgesetzt werden? Wie gestaltet sich
der Reflexionsprozess? Diese und weitere Fragen werden mit
Sicht auf das Kerngeschäft Unterricht im Workshop diskutiert
und bearbeitet.
In diesem Workshop können die Teilnehmenden an kleinen,
lebenspraktischen Lerngelegenheiten selbst erleben, erproben und reflektieren, wie kompetenzorientiertes Lernen
gelingt und welche Möglichkeiten es außerhalb von „Fremdbewertung“ noch gibt, den Lernprozess zu fördern. In der
weltweit beachteten „Hattie-Studie“ steht der Effekt von
Schülerselbsteinschätzung an 1. Stelle aller Bedingungen
für „sichtbares Lernen“. Auch Schülerfeedback erzielt außerordentlich hohe Effektstärken. Und wenn im Workshop
die teilnehmenden Lehrkräfte am Schluss sagen „Jetzt kann
ich’s!“ oder „Hier brauch ich noch Übung!“, haben sie das
„Kompetenzen bewerten“ einmal ganz anders erleben dürfen
und sich zudem neue, kleine Kompetenzen für den Alltag und
die Schule erarbeiten können.
Dagmar Riwaldt; LISA, Halle (Saale), Ortrun v. Kistowski,
Uta Wendlin; SKS „Heinrich Heine“ Sangerhausen
Aus der Praxis für die Praxis – Erfahrungen
mit einem Kompetenzraster zum Lern- und Sozialverhalten
Zur Einschätzung des Lern- und Sozialverhaltens auf dem
Halbjahreszeugnis ist es für die Klassenleiterinnen und
Klassenleiter notwendig, auch die Sichtweisen der Fachlehrkräfte zu berücksichtigen. Die beiden Lehrerinnen nutzten
dafür ein Kompetenz­raster, welches im Workshop neben
den damit gemachten Erfahrungen vorgestellt wird. Eine
Diskussion zum Raster und seinen Anwendungsmöglichkeiten soll Anregung geben, mit Kompetenz- und Bewertungsrastern in der eigenen Schule aktiv sein zu können.
Workshop 9
Dr. Matthias Pötter, Andreas Hess; LISA, Halle (Saale)
Bewerten von überfachlichen Kompetenzen
als Bestandteil der Fachschaftsarbeit
Bei der Analyse von Originalarbeiten der Vergleichsarbeiten
in den naturwissenschaftlichen Fächern von Schülerinnen
und Schülern wird deutlich, dass trotz Vorgaben für die
Erteilung der Bewertungseinheiten identische Schülerleistungen selbst an der gleichen Schule unterschiedlich eingeschätzt werden. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sollte die
Bewertung von Schülerleistungen nach vereinbarten, einheitlichen Kriterien erfolgen. Diese Vereinbarungen können
in Fachschaften an konkreten Beispielen erarbeitet werden.
Im Workshop werden abgestimmte Kriterien zur Bewertung
von Schülerleistungen zum Erstellen eines Diagrammes, Beschreiben von Beobachtungen bzw. Verfassen eines Berichtes gemeinsam von den Teilnehmenden erarbeitet.
© Woodapple - Fotolia.com
Für das Bewerten von Lernprodukten, Präsentationen von Lernergebnissen sowie von Lernprozessen sind Beobachtungs- und
Beurteilungsbögen gut geeignete Instrumente. Im Workshop
werden anhand pädagogischer Grundlagen entsprechende Bögen erstellt, einer ersten Erprobung unterzogen sowie Chancen
und Grenzen des Einsatzes im Unterricht diskutiert.
Workshop 5
© Christian Schwier - Fotolia.com
Prof. Dr. M. v. Saldern studierte u. a.
Erziehungswissenschaften, war nach
seiner Promotion im Bildungsministerium
Rheinland-Pfalz tätig und erhielt danach
eine Professur für Erziehungswissenschaften
in Lüneburg. Er ist berufenes Mitglied des
Fachausschusses Bildung der Deutschen
UNESCO-Kommission.
Seine Forschungsinteressen liegen u. a. im
Bereich Schulleistung und Schulentwicklung. In seiner Professur
widmet er sich der Analyse des deutschen Schulsystems, verbindet über empirische Forschungen intensiv Theorie und Praxis
und begleitet so Schulentwicklungsprozesse.
Die Ergebnisse seiner Forschungen gibt er in großem Umfang
weiter: so in der Zeitschrift "Empirische Pädagogik", in einer
Vielzahl von Artikeln bzw. Büchern wie „Schulleistung 2.0 – Von
der Note zum Kompetenzraster“, in seinen Lehrveranstaltungen
zu Themen wie „Heterogenität und Individualisierung“ oder „Gestaltung von Lernumwelten“ sowie in öffentlichen Vorträgen.
Durch Nachteilsausgleich den Zugang zu
Lernangeboten ermöglichen
Workshop 8
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