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Ausschreibung - Porsche Zentrum Berlin

EinbettenHerunterladen
fluxx
03.2014
Das Kundenmagazin für Regensburg und Umgebung
ab Seite 08
Wasser
ist sein Leben
Wohlig gespart
Der Energieberater gibt
Tipps fürs Wohnzimmer
Seite 04
Clever kombiniert
Virtuelle Kraftwerke und
die Energiewende
Seite 06
Gut beobachtet
Birdwatching in und um
Regensburg
Seite 14
02
Einstieg
Birgit Woppmann,
Leiterin Unternehmenskommunikation
bei REWAG und
SWR
Inhalt
04
Auch im Wohnzimmer
kann man Energie sparen:
Der Energieberater der
REWAG gibt Tipps
Liebe Leser,
wer unsere Bäder besucht, um ein
paar Stunden zu entspannen oder
etwas für die Fitness zu tun, kann
davon ausgehen, dass das Beckenwasser Trinkwasserqualität hat und
dass auch sonst alles für das Wohlbefinden der Badegäste getan wird. Wir
wollen Ihnen dieses Mal einen unserer Mitarbeiter vorstellen, der mit
dafür verantwortlich ist, dass Sie sich
rundum wohlfühlen, wenn Sie zum
Schwimmen oder in die Sauna gehen. Stefan Plail ist bereits seit vielen Jahren Schwimm­meister im
Westbad. fluxx-Lesern erzählt er von
den vielfältigen Aufgaben, die sein
Wunsch-Beruf im Westbad mit sich
bringt.
Viel Spaß beim Lesen
irtuelles Kraftwerk: die
06 VREWAG
auf dem Weg in
die Energiezukunft
08
Sorgt seit vielen Jahren dafür, dass
im Westbad alles klappt: Stefan Plail
ür Kunstfreunde:
12 FKokoschka
im Kunstforum
Ostdeutsche Galerie
beginnt:
13 DiniederEiszeit
Donau-Arena
14
Ihre
08
Hören und Sehen:
Vögel beobachten in
und um Regensburg
Kontakt zu REWAG und SWR
REWAG/SWR
Greflingerstraße 22
93055 Regensburg
Telefon 0941 601-0
Telefax 0941 601-2550
E-Mail info@rewag.de
Internet www.rewag.de
E-Mail info@swr-regensburg.de
Internet www.swr-regensburg.de
Telefon-Service
der REWAG
Kostenlose Hotline
0800 601 601 0
(Fest- und Mobilfunknetz)
Ideal für Flatrate-Nutzer
0941 601-2222
Mo – Do 8.00 – 18.00 Uhr
Fr
8.00 – 14.00 Uhr
Kunden-Center der REWAG
Mo – Mi
Do Fr 8.00 – 16.00 Uhr
8.00 – 18.00 Uhr
8.00 – 14.00 Uhr
Kundenzentrum des RVV
Hemauerstraße 1
Telefon 0941 601-2888
Mo – Fr 8.00 – 18.00 Uhr
Westbad und
Sauna-Paradies
Messerschmittstraße 4
Telefon 0941 601-2944
Internet www.westbad.de
täglich
9.00 – 22.00 Uhr
Montag Damensauna
9.00 – 22.00 Uhr
Donau-Arena
Walhalla-Allee 22
Telefon
0941 601-2988
Internet
www.donau-arena.de
Hallenbad
ÖFFENTLICHER EISLAUF
bis voraussichtlich Ende März
Di – So
14.30 – 16.30 Uhr
Di und Do
20.00 – 22.00 Uhr
So
abends kein Lauf
Discolauf: Mi
20.00 – 22.00 Uhr
und Sa
19.30 – 22.30 Uhr
Seniorenlauf: Do 14.00 – 14.30 Uhr
Mo – Fr Sa/So Gabelsbergerstraße 14
Telefon 0941 601-2977
Internet www.rbb-regensburg.de
11.00 – 20.00 Uhr
09.00 – 16.00 Uhr
bei Störungen Strom
Telefon0941 601-3555
rund um die Uhr
Bei Störungen Gas,
Wasser, Wärme
Telefon0941 601-3444
rund um die Uhr
Einstieg
»
Olaf Hermes,
Vorstands­
vorsitzender
der REWAG
Herr Hermes, die Energiewende ist nach wie vor ein großes
Thema. Wie kann die Energiewende in Regensburg und der
Region umgesetzt werden?
Die besten Möglichkeiten im
Raum Regensburg bieten sich für
die dezentrale Energieerzeugung
– also den Einsatz von besonders
energieeffizienten Anlagen. Die
Energieeffizienz spielt neben der
regenerativen Energieerzeugung
eine wichtige Rolle bei der Energiewende. Die REWAG betreibt
in Regensburg schon viele energieeffiziente Anlagen. Zudem
bieten wir attraktive Dienstleistungen für unsere Kunden. Ein
Beispiel dafür ist die Nahwärmeversorgung, mit der wir eine
03
Der Windpark Fasanerie
war die erste Windkraftanlage der REWAG.
Vor Ort
aktiv
Die Energiewende ist eines der wichtigsten Projekte in Deutschland und für
die REWAG. Welche Schwerpunkte die REWAG dabei in Regensburg und
in der Region setzt, erläutert Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes.
moderne Energieversorgung für
die Stadt- beziehungsweise Quartiersentwicklung realisieren.
Eine rein lokale Strategie also?
Nein, nicht nur. Es ist uns zwar
wichtig, dort Energie effizient zu
erzeugen, wo sie gebraucht wird
und wir verfolgen weiter das
Ziel, in der Region nach Standorten zum Beispiel für Windkraftanlagen zu suchen. Die neue
Abstandsregelung für Windräder
erschwert dies jedoch wesentlich. Um unsere Strategieziele zu
erreichen, werden wir deshalb
auch in Zukunft in Erzeugungsanlagen außerhalb Bayerns investieren, wenn im eigenen
Bundesland keine Möglichkeit
dazu besteht. In Regensburg
und Umgebung bringen wir uns
als Experten bei allen Themen
zur Energiewende aktiv ein.
einrichtungen wie der OTH Regensburg und anderen regionalen
Partnern, die wie wir die Energiewende voranbringen wollen.
Was tun Sie darüber hinaus ?
Die REWAG investiert seit geraumer Zeit in erneuerbare Energien. So haben wir unser Portfolio
an regenerativen und dezentralen
Erzeugungsanlagen in den letzten
Jahren konsequent ausgebaut.
Zwei große Investitionsprojekte in
leistungsfähige Onshore-Windparks stehen kurz vor dem Abschluss. Weitere werden folgen.
Allein der Ausbau der Eigenerzeugung reicht nicht aus für die Energiewende. Deshalb stehen wir in
engem Kontakt mit Forschungs-
Können Sie ein Beispiel nennen?
Die Stromerzeugung wird zunehmend dezentral. Eine sichere und vor allem eine bedarfsgerechte Versorgung kann
also nur funktionieren, wenn
wir kleinere und größere Anlagen, die jetzt noch weitgehend
unkoordiniert produzieren, zusammenfassen – zum Beispiel
zu einem virtuellen Kraftwerk.
Mehr zum Thema virtuelles
Kraftwerk gibt es auf den Seiten
6 und 7.
04
Gut informiert
Wolfgang Klement, REWAGEnergieberater, beantwortet
gern weitere Fragen – ebenso
wie Andreas Achhammer. Beide
erreichen Sie unter Telefon 0941
601-3275 sowie 0941 601-3377
oder per Mail an
energieberatung@rewag.de
*
Energiesparend
Wohnen
Im Wohnbereich soll es gemütlich sein. Da denkt kaum
jemand an den Energieverbrauch. Und doch gibt es auch
hier einiges an Einsparpotenzial.
Abends gemütlich fernsehen, dabei kann ich gut entspannen.
Warum sollte ich auf den Komfort des Stand-by verzichten?
Sicher, im Stand-by-Modus steht der
Fernseher jederzeit zur Verfügung. Aber
wer den ganzen Tag unterwegs ist und
erst abends nach Hause kommt, verbraucht durch den Stand-by-Betrieb viel
Energie. Das kann sich im Jahr leicht auf
Unterhaltungselektronik ist in
den letzten Jahren
deutlich sparsamer
geworden. Worauf
sollte man bei einer
Neuanschaffung wie
einem Fernseher
achten?
einen höheren zweistelligen Eurobetrag
summieren. Insbesondere, wenn auch
Computer und Unterhaltungselektronik
auf Stand-by stehen. Abhilfe schaffen
abschaltbare Steckerleisten. Sie garantieren, dass die Geräte wirklich aus sind.
Es stimmt, die Geräte sind effizienter und
das Energielabel ist hierfür ein erster Hinweis. Es ist aber auch so, dass heute etwa
mit Video-Konsolen, Blu-Ray- und DVDPlayern sowie Media-Receivern in vielen
Haushalten die Anzahl der betriebenen
Geräte gestiegen ist. Bei Fernsehern gilt
weiterhin: Je größer der Bildschirm, desto höher ist der Stromverbrauch. Zudem
macht ein XL-Format nicht immer Sinn,
etwa in einem kleineren Wohnzimmer:
Denn um ein Bild optimal erfassen zu
können, sollte man einen gewissen Abstand einhalten.
Energiesparlampen,
LED, Halogen – was
eignet sich im Wohnzimmer am besten?
Pauschal lässt sich das nicht
beantworten. Energiesparlampen gibt es in vielen Ausführungen. Die Lichtf­­ar­be
extrawarmweiß sorgt etwa
für ein „gemütliches“ Licht,
ähnlich dem der Glühlampe.
Schöne Lichteffekte lassen
sich mit Leuchtdioden, kurz
LEDs, erzielen. Sie arbeiten
extrem sparsam – ihr Einsparpotenzial ist noch höher als
das der Energiesparlampen.
Eine Halogenstandleuchte
eignet sich zwar ebenfalls,
um Akzente zu setzen – ihre
Energieeffizienz fällt im Vergleich zu Energiesparlampen
und LEDs jedoch deutlich
schlechter aus. Zudem sollte
man sie bei Nichtnutzung
vom Netz nehmen, da der
Trafo sonst Strom verbraucht.
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür –
worauf muss ich achten, wenn ich mein
Wohnzimmer optimal beheizen will?
Das Wärmeempfinden ist individuell verschieden. Aber
wenn Sie Ihre Raumtemperatur nur um ein Grad senken,
merken Sie das kaum und können bis zu fünf Prozent Heizenergie sparen. Die Idealtemperatur beträgt übrigens im
Wohnzimmer 20 bis 21 Grad. Verloren geht Heizenergie,
wenn Vorhänge, Verkleidungen oder Möbel zu dicht am
Heizkörper stehen. Das beeinträchtigt die Wärmeleistung
der Heizkörper. Wichtig ist außerdem, Fenster auch im
Frühherbst nicht auf Dauer gekippt zu stellen. Auch wenn
die Nachmittage warm sind, kann die Heizung am frühen
Abend unbemerkt anspringen.
Gut informiert
05
Sauna bei Mondschein
Blick auf den Campus der Eckert Schulen. Hier hat die REWAG
ein nachhaltiges Heizungskonzept realisiert.
Wegweisende
Heizungslösung
Die Eckert Schulen mit Sitz in Regenstauf zählen bundes­
weit zu den größten privaten Bildungsunternehmen für
berufliche Bildung, Weiterbildung und Re­ha­bi­li­ta­ti­on.
Allein auf dem Campus Regenstauf finden sich Fachschu­
len für Technik und EDV, medizinische Schulen, eine Ho­
telschule und vieles mehr. Um die Wärmeversorgung der
vielen Gebäude zu optimieren, hat die REWAG in Re­
genstauf ein dezentrales Versorgungsprojekt realisiert.
Statt aus bislang vierzehn einzelnen Heizzentralen wer­
den die Schulen nun aus zwei Blockheizkraftwerken
(BHKW) und einer Kesselanlage versorgt. Als Brennstoff
dienen Bioerdgas und Erdgas. Das macht die energie­
effiziente Lösung zusätzlich noch umweltverträglich.
Die BHKW erzeugen 4,9 Millionen Kilowattstunden
(kWh) Strom pro Jahr, die Wärmemenge liegt bei
13,4 Millionen kWh pro Jahr. Überschüssiger Strom
wird ins öffentliche Netz eingespeist. Geplant, gebaut
und finanziert wurde die Anlage von der REWAG, die
dafür 2,5 Millionen Euro investierte. Gegen Jahres­ende
nimmt die komplette Anlage ihren Betrieb auf.
Viele Sauna-Fans haben sicher
schon darauf gewartet: Auf den
Startschuss für die Mondschein­
sauna, der am 3. Oktober fällt.
Von da an findet die beliebte Ver­
anstaltung wie gewohnt an jedem
ersten Freitag im Monat statt. In
dieser Saison stehen verschiedene
Länder Pate. Los geht es mit Öster­
reich. Danach entführt die Mond­
scheinsauna kulinarisch und mit
Aufgüssen nach Griechenland,
Finnland, in die Türkei, nach Fran­
kreich, England, Italien und Spa­
nien. Neben themenbe­zogenen
Aufgüssen und einem Begrü­
ßungsdrink gehört auch ein auf
das Motto abgestimmtes, leichtes
Büfett zum Programm. Die Karten
für die Saunanacht kosten im Vor­
verkauf 25 Euro, an der Abendkas­
se 27 Euro. Ein Begrüßungsdrink
und das Büfett sind inklusive.
Informationen und Anmeldungen
unter 0941 601-2944 oder www.
westbad.de/sauna-paradies
Frühsportler
aufgepasst!
Gäste, die gern schon in der Früh ihre Bahnen ziehen oder
sich im Wasser bewegen möchten, können jetzt die neuen
Möglichkeiten im Westbad nutzen: Montags bis freitags
steht das Sportbecken bereits ab 7 Uhr morgens zur
Verfügung. Die übrigen Einrichtungen des Bades und das
Sauna-Paradies öffnen weiterhin wie gewohnt täglich
um 9 Uhr. Weitere Infos zum Westbad unter:
www.westbad.de
Neu: der Energiespar-Shop
auf www.rewag.de
Wer Energie und Wasser sparen will, findet im Energiespar-Shop auf der Home­
page der REWAG schnell und unkompliziert die passende Technik – online, also
wann immer man will. LED-Lampen beispielsweise sind sehr sparsam im Ver­
brauch. Auch der Einbau eines Wasser sparenden Duschkopfs hilft, Kosten zu
senken. Hier bekommt man die Teile günstig und in guter Qualität. Dazu kommt
noch ein besonderer Service. Der Energiespar-Shop zeigt sofort auch das
Energiesparpotenzial der Geräte.
www.rewag.de
Den neuen Energiespar-Shop finden Sie auf der
Homepage der REWAG im Bereich „Shop“.
06
Energiezukunft
Ein
Kraftwerk
der anderen Art
Die Energiewende ist eine komplexe Aufgabe. Mit einer
Technik alleine lässt sie sich nicht zum Erfolg führen.
Die REWAG arbeitet mit daran, alle Komponenten intelligent zu kombinieren – mit einem virtuellen Kraftwerk.
Die Zahl der Anlagen, die Wind, Sonne
oder Biomasse nutzen, um dezentral Strom
zu erzeugen, ist in den letzten Jahren rapide
gestiegen. Doch bislang speisen sie ihren
Strom weitgehend ungeplant ins Netz ein.
Das liegt in der Natur der Sache – Wind und
Sonne schicken zwar keine Rechnung, folgen aber ihren eigenen Gesetzen. Biogas
dagegen ist als Puffer gut geeignet, denn es
wird stetig produziert und lässt sich speichern. Die Vorteile der verschiedenen regenerativen und dezentralen Erzeuger zu
einem Gesamtnutzen zu kombinieren, ist
Ziel von virtuellen Kraftwerken – einem
Konzept, für das sich auch die REWAG stark
macht. Ein wichtiges Ziel dieses zukunftsweisenden Ansatzes ist es, Energie bedarfsgerecht zu erzeugen. Um hier zügig voranzukommen, nutzt die REWAG das regionale Potenzial und arbeitet eng mit der
Ostbayerischen Technischen Hochschule
Regensburg (OTH Regensburg) und vielen
anderen regionalen Partnern aus der Wirtschaft und der Forschung zusammen.
Bedarfsgerechte Erzeugung
Die Aufgabe von virtuellen Kraftwerken besteht darin, dezentrale Erzeugungsanlagen
so zu koordinieren und zu steuern als wären
sie ein großes Kraftwerk. Das bringt zwei
Vorteile: Zum einen lassen sich die Leistungen der einzelnen Erzeuger so kombinieren, dass die Stabilität des Netzes gewährleistet und eine kontinuierliche Versorgung
gesichert ist. Und zum anderen verbessert
sich die Wirtschaftlichkeit, wenn die Anlagen in einen größeren Zusammenhang eingebunden sind und sich die Erzeugung auch
am Bedarf orientiert. Das virtuelle Kraftwerk leis­tet also mehr als die Summe seiner Teile. „Wir sehen ein großes Potenzial
darin, durch die Vernetzung vieler kleiner
Energieerzeugungsanlagen ein virtuelles
Kraftwerk zu schaffen“, sagt Olaf Hermes,
Energiezukunft
Windkraft, Sonnen­energie,
Kraft-Wärme-Kopplung
oder Biomasse –
intelligent kombiniert ergibt
sich ein virtuelles Kraftwerk mit hoher Leistung.
Vorstandsvorsitzender der REWAG. „Damit
erreichen wir eine bedarfsgerechte und
hochflexible Erzeugung im regionalen Umfeld – ganz ohne lange Übertragungswege.“
Großes Potenzial
Aufbauend auf den eigenen regenerativen
und dezentralen Erzeugungsan­lagen will
die REWAG in naher Zukunft zunehmend
auch externe Stromerzeuger vernetzen, die
künftig nach Angebot und Bedarf Energie
liefern sollen. Die technischen, organisatorischen und fachlichen Voraussetzungen
sind bei der REWAG bereits weitgehend
vorhanden. Eine Frage, die für das Gelingen
der Energiewende ebenfalls eine wichtige
Rolle spielt, kann das virtuelle Kraftwerk
nur zum Teil beantworten: die Speicherfrage. Überschüssigen Strom aus erneuer-
Energie Speichern
baren Energien zu speichern, ist technisch
problemlos möglich, aber bisher nur eingeschränkt wirtschaftlich. „Was lokal erzeugt
wird, muss nicht transportiert oder gespeichert werden“, sagt Professor Dr.-Ing.
Michael Sterner von der OTH Regensburg.
„Speicher sind dennoch eine wichtige Zukunftsoption, die wir heute angehen
sollten.“ Nicht nur an der OTH Regensburg
arbeiten Forscher mit Hochdruck an leistungsfähigen Speichern. Bis es so weit ist,
kann das virtuelle Kraftwerk schon heute
dazu beitragen, die Energiewende auch
ökonomisch zu einem Erfolg zu machen.
Denn, so Professor Dr.-Ing. Sterner: „Unter
den derzeitigen Rahmenbedingungen sind
Windenergie, Fotovoltaik und Wasserkraft
im Verbund wirtschaftlicher als neue konventionelle Kraftwerke.“
Grundsätzlich unterscheidet man
fünf Arten von Energiespeichern:
mechanische, thermische, elektrische, elektrochemische und
chemische.
Zur ersten Gruppe zählen Pumpspeicherkraftwerke, die überschüssigen Strom nutzen, um
Wasser auf ein höher gelegenes
Niveau zu pumpen und dort in
einem Becken zu sammeln. Wird
die Energie wieder gebraucht,
lässt man das Wasser ab, das über
eine Turbine einen Generator
antreibt. Diese Technik ist lange
erprobt und sehr effizient. Erforderlich sind allerdings die passenden
topografischen Voraussetzungen,
und die sind in Deutschland
bereits weitgehend ausgereizt.
Thermische Speicher haben wir
alle in unseren Haushalten als
Pufferspeicher für die Heizung und
warmes Wasser. Elektrische Speicher sind Kondensatoren oder
Spulen, die wir in allen elektronischen Geräten nutzen.
Elektrochemische Speicher kennt
jeder als Batterie oder Akku. Hier
nehmen chemische Substanzen
wie Blei oder Lithium die Energie
auf. Sie eignen sich eher für geringe Mengen und für die kurz­
fristige Speicherung. Sie kommen
in Elektrofahrzeugen zum Einsatz
oder auch für die Aufnahme von
Strom aus privaten FotovoltaikAnlagen.
Chemische Speicherung, auch bekannt als Power-to-Gas, nutzt
elektrischen Strom, um Wasser in
Wasserstoff und Sauerstoff zu
spalten. Wasserstoff ist selbst ein
Energieträger, der sich in geringem
Umfang im Erdgasnetz speichern
lässt. Reagiert der Wasserstoff mit
Kohlendioxid, erhält man Methan,
den wichtigsten Bestandteil von
Erdgas. Das eröffnet Speichermöglichkeiten im Erdgasnetz. Die
meisten Forscher sehen in dieser
Technik das größte Potenzial.
Forscht an der
OTH Regensburg in den Bereichen Energiesysteme und
Energiespeicher: Professor
Dr.-Ing. Michael
Sterner
07
08
Spezial
Wasser
ist sein Leben
Schon früh engagierte er sich bei
der Wasserwacht. Dann hat er seine
Leidenschaft zum Beruf gemacht.
Stefan Plail ist Meister für Bäderbetriebe im Regensburger Westbad.
Spezial
Entspricht die Wasserqualität der Norm?
Sind alle Posten am Beckenrand besetzt?
Schlagen die Jungs am Sprungturm nicht
über die Stränge? Ein Meister für Bäderbetriebe hat vielfältige Aufgaben. „Das war für
mich mit ein Grund, diesen Ausbildungsgang zu wählen“, sagt Stefan Plail, der für
seine Ausbildung Ende der 1970er-Jahre
noch nach München ziehen musste. Heute
bilden die Bäderbetriebe in Regensburg
selber aus. Aber in den knapp 40 Berufsjahren hat sich auch sonst viel verändert. „Frü-
her wurde zum Beispiel noch mit Sand­
filtern gearbeitet. Mittlerweile ist die Ultrafiltration Standard. Dabei sind die Poren
der Filtermembranen so klein, dass weder
Bakterien noch Viren passieren können.“
Vielfältig und spannend
Es ist nämlich nicht so, dass Schwimmmeister nur am Beckenrand stehen und auf die
Badenden aufpassen. Sie überwachen und
betreuen auch die technischen Anlagen
und dazu benötigen sie fundierte Kennt-
09
nisse aus den Bereichen Mathematik, Physik und Chemie. Schließlich muss das Badewasser Trinkwasserqualität haben. Und
dazu gibt es eine Menge Technik, von der
viele Badegäste kaum eine Vorstellung haben. Auch über Hygienevorschriften und
deren Umsetzung müssen die Mitarbeiter
der Bäderbetriebe bestens Bescheid wissen. „Morgens, bevor die ersten Badegäste
kommen, werden Wasserproben entnommen, die Anlagen geprüft und dann gibt es
noch eine kurze Teambesprechung, wer
Für die Springer eine
Riesengaudi, für die
Schwimmmeister eine
anspruchsvolle Aufgabe:
Aufsicht auf dem
Sprungturm.
*
Badewasser muss
Trinkwasserqualität haben.
Regelmäßige
Kontrollen
stellen das sicher. Neben
der Personalplanung gehören aber auch regelmäßige
Rundgänge durch das Bad zu
den Aufgaben von Schwimmmeister Stefan Plail.
10
Spezial
welche Aufgaben übernehmen soll.“
Aber nicht nur technisch muss ein Meister
für Bäderbetriebe ständig auf dem Laufenden bleiben. Auch die Anforderungen
der Badegäste haben sich in den letzten
Jahren gewandelt. Manch einer erinnert
sich vielleicht noch an die Trillerpfeife, mit
der Bademeister früher für Ordnung
sorgten. „Die Zeiten sind lange vorbei. Wir
verstehen uns heute in jeder Hinsicht als
Ansprechpartner für unsere Badegäste.“
Das gilt nicht nur, wenn jemand einen Tipp
oder ein Pflaster braucht. Als Schwimmmeister muss man hin und wieder auch bei
Konflikten vermitteln. Und hier ist immer
Fingerspitzengefühl gefragt. Gerade bei Jugendlichen, die sich im Bad gerne mal austoben. Dass Stefan Plail hier meist mit Erfolg schlichten kann, liegt nicht nur an seiner kräftigen Statur und seiner Größe von
knapp 1,90 Meter. Der Vater von vier erwachsenen Kindern verfügt über viel Erfahrung und weiß auch dank der entsprechenden Weiterbildung genau, wie man
einen Streit deeskaliert. „Die Verhältnisse
„Wenn man wie ich Wasser mag und gerne mit Menschen
umgeht, ist Schwimmmeister ein schöner Beruf und hier im
Westbad haben wir wirklich beste Bedingungen.“
Stefan Plail, Meister für Bäderbetriebe im Regensburger Westbad
im Westbad sind ja so großzügig und weitläufig, dass Konflikte eher selten sind.
Wichtig für uns ist, dass sich die Badegäste
wohlfühlen, und da sind Verbotsschilder
sicher nicht der beste Weg. Wenn die jungen Leute auf dem Sprungturm ein bisschen
übermütig werden, müssen wir halt ein wenig Überzeugungsarbeit leisten.“
Zum Glück sehr selten sind die Fälle, in
denen die Schwimmmeister eingreifen
müssen, weil einer der Badegäste in Not gerät. Trotzdem ist von der Aufsicht am Beckenrand ein geschultes Auge verlangt, um
im Notfall schnell zur Stelle zu sein. Deshalb werden die Posten auch regelmäßig
abgelöst, ehe die Konzentration nachzulas-
sen beginnt. Für Notfälle gibt es sorgfältig
ausgearbeitete Pläne und jeder im Bad
weiß genau, was zu tun ist. „Im Ernstfall
muss die gesamte Rettungskette funktionieren wie ein Uhrwerk. Und das trainieren
wir“, sagt Stefan Plail. „Hinterher gibt es
immer noch eine Lagebesprechung, auch
mit dem Notarzt. So können wir unsere Abläufe weiter optimieren.“
Von den vielen Sportveranstaltungen, die
im Westbad stattfinden, ist Stefan Plail eine
besonders in Erinnerung geblieben. „Das
war die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Perth, die 1991 in Regensburg
stattfand. Damals war die Crème de la
Crème der nationalen Schwimmelite bei
uns zu Gast. Für uns hieß das natürlich ein
Maximum an Organisationsaufwand. Aber
dann die Wettkämpfe zu erleben, das war
schon sehr spannend.“
Selber schwimmt Stefan Plail auch noch
leidenschaftlich gern. So nutzt er seine tägliche Mittagspause, um im wettkampftauglichen 50-Meter-Becken des Westbades
seine Bahnen zu ziehen – 1.000 Meter
mindestens. Das hält fit und Spaß macht es
natürlich auch.
Abtauchen nach Feierabend
Und was macht jemand, der beruflich so
viel mit Wasser zu tun hat, in seiner Freizeit? Er nimmt sich ein Atemgerät und geht
unter Wasser. Dabei ist Stefan Plail weniger
in tropischen Meeren unterwegs als im heimischen Murner See. „Für die Faszination
und die Entspannung, sich unter Wasser zu
bewegen, muss ich nicht unbedingt so weit
fahren – obwohl es natürlich auch sehr
schön ist, im Meer zu tauchen.“
Vor Kurzem hat ihn dann doch noch eine
Leidenschaft gepackt, die nichts mit Wasser
zu tun hat: das Motorradfahren.
Nicht nur den Badebetrieb,
auch die Technik der
Wasseraufbereitung müssen
Stefan Plail und seine Kollegen im Auge behalten.
Freizeit
Was, wann,
11
wo?
Kultur, Sport, öffentliches Leben – REWAG und SWR sind dabei.
Eiszeit in der Donau-Arena
Die Eislauf-Saison in der Regensburger
Donau-Arena hat bereits begonnen.
Die beiden Eisflächen sind bestens präpariert. Ob Anfänger oder Könner –
hier kann jeder das Gleiten übers Eis
auf seine Weise genießen. Das ist eine
echte Alternative, wenn die Tage jetzt
wieder kürzer werden und das Wetter
unbeständiger ist. Ein Highlight für alle, die es auf Kufen schwungvoll mö-
gen: der Discolauf, der jeden Mittwoch
und Samstag stattfindet. Hier sorgen
Discjockeys für die passende Musik
und eine stimmungsvolle Beleuchtung
gibt es auch. Wer selbst einen Musikwunsch hat, geht einfach ins Internet.
Hier kann man seine Lieblings-Hits
eingeben, die dann beim Discolauf gespielt werden.
www.donau-arena.de
24 Stunden schwimmen
„Schwimmen für einen guten Zweck“: Unter diesem Motto
findet am 29. und 30. November wieder das 24-StundenSchwimmen im Regensburger Westbad statt, das im vergangenen Jahr wegen der Sanierung ausfallen musste. Ob die
2.000 Kilometer dieses Jahr wieder voll werden? Das war
knapp die Entfernung, die alle Schwimmer gemeinsam beim
letzten 24-Stunden-Schwimmen zurückgelegt haben. Mitmachen kann jeder, der mindestens 50 Meter schwimmen
kann und zwei Euro für einen guten Zweck spendet. Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen. Einzelheiten
zum Programm gibt es unter www.westbad.de
Termine Donau-Arena
*
„Paul Panzer – Alles auf Anfang“
31. Oktober 2014, 20 Uhr
Wenn einer wie er nach dem
Sinn des Lebens sucht, werden
die Lachmuskeln beansprucht. In
seinem neuen Programm „Alles
auf Anfang“ ist Paul Panzer, der
Komiker mit dem charakteristischen
Sprachfehler und dem unvermeidlichen Blümchenhemd, irgendwo
in den letzten 100.000 Jahren
verloren gegangen und überrascht
sein Publikum mit Antworten auf
Fragen wie „Warum sind wir hier?“,
„Wohin gehen wir?“, „...können wir
auch fahren?“
„Ina Müller – Erfolgstournee 48“
22. November 2014, 20 Uhr
Sie ist auch im Süden Deutschlands längst keine
Unbekannte mehr, auch wenn sie manchmal
plattdeutsch singt: Ina Müller. Im November gastiert
sie mit ihrem neuen Programm „48“ in der DonauArena. Eine musikalische Standortbestimmung der
Entertainerin, die mit dem Titel des Programms
Bezug auf ihr Alter nimmt.
www.donau-arena.de
Neben weiteren Events finden Sie unter
dieser Adresse natürlich auch Spiele des EVR.
Karten für die Konzerte und Veranstaltungen
gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen
und im Internet.
Regensburg & mehr
30%
Oskar Kokoschka,
Prag. Blick vom
Moldauufer auf die
Kleinseite und den
Hradschin III, 1936,
Öl auf Leinwand
© Fondation Oskar Kokoschka, Vevey / VG Bild-Kunst, Bonn 2014,
Foto: Wolfram Schmidt, Regensburg
12
Gegen Vorlage dieses Coupons
erhalten fluxx-Leser 30 Prozent
Rabatt auf den Eintrittspreis für
die Kokoschka-Ausstellung „Prag
– Nostalgia“ im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.
Kokoschka
im Kunstforum
Oskar Kokoschka kennen sicher viele,
weniger bekannt sind vielleicht seine
Bilder aus Prag, die jetzt im Kunstforum
Ost­deutsche Galerie ausgestellt werden.
Wer sich für den deutschen Expressionismus interessiert, kommt an ihm
nicht vorbei: Oskar Kokoschka. 1886
in Niederösterreich geboren, besuchte
er 1905 die Kunstgewerbeschule in
Wien. Nach seiner ersten Begeisterung
für den Jugendstil wandte er sich bald
dem Expressionismus zu. Unter dem
Titel „Oskar Kokoschka und die Prager
Kulturszene“ zeigt das Kunst­forum
Ostdeutsche Galerie derzeit Werke aus
Kokoschkas Zeit in der Stadt an der
Moldau. Nach Prag begab sich Kokoschka 1934. Ursprünglich wollte der
Maler nur wenige Tage an der Moldau
verbringen, doch letztlich lebte er vier
Jahre in Prag und wurde geschätztes
Mitglied der ortsansässigen Künstlerund Literatenszene. In seiner Prager
Zeit entstanden eine Reihe von Ölgemälden, darunter auch 16 Stadtansichten. Wie fasziniert Kokoschka von
der Stadt war, sieht man daran, dass er
noch später, im Londoner Exil, das Bild
„Prag – Nostalgia“ aus dem Gedächtnis malte. Die Ausstellung läuft bis zum
11. Januar 2015.
Ein besonderer Service für REWAGKunden: Mit dem Coupon auf dieser
Seite erhalten sie 30 Prozent Rabatt
auf den Eintrittspreis.
Unterstützt in diesem Jahr die
Arbeit regionaler Choreografen:
der Kunstpreis der Regensburger Kulturstiftung der REWAG.
Magische Momente
Der Kunstpreis der Regensburger Kulturstiftung der REWAG wurde in
diesem Jahr in der Sparte Tanz ausgeschrieben. Der Preis ist mit
5.000 Euro dotiert. Gesucht wird die beste neue Tanzproduktion aus
der Region. Um für den Wettbewerb vergleichbar zu sein, sollten die
Stücke mit mindestens zwei Tänzern 15 bis 20 Minuten lang sein.
Insgesamt fünf Choreo­grafen oder auch Choreo­­grafen-Teams haben
sich beworben. Die Entscheidung findet im Rahmen der Regensburger Tanztage am 7. November 2014 statt. Weitere Informationen zur
Regensburger Kulturstiftung der REWAG findet man auf:
www.rewag.de/unternehmen/kulturstiftung
REgensburg & mehr
Freizeitspaß
13
auf dem Eis
Fast schwerelos über das Eis gleiten, mit dem Schläger dem Puk hinterherjagen, auf
schmalen Kufen Pirouetten drehen – Eislaufen hat viele Facetten. Und alle, die vom Eis fasziniert
sind, stellen sich am Ende des Sommers die gleiche Frage: Wann geht es wieder los?
Um niemanden unnötig auf die Folter zu spannen: Die Saison in der Donau-Arena hat bereits begonnen. Wer schon lange nicht mehr
gefahren ist, ist jetzt vielleicht unsicher, ob er
das Schlittschuhlaufen überhaupt noch hinbekommt? Unser Tipp: Probieren Sie es einfach
mal wieder aus! Am besten mit Freunden. Gemeinsam lassen sich das Rückwärtslaufen
oder Drehungen leichter und mit mehr Spaß
üben. Die Eisbahn ist ein guter Treffpunkt für
Groß und Klein. Und wer lieber in Ruhe seine
Runden dreht, kann das natürlich auch tun.
Bevor man seine Sachen packt und in die Saison startet, hier noch einige Tipps: Für wirklichen Fahrspaß vorab den Schliff der Schlittschuhe prüfen: Die Kanten sollten scharf und
ein leichter Hohlschliff sollte zu erkennen
sein. „Durch den Schliff gleitet man besser
über das Eis und hat einen besseren Halt. Der
ist auch beim Abstoßen und Bremsen entschei-
Mehr mit Freunden
erleben, zum Beispiel auf dem Eis.
Wer sich vor dem
Laufen warm macht
und ein wenig dehnt,
kann übrigens Muskelkater und Verletzungen vermeiden.
dend. Stumpfe Schlittschuhe lassen sich nur
sehr schwierig übers Eis bewegen – genauso
schwierig wie falsch geschliffene“, sagt Julia
Corres, ehemalige Eiskunstläuferin, die jetzt
als Betreuerin beim EVR tätig ist. Sie mag alle
Sportarten, die mit Eis zu tun haben, weil sie so
vielfältig sind und man in jedem Alter damit
anfangen kann – vorausgesetzt man ist gesund.
Wer überlegt, Schlittschuhe zu kaufen, solle
unbedingt auf die Passform achten, empfiehlt
Julia Corres. „Da lohnt sich der Weg ins Fachgeschäft. Sonst hat man unter Umständen
schon nach wenigen Minuten schmerzende
Füße.“ Eine Möglichkeit: Toms Sportshop,
direkt in der Donau-Arena.
Gleichgewicht und Kondition
Aber egal, ob man beschwingt zur Musik läuft
oder konzentriert schnelle Runden dreht: Eislaufen ist ein Sport, der viele Muskelgruppen
anspricht. Mit ihm wird beispielsweise die
Kondition gestärkt und der Gleichgewichtssinn gefördert. Klar hat das Eis auch seine
Tücken. „Wichtig ist, dass man vorausschauend fährt und dabei die anderen Eisläufer im
Blick behält“, erläutert Julia Corres. Und
wenn man doch einmal stürzt? „Auch das
kann man lernen. Wichtig ist, das Gewicht
möglichst nach vorne zu verlagern, damit
man nicht nach hinten auf den Kopf fällt.“
*
Ausrüstung leihen
Alle, die es erst einmal ausprobieren
wollen, können sich in Toms Sportshop in der Donau-Arena Schlittschuhe ausleihen. Die Leihgebühr
beträgt 3,50 Euro für alle. Beim
Disco-Lauf am Mittwoch und am
Samstag 4 Euro für alle. Achtung:
Verleih nur mit gültigem Ausweis!
14
Tipps & Trends
Wer
singt denn da?
Birdwatching in der Stadt? Aber ja. In ­Regensburg sind ­­mehr als
100 Brutvogelarten nachgewiesen. Sie liefern ­reichlich Gelegenheit
für spannende Beobachtungen, sogar ­mitten in der Altstadt.
Vogel­arten nachgewiesen und ihre Lebensräume und Bestandsdichte in dem Werk „Die
Brutvögel der Stadt Regensburg und ihre
­Bestandsentwicklung von 1982 bis 2012“
dokumentiert. Amsel, Sperling und einige
Meisenarten kommen in Regensburg am
häufigsten vor, aber auch Eisvögel und
Schleier­eulen leben hier. Sogar Turmfalken
brüten in der Altstadt und am Rathausturm
haben Wanderfalken ihren Brutplatz.
Man braucht schon ein geübtes Auge, um den Haussperling am Verkehrsschild zu identifizieren.
Das gilt auch für die Falken, die am Regensburger Dom brüten. Lernen kann man das Birdwatching
mit Unterstützung der Ornithologin Dr. Sonja Kübler, deren Spezialgebiet die Stadtökologie ist.
Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ein
Fernglas, gutes Gehör und natürlich Geduld
braucht man, wenn man Vögel beobachten
will. Dazu muss man nicht in exotische Länder reisen. Auch die heimische Vogelwelt hat
Einiges zu bieten. Im Regensburger Raum
sind die Feuchtgebiete an der Donau ideal,
um Vögel zu beobachten. Aber auch in der
Stadt selbst gibt es viele verschiedene Arten
zu entdecken – Singvögel, Wasservögel, ja
sogar Greifvögel.
Vom Hören zum Sehen
Wie immer gilt: Je mehr man weiß, desto
mehr sieht man. Ein Vogelbestimmungsbuch
gehört also immer mit zur Ausstattung, empfiehlt die Ornithologin Dr. Sonja Kübler,
selbst Autorin eines Vogelbestimmungs-
buchs. Es ist aber zu beachten, dass ein gro­
ßer Teil der Artbestimmung auch über das
Gehör geht. Den Vogel, der da singt, zu entdecken, ist nämlich nicht immer ganz einfach. Aber auch Vogelstimmen zu unterscheiden ist eine Kunst. Wenn viele Arten
gleichzeitig singen, ist es für den Laien
schwer, einzelne Vögel herauszuhören.
„Hier helfen spezielle CDs oder das Internet
– zum Beispiel das Stimmenarchiv der Vogelwarte Schweiz“ (www.vogelwarte.ch).
Der Herbst oder Winter, wenn die Zugvögel
schon abgereist sind, können sich gut für
den Einstieg ins Birdwatching eignen.
Wanderfalken am Rathausturm
Die Ornithologische Gesellschaft Ostbayern
hat allein in Regensburg mehr als hundert
Tipps für Einsteiger
Als guten Ort, um vor allem Gartenvögel kennenzulernen, empfiehlt Sonja Kübler das Futterhäuschen. Hier kann man „üben“, das Beobachten lernen und sich möglichst viele Details einprägen, um sie dann in Ruhe nachzuschlagen. Während der Brutsaison von März
bis Ende Juli ist das Vogelkonzert von Sonnenaufgang bis etwa ­9 Uhr morgens besonders
vielstimmig. Ein Trost für alle Anfänger: Nicht
einmal erfahrene Ornithologen können immer alle Vögel im Freiland sofort bestimmen.
Manche Vögel sind vom Aussehen identisch
und man muss auf ihren Gesang hören. Andererseits gibt es Spötter und „Nach­ahmer“, die
den Gesang anderer Vögel imitieren. Doch
wer vom Birdwatching infiziert ist, entwickelt
sicher auch die hier nötige Leidenschaft, Beharrlichkeit und Geduld.
Weitere Informationen gibt es unter
www.og-bayern.de oder
sonja.kuebler-e.de
tipps
Zum Lesen, Hören & Schauen
*
Gefiederte Vielfalt
*
Rising Star
*
*
15
Umfrage
Wer die heimische Vogelwelt kennenlernen will, ist mit Dr. Sonja Küblers
Nachschlagewerk „Vögel“ bestens bedient. 700 brillante Bilder, umfassende
Informationen zu Aussehen, Lebensraum, Brutverhalten und Verbreitung
machen es leicht, verschiedene Arten
zu identifizieren – also auch für Einsteiger sehr gut geeignet.
Neuer Kaiser Verlag, ISBN 978 3 8468
3000 0, 14,95 Euro
Alexander Maria Wagner, ehemaliger
Domspatz und Gewinner des REWAG
Anerkennungspreis hat seine erste CD
vorgelegt. Der junge Pianist spielt Bach,
Schubert und Wagner – mit Leidenschaft für das Einfache und Unverstellte. Auch eine Eigenkomposition ist auf
der CD vertreten, die das Potenzial des
Ausnahmemusikers deutlich macht.
Erhältlich bei TYXart.de, 14,90 Euro.
Windige Geschichten
Von der Windstille bis zum Orkan – anhand der Beaufort-Skala erzählt
Stephan Cartier Geschichten von und
über den Wind. Diese schwer fassbare
Kraft, die den Menschen seit jeher beschäftigt, die er vielfältig nutzen, die
aber auch große Schäden anrichten
kann. „Der Wind“ oder „Das himmlische
Kind“ ist im Transit Verlag erschienen.
ISBN 978 3 88747 302 0, 19,80 Euro
Mörderische Spannung
Gemordet wird immer und überall. Das
jedenfalls meinen die zehn Autoren des
Krimi-Bandes „Tatort Oberpfalz“. Witzige Einfälle, spannende Handlungen,
überraschende Wendungen und ein
guter Schuss Oberpfälzer Lebensart
machen das Lesen zu einem spannenden Vergnügen. Die 172 Seiten sind
im ars vivendi verlag erschienen.
ISBN 978 3 86913 279 2, 14,90 Euro
Mehr Information? Mehr Unterhaltung? Andere
Themen? Wie kommt die fluxx beim Leser an?
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie gefällt Ihnen die fluxx? Welche
Beiträge lesen Sie am liebsten? Gibt es
Themen, die Sie in der Kundenzeitung
von REWAG und SWR vermissen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen
helfen der Redaktion, das Leserinteresse zu treffen und die fluxx noch attraktiver und informativer zu gestalten –
ebenso, wie die Leserinnen und Leser
das erwarten. Deshalb wollen REWAG
und SWR Ende Oktober ihre Leser direkt nach ihrer Meinung befragen. Um
alle Themen ausführlich behandeln zu
können, sind etwa zwei Stunden eingeplant.
Wer Zeit und Interesse hat, Anregungen und Kritik zu äußern, ist herzlich eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Interessenten können sich
bis 8. Oktober 2014 per Mail
melden:
unternehmenskommunikation@
rewag.de
Bitte geben Sie auch Ihren Vornamen,
Namen, das Alter und den Wohnort an.
Die fluxx-Redaktion gibt Ihnen Bescheid, wenn Sie für die Umfrage ausgewählt wurden.
An dieser Stelle schon ein herzliches
Dankeschön an alle Leser, die mit­
machen!
16
Rätsel
Beste
Fernsicht
Für alle, die gern in der Natur unterwegs sind,ist
ein Fernglas ein nützlicher Begleiter. Die REWAG
verlost ein 12x50 WPII von Pentax.
Wind und Wetter sind für das 12x50 Fernglas von
Pentax kein Problem. Das Gehäuse ist wasserdicht
und mit einer Gummiarmierung gegen Stoß geschützt. Die Stickstoff-Füllung verhindert das Beschlagen der Gläser. Durch das vergleichsweise
geringe Gewicht ist das Glas ideal für Naturlieb­
haber und Tierbeobachter.
Als Zusatzpreis verlost die REWAG zehn CDs mit
den Abenteuern der Hexe Lindenbart: Cool erzählte Märchen, aus denen Kinder auch etwas lernen können über Umwelt und Natur.
Wie kombiniert
man dezentrale
Stromerzeuger?
Glück im Spiel reicht bei unserem Rätsel
nicht aus. Sie müssen auch etwas wissen.
Die Antwort finden Sie im Heft. Schreiben,
faxen oder mailen Sie uns die Antwort.
Viel Erfolg!
*
Glückwunsch!
Haben
Sie´s
gewusst,
welches die Lieblingslinie
von RVB-Mitarbeiterin Stefanie Sonnleitner ist? Die
Campus-Linie wäre die richtige Antwort gewesen. Unter
den richtigen Einsendungen
wurden 50 Leser ausgelost,
die zusammen mit einer Begleitperson das Konzert des
Klarinettisten Giora Feidmann bei den Schlossfestspielen genießen konnten.
Frage
Ebenfalls zu
gewinnen: die
Abenteuer der
Hexe Lindenbart.
REWAG/SWR, Glück im Spiel
Postfach 11 05 55, 93018 Regensburg
Fax: 0941 601-2550,
E-Mail: raetsel@rewag.de
Wer eine SMS schickt, wählt die Kurzwahlnummer 82283 (maximal 49 Cent über alle
Netze). Die SMS muss in dieser Reihenfolge
enthalten: fluxx Quiz, Lösung sowie Ihren
Namen und die Adresse.
Einsendeschluss: 24. Oktober 2014
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
REWAG/SWR Greflingerstraße 22, 93055 Regensburg, www.rewag.de und www.swr-regensburg.de, Telefon 0941 601-0, E-Mail
info@rewag.de und info@swr-regensburg.de, Redaktion: Birgit Woppmann (verantwortlich), Marion Brasseler, Monika Huber
Katharina Malzer, Vanessa Meier und Nikolaus Sackersdorff in Zusammenarbeit mit Susanne Siegel vom Frank Trurnit & Partner Verlag,
85521 Ottobrunn, www.trurnit.de, Titelbild, S. 4, 8 bis 10 und 11: Hanno Meier, S. 3: Herbert Stolz info@fotodesign-stolz.de, Stefan Hanke,
S. 5: Eckert Schulen, fotolia/ pixelproHD, S. 6/7: Prof. Sterner privat, S. 11: Tim Wegener, S. 12: fotolia/Robert Przybysz, S. 13: Tino Lex,
S. 14: Iris Kobl und Josef Gerl, weitere Bilder: REWAG/SWR; Druck: Niedermayr, Regensburg
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