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Geben nur so viel aus, wie wir haben - EC Wil

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Geben nur so viel aus, wie wir
haben
18.09.2014 06:00
EISHOCKEY Der Club22 steht weiter mit Rat und vor allem Tat hinter dem EC Wil
Kurz vor dem Start in die neue 2. Liga Eishockeysaison trafen sich die
Mitglieder des Club22, dem Förderverein des EC Wil, zum ersten
Monatsmeeting der neuen Saison und verabschiedeten die finanziellen
Belange, mit welchen man den EC Wil unterstützen kann und will.
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Bild: Hermann Rüegg
Trainer Yves Narbel kann Rückkehrer Marco Tanner in der IGP Eishalle Bergholz begrüssen
Das klare Credo von Obmann Rodolfo Vettiger: «Zuerst erwarten wir
Leistungen und unterstützen dann gerne die Erfolge aus unserer Schatulle.
Allerdings geben wir nicht mehr aus, als in dieser Schatulle ist. Nachdem der
Club22 in den vergangenen drei Jahren eher zurückhaltend war mit Beiträgen,
sind durchaus einige Franken mehr in der Kasse, um sie punktuell einsetzen zu
können. Sicher ist, dass man an der ersten Mannschaft zum Saisonstart
30'000 Franken, an den Nachwuchs 10'000 Franken und für die Piccolo- und
Bambini-Turniere je 1000 Franken überweisen wird.»
Play-offs 1 bis 4?
Für den Präsidenten Daniel Kamber gilt als erste Priorität, das Budget im
Gleichgewicht zu halten und den EC Wil auch in Zukunft schuldenfrei zu
führen. «Das lässt uns nicht immer den gleichen Spielraum gegenüber dem
Mitkonkurrenten offen. Allerdings mit dem Unterschied, dass wir unsere
Versprechen halten und alle Spieler die Gelder erhalten», so Kamber. Er freut
sich, dass man die junge Mannschaft mit einigen erfahrenen Akteuren
ergänzen konnte und meint: «Die Spieler kommen gerne nach Wil, denn sie
setzen auch auf das Trainergespann Narbel/Gris, freuen sich, in der
nagelneuen Halle spielen und trainieren zu können und schätzen den tollen
Teamgeist,» so der Präsident. Das sportliche Ziel setzt er klar fest mit dem
Erreichen eines Play-off-Platzes von 1 bis 4. Zum späteren Spielbeginn um 20
Uhr meint er: «Wir sind da gerne dem Nachwuchs entgegen gekommen, der so
vor den Grossen Partien bestreiten kann und nicht zu Unzeiten. Unsere
Jugend ist die Zukunft und darauf bauen wir.»
Zurückhaltender Trainer
Eher diplomatisch umschreibt Trainer Yves Narbel seine Ziele. «Natürlich
wollen wir in die Playoffs, was heuer allerdings etwas leichter ist, denn in der
Gruppe mit zwölf Teams bestreiten acht die Playoffs. Ich spreche noch nicht
von den ersten vier Plätzen, weil bereits wieder die Verletzungshexe
zugeschlagen hat. Die Messlatte können wir dann im Laufe der Saison immer
noch höher legen. Was mich zuversichtlich stimmt, ist der Umstand, dass
womöglich noch hochkarätige Spieler zu den Wiler Bären stossen. Wir sind
aber fit und bereit, die Aufgabe mit viel Motivation anzugehen.»
Marco Tanner zurück in Wil
Einer der drei möglichen zusätzlichen Akteure ist Marco Tanner, dessen
Engagement nun bereits unter Dach und Fach ist. Der 30- jährige ex-Wiler
kehrt zurück aufs Bergholz und ist sicher eine Bereicherung und Verstärkung.
Zwei weitere bekannte Namen könnten noch dazu kommen. Die Frage, ob
auch regionale Spieler (Wiler) im Team zum Einsatz kommen werden, konnte
Narbel positiv beantworten. «Es sind in verschiedenen Linien vor allem junge
Akteure, welche Eiszeit bekommen werden um Erfahrungen zu sammeln und
vorwärts zu kommen.» Zu den Favoriten in der Gruppe kann oder will sich
Narbel nicht äussern: «Es gibt, mit Ausnahmen von Engiadina, dass einen
grossen Aderlass erlebte, viele Favoriten, denn alle Teams haben aufgerüstet
und eswird sich weisen, wie sich die neuen Teamgefüge auf dem Eis
präsentieren werden.» Zum Engagement von Top-Spielern in letzter Minute
sagt TK-Chef Chrigel Herzog: «Es sind Spieler, die sehr gerne bei Wil spielen
möchten. Sie haben oder würden sich auch finanziell anpassen, denn die
Möglichkeiten beim EC Wil sind gegeben, auch wenn der Club22 mit
erfolgsbezogener Unterstützung ein Rückgrat bilden kann.» Präsident Daniel
Kamber: «Unsere Verträge mit den Spielern sind leistungsbezogen und im
Rahmen eines Budgets, das im Bereich von schwarzen Zahlen bleiben muss.».
Keine gekochten Würste
Dank dem neuen Gasanschluss in die Halle gibt es künftig wieder gegrillte
Würste vom Rost und nicht gekochte von der heissen Platte. Was das eiskalte
Speakerhäuschen anbelangt, muss der Präsident bereits auf nächste Saison
vertrösten. «Noch ist nicht alles geklärt. Wir werden aber dafür sorgen, dass
der Staff im Häuschen sich nicht die Finger abfriert.»
Meisterschaftsstart
Der EC Wil startet am Samstag, 27. September, 20 Uhr, zu Hause gegen den
EHC St.Moritz und empfängt eine Woche später, am Samstag, 4. Oktober, 20
Uhr, den SC Herisau. Nachbar und Ligakonkurrent EHC Uzwil startet am
Samstag, 27. September, 20 Uhr, mit einem Heimspiel in der Uzehalle gegen
den EV Dielsdorf-Niederhasli.
Hermann Rüegg
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