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Blut im Urin: Wie und wann abklären? - Congrex

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Blut im Urin: Wie und wann
abklären?
Michael Mayr & Stephen Wyler
Med. Poliklinik/Nephrologie & Urologie
Mikrohämaturie
• Screening auf Mikrohämaturie bei asymptomatischen
Patienten nicht empfohlen
• “Dipstick"-Hämaturie muss mikroskopisch (Sediment)
bestätigt werden
• Mikroskopische Hämaturie: > 2 Ec/HPF in 2-3 Untersuchungen
• harmlose Ursache einer Mikrohämaturie ausschliessen
• Abgrenzung: glomeruläre versus nicht-glomeruläre
Mikrohämaturie
• Abgrenzung: “urologische” versus “vaginale” Hämaturie
Glomeruläre Mikrohämaturie
• falls keine Proteinurie, keine Niereninsuffizienz, keine
Zeichen einer Systemerkrankung, keine Hypertonie
Keine weiteren Abklärungen, aber
Kontrolle Sediment, Proteinurie, Kreatinin
3-6 monatlich im 1. Jahr, dann 1 x jährlich*
• falls zusätzlich Proteinurie und/oder Niereninsuffizienz
nephrologische Abklärung (Frage nach Nierenbiopsie?)
*Zur Verifizierung, dass es sich um eine klinisch harmlose Hämaturie handelt
Nicht-glomeruläre Mikrohämaturie
• immer: Bildgebung -> (Sono)/CT (-/+ KM und -/+ Urogramm)
• < 40 Jahre ohne Risikofaktoren: 3xige Zytologie aus
1. Morgenurin genügend*/**
• > 40 Jahre (> 50 Jahre) ohne Risikofaktoren: 3xige
Zytologie und Zystoskopie*/**
• High risk Patienten (unabhängig vom Alter): immer
Zytologie und Zystoskopie*/**
• Bei high risk Patienten (unabhängig vom Alter) auch
transiente Mikrohämaturie abklären
**alternativ Zystoskopie inkl. Spülzytologie (zentrumsabhängig, z.B. USB), * guidelines
Makrohämaturie
• Makrohämaturie immer mikroskopisch bestätigen
• Abgrenzung urologisch versus nephrologisch
• falls urologisch: immer voller workup
• CT + Zytologie + Zystoskopie**
**alternativ Zystoskopie inkl. Spülzytologie (zentrumsabhängig, z.B. USB)
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Gesundheitswesen
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