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FF-Umbau - Rimbach dahoam

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Mittelbayerische Zeitung
CHAM
Seite 1 von 1
Artikel vom 19.09.2014, 07:12 Uhr
Wie die Feuerwehr das Gerätehaus plant
Nach dem Umzug des Bauhofes nach Madersdorf stehen jetzt Umbauten in Rimbach an. Auf die Gemeinde
kommen Kosten in Höhe von rund 134 000 Euro zu.
Rimbach. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag legte
die Feuerwehr Rimbach [http://www.ff-rimbach.de/]
die Planungen für den Umbau und die Erweiterung des
Gerätehauses vor. Gruppenführer Andreas Kolbeck
informierte, dass vor allem die geänderten Vorschriften
der Gemeindeunfallversicherung ausschlaggebend
seien, dass Umbauten erforderlich werden. Zum einen
sind es die Abgase der Fahrzeuge. Abhilfe könne nur
durch eine effektive Absauganlage geschaffen werden.
Ein weiterer Grund für eine Erweiterung sei die
momentan nicht mehr zeitgemäße Schlauchpflege.
Einerseits stellen die zur Trocknung aufgehängten
Schläuche eine immense Behinderung im Gerätehaus
dar, andererseits entsteht dadurch auch eine hohe
Luftfeuchtigkeit im Gebäude. Um gegen diese Mängel
Abhilfe zu schaffen, sei es erforderlich, für die
Einsatzkleidung einen getrennten Umkleideraum zu
schaffen und für die Schlauchpflege eine andere
Möglichkeit zu finden. Favorisiert wird eine
Kompaktwaschanlage, vor allem weil die
Platzverhältnisse für einen Schlauchturm eingeschränkt
sind. Auch die Regierung schlägt eine solche Anlage vor,
da die Kosten geringer sind als für einen Schlauchturm.
Nach dem Auszug des Bauhofes (r.) wird das
Mit der Kompaktwaschanlage könne auch der Druck
Gebäude für die Nutzung durch die Feuerwehr
geprüft werden, was die neuen Vorschriften fordern. Der
umgebaut. Foto: kvo
Platzbedarf für die Anlage ist 84 Quadratmeter für
Annahme, Pflege, Instandhaltung und Ausgabe. Die
Kosten der Anlage liegen bei rund 48 000 Euro, berichtete Andreas Kolbeck. Allerdings könne dafür auch mit eine
Förderung von rund 31 000 Euro gerechnet werden. Für die Anlage werde das Obergeschoss des noch
bestehenden Bauhofes genützt. Eine solche Anlage, so wurde erklärt, könne auch von anderen Feuerwehren, nicht
nur aus dem Gemeindebereich, sondern auch aus Nachbargemeinden benützt werden.
Nach Aussiedlung des Bauhofes, der in Madersdorf neu errichtet wird, soll umgehend mit dem Umbau und der
Erweiterung des Gerätehauses und des alten Bauhofes begonnen werden. Um eine günstigere Förderung zu
erhalten, soll ein dritter Stellplatz in die Planung aufgenommen werden. Der Antrag auf Nachnutzung durch die
Feuerwehr wurde ebenfalls befürwortet und die Eingabeplanung in die Wege geleitet. War man ursprünglich von
geschätzten Baukosten von rund 250 000 Euro und einer Eigenleistung von rund 100 000 ausgegangen, rechnet die
Regierung mit Kosten von rund 160 000 Euro. Am 28. Oktober 2013 wurde der Plan auch vom Landratsamt
befürwortet. Auf die Gemeinde kommen Kosten in Höhe von rund 134 000 Euro zu. Da für das kommende Jahr
höhere Fördermittel in Aussicht gestellt sind, soll diese Möglichkeit genutzt werden, zumal heuer mit einem Umzug
des Bauhofes nach Madersdorf nicht mehr zu rechnen sei.
Bürgermeister Ludwig Fischer betonte dass Gemeinde und Gemeinderat hinter dem Vorhaben stehen. (kvo)
URL: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10059&lid=0&cid=0&tid=0&pk=1122364
http://www.mittelbayerische.de/_misc/print/article_print.cfm?pid=10059&lid=0&cid=... 19.09.2014
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Seele and Geist
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