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Erfolgreiche Produktentwicklung: Wie alle Parteien am - Automation

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Erfolgreiche Produktentwicklung:
Wie alle Parteien am gleichen
Strang ziehen
Die an einer Maschinenentwicklung beteiligten Fachbereiche sind im Umgang mit ihren Arbeitswerkzeugen meist
gut optimiert. Zwischen den Bereichen fehlt jedoch oft die
Abstimmung. Wie lassen sich nun die Systemanforderungen auf einer übergeordneten Ebene effizient entwickeln?
Wo komplexe Produkte bzw. Systeme konzipiert
werden und im Simultaneous Engineering an deren
Entwicklung gearbeitet wird,
fehlt es häufig an einer übergeordneten
gemeinsamen
Systembeschreibung für alle
Fachbereiche. Diese kann dafür sorgen, dass sich alle Beteiligten bereits zu einem frühen
Zeitpunkt bei der Spezifikation
einbringen können und zum
Entwicklungsstart über ein
gemeinsames Verständnis der
Systemanforderungen verfügen. Die klassische Herangehensweise liegt meist in der
isolierten Erstellung des Lastenheftes durch einen Fachbereich. Aus diesem umfassenden Dokument werden sodann
die Anforderungen für die anderen Bereiche abgeleitet. Oft
mit kritischen Folgen: Das Ergebnis ist ein eindimensionales
Lastenheft,
Anforderungen
aus anderen beteiligten Fachbereichen werden zu wenig
berücksichtigt oder gar gänzlich ausgeblendet. Nicht selten
werden bereits technische Lösungen vorweggenommen. Zu
guter Letzt werden die anderen
Fachbereiche mit einem umfassenden Lastenheft „erschlagen“, welches es sehr schwer
macht, den Überblick im Gesamtkontext zu gewinnen, Zusammenhänge zu erkennen,
im Detail einzutauchen und
die relevanten Aspekte für die
eigene Arbeit wiederzufinden.
Vertrieb, Soft- und Hardware,
…) zu erreichen. Zugleich dienen die resultierenden Dokumente häufig als vertragliche
Basis für die weitere Umsetzung.
Es gibt viele Methoden für
Requirement Engineering. Im
Bereich des Software Engineerings hat sich mit UML 2
ein hervorragendes Modellierungssystem etabliert, das von
unterschiedlichen Herstellern
als Spezifikationsstool angeboten wird.
Umdenken vor Werkzeugeinführung
Bei Pantec Automation, deren
Kernkompetenz Steuerungslösungen für den Maschinenund Anlagenbau ist, hatte sich
die Unzulänglichkeit der traditionellen Konzeptmethoden
in der Nachbetrachtung einer
Vielzahl umgesetzter Projekte
gezeigt. Zum Einen war man
regelmässig mit Lastenheften
konfrontiert, die aus Sicht der
Mechanik bereits viel vordefiniert hatten (was antriebstechnisch oder SW-mässig hätte
besser realisiert werden können), und zum Anderen zeig-
So setzte man sich mit der Frage auseinander, wie man Systemanforderungen umfassend
formulieren sowie Funktionen
und Schnittstellen so gestalten könnte, dass eine effiziente Projektabwicklung möglich
ist. Die Lösung lag in einem
neuen Zugang zur Erstellung
der Systemanforderungen: alle
Beteiligten an einen Tisch statt
isolierter Lastenhefterstellung.
Der schnelle Weg zur hochwertigen Spezifikation
In den meisten Projekten ersetzt Pantec Automation heute das klassische Lastenheft Fazit: Requirement Engineedurch ein im Team erarbeitetes ring ist in erster Linie eine
Anforderungsdokument. Da- Grundhaltung und erst in
bei wird im Workshop-Rah- zweiter ein Methodeneinsatz
men die Maschine schrittweise bzw. Softwaretool.
in ihrem Prozess analysiert, die
dafür notwendigen Funktionen definiert und daraus abgeleitet, wie diese bereitgestellt
werden können, d.h. mechanisch, antriebstechnisch oder
softwaremässig. Parallel dazu INFO | KONTAKT
erfolgt eine UML 2 DokumenPantec Engineering AG
tation.
Business Unit Automation
Industriering 21
UML 2: Ein Einsatz, der sich
LI-9491 Ruggell
mehr als nur lohnt
Für Pantec Automation steht
fest: Zwar ist die Konzeptphase mit dem Requirement
UNWD
REWD
Telefon +423 377 13 33
www.pantec.com/automation
info.automation@pantec.com
DEPG
1xM
Hardware
Entwicklung
UNW3
FES3
Mit Requirement Engineering
die Lastenheftproblematik hinter sich lassen
Unter dem Titel Requirement
Engineering werden Methoden angeboten, die Projektteams dabei unterstützen, die
Mankos dieses Lastenheftansatzes hinter sich zu lassen.
Ziel des Requirement Engineerings ist es, die Anforderungen
aus unterschiedlichsten Perspektiven zu definieren sowie
ein gemeinsames Verständnis
über das zu entwickelnde System bei allen beteiligten Stakeholdern (Kunde, Konstrukteur,
te sich im Projektverlauf die
fehlende klare Abstimmung
zwischen den Bereichen, was
mehrfache Loops zur Folge
hatte.
Engineering-Ansatz umfangreicher, dafür sind beim Entwicklungsstart bereits 70-80%
des Systems (Funktionen und
Schnittstellen) definiert. Mit
überzeugenden Vorteilen:
1. weniger Loops, daraus resultierend eine schnellere
Time to Market.
2. Die Maschinen werden
marktkonformer: die einzelnen Funktionen werden
isoliert herausgearbeitet und
können so in ihrem Nutzen
bewertet werden. Das kann
bis hin zu einer ertragsoptimierten Preisgestaltung führen. Wichtige USP Funktionen
werden erkannt und als Option
verkauft, um so zusätzliche Erträge zu generieren.
3. Die funktionsorientierte Erstellung der Anforderungen
schafft intern Transparenz und
Klarheit: Die Funktionen sind
eine ideale Struktur für die Arbeitspaketerstellung und die
gemeinsame Konzeptentwicklung schafft bei allen Beteiligten einen realistischen Zugang
zum Entwicklungsaufwand.
INTS
pneum.
Bremse
LSEN
1-9
UNW2
FES2 pneum.
Software
Entwicklung
VSTO
DEPS
FB1-9
1xM
FF
INTS
FB1-9
SD1-6
RPECY
UNW1
FES1
Kunde
REW
LSEN
1-9
NIP A-C
6xM
Bremse
pneum.
Bremse
Konstrukteur
VSTO
DEPS
EMCY
1xM
Service
Support
FF
IPCY
HS1-6
Produkt
Manager
Vertrieb
Marketing
Konsequent umgesetztes Requirement Engineering schafft umfassende Systemanforderungen und ein
gemeinsames Bild über das zu entwickelnde System. Die daraus generierten Vorteile sind überzeugend.
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Bildung
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