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Herr wie Du willst, soll mir gescheh´n und wie Du willst, so will ich

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Herr
was Du willst, das neh´m ich hin,
und was Du willst, ist mir Gewinn,
genug, dass ich Dein Eigen bin.
Herr
weil Du´s willst, drum ist es gut,
und weil Du´s willst, drum hab ich Mut.
Mein Herz in Deinen Händen ruht.
Amen
Ausgabe 155 - September 2007 - www.sakristei-online.de
Dafür einen Redakteur weniger.
Herr
wann Du willst, dann ist es Zeit,
und wann Du willst, bin ich bereit
heut´und in alle Ewigkeit.
Wir haben einen neuen Vikar.
Herr
wie Du willst, soll mir gescheh´n
und wie Du willst, so will ich geh´n,
hilf Deinen Willen nur versteh´n.
Hier könnt ihr schauen, wo was steht!
Inhalt der 155. Ausgabe der Jugendzeitung Sakristei
Ankündigungen
Berichte
4
Termine der Ministranten
5
Omiwort von Christian Verhufen
6
Ankündigungen im September
17
Familiensonntag
8
Vorstellung neuer Vikar
10
Ferienspaß in Backnang
11
Abschiedsbrief Lukas
12
Vorstellung neue Redakteurinnen
13
Gottesdienst im Planetairum
15
Verabschiedung Frank und Matthias
17
Minifreizeit
22
Kinderfreizeit
27
Taizé
29
Arbeitseinsatz in Egg
32
Serie Kirchenjahr
34
Wer Wie Was
35
Wettbewerb Sommerbilder
37
Test Tankstellenkaffee
41
25 Fragen an Stefan Fischer
44
Filmtip: Simpsons – The Movie
45
Witze
46
Lästerseite
Rubriken
Inhalt
2
Impressum der 155. Ausgabe der Jugendzeitung Sakristei:
Seitenzahl:
Auflage:
Drucktermin:
48 Seiten
200 Exemplare
15.09.2007
Kontaktadresse:
Jugendzeitung Sakristei
z. Hd. Lukas Hagmanns
Am Sommerrain 11
71522 Backnang
E-Mail:
redaktion@sakristei-online.de
Redakteure:
Alexander Bausch
Lukas Hagmanns
Moritz Hagmanns
Christine Heuckeroth
Alessa Koch
Franziska Kutteroff
Katharina Kutteroff
Thomas Leitermann
Markus Schildknecht
Peter Stahl
Christian Verhufen
Mark Zymla
aba
luh
moh
chh
alk
fra
kat
thl
mps
pst
chv
maz
Wir nehmen gerne Leserbriefe und andere Beiträge
an. Für die nächste Ausgabe ist der Einsendeschluss
Mittwoch, der 26. September 2007!
Alle Texte, die mit Namen
gekennzeichnet sind, entsprechen nicht zwingend
der Meinung der Redaktion.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann sie gerne behalten!
Impressum
Internetauftritt:
www.sakristei-online.de
3
Termine der Ministranten Backnang
17.09.07 19.00 Uhr Omistammtisch in Aspach
20.09.07 18.00 Uhr Gruppenstunden in beiden Gemeinden
20.09.07 19.15 Uhr Miniclub: Terminplanung für 2007/2008
21.09.07 13.45 Uhr
Kindertreff: Abfahrt zur Dinosaurier-Ausstellung nach
Stuttgart
21.09.07 19.30 Uhr Jugendvesper in Untermarchtal
27.09.07 18.00 Uhr Gruppenstunden in beiden Gemeinden
04.10.07 18.00 Uhr Probe für alle Minis aus St. Johannes in der Kirche
04.10.07 18.00 Uhr Gruppenstunde in Christkönig
05.10.07 19.00 Uhr Mitarbeiterfest in Christkönig
06.10.07
- 19.00 Uhr
07.10.07
07.10.07 10.30 Uhr
Spiel Kapitalismus für Anfänger in Oppenweiler für Minis
ab 14 Jahren
Miniaufnahme und Verabschiedung der Omis in St.
Johannes
Das nächste Gesamttreffen für St. Johannes...
Termine
4
... findet am 18.10. im Clubraum im Gemeindehaus statt. Der Miniplan geht dann
bis zum 26.12.2007!
Die nächste Planeinteilung für Christkönig...
...findet am 20.10. im Jugendraum in Christkönig statt. Auch hier geht der
Miniplan bis zum 26.12.2007!
es ist schon mehr als vier Jahre her, seit ich mit
Alessa und Joachim im Mai 2003 zum Oberministranten gewählt wurde. Nun darf ich zum letzten Mal ein Omiwort an euch schreiben.
Ich hoffe ihr habt die Sommerferien genossen
und seid wieder fit und ausgeruht in das neue
Schuljahr gestartet.
Wenn ich mir die Ferien noch mal so im Kalender anschaue, fällt mir sofort ein Termin in die
Augen. Am Anfang, genauer vom 27. Juli bis
zum 2. August ging es zur Minifreizeit nach Egg
auf die Berghütte St. Johann. Ich denke, dass
wir eine super Woche in Egg verbracht haben
und das es allen Teilnehmern gefallen hat. Leider konnten wir aus Platzgründen nur 19 Minis
mitnehmen, aber dafür gibt es nächstes Jahr
wieder ein Wochenende, bei dem umso mehr
mitkommen können.
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist in den
Ferien auch unser neuer Vikar, Stefan Fischer,
ins Pfarrhaus eingezogen. Eingeführt wurde er
am letzten Sonntag in den Ferien, dem 9. September. Es war echt klasse, dass so viele von
euch dort ministriert haben. Wenn ihr ihn bisjetzt noch nicht kennengelernt habt, dürft ihr
auf der Seite 37 die 25 Fragen lesen.
Am Donnerstag nach den Ferien war das erste
Gesamttreffen in diesem Schuljahr. Leider waren von euch nur knapp 20 Minis da. Es wäre eigentlich ganz schön, wenn in Zukunft wieder
mehr kommen könnten. Momentan kommen
nämlich fast immer nur die gleichen, das ist
echt schade. Und bei knapp 60 Ministranten insgesamt in St. Johannes sind 20 recht wenig. Es
wäre mir auch wichtig, dass ihr in Zukunft ein
bisschen besser auf die Uhr schaut, wenn Gruppenstunde oder Gesamttreffen ist. Denn leider
kommen viele erst zehn Minuten später. Das ist
besonders nervig, wenn in der Gruppenstunde
das Programm ziemlich knapp mit Zeit bemes-
sen ist und wir erst bis viertel
nach sechs warten müssen,
bis genügend da sind.
Wie ihr vielleicht schon beim
letzten Gesamttreffen mitbekommen habt, findet am
Sonntag, den 7. Oktober die
Miniaufnahme statt. Gleichzeitig ist dort die Verabschiedung von Alessa und mir als
Oberminis und die Einführung
der neuen Omis. Es würde
mich sehr freuen, wenn ihr
dort ministrieren würdet, damit unsere 10 neuen Minis
auch sehen, dass es noch ganz
viele andere Ministranten in
St. Johannes gibt. Also,
schreibt euch den Termin
ganz dick in euren Kalender.
Wenn ihr nicht könnt müsst
ihr schon ein ganz gutes Argument haben, damit euch Alessa oder ich entschuldigen :-) .
Ich zähl auf euch!
Jetzt bleibt mir nur noch euch
eine schöne Schulzeit zu wünschen. Ich hoffe, dass ihr weiter so fleißig ministriert und
die neuen Oberministranten in
ihrer Arbeit unterstützt, so
wie ihr uns unterstüttzt habt,
als wir angefangen haben. Ihr
seid die besten Minis, die es
gibt. Aber ganz aus der Welt
werde ich nicht sein. Ministrieren werde ich weiterhin
und Sakristei Redakteur bleib
ich auch.
Euer Christian
Omiwort
Hallo liebe Ministranten,
5
Ankündigungen für den Monat September
Was ist los nächsten Monat in den Backnanger Gemeinden und der Umgebung?
Auf den nächsten beiden Seiten könnt ihr es erfahren.
Miniaufnahme, Verabschiedung und Einführung
Am Sonntag, den 7. Oktober
findet um 10.30 Uhr in der St.
Johannes Kirche die Miniaufnahme der neuen Ministranten
statt. 10 neue Minis werden
dieses Jahr in die Schar der
Ministranten aufgenommen.
Gleichzeitig werden bei der
Miniaufnahme die Oberministranten Alessa Koch und Christian Verhufen verabschiedet
und ihre Nachfolger vorgestellt. Wir hoffen, dass viele
an diesem Sonntag kommen
werden
Die Omis
Ankündigungen
6
Michael Ziegler und
Jugendchor "CHORios"
gestalten die Jugendvesper in Kloster Untermarchtal am Freitag 21. September
Im Jahr der Berufung sollen
bei der monatlichen Jugendvesper immer am dritten Freitag im Monat im Kloster Untermarchtal jedes Mal ein/e
andere/r Vertreter/in eines
kirchlichen Berufs zum Zuge
kommen. So hat mich Schwes-
ter Ruth gefragt, die mit Backnanger Firmlingen
schon zweimal Tage im Kloster gemacht hat, ob
ich mal nicht die Jugendvesper gestalten möchte. Ich habe vor den Sommerferien ganz spontan zugesagt. Frau Schulte hat zugesagt, dass
der Jugendchor "CHORios" auch mitfährt und
mitwirkt. Die Jugendvesper ist am Freitag, den
21. September um 19.30 Uhr in der Vinzenzkirche in Untermarchtal. Wer ebenfalls noch mitfahren möchte, melde sich bitte zwecks Koordination der Fahrt bei mir. Entweder mit PKW
oder mit dem Zug (Backnang 16:11 Uhr ab und
zurück 21:12 Uhr ab Munderkingen - Zugfahrtzeit gut zwei Stunden).
Michael Ziegler
Miniclub für alle
Der nächste Miniclub wird am nächsten Donnerstag, den 20. September stattfinden. Allerdings
gibt es jetzt schon eine Neuerung. Es wird nicht
mehr ein Treff nur für Minis sein, denn es dürfen auch alle Firmlinge dazu kommen. Programmpunkte gibt es an dem Donnerstag nur
einen. Es werden die neuen Termine für das
nächste Jahr festgelegt. Wir hoffen, dass viele
vorbei schauen werden.
Die Omis
7
Ankündigungen
Stefan Fischer – unser neuer Vikar
Der Neue...
Vorstellung Vikar
8
… soll sich in einem Artikel für
die Sakristei vorstellen, hieß
es am letzten Feriensonntag
nach dem Gottesdienst. Gesagt – getan.
In einem Sprichwort heißt es:
„Sag mir, woher du kommst
und ich sage dir, wer du bist!“
Somit bin ich auf meine Biographie verwiesen. Neben
meinem Namen und dem Ort
meiner Herkunft, will ich Euch
auch einen kleinen Einblick
geben, woher ich in meinem
Glauben und aus welchen Bereichen der Jugendarbeit ich
komme.
Mein Name ist Stefan Fischer
und ich muss nicht mehr eigens erwähnen, dass ich Euer
neuer Vikar für die kommenden beiden Jahre bin.
Zuletzt lebte ich für ein Jahr
als Diakon und über die Sommerferien nochmals als Priester für 6 Wochen im oberschwäbischen Weingarten. Neben den Gottesdiensten, Predigten und dem Religionsunterricht gehörte dort die Ministrantenarbeit und die Jugendarbeit der Katholischen
Jugend Weingarten (KJW) zu
meinen Aufgaben, was mir
sehr große Freude bereitet
hat.
Wenn ich noch weiter zurückgehe in meiner Biographie,
dann wäre vielleicht erwähnenswert, dass ich 1980 in
Stuttgart-Bad Cannstatt geboren, in RenningenMalmsheim aufgewachsen bin und 1999 am
Gymnasium Renningen mein Abitur machte.
In Malmsheim war ich 10 Jahre lang bei den Ministranten, wurde Gruppenleiter, machte die
Ausbildung zum KJG-Kursteamer, leitete Kurse
und Freizeiten, und war einfach voll in der Miniund Jugendarbeit drin…
Was das heißt, muss ich Euch ja sicher nicht sagen.
Neben der kirchlichen Jugendarbeit war auch
die Musik immer wichtig in meinem Leben.
Als Klarinettist spielte ich viele Jahre im Musikverein Malmsheim, während des Studiums in einer kleinen Theologenkapelle und zuletzt im
Städtischen Orchester Weingarten.
Der Neue, Stefan Fischer!
higkeiten, aber auch mit meinen Ecken und Kanten einbringen darf. Ich bin sehr gespannt auf viele Begegnungen
und Gespräche, Gottesdienste
und gemeinsame Feste, Hoffnungen und Ermutigungen im
Glauben ebenso wie Fragen
und Zweifel – ich bin einfach
gespannt auf jeden Einzelnen
von Euch.
Dies nun waren einige Schlaglichter meines Lebens. Schlaglichter über mein „Woher.“
„Wer“ ich nun bin, dürft ihr
selbst herausfinden, denn Ihr
habt ja jetzt (fast) jederzeit
die Möglichkeit, mir zu begegnen, mich anzurufen, mich zu
Aktionen einzuladen oder
mich sonst irgendwohin mitzunehmen. Ich freue mich auf
Euch!
Euer Neuer
Stefan Fischer
Vorstellung Vikar
Zusammen mit einigen ebenso musikbegeisterten Weggefährtinnen und Weggefährten aus
Renningen und Malmsheim gründete ich 1995
die Band LICHTBLICK, um mit fetziger und andächtiger Musik Jugendgottesdienste, Firmungen und Jugendtage zum umrahmen. Einige von
Euch haben uns ja beim diesjährigen Jugendtag
in Untermarchtal gehört und begeistert mitgesungen.
Von 1999 – 2005 studierte ich Katholische Theologie und Geschichte in Tübingen – zuerst mit
dem Ziel, Lehrer oder Pastoralreferent zu werden. Doch es sollte anders kommen. Ich ging für
ein Jahr zum Studium nach Rom, entschied mich
während dieses Jahres für den Weg des Priesters, zog ins Bischöfliche Theologenkonvikt Wilhelmsstift, schloss mein Studium ab und trat ins
Priesterseminar unserer Diözese in Rottenburg
ein.
Nach einer Zeit der Vorbereitung auf den Dienst
in den Gemeinden wurde ich 2006 zum Diakon
und am 7. Juli dieses Jahres in Neresheim zusammen mit weiteren sieben Mitbrüdern zum
Priester geweiht, die sich ja ein Teil von Euch
schon bei Eurer schlauen „Unser-nächster-VikarSchau“ im Rahmen des Jugendtags in Untermarchtal unter die Lupe genommen hat. ;-)
Keinen Tag habe ich seither diesen Weg bereut
und ich habe einiges für mein Leben dazugelernt im Umgang mit unzählig vielen Menschen.
Dafür bin ich sehr dankbar…
Ich denke, es ist nicht übertrieben, wenn ich
sage, dass ich die längste Zeit meines Lebens
kirchliche Jugendarbeit auf Gemeinde-, Dekanats- und Diözesanebene gemacht habe und immer sehr viel Kraft und Energie in die Arbeit mit
jungen Menschen gesteckt habe und sehr viel
auch für mein Leben zurückbekommen habe.
Manches hat mich stark hinterfragt, vieles hat
mich aufgebaut. Es hat mich in jedem Fall als
Mensch und Christ reifen lassen. Nun freue ich
mich sehr, dass ich mich in den kommenden
beiden Jahren hier in Backnang mit meinen Fä-
9
Ferienspaß in Backnang
Wie jedes Jahr in den Sommerferien gab es auch dieses Mal wieder Angebote
unserer Kirchengemeinde für den Ferienspaß in Backnang. Was genau das war,
lest ihr hier.
Kegeln, Schwarzlicht-Theater
und Kirchturm
Die drei Angebote der katholischen Gesamtkirchengemende
Backnang im Rahmen des
städtischen Ferienprogramms
waren auch dieses Jahr gut
angenommen.
14 Kinder übten sich an einem
Freitag-Nachmittag mit Fuchsjagd, Tannenbaum und Hausnummern im Kegeln auf der
Kegelbahn im Gemeindehaus
St. Johannes.
Ferienspaß in Backnang
10
In der Woche drauf hatten
sich sieben Schwarzgekleidete
zu ersten Versuchen beim
Schwarzlicht-Theater versammelt. Es war für alle schön zu
sehen, was die jeweils andere
Kleingruppe an Ideen entwickelt hatte und vorführte.
Die
Schwarzlicht-Theater
Gruppe
Eine Woche später kam eine kleine Gruppe Kinder zur Christkönigskirche, um die Kirche zu erkudnen, was an Hand eines kleinen Kirchenführers für Kinder und durch Erläuterungen von Gemeindereferent Michael Ziegler geschah. Zum
Abschluss wurde noch der 37 m hohe Kirchturm
erklommen; bis zu den Glocken in etwa 24 m
Höhe ist der Turm mittels Treppe gut begehbar.
Dort oben suchten die Kinder dann an den Fensterluken nach ihrer Schule oder ihrem Zuhause
und sie erfuhren, dass Glocken schlagen und
läuten können.
Die Kirchturm-Bezwinger
Die Kegelmeister
Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüss
Ping, jetzt hab ich doch tatsächlich schon 50 Sakristei-Ausgaben auf dem Buckel. Langsam reichts, ich hab keinen Bock mehr...
Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Einerseits muss ich eine schöne
Zeit hinter mir lassen, ich bin jetzt größtenteils
auf mich allein gestellt und muss quasi bei Null
anfangen, andererseits bin ich mir sicher, dass
es eine schöne Zeit wird, ich bin auf dem besten Wege in eine schöne Zukunft.
Außerdem werde ich nicht ganz von der Bildfläche verschwinden, schließlich wohnen hier noch
meine Eltern, mein Bruder und viele gute
Freunde von mir. Außerdem ist Karlsruhe nicht
übermäßig weit weg, sodass ich ohne Weiteres
mal vorbei schauen kann. Bestimmt werde ich
mich auch mal aus der Ferne melden, moderne
Kommunikation machts möglich.
Wenn ich jetzt die Sakristei sehe, bin ich sehr
froh, dass alles so gut weiter läuft, vor kurzem
kam viel und vor allem guter Nachwuchs aus
Christkönig. Die Sakristei an sich stand zwar nie
auf der Kippe, jedoch habe ich befürchtet, dass
sie nur in St. Johannes weiterlaufen könnte.
Aber jetzt kann ich getrost nach 50 Ausgaben,
an denen ich mal mehr und mal etwas weniger
mitgearbeitet habe. Vor allem
viele Titelseiten gehen auf
meine Kappe, ob sie nun
schön waren, oder nicht.
Jetzt darf ein anderer für das
Gesicht der Sakristei den Kopf
hinhalten.
Jedenfalls gehen die Sakristei
und ich jetzt getrennt Wege,
wir werden beide unabhängig
voneinander
auskommen,
aber es war eine schöne Zeit
gemeinsam.
Tschüss
euer
Lukas sagt Tschüss
... nee, ich halt euch nur zum Narren, mir
macht die Sakristei natürlich immer noch viel
Spaß, aber ich geh trotzdem. Ich hab jetzt nämlich sowohl die Schule, als auch den Zivildienst
hinter mir, jetzt zieht mich das Leben von Backnang weg. Hier gibts nämlich keine Uni. Aber
ich hab ein schönes Exemplar dieser Spezies in
Karlsruhe gefunden. Das war sogar so zutraulich, das es nicht vor mir weggelaufen ist. Deshalb werden ich jetzt meinen Hintern heben
und auswandern. Schließlich wartet ein Maschinenbaustudium auf mich.
11
Vorstellung der neuen Redakteurinnen
Damit ihr auch alle über die neue Sakristei-Redakteure, die euch nun hoffentlich mit vielen Artikel beglücken werden, Bescheid wisst, ist es nun an der
Zeit eine Vorstellungsrunde zu starten.
Ich heiße Franziska (Franzi)
Kutteroff,
bin
Oberministrantin in Christkönig
und 16 Jahre alt. Ich gehe seit
September 2007 in die elfte
Klasse des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums in
Waiblingen.
Vorstellung der neuen Redakteurinnen
12
Meine Hobbies sind Klarinette
spielen, Tanzen, Snowboard
fahren und das Ministrieren.
Außerdem leite ich leidenschaftlich gerne die Ministrantengruppenstunde,
mit
meiner Schwester zusammen,
donnerstags in Christkönig.
Ich habe eine Zwillingsschwester über die man weiteres auf
der nächsten Seite lesen
kann, denn dort stellt sie sich
auch vor. Neben meiner Zwillingsschwester Kathi habe ich
noch eine weitere kleine
Schwester Patrizia.
Nun ist es schon meine zweite
Ausgabe, für die ich einen
oder mehrere Artikel schreibe
und ich wollte euch einmal
erzählen, wie es dazu kam,
dass ich Sakristeiredakteurin
geworden bin.
Alles begann damit, dass die
bisherigen Redakteure neue
Redakteure und Redakteurinnen suchten. Sie suchten bevorzugt welche aus Christkö-
nig (Chritkönig), denn aus St. Johannes gab es
schon mehrere. Doch ich wollte erst einmal
nicht, denn ich habe nicht die besten Deutschkenntnisse und das Schreiben liegt mir nicht besonders.
Dann am Straßenfest 2007 fingen die Überredungskünste von einigen anderen Redakteuren
an und sie überredeten mich, mit in die Sakristei einzusteigen und fleißig Artikel zuschreiben.
Sie versicherten mir, dass es keine Probleme geben wird, meine Artikel, die mit Fehlern versehen sind, noch einmal zu korrigieren. So bin ich
nun Redakteurin geworden und inzwischen habe
ich sehr viel Spaß am Schreiben gefunden und
es passieren nicht mehr so viele Fehler wie am
Anfang. Es muss auch nicht mehr so viel Zeit
von Thomas aufgewendet werden, bis ein Artikel von mir korrigiert ist.
So nun bin ich schon am Ende meiner Vorstellung angelangt und ich hoffe, dass ihr noch viele
Artikel von mir lesen werdet, sie euch auch gefallen und ihr sie gerne und oft lest.
fra
Vorstellungsrunde die 2te
Nun bin auch ich an der Reihe in der Vorstellungsrunde zur Sakristei-Redakteurin. Neben Franzi gibt es nämlich noch weitere Zugänge zum RedaktionsTeam.
Lust und der Spaß wird auch
nicht so bald wieder verfliegen. Denn auch die restlichen
Redakteure sind richtig nett
und man hat immer etwas mit
ihnen zu lachen.
Dies ist jetzt auch schon meine zweite Ausgabe
bei der ich mitwirke, aber nicht der zweite Artikel den ich schreibe, denn bevor ich Redakteurin wurde, habe ich bereits schon einige Omiwörter geschrieben. Mein erster richtige Artikel
war dann in der letzten Ausgabe der Testbericht
über die Frauendeos.
Wie es dazu gekommen ist, dass ich Redakteurin
geworden bin, ist in etwa die gleiche Geschichte wie bei meiner Schwester Franzi. Deshalb
wäre es sehr uninteressant wenn ich euch dieselbe Geschichte noch einmal erzählen würde.
Zuerst war ich auch nicht so davon überzeugt,
dass die Sakristei mich unbedingt als Redakteurin haben wollten, denn ich war von meiner
Schreibkunst nicht besonders überzeugt.
Bei meinem letzte Artikel meinte Thomas, dass
er mir schon richtig gut gelungen sei, nach dieser positiven Aufmunterung begann es mir langsam richtig Spaß zu machen und ich denke die
Natürlich sind Franzi und ich
nicht die einzigen neuen Redakteure, sondern es gibt
noch zwei weitere, die sich
dann in der nächsten Ausgabe
vorstellen werden, nämlich
Christine Heuckeroth und
Alexander Bausch, der sich
auch erst vor ein paar Tagen
entschloss wieder zu den Ministranten
zurückzukehren.
Jetzt hoffe ich, dass ihr meine
Artikel zahlreich lest und die
Sakristei weiterhin kauft und
ihr die Treue haltet.
kat
Vorstellung der neuen Redakteurinnen
Hallo,
ich heiße Katharina (Kathi) Kutteroff, bin die
Zwillingsschwester von Franzi und auch Oberministrantin in Christkönig. Zwar noch nicht so
lange wie Franzi, aber inzwischen schon ein halbes Jahr.
Ich bin 16 Jahre alt und gehe seit September
2007 auf das Wirtschafts-Gymnasium in Waiblingen. Meine Hobbies sind Querflöte im Städtischen Blasorchester Backnang spielen, Tanzen,
Snowboard fahren, Ministrieren und außerdem
leite ich noch die Ministrantengruppenstunde in
Christkönig, mit meiner Schwester zusammen.
13
Sonne, Mond und Sterne...
Die unendliche Weite des Alls - die mächtige Größe des Schöpfers
Gottesdienst im Planetarium
14
Vikar Matthias Reiner und Gemeindepraktikant Frank Schien packen schon demnächst
die Koffer. Bevor sie sich aus
Backnang
verabschiedeten,
machten sie den beiden Gemeinden noch ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk.
Ein Gottesdienst, der "Die
mächtige Größe des Schöpfers" zum Thema hat und diese mit der unendlichen Weite
des Alls vergleicht. Naja, neu
ist die Idee ja nicht gerade.
Auch der Vergleich wurde bestimmt schon mehr als einmal
gezogen, schließlich geht es
ja kaum größer. Aber ein Gottesdienst, der einem die unendliche Weite des Alls mit
zahlreichen
Spezialeffekten
auch gleich vor Augen führt?
Das muss man schon lange suchen. Doch statt das ganzen
mit Laptop und Beamer in einer dunklen Kirche zum machen, griffen die beiden in die
Trickkiste: Ein millionenteures
Riesenprojektor musste her:
Das Planetarium in Stuttgart.
Weil das aber nicht nach
Backnang kommen kann, luden die beiden ganz
Backnang zu einem Gottesdienst dorthin ein.
Über hundert Sternenbegeisterte folgten ihrer
Einladung.
Nach einem leckeren Eis und einem Plausch im
Sonnenschein vor dem Gebäude wurde es Zeit,
Platz zu nehmen, wobei alle Besucher von Matthias und Frank persönlich am Eingang zum Kuppelsaal begrüßt wurden.
Zu Beginn war es noch hell und Franks Stimme
begrüßte uns im Raumschiff-Enterprise-Stil:
„Der Weltraum: Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2007. Dies sind die Abenteuer der
Gesamtkirchengemeinde Backnang, die sich mit
über 100 Frauen und Männern auf den Weg
macht, um neue Welten zu erforschen, Sterne
und Gott zu entdecken. Die Gesamtkirchengemeinde Backnang dringt ins Planetarium vor und
feiert Gottesdienst, was selten eine Gruppe zuvor getan hat.“
Nach einem künstlichen Sonnenuntergang wurden nun die Sterne sichtbar. Von denen handelte der Gottesdienst auch in großen Teilen:
Sterne als Schmuck, als Orientierung, als oft bemühter Vergleich in vielen Sprichwörtern.
Die Funktionsweise des Planetariums – das nicht
etwa ein fest programmiertes Schema, wie
einen Film abspult, sonder fast auf Zuruf reagieren kann – wurde besonders eindrucksvoll bei
der Schöpfungsgeschichte (Gen 1) gezeigt. Die
Sterne, die Gott erschuf, tauchten auf einmal
am Himmel auf und es wurde wir gewünscht
Abend und wieder Morgen.
Nach dem Vater Unser, dem Schlussgebet und
dem Segen bildete das Lied „Ich seh den Sternenhimmel...“ den krönenden Abschluss.
Schluss war aber noch lange nicht:
Nun betrat Prof. Dr. Keller die Bühne und machte endgültig klar, dass das Planetarium alles andere als ein Kino ist. Seine Tour zu Sternen äh-
Einmal losgelassen steigerte sich der Professor
immer weiter, so dass wir kaum hinterher kamen, als er uns an seinem immensen Wissen
teilhaben ließ. So wurde der Besuch im Planetarium nicht nur besinnlich, sondern auch recht
kurzweilig und sehr lehrreich.
An dieser Stelle möchten wir uns für dieses sicherlich einmalige Erlebnis recht herzlich bei
euch bedanken und wünschen euch weiterhin so
gute und einfallsreiche Ideen.
moh
Gottesdienst im Planetarium
nelte manchmal einer Achterbahnfahrt, zum
Beispiel als er die Erdrotation am Äquator vorführte oder die „Himmeluhr“ so schnelle laufen
ließ, dass Monate in wenigen Sekunden vergingen. Der Mond raste dann durchs Bild, dass einem schwindelig wurde.
Nebenher erklärte er noch, warum unsere
Sternzeichen eigentlich gar nicht zu unseren
Geburtstagen passen – da sie nämlich vor über
2500 Jahren von den Babyloniern festgelegt
worden waren und die Erdachse seitdem ein wenig weiter-„geeiert“ ist, so dass sich unsere Ansicht des Himmels geändert hat.
15
Abschied tut weh...
Sie haben unsere Gemeinde eine lange Zeit begleitet, Frank Schien ein Jahr
lang und Matthias Reiner zwei Jahre.
Verabschiedung von Matze und Frank
16
Backnang war nur eine Zwischenstation in ihrer Berufslaufbahn,sie müssen weitergehen, Matthias hat eine Vikarstelle in Friedrichshafen bekommen und Frank muss noch
ein Jahr lang die Schulbank
drücken.
besondere mit den Zeichen der Kirchengemeinden, ein Kreuz und eine Krone für Christkönig
und ein Lamm als Zeichen für St. Johannes.
Frank bekam eine Relilehrerausrüstung, bestehend aus Tüchern, Bällen und allem, was sonst
noch nötig ist. Begleitet wurde diese Übergabe
von einem Lied, das Michael Ziegler auf die Melodie des Vincentsliedes geschrieben hatte.
Wenigstens sind sie gebührend
verabschiedet worden, ein
Fest, nicht weil wir sie jetzt
los sind, sondern weil es eine
schöne Zeit war.
Die gleiche Show spielte sich am nächsten Morgen auch in St. Johannes ab, nur dass sie draußen vor der Kirche war.
Der Hauptunterschied aber war, dass die Ministranten auch ein paar Geschenke mitgebracht
hatten. Frank bekam ein Liederbuch extra für
ihn zusammengestellt und mit Bildern verziert.
Außerdem ein Zeugnis, in dem nur Einsen standen, außer im Fach Langeweile, welches er –
natürlich - mit einer 6 abgeschlossen hatte.
Matthias bekam ein Bodenseepriesterpatent und
ein selbst gebautes Modellsegelboot, bei dem
alles so funktioniert, wie bei einem richtigen
Boot. Von der Sakristeiredaktion bekamen beide
eine Sonderausgabe geschenkt, komplett in Farbe und mit allen Artikeln von ihnen und über
sie.
Der Abschied bestand aus
zwei Teilen, einer abends in
Christkönig, der zweite am
nächsten Morgen in St. Johannes.
In Christkönig gab es natürlich
erst einmal einen festlichen
Gottesdienst, danach einen
Stehempfang. Hier ließen wir
die Beiden hochleben, zwei
Engel kamen vorbei und unterhielten sich über ihre Beobachtungen, was die Beiden
so getan hatten. Es ging um
ihre Erlebnisse, und deren
Verknüpfung zu Bibelstellen.
Bescherung war
natürlich
auch angesagt. Von den Kirchengemeinderäten
bekam
unser Vikar eine Stola geschenkt. Natürlich nicht irgendeine, sondern eine ganz
Der einzige Schönheitsfehler war, dass sich die
Kirchengemeinderäte der beiden Gemeinden
nicht einigen konnten, weshalb es zwei Abschiedsfeiern gab und zweimal die gleichen Geschenke überreicht wurden.
Die richtige Abschiedsfeier bekamen aber nur
diejenigen mit, die auch beim Umzug halfen,
aber das behalten wir dann doch lieber für uns
:).
luh
Wasser, Erde, Feuer, Luft
Die diesjährige Minifreizeit der Ministranten von St. Johannes und Christkönig
stand ganz unter dem Thema der Elemente. Sieben schöne Tage vom 27. Juli
bis zum 2. August 2007 verbrachten 19 Teilnehmer und 7 Leiter auf der Berghütte St. Johann im Bregenzerwald.
Freitag – Los gehts
und so dauerte es noch lange
in die Nacht hinein, bis in der
Hütte Ruhe eingekehrt war.
Samstag - Luft (oder doch
eher Feuer?)
Dementsprechend verschlafen
schaute das ein oder andere
Gesicht drein, als es bereits
um 7.30 Uhr hieß: „Aufstehen!“.
Doch nach einem Nutellabrot
(ohne Butter!) und einer belebenden Tasse Kaffee war auch
der Letzte putzmunter und
freute sich auf den anstehenden Tag.
Am Vormittag standen erlebnispädagogische Spiele auf
dem Programm, bei denen es
Minifreizeit 2007
Kaum war der zweite Ferientag der Sommerferien angebrochen, schon hieß es wieder früh aufstehen, denn bereits um halb zehn versammelte
sich die gesamte Freizeitmeute auf dem Pfarrhof von St. Johannes. Bald war die riesige Menge an Gepäck, Material und Lebensmittel in den
Autos verstaut und wir gut gelaunt starten
konnten.
Nach einer etwa drei ein halb stündigen Fahrt,
kamen wir in Egg-Großdorf an und der Ansturm
auf die Zimmer begann. Als jeder ein Bett gefunden hatte, auch wenn dies nur eine Matratze
auf dem Boden oder ein Feldbett auf dem Dachboden war und die Spannbetttücher den Kampf
aufgegeben hatten, wurde die Hütte von uns
Neuankömmlingen erst einmal gründlich inspiziert. Da die Hütte nur über zwei Duschen und
zwei Klos verfügt, wurde schnell klar, dass eine
gute Zeitabsprache wichtig war, sonst blieb nur
noch der Wassertrog vor der Hütte.
Nachdem alles Organisatorische, wie Regeln und
der Putzpunkteplan geklärt war, machten sich
alle Teilnehmer begeistert daran, Vorbereitungen für einen nächtlichen Überfall zu treffen.
Unter anderem wurden hunderte Wasserbomben
gefüllt, bis in den Waschräumen eine Überschwemmung herrschte und die Finger vom Zuknoten schmerzten. Zusätzlich wurde das Haus
auf Einbruchmöglichkeiten überprüft und eine
Fahne wurde künstlerisch gestaltet.
Zur selben Zeit wurde ein architektonisches
Meisterwerk erschaffen: ein eigenes kleines
Dampfbad wurde gebaut und ein hauseigener
Swimmingpool wurde angelegt.
Am Abend schien keiner so recht müde zu sein,
17
um Vertrauen und Teamfähigkeit
ging.
Anschließend
schlüpften die meisten in ihre
Badehosen, bzw. Bikinis um
das Dampfbad ein zuweihen.
Hierfür war zuvor ein Feuer
gemacht worden, um Steine
darin zu erhitzen. Diese wurden nun in einen Blecheimer
gelegt und mit etwas Wasser
übergossen – et voilà – das
Dampfbad Marke Eigenbau
war betriebsbereit.
Passend zum Thema Luft,
wurden Nachmittags in Gruppen Heißluftballons konstruiert. Bei dem Versuch , diese
in der Abenddämmerung steigen zu lassen ging jedoch einer nach dem anderen in
Flammen auf anstatt zu fliegen. Über diese Tatsache war
aber niemand enttäuscht, es
war eher lustig mit anzusehen, wie sie nach einander
abfackelten.
Sonntag – Erde (etwas nass)
Minifreizeit 2007
18
Auch der Sonntag begann wieder früh, jedoch fiel das Aufstehen schon etwas schwerer.
Der erste Blick aus dem Fester
lies nichts Gutes verheißen.
Dunkle Wolken am Himmel
ließen die Landschaft trüb
und grau erscheinen. Nichts
desto trotz wurden Vesper gerichtet und die Wanderstiefel
geschnürt: Eine Wanderung im
Ski- und Wandergebiet Schetteregg stand an.
Doch kaum waren wir 20 Mi-
nuten unterwegs, ging der Nieselregen in einen
Regenschauer über, und so entschlossen wir um
zudrehen, bevor eine Krankenstation auf der
Hütte eingerichtet werden müsse.
Als sich in der Hütte alle wieder aufgewärmt
hatten, wurde das Filmprojekt für den Nachmittag vorgestellt. Aufgabe war es, einen Film unter dem Motto „Egg sucht den Superstar“ zu
drehen. Zwei Filmteams machten sich daran ein
Drehbuch zu verfassen und den Film schließlich
zu drehen. Diese Aufgabe machte so viel Spaß,
dass die Kreativität kein Ende nahm und zwei
schauspielerische Meisterwerke dabei herauskamen, bei denen auch gesangliches Talent gezeigt wurde.
Unterdessen bekamen wir immer wieder Besuch
von einem schwatzen Hund, der von uns auf den
Namen „Roberti“ getauft wurde. Wie sich herausstellte, gehörte dieser einem benachbarten
Bauern, wollte aber partout nicht dort bleiben
und kam so immer zu uns zurück gelaufen.
Kaum war an diesem Abend das letzte Licht ausgeschaltet, ging plötzlich der Alarm los, was bedeutete, dass unsere Fahne geklaut worden
war.“Überfall!“. Schnell hüpften alle aus ihren
Betten und lieferten sich mit den Überfällern
rund um die Hütte eine Wasserbombenschlacht
um unsere Fahne, bis alle Überfäller gefangen
und überwältigt waren. Doch die Fahne blieb
Montag - Wasser
Am Montag wurde aufgrund der nächtlichen Ereignisse erst später geweckt und anschließend
gemütlich gefrühstückt.
Da das Wetter wieder mitspielte ging's gegen
Mittag zum Fluss in der Nähe der Hütte. Das
Wasser war jedoch so kalt, dass es nur wenige
wagten ausgiebig zu planschen und so wurde
stattdessen ein Staudamm gebaut um das Wasser etwas aufzustauen. Am Haus gab es dann
einen Ansturm auf die Duschen, doch die Wartezeit wurde mit einer Wasserschlacht oder unserem schwanzwedelnden Besucher verkürzt.
Am Abend spielten wir noch viele kleine Spiele,
bis wir müde und erschöpft in unsere Betten fielen.
Dienstag - Feuer
Auch am Dienstag durften die
Teilnehmer
etwas
länger
schlafen, dass lag aber daran,
dass die Leiter auch Schwierigkeiten hatten, sich aus den
warmen und kuschelichen Betten zu quälen.
Beim Vormittagprogramm waren aber alle wieder so wach,
dass sie eine Olympiade bei
der
Geschwindigkeit,
Geschicklichkeit und Teamfähigkeit ge fordert wurden, bewältigen konnten. Nach dem
Mittagessen
stand
eine
Hausrallye an, bei der man als
Einzelkämpfer Fragen und
Aufgaben zum Haus und ihren
Bewohnern gestellt bekam.
Der Abend gestaltete sich sehr
gemütlich. Ein Lagerfeuer
wurde aufgebaut und entzündet, sodass später Würstchen
und Stockbrot darüber gegrillt
werden konnte. Bis in den
Minifreizeit 2007
verschwunden. Die Überfäller stellten sich als
die ehemaligen Oberminis, Joachim, Moritz und
Lukas und die amtierenden Omis Paddy und Moritz aus Christkönig heraus. Nach einer Tasse
Pudding gingen alle das zweite Mal in dieser
Nacht ins Bett.
19
späten Abend hinein saßen
wir um das Feuer redeten und
lachten.
Mittwoch – Buntes Finale
Mit dem Mittwoch, war der
letzte ganze Freizeittag gekommen und hatte noch einiges an Programm zu bieten.
Gemeinsam feierten wir in
der ehemaligen Scheune einen
Gottesdienst, der zuvor von
uns auch vorbereitet wurde.
Danach dauerte es nicht lange, bis es erneut zu einer
Wasserschlacht kam und das
Dampfbad wieder in Betrieb
genommen wurde, da Petrus
uns einen sehr sonnigen und
warmen Tag beschert hatte.
So verging die Zeit wie im
Flug und für die Vorbereitung
des bunten Abends blieb nicht
mehr viel Zeit.
Trotzdem legten sich alle
mächtig ins Zeug, sodass es
ein unvergesslicher Abend mit
einem tollen Buffet und vielen lustigen Programmpunkten, wie Gesangseinlagen, Sketche,
Herzblatt, und und und, wurde.
Der Höhepunkt war die „Leitertaufe“ bei der
alle Leiter, die zum ersten Mal dabei waren,
einen Trank trinken mussten, der aus pürrierten
Essensresten bestand.
Donnerstag – Ende Gelände
Am Donnerstag herrschte Abschiedsstimmung,
denn die Freizeit neigte sich ihrem Ende entgegen. Nachdem alles gepackt war wurde die Hütte auf Hochglanz poliert (insofern dies bei einer
Holzhütte möglich ist). Besen wurden geschwungen, Waschbecken und Klos wurden geschrubbt und die Küche geputzt. Als alles fertig
war hieß es Abschied nehmen von Österreich
und wir traten unsere Heimfahrt an.
Zu hause in Backnang erwarteten die Eltern bereits ihre müden aber überglücklichen Kinder
und stellten fest, dass sich ein österreichischer
Dialekt nur schwer wieder ablegen lässt.
alk
Vielen Dank an das Leiterteam bestehend aus:
Alexandra Föll, Alessa Koch, Franziska und Katharina Kutteroff, Markus Schildknecht, Christian Verhufen und unserem ehemaligen Gemeindepraktikant Frank Schien.
Alle Bilder der Freizeit findet ihr auf www.sakristei-online.de.
Minifreizeit 2007
20
Nächstes Jahr wird es wieder ein Miniwochenende vor den Sommerferien geben.
Es wäre schon wenn viele, viele mitkommen
würden, denn eins ist sicher: Es wird wieder
unvergesslich werden!
Regen, Rut und Blaubeerkuchen
Die jahrelange Tradition wurde auch dieses mal bewahrt und die Kinderfreizeit in Fornsbach fand wieder vom 2. bis 7. September statt. Was dabei alles
erlebt wurde folgt auf den nächsten Seiten
Kinderfreizeit 2007
22
Sonntag
Montag
Sonntag, 2. September 2007
um 14.15 Uhr: Immer mehr
Kinder treffen auf dem Parkplatz von St. Johannes ein,
um zur Kinderfreizeit nach
Fornsbach zu fahren. Das Gepäck wird verstaut, den Eltern
„Tschüss“ gesagt und schon
geht’s los. Nach ca. 30 min ist
die Truppe in Fornsbach eingetroffen und nach wiederrum
rund 30 min sind alle im Haus.
Schnell werden die Zimmer
aufgeteilt und bezogen. Nach
dem Abendessen treffen sich
alle im hinteren Aufenthaltsraum um einige Kennenlernspiele zu spielen. Zu etwas
späterer Stunde beginnt dann
die Nachtwanderung. Alle machen sich bereit, um zum
Wald zu laufen. Dort werden
immer Zweier Gruppen, an einer Schnur laufend, durch den
Wald geschickt und meist vom
Monster im Wald (Thomas) erschreckt.
Nachdem
jeder
durch ist laufen alle mit einigen Fackeln bewaffnet zurück
zum Haus. Danach gibt es
noch eine Gutenachtgeschichte und um ca. 22.00 Uhr ist
dann auch schon wieder Bettruhe.
Am ersten Morgen der Kinderfreizeit kamen alle
noch froh und guter Dinge aus ihren Betten. Direkt um acht Uhr ging es gleich mit dem üblichen Morgenimpuls los. Danach stürzten sich
alle aufs Frühstück, bis kein Platz mehr im
Bauch war.
Vormittags stand dann gleich mal der große Auftritt von Ketchup & Gürkle auf dem Plan. Zunächst gab es den Film „Ketchup & Gürkle im
Urlaub“ zu sehen und danach waren sie wieder
live da, frisch gebräunt aus ihrem Sommerurlaub. Als Biblische Geschichte gab es dieses Jahr
die Geschichte von Rut zu sehen. Am heutigen
Morgen starteten wir mit dem Abschied Rut's
aus Moab.
Danach wurde fleißig an den vorbereiteten Türschildern aus Holzscheiben gebastelt und gemalt. Dabei sind wirklich schöne Namens- und
Türschilder entstanden !
Und dann gab es die große Vormittagsaufgabe
für alle: Sie mussten, mithilfe von vorgegebenen Materialien und allem anderen, was die Na-
Und schon machte sich der Hunger wieder bemerkbar, sodass es höchste Zeit fürs Abendessen wurde. Auf ebendieses folgte das Abendprogramm, was heute aus dem Kinofilm „Hui Buh“
bestand.
Nach spannenden zwei Stunden war es dann
auch Zeit langsam in die Betten zu wandern, allerdings gab es vorher noch als Gutenachtgeschichte „Die Teppichpiloten“ zu hören. Ab 22
Uhr war dann Nachtruhe und spätestens eine
Stunde später schnarchte jeder in sein Kissen.
Dienstag
Wie auch am Montag war um
halb acht Wecken. Um Acht
begann Alexander mit seinem
vorbereiteten Morgenimpuls,
den er interessant mit einem
Lied und Gebet gestaltete.
Gleich anschließen gab es
dann Frühstück mit Brot, Nutella mit Butter (für einige
Wenige vielleicht auch ohne
Butter) oder auch Müsli. Danach hatten die Kinder bis um
neun Uhr Zeit sich zu richten
denn um halb Zehn trafen wir
uns dann wieder hinten im
kleinen Speisesaal zur Biblischen Geschichte und anschließendem Basteln. Wir
bastelten heute ein Leporello
für eine Streichholzschachtel.
Die Geschichte des Leporellos
war die Geschichte Rut. Die
Ketchup & Gürkle erzählen
Kinderfreizeit 2007
tur hergibt, ein Transportgerät für ein Ei bauen.
Durch den strömenden Regen wurden die Vorbereitungen zwar etwas feucht, aber nichtsdestotrotz machten die Bauarbeiten gute Fortschritte.
Und schon war wieder Mittagessen angesagt,
auf das die übliche Mittagspause mit der allseits
beliebten Mittagsruhe folgte. Nach einer Stärkung durch Kakao und Kuchen ging es an die
letzten Vorbereitungen zur Stunde der Wahrheit, dem Ei-Transport.
Durch das immer noch schlechte Wetter musste
der Wettbewerb leider im Treppenhaus improvisiert werden, was aber (fast) keinem Auto Probleme bereitete. Alle Eier, bis auf eines kamen
wohlbehalten an. Ein schöner Erfolg!
23
Kinderfreizeit 2007
24
Kinder konnte sie je nach Belieben bemalen.
Um halb Eins gab es dann
auch schon wieder Mittagessen. Es gab Gulasch mit Reis,
was leider nicht alle Kinder
mochten und manche ein
Wurstbrot zu Mittag essen
mussten. Dies war sehr schade. Anschließend an das Mittagessen, war wie jeden Mittag die eineinhalb Stunden
lange Mittagspause, in der die
Kinder auf ihrem Zimmer sein
mussten. Die Leiter ließen
sich in dieser Zeit auf den Sofas im oberen Aufenthaltsraum nieder und tranken ihren Eiskaffee.
Nach der Mittagspause hatten
die Kinder die freiwillige
Chance sich mit Kaba und Kuchen zu stärken. Um 15 Uhr
ging es dann wieder mit dem
Programm weiter. Wir wollten
eigentlich eine Olympiade um
den See machen, doch wir
wussten nicht was das Wetter
macht, denn es war sehr unbeständig. Mal regnete es sehr
stark und kurz darauf kam
schon wieder die Sonne raus.
Aber wir entschlossen uns
dann mit Regenjacke zu bewaffnen und uns zum See aufmachen. Aber leider fing es
bei der vorletzten Gruppe
wieder so zu regnen an, dass
wir keine Chance hatten weiter zu machen. So beschlossen
wir zum Haus zurückzukehren
und die Gruppen konnten die
letzte Station dort zu Ende
machen. Gegen achtzehn Uhr gab es Abendessen und anschließend, gegen halb Acht schauten
wir noch einen Film, Ab durch die Hecke. So fielen die Kinder auch total müde und erschöpft
nach der Gutenachtgeschichte in ihre Bettchen.
Mittwoch
Der Mittwoch stand unter dem Zeichen der
Wanderung nach Murrhardt. Es wurde normal
geweckt und dann gab es das Anschuggerle und
der Küchendienst durfte den Tisch decken. Nach
dem Frühstück konnte sich jeder sein Vesper
selber machen und seine Trinkflaschen auffüllen. Neben Brot, Äpfeln und Kuchen, gab es
auch noch für jeden einen Müsliriegel zur Stärkung. Um Zehn musste jeder mit langer Hose
und einer Jacke zum Abmarsch in Richtung
Murrhardt bereit stehen. Doch das mit der Jacke wollten einige Teilnehmer erst nach ein
paar Überredungskünsten der Leiter einsehen.
So setzte sich der Trott um kurz nach Zehn in
Bewegung. Auf der Wanderung wurden Lieder
gesungen, so mancher erzählte einen Witz. Nur
die Leiter waren am Anfang nicht so bei der Sache. Denn sofort am Anfang musste die Gruppe
einen kleinen Umweg durch die Wiesen von
Fornsbach in Kauf nehmen, bis der richtige Weg
gefunden war. Danach verlief die Wanderung
ohne größere Probleme. Kurz vor Murrhardt gab
es dann eine Vesperpause, bevor es auf den
letzten Kilometer ging.
In Murrhardt angekommen, konnten alle ihre
restlichen Essensvorräte vernichten, bevor es
der eigentlichen Aufgabe entgegen ging. Denn
in Murrhardt steht allen immer ein tolles Stadtspiel in Gruppen bevor. Nach dem die Essenspause durch einen sehr amüsanten Murrhardter
Fußgänger, der bei strahlendem Sonnenschein
meinte, einen Regenschirm aufspannen zu müssen und irgendetwas von „Schimmscherimm“ für
Regenschirm sprach, beendet worden war, ging
es erst richtig los. Die Teilnehmer mussten sich
te. Die Nachtruhe wurde fast
von allen sofort eingehalten,
denn wandern macht müde
und alle brauchten noch ihre
Kräfte um die letzten beiden
Tage durchzustehen. So ging
auch dieser Tag dem Ende zu,
bevor der Höhepunkt vor der
Tür stand, der Bunter Abend.
Donnerstag
Der Donnerstag morgen begann damit dass die Teilnehmer eine halbe Stunde länger
schlafen durften und pünktlich um halb neun ging es
dann mit einem Morgenimpuls
weiter. Als dies vorüber war
gab es wie immer ein leckeres
Frühstück
Nach dem die Teilnehmer den
Küchendienst absolviert hatten ging es mit dem letzten
Teil der biblischen Geschichte
Rut weiter. Die Geschichte
hört sehr romantisch auf, indem Rut Boas heiratete und
dann zusammen mit ihm ein
Kind bekam. Die Kinder genossen diese Hochzeit sehr. Doch
als dann der Pfarrer sagt: „Sie
dürfen die Braut jetzt küssen“
waren alle Kinder sehr enttäuscht dass es keinen richtigen Filmkuss gab. Gegen halb
eins gab es dann Mittagessen
und eine ausgiebige Mittagspause. Nach der Mittagspause
wurde der Gottesdienst in
fünf Gruppen vorbereitet. Die
Kinder teilten sich auf und
hatten eine gute Stunde Zeit
Kinderfreizeit 2007
in zweier oder dreier Gruppen zusammen stellen und diese kleinen Gruppen wurden zu größeren zusammengefasst. Damit auch keiner in
Murrhardt verloren geht, bekam jede Gruppe
noch ein oder zwei Leiter. Die Fragen waren
teilweise etwas knifflig und so mussten die
Passanten in der Innenstadt von Murrhardt ihr
Wissen über ihre Heimatstadt beweisen. Denn
nicht jeder weiß, wie viele Kirchen es in Murrhardt gibt, oder wer den Musikpavillon im Stadtpark gestiftet hat. Nach guten anderthalb Stunden war die erste Gruppe bereits mit allen Fragen durch und machte es sich in einer Eisdiele
gemütlich um zum Abschluss noch einen Ketchup und Gürkle Comic zu zeichnen.
So nach und nach kamen auch die anderen
Gruppen, denn es gab zum Abschluss der Wanderung für alle noch zwei Kugeln Eis, bevor es
in Richtung Bahnhof ging.
In Fornsbach angekommen, ging es erstmal für
viele unter die Dusche. Nach dem die meisten
unter der Dusche waren ging es zum Abendessen, denn wandern macht hungrig. Nach dem
Abwasch ging es mit dem Programm weiter.
Denn heute Abend standen verschiedene Spiele
an. Zum Beispiel durfte einer mit verbundenen
Augen in der Mitte des Kreises stehen. Dann
musst er zwei Nummern sagen, und diejenigen
mit der Nummer mussten möglichst leise die
Plätze tauschen. Auch das legendäre Spiel Obstsalat kam zum Zuge.
Nach zwei Stunden toller und lustiger Spiele,
war es wieder Zeit für die Gute-Nacht-Geschich-
25
um einen schönen Gottesdienst auf die Beine zu stellen. Trotz des schlechten
Wetters beschlossen die Leiter, dass noch ein wenig frische Luft geschnappt werden
sollte und es wurde noch ein
halbstündiger Spaziergang um
den See gemacht.
Gegen 5 Uhr traf dann Pfarrer
Kloos mit dem neuen Vikar
Stefan Fischer ein und es wurde ein sehr schöner Gottesdienst gefeiert. Als dann der
Gottesdienst vollendet war
gingen die Vorbereitungen für
den Bunten Abend in die letzten Züge und gegen 19 Uhr
begann der Bunten Abend. Es
gab ein sehr vielseitiges Programm. Vom Sekundenwitz
über eine Tuningshow, bis hin
zu Leiteraufgaben und Rätsel.
Neben einer Turnshow hatten
die Leiter auch noch zwei Auftritte vom Musical Grease und
Popstar Falco auf Lager. Gegen 22 Uhr gab es dann noch
Kinderfreizeit 2007
26
Die leckeren (alkoholfreien)
Cocktails
Das Leiterteam der diesjährigen
Kinderfreizeit (+Ulrike Arlt-Herberts)
eine Gutenachtgeschichte und alle Kinder fielen
an ihrem letzten Tag todmüde in ihre Bettchen.
Freitag
Nach einem späteren Wecken (8.00 Uhr) und
dem Morgenimpuls gibt es Frühstück, bei dem
sich die Kinder auch ein Lunchpaket richten, da
es ja kein Mittagessen mehr gibt. Denn heute ist
Abfahrt. Danach beginnt auch schon gleich die
große Aufräumaktion. Jeder muss in seinem
Zimmer kehren, Waschbecken/Spiegel putzen
und natürlich Koffer packen. Wer schon fertig
ist, bekommt noch die ein oder andere Zusatzaufgabe wie Flur und Treppe kehren, Müll vor
dem Haus aufräumen usw. Nachdem die Zimmer
sauber sind werden die Betten noch einmal mit
dem Staubsauger abgesaugt. Da alle früher fertig waren als geplant, wird noch Räuber und
Gendarm gespielt. Nach der Abnahme des Hauses druch Frau Scholl geht es los zum Bahnhof.
Gegen 15.00 Uhr treffen alle wieder in St. Johannes ein und eine Woche Kinderfreizeit ist
schon wieder vorbei. Nächstes Jahr geht es leider nur von Montag bis Freitag, aber kreuzt
euch den Termin schon mal ganz dick im Kalender an: 1. bis 5. September 2008.
aba/thl/kat/chv/fra
Taizé – nicht nur Musik
Es war eine Gruppe aus dem hinteren Murrtal
(sprich Oppenweiler und Murrhardt), aber auch
mir war es vergönnt als BK- ler mitzufahren.
Nach einem schönen Aussendungsgottesdienst
ging es am 2. September los. Ohne Stau und
ganz gespannt kamen wir dann nach 8 -StundenFahrt um 18 Uhr an und bezogen unsere Baracken. Das kostete einige Zeit, aber wir waren
pünktlich zum Abendessen fertig. Taizé ist unterteilt in +30 und -30 Jährige, die jeweils ein
Alter angepasstes Programm erleben. Aber alle
treffen sich immer zu den 3 Gebeten und spät
abends.
Nach dem Linseneintopf, der nicht sehr lecker
schmeckte, ging es zum Abendgebet. In allen 3
Gebeten gibt es 10 Minuten Schweigezeit anstatt der Predigt und sehr viel Taizé-Gesang
Viele kennen die Lieder schon aus der Karwoche
und Festsonntagen. Ein Gebet geht eine gute
Stunde, aber viele bleiben länger. Vor allem
nach dem Abendgebet war die Kirche noch 3
Stunden gut gefüllt. Wer nicht so lange in der
Kirche bleiben wollte, konnte auch noch ins
Oyak, einem Kiosk, wo man Getränke und Essen
kaufen konnte und wo sich viele noch bis zur
Nachtruhe um 23.30 Uhr trafen und „Party“ machten.
Unser Tag
begann bei den
meisten mit Duschen und
dann ging es in die Kirche zum
Morgengebet mit Abendmahl.
Danach gab es Frühstück, welches für Frankreich typisch
klein ausfiel. Um 10 Uhr trafen sich dann die 15/16-jährigen um sich von Bruder Andrasz, einem der 100 Brüder,
in das Tagesthema einführen
zu lassen.
Anschließend traf man sich
dann in Kleingruppen um über
dieses zu diskutieren. Wobei
man aber immer sehr weit abschweifte. Die über 17- jährigen mussten arbeiten, das
heißt, im Oyak helfen oder
putzen. Danach gingen alle
wieder zum Gebet mit anschließendem Mittagessen.
Nachmittags wurde immer im
Wechsel geputzt oder ein
Theaterstück geprobt. Das
war der Wochenrhythmus, der
sich erst am Donnerstag änderte, als wir morgens anstatt
der Einführung mit dem Bruder unsere Theaterstücke vorführten, was ein voller Erfolg
wurde. Anschließend gab es
wieder den bewährten Klosterablauf mit Mittagsgebet,
usw.
So begann auch der Freitag
obwohl dieser grundlegend
Jugendtreffen in Taizé
In der letzten Woche der Sommerferien fuhr eine 30-köpfige Gruppe, aller Altersstufen, nach Taizé.
27
Jugendtreffen in Taizé
28
anders ist, er wird nämlich
wie Karfreitag gefeiert mit
Kreuzanbetung. Aber davor
gab es noch eine spezielle
Aufgabe für uns Jugendliche,
wir mussten mindestens eine
halbe Stunde in vollkommener
Stille verbringen. Dies klingt
schwierig, ist aber in Taizé
sehr einfach, da man hier automatisch still ist und die
Ruhe genießt. Man findet zu
sich und zu Gott. Vielen ging
es so, dass sie die Zeit vergaßen und dann über 2 Stunden
die Stille genossen.
Danach hatten wir von unserer Jugendgruppe ein Gespräch mit einem deutschen
Bruder, was sehr interessant
war. Man erfuhr sehr viel darüber, wie man Bruder wird,
deren Aufgaben und über Frére Roger. Anschließend war
der bewegende KarfreitagsGottesdienst. Hier konnte
man seinen Kopf auf das
Kreuz legen, was viele machten und wonach man sich
auch irgendwie freier fühlte.
Aber dann hieß es früh ins
Bett gehen, denn der Samstag
und somit auch die Osternacht
stand bevor. Nach einer Mäuse reichen Nacht ging es wieder morgens ins Gebet und
danach in die Kleingruppen,
welche sich zum letzten Mal
trafen.
Nachmittags musste ein letztes Mal geputzt werden und
man hatte noch viel Zeit um
z.B. in den Garten der Stille
zu gehen und zu „chillen“.
Dann versammelten sich alle zum Abendgebet
bzw. Osternacht in der Kirche. Jeder hatte Kerzen bekommen, welche dann feierlich angezündet wurden. Ein unbeschreibliches Gefühl!
An diesem Abend blieb die Kirche trotz Oyak bis
nach Mitternacht sehr gut gefüllt. Aber der
nächste Morgen wartete.
Wir hatten eine kurze Nacht, bevor wir packten
und die Zimmer aufräumten. Aber dieses Mal
wartete ein sehr reichhaltiges Frühstück auf
uns.
Dann wurden die Busse beladen und man kam
zur 10 Uhr Eucharistiefeier zusammen, welche
sehr prächtig und doch gleichzeitig einfach war.
Nun blieb nur noch kurze Zeit um uns von den
neuen Bekannten zu verabschieden (Kameruner,
Indonesier,...).
Leider ging diese schöne Woche viel zu schnell
zu Ende, und man kann für keinen Artikel der
Welt die tollen Gefühle richtig in Worte fassen,
man muss einfach selber hingehen. Für alle Jugendlichen besteht in den nächsten Sommerferien wieder die Möglichkeit dazu.
Es lohnt sich auf jeden Fall, man kommt ganz
ruhig und entspannt in die Schule!
mps
Schaffe schaffe Häusle instandsetze
Geschafft!
So traf sich in den Sommerferien ein kleines Arbeitsteam von 5 Personen (Michael Ziegler,
Frank Schien, Sebastian und Sabine Heeß und
Markus Schildknecht) zum 3-tägigen Arbeitseinsatz.
Los ging es am 27. August in der Früh. In Egg
angekommen wurde als erstes gefrühstückt und
der Tagesplan gemacht. Es mussten Matratzen
ausgeklopft und neue Bezüge darauf gemacht
werden, Herd und Kühlschrank ausgebaut (es
gab neue) werden und die Küche heraus geputzt
werden. Außerdem mussten die Decken abgeschmiergelt werden, um die Schmierereien zu
entfernen. Dies übernahm Frank, der dadurch
den ersten Tag fast nur im Bett verbrachte.
Markus und Sebastian bauten Herd und Kühlschrank aus und halfen Michael beim Matratzen
ausklopfen, indem sie die Treppe als Rutsche
umbauten und mit den Matratzen hinunter
rutschten. Sabine ging währenddessen der Küche an den Krakgen. Nach dem dies geschafft
war, kam dann auch schon der Elektriker und
baute den neuen Kühlschrank ein, während es
bei dem Herd noch Probleme gab, da die
falschen Platten geliefert
worden waren. So gab es am
Anfang aber nur einen Backofen (die richtigen Herdplatten sind mittlerweile eingebaut). Anschließend wurde
kurz gevespert und dann gingen
mit
dem
Bussle
„shoppen“ obwohl es eigentlich eher Schwertransport
war.
Wir kauften den neuen Boden
für die Küche, 2 Bierbankgarnituren, Fliegengitter.. . Danach hieß es, erster Tag geschafft und wir schauten noch
einen Film an und danach
hieß es ab ins Bett.
Der nächste Tag begann so
früh wie der vorige, es stand
einfach sehr viel auf dem Programm: Man musste das Altmetall (Franks Auto und der
Bus waren voll) entsorgen, ein
paar Sachen kaufen, Bodenverlegen und
Fliegengitter
anbringen. Außerdem mussten
die Fenster geputzt werden.
Nach dem Altmetallentsorgen
ging es richtig zur Sache: So
verlegten Michael und Frank
den Boden, der Dachboden
wurde ausgesaugt, Fenster geputzt und angefangen die
Fliegengitter
zurecht
zu
schneiden. Doch da gab es
ein Problem, die Gitter mussten nämlich von außen angebracht werden und dazu muss-
Arbeitseinsatz Egg
Nach 7 Jahren war es mal wieder an der Zeit, dass man die Hütte St. Johann
wieder instand setzte.
29
Arbeitseinsatz Egg
30
ten wir erst vom Nachbarn
eine Leiter besorgen. Außerdem verfeuerten wir nebenher das Holz von kaputten
Stühlen, etc. Das Feuer
brannte trotz des Dauerregen
ohne Unterbrechung. Deshalb
war auch das Anbringen der
Fliegengitter sehr problematisch, da die Leiter im
Schlamm einsackte ganz zu
schweigen, dass Seba und
Markus pitschnass wurden.
Einen Patienten hatten wir
auch noch, Frank schnitt sich
beim Verlegen des Bodens so
in den Daumen, dass er einen
Druckverband brauchte und
später sogar zum Arzt musste.
Außerdem ging der Staubsauger auch noch kaputt und wir
durften wie so oft (Lampen,
Herd,...) den Elektriker aufsuchen um einen Neuen zu kaufen. Aber dafür gab es am
Abend eine große Stärkung,
wir gingen in Großdorf essen.
Es gab gigantische Portionen
und wir stärkten uns für den
abendlichen Endspurt. Als wir
heimkamen,
brachten wir
noch Beschreibungen überall
an, Schüttelten die Bettdecken aus, usw... . Es gab noch
genug Kleinkram.
So fertigten wir z.B. eine
„Medaille“ als Erinnerung an
unseren Einsatz. Heute gingen
alle recht zeitig ins Bett um
am letzten Tag fit zu sein.
Aber es wurde wegen einer
Maus eine recht turbulente
Nacht. Trotzdem ging es am
Die fertige Küche in Egg!
Morgen wieder früh los (7 Uhr). Es wurde gefrühstückt, gepackt und die letzten Arbeiten in
Angriff genommen. Die Außenbeleuchtung wurde erneuert, die Wand in der Küche gestrichen
und dann war es schon wieder soweit. Michael
Ziegler hatte in Backnang Kindersommerprogramm und so mussten wir aufbrechen und eine
wunderschöne, saubere und rundum erneuerte
Küche und Hütte hinterlassen. Stolz aber auch
geschafft, kamen wir um 14 Uhr wieder in in
Backnang an.
Fazit: Es hat sich gelohnt, die Hütte strahlt in
neuem Glanz und es hat allen großen Spaß gemacht. Auf ein Neues im nächsten Jahr.
mps
My Brother is OMI
Da wir ja nun, schon seit längerer Zeit, wieder neue OMI's haben, sollten diese
dem geneigten Sakristeileser natürlich nicht unbekannt sein. Deshalb lassen
wir sie durch die Leute vorstellen, die sie wohl am besten kennen, ihre Brüder
oder Schwestern. Los geht es mit Markus, beschrieben von Andi Schildknecht.
Hoffentlich lässt er mich am
Leben!
Stunde in Ruhe, dann ist er
wieder o.k. Wenn ich ein Problem habe, kann ich aber immer mit ihm reden. Er ist wirklich sehr hilfsbereit und man
kann ihm vertrauen (Was mir
sehr wichtig ist).
Nun das ist jetzt auch alles,
was ich euch über Markus sagen wollte. Jetzt kann ich nur
noch hoffen, dass er mir diesen
Artikel nicht übel nimmt.
Mein Bruder ist Omi
So eine Frage! Ich schreibe natürlich gerne über
meinen großen Bruder, aber was soll ich über ihn
schreiben?
Also für mich war es zuerst einmal eine große
Überraschung, dass er zum OMI gewählt worden
ist. Das war in der Adventsfeier 2006 und seitdem
ist doch manches anders geworden.
Da er OMI ist, kann er eigentlich bei den Minis
über mich bestimmen (was er aber auch machen
kann, wenn meine Eltern nicht da sind), was mir
natürlich nicht so arg gefällt. Aber daheim kann
er mich nun nicht mehr so oft ärgern - was ja
große Brüder gerne machen -, weil er jetzt einfach nicht mehr so oft daheim ist. (OMI-Stammtisch, diverse Wochenenden usw.)
Was fällt mir sonst noch zu ihm ein?
Außer mich ärgern (herumkommandieren), liest
Markus sehr gerne, spielt gerne Fußball, geht gerne zum DLRG und natürlich zum Tanzen.
In unseren Fehmarn-Urlauben geht er auch hin
und wieder zum surfen und er versucht jedes mal
neue Fahrradrekorde aufzustellen.
Außerdem ist er ein großer Auto-Fan – ich weiß
nicht was er für einen Maybach alles tun würde.
Zumindest hat er ein Modell im Regal stehen und
will sich demnächst noch ein Paar davon kaufen.
Schon so ein Modellauto ist schweineteuer und
dann erst das Original. Aber jeder hat so seine
Träume.
Ach fast hätte ich es vergessen, Markus ist natürlich auch VfB-Fan und ein großer Deutschlandfan.
Was hat er noch für Angewohnheiten? Manche Sachen macht er nur unter Druck, z.B. Zimmer aufräumen. Ich finde auch, dass er recht schnell
hoch geht, aber nachtragend ist er überhaupt
nicht. Man lässt ihn dann am besten eine halbe
31
Heiligenfeste und Namenstage
In der vorletzten Folge meiner Serie zum Kirchenjahr soll es nicht um einen
bestimmten Zeitraum im Jahr gehen, sondern um besondere Tage, die im gesamten Jahr gefeiert werden, den Festen der Heiligen!
Wenn man im liturgischen Kalender schaut, dann wird die
liturgische Farbe der Sonntage
immer wieder unterbrochen,
nämlich dann wenn die Gedenktage der Heiligen gefeiert
werden. Wenn es sich um das
Fest eines Märtyrers handelt,
also eines Heiligen, der sein
Leben für Christus geopfert
hat, dann trägt der Pfarrer
ein rotes, bei anderen Heiligen ein weißes Messgewand.
Serie Kirchenjahr
32
Viele Heilige sind recht
bekannt z.B. Nikolaus (6.
Dezember), Elisabeth (19.
November),
Martin
(11.
November), Stephanus (26.
Dezember). Andere sind da
eher unbekannt. Einige hat ja
Frank Schien in den letzten
Ausgaben der Sakristei in der
Heiligen-Serie
vorgestellt.
Und über andere Heilige weiß
hoffentlich
deroder
diejenige
etwas,
der/die
seinen/ihren Namen trägt.
Wer den Namenstag nicht
kennt,d er kann mal im
Internet nachschauen unter
www.heiligenlexikon.de; da
erfährt man z.B. dass der Vorname „Kerstin“ von Christus
abgeleitet ist oder -was ich
als Träger diese Vornamens
natürlich schon wusste - dass
Michael „Wer ist wie Gott?“ heißt.
Damit in früher Zeit (als viele noch nicht lesen
konnten) die vielen Heiligen in den Kirchen
auseinander halten konnte, haben Heilige
immer ein Attribut, ein Erkennungszeichen bei
sich. Dabei gibt es allgemeine und individuelle
Zeichen. Allgemeine Zeichen sind z.B. ein Buch
oder eine Schriftrolle für Apostel, Evangelisten
oder Kirchenlehrer, eine weiße Lilie aus Zeichen
einer Jungfrau oder Palme, Krone und Marterwerkzeug für Märtyrer. Und individuelle
Zeichen sind z.B. Brot und Rosen für die Hl.
Elisabeth, ein Drache für den Hl. Georg (23.
April), Kind auf der Schulter für den Hl.
Christophorus (24. Juli), Muschel für den Hl.
Jakobus (25. Juli) oder der Hl. Florian, der
Patron der Feuerwehr, mit Wasserkübel und
Feuer.
In der St. Johannes-Kirche sind z.B. die
Attribute der vier Evangelisten abgebildet: der
Löwe für Markus, der Stier für Lukas, der Adler
für Johannes und der Engel oder Mensch für
Matthäus.
Auch die Attribute der Heiligen sowie Angaben
dazu, welche/r Heilige für welche Gruppe von
Menschen „zuständig“ d.h. Patron/in ist, finden
sich im Heiligenlexikon.
Neben den Heiligenfesten gibt es im Kirchenjahr
auch noch Herrenfeste, Marienfeste und
Engelfeste. Zu den Herrenfesten gehört neben
Ostern, Weihnachten und Pfingsten noch Christi
Himmelfahrt, Dreifaltigkeitsfest (Sonntag nach
Pfingsten), Fronleichnam und Christkönig
(letzter Sonntag im Kirchenjahr).
Marienfeste sind z.B. der 1. Januar als Hochfest
der Gottesmutter Maria oder der 15. August
(Mariä Himmelfahrt).
Und die Engelfeste sind der 29. September, das
Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael
und das Schutzengelfest.
oder Allerseelen
November) gehört.
(am
2.
Nächstes Mal geht es dann
noch um die liturgischen Farben.
Michael Ziegler
Und dann gibt es noch die Kategorie „Verschiedene Feste“, wozu z.B. Erntedank (an einem
Sonntag Ende September oder Anfang Oktober)
Die Nutella-Umfrage
Ihr kennt es alle! Es gibt nichts schöneres, als morgens aufzustehen und sich total verschlafen in die Küche zu schleppen. Dort wartet auf euch eine Scheibe
Brot und ein Glas von einer super leckeren Nuss-Nougat-Creme. Besser bekannt
als Nutella! Doch genau dieses Nutella-Brot stellte die Leiter auf der Kinderfreizeit vor die entscheidene Frage: Wie isst man ein Nutella-Brot? Mit Butter auf
dem Brot oder lieber ohne? Bei den Leitern gab es ein Unentschieden. Drei essen es mit und drei ohne Butter. Das brachte die Redaktion auf die Idee, machen wir doch eine etwas andere Umfrage als sonst. Deswegen die Frage an
euch, liebe Leser: Esst ihr euer Nutella-Brot lieber mit Butter oder ohne Butter?
Schreibt eure Antworten auf den unteren Abschnitt und gebt ihn einem Mitglied
der Redaktion, oder schreibt uns eine eMail (redaktion@sakristei-online.de) mit
eurer Meinung. Wer möchte kann seine Entscheidung auch noch begründen. In
der nächsten Ausgabe gibt es dann das Ergebnis.
Ich esse mein Nutellabrot lieber
_____
mit Butter,
_____
ohne Butter,
weil: _______________________________________________________________
____________________________________________________________________
Serie Kirchenjahr
___________________________________________
33
Wie baue ich ein Kartenhaus?
Das ominöse Kartenhaus!
Wer Wie Was
34
Kennen sie das nicht auch? Sie
sitzen in der Kneipe vor ihnen
ein kühles Bier und unweit
entfernt ein ganzer Packen
Bierdeckel. Klar, sie sind zu
alt für so was und trotzdem
gibt es in jeder gewöhnlichen
Kneipe mindestens eine Person, meistens ein Kind, oder
(zu) jung gebliebene Teenager, die die Bierdeckel an sich
reisen und beginnen ein Kartenhaus zu bauen.
Warum machen die Menschen
so was? Die allgemein hin bekannte These lautet wohl Langeweile, doch inzwischen gibt
es ganz andere Theorien. Zum
Beispiel der Drang einen Weltrekord im Kartenhochhausbauen zu erreichen. Allerdings
werden sie nie jemanden in
einer Kneipe treffen, der dort
einen Weltrekord aufstellt,
denn so was muss natürlich
eingehend geplant werden, außerdem, mal im
ernst, mit den paar Bierdeckeln aus einer Kneipe beeindrucken sie heut zu Tage niemanden
mehr, aber jetzt erst mal zur Theorie:
Ein Haus aus Bierdeckeln ist nicht unbedingt
einfach zu bauen, aber schwer ist es auch nicht.
Man stellt zwei Bierdeckel so aneinander, dass
sich zwei Kanten berühren und sich ein ungefähr
gleichschenkeliges Dreieck bildet. Daran stellt
man noch eins und noch eins und noch eins, je
nach dem wie groß das Ding eben werden soll.
Die Spitzen der Dreiecke sollten möglichst soweit voneinander entfernt sein, dass noch ein
weiterer Bierdeckel darauf passt. So dass die
Bierdeckeldreiecke die Stützpfeiler einer neuen
ebenen Fläche Bierdeckel sind. Auf diese werden dann wieder Dreiecke gebaut und so geht es
dann immer weiter. Kein Problem also. Natürlich gibt es noch Feinheiten um die Stabilität sicher zu stellen, aber alles in allem ist es ein
einfaches Prinzip.
Nun können wir also anfangen den Rekord zu
brechen. Wir brauchen Bierdeckel und zwar viele. Sehr, sehr viele. Wahrscheinlich ist das
schwerste an dem Versuch genug Bierdeckel
aufzutreiben, mit denen sich so ein Deckelhäuschen bauen lässt. Der neueste Rekord, den es
zu brechen gilt liegt bei etwa 600 kg in Bierdeckeln. Hört sich vielleicht nicht ganz so spektakulär an, aber man muss ja auch bedenken, das
Bierdeckel ziemlich leicht sind. Haben sie die
Bierdeckel beisammen? Dann kann’s ja losgehen. Die Konstruktion muss größer werden, als
viereinhalb Meter und zwei Zentimeter und
schon haben sie es geschafft, aber unter uns gesagt in Backnang bekommen sie ohnehin nicht
genug Bierdeckel…
maz
So schön war der Sommer!
Fotografiert von Michael Ziegler
Fotografiert von Christoph Batzel
Wir entschuldigen uns hiermit
für die schlechte Bildqualität,
die diesen wunderschönen,
professionellen Urlaubsbildern
nicht gerecht wird.
Alle Bilder gibt es aber in Farbe und guter Qualität auf unserer Homepage zu bestaunen.
Schaut einfach mal vorbei auf
www.sakristei-online.de.
Wenn ihr nun Lust bekommen
habt, selber auf die Suche
nach Schnappschüssen zu gehen, oder ihr schon welche
auf eurer Festplatte rumfahren habt, schickt uns einfach
eine Mail mit eurem Namen
und eurem Bild an redaktion@sakristei-online.de. Vielleicht ist es dann das nächste
Mal mit dabei.
Und hier sind nun die Finalisten:
Fotowettbewerb
Anfang der Sommerferien
wurde auf unserer Internetseite ein Fotowettbewerb angekündigt. Gesucht wurde das
schönste, selbst geschossene
Urlaubsbild.
35
Unsere Nummer 1, fotografiert von Kathrin Stahl. Herzlichen Glückwunsch!
Fotowettbewerb
36
Fotografiert von Thomas Leitermann
Fotografiert von Peter Stahl
Dosenkaffee – Segen oder Fluch ?
Nun beginnt wieder die Schule und pünktlich dazu knöpfte sich die SakristeiRedaktion das Allheilmittel gegen Müdigkeit durch frühes „SchulAufstehen“vor , genauer gesagt testeten wir Dosenkaffee.
7.Platz: Nescafé Xpress
Wie schon lange gewohnt rollen wir das Testfeld
wieder von hinten auf, dass heißt heute starten
wir mit dem 7. Platz.
Der geht an den Branchenprimus Nescafé, was
diesem vielleicht zu denken geben könnte/sollte. Zunächst fiel uns der Drehverschluss und die
Form des Behälters positiv auf. Des Weiteren
enthält dieser Testkandidat mit Abstand den
meisten Kaffee (42,9%), aber auch ordentlich
Milch (50%). Doch dass war's schon mit dem Guten. Denn wenn man am Kaffee riecht kommt
einem unweigerlich der Geruch von Katzenfutter in den Sinn, was nun wirklich nicht zu mehr
Wachheit am Morgen führt. Leider setzt sich das
auch im Geschmack fort, der Nescafé Xpress
schmeckt einfach nicht nach Kaffee, sondern
eher nussig und eklig. Wenn man nun noch das
zweitschlechteste Preisleistungsverhältnis sieht,
ist unser Prädikat eindeutig: Lieber nicht kaufen
oder trinken und schon gar nicht verschenken.
Name:
Nescafé Xpress
Füllmenge:
250 ml
Preis:
1,79 €
Preis/Leistung: 0,72€/100ml
Kommen wir nun zum Preisleistungssieger von
Aldi, der es trotzdem nur auf den vorletzten
Platz geschafft hat. Was wohl zum einem am laschen, faden und viel zu süßen Geschmack (Vanille-Eis) und zum anderem am viel zu geringen
Anteil an Kaffee (nur 1,4 %). Vom Äußeren her
sticht sofort der Drehverschluss mit AluminiumAbfummelfolie ins Gesicht, leider gibt es trotz
heftigem Schütteln kein Schaum darunter zu erkennen. Außerdem besitzt dieser Testkandidat
einen bitteren Nachgeschmack und riecht besser
als er hinterher schmeckt. Somit hat Belmont
zwar den meisten Inhalt, den man aber gar
nicht alles trinken will, so schlecht ist er.
Name: Belmont Café Classico
Füllmenge:
330 ml
Preis:
0,69 €
Preis/Leistung: 0,21€/100ml
Test: Dosenkaffee
6.Platz: Belmont Café Classico
37
5.Platz: Mr. Brown Coffee Drink
Name: Mr.Brown Coffee Drink
Füllmenge:
250 ml
Preis:
1,59 €
Preis/Leistung: 0,64€/100ml
Nun zum Testkandidaten mit dem wahrscheinlich längsten Anfahrtsweg. Laut Aufdruck
kommt der nämlich aus Taiwan, was so ziemlich
am anderen Ende der Welt liegt. Dies schlägt
sich natürlich besonders im Preis nieder, der
dritt-teuerste aller getesten Produkte ist.
Zunächst fällt natürlich jedem auf, dass dieser
Kaffee noch aus der Dose kommt, was in nicht
wiederverschließbar macht. Außerdem sammelt
sich der Kaffeerest nach einem kräftigem
Schluck in der Dose. Nun weiter zum Geschmack
und zum Geruch. Zunächst riecht es mal ganz
wohltuend aus der Dose, doch wenn man dann
den ersten Schluck genommen hat schmeckt
man erstmal keinen Kaffee, denn der hat sich
ziemlich zurückdrängen lassen von einem eher
seifigem / spülmittel-mäßigen Geschmack. Des
Weiteren schmeckt dieser Kandidat hier eher
nach Kakao statt nach Kaffee und ist dabei noch
sehr dünn, vom Kaffeeanteil her (leider keine
genauen Angaben).
4.Platz: Nöm Caffé
Test: Dosenkaffee
38
Name:
Nöm Caffé
Füllmenge:
250 ml
Preis:
0,69 €
Preis/Leistung: 0,28€/100ml
Weiter mit dem 4. Platz der vom Caffé von Möm
belegt wird. Im Preisleistungsverhältnis ist er
2., was wohl daran liegen mag, dass sage und
schreibe nur 0,8% Kaffeeextrakt enthalten sind,
dafür aber Milch mit Karamel. Rein äußerlich
haben wir hier wieder mal einen Drehverschluss
mit Aluminiumfolie, allerdings hat der Verschluss eine scharfe Trinkkante, was nichts für
zarte Lippen ist. Durch Schütteln bildet sich
leichter Schaum, der jedoch, genauso wie der
ganze Rest, eher kakaoig und schokoladig anstatt kaffeeähnlich schmeckt. Natürlich macht
ihn dass auch viel zu süß und zu milchig für
einen guten Kaffee. Was daraus, nach den noch
größeren Ausrutschern der Konkurrenz übrig
bleibt ist der 4. Platz für Nöm Caffé
3.Platz: Tirestella Milk & Coffee
Nun geht es aufs Podest und damit zu Tirestella
Milk&Coffee. Rein äußerlich fällt wieder um der
Verschluss auf, diesmal allerdings eher negativ,
denn Tirestella besitzt nur eine Alufolie auf der
ein Plastikoberteil sitzt. Damit ist dieser Kaffee
nicht wiederverschließbar! Wenn man nun den
Kaffee geöffnet hat, erkennt man zunächst eine
sehr scharfe Trinkkante, wenn man jedoch vorher ordentlich geschüttelt entdeckt man auch
einigen Schaum auf diesem Kaffee. Nach den
ersten Schlücken setzt sich ein eher vanilliger
und dafür eher weniger kaffee-mäßiger Geschmack ein. Die Konsistenz dieses Testkandidaten ist sehr zähflüssig, eher kakaoig, was sich ja
auch im Geschmack niederschlägt. Es ist außerdem noch wichtig zu erwähnen, dass dieser Kaffee aus 8% Kaffeezubereitung besteht.
Name: Tirestella Milk&Coffee
Füllmenge:
230 ml
Preis:
0,69 €
Preis/Leistung: 0,3 €/100ml
Jetzt kommt etwas bisher nie da Gewesenes:
Die Sakristei vergibt in ihrem Test 2 mal den 2.
Platz ! Das hat aber ganz einfache Gründe: Es
gibt nämlich keinen 1. Platz, da uns einfach keines der gekauften Produkte derart überzeugen
konnte, um ihm den 1. Platz zu verleihen.
Deshalb nun, in völlig zufälliger Reihenfolge, zunächst Rauchs Cafemio, dann Emmi's Caffé Latte.
Rauchs Cafemio besitzt äußerlich wieder einen
Drehverschluss unter dem uns eine Aluminiumfolie erwartet, die allerdings kaum ablösbar ist.
Natürlich sollte die Flasche vorher noch ordentlich geschüttelt werden, nicht umsonst steht
twist & shake auf der Verpackung. Dann erhält
man sogar leichten Schaum, der nun versucht
über den nicht gerade gelungen Geschmack hinwegzutäuschen, Dieser ist nämlich sehr kakaoig
und außerdem sehr milchhaltig, was ihn ziemlich fade macht. Wenn man nun hinunterge-
Name:
Rauch Cafemio
Füllmenge:
250 ml
Preis:
1,99 €
Preis/Leistung: 0,80€/100ml
Test: Dosenkaffee
2.Platz: Rauch Cafemio / Emmi Caffé Latte
39
Name:
Emmi Caffé Latte
Füllmenge:
230 ml
Preis:
1,09€
Preis/Leistung: 0,47€/100ml
Test: Dosenkaffee
40
schluckt hat, kommt leider ein ziemlich mieser
Nachgeschmack auf, der wohl zum Teil vom viel
zu geringen Kaffeeanteil (nur 1,1%Kaffeeextrakt) herrührt.
Der zweite zweite Platz geht an den Caffé Latte
von Emmi.
Zunächst fällt auf, dass der Verschluss ziemlich
gut ist, selbst heftiges Schütteln nach dem Wiederverschließen ist möglich, ohne eine Sauerei
zu verursachen. Leider gibt es danach keinen
Schaum, dafür riecht dieser Testkandidat zum
ersten Mal nach Kaffee und selbst wenn man am
Becher genippt hat bleibt der herbe, bittere
Geschmack von Kaffee im Mund. Erst wenn der
große Schluck bereits wieder in den Bauch unterwegs ist, kommt ein leicht kakaoiger Geschmack hervor, der allerdings auch schon beim
Trinken vorhanden ist. Dennoch ist dieser Geschmack keinesfalls jedermanns Sache, sodass
nur ein Weg übrig bleibt: Eiskaffee bzw. Kaffee
selber machen ! Wie das geht lest ihr hier:
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
1. Für alle, die mit einem Kaffeevollautomaten
beglückt sind, drücken auf den Knopf für den
Kaffee und haben natürlich vorher nicht vergessen eine Tasse unter den Auslauf zu stellen.
2. Für alle mit einer „normalen“Kaffeemaschine, was auch völlig ausreichend ist. Kaffeepulver in den Beutel füllen, über die Kanne hängen
und von oben heißes Wasser aufgießen.
Wenn wir dass nun erreicht haben, können wir
uns überlegen, ob es bei einem normalen Kaffee
bleiben soll, oder ob es nicht doch lieber ein
Eiskaffee mit viel Sahne sein soll. Falls ja, muss
der frische Kaffee erstmal ins Kühle (also Gefrier- oder Kühlschrank). Wenn er ordentlich abgekühlt ist, geben wir 1-2 Kugeln Vanilleeis ins
Glas hinzu und besprühen nun alles ausführlichst mit Sahne. Wer dann noch Kakao zu Hand
hat, verstreut ihn am besten darüber. Jetzt
noch Milch und Zucker dazu und fertig ist der
beste (Eis-)Kaffee.
thl
Dürfen wir vorstellen . . .
... unseren neuen Vikar Stefan Fischer. Seit Anfang September wohnt er nun
in Backnang und wird für die nächsten zwei Jahre in der Seelsorgeeinheit
Backnang als Vikar tätig sein.
2) Wie war dein erster Eindruck von der „Weltmetropole“ Backnang?
Eine Woche nach der Bekanntgabe, bin ich hier mit der
S-Bahn angekommen und wurde sofort herzlich im Pfarramt
empfangen und war dort zu einem Mittagessen eingeladen.
Weiß ich noch nicht so genau.
Ich würde gerne viel mit der
Jugend machen. Lehrer bin ich
an der Schillerschule. Aber
auch Gottesdienste werde ich
natürlich machen.
Stefan Fischer bei seiner Einführung in St. Johannes.
1) Wie hast du erfahren, dass du nach Backnang kommst?
Am Montag nach der Priesterweihe in Rottenburg waren alle meines Weihejahrgangs beim
Bischof. Ich war der erste im Alphabet und habe
es dann direkt aus dem Munde des Bischofs erfahren.
4) Was erhoffst du dir für die
Zeit in Backnang?
Viele schöne Begegnungen mit
netten Menschen, so wie ihr
;-) , mit denen man auch in
die Tiefe gehen kann.
5) Warst du früher auch mal
Ministrant, wenn ja wie lange?
Ja, in St. Martinius in Malmsheim von 1989 bis 1999.
25 Fragen an unseren neuen Vikar
3) Welche Aufgaben übernimmst du in Backnang?
41
6) Warum bist du Pfarrer geworden?
Weil mir die Kirche schon früh
eine Heimat geworden ist, als
Ministrant. Ich hatte einen
Pfarrer, der absolut urig war,
habe es dann wieder zur Seite
geschoben, hatte lange eine
Freundin, meine Mutter ist
früh gestorben und dann hab
ich einfach angefangen Theologie, Politik und Geschichte
auf Lehramt zu studieren.
Nach einem Studiumsjahr in
Rom bin ich dann in das Wilhelmstift eingetreten.
25 Fragen an unseren neuen Vikar
42
7) Was haben deine Familie
und deine Freunde zu deinem
Entschluss
gesagt,
Priester zu werden?
Mein Vater war zwar nicht begeistert, aber er trägt meine
Entscheidung voll und ganz
mit. Meine Freunde haben
alle positiv darauf reagiert.
8) Hast du Geschwister?
10) Was sind deine Hobbies?
Ich spiele Klarinette, esse und trinke gerne, imitiere gerne Stimmen und bin für jeden Spaß zu
haben.
11) Spielst du ein Musikinstrument, wenn ja
welches?
Wie schon gesagt spiele ich Klarinette und habe
vor langer Zeit mal Tenorsaxophon gespielt.
12) Welche 3 Gegenstände würdest du mit auf
eine einsame Insel nehmen?
Einen riesigen Anhänger mit Essen und Trinken
und außerdem ein großes Bett, und meine Bierzapfanlage.
13) Was macht dich traurig?
Momentan beschäftigt mich noch der Abschiedsschmerz aus Weingarten, weil es mir dort sehr
gut gefallen hat, aber das geht vorbei.
14) Was hörst du für Musik?
Eigentlich so ziemlich Querbeet, habe aber
durch mein Studienjahr in Italien einen Hang
zum italienischen Pop.
Nein.
9) Nenne 3 Eigenschaften
von dir?
Frech, vorlaut, liebenswürdig.
15) In welches Land würdest du gerne einmal
verreisen?
Nach Südamerika, ich war schon mal in Afrika,
USA, aber noch nie in Südamerika.
16) Was würdest du verändern, wenn du ein
Tag lang Bundeskanzler wärst?
22) Liest du gerne? Was ist
dein Lieblingsbuch?
Schauen, dass alle Leute das Nötigste zum Leben haben.
Ja schon, mein Lieblingsbuch
ist „Oskar und die Dame in
Rosa“ von Eric-Emmanuel
Schmitt.
17) Welche Zeitungen liest du regelmäßig?
18) Was war dein Lieblingsfach in der Schule?
Mein Lieblingsfach war Musik und Gemeinschaftskunde. Religion war eigentlich nie
so richtig mein Fach.
19) Hast du irgendwelche Marotten?
Ja sicherlich, nur welche weiß ich nicht so genau, daher bin ich über Hinweise dankbar. Meine Mädels aus Weingarten waren beim Umzug
entsetzt darüber, dass ich 24 Paar Schuhe besitze.
20) Bist du ein Sportfan?
23) Was weißt du bis jetzt
über die Sakristei?
Dass es eine super coole und
geniale Jugendzeitung ist. Mit
einer Internetplattform, auf
der man alle nötigen Infos
über Leute und die Gemeinden bekommt.
24) Was isst du zum Frühstück?
Nutellabrot.
25) Isst du dein Nutellabrot
lieber mit Butter oder ohne?
Ich esse mein Nutellabrot immer mit Butter.
Nicht so, aber der VfB Stuttgart ist ok.
21) Bist du ein ordentlicher Mensch?
Geht so, momentan räume ich ja alle meine Sachen durch den Umzug auf.
Vielen Dank für das Beantworten der Fragen!
chv
25 Fragen an unseren neuen Vikar
Schwäbische Zeitung, jetzt auch die BKZ und
die Sakristei!
43
Filmtipp:
Kurzinfo zu „Simpsons - der
Film“
Genre: Zeichentrick/Satire
Altersfreigabe:
6 Jahre
Dauer:
87 Min.
Idee:
Matt Groening
Filmtipp: Die Simpsons
44
Familienvater Homer Simpsons Inkompetenz ist legendär. Diesmal übertrifft sich
die Couch-Potatoe aber selbst
und löst in Springfield das totale Chaos aus.
Alles beginnt mit einer Vision
Grandpas, der eine Katastrophe voraussagt, die sich, wie
sich herausstellt, auch bewahrheitet.
Dabei fängt alles so harmlos
an:
mit
einem
kleinen
Schwein (später bekannt als
Spider-Schwein), das Homer
vor dem Schlachtermesser
rettet und zu Marges Unmut in
die Familie aufnimmt. Die folgenden Geschehnisse entwickeln sich derart dramatisch,
dass die Familie Simpson nach
Alaska fliehen muss und die
Stadt Springfield dem Untergang geweiht ist.
Lange angekündigt, endlich
realisiert: Die gelbstichige
Kultfamilie aus der laufenden
Zeichentrickserie tritt an zu
ihrem Kinodebüt. Geniale Anspielungen und ironischer Humor rechnen mit dem Ameri-
can Way of Life ab. Eine Mischung aus irrwitzigen Pointen und überzeugender Story haben
Groening und Co. für die Simpsons in XXL perfektioniert.
Natürlich sind auch alle Figuren der Erfolgsserie
mit dabei: vom Atomkraft-Mogul Mr. Burns bis
zum bestechlichen Bürgermeister Quimby.
Also für alle Simpsonfreaks, die dieses Meisterwerk noch noch nicht bewundert haben: Schaut
ihn euch an! Am besten zweimal, denn beim
zweiten Mal ist er noch lustiger (Abspann nicht
vergessen!)
alk
Für alle absoluten Simpson-Fans:
Auf der Homepage www.simpsonizeme.com
könnt ihr euch in ein Simpson verwandeln, indem ihr ein Foto von euch hoch ladet, dass
die angegebenen Kriterien erfüllt und schon
seid ihr „gesimpsonizet“.
Viel Spaß!
Freut ihr euch auch so auf die Schule...?
Ein Missionar in Afrika wird eines Tages bei einem Spaziergang im Dschungel von einem Löwen angefallen. Der Missionar gibt Fersengeld,
und rennt und rennt und rennt um sein Leben.
Der Löwe verfolgt ihn, und kommt nach und
nach immer näher. Im letzten Moment, - der
Löwe holt schon zum alles entscheidenden
Sprung aus - bremst der Missionar ab, kniet nieder und schickt ein Stoßgebet zum
Himmel: „Oh Herr, bekehre diesen Löwen!!!“
Der Löwe bremst mitten im Sprung ab, kniet neben dem Missionar nieder, faltet die Pfoten
ebenfalls zum Gebet. Schweißgebadet steht der
Missionar auf, lehnt sich erleichtert an den
nächsten Baum, und lauscht dann dem Gebet
des Löwen: „Komm Herr Jesus, sei unser Gast,
und segne, was du uns bescheret hast, Amen.“
Einsatzzentrale der Feuerwehr München zwei
Beamte schieben Dienst. Plötzlich klingelt das
Telefon. Meldet sich der eine
Beamte: „Notruf und Feuerwehr der Landeshauptstadt
München. Wie kann ich Ihnen
helfen?“ „Hilfe, Hilfe!!! Hier
wird chemische Energie in
Wärmeenergie
umgesetzt,
und zwar derart fortschreitend, dass bei stark beschleunigter Reaktion Lichterscheinungen auftreten!“ Daraufhin
der Beamte zu seinem Kollegen: „Du Sepp, schick an
Löschzug raus, die Uni brennt
mal wieder!“
Zwei Ballonfahrer haben sich
im Nebel mit ihrem Ballon
verirrt. Plötzlich taucht im
Nebel ein zweiter Ballon auf
mit einer Person an Bord. Da
ruft einer der beiden Verirrten: „Hallo, können Sie uns
sagen, wo wir uns befinden?“
Der andere Ballonfahrer gibt
keine Antwort. Kurz bevor die
Ballone außer Rufweite sind
ruft er plötzlich: „Ich weiß wo
sie sich befinden! Sie befinden sich in einem Korb unterhalb eines Heißluftballons!“
Darauf meint einer der Verirrten zu seinem Kollegen: „Das
war ein Mathematiker.“ „Wie
kommst du drauf?“ der andere. „Nun, er hat sehr lange
nachgedacht, die Antwort war
zu 100% korrekt, und es hat
uns absolut nichts genutzt!“
Witze
Gast: „Da ist eine Fliege in meiner Suppe!“
Ober: „Wenn sie hundert zusammen haben, bekommen Sie ein Fahrrad...“
45
Die lustige Seite – Lästerseite
Stimmt es, dass...
... Frank Schien in seinem
Praktikumsjahr es nicht
einmal auf die Lästerseite
geschafft hat? Das holen
wir nun hiermit nach.
... Frank Schöpe bei der Vorführung im Planetarium
einschlief?
... die ehemalige KjG-Gruppe
Pfefferkörner jetzt Smarties heißen?
... sich eine Fledermaus vom
Gesang der Chorgemeinschaft angezogen fühlte,
sich aber in letzter Minute
dazu entschloss doch nicht
mit zu singen und das Gemeindehaus wieder verließ?
Lästerseite
46
... der Organist in Friedrichshafen während der Predigt
ins Pfarrhaus geht um sich
erst einmal einen Kaffee
zu machen?
... Michael Ziegler eine Belohnung in Höhe
von 10 € ausgesetzt hat, für die Person,
die ihm verrät, welcher Firmling an der
Firmung in sein Opfertütchen diesen gemalten 20 €-Schein gesteckt hat? Hinweise
werden natürlich vertraulich behandelt.
... Christian am ersten Tag seines Ferienjobs
auf dem Rückweg von Waiblingen in der SBahn einschlief? Als er aufwachte befand er
sich auf dem Abstellgleis und die St. Johannes Kirche lag plötzlich auf der falschen Seite.
... Franzi auf der Minifreizeit einen Reifen mit
einem Diabolo verwechselt hat?
... Franzi, Kathi und Alexandra auf der Fahrt
nach Egg und von Egg zurück, nur die Hälfte
der Fahrt mitbekamen, da sie es sich stattdessen auf der Rückbank gemütlich machten
und im Land der Träume schlummerten?
... Alexander B. auf der Kinderfreizeit vor lauter Müdigkeit auf dem Klo eingeschlafen ist?
... Kathi beim Test vor lauter Koffein den Kaffee nicht mehr einschütten konnte?
... es für Christian bei der Einführung des neuen Vikars ganz neu war, dass zwei Lesungen
gelesen werden. Sogar auf den Hinweis vom
Pfarrer „die Lesung“ fragte er ganz verdutzt: „Welche Lesung?“ - Jeder Anfang ist
schwer.
... Alexander V. in der Klosterkirche auf dem
Schönenberg einen Gottesdienst mit Trauung hinter verschlossenen Türen verbringen
musste, da er kurz vor dem Gottesdienst die
Krippe anschauen wollte und dann plötzlich
die Tür abgeschlossen war, als er wieder
nach draußen wollte? Zumindest konnten
sein Bruder und seine Mutter sich mit ihm
durch die verschlossene Türe unterhalten,
wenn nicht da eine schwache Blase gewesen
wäre. Doch auch dieses Problem konnte mit
dem Aufschließen der Türe nach dem Gottesdienst schnell gelöst werden.
... bei einer lustigen Runde
einiger Sakristei Redakteure ein Erzählstein eingeführt werden musste,
da sonst niemand richtig
zu Wort kommen konnte?
Thomas wollte dabei etwas besonderes haben,
nämlich den Erzählschein.
... Christian bei dieser Runde
sehr angetan war von den
Weschbacken, die es da
gab. Naja, man konnte
sich trotzdem die Hände
waschen.
... auch Franzi diesen Abend
nutzte, um von ihrem
Saugstauber zu erzählen?
... Lukas sich zu Beginn seines Studiums seinen Zopf
abschneiden lässt und ihn
für einen guten Zweck
versteigern will?
Lästerseite
... Alexander B., Thomas und Christian bei der
Kinderfreizeit soviel Sachen vergessen hatten? So musste der Wäscheservice Verhufen
die drei mit Handtüchern, Socken und
Schlafanzug ausstatten.
47
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Seele and Geist
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