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1 Wie schon zur Halbjahresbilanz berichtet werden konnte, hat der

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4/2007
Liebe Leserinnen und Leser,
Nach einem schwierigen Start in das Jahr 2007 kam der
Thüringen-Tourismus in den folgenden Monaten immer
weiter in Fahrt. Heute, nachdem das Jahr 2007 der amtlichen
Statistik nun zu drei Vierteln in Zahlen vorliegt, können wir
Sie darüber informieren, dass sich die Tourismusentwicklung
im Freistaat weiterhin sehr positiv gestaltet hat. Im bundesweiten Vergleich nimmt Thüringen nun bei der Entwicklungsdynamik (z. B. in Form bei der Veränderungsrate der
Übernachtungen) sogar einen der vordersten Plätze ein.
Unsere Hoffnungen haben sich also bestätigt. Dank der
BUGA und der Landesausstellung in Eisenach hat sich der
Tourismus in Thüringen sehr positiv entwickelt. Dies ist
einerseits erfreulich, andererseits machen die Effekte der
beiden Großveranstaltungen einmal mehr deutlich, dass im
Deutschlandtourismus nur noch mit hochkarätigen Events
und anspruchsvollen Angeboten deutliche Fortschritte erzielt
werden können. Lesen Sie nun die Analyse der Tourismusentwicklung Thüringens in den letzten Monaten.
Ihre Thüringer Tourismus GmbH
INHALT:
Deutschlandtourismus weiter auf Erfolgskurs. Thüringen steigert
sich kontinuierlich! ............................................................................ 1
Hohes Wachstum speziell in den Sommermonaten! .......................... 2
Quellmarkt Deutschland mit erfreulichen Steigerungen. Incoming
wechselhaft! ...................................................................................... 2
Unter den wichtigsten Quellmärkten nur Österreich und die
Schweiz im Plus!................................................................................ 3
Thüringer Wald trotzt dem negativen Trend in den
Mittelgebirgsregionen! ...................................................................... 3
Enttäuschendes Sommerergebnis in Oberhof. Masserberg nun
deutlich im Plus!................................................................................ 4
Erfurt mit Übernachtungswachstum von 9%. Auch der WeimarTourismus steigt! ............................................................................... 4
Positive Bilanz in der Mehrheit der Thüringer Städte nach acht
Monaten! .......................................................................................... 5
BUGA stärkt das Übernachtungswachstum im Freistaat spürbar! ....... 5
Freizeiteinrichtungen empfangen im 3. Quartal 10% mehr Besucher!6
Thüringer Wetterstationen nach Ablauf von neun Monaten mit
konstant positiver Entwicklung!......................................................... 7
THÜRIS-Umsatz 25% über dem Vorjahr! .......................................... 7
Verkauf der ThüringenCard bis Oktober um 25% verbessert!............ 7
ElisabethCard bereits mit 118.000 Akzeptanzen!............................... 8
Weiterhin Zuwächse bei den Stadtführungen in den Thüringer
Städten!............................................................................................. 8
Touristiker in den Städten weiter optimistisch!.................................. 9
Kongress- und Tagungseinrichtungen: 95 Veranstaltungen mit
86.400 Besuchern im 3. Quartal!..................................................... 10
Premiumpartner der Marktforschungsinitiative Thüringen 2007
TOURISMUSENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND
Anmerkung:
Das Statistische Bundesamt hat am 20. November 2007 die
Ergebnisse für den Monat September publiziert. Diese konnten
noch kurzfristig in den Newsletter eingearbeitet werden. Daten
zur Entwicklung der Regionen, Städte und Orte lagen bis
Redaktionsschluss leider noch nicht vor. Daher kann in diesen
Abschnitten nur die Entwicklung bis einschließlich August 2007
abgebildet werden.
Deutschlandtourismus weiter auf
Thüringen steigert sich kontinuierlich!
Erfolgskurs.
Wie schon zur Halbjahresbilanz berichtet werden
konnte, hat der Tourismus in Deutschland bis einschließlich August die positive Entwicklung aufrecht
erhalten und lag sowohl bei den Ankünften (+4,3%)
als auch bei den Übernachtungen (+3,3%) stabil über
den Vorjahresergebnissen. Dem folgte jedoch ein
wenig zufrieden stellender Monat September mit
leichten Verlusten bei den Ankünften (-0,5%) und nur
geringen Zuwächsen bei den Übernachtungen (1,0%).
Nach nunmehr neun Monaten liegt die Wachstumsquote der Ankünfte in Deutschland gegenüber den
Vormonaten daher leicht abgeschwächt „nur“ noch
bei 3,6% und bei den Übernachtungen bei 2,9%.
Deutschland: Veränderung der Übernachtungen
von Januar bis September 2007
(in Prozent; Übernachtungen insg. in Betrieben ≥ 9 Betten;
einschl. Camping; im Vgl. zum Vorjahreszeitraum)
Berlin
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen
Saarland
Hamburg
Brandenburg
Baden-Württemberg
Hessen
Deutschland
Schleswig-Holstein
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Bremen
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Sachsen
-5,0
4,7
4,3
4,1
3,9
3,7
3,3
2,9
2,7
2,7
2,6
2,3
1,7
1,6
0,5
-1,1
0,0
5,0
6,3
9,7
10,0
15,0
20,0
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2007
1
Auch die meisten anderen Bundesländer können prozentuale Steigerungen zu 2006 ausweisen. Eine kleine
Ausnahme bildet dabei mit einem Minus von 1,1%
das Bundesland Sachsen, das das Ergebnis des Rekordjahres 2006 wohl nicht mehr einstellen kann. Die
Spitzenpositionen haben weiterhin Berlin und
Mecklenburg-Vorpommern, mit Wachstumszahlen
weit über dem Bundesdurchschnitt, inne.
TOURISMUSENTWICKLUNG IN THÜRINGEN
Hohes Wachstum speziell in den Sommermonaten!
Nach den Verlusten im Januar und Februar wurden in
allen darauf folgenden Monaten in Thüringen die
Vorjahresergebnisse sowohl bei den Ankünften als
auch bei den Übernachtungen übertroffen.
Thüringen: Veränderungen bei den monatlichen Ankünften
und Übernachtungen
< 2006
Ankünfte
Übernachtungen
2007 >
-5,8
2,8
5,74,8
1,7
-1,3-1,3
-3,2
-4,7
-6,1
20,2
14,1
8,6
7,6
4,8
8,0
3,9
6,7
5,4
7,9
12,9
7,6
3,6
2,9
4,7
7,7
4,7
-2,2
-3,8-4,6
-5,0
Sep ´07
Jan bis Sept ´07
Juli ´07
Aug ´07
Jun ´07
Apr ´07
Mai ´07
Feb ´07
Mrz ´07
Jan ´07
Dez ´06
Okt ´06
Nov ´06
Sep ´06
-12,2
Juli ´06
25,0
20,0
15,0
10,0
5,0
0,0
-5,0
-10,0
-15,0
Aug ´06
Veränderung zum Vorjahr in Prozent .
(in %; im Vergleich zum Vorjahresmonat)
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2007
(absolut; Basis: Betriebe ≥ 9 Betten; einschl. Camping)
1.300.000
1.200.000
1.100.000
1.000.000
900.000
800.000
700.000
600.000
500.000
400.000
300.000
200.000
100.000
0
Ankünfte
Übernachtungen
Sep ´07
Juli ´07
Aug ´07
Jun ´07
Apr ´07
Mai ´07
Mrz ´07
Jan ´07
Feb ´07
Dez ´06
Nov ´06
Sep ´06
< 2006 2007 >
Okt ´06
Bis zum September des Jahres 2007 summierten sich
in Thüringen trotz des sehr durchwachsenen Sommers
über 2,5 Mio. Ankünfte und 7,1 Mio. Übernachtungen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7% (Ankünfte) und 4,7% (Übernachtungen) im Vergleich
zum vergangenen Jahr.
Thüringen: Monatliche Ankünfte und Übernachtungen
Juli ´06
Der Freistaat Thüringen hat nach zunächst schwachem
Beginn im Januar und Februar nach Ablauf von nunmehr neun Monaten den Sprung in die „Top Drei“ der
Bundesländer bei der Veränderungsrate der Übernachtungen geschafft. Wie noch zu zeigen sein wird,
ist dies auch den beiden Großevents BUGA und der
Landesausstellung zu verdanken.
Die höchsten Zuwachsraten wurden in den Sommermonaten Juli und August erreicht. Auch der September gestaltet sich mit einem Wachstum von
2,9% bzw. 4,7% positiver als im Vorjahr und damit
deutlich besser als im übrigen Deutschland.
Aug ´06
Insgesamt erreichen die Ankünfte im Zeitraum Januar
bis September 2007 in Deutschland nunmehr ein Aufkommen von 100 Millionen und die Übernachtungen
ein Volumen von 285 Millionen.
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2007
Nachdem der Tourismus in Thüringen zu Beginn des
Jahres noch sehr unter dem ungünstigen Wetterverlauf gelitten hat, erweist sich der Freistaat im
Sommer dank BUGA und Landessaustellung von den
ungünstigen Wetterbedingungen und der rückläufigen Entwicklung in weiten Teilen Deutschlands
unbeeindruckt. Sämtliche vom Thüringer Landesamt
für Statistik ausgewiesenen Reisegebiete können in
der Bilanz von Januar bis August sowohl bei den
Ankünften als auch bei den Übernachtungen auf
Zunahmen verweisen. Hervorgehoben werden muss
hierbei das Thüringer Vogtland, die Region der
BUGA 2007, welches von Januar bis September
45,0% zusätzliche Ankünfte und 34,4% zusätzliche
Übernachtungen zählte.
Quellmarkt Deutschland mit erfreulichen Steigerungen. Incoming wechselhaft!
Während das Gästeaufkommen aus Deutschland
und die Zahl ihrer Übernachtungen in Thüringen in
den letzten sechs Monaten kontinuierlich über den
Vorjahresergebnissen lagen, entwickelten sich die
Reisen ausländischer Gäste in den Freistaat weitaus
wechselhafter und weniger erfreulich. Hier wechseln
sich Zu- und Abnahmen regelmäßig ab.
Die Gästezahlen aus Deutschland liegen derzeit
7,6% über dem Vorjahr, die Übernachtungen 5,0%.
Bei den ausländischen Gästen hat sich die Zahl der
Ankünfte bis September zwar um stolze 8,2% erhöht. Die Übernachtungen liegen jedoch nur knapp
über dem Vorjahresresultat (0,8%)
2
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
Thüringen: Veränderungsraten
bei in- und ausländischen Gästen
(absolut; Basis: Betriebe ≥ 9 Betten; einschl. Camping)
Veränderung zum Vorjahr in Prozent .
40,0
35,0
30,0
25,0
20,0
15,0
10,0
5,0
0,0
-5,0
-10,0
-15,0
-20,0
-25,0
Ankünfte Inländer
Ankünfte Ausländer
Übernachtungen Inländer
Übernachtungen Ausländer
22,0
16,6
13,8
15,2
12,9
12,7
8,6
7,1
7,6
4,4
2,2
1,3
5,0
8,2
0,9
Bis August weisen unter diesen Ländern lediglich die
Übernachtungen von Gästen aus der Schweiz und
Österreich eine positive Bilanz aus. Die USA, Frankreich und Italien liegen nur knapp unter dem Vorjahr. Übernachtungen aus Polen und den Niederlanden liegen deutlich im Minus. Die genannten acht
Länder bestreiten 57% aller Übernachtungen von
Gästen aus dem Ausland in Thüringen.
Anteil der Herkunftsländer an den gesamten Ausländerübernachtungen in Thüringen im Zeitraum
Januar bis August 2007
-13,4
(abs. und in %; Basis: Betriebe ≥ 9 Betten; ohne Camping)
Juli ´07
Aug ´07
Sep ´07
Jan bis Sep
2007
Übriges Ausland
146.903
43%
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2007
Niederlande
72.545
21%
Anmerkung:
Für einzelne Länder lagen bis Redaktionsschluss leider nur die
Zahlen bis einschließlich August 2007 vor!
Großbritannien
13.790
Polen
4%
15.756
Italien
5%
11.912
Österreich
4%
Schweiz USA Frankreich
19.384
22.827 17.006 15.662
6%
5%
7%
5%
Unter den wichtigsten Quellmärkten nur Österreich
und die Schweiz im Plus!
Die Analyse der Entwicklung der wichtigsten ausländischen Quellländer für Thüringen zeigt unterschiedliche Tendenzen.
Monatliche Veränderungsraten der Übernachtungen im
Vergleich zum Vorjahr nach Herkunftsländern
(in %; Basis: Betriebe ≥ 9 Betten; ohne Camping)
Jun 07
Jul 07
Aug 07
Jan bis Aug 07
-9,6
-14,2
-0,8
Niederlande
1,4
21,6
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2007
Anmerkung:
Um die Tourismusentwicklung unterschiedlicher Orts- und Gebietstypen besser einordnen zu können, werden in der Folge der
Thüringer Wald, die Städte Weimar und Erfurt sowie Oberhof und
Masserberg exemplarisch für Thüringen mit ausgewählten Beispielregionen und -orten in Deutschland verglichen.
7,6
Schweiz
21,1
-5,1
16,3
-9,7
Österreich
79,9
Thüringer Wald trotzt dem negativen Trend in den
Mittelgebirgsregionen!
38,9
Vergleich deutscher Mittelgebirgsregionen:
Veränderungen bei den Übernachtungen
-0,6
-0,2
USA
20,4
(in %; im Vergleich zum Vorjahresmonat)
-25,7
-5,2
30,0
-24,6
Großbritannien
7,1
Polen
10,0
-65,7
-17,2
2,9
17,5
0,0
-1,0
Frankreich
-27,5
-10,0
-3,9
5,6
Italien
18,9
20,0
-18,0
-24,0
-20,0
-1,9
-5,7
-3,2
-15,0
-100 -75 -50 -25
5,2
1,4
-0,6
Juli ´07
0
25
50
75
100
-3,1
Thüringer Wald
Erzgebirge
3,0
0,7
-0,8
-2,8
-0,1
-3,9
-2,3
Harz
Bayerischer Wald
Aug ´07
Sep ´07
-2,6 -2,8
-5,9
Jan bis Sep
2007
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2007
3
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
Die Gegenüberstellung der Mittelgebirgsregionen
zeigt, dass alle Regionen mit Ausnahme des Thüringer
Waldes bis September hinter ihren Vorjahresergebnissen zurückbleiben und mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein können.
Während der Bayerische Wald und das Erzgebirge im
3. Quartal regelmäßig Nachfragedefizite vermeldeten,
konnten zumindest der Harz und der Thüringer Wald
im Juli und August positive Ergebnisse erzielen. Der
Thüringer Wald hat dagegen seit März in jedem Monat das Übernachtungsaufkommen von 2006 übertroffen. Der August sticht dabei besonders heraus.
Vergleich deutscher Mittelgebirgsregionen:
Zahl der monatlichen Übernachtungen
(Übernachtungen insg. in Betrieben ≥ 9 Betten; einschl. Camping)
1.000.000
Harz
Erzgebirge
Bayerischer Wald
Thüringer Wald
750.000
Oberhof hat unter den Wetterbedingungen sehr
gelitten und bleibt teilweise sehr deutlich hinter den
Vorjahresergebnissen zurück. Ein sehr starker Einbruch war im Juli zu verkraften, als die Übernachtungszahlen um fast 19% sanken. Im August
wurde das Vorjahresergebnis zumindest nur knapp
verpasst. Die Bilanz bleibt mit fast 12% weniger
Übernachtungen im gewerblichen Übernachtungssektor in den ersten acht Monaten jedoch enttäuschend. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser
Trend in den Folgemonaten fortsetzt oder ob Oberhof seine Übernachtungszahlen kurzfristig wieder
stabilisieren kann.
Oberhof steht mit dieser Entwicklung jedoch nicht
allein. Auch Bodenmais, Ruhpolding und das
sächsische Oberwiesenthal weisen allesamt keine
schwarzen Zahlen auf.
Vergleich deutscher Ferienorte:
Zahl der monatlichen Übernachtungen
(Übernachtungen insg. in Betrieben ≥ 9 Betten; mit/ohne Camping*)
500.000
100.000
250.000
Ruhpolding
Masserberg
Bodenmais
Oberhof
Oberwiesenthal
75.000
Sep ´07
Juli ´07
Aug ´07
Apr ´07
Mai ´07
Jun ´07
Mrz ´07
Jan ´07
Feb ´07
Nov ´06
Sep ´06
Okt ´06
Juli ´06
Aug ´06
Jun ´06
0
Dez ´06
< 2006 2007 >
50.000
25.000
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
Juli ´07
Aug ´07
Jun ´07
Apr ´07
Mai ´07
Mrz ´07
Jan ´07
Feb ´07
Dez ´06
Sep ´06
Okt ´06
Aug ´06
Juli ´06
Nov ´06
< 2006 2007 >
0
Jun ´06
Anmerkung:
Für Ferienorte und Städte lagen bis Redaktionsschluss leider nur
die Daten bis einschließlich August 2007 vor!
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
Enttäuschendes Sommerergebnis in Oberhof.
Masserberg nun deutlich im Plus!
Die Ferienorte können, ob nun in Thüringen oder
anderen Regionen Deutschlands, mit dem Verlauf des
Sommers nicht zufrieden sein.
Vergleich deutscher Ferienorte:
Veränderungen bei den Übernachtungen
(in %; im Vergleich zum Vorjahresmonat*)
50,0
Oberhof
Masserberg
Ruhpolding
Bodenmais
Oberwiesenthal
38,6
40,0
30,0
0,0
-10,0
9,0
2,2
6,5
3,5
4,0
-0,8
-1,7
-1,9
-15,9
-2,7
-4,2
-2,0
-5,8
-11,7
-18,6
-30,0
Jun ´07
Erfurt mit Übernachtungswachstum von 9%. Auch
der Weimar-Tourismus steigt!
5,6
0,8
-8,6
-20,0
Im Gegensatz dazu stimmen die Werte aus Masserberg außerordentlich zuversichtlich. Mit guten
Wachstumsergebnissen werden sämtliche Vergleichsorte von Masserberg auf die Plätze verwiesen.
Die beiden größten Städte Thüringens haben sich
auch im Juli und August weiterhin gut entwickelt.
24,6
20,0
10,0
* Die Datenreihen zu Ruhpolding/Bodenmais enthalten die Übernachtungen einschließlich(!) Camping, da in Bayern keine
separate Ausweisung der Übernachtungszahlen erfolgt.
Juli ´07
Aug ´07
Jan bis Aug
´07
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
Erfurt kann im Zeitraum Juni bis August auf drei
außerordentlich erfolgreiche Monate mit zweistelligen Zuwachsraten zurückblicken und weist in
der Jahresbilanz bis einschließlich August einen
Anstieg der Ankünfte von 13,9% und der Übernachtungen von 8,9% vor. In Erfurt wurden in den
4
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
ersten acht Monaten bereits 243.500 Gäste begrüßt,
die fast 430.000 Übernachtungen tätigten.
Vergleich deutscher Städte:
Veränderungen bei den Übernachtungen
(in % im Vergleich zum Vorjahresmonat)
Weimar
30,0
Erfurt
Heidelberg
Augsburg
Trier
13,2
10,8
10,0
3,2
1,7
0,0
-4,1
-2,2
15,4
10,8
10,4
7,6
Positive Bilanz in der Mehrheit der Thüringer
Städte nach acht Monaten!
18,9
19,1
18,8
20,0
-10,0
Freiburg
23,9
10,8
8,9
4,3
1,7
4,4
0,5
0,0
9,4
2,8
-1,2
-20,0
Jun ´07
Juli ´07
Aug ´07
Jan bis Aug
´07
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
* Die Datenreihen zu Augsburg, Freiburg und Heidelberg enthalten
die Übernachtungen einschließlich(!) Camping, da in diesen
Bundesländern keine separate Ausweisung erfolgt.
In Weimar folgten auf den Dämpfer im Juni zwei sehr
gut verlaufene Sommermonate. Die Klassikerstadt liegt
bis August bei den Ankünften 5,8% und bei den
Übernachtungen 4,4% über dem Vorjahr und damit
im Trend besser als noch zur Jahresmitte. Bilanz: Mehr
als 185.000 Gäste und fast 356.000 Übernachtungen
von Januar bis August. Noch im Newsletter 03/2007
konnten wir davon berichten, dass sich die touristische
Nachfrage des Jahres 2007 sehr nahe am bisherigen
Kulturhauptstadt-Rekordjahr 1999 bewegt. Dieser Abstand hat sich mittlerweile vergrößert, so dass nicht
mehr davon auszugehen ist, dass der bisherige Rekordwert übertroffen wird. Dennoch ist die bisherige
Entwicklung erfreulich.
Vergleich deutscher Städte:
Zahl der monatlichen Übernachtungen
(Übernachtungen insg. in Betrieben ≥ 9 Betten; mit/ohne Camping*)
150.000
Heidelberg
Augsburg
Erfurt
125.000
Freiburg
Trier
Weimar
100.000
75.000
50.000
25.000
Juli ´07
Aug ´07
Jun ´07
Apr ´07
Mai ´07
Feb ´07
Mrz ´07
Jan ´07
Nov ´06
Sep ´06
Okt ´06
Juli ´06
Aug ´06
Jun ´06
Dez ´06
< 2006 2007 >
0
Auch in allen weiteren Vergleichstädten Deutschlands ist eine positive Entwicklung zu vermelden,
wobei Freiburg und Trier sich ähnlich stark wie Erfurt
entwickeln. Trier profitiert allerdings in diesem Jahr
wie Eisenach von den Effekten einer Landesausstellung.
Quelle: Statistische Landesämter, 2007
Die Bilanz der Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus in Thüringen e. V. fällt in den ersten acht
Monaten positiv aus. Von 19 Städten konnten sich
13 sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen verbessern.
Thüringenweit konnten die Städte Apolda, Arnstadt,
Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Greiz, Ilmenau,
Meiningen, Mühlhausen, Nordhausen, Rudolstadt
und Weimar mit soliden Ergebnissen glänzen. Einzig
in den Städten Altenburg, Saalfeld, Schmalkalden
und Suhl verläuft die Tourismusentwicklung derzeit
rückläufig.
In der Gesamtbilanz aller Mitgliedsstädte (Januar –
August 2007; im Vergleich zur Vorjahresperiode)
gab es bei den Ankünften ein Plus von 11,7% und
bei den Übernachtungen einen Zuwachs von 6,9%.
BUGA 2007 UND LANDESAUSSTELLUNG
BUGA stärkt das Übernachtungswachstum im Freistaat spürbar!
Die Bundesgartenschau in Gera/Ronneburg und die
Landesaustellung auf der Wartburg in Eisenach
können auch in der Statistik als Publikumsmagneten
mit Auswirkungen auf den Übernachtungstourismus
erkannt werden.
Von der Landesausstellung profitiert im Speziellen
die Stadt Eisenach. Seit der Eröffnung der Ausstellung über Elisabeth von Thüringen am 7. Juli
2007 wuchsen dort die monatlichen Ankunfts- und
Übernachtungszahlen um durchschnittlich mehr als
30% im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Besonderes Augenmerk verdient bei diesen Zahlen
auch der kräftige Zugewinn an ausländischen Gästen
während der Monate Juli und August.
Auch die Zahlen in Gera, mit teilweise über hundert
Prozent Wachstum bei den Ankünften, müssen
„außer Konkurrenz“ betrachtet werden. Der positive
Einfluss der BUGA ist überdeutlich. Auffällig ist hier,
dass das Wachstum in Gera vom Inlandsmarkt herrührt und das Aufkommen ausländischer Gäste
gleichzeitig deutlich zurückgegangen ist.
5
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
2007
Gera
Eröffnung BUGA 2007:
27. April 2007
Ankünfte
Übernachtungen
Eisenach
Eröffnung der
Landesausstellung:
7. Juli 2007
Ankünfte
Ostdeutschland. Damit setzt sich die positive
Entwicklung der Freizeiteinrichtungen wie schon zur
Halbjahresbilanz weiter fort.
Übernach-
Veränderung der Besucherzahlen in den
Freizeiteinrichtungen im 3. Quartal 2007
tungen
Juli
È + 17,5% È + 31,0%
È + 61,5% È + 62,9%
È + 89,0% È + 86,5%
È +123,0% È +108,7%
È +37,8% È +28,7%
Stadtführungen
August
È +119,3% È + 71,3% È +37,8% È +29,0%
Museen
April
Mai
Juni
Jan. bis
Aug.
È + 5,3% Ê - 3,7%
Ê - 1,5% Ê - 1,8%
È +14,1% È +13,0%
(in % im Vgl. zum Vorjahr)
… in Thüringen
2,3
Wetterstationen insg.
Zoos
Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik, 2007
Bei der Landesausstellung fallen die Einflüsse auf das
Ergebnis des Thüringer Waldes und auf das Land
Thüringen mit den bis August vorliegenden Daten
noch nicht so deutlich aus. Hierüber werden wir in der
nächsten Newsletterausgabe berichten.
FREIZEITWIRTSCHAFT IN THÜRINGEN
Anmerkung:
Indikator für die Besucherentwicklung in den Thüringer Freizeiteinrichtungen sind die sog. „touristischen Wetterstationen“ des Sparkassen-Tourismusbarometers, das vom dwif im Auftrag des Ostdeutschen Sparkassenverbandes erhoben wird. Von den insgesamt
258 Wetterstationen in Ostdeutschland befinden sich 46 Einrichtungen in Thüringen.
Freizeiteinrichtungen empfangen im 3. Quartal 10%
mehr Besucher!
Die Freizeiteinrichtungen in Thüringen haben auch im
dritten Quartal 2007 in jedem Monat ihr Vorjahresergebnis übertroffen. Von Juli bis September wurden
9,9% zusätzliche Besucher. Das Ergebnis Thüringens
fällt sogar besser aus als im Durchschnitt von ganz
27,6
13,5
21,8
14,7
1,4
-5,1
-1,7
3,2
3,7
Höhlen
Offensichtlich gibt es aber auch noch andere Nutznießer der BUGA. So legt z. B. das nahe gelegene
Greiz ebenso kräftig zu und steuert ein sehr gutes
Jahresendergebnis an. Aktuell (bis August) liegen dort
die Übernachtungszahlen 23% über denen des letzten
Kalenderjahres. Wie bereits erwähnt profitiert das
gesamte Reisegebiet Thüringer Vogtland sehr von der
Bundesgartenschau. Bis einschließlich September wurde dort das Vorjahresergebnis um 45,0% bei den
Ankünften und um 34,4% bei den Übernachtungen
übertroffen. Ordnet man diese Zuwächse in einer
theoretischen Annahme vollständig der BUGA zu, so
würden rechnerisch 2,1 Prozentpunkte des gesamten
Thüringer Ankunftswachstums bis September (7,7%)
auf das Großevent entfallen. Bei den Übernachtungen
wären dies 1,2 Prozentpunkte von 4,7%.
9,9
12,4
Erlebnisbäder
È + 61,1% È + 59,0% È +14,0% È + 9,2%
… in Ostdeutschland
-10,0
0,0
10,0
20,0
30,0
Quelle: Sparkassen-Tourismusbarometer, 2007
Beim Vergleich der verschiedenen Typen von
Wetterstationen bilden im 3. Quartal nur die Zoos
eine negative Ausnahme in der ansonsten positiven
Entwicklung. Sie büßen im 3. Quartal 5,1%
Besucher ein.
Wetterstationstyp
Besucherentwicklung Thüringen
(in % im Vgl. zum Vorjahresmonat)
Juli ´07
Aug. ´07
Sept. ´07
Wetterstationen insg.
È +20,3%
È
+ 5,2%
È + 6,2%
Stadtführungen
È +42,9%
È
+40,6%
È +12,6%
Museen
È +29,1%
È
+18,9%
È +18,3%
Erlebnisbäder
È +15,4%
Ê
- 8,9%
È + 2,9%
Zoos
È +18,6%
Ê
- 11,1%
Ê
-14,3%
È +13,8%
Ê
- 2,9%
Ê
- 3,4%
Höhlen
Quelle: Sparkassen-Tourismusbarometer des Ostdeutschen
Sparkassenverbandes (OSV), 2007
Die Besucherentwicklung in den Freizeiteinrichtungen kann auch für den gesamten Zeitraum
Januar bis September in Ostdeutschland und in
Thüringen im Besonderen als recht positiv beschrieben werden. Die ostdeutschen Wetterstationen
liegen bis September 5%, die Thüringer 9% über
den Resultaten von 2006. Darüber hinaus fallen die
Ergebnisse der Thüringer Freizeiteinrichtungen bei
fast allen Einrichtungstypen mit Steigerungsraten
zwischen 7,6 und 21,1% besser aus als im Vergleich
zu ganz Ostdeutschland. Lediglich die Erlebnisbäder
erreichten ihre Vorjahresergebnisse nicht und hoffen
auf ein erfolgreiches viertes Winterquartal.
6
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
Veränderung der Besucherzahlen in den
Freizeiteinrichtungen im Zeitraum 1. bis 3. Quartal 2007
(in % im Vgl. zum Vorjahr)
… in Ostdeutschland
9,0
Entwicklung von THÜRIS-Umsatz, Anrufe Service-Center
Thüringen, Prospektversand und Internetnutzung
21,1
(Index; Jan. 2004 = 100)
15,0
16,2
Thüringer Wetterstationen nach Ablauf von neun
Monaten mit konstant positiver Entwicklung!
Bei der Entwicklung der Besucherzahlen der Freizeiteinrichtungen hat Thüringen im Vergleich mit
anderen Bundesländern seinen dritten Platz weiter
gefestigt. Während sich die Zuwächse (bzw. leichte
Rückgänge in Mecklenburg-Vorpommern) in den Vergleichsländern nach dem dritten Quartal teilweise
stark verändert haben, behält Thüringen seine
Halbjahreszahlen auf gleich bleibendem Niveau bei.
Auch beim Blick auf den Thüringer Wald und die
Thüringer Städte ist Konstanz erkennbar.
Veränderung der Besucherzahlen in den Wetterstationen
der Barometer-Bundesländer
im Zeitraum 1. bis 3. Quartal 2007
Quelle: Thüringer Tourismus GmbH, 2007
Anrufe: Die Zahl der monatlichen Anrufe beim
Service-Center Thüringen lag bis Redaktionsschluss
leider noch nicht vollständig vor.
Versand: Bis Oktober hat die Thüringer Tourismus
GmbH insgesamt fast 28.000 Materialsendungen
mit touristischen Prospekten an interessierte Kunden
verschickt. Das Aufkommen liegt 26% über dem
Niveau des letzten Kalenderjahres.
Entwicklung der Besucherzahlen in %
(in % im Vgl. zum Vorjahr)
Monat
14,0
12,8
12,0
10,0
8,0
9,2
9,0
7,8
6,6
THÜRIS-Umsatz
Aug. ´07
Gesamt
Sep. ´07
Okt. ´07
6,5
6,3
6,0
Okt ´07
30,0
Sep ´07
20,0
Aug ´07
10,0
Juli ´07
0,0
Quelle: Sparkassen-Tourismusbarometer, 2007
Jun ´07
-10,0
7,6
< 2006 2007
Apr ´07
5,1
Höhlen
Anrufe SCT
THÜRIS-Umsatz SCT
Mai ´07
Zoos
THÜRIS-Umsatz Gesamt
Prospektversand
Okt ´06
7,2
8,3
300
275
250
225
200
175
150
125
100
75
50
25
0
Nov ´06
0,8
-2,5
Sep ´06
Erlebnisbäder
Aug ´06
Museen
Feb ´07
9,9
Stadtführungen
Mrz ´07
Wetterstationen insg.
Jan ´07
5,0
Dez ´06
… in Thüringen
von über 40%. Im September und Oktober ließ der
Schwung zuletzt etwas nach. Dennoch liegt das Umsatzvolumen im Zeitraum Januar bis Oktober 25%
über dem Vorjahr.
im Vgl.
Vorjahr
È +33%
È + 1%
È +10%
Quelle: Thüringer Tourismus GmbH, 2007
4,0
THÜRINGENCARD
2,0
0,0
-2,0
-0,2
Schles- Thüringen Sachsen- Sachsen Branden- Mecklen- Thüringer Thüringer
wigAnhalt
burg
burgWald
Städte
Holstein
Vorp.
Quelle: Sparkassen-Tourismusbarometer, 2007
REPORTING THÜRINGER TOURISMUS GMBH
THÜRIS-Umsatz 25% über dem Vorjahr!
THÜRIS-Umsatz: Der THÜRIS-Umsatz hat bislang in
allen abgelaufenen Monaten des Jahres 2007 das Vorjahresergebnis übertroffen. Die Wachstumsraten erreichten dabei im April, im Juni und Juli Spitzenwerte
Verkauf der ThüringenCard bis Oktober um 25%
verbessert!
Der Vertrieb der ThüringenCard befindet sich 2007
nach wie vor in der Erfolgsspur. Von Juli bis September konnte der Verkauf im Vergleich zum Vorjahr weiter deutlich gesteigert werden. Die höchste
Zuwachsrate wurde mit 68% im Juli erreicht. Im
Oktober fiel der Verkauf der 24-Stunden-Karte erstmalig in diesem Jahr unter den Vorjahreswert.
Dessen ungeachtet wurde die ThüringenCard in den
ersten 10 Monaten des Jahres 2007 15.500 Mal
verkauft, was einem bemerkenswerten Anstieg von
25% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
7
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
Spitzenreiter in diesem Jahr war der Monat August mit
mehr als 3.000 abgesetzten Karten. Saisonbedingt
wird der Verkauf in den verbleibenden zwei Monaten
wieder zurückgehen, sodass man bereits jetzt ein
positives Fazit zur Entwicklung der Karte ziehen kann.
Monat
Kartentyp
Stückzahl
insg.
24 Std.
3Tage
6 in
365
Anmerkung:
Von Beginn des 1. Quartals 2006 an liefern die 19 Städte des
Vereins Thüringer Städtetourismus e.V. exklusive Daten für den
Newsletter. Die Mitgliedsstädte sind: Altenburg, Apolda, Arnstadt,
Eisenach, Erfurt, Jena, Gera, Gotha, Greiz, Ilmenau, Meiningen,
Mühlhausen, Nordhausen, Rudolstadt, Saalfeld, Schmalkalden,
Sondershausen, Suhl, Weimar
Weiterhin Zuwächse bei den Stadtführungen in
den Thüringer Städten!
´07
2.507
1.801
È +68% È +60%
Aug. ´07
3.034
2.158
È +32% È +43%
500
Ê -8%
376
È +55%
Sep. ´07
1.514
1.086
È +22% È +18%
256
È +8%
172
È +105
3. Qu. ´07
7.055
5.045
È +40% È +42%
1.109
È +7%
901
È +105
Der deutschlandweit weiterhin
ungebrochene Trend zum Städtetourismus spiegelt
sich auch auch im 3. Quartal 2007 in der Entwicklung der Stadtführungen in Thüringer Städten
wider: Die Quartalszahlen zeigen klare Steigerungen
sowohl bei den Stadtführungen (+36%) als auch bei
der Teilnehmerzahl (+34%).
299
È +3%
164
È +27%
Teilnehmer an Stadtführungen in den Städten des
Vereins Thüringer Städtetourismus e.V.
Jul.
Okt. ´07
1.811
È +1%
1.348
Ê - 2%
353
353
È +38% È +212%
STÄDTETOURISMUS THÜRINGEN
Quelle: Thüringer Tourismus GmbH, 2007
Die ThüringenCard wurde bis einschließlich Oktober
2007 mehr als 76.000 Mal in den unterschiedlichen
Akzeptanzstellen genutzt. Parallel zum Anstieg der
Verkaufszahlen stieg auch die Zahl der Akzeptanzen
und liegt derzeit 12% über dem Ergebnis des Jahres
2006.
ElisabethCard bereits mit 118.000 Akzeptanzen!
Die ElisabethCard kann bereits jetzt als großer Erfolg
gewertet werden. Von Beginn der Landesausstellung
bis Ende Oktober wurden 205.669 Karten beim Besuch der Landessaustellung ausgehändigt. Mit dieser
Karte wurden mehr als 118.000 Akzeptanzen getätigt.
Das bedeutet, dass jeder zweite Besucher zusätzlich
zur Landesausstellung eine weitere Freizeiteinrichtung
mit der ElisabethCard besucht hat. Die mit Abstand
wichtigsten Akzeptanzstellen sind bis dato das
Bachhaus (38.273) und das Lutherhaus (24.855) in
Eisenach. Auch die „automobile welt“ in Eisenach und
Goethes Wohnhaus in Weimar profitierten außerordentlich von der Karte.
Stadtführungen:
(absolut; 2006 und 2007)
100.000
84.429
90.000
80.000
68.245
62.302
70.000
52.785
60.000
71.156
63.533
50.000
58.021
54.080
36.309
48.053
40.000
39.657
19.959
30.000
35.268
30.016
20.000 8.401 9.629
10.000
15.735
8.127 7.795
0
2006
2007
43.972
21.474
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus
in Thüringen e.V., 2006/7
In den ersten neun Monaten des Jahres 2007
wurden bereits 400.000 Menschen durch die
Thüringer Städte geführt.
Die Ergebnisse sind jedoch zu einem erheblichen Teil
den überregionalen Events in Thüringen geschuldet.
So verzeichnete Gera aufgrund der Bundesgartenschau einen fast siebenfachen Zuwachs bei der
Anzahl der Stadtführungen im Vergleich zu 2006.
Auch Eisenach übertrifft die Vorjahreszahlen durch
die Landesausstellung bisher um 70%. Beide Städte
treiben die Entwicklungskurve der Teilnehmerzahlen
an Stadtführungen in Thüringen deutlich über die
des Vorjahres. Tatsächlich haben auch viele andere
Städte das Aufkommen gesteigert. Man kann also
festhalten, dass es eine ansteigende Entwicklung
gibt, diese aber real nicht so kräftig ausgeprägt ist,
wie der erste Blick auf die absoluten Zahlen vermuten lässt. Ein Grund also zur Freude, jedoch nicht
zur Euphorie.
8
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
Materialversand der Tourismusorganisationen
des Vereins Thüringer Städtetourismus e.V.
7.000
insg.
6.000
5.000
4.148
4.000
davon ins Ausl.
3.712
Thüringer
Städtetourismus
5.408
4.470 4.218 4.547
4.197
4.582
3.706
3.000
2.000
1.000
169
201
197
186
Feb Mrz Apr Mai Jun
Jul
159
0
Jan
135
171
170
Monat
Zahl der
Juli.
´07
Stadtführungen
Aug.
´07
(Öffentliche u.
Sept. ´07
Sonderführungen)
3. Qu. ´07
Zahl der Teilnehmer
Juli.
´07
an Stadtführungen
Aug.
´07
106
Aug Sep
Quelle: Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus
in Thüringen e.V., 2007
Sept. ´07
3. Qu. ´07
Verschickte Material-
Juli.
´07
sendungen insgesamt
Aug.
´07
Sept. ´07
3. Qu. ´07
Materialversand: Die Zahl der bei den Städten ge-
orderten Materialsendungen sank im 3. Quartal um
4% auf 12.500. Davon gingen 4% ins Ausland.
… davon Sendungen
Ins Ausland
Umsatzentwicklung in den Tourismusorganisationen
des Vereins Thüringer Städtetourismus e.V.
10
7
5
0
0
steigend
stabil
0
sinkend steigend
2. Quartal 2007
stabil
+45%
+53%
+22%
+36%
+46%
+50%
+19%
+34%
+17%
-17%
- 5%
- 4%
%-Anteil:
4%
4%
3%
186
170
106
Touristiker in den Städten weiter optimistisch!
10
8
´07
È
È
È
È
È
È
È
È
È
Ê
Ê
Ê
462
4%
Jun.
´07
Quelle: Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus
in Thüringen e.V., 2007
20
10
´07
Aug.
2.433
2.275
3.434
8.142
58.021
52.785
84.429
195.235
4.197
4.582
3.706
12.485
Sept. ´07
(abs.; 2. und 3. Quartal 2007; Einschätzung im Vgl. zum Vorjahr)
15
Juli.
im Vgl.
Vorjahr
absolut
sinkend
3. Quartal 2007
Perspektive 4. Quartal 2007: Im Thüringer Städtetourismus ist weiterhin ein ausgeprägter Optimismus
zu spüren.
Erwartete Entwicklung im 4. Quartal 2007
(absolute Zahl der Organisationen mit dieser Einschätzung)
Stark
steigend
Quelle: Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus
in Thüringen e.V., 2007
Vermittelte Übernachtungen: Im 3. Quartal 2007
meldeten 14 von 19 Organisationen ihre über sie gebuchten Übernachtungen. Mit 47.000 liegt die Zahl
erfreulicherweise 26% über dem Wert des 2. Quartals.
Insgesamt wurden nach Angaben der Buchungsstellen
in de Städten mehr als 105.000 Übernachtungen an
Gäste vermittelt.
Gleich
Leicht
Stark
rückläufig rückläufig
(Mehr als +5%) (zwischen +1%
(zwischen (<-1% bis -5%)
und +5%) +1% und -1%)
(<-5% und
mehr)
++
+
O
-
--
Ankünfte
2
7
5
1
0
Übernachtungen
1
7
5
2
0
Tagestourismus
2
9
5
0
0
Umsatzentwicklung: Weiterhin Erfreuliches lässt sich
von der Umsatzentwicklung berichten. Alle Einrichtungen sehen stabile und steigende Tendenzen. Wie
schon im 2. Quartal wurden keine Umsatzrückgänge
vermeldet.
Leicht
steigend
Quelle: Mitgliedsstädte des Vereins Städtetourismus
in Thüringen e.V., 2007
Nur ein bzw. zwei Einrichtungen rechnen im letzten
Quartal mit Rückgängen. Besonders hohe Erwartungen werden an den Tagestourismus gesetzt.
9
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
KONGRESS- UND TAGUNGSEINRICHTUNGEN
IN THÜRINGEN
Anmerkung:
Seit dem 1. Quartal 2006 liefern das congress centrum neue
weimarhalle, die Messe Erfurt sowie die Stadthalle Bad Blankenburg und seit dem 2. Quartal 2007 zusätzlich das Congress
Centrum Suhl Daten zum Veranstaltungsaufkommen in ihren
Einrichtungen zu. Damit soll ein erster Schritt zur quantitativen
Erfassung des MICE-Bereichs in Thüringen getan werden.
Gerne können sich weitere Tagungseinrichtungen anschließen.
Ansprechpartner: Rainer Engelhardt (TTG).
Kongress- und Tagungseinrichtungen: 95 Veranstaltungen mit 86.400 Besuchern im 3. Quartal!
Bedingt durch die Urlaubszeit und die „Sommerpause“ gingen im Thüringer MICE-Sektor im Juni bis
September die Zahlen wieder zurück. Die vier
Tagungs- und Kongresseinrichtungen, die ausschlaggebend für diesen Newsletter sind, meldeten für den
Zeitraum Juli bis September 95 Veranstaltungen mit
insgesamt 86.400 Teilnehmern.
richtungen in Bad Blankenburg, Erfurt, Weimar und
Suhl 371 Veranstaltungen und 453 Veranstaltungstage für die nächsten 12 Monate angemeldet.
Monat
Zahl der
Juli.
´07
Veranstaltungen
Aug.
´07
insgesamt
Veranstaltungs-
Juli.
´07
tage insgesamt
Aug.
´07
(Dauer)
Sept. ´07
Teilnehmer -
Juli.
´07
zahl insgesamt
Aug.
´07
Sept. ´07
1
1
5
9
3
23
3. Qu. ´07
53
7
35
3. Qu. ´07
Sept. ´07
3. Qu. ´07
Sep `07
Aug `07
Jan `07
Feb `07
Dez `06
Nov `06
Sep `06
Okt `06
Jul `06
Aug `06
0
Jul `07
20.000
Jun `07
40.000
Beurteilung des Vorbuchungsstandes für Veranstaltungen zum Zeitpunkt
30.06.07 (n=4! Einrichtungen)
besser È
0
Herausgeber:
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900407; 99107 Erfurt
Mai `07
60.000
Apr `07
< 2006 2007 >
80.000
9
8
28
45
4.108
7.720
9.412
21.240
Impressum:
Der Newsletter wird den Touristikpartnern in Thüringen per E-mail
über den Verteiler der TTG zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus
kann er unter „Fachpublikum – Marktforschungsservice“ abonniert
und heruntergeladen werden (www.thueringen-tourismus.de).
seit April 2007 Daten von 4 Tagungseinrichtungen *)
100.000
Mrz `07
120.000
Tagungen, Kongresse, Weiterbildg.
Messen, Ausstellungen
Events
8
11
10
19
2.646
3.012
12.682
18.340
Sep `07
Aug `07
Jul `07
Jun `07
Mai `07
Zahl der Teilnehmer
140.000
15
5
31
51
18.880
7.720
20.202
Messen,
gleich 7%
4
Ausstellungen
Tagungen, Kon37%
schlechter Ê
0
gresse, Seminare
Quelle: congress centrum neue weimarhalle, Messe Erfurt, Stadthalle
Bad Blankenburg und Congress Centrum Suhl* (seit April 2007)
seit April 2007 Daten von 4 Tagungseinrichtungen *)
Apr `07
Mrz `07
Jan `07
Feb `07
Dez `06
Nov `06
Sep `06
Okt `06
Jul `06
Tagungen, Kongresse, Weiterbildg.
Messen, Ausstellungen
< 2006 2007 >
Events
Aug `06
70
65
60
55
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
Messen, Tagungen,
Ausstellg. Kongresse
15
8
30
Anteil des Veranstaltungstyps an der Gesamtzahl der
Veranstaltungen im
Entwicklung der Zahl der Veranstaltungen und der Teilnehmer 3. Quartal (n=134)
in den vier Partnereinrichtungen
Events, Kultur-, Fir56%
menveranstaltungen
Zahl der Veranstaltungen
Events
Quelle: congress centrum neue weimarhalle, Messe Erfurt, Stadthalle Bad Blankenburg und Congress Centrum Suhl 2007
Der Vorbuchungsstand fällt nach Auskunft der vier
zuliefernden Einrichtungen ungefähr wie zum gleichen
Zeitpunkt im Vorjahr aus. Derzeit sind in den Ein-
Ansprechpartner: Rainer Engelhardt
Tel.:
0361 / 37 42 220
Fax: 0361 / 37 42 299
E-mail: engelhardt@thueringen-tourismus.de
Unterstützung:
dwif - Consulting GmbH
Ansprechpartner: Markus Seibold
Tel.:
030 / 757 949 - 0
E-mail: m.seibold@dwif.de
Fax: 030 / 751 65 10
www.dwif.de
Redaktionsschluss: 23. November 2007
10
Tourismus-Trends Thüringen 4/2007
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